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Philippflieger

RCLine User

  • »Philippflieger« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Leverkusen

Beruf: Zivildienstleistender

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1

Samstag, 19. November 2005, 21:14

Bassverstärker im Eigenbau?

Hallo, hat schon mal jemand sowas gebaut?
Für einen E-Bass... :)
Was muss man können um das zu bauen?

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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2

Samstag, 19. November 2005, 22:23

RE: Bassverstärker im Eigenbau?

Hallo,
schau Dir mal folgendes an:


http://www.st.com/stonline/products/lite…057/tda7294.htm

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

3

Montag, 21. November 2005, 19:18

RE: Bassverstärker im Eigenbau?

Die meisten Musiker (Gitarristen) wollen einen Verstärker der auch schön verzerrt.
am liebsten mit der 2 harmonischen - weil das weicher und voller klingt.

Dann ist man bei Mos Fets oder Röhren (oder Signalprozessoren).

Die meisten Mos- Fet Verstärker sind aber auf möglichst verzerrungsfreien Klang getrimmt und somit (wenn Verzerrungen erwünscht sind) nicht geignet.

Bei den Röhrenendstufen ist es das Problem mit dem Ausgangsübertrager, der den Klang maßgeblich beeinflusst.

Die Wicklungsdaten eines solchen Übertragers sind aber leider nur sehr schwer zu bekommen.

Ich würd versuchen einen Bausatz für einen Bass Verstärker zu bekommen von dem Du weisst das er gut klingt.

Bei Musikerverstärkern lohnt sich der Selbstbau auch noch einigermassen, weil die Fertiggeräte relativ teuer sind.

Wens wirklich nur um die reine Verstärkung geht wären auch sogenannte Hybridendstufen STK .... geeignet. In Elektor war mal so eine Bauanleitung dafür.
Elektor hat auch schon sehr viele andere Verstärkerschaltungen vorgestellt.
Schau mal auf die Elektorwebsite und gib als Suchbegriff (Audio-)Verstärker ein.

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

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4

Montag, 21. November 2005, 19:30

hallo philipp,
wenn es was besonderes sein soll, röhrenverstärker! schwierig in der materialbeschaffung, aber simpel im aufbau und völlig unempfindlich gegen "falschbedienung" und der sound ist brachial.leistung mit halbleitern ist kein problem, aber der sound. schau mal ob du etwas in richtung echolette ect. organisieren kannst, diese generation von anwendern müsste mittlerweile im fortgeschrittenen rentenalter sein. frag mal deine eltern, ob sie noch namen der alten combos kennen, zu deren musik sie zum tanzen gingen.bei defekten geräten kann dir ein radio und fernsehtechniker bestimmt weiterhelfen.
gruss rené
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

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5

Montag, 21. November 2005, 19:33

sche.. hektik, habe in meiner company eine ela abtlg. mit sehr teuren hochwertigen produkten. bei intresse pn.
rené
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Ingo_Seibert

RCLine User

Wohnort: D- Münsterland

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6

Montag, 21. November 2005, 21:04

Moin!

Zitat

schwierig in der materialbeschaffung


Wer hat das denn erzählt? Ich baue seit 1989 meinen gesamten Musikkram selbst, aber Beschaffungsprobleme hatte ich nie! Alle Teile incl. Röhren werden heute noch hergestellt, von einigen Edelteilen wie KP1832, NSF Styroflexe oder meinen heißgeliebten JAN6922 von Philips ECG mal abgesehen. Naja, ein gematchtes Pärchen KT77 zu finden, da wird´s dann auch etwas schwieriger.
Für Standardanwendungen wie Bass- oder Gitarrenamps (meist mit EL84 oder EL34 als Endstufenröhren und ECC81 oder 83 im Eingang) finden sich aber mehr Baupläne im Netz als man je in der Lage wäre zu bauen ;). Hmm, ich hab sogar irgendwo einen Ordner mit Gitaren/Bassamps. Muß mal suchen. Bei Interesse schick mal ne Mail, auch zu Deinem gesteckten Preisrahmen.

Bezüglich Elektor: Die Schaltungen sind zumeist vorbildlich aufgebaut, sehr gut durchdacht und einfach nachzubauen, klingen aber im Gegenzug meistens auch wie ne Gießkanne - meine Meinung und Erfahrung aus so ziemlich allen Elektor-Projekten bislang ... Für´s Musikhören absolut ungeeignet, zumindest, wenn man der 99,- € Brüllwürfelanlagen entwachsen ist.

7

Dienstag, 22. November 2005, 23:20

Was ist wenn man einen normalen Audioverstärker nimmt/baut
und die Verzerrungen auf der Ansteuerseite macht ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joe kongo« (22. November 2005, 23:21)


8

Mittwoch, 23. November 2005, 17:41

eine gute Endstufe und ein mickriger, hart aufgehängter Basslautsprecher, das verzerrt auch ganz ordentlich.

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

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9

Mittwoch, 23. November 2005, 21:53

hallo ingo, natürlich hast du recht wegen der beschaffung, aber ich muss davon ausgehen, dass nicht jeder günstige bezugsquellen hat oder kennt. habe 1965 meine lehre als radio und fernsehtechniker begonnen und kenne das ela thema noch von damals. habe mit meinem sohn zusammen einiges an verzerrern ect. gebaut, daher mein beitrag.
viele unserer forumsteilnehmer sind noch jung und haben mal eine tolle idee, was ich auch unterstütze, aber mit computer und software ist im "low budget"
eben nicht alles zu machen.
gruss rené
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Ingo_Seibert

RCLine User

Wohnort: D- Münsterland

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10

Mittwoch, 23. November 2005, 21:57

Hallo René,

na dann erzähle ich Dir ja nix neues, bist ja schon deutlich länger in dem Geschäft als ich :). Was würdest Du von einer Hybridlösung halten, z.B. IRF 560 / 9560 und eine ECC 81 im Eingang, eine Triode zur Vorverstärkung, eine für Verzerrer und evtl. Hallstufe?

mosi

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: Cutter, Kameramann

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11

Sonntag, 27. November 2005, 20:23

Also Bassverstärker und Verzerrungen ist natürlich Geschmacksache, für glasklare sounds a la Markus Miller, Mark King sind (FET-)Transistorteile absolut prädisteniert, manchmal werden Röhrenvorstufen eingesetzt, aber selten Röhrenendstufen. Sowas geht recht gut im Eigenbau. Der erreichte Sound ist natürlich Glücksache.
Wer den Marshal-Sound braucht, kommt allerdings um Röhrenendstufen kaum vorbei.

Gruß, Rene