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41

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:00

Zitat

Original von Christian2005
also der multivibrator funktioniert,
das Problem muss in der Darlington-Schaltung liegen,
aber wo ???

Woher weisst du? Probeaufbau gemacht?

Wie gesagt, in einer Simulation krieg ich ihn nicht zum Schwingen. Leichte Modifikation und er schwingt fleissig vor sich hin. Hab aber keinen Probeaufbau gemacht.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (4. Dezember 2005, 14:02)


42

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:03

Es wird immer spannender...

Hallo Günther,

Zitat

Original von Guenther_Hager

Es würde dann der Transistor 5 immer durchgeschaltet bleiben, da immer ein kleiner Strom fließen wird und zwar durch die höhere Schwellenspannung des 2, Tr. plus Verlustspannung des 1. Tr. die etwa 0,2V beträgt. Somit wird der Emitter des Tr. 8 bei 0,9 V liegen und die Basis des Tr. 5 ist immer durchgeschaltet. Entfällt nun der Spannungsverlust des weggelassenen Tr. , so geht die Basisspannung des Tr. 8 auf etwa 0,4 V herunter und kann auch ausschalten.


sowas habe ich mir zuerst auch gedacht. Aber die beiden Multivibrator-Stufen sind ja durch die Kondensatoren Gleichspannungsmäßig völlig entkoppelt, da darf es für die Funktion nicht relevant sein, ob T2 bei einer Basisspannung von 0,7 oder 1,5 Volt leitend wird und ob sein Kollektor im Leitenden Zustand auf 0 oder 0,8 Volt liegt.
Was aber wieder an der Darlinton-Schaltung falsch sein soll? Das einzige, was mir daran nicht gefallen würde, wäre die pervers hohe Verstärkung, wodurch buchstäblich schon das "Anhauchen" der Schaltung zum Piepsen führen könnte...
Ich würde also noch einen 100K Widerstand von Basis(T4) nach Masse legen. Ob das aber der Fehler sein soll, den der Lehrer da eingebaut hat?

Gruß,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (4. Dezember 2005, 14:07)


43

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:11

Hallo Thomas,

Zitat

Original von Thomas_R.
Der Darlington funktioniert so wie er ist. Reicht auch zum Durchschalten des Multivibrators. Nur wuesste ich nicht wie der (so wie er gezeichnet ist) zum Schwingen kommen sollte.
Die C u. R Werte waeren zwar OK, jedoch nicht die Schaltung.


das ist aber "die" klassische Schaltung eines astabilen Multivibrators. Wenn man sich jetzt schon nicht mehr darauf verlassen kann...?
Probleme würde ich allenfalls erwarten, wenn der Lautsprecher zu niederohmig ist. Hätte ich's designed, hätte ich den LS über eine Treiberstufe entkoppelt. Wenn das der Fehler sein sollte, müßte aber vom Lehrer fairerweise der Ri des LS angegeben sein. So bin ich mal einfach von irgendwas hochohmigen ausgegangen.

Gruß,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (4. Dezember 2005, 14:16)


44

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:14

RE: Es wird immer spannender...

meinst bu anstadt des 22nF
Kondensators ?
Fliegergruß Christian

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45

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:15

RE: Es wird immer spannender...

würde T4 dann nicht durchschalten?
Fliegergruß Christian

[SIZE=4]suche: VPP Blätter System SFW [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian2005« (4. Dezember 2005, 14:16)


46

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:17

RE: Es wird immer spannender...

Zitat

Original von Christian2005
meinst bu anstadt des 22nF
Kondensators ?


Oder parallel dazu.

Zitat

Original von Christian2005
würde T4 dann nicht durchschalten?


Nein, gerade dann eher nicht, bzw. weniger empfindlich und nicht schon vom Anfassen des Anschlusses mit dem bloßen Finger.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (4. Dezember 2005, 14:21)


47

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:30

RE: Es wird immer spannender...

habs auch grad gemerkt, der wird ja gegen Masse geschalten :shy:


mein lehrer hat gesagt, im multivibrator sei kein Fehler, der müs im Darlington teil liegen,

in der Simulation in der Schule ht aber der Lautsprecher nix von sich gegeben,
allerdings hab ich auf meinem Rechner kein solches Prog. drauf und mir fehlen Teile für dn Aufbau, aber ich muss den Fehler bis Mittwoch gefundn haben
Fliegergruß Christian

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48

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:36

@Thomas

Zitat

das ist aber "die" klassische Schaltung eines astabilen Multivibrators. Wenn man sich jetzt schon nicht mehr darauf verlassen kann...?

Ja, das frag ich mich auch gerade. ???
Ich aender gerade nochmal ab. Evtl. hab ich mich beim Zeichnen irgendwo vertan.

Zum C4: ich hab den nur Masse gegen Basis T3 gehaengt. So wie er eingezeichnet ist (gegen Basis T4) hatte ich ein langes nachschwingen. Aber ein Widerstand wie du schreibst koennte da helfen.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


49

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:46

Wie gesagt. Mit dem Berechnen hatte ich es noch nie. Lieber mit Probeaufbau oder Simulation.

Bei mir schwingt der nur wenn ich R2 und R3 tausche. Dann schaltet er wunderbar hin und her. Im Original baut er Spannung am Lautsprecher auf, diese faellt dann wieder auf 0 ab und dann steht das Ganze.
Bei getauschten Widerstaenden ist eine saubere Schwingung zu sehen (keine Ahnung welche Frequenz, gibt mein Prop nicht aus).
Und am saubersten laeuft's dann, wenn ich den C4 umgehaengt habe.

Bin ich da nun total auf dem Holzweg weil das Simulationsprogramm nix taugt (wie gesagt, die Diskussionen zu solchen Simulationen sind mir bekannt)?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


50

Sonntag, 4. Dezember 2005, 16:36

Richtig, die Tr. sind galv. entkoppelt und somit die größere Spannungsschwelle bis auf die Frequenz des Multivip einflusslos. Dies hatte ich nicht bedacht.

Wenn er also arbeitet, könnte es sein, dass die Durchsteuerung des Tr.8 durch die zu langsame Entladung des Elkos 2 mit dem C 9, je länger der Betrieb zeitlich ist nicht mehr stattfindet (C2hat sich formiert, voll aufgeladen und wird nicht mehr ganz entladen). Das erklärt auch dass es läuft oder besser läuft, und dann die Lautstärke nachlässt. Da ja am Lautspreche nur die Nadeln hörbar sind, werden diese im ersten Moment groß sein und allmählich nicht oder kaum noch eine Größe erreichen, die man hört.

Ich nehme an, dass das auch ein Lautsprecher ist. Denn wäre es ein Piezo, käme es zu gar keiner Entladung des Elkos 2 und man müsste einen Widerstand zur Entladung parallel schalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (4. Dezember 2005, 16:41)


51

Sonntag, 4. Dezember 2005, 16:45

es ist ein Lautsprecher mit 5 oder 8 Ohm geplant
Fliegergruß Christian

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52

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17:05

Zitat

Original von Christian2005
es ist ein Lautsprecher mit 5 oder 8 Ohm geplant


Hmm - also ich will nix falsches behaupten und tendiere bei sowas auch eher zu "Versuch macht kluch", aber rein aus dem Bauch heraus, scheint mir ein so kleiner Ri die Schaltung zu sehr zu belasten. Im Verhältniszu den anderen Widerstände in der Schaltung sind die paar Öhmchens eigentlich schon vernachlässigbar, d.h. wir könnten den LS gedanklich auch gleich durch einen Kurzschluß ersetzen. Bei der riesigen Zeitkonstante, die sich durch R1 und C1 ergibt, könnte ich mir schon vorstellen, daß das negative Auswirkungen auf das (An-)Schwingverhalten des MV hat!
Aber laut dem Hinweis des Lehrers soll der Fehler ja woanders liegen...

53

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17:20

den Lautsprecher kann man ja immer noch Tauschen ,
aber der Fehler liegt angeblich in der Darlington Schaltung,
der Rest müsste so stimmen
Fliegergruß Christian

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian2005« (4. Dezember 2005, 17:20)


54

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17:32

@Thomas,
Bingo. Zumindest in der Simulation. Kleiner Widerstand (68 oder 100 Ohm) in Reihe zum Lautsprecher und die Sache schwingt. Wie sauber kann ich nicht sagen. Bei den Frequenzen versagt mein langsamer PC bei der Berechnung.
Darlington und C4 nun wieder wie in der Original Zeichnung.

Wuerde also auch sagen "Versuch macht Kluch".
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


55

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17:57

Prima, wenigstens das ist schonmal geklärt!
Nur sehe ich beim besten Willen nicht, wo der Fehler stecken soll, den der Lehrer da meint. Die Darlington-Schaltung ist ja nun auch nicht sooo kompliziert, daß sich da Fehler gut verstecken könnten! Außer vielleicht, es gibt Vorgaben, die wir nicht kennen, beispielsweise, daß der Durchgangsprüfer erst unterhalb eines gewissen Widerstands-Wertes "Durchgang" signalisieren soll. Mein Multimeter piepst z.B. in der entsprechenden Betriebsart erst bei unter 200 Ohm. Die vorliegende Schaltung wird schon im MegaOhm-Bereich Durchgang anzeigen.

Grüße,

Thomas

56

Sonntag, 4. Dezember 2005, 18:17

Nee sonst gabs keine orgaben,

wo steckt denn der Fehler nun ???

funktioniert die Schaltung wenn ich vor dem Lautsprecher nen 100 Ohm Widerstand reinschalte ?

mein Lehrer hat eigendlich nur gesagt, dass im Multivib kein Fehler is, aber vielleicht hat er ja den fehlenden Widerstand vor dem Lautsprecher gemeint, falls das der Fehler ist ???
Fliegergruß Christian

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57

Sonntag, 4. Dezember 2005, 18:20

Du hast dich bisher etwas unklar ausgedrueckt. Hat er nun einen Tip gegeben in welchem Bereich ein Fehler sein soll oder nicht?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


58

Sonntag, 4. Dezember 2005, 19:14

er hat gesagt, im Multivib sei kein Fehler , mehr nicht

( der is sooooooooo fies ;( )
Fliegergruß Christian

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59

Sonntag, 4. Dezember 2005, 19:42

Hallo

es hat mir ebenfalls keine Ruhe gelassen und habe den Multivip aufgebaut und wobei ich den Emitter des Tr.8 mit einer Diode nach Minus geschaltet habe. Iich musste ein altes kleines Quikerradio killen, um an einen Lautsprecher zu kommen. Er läuft und hat einen widerlichen ton. Am Ossi sinds 2ms aus und 0,5ms ein, wobei die Einschaltung sich in 11 Schwingungen zusammensetzt. Es wird wohl wie bereits schon veraten von der Belastung des Ausgangstransistors die Anzahls der Schwingungen und vor allem den Resonanzkreis des Auskoppelkondensators und der Induktivität des Lautsprechers abhängen. Deshalb ist bei einem sehr niederohmigen LSP. kein Ton mehr hörhbar, weil die Entladung des Elkos zu schnell ist.

Der LP mit dem Elko ergeben einen Resonanzkreis und geben den Ton an!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (4. Dezember 2005, 19:51)


60

Sonntag, 4. Dezember 2005, 20:09

Hallo ich muss mich nochmals verbessern,.

Trotz halbieren des Kondensators auf 100uF hat sich die Schwingungsfrequenz kaum geändert es sind zwar anstatt der 11 Schwingungen während des Einschaltbereiches 13 geworden, aber die Einschaltzeit auch etwas länger. Also gleiche Frequnz, abere twas leiser (Lastverringerung).