Hellmut1956

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1

Montag, 22. November 2010, 23:57

Sind die Xbee Pro Module noch Top?

Hallo Freunde

Seit Wurpfel uns empfahl unsere Analogfunken zu verkloppen und die XBee Pro Module zu verwenden ist viel zeit vergangen. Sind die damals genannten Module immer noch der letzte Schrei?

Die Entwicklung der Elektronik geht ja immer schneller und auch diese Funksachen stehen da nicht außen vor!
MfG
Hellmut

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wurpfel1

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2

Donnerstag, 25. November 2010, 21:13

du kannst jedes funkmodul nehmen dass dir behagt...

ich nutze arduino als HW-basis, in diesen kreisen sind XBEEs weit verbreitet und perfekt unterstützt zb als autopilot mit telemetrie oder beim quadcopter.

ardupilot



ohne sonst was zu ändern kann das 2G4 (1km) gegen die 868 variante getauscht werden, innert sekunden etwa die zehnfache reichweite :evil:

ganz ehrlich habe ich bereits "bessere" im einsatz, nur ist ein arduino-funnel einfach unschlagbar was handhabung, unterstützung, preis und formfaktor anbelangt, oder kennt wer einen 16servo-RX mit sechs telemetriekanälen :D für unter 50.- € :D
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

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Hellmut1956

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3

Sonntag, 28. November 2010, 17:56

Hallo Wurpfel

Kannst du verraten welche "bessere" du im Einsatz hast?

Die Arduino-Produkte sind mir gut bekannt und das Konzept ist brilliant. jetzt gibt es auch den Amicus18 der das Gleiche mit PIC Controllern ermöglicht und so auch diese sehr verbreitete Community ins Boot nimmt.

Ich bin jedoch,dasm, was man einen "nach Plan" Bauern nennt und sehe im Arduino basierten elektronischen Lösungen eine "nach Baukasten" Lösung, aber die brillianteste die ich aus diesen Bereich kenne!

Meine Eigenbau-Funke ist noch in der Studienphase,da mich die 1001 technologische Frage an meinem Modellsegelboot Carina noch vollbeschäftigt hält. Ich bin halt an den Entwicklungen und ncht am Ergebnis orientiert, also gewollt und krass nicht pragatisch! Hier weiche ich, nach erbitterten Widerstand wegen meiner Überzeugungen, den Fakten. Ich werde ein ITX-Motherboard dort einsetzen, wo im Forum der Arm-Prozessor zum Einsatz kommt. Der Grund sind die unendlichem Möglichkeiten, kombiniert mit dem "Embedded Windows 7". Es fällt mir sehr schwer, als ehemaliger Macintosh-Fan und erbitterter Microsoft Phobie habender, das zu schreiben und gar erst zu denken.

Meine Funke soll eine Kombination aus den klassichen Bedienelementen, wie die Sticks, Schalter und Drehknöpfe und einem Display wie ein iPad sein. Für die Hardware nahen Dinge, da kommt ein Atmel- Controller wie gehabt zum Einsatz, der über USB mit dem ITX W7 Board mit dem neuesten AMD-Prozessor mit integrierter leistungsstarker GPU kommuniziert. Nur um ein Fingerzeig über die Möglichkeiten zu geben, FPV, "First Person View", ist damit erschlagen, ich warte nur auf die preiswerte 3D-Kamera im USB-Stick Format, damit ich diese im Kopf des Skippers einbaue und 360 Grad um die senkrechte Achse drehen kann und 0 bis 90 Grad kippen kann. Oder die Attraktion in Kombination mit einem GPS-Modul und Google Earth und ähnliche Produkte mein Modell in die Satellitenansicht einzublenden. Bei einem so großen Modellsegelboot wie die Carina ist weder Platz noch gewicht ein Problem. Leider kann ich die Top-Gesten-Multitouch-Lösung von 3M nicht einsetzen, da diese nur auf zu großen Bildschirmdiagonalen verfügbar ist, die aber Plug-and-Play!
MfG
Hellmut

wurpfel1

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4

Dienstag, 7. Dezember 2010, 19:59

hi Hellmut

kennst du C# und GHI?
könnte deinem IPX-wahn entgegenwirken...




http://www.tinyclr.com/hardware/12/fez-cobra/

das teil wird mit micro-framework beseelt.
das GHI-board hat ne leistungsfähige graka drauf, es kann es alles bis auf kaffeekochen :D


da ich meine arduino-shields weiter einsetzen möchte (zb xbee und gps) spiele ich mit dem FEZ domino.


und ja, ich kenne noch keine besseren funkmodule als die XBEE. die dinger arbeiten transparent, dh um funkzeugs muss ich mich nicht kümmern!

ich setze sonst 868MHz einchip-funkkäfer ein, leider gibts davon keine fertigen module.
http://www.axsem.com/web/index.php?optio…ntpage&Itemid=1


für spezialanwendungen ist bluetooth geeignet, oder dass süsse kleine Nordic's nRF24LU1+ system-on-chip wireless transceiver dingens für mikroteile. natürlich mit einem arduino als hirn..







reichweite?
http://www.sparkfun.com/tutorials/48
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

5

Sonntag, 31. Juli 2016, 19:56

Hallo Freunde, seit dem letzten Mal wo ich mich zu diesem Thema geäußert habe ist viel passiert. Fange also mit einigen Hintergrundsinformationen an. Gesundheitlich durfte ich in das Abenteuer einsteigen 2 Schlaganfälle gehabt zu haben. Dann habe ich mit den Folgen, bis heute, der Medikamentierung zu beschäftigen gehabt, welche zuerst einen Herzstillstand bewirkten, davon habe ich die schwersten Spuren behalten, dann bis ich als Technik Fan unter die Cyborgs gegangen, habe jetzt einen Herzschrittmacher. Heute kämpfe ich mit den Nebenwirkung der Medikamente. Verzeiht also wenn ich bei Vielen nicht dem Zeitraum entsprechen vorran gekommen bin.
Ich habe ein Konzept entwickelt eine Schotsteuerung für mein Modellsegelboot konzipiert.


Verzeiht, dass der Text auf Spanisch ist, er ist aber auf deutsch auch zu verstehen, denke ich. Es geht im wesentlichen darum statt einer Modellbauwinde jeweils einen Schrittmotor zu verwenden. Der Öffnungswinkel der Segel wird über magnetische Winkelsensoren erfasst und daraus eine Position des Schrittmotors angefahren, welche dafür gerade ausreichende Schotlänge bereit hält. Ich möchte den Flaschenzug, wie bei einem der Vorbilder, die Endeavour verwendet realisieren, wodurch ich eine Verstellänge von 8500 mm einrichten muss!
Das ergab sehr emotionale Beiträge von einigen Forenmitgliedern, wobei jene aus dem Schiffsmodellbau einen Standpunkt vertraten, jene aus dem Bereich Physik, den gegensätzlichen Standpunkt emotional vertraten! Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Pysik der Münchener Universität tendierte mehr der Stellung der Modellbauer, da er bei Physikern die Neigung sah eventuell zu idealisierend bei der Bewertung realer physischer Gegebenheit sah. dass alles motivierte mich, abgesehen von an sich sehr interessant, das Abenteuer anzugehen meine Schotsteuerung nach der Technik des "Design durch Modellierung" besser zu verstehen und die Streitfrage zu erkunden.
Ich muss also meine mathematischen und physikalischen Kenntnisse nach 4 Jahrzehnten auffrischen und für meine Aufgabe aktualisieren. So verwende ich jetzt die Software Mathematica für die Berechnungen, SystemModeler für die Modellierung in der Sprache Modelica. Da ich Zur Überprüfung und Entwicklung der Qualität der Modelle diese mit tatsächlichen Daten aus Experimenten abgleichen muss, HiL und SiL, Hardware-in-the-Loop und Software-in-the-Loop, stellte sich mir die Frage wie ich die Anbindung der Modelle und die Übertragung zu symbolischen Variablen der mathematischen Bearbeitung von den Sensoren in den Experimenten realisieren wusste, ergab sich die Notwendigkeit einerseits mit den RaspBerry Pi, dafür gibt es auch eine kostenlose Lizenz von Mathematica, und mit der Teensy 3.1 Karte, zu beschäftigen und die Protokolle zu verstehen und für meine spezielle Aufgabenstellung zu programmieren.
Nach dem ich kürzlich einen Gedankenaustausch, ganz kurz per Email, mit dem Professor Quade hatte, Lehrstuhlinhaber des "Labors für Echtzeitsysteme der Uni Niederrhein hatte, wage ich es jetzt diesen Standpunkt hier vorzustellen.
Die rasante Entwicklung der Technologien rund um dem Internet der Sachen, IoT, der Industrie 4.0, IIoT, Industrial Internet of Things, denke ich gibt es auch eine Auswirkung, besonders im Funktionsschiffmodellbau. Systeme bei welchen Kommunikation eine entscheidende Komponente ist, sind die RaspBerry Pi-Karten Werkzeuge die es uns möglich machen diese technologische Entwicklung auch im Modellbau zu verwenden! Wurden hier die XBee pro Module als Zukunft des Modellbaues betrachtet, so gibt es heute ganz andere Möglichkeiten.
Ein RaspBerry Pi ZERO kostet 5 USD und stellt die Rechenleistung eines PC von vor 10 Jahren bereit. Ein RaspBerry Pi 3B stellt die Leistungsfähigkeit eines Smartphones von vor 2 Jahren bereit und das für unter 50,- Euro. Auf diesen Karten laufen das Betriebssystem Linux, welches eine ähnliche Benutzerschnittstelle bereitstellt wie Windows! Aber was besonders interessant für unser Hobby ist, es bietet alle Möglichkeiten eines PCs für drahtlose oder drahtgebundene Kommunikation, auch in das Internet an.
Ich habe vor etwa 1 Hahr angefangen mit einer RaspBerry Pi B+ Karte zu experimentieren und konnte so, sehr schnell und einfach die Raspi-Karte von meinem PC aus bedienen, der Desktop des Linux aus dem Raspi erscheint in einem Fenster unter Windows, Maus und Tastatur des PC stehen dann für den Raspi zur Verfügung, auch über WLAN! Verbindet man den Raspi mit einer Karte mit der Telefon-Funktion, dann kann man den Raspi auch über jedes Smartphone bedienen! ich habe ein Konto bei Congstar. da könnte ich nur für den Tag wo ich am See bin mir eine Tagesflatrate buchen, sonst habe ich nur 100 MByte, damit meine Familie mich jederzeit über "Freunde" im Applephone finden kann (Notwendigkeit wg meiner Gesundheit) für nur 1 Euro im Monat! Zuhause nutze ich dann die WLAN-Anbindung!
Ich hoffe es wird deutlich, heute kann mann z. B. mit einem Raspi, der 3B hat WLAN und Bluetooth integriert das erreichen, was seinerseits bisher mit einer XBee Pro 2,4 GHz Verbindung erreicht wird. Mit dem Telefonmodul könnte man z. B. ein Modell in den USA aus München steuern!
MfG

Hellmut