Ich habe da ein kleines Problem, und zwar habe ich mir einen Stihl Motor mit 58ccm als Flugmotor umgebaut.
Ich habe auch die originale Magnetzündung entfernt und durch eine elektronische ersetzt, diese Zündung hat allerdings keine Zündzeitpunktverstellung.
Ich habe die Zündung nun auf 28-29° vor OT eingestellt und den Motor laufen lassen, nun mußte ich allerdings feststellen, das der Motor beim starten jedes mal zurückschlägt und auch im Leerlauf sehr unrund läuft.
Sobald der Motor warm ist läuft der Motor mit zunehmender Drehzahl besser gehe ich zurück in den Leerlauf schüttelt er wieder und hat auch Zündaussetzer.
Der Lastwechsel von Leerlauf in Volllast ist auch sehr träge, um nicht zu sagen schlecht.
Wenn du keine elektronisch Zündung mit Zündzeitpunktverstellung einbauen willst, dann musst du halt einen Kompromisse eingehen und einen Zündzeitpunkt finden der sowohl für Leerlauf und Vollgas akzeptabel ist.
Ausprobieren.
Und schauen dass dazu auch die Vergasereinstellung stimmt.
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Der Sound der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt:
Ich war noch mal im Keller und habe die Gradscheibe nochmal an den Motor montiert, und musste feststellen, das der Zündzeitpunkt bei 33° vor OT lag.
Ich habe den Zündzeitpunkt jetzt mal exakt auf 28° vor OT eingestellt.
Ich werde morgen vieleicht nochmal den Motor testen, und dann berichten.
Eines ist mir allerdings noch aufgefallen, ich habe noch die alte Zündkerze von der Magnetzündung im Motor.
Sollte ich die gegen eine andere ersetzen, und wenn ja welche ?
Falls die Zündanlage dafür ausschlaggebend dafür sein sollte, ich habe eine C.D.I. von C.H. Electronics.
Dabei seit: 19.03.2004
Herkunft: Niedersachsen Emsland Lohne
RE:Zündung und Verstellung
Hallo Dirk!
Mein Vereinskollege hat vor 10 Jahren auch mal einen Stihl umgefixt mit
einer Zündung von Becker andere gab es zu der Zeit nicht viel.
Die Becker hatte keine Verstellung und er hat eine Lösung mit einer mechanischen Verstellung über das Gasgestänge realisiert.
Bein den Zündzeitpunkten war er so bei 10 Grad vor im Leerlauf und bei
Vollgas ca 5 Grad nach OT.
Beachte aber bitte das der Motor für die Flugmotor Anwendung nicht
geeignet ist. Ihm ist nach etlichen Betriebsstunden der Kurbelwellenstumpf bei
laufenden Motor gebrochen. Die wegfliegende Luftschraube hat niemanden
verletzt.Wir haben dann erst gesehen das die Kurbelwelle hohl gebohrt war.
Nur so als Tipp und Erfahrungswert.
lass dich nicht entmutigen, das mit der hohlgebohrten Wellen trifft nicht auch alle Stihl Motore zu, ein Kollege fliegt einen ca. 40ccm Stihl in einer 5m Piper. Er hat diese Piper vererbt bekommen, der Erbauer hat sie sogar mit einer Eigenbauluftschraube betrieben, da es zu der zeit keine LS in der Größe gab.
Sie fliegt heute noch, nach knapp 3 Jahrzehnten aber eben mit Magnetzündung.
Bein den Zündzeitpunkten war er so bei 10 Grad vor im Leerlauf und bei
Vollgas ca 5 Grad nach OT.
Sicher?
Das wäre irgendwie recht ungeschickt, weil sich mit steigender Drehzahl normalerweise ein grösser Zündverzug einstellt, der wiederum mehr Vorzündung erfordert.
Die Zündverstellung bei einer gängigen Elektronik-Zündung verstellt etwa zwischen 0° im Leerlauf und 25-28° v.OT bei ca. 3000 1/min.
Im Grunde ist das eine reine Starthilfe, im Teillastbereich ist wegen dem schlechten Gaswechsel so viel Altgas im Zylinder, das es da mit der Frühzündung auch wieder passt.
Die Kettensägen etc. haben auch keine Zündverstellung.
Dabei seit: 19.03.2004
Herkunft: Niedersachsen Emsland Lohne
RE:Hohle Kurbellwelle
Hallo Guenther!
Worauf stütz sich deine Aussage von Außen siehst man es nicht.
Man kann es nur bei nackter Kurbellwelle sehen wenn man zwischen
die Kurbelwellenwangen schaut.
Außerdem nutzen wir immer die Seite die ansich für diese Belastung
nicht vorgesehen ist(Zündungsseite) Abtrieb ist auf der anderen Seite.
Ich wollte damit auch keinen Entmutigen oder davon abhalten sondern
nur meine Erfahrungen mitteilen dafür ist das Forum ja hier.
Bei dem von mir benannten Motor handelte es sich um einen mit mehr
als 50ccm genaues müßte ich erst erfragen.
Schön, der Andi ist auch mit von der Partie !
Ich wollte den Motor heute nochmals laufen lassen, und musste nach zwei bis drei Startversuchen leider abbrechen, weil sich durch das hohe Anlaufdrehmoment die Kurbelwelle im Polrad verdreht hat.
Ich habe angenommen, das es reicht eine saubere Presspassung von Polrad zur Kurbelwelle herzustellen, aber da habe ich mich wohl geirrt.
Jetzt werde ich mich mal darum kümmern, das ich das Polrad mit einem Keil sichere und vieleicht auch zweiteilig mache.
So das ich den Äußeren Ring mit dem Magneten auf dem inneren verdrehen kann, und mit drei Madenschrauben sichern kann.
So kann ich den Zündzeitpunkt jederzeit ohne Probleme verändern.
Hier noch Bilder von dem Motor:
Ich habe den Motor heute nochmal mit einer Einstellung von 25° vor OT laufen lassen, und mußte dabei feststellen das der Motor wesentlich ruhiger im Stand läuft als vorher.
Jedoch ist das Ergebnis immer noch nicht so wie es gerne hätte, da die Leerlaufdrehzahl bei ruhigem Lauf immer noch zu hoch ist.
Damit ist ein Landen kaum möglich ohne im Anflug den Motor abzustellen.
Der Gaswechsel ist jetzt auch gut und Leistung bei Vollgas ist bestimmt doppelt soviel wie ich benötige.
Ich glaube der Weißheit letzter Schluß ist halt das ich mir eine Müller-Zündung zulege, dann habe ich wenigstens etwas vernünftiges.
Für einen kleineren Motor bis 38ccm und weniger Kompression ist die C.H. Zündung mit Sicherheit ausreichend, aber für meinen Stihl eher weniger.
Wenn einer Interesse an der C.H. Zündung hat kann er dies gerne Äußern, ich habe dafür 75€ bezahlt und für 65€ würde ich sie wieder abgeben.