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Dieter Wadle dieter w ist männlich
RCL Power-User




Dabei seit: 01.04.2003
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Und noch ein nettes Bildchen:

Dateianhang:
100_3767_kl.jpg (23 KB, 1315 mal heruntergeladen)
19.09.2005 08:18 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
RCL Power-User




Dabei seit: 01.04.2003
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Themenstarter Thema begonnen von dieter w


Im Wasser scheint er sich wohl zu fühlen - so wohl, dass er gar nicht erst abheben will! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

traurig traurig traurig
Wasserstart geht nicht! traurig traurig traurig

Der Aqua Star geht nicht in die Gleitfahrt über. Die Rumpfnase wirft bei der Verdrängungsfahrt so viel Wasser auf, dass regelmäßig Wasser in die Props gelangt. Es entsteht auch eine recht große Bugwelle.
Dagegen funktionieren die Stützschwimmer anscheinend recht gut. Es gab zumindest keinen Ringelpiez oder Einfädeln.
Jetzt muss ich mir etwas einfallen lassen, was ich unter den Rumpf kleben kann, damit
- die Stufe höher wird
- der TS etwas weiter aus dem Wasser kommt
- nicht mehr so viel Wasser zur Seite hin wegspritzt.

Ich denke daran, den Unterboden mit dem heißen Draht erst mal eben zu schneiden und dann eine geeignete Auflage draufzukleben. Diese soll dann ohne Kielform sein, vielleicht sogar mit leicht hohlem Querschnitt.
Aber welches Material ist dafür geeignet? Es sollte zum Elapor passen und wasserabweisend sein. Depron in mehreren Schichten wäre sicherlich eine Möglichkeit, aber ein robusteres und lösungsmittelfestes Material wäre mit lieber. Hat jemand eine Idee?

smile Dieter

21.09.2005 08:19 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Roland Merk rmerk ist männlich
RCL Power-User




Dabei seit: 16.02.2003
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Hallo,

schade das es nicht klappt.

Hast Du das Unterwasserschiff mit irgendetwas beschichtet? Das Elapor hat ja eine relativ rauhe Oberfläche.
Evtl. könnten ja Spritzwasserabweiser am Rumpf etwas bringen. So wie auf dem Bild unten. Ich habe das schon an der Grumman Albatros von PAF gesehen.

Zum Rumpfboden nur mal so unausgegorene Gedanken: EPP saugt Wasser, oder? Evtl. aus ABS oder GFK einen kleinen Aufsteckrumpf formen?

*grummelichwoltedocheinbildanhängen*

Dateianhang:
image_26.jpg (30 KB, 1219 mal heruntergeladen)

________________________
...Gruß, Roland

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21.09.2005 08:41 rmerk ist offline Beiträge von rmerk suchen Nehmen Sie rmerk in Ihre Freundesliste auf
wurpfel
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Dabei seit: 12.06.2003
Herkunft: CH-rheintal

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Hi Dieter


schade traurig


so DORNIERstummelschwimmer haben sich in genau dem fall bewährt augenzwinkern

und denke mal über etwas mehr HR ausschlag nach.. ev bringts nur ein T-leitwerk großes Grinsen

________________________
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

21.09.2005 10:11 wurpfel1 ist offline Beiträge von wurpfel1 suchen Nehmen Sie wurpfel1 in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
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Hallo Roland,

Spritzwasserabweiser waren auch meine ersten Gedanken. Dann hab ich mir nochmal mein kurzes Video angesehen und festgestellt, dass die Bugwelle recht hoch war - und das bei spiegelglattem Wasser. Auch weiß ich nicht, wie der an den Seiten abgerundete Rumpf damit zusammenhängt.
Ich wusste ja bereits, dass meine Ausführung gegen 2 Auslegungsregeln verstößt (keine seitliche Kante, niedrige Stufe), wollte aber zunächst den Umbauaufwand gering halten.
Jetzt werd ich beide Punkte nachbessern, dann ist der Entwurf wenigstens auf den ersten Blick theoretisch "sauber".
Der Unterboden ist jatzt tatsächlich ziemlich rauh, eine "Behandlung" soll erst dann erfolgen, wenn das Konzept funktioniert.
Ich muss wohl den Rumpf vor der Stufe aufdicken und dabei eine Seitenkante und geraden bis leicht konkaven Unterboden erreichen. Möglicherweise baue ich 2-4 Schichten Depron an und als Abschluss eine dünne EPP-Schicht mit "Haut". Diese könnte nur über die seitlichen Flächen Wasser aufsaugen (bei ca. 4mm Dicke wäre das wohl verkraftbar), wäre glatt und recht robust.

Ein tiefgezogener ABS-Rumpfunterbau wäre prinzipiell auch nicht schlecht, aber
- das wäre meine erste Tiefziehübung, einen Tiefziehkasten hab ich allerdings
- er müsste absolut dicht sein, da sich der Flieger ansonsten als Löschflugzeug anbieten würde
- die benötigte Form erfordert nach meiner Einschätzung Hinterschneidungen und der breite Rumpfboden wäre wohl auch nur dann stabil, wenn eine große Materialstärke verwendet wird.

Gfk-Form? Wie müsste der Unterbau dazu aussehen?

Unterbau aus Rollglas? Glatter Boden mit angeklebten Seitenteilen und irgendeinem Unterbaugerüst?

Bin für weitere Vorschläge bzw. Konkretisierungen offen.

smile Dieter

21.09.2005 10:31 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
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Hallo wurpfel,

mit der Leitwerksgeschichte bringst du mich noch auf einen Gedanken:

Gibt es Erfahrungen bei Flugbooten, mit welcher HLW-Einstellung man am besten von der Verdränger- in die Gleitfahrt kommt?

Meinst du wirklich, dass Stummelschwimmer das Spritzwasser und die Bugwelle reduzieren? Dann müssten die ja weit vor der Tragfläche sitzen, weil dort auch die Motoren sind. Das ist bei den realen Flugbotten aber eigentlich nicht der Fall.

smile Dieter

21.09.2005 10:36 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
wurpfel
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Hi Dieter

ohne flachen, ev leicht gekielten rumpfunter- und vorderteil ist es schwierig.

du könntest auf der unterseite rollglas anpappen, dann seitlich PU-schaum reinspritzen, wenns trocken ist das rollglas wegnehmen und überstände zuschneiden damit ne kante entsteht. eine leichte kielung hilft zum geradeausfahren und anwassern. zum glattmachen hat sich klebefolie bewährt großes Grinsen

bei flugbooten îst dualrate pflicht: damit der kahn dreht sind fette ausschläge nötig, meistens sind die aber zum fliegen zu hecktisch..

die stummel heben den bug schneller zum wasser raus. hat sich bei vielen booten bewährt nuts

________________________
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von wurpfel1 am 21.09.2005 11:27.

21.09.2005 11:25 wurpfel1 ist offline Beiträge von wurpfel1 suchen Nehmen Sie wurpfel1 in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
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Hallo wurpfel,

Bauschaum ist wirklich eine gute Idee. Glaubst du wirklich, dass man das Rollglas anschließend wieder entfernen kann? Einfetten geht ja wohl nicht, da man es sonst nicht am Rumpfboden ankleben kann?
Ich muss mir die Rollglas-Bauschaum-Variante mal genauer durchdenken.

Die Klebefolie zum Glattmachen mag ich eigentlich gar nicht, weil sie nicht zur Elapor-Oberfläche passt. Aber da gibt es sicher noch andere Möglichkeiten.

smile Dieter (der sich jetzt schon fast darüber freut, dass die Einfachvariante nicht abwassern kann - sonst wäre das für mich spannende Projekt ja schon bald zu Ende)

21.09.2005 12:23 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
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Nochmal etwas zur möglichen "leichten Kielung":

Ich denke, der Unterboden darf gar keine Kielung haben, da er jetzt nur eine leichte Kielung hat und das offenbar nicht funktioniert. Hier ein Bild, auf dem man die jetzige Kielung erkennen kann.

Oder liegt die starke Bugwelle möglicherweise an einem zu geringen Bugradius (zu steiler Bug), so dass der Rumpf verlängert werden müsste?

smile Dieter

Dateianhang:
100_3150_kl.jpg (61 KB, 1153 mal heruntergeladen)
21.09.2005 12:46 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Dieter Wadle dieter w ist männlich
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Und noch eins zur Kielung:

Dateianhang:
100_3724_kl.jpg (56 KB, 1161 mal heruntergeladen)
21.09.2005 12:47 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Roland Merk rmerk ist männlich
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Hallo,

die Kielung ist doch genau das Problem. Die erzeugt ja die nicht erwünschte Bugwelle.

Und um das Leitwerk würde ich mir keine Sorgen machen. Meine Wasserflieger starteten bisher immer ohne T-Leitwerk. Das mag bei wirklich großen Modellen die eine richtige Gischt hinter sich her ziehen Probleme machen, aber nicht in der Parkflyerklasse. (zumindest nicht bei den mir bekannten Modellen)

Ich würde jetzt nur zum Testen wirklich mal den Kiel mit Tape bekleben (kann man ja hinterher wieder abziehen. Den Wasserwiederstand in Verdrängerfahrt darf man nicht unterschätzen. Das sieht man gut wenn man von Gleitfahrt in Verdrängerfahrt wechselt. Das ist wie man einen Anker wirft.

Hast Du noch ein Bild vom Rumpfboden hinter der Stufe? Evtl. kann sich ja hinter der Stufe das gewünschte Luftpolster nicht bilden und kommt deshalb nicht auf Stufe.

________________________
...Gruß, Roland

21.09.2005 13:14 rmerk ist offline Beiträge von rmerk suchen Nehmen Sie rmerk in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Roland,

kannst du deinen letzten Satz etwas genauer erklären? Was hat der Rumpfboden hinter ser Stufe mit dem Luftpolster zu tun? Ist das Material oder der Winkel entscheidend? Was sonst?

Hier ist ein Bild. Das Material ist die Außenhaut einer EPP-Platte. Ist relativ glatt.

smile Dieter

Dateianhang:
100_3149_KL.jpg (70 KB, 1192 mal heruntergeladen)
21.09.2005 13:45 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
Wolfgang Wagner
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Hallo, tolles Projekt!

Vielleicht helfen ein paar Tipps aus der Rennboot- Ecke...

Die Lauffläche hat zu wenig V - Form,
deshalb wird das Wasser verdrängt und die große Bugwelle kommt zu stande.

Also Tipp 1: Mehr V-Form am Rumpfboden

Die Stufe braucht eine Abrisskante,
ansonsten "klebt" der Rumpf auf dem Wasser.

Hier ein Beispiel:



So eine Kante lässt sich leicht durch überstehemdes Plattenmatrial erstellen,
oder durch ankleben eines Kunstoff / Kohle L - Profil.

Um den Rumpf besser steuern zu können könntest auch die Kante mit nem V versehen.

Hier als Beispiel in der Draufsicht:



Hoffe das ich weiterhelfen konnte.

Fliege momentan eine ES, der TS2 ist aber schon bestellt! smile smile

Viele Grüße
Wolfgang

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Wolfgang Wagner
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Fast noch wichtiger ist aber das die Stufe gut belüftet wird,
ansonsten wie gesagt kommt der Rumpf nicht ins gleiten.

Am besten lässt sich das durch eine Kerbe an der Innenseite der Stufe
bewerkstelligen, an den Seiten sollte diese etwas größer sein.

Ein Bild sagt mehr...

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Hallo Wolfgang,
ich freue mich, dass auch mal Tipps aus der "Wasser-Ecke" kommen ok

Vermutlich hat deine Aussage zur belüfteten Stufe den selben Hintergrund wie Rolands letzter Satz, den ich ja hinterfragt - weil nicht verstanden - habe. Entstehen an dieser Einkerbung irgendwelche Wirbel? Ich hätte das eher als "Raum mit toter Luft" eingeschätzt. Kannst du das weiter erläutern?

Wenn ich deine erste Aussage richtig verstehe heißt das, ich habe eine zu geringe Kielung? schock Bisher bin ich davon ausgegangen, dass gerade die Kielung für das Spritzwasser verantwortlich ist!? Oder sind das seitliche Spritzwasser und die Bugwelle zwei völlig unterschiedliche Phänomene?

smile Dieter

21.09.2005 15:07 dieter w ist offline Beiträge von dieter w suchen Nehmen Sie dieter w in Ihre Freundesliste auf
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