Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

41

Montag, 3. Mai 2010, 18:20

Hey, ich habe doch nun schon eine zweite Partition mit Bootmanager und WindowsXP. Das Programm unterstützt leider kein Linux.

EDIT: An der HDD liegt es nicht! Auch von der internen HDD gibt es Probleme.

Habe eben noch mal hier und da etwas rumgespielt, jetzt tritt das Problem nur noch sehr selten auf. Lasse nebenbei den Taskmanager laufen und habe folgende Beobachtung gemacht: Mit der Zeit steigt die CPU Auslastung immer weiter, nach mehreren Liedern ist diese dann bei 80%, wenn ich dann ein Track einlade, steigt diese Weiter, und es kommt zu diesem Verzerrer! Nach diesem sinkt die Auslastung wieder auf 25%; nach einer bestimmten Zeit steigt die CPU wieder, das gleiche Problem. Als wenn da ein Prozess/Dienst in einer bestimmten Zeit ziehmlich viel CPU verbraucht, und mir total ins Programm reinhaut.

Weiß da wer etwas?
Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Westermann« (3. Mai 2010, 18:37)


42

Montag, 3. Mai 2010, 22:46

Zitat

Original von Westermann
Hey Leute,

Traktor läuft :) Und wie! ;)

Hab jetzt bei Windows7 eine zweite Partition erstellen lassen, auf dieser XP installiert, und dann den Bootloader neu erstellt.

Siehe da, es geht! :)


Vielen Dank euch!,
Sven

Passt diese Aussage noch? oder laeufst du nun auf Win7? Nur mal so um zu checken ob wir vom gleichen Thema reden.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

43

Montag, 3. Mai 2010, 23:22

Ja, auf dem Laptop laufen Win7, und WinXP NUR fürs auflegen.
Ich lege also mit einem XP System auf, das nur fürs auflegen ist.
Ist auf Leistung Optimiert, unbenötigte Hardware deaktiviert, Dienste abgeschaltet, Designs alles deaktiviert.

EDIT: Falls ich das noch nicht zum Ausdruck gebracht habe: Es kann bei diesem DJ XP System alles verändert werden, was auch immer geht, da mein Vater ja Win7 nutzt. Wenn also wer etwas weiß, was man optimieren kann, immer mal her damit ;)

Habe eben mal aufgelegt, und dabei den Taskmanager beobachtet, beim Laden kommt die cidaemon.exe immer nach oben, ansonsten sind nur der Leerlaufrozess (meistens 95 und Traktor 5 ganz oben) cidaemon.exe geht beim Laden auch immer weit nach oben, ansonsten ist dieser Prozess ganz weit unten zu finden.

Unter cidaemon.exe versteckt sich laut Google der Indexdienst. Sollte ich diesen bei Diensten deaktivieren? Können dadurch die Aussetzer zustande kommen? Brauche ich diesen Dienst beim auflegen? Die WindowsSuche nutze ich ohnerhin nicht, da mein Programm eine interne Suchfunktion besitzt. Soweit ich weiß, muss ich aber erst den Indexdienst aller Platten deaktivieren, um auch den Dienst dauerhaft deaktivieren zu können, richtig?

EDIT2: Noch was festgestellt - CISVC.exe geht ebenfalls hoch! Laut Google hat dieser Prozess ebenfalls mit dem Indexdienst zu tun...

Ebenfalls wird mmc.exe auffällig, da kann ich so aber nichts mit anfangen.


Gruß!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Westermann« (4. Mai 2010, 00:06)


chemienator

RCLine User

Wohnort: Landkreis OPR (Brandenburg)

  • Nachricht senden

44

Dienstag, 4. Mai 2010, 08:21

Soweit ich weiß, greifen alle Indexdienste auf den Explorer zurück.
Es sieht also nur so aus, als ob das Programm nen eigenen Explorer hätte, allerdings ist das nur Optik. Mit anderen Worten, wenn du den zumachst, sollte die Kiste nichtmehr laufen.

Du kannst allerdings mal probieren, diesen Dienst im laufenden Betrieb zu beenden (Taskmanager). Hängt sich der Rechner dann auf, weißt du, dass du ihn brauchst.
Wenn du ihn gleich richtig deaktivierst und er ist obligatirisch, bekommst du die Karre nichtmehr hochgefahren.

45

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:31

Schalt den Indexdienst ab. Brauchst du nicht.

mmc.exe lass erstmal.

Aber da ja anfangs alles geklappt hatte soweit ich das verstanden hatte und die Probleme erst spaeter kamen solltest du den Rechner vielleicht dochmal unter die Lupe nehmen. Lass mal hijackthis drueberlaufen. Vor dem Starten die Exe umbenennen. Gibt ein paar schlimmere Bewohner die sich gut verstecken wenn sie merken das hijackthis aktiv wird.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

46

Dienstag, 4. Mai 2010, 23:31

Hier der "Report".

Gruß,
Sven
»Geloescht« hat folgende Datei angehängt:
  • Checkreport.zip (1,09 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. April 2014, 11:47)

47

Dienstag, 4. Mai 2010, 23:43

ist ok und sauber
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

48

Samstag, 8. Mai 2010, 22:47

Dann werde ich jetzt noch mal die Windows Partition erneuern, in der Hoffnung, dass das etwas bewirkt..

EDIT: So, das neue WindowsXP ist auf der D Partition installiert.

Welches der Geräte kann ich im Gerätemanager deaktivieren?
Habe mal ein Bild angehängt. Wie gesagt, ich benötige das Programm nur zum auflegen, es muss nur das Programm, die externe Festplatte sowie die Soundkarte funktionieren, alles andere nicht. (Lan wäre gut, für Updates und co)
(Bitte nicht an den fehlenden Treibern stören - sind bereits nachgefügt, hatte ich zum entstehen des Bildes nur noch nicht drauf)

Was sollte ich an Windows Optimieren? Folgende Punkte sind mir bereits bekannt:
Windows auf Leistung Optimieren (nicht auf Design)
Energiesparoptionen alles auf Hochleistung optimieren
Nicht benötigte Windowsdienste deaktivieren.

In Foren hatte ich weitere Tipps gelesen, z.B. Speicher für Programme oder Hintergrunddienste zur Verfügung stellen. Allerdings waren das keine wirklichen PC-Experten, sondern ehr Leute, die Posts sammeln wollten. Aus dem Grund meine Frage, was sollte ich weiterhin optimieren?

Viele Grüße,
Sven
»Geloescht« hat folgendes Bild angehängt:
  • Geratemanager.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Westermann« (9. Mai 2010, 02:42)


49

Dienstag, 11. Mai 2010, 23:14

Muss den ganzen Thread noch mal ans Tageslicht holen.
Habe Windows nochmals platt gemacht, und wiederum optimiert.
Nun klappt soweit alles, Latenz von 5.5ms
Hab hier und da ein wenig rumgetestet, wenn ich einen Track ins Deck ziehe, und 1-2 Sekunden später wiederum ein Track ins gleiche Deck, treten wieder die Verzerrungen auf. Meiner Meinung nach ist das wirklich an Anzeichen, das Ram fehlt, oder was meint ihr? Werde mir die Tage welchen bestellen, sofern ich hier auf Zuspruch stoße.

Viele Grüße,
Sven

50

Montag, 17. Mai 2010, 00:08

Kurze Rückmeldung: Der Laptop tut jetzt soweit. Habe von einem Freund einen zusätzlichen 1GB Ram Riegel leihen können, und der hat anscheinend ein Wunder bewirkt - keine Aussetzer mehr! :)

Ich hoffe, diese Meldung wird nicht direkt wieder in ein paar Tagen zurückgezogen, dann muss nämlich wohl ein neues Laptop her!

Vielen Dank Euch allen. Wer Interesse hat, hier mal ein kurzes Mixtape. http://soundcloud.com/svenwessels/

Viele Grüße,
Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Westermann« (17. Mai 2010, 00:09)


the_mike

RCLine User

Wohnort: Österreich

Beruf: Telematik-Student

  • Nachricht senden

51

Montag, 17. Mai 2010, 19:23

Ich kann jetzt nichts direkt zum Thema beitragen, aber so wie ich das generelle Problem verstanden habe benötigt man für die Software relativ viel ungenützte Systemressourcen um potentielle Ruckler zu vermeiden?

Dann wundert es mich aber, dass es für Windows/MacOS X angeboten wird, denn beides sind keine Echtzeit-Betriebssysteme und ob die Sache funktioniert oder nicht ist dann immer ein wenig Glückssache.

Hab ich das so richtig interpretiert?

52

Montag, 17. Mai 2010, 19:40

Hallo Michael,
ja, ganz falsch liegst du da nicht!

Im vergleich zu anderer Software (z.B. SeratoScratchLive) ist Traktor nicht ganz schonend mit dem Speicher, ganz im Gegenteil, in vielen Foren ist sogar zu lesen, dass sich bei der Programmierung wohl nicht zu viel Zeit genommen wurde, und daher das System ziemlich beansprucht wird.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich sehr viele DJs kenne, die mit Laptops (egal ob nun Windows oder Mac) im Club eben mit Traktor auflegen, und das ohne Probleme, Verzerrungen oder Sotterer den ganzen Abend durchläuft, auch auf großen öffentlichen Veranstaltungen wird die SW genutzt.

Allerdings eben mit neueren Geräten, um wirklich 100% sichergehen zu können, dass es zu keiner peinlichen Situation kommt. Spätestens, wenn ich größere Gigs (wie Clubs etc.) haben werde, werde auch ich mir ein neueres Laptop anschaffen, um mir das zu ersparen.

Gruß,
Sven

53

Montag, 17. Mai 2010, 20:15

Zitat

Original von the_mike
Ich kann jetzt nichts direkt zum Thema beitragen, aber so wie ich das generelle Problem verstanden habe benötigt man für die Software relativ viel ungenützte Systemressourcen um potentielle Ruckler zu vermeiden?

Dann wundert es mich aber, dass es für Windows/MacOS X angeboten wird, denn beides sind keine Echtzeit-Betriebssysteme und ob die Sache funktioniert oder nicht ist dann immer ein wenig Glückssache.

Hab ich das so richtig interpretiert?


NEIN.
Denn ich denke du solltest dich mal eingehend mit "Echtzeit" auseinandersetzen. Bevor du darüber redest. Du scheinst nämlich keine Ahnung zu haben was dies im Bezug auf ein OS bedeutet.

Es gibt m.W.n. im Moment folgende Echtzeit OS die auf Linux aufsetzen:

LynxOS
INtime
Kansas University Real-Time
Real-Time Linux (RT-Linux)

Plus noch ein paar eigenständige die NICHT auf Linux aufsetzen.

Allesamt sind für Forschung, Simulation oder Mschinensteuerung gedacht und haben mit Anwendungssoftware nichts zu tun. Warum genau sollte es bei Windows oder MAC "Glücksache" sein ob ein Programm läuft oder ruckelt? Mit RT hat das nur in soweit etwas zu tun, dass ein Single-Threaded OS (hier wäre RT kein Problem), viele Probleme nicht hätte. Aber der Trick eines RT-OS ist ja gerade Realtime auch mit mehreren Thread (oder besser Prozessen) sicherzustellen. Und auch da, geht es nicht um harte Echtzeit sonder um weiche, also um MINDESTREAKTIONSZEITEN. Diese hat natürlich jedes OS, nur wird bei RT-OS auf eben dieses optimiert.

Der Grund warum es z.B. zu rucklern bei Video oder Audio kommt, ist meist ein Buffer-Underrun. Also ein Problem, die Daten ordentlich schnell heranzuschaffen. Das kann viele Gründe haben: Zu viele Prozesse (zu häufiger Kontextwechsel), Speicher voll --> Swappen (kostet Zeit), Laden von langsamem Medium (z.B. verkratzte CD, lahme Platte), Lange Wartzeit bei Schnittstellen (viele USB Geräte an einem Port), verzockte Treiber usw usw, . Die Liste ist in der Tat endlos.

Und hier sieht man, dass RT gar nichts bringen würde. Denn wenn die MP3 auf einer lahmen Platte liegt, dann MUSS das OS warten bis die Daten herangeschafft sind, RT hin oder her.

gruß cyblord

PS: Hier kann etwas über Echtzeit und deren Anforderungen nachgelesen werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (17. Mai 2010, 20:31)


the_mike

RCLine User

Wohnort: Österreich

Beruf: Telematik-Student

  • Nachricht senden

54

Montag, 17. Mai 2010, 20:37

Zitat

Original von cyblord
NEIN.
Denn ich denke du solltest dich mal eingehend mit "Echtzeit" auseinandersetzen. Bevor du darüber redest. Du scheinst nämlich keine Ahnung zu haben was dies im Bezug auf ein OS bedeutet.

[...]

Allesamt sind für Forschung, Simulation oder Mschinensteuerung gedacht und haben mit Anwendungssoftware nichts zu tun. Was also genau willst du uns denn jetzt mit deiner "Echtzeit" sagen? Warum genau sollte es bei Windows oder MAC "Glücksache" sein ob ein Programm läuft oder ruckelt? Das ist doch echt 100% quatsch.

Ich weiß durchaus was "Echtzeit" bedeutet, möglicherweise habe ich mich im vorigen Post entwas unklar ausgedrückt.

Ich habe das Ursprungsproblem so verstanden, dass das System zu wenig freie Ressourcen besitzt und die Mixing-Software ihre Berechnungen daher zu spät erhält. Genau dies kommt eben daher, dass ein "normales" System die Tasks einfach scheduled, aber keinem Task garantiert werden kann, dass die Berechnungen bis zu einem gewissen Zeitpunkt fertg sind. Darauf war die "Glückssache" bezogen.
Multimediaanwendungen wie diese erfordern aber, dass die auszuführende Berechnung in einer gewissen Zeit fertig ist, sonst steht die Wiedergabe.

Möglicherweise würde es auch helfen ein anderes Schedulingverfahren zu verwenden, doch hat man hier keinen Einfluss um dies anzupassen......was wieder dazu führt, dass ein 0815 Consumer-OS evtl. eine schlechte Wahl für solche Software ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »the_mike« (17. Mai 2010, 20:39)


55

Montag, 17. Mai 2010, 20:43

Zitat

Original von the_mike
Möglicherweise würde es auch helfen ein anderes Schedulingverfahren zu verwenden, doch hat man hier keinen Einfluss um dies anzupassen......was wieder dazu führt, dass ein 0815 Consumer-OS evtl. eine schlechte Wahl für solche Software ist.


Ja das hast du recht. Natürlich könnte man mittels angepasstem Scheduling mit viel weniger Ressourcen auskommen. Aber guck doch mal was alles auf "Consumer OS" läuft. Da kannst du HD Videos laufen lassen und dabei noch aufm Desktop rumschieben, Spiele ala Crysis usw usw.
Das OS selbst kommt da einfach nicht an seine Grenzen bei den Programm wie Traktor, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (17. Mai 2010, 20:45)


56

Montag, 17. Mai 2010, 20:54

Aber mit XP bin ich doch, was unsere Möglichkeiten so hergeben, im Moment am Besten bedient, oder? Oder gibt es noch ein anderes OS, auf welchem Traktor besser laufen würde (was natürlich auf dem Laptop laufen muss...)

Gruß!

57

Montag, 17. Mai 2010, 21:47

Ja, was du mit XP gemacht hast passt. Was besseres wirst du kaum finden dafuer.
Die Optimierungen passen alle.
Nur der Speicher hat ja von Anfang an gekrankt wie du mehrfach zu hoeren bekommen hast. ;)

Aber das passt ja nun auch. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles