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1

Sonntag, 30. Juli 2017, 19:15

Textprobleme, Probleme mit Invertierung

In TurboCAD hab ich's nocht nicht probiert. Aber in CorelDraw 11 (macht bei mir neuerdings Zicken) und im Office Programm ging es nicht oder hab ich es nicht hinbekommen: invertierten Text zu schreiben, dh weiß schreiben und schwarzen Hintergrund zu haben. Will irgendwie nicht recht. Hab inzwischen 2 Ausdrucke von Office, in denen der Hintergrund zwar streifig schwarz (annähernd) ist, aber ich kann es in 2 von 6 Zeilen nutzen, weil die Streifen weit genug vom Text entfernt sind. Ideal, oder so vorgesehen und eingestellt ist das nicht. Aber es passiert immer wieder so. Verstehen kann ich das nicht.
Gruß, Jockel

Klaus(i)

RCLine User

Wohnort: Achim b. Bremen

Beruf: Mensch

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2

Sonntag, 30. Juli 2017, 21:39

Moin Jockel,

hast Du es mal so in Word versucht?


Gruß,
Klaus

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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3

Sonntag, 30. Juli 2017, 21:58

Hallo Jockel,

bei mir geht das einwandfrei; mit MS Word und Laserdrucker Kyocera FS 920. Gerade probiert.
Im Grafikmode habe ich es vor kurzem gemacht (Irfanview und CorelDraw Essentials); ging auch.

Ich würde dir trotzdem abraten, weil normale weiße Schrift auf schwarzem Grund immer "mager" wirkt, und das Weiß der Buchstaben irgendwie "schmutzig". Ist es aber nicht, wenn man's mit der Lupe anschaut, muß ein psychologischer Effekt/eine optische Täuschung sein.
Wenn's unbedingt sein muß, dann fette, schnörkellose Schrifttype und möglichst große Schriftgröße.

Gruß,
Helmut

4

Sonntag, 30. Juli 2017, 22:24

Hallo Klaus(i),

nicht Word (liegt als Uralt-Version bei mir in der Schublade), sondern OpenOffice 4.3. Damit ging's halbwegs, wobei es im Ausdruck schlierig und bei drei identischen Zeilen jedes Mal anders kommt. Vermute aber, mein Drucker (Eson WF-3620) hat verschmutzte Walzen (drucke sehr viel damit). Schätze auch, ich werde mir wohl alsbald eine neue Officce version leisten müssen. Die ich nutze, waren alle aus der Übergangszeit oder gar noch vor (nachträglich auf neuen Standard "gehievt") 64 Bit und meine Installationen mache ich, soweit möglich, alle in 64 Bit. Wenn das nicht will, switcht manche Software selbständig auf 32 Bit um. Da könnten sich vielleicht Treiber, DLLs etc ins Gehege kommen ?
Gruß, Jockel

5

Sonntag, 30. Juli 2017, 22:35

Hallo Helmut,

hab es nur gemacht, um meiner Dornier Merkur nach dem verunglückten Übersprühen mit klarem Mattlack einen neuen, und wie ich zunächst hoffte, suaberen Schriftzug am Bug zu verpaßen. Wenn das schon am Ausdruck scheitert, ist alles danach auch nicht besser. Hab probeweise alles "normal" ausgedruckt, also den gleichen Schriftzug, ohne sonstige Änderung (Schrift statt in Weiß eben normal Schwarz). Ergebnis. bei manchen Worten schlieren um den Rand der Buchstaben, als ob man sie mit Aquarellfarbe auf blutendes Papier geschrieben hätte. Das Papier, das ich nutze, ist 100g/dm², anderes (Normal: 80g/dm²) benutze ich gar nicht. Einen Moment lang hab ich mich deswegen gefragt, ob der Papierhersteller evtl seine Produktion umgestellt hat ? Kommt mir fast so vor. Dein Eindruck "schmutiger" Buchstaben ist also gar nicht von ungefähr.

Als Schrift benutze ich serifenlose Type "DejaVu Sans" in 36 Pica.
Gruß, Jockel

Klaus(i)

RCLine User

Wohnort: Achim b. Bremen

Beruf: Mensch

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6

Sonntag, 30. Juli 2017, 22:51

Versuche mal ein Tonertransferverfahren.

Dazu druckst Du dein Motiv mit einem Laserdrucker spiegelverkehrt aus.
Dann klebst Du das Papier mit Holzleim auf dein Objekt mit dem Toner nach unten.
Den Kleber gut trocknen lassen.

Danach mit einem feuchten Schwamm das Papier vorsichtig abrubbeln (es bilden sich dann "Papier-Würstchen").
Es bleibt der Toner zurück und eventuell eine ganz dünne Papierschicht.
Dies jetzt mit Klarlack fixieren.

Ich hatte mal eine schöne Anleitung mit Holz gefunden. Ich suche nochmal kurz ....


EDIT gefunden: https://www.herzbotschaft.de/bild-auf-holz/

Ich habe das mal auf Messing gemacht um Konturen zum Aussägen zu übertragen.


Man sollte vorher vielleicht ein paar Übungsstücke anfertigen.

Gruß, Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Klaus(i)« (30. Juli 2017, 23:03)


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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7

Montag, 31. Juli 2017, 17:41

Hallo,

die Idee mit Tonertransfer müsste funktionieren...
Elektroniker (auch ich) verwenden diese Methode als "Schnellverfahren" zur Leiterplattenherstellung; ich habe sie aber auch schon auf Messing (für Namensplakette auf Modell) eingesetzt.
Tips:
Das "gelbe China-Tranferpapier" verwenden, ist besser und billiger als alles Andere, was ich schon versucht habe. Gibt's bei Ebay von diversen Anbietern. Ich habe einen 10er-Pack DIN A4 bei einem englischen Versender gekauft; Lieferzeit ca. 1 Woche. Aus China ist's noch billiger und "free shipping", dauert aber erheblich länger. Einfach bei Ebay unter "Tonertransfer-Papier" suchen.
Mit diesem Papier muß man nicht mehr "rubbeln", könnte es aber.

Ein glatter/polierter Untergrund muss unbedingt fettfrei sein !

Das Bügeleisen auf "volle Kanne" stellen, ca. 170 - 180 °C (mit IR-Thermometer gemessen)

Beim Drucken gehe ich immer so vor:
Zuerst auf normales Papier drucken. Dann hefte ich einen etwas größeren Zuschnitt Transferpapier an derselben Stelle mit Tesafilm auf die bedruckte Stelle und drucke nochmal. Das nur, um nicht mehr als nötig Tonerpapier zu verbrauchen.

Und auch hier gilt: Auf Anhieb wird man nicht Meister- also erstmal etwas "spielen", üben, üben... Beim Druck von Leiterplatten u.ä. hat man den Vorteil, daß man bei einem daneben gegangenen Druck alles mit Verdünnung oder Aceton abwischen kann.

Gruß,
Helmut

PS. In Elektronik-Foren gibt's noch mehr dazu zum Lesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (31. Juli 2017, 17:55)


8

Montag, 31. Juli 2017, 19:04

Hallo Klaus(i),

herzlichen Dank für diesen Tipp. Hab zwar selbst keinen Laserdrucker, aber in jeder Firma, für die ich tätig werde, stehen genug - könnte es also auch mal so versuchen. Ich probier es aus, sobald ich kann, und melde, ob's geklappt hat. Danke noch mal.
Gruß, Jockel

9

Montag, 31. Juli 2017, 19:09

Hallo Helmut,

auch Dir herzlichen Dank für deine Infos. Das 170 - 180 °C auf Leiterplatten gehen, glaube ich sofort - nur kann ich das auch auf Acryllack so machen ? Der Schriftzug soll auf die Rumpfseiten der Dornier Merkur, die Acryllack auf Balsa haben. Vielleicht bin ich da zu ängstlich, aber mit den Temperaturen hab ich irgendwie Bedenken, verwende diesen lack zum ersten Mal (guck mal nach, ob etwas dazu auf der Dose steht) - müßte es an einen lackierten Stück Probeholz ausprobieren, kann ich auch machen, ok.
Gruß, Jockel

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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10

Montag, 31. Juli 2017, 20:04

Jockel,

ob's auf dem Lack geht, weiß ich auch nicht; halt probieren.

Alternativ:
Auf wärmefeste, transparente Folie drucken, also kein Transfer (und nicht spiegelbildlich ;-) ).
Solche gibt es, z.B für Overhead-Projektionen. Die muß so wärmefest sein, daß sie beim Bedrucken im Laserdrucker nicht schmilzt.

Aber in der Firma unbedingt zuerst den "Drucker-Beauftragten" konsultieren. Es gibt auch nicht wärmefeste Overhead-Folie (da schreibt/zeichnet man nur mit Stiften drauf). Wenn man eine solche in den Laserdrucker lässt, gibt's eine teure Reparatur und großen Ärger...


Gruß,
Helmut

11

Dienstag, 1. August 2017, 13:11

Ähem ... nicht klar genug gesagt bzw bedacht: ich brauche die Buchstaben des Schriftzuges in WEIß ! Das heißt, normale, schwarze Schrift hilft mir leider nicht, so gut es gemeint ist.

Habe jetzt Folgendes gemacht:

  • Schriftzug in gewünschter Schrifttype und Größe mit Officeprogramm geschrieben
  • invertiert; dh Hintergrund schwarz, Buchstaben bleiben weiß (sind sozusagen vom schwarzen Hintergrund ausgespart)
  • ausgedruckt (kommt in 2 von 3 Versuchen gut)
  • mit Klarlack glänzend (der auf Papier matt trocknet) besprüht
  • trocknen lassen (ist matt)
  • passend ausschneiden und
  • aufkleben (auf die Rumpfflanken) - fertig.
Das hat geklappt.
Gruß, Jockel