Bruchflieger

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1

Sonntag, 12. Juni 2005, 22:57

C-Compiler für Atmel AVR Microprozessoren

Hi, ich möchte mich nun auch mal mit diesen Prozessoren versuchen, und habe mir dazu schon 2 Bücher geordert... Allerdings befürchte ich, daß das Programmieren in Assambler für mich zu hoch sein könnte. Da die Atmel AVR's aber auch für C optimiert sein sollen, hier mal die Fragen aller Fragen:

Geht dazu jeder C-Compiler um den nötigen hex-code zu erzeugen?
Und wenn nicht, welche Compiler eignen sich dazu? - Wo bekommt man die? (Homepage)

Danke.
Grüße Dani.

Steffen L.

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2

Sonntag, 12. Juni 2005, 23:17

http://de.wikipedia.org/wiki/Atmel_AVR

Schau mal unten unter Links, für die Entwicklung für AVR unter Windows kannst du dir mit dem WinAVR ( http://winavr.sourceforge.net/ ) eine Crosscompilerumgebung aufziehen.

Ein Kollege von mir hat für seine Diplomarbeit auch für nen AVR programmieren müssen, als Entwicklungsumgebung hat er Eclipse ( http://www.eclipse.org/ ) benutzt :ok:

Und vielleicht findest du hier auch noch nützliche Informationen: http://www.mikrocontroller.net/articles/Linksammlung


Viel Spaß schonmal *g* :ok:

hsh

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3

Montag, 13. Juni 2005, 03:36

Ich finde zum Anfangen ist CodeVisionAVR von Dontronics sehr gut geeignet. Ist zwar nicht ganz so mächtig wie WinAVR, aber dafür muss man sich nicht gleich mit Makefiles herumschlagen. Die Freeware Version ist auf 2k limitiert.
mfg Harald

4

Montag, 13. Juni 2005, 07:25

Hi..

für "Standardaufgaben" beschränkt sich bei WinAVR das Rumschlagen mit dem makefile auf die Eintragung des Prozessortypes... ist machbar (wenn sogar ICH das hinbekomme :dumm: ). Wenn die 2K-Beschränkung des CodeVision also stört, kannste auch gleich den WinAVR nehmen.

Zudem gibt´s noch diverse Frontends / IDEs dafür, die dir die Arbeit (mit Makefiles usw.) abnehmen,
z.B. KamAVR.

Entsprechende Donwload-Links findest du bei www.avrfreaks.net. Wenn du da um Registrierung gebeten wirst, keine Sorge, alles anonym und Spam/newsletterfrei. Es lohnt sich auf jeden Fall.

grüssle

andi

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5

Montag, 13. Juni 2005, 18:14

Hey - super! Der WinAVR ist ja sogar Freeware?

Nur mal noch ein paar Fragen zu diesem Programm:
Also zum Eingeben des Quellcodes benutze ich das Programmers Notepad. Dort lege ich mit >Files >New >Projekt ein neues Projekt an. Darin mit >Files >New >C eine neue C-Datei, in deren Fenster ich dann den Quellcode eingebe.
Soweit scheint es mir Klar zu sein - jetzt bin ich nur am rätseln, wie ich dann aus dem Quellcode eine .hex Datei erhalte, die ich dann mit (welcher Software am besten?*) in den Prozessor einspielen kann.

* Ich habe aus den Büchern "AVR-RISC Microcontroller" und "Messen, Steuern und Regeln mit AVR-Controllern" Die Programme AVR-Assembler 1.30 und AVR-Studio 2.0 zur Verfügung.
Ich habe mir zwar auch das AVR-Studio 4.0 runtergeladen - aber mußte das nicht erst irgendwie registriert werden? - Naja irgendwie finde ich mich nur teilweise auf den englischen HP's zurecht - ich sage nur DDR-Schulenglisch und das ist auch schon wieder 12 Jahre her... also nicht mehr wirklich sehr viel übrig.
Grüße Dani.

hsh

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6

Dienstag, 14. Juni 2005, 01:00

Ich weiß jetzt leider nicht wie weit das WinAVR Projekt inzwischen fortgeschritten ist und wie es mit der GUI aussieht und ob es da eine Schaltfläche für kompilieren gibt. Wenn du ein passendes Makefile hast, sollte jedenfalls ein make Aufruf in der Console genügen.
Zum Programmieren kannst du AVRDUDE (ist ja bei WinAVR dabei) verwenden. Auch sehr gut ist Ponyprog.

Was für einen Programmieradapter hast du denn?
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »hsh« (14. Juni 2005, 01:07)


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7

Dienstag, 14. Juni 2005, 04:39

Naja, bisher habe ich erstmal nur die beiden Bücher und einen Laptop mit den genannten Programmen... und vom SBL-Micro den Sercon2-mini adapter - aber der dürfte hierfür wahrscheinlich nicht funzen. ich habe allerdings mittlerweile schon einige Schaltpläne für ISP-Adapter gefunden 1* seriell beim Mini-datenlogger-Projekt und on den oben genannten Links fand sich noch ein Plan für die LPT-Schnitstelle.
Alerdings wenn es evtl noch Pläne für USB gibt... aber das ist bestimmt nicht so einfach - oder?

Das Makefile-Programm hab ich auch gefunden - nur irgendwie ist mir das noch etwas kryptisch, was dort alles einzustellen geht -
Prozessor ist klar,
output =hex,
optimization Level ?,
debug format ?,
C-Standard-level = typ des Quellcodes?? ,
sourcefiles - dateien mit dem Quellcode,
printf()options ?
scanf() options ?
external Ram options ?

und dann noch eingaben zum Programmer - Prog. adapter
das ganze als datei ablegen - welche Endung? - und wie dann weiter?
werde mal noch etwas rumprobieren...
Grüße Dani.

8

Dienstag, 14. Juni 2005, 07:26

Hi..

irgendwo in der Installations-Doku von WinAVR gibt´s ne Kurzanleitung, wie du dir da einen Menüpunkt ins Programmers Notepad einfügst, mit dem dann compiliert werden kann.
Avrstudio braucht meines Wissens keine Registrierung.
Ich verwende Winavr und avrstudio 4 unter Windoof XP zusammen mit dem STK500. War einigermassen einfach in Gang zu bekommen.

mfg
andi

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9

Dienstag, 14. Juni 2005, 16:31

Ja die hab ich heute auch gefunden - ich habe da nur ein ganz kleines Problem - mein Englisch ist nicht so gut, daß ich das alles verstehe - ca jedes 5.-10. Wort muß ich raten... - gibt es diese Anleitung auch in deutsch - bzw ein Übersetzungstool mit dem man das annähernd genau übersetzen kann?
Grüße Dani.

spacedog

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10

Dienstag, 14. Juni 2005, 16:57

übersetzen...

hi,

ich habs bis jetzt zwar nur für japanisch>english benützt, aber english>deutsch ist auch möglich...

http://babelfish.altavista.com

mfg matthias
mfg matthias

11

Mittwoch, 15. Juni 2005, 08:51

Hi..

wenn dir nur einzelne Worte fehlen, dann ist www.leo.org zu empfehlen, da gibts ein brauchbares (technisch angehauchtes) Wörterbuch.

Ansonsten, wenns nicht allzu viel ist, Text hier reinstellen ;)

grüssle

andi