61

Freitag, 8. Juni 2007, 21:01

Zitat

Durch die Streckenverkürzung hat der weiter außen liegende Bereich einen geringeren Ducrhmesser als der innere (paradox).

Du meinst vermutlich:
Durch die Streckenverkürzung hat der weiter außen liegende Bereich einen geringeren Umfang als der innere.

Die Geschwindigkeit ist nämlich in Richtung des Umfanges.

Grüße
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (8. Juni 2007, 21:01)


62

Samstag, 9. Juni 2007, 01:55

hallo,
ich hab mal ne frage und zwar müssten doch menschen die sehr oft fliegen langsamer altern oder? das licht ist bei ihnen doch wesentlich langsamer und raum und zeit sind davon ja relativ abhängig also müsste weniger zeit vergehen, wenn die lichtgeschwindigkeit kleiner wird... (ob das wohl messbar ist? demnach müssten Piloten am längsten leben :D )

mfg
Lasse
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http://www.lasse-behrens.de

Rudy F

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63

Samstag, 9. Juni 2007, 05:05

Hi,

Das mit den Piloten würde stimmen, wenn die Erde ABSOLUT im Raum still stehen würde und keine Eigenrotation hätte.

In der momentanen :D Wirklichkeit verringert ja der Pilot manchmal seine Geschwindigkeit wenn er entgegen einer der vielen Geschwindigkeitsanteile der zykloiden Erdbewegung fliegt.

1) Erddrehung
2) Erde/Mond-Schwerezentrum um die Sonne
3) Sonne-Eigenbewegung in der Galaxis
4) Rotation der Galaxis
5) Flugbahn der Galaxis
6) Expansionstheorie

7) etwas vergessen?
:w Rudy

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Flo422

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64

Sonntag, 10. Juni 2007, 05:25

Hi,

Zitat

Original von DrM

Zitat

Durch die Streckenverkürzung hat der weiter außen liegende Bereich einen geringeren Ducrhmesser als der innere (paradox).

Du meinst vermutlich:
Durch die Streckenverkürzung hat der weiter außen liegende Bereich einen geringeren Umfang als der innere.

Die Geschwindigkeit ist nämlich in Richtung des Umfanges.

Grüße
Malte


Stimmt, war natürlich kleinerer Umfang bei größerem Durchmesser gemeint.

mfg
Flo
"Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben." Letzte Worte, Karl Marx

Rudy F

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65

Freitag, 15. Juni 2007, 18:45

Für die Weltraumtechniker und Existentialphilosophen zum Lachen

Viel Vergnügen:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=20849&

Ab Posting 4 - Scheibenerde - , aber vorher ist es auch schon lustig.
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (15. Juni 2007, 18:48)


HaraldL

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66

Samstag, 16. Juni 2007, 10:47

Zitat

Original von Lasse
hallo,
ich hab mal ne frage und zwar müssten doch menschen die sehr oft fliegen langsamer altern oder? das licht ist bei ihnen doch wesentlich langsamer und raum und zeit sind davon ja relativ abhängig also müsste weniger zeit vergehen, wenn die lichtgeschwindigkeit kleiner wird... (ob das wohl messbar ist? demnach müssten Piloten am längsten leben :D )

mfg
Lasse


Ahja....
Man kann sowas sogar messen... Mit Atomuhren die auf viele, viele Stellen nachm Komma exkat laufen...
Wirklich relativistische Effekte bekommste erst bei ca. einem zehntel der Lichtgeschwindigkeit... Ich seh aber recht selten Flugzeuge mit 30000 km/s rumfliegen...

Wenn ein Pilot nach all seinen Dienstagjahren auf ein paar Sekunden "Zeitvorsprung" kommt, dann ist das viel...
Also, einfach nachschaun ob Piloten durchschnittlich ne Sekunde länger leben...


mal davon abgesehen, dass bei ihnen das Licht nicht langsamer ist... die Lichtgeschwindigkeit ist für jeden gleich.....
MfG Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HaraldL« (16. Juni 2007, 10:52)


Rudy F

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67

Samstag, 16. Juni 2007, 20:16

Nochmals zur gefälligen Beobachtung: http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…998#post1706998
R.

68

Sonntag, 17. Juni 2007, 13:02

Hi,
bitte nicht einfach Behauptungen aufstellen die mit dem "normalen" Menschenverstand begründet sind.

Zitat


In der momentanen Wirklichkeit verringert ja der Pilot manchmal seine Geschwindigkeit wenn er entgegen einer der vielen Geschwindigkeitsanteile der zykloiden Erdbewegung fliegt.

1) Erddrehung
2) Erde/Mond-Schwerezentrum um die Sonne
3) Sonne-Eigenbewegung in der Galaxis
4) Rotation der Galaxis
5) Flugbahn der Galaxis
6) Expansionstheorie

7) etwas vergessen?



7.) Bewegung des Universums im "nichts"
8.) "nichts" bewegt sich vielleicht auch noch irgendwo drin...

Zitat


Das mit den Piloten würde stimmen, wenn die Erde ABSOLUT im Raum still stehen würde und keine Eigenrotation hätte.


Genau so wurde auch vor Einsteins Relativitätstheorie gedacht. Die Aussage wurde aber mit dem Michelson-Morely Experiment wiederlegt.
Wenn es sowas wie einen "absoluten Raum" (früher wurde er Äther) genannt geben würde, würden sich die Lichtstrahlen ja relativ zu ihm (dem Äther) mit konstanter Geschwindigkeit bewegen. Wir müssten also unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten messen können. Genau das wollte man mit dem M-M Exp. messen, kam aber immer zu dem Ergebnis: Das Licht breitet sich in alle Richtungen gleich aus. Auch wenn man sich zB nach "rechts" bewegt.
Man konnte also nicht mehr sagen wer in Ruhe steht und wer sich bewegt (nach dem Trägheitssatz folgend, d.h. sich mit konst. Geschw. bewegt also weder beschleunigt noch abgebremst wird).
Es machen nur noch "relative" Angaben sinn. Wenn man zB 100km/h mit seinem Auto fährt, misst man diese Geschw. relativ zur Erde.
Anderes Bsp: Ein LKW (80km/h) wird auf einer geraden Straße von einem PKW (100km/h) überholt. Diese beiden Geschwindigkeiten waren relativ zur Erde. Ohne jetzt irgendein physikalisches Gesetz brechen zu müssen, können wir sagen der LKW steht still und der PKW überholt diesen mit 20km/h!!!

Beim nächten Strafzettel wegen zu hoher Geschwindigkeit kannst du einfach sagen:
Nicht ich bin zu schnell gefahren, ich stand nämlich still, sondern die Erde ist mir mit 250km/h entgegengekommen!

So, ich denke langsam wird klar was ich sagen will :)

Um dan mal wieder zu dem Bsp mit dem Flugzeug zurückzukommen:
Die Zeitdifferenz (Zeitdilatation), die durch die unterschiedlichen Geschw. zwischen Pilot und Mensch auf der Erde, entsteht kann ,ohne die ganzen Bewegungen (Galaxie, Universum,...) zu berücksichtigen, berechnet werden.
Ist ja auch logisch weil die Geschwindigkeit vom Flugzeug relativ zur ERDE gemessen wird, auf der der andere Mensch in ruhe steht, und nicht relative zu dem "imaginären Äther".

Es gab auch schon Experimente bei denen diese Zeitdiffernez gemessen wurde, genau in dem Maß, dass zuvor mit diesen relativen Geschwindigkeiten berechnet wurde.

P.S.: Alle angeführten Beispiele in denen die Erde vorkommt haben noch ein anderes Problem und sind so eigl. falsch, bzw. min. unvollständig. Zeitdilatation entsteht nicht nur wenn man sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt, sondern auch bei Beschleunigungen! Wobei die Gravitation als eine solche wirkt.
Für einen auf der Erde vergeht die Zeit langsamer als für einen im Weltraum!

Rudy F

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69

Sonntag, 17. Juni 2007, 15:18

Hallo,

die Frage war:

Zitat

...und zwar müssten doch menschen die sehr oft fliegen langsamer altern oder?


... langsamer altern als die Wenigflieger war vermutlich gemeint, zumindest habe ich es so verstanden.

Zitat

Genau so wurde auch vor Einsteins Relativitätstheorie gedacht. Die Aussage wurde aber mit dem Michelson-Morely Experiment wiederlegt.


Und genau so wird es noch immer gedacht, denn meine Aufzählung ist weder die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit noch der Nachweis eine Lichtäthers, sondern eine vektorielle Addition aller Momentangeschwindigkeiten eines Piloten, die nicht zwangsläufig ein kleineres Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit haben muss als die eines Bodenbewohners mit seiner momentan eigenen Lichtgeschwindigkeits-Relativität.

Das MM-Experiment diente der Feststellung der Lichtgeschwindigkeit, die in meiner Aufzählung gar nicht vorkommt. Und hat mit der Pilotengeschwindigkeit relaiv zur Lichtgeschwindigkeit gar nichts zu tun.

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley

Ähnliches Problem: http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzkontraktion

Der Pilot wird auch in Bewegungsrichtung nicht immer und zwangsläufig kleiner als der Bodenbewohner.
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (17. Juni 2007, 15:26)


Rudy F

RCLine User

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70

Sonntag, 17. Juni 2007, 18:19

Noch ein Gedankenexperiment zur momentanen Pilotengeschwindigkeit, von dem ich glaube, dass damit alles klarer wird.

Man nehme einen Piloten samt Rotverschiebungs-Messplatz irgendwo, idealerweise im Zentrum unseres Weltalls.

:D In der Hoffnung, dass dort nicht ein riesiges Schwarzes Loch ist.

Dann nehme man eine möglichst weit entfernten - zwecks genauer Messung - Fixstern in der künftigen Beschleunigungsrichtung und einen selbigen, möglichst gleich entfernten, sich gleich entfernenden in der Gegenrichtung.

Beide Sterne zeigen jetzt idealerweise die gleiche Rotverschiebung.

Somit wäre die skalare Differenz der Relativgeschwindigkeit des Piloten nahe Null.
Also auch die Differenz zur Lichtgeschwindigkeit maximal und die Eigengeschwindigkeit zum fiktiven "Neutralpunkt" des Alls nahe Null.

Und jetzt:

Der Pilot beschleunigt in Richtung eines Sternes, solange bis die Rotverschiebung aufgehoben ist, er also so schnell wie der Stern flüchtet.
(Nach hinten wird er dann die doppelte Rotverschiebung feststellen, das wäre aber für die Rechnung nur mehr die Probe. Der zweite Stern ist eigentlich nur für den Punkt NULL notwendig)

Wenn er seinen Geschwindigkeitszuwachs gemessen hat, dann kann er diese Geschwindigkeit in einen genaue Relation zur Lichtgeschwindigkeit setzen.

Und errechnen um wieviel weniger er altert und Lorentz-kontrahiert aber in Relation zum Punkt von dem er abgeflogen ist, oder auch zu anderen Punkten an denen er vorbeigeflogen ist.

Er selber merkt von den Änderungen nichts, weil sich seine sämtlichen Lebens-Systemparameter gleichwertig ändern.

R.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (17. Juni 2007, 18:28)


71

Sonntag, 17. Juni 2007, 20:44

Zitat


Und genau so wird es noch immer gedacht, denn meine Aufzählung ist weder die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit noch der Nachweis eine Lichtäthers,

Ok, du kannst vielleicht sagen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Erde zur Sonne bewegt, diese zum Sonnensystem, dieses zur Galaxie, diese zum Universum,...etc, etc. aber irgendwann kommst du an den Punkt an dem du ein "ruhendes" Medium brauchst sonst machen die überlegungen ja keinen Sinn. Stell dir vor, du rechnest dein ganzes Leben die oben genannten Beziehungen aus, und am Schluss stellst du fest, dass DU DICH SELBST IN RUHE BEFINDEST und die Systeme nur so angelegt sind um dich zu täuschenn!

BTW.: Die Erde befindet sich in Ruhe und ist das Maß aller Dinge!
Wenn du es schaffst den Satz zu wiederlegen glaube ich dir!

Zitat


sondern eine vektorielle Addition aller Momentangeschwindigkeiten eines Piloten, die nicht zwangsläufig ein kleineres Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit haben muss als die eines Bodenbewohners mit seiner momentan eigenen Lichtgeschwindigkeits-Relativität.


Genau so eine Überlegung würde jemand treffen der an den Äther glaubt!
Das " kleinere Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit" kann es doch nur geben, wenn es irgendein Medium gibt, dass sich in Ruhe befindet zu dem diese ganzen Vektoren relativ sind!


P.S.: Das Garagenparadoxon ist ja nett :)

Zitat


idealerweise im Zentrum unseres Weltalls.


Sicher dass es sowas überhaupt gibt? Möglicherweise ist der Raum auch in sich geschlossen!
Kann man sich ganz gut an einem Luftballon veranschaulichen.
Blas ihn ein wenig auf und bepunkte ihn. Jeder Punkt ist eine Galaxie und die 2D Oberfläche des Luftballons symbolisiert unseren 3D Raum!
Jetzt blas ihn weiter auf, die Punkte entfernen sich alle voneinander, was unser expandierendes Universum beschreibt.
Und dann versuchst du auf die "Mitte" des Universums (Oberfläche des Luftballons) zu deuten! Viel Spass beim suchen!

Wenn du mir nicht glaubst, weil man kein 2D auf 3D übertragen kann, kann ich nur sagen: Versuch dir einen 3D Raum vorzustellen der sich ausdehnt!

Bereitet das etwa Schwierigkeiten?

Aber woher nimmst du dann die Gewissheit, dass es ein "Zentrum" gibt?


Oder ists wieder die Erde, die das Maß aller Dinge ist?

Zitat


Also auch die Differenz zur Lichtgeschwindigkeit maximal und die Eigengeschwindigkeit zum fiktiven "Neutralpunkt" des Alls nahe Null.


Du versuchst dir wieder was mit dem "normalen" Menschenverstand vorzustellen.
Siehe M-M Exp. : c- (Geschwindigkeit von dir) = c
Also egal was du machst, und wenn du dich dabei auf den Kopf stellst, was du übrigens auch nur relativ zu einem anderen Beobachter kannst :tongue: , du bist immer gleich weit von der Lichtgeschwindigkeit entfernt, solange du dich, also der Beobachter sich, in dem Bewegten System befindet!!!

Lass uns ein Beispiel machen:
Du befindest dich in RUHE ich fliege an dir vorbei:
Du misst die Differenz von mir zu c. Das Ergebnis wird wohl <c
Ich (in dem bewegten System) messe die Differenz zu c. Das Ergebnis wird wohl =c sein, siehe M-M Exp.
Und die Begründung:
Wir beide befinden uns in VOLLKOMMEN GLEICHBERECHTIGTEN INERTIALSYSTEMEN !!!!!
D.h. ohne dass es uns IRGENDJEMAND WIEDERLEGEN kann, können wir behaupten, dass wir uns in RUHE befinden!!! (und sich alle anderen bewegen)

Zitat


(Nach hinten wird er dann die doppelte Rotverschiebung feststellen, das wäre aber für die Rechnung nur mehr die Probe. Der zweite Stern ist eigentlich nur für den Punkt NULL notwendig)


Ich sagte doch bereits, die ERDE befindet sich in Ruhe!

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12//grundwissen/12entfernung/hubble.htm

Zitat


Und errechnen um wieviel weniger er altert und Lorentz-kontrahiert aber in Relation zum Punkt von dem er abgeflogen ist


Genau!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! RELATIV ZU DEM PUNKT AN DEM ER ABGEFLOGEN IST!!!!!!!!!!!! Das ist genau der springende Punkt. Man muss einen Nullpunkt festlegen! Wie und wo man ihn hinsetzt ist dabei egal.

Zitat


oder auch zu anderen Punkten an denen er vorbeigeflogen ist.


Aber nur wenn sich diese Punkte zu deinem "Nullpunkt" mit der Geschwindigkeit 0 bewegen. (Gilt für alle 3 Raumrichtungen)

Zitat


Er selber merkt von den Änderungen nichts, weil sich seine sämtlichen Lebens-Systemparameter gleichwertig ändern.


Um seine Geschwindigkeit zum Punkt Null zu erhöhen, muss er beschleunigen und das merkt er! Wenn er die "richtige" Geschwindigkeit hat, merkt er nichts mehr.
Siehe hierzu "Zwillingsparadoxon".


Puhhhh, endlich geschafft :)

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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72

Sonntag, 17. Juni 2007, 22:51

Ich habe es nicht extra erwähnt, weil es mir eine nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit erschien:

Sowohl das Zwillingsparadoxon als auch die Fragestellung

Zitat

... langsamer altern als die Wenigflieger ....
ist freilich nur von einem außenstehenden hypothetischen Beobachter feststellbar, für den keinerlei einschränkende Raum und Zeitabhängigkeiten existieren. Sich also omnipräsent in Ruhe befindet. Quasi ein innere Beobachter - bleiben wir mal dabei, dass außerhalb Nichts, absolut Nichts ist, das Ort für einen Beobachter sein könnte - der zeitlos und überall alles sieht.

Eben auch die unterschiedlichen Alterungsprozesse je nach bewegungsrichtiger Eigengeschwindigkeit in Relation zur Lichtgeschwindigkeit.

Ich habe in den Postings nie behauptet selbst als hypothetischer Beobachter in irgendeinem Bezugssystem mitzufliegen.

Noch eine Richtigstellung eines unvollständig, somit verzerrend verwendeten Zitates, das Originalzitat lautet:

Zitat

Man nehme einen Piloten samt Rotverschiebungs-Messplatz irgendwo, idealerweise im Zentrum unseres Weltalls.
Also eine arbeitshypothetische Annahme.

Und weil ich keinerlei Schwierigkeiten habe, mir eine dreidimensionale Weltraumexpansion vorzustellen halte ich das Ballonoberflächen-Beispiel für viel zu einfach.

Fixstern kann natürlich auch eine Fixsternansammlung, also eine Milliarden Lichtjahre entferntes Objekt mit messbarer Rotverschiebung sein. Idealerweise bei dem Mittelpunkts-Startversuch mit dem halben Universumsdurchmesser.

Dass ich Dir für die hypothetische Ballon-Mitte nicht den Ausgangspunkt des Urknalls anbiete, hat den einfachen Grund, dass die Urknalltheorie derzeit auf sehr wackeligen Beinen steht; dank der Dunklen Materie.

Also: Klar, ein feststehender omnipräsenter oder hypothetischer Außenbeobachter und nicht eines der Versuchskaninchen, die der Relativität, Lorentzkontraktion, Zeitdilatation etc. unterliegend systembedingt nichts Unterschiedliches messen können, weil sich das jeweilige betroffene in Bewegung befindliche Messsystem ja entsprechend verändert, was aber nur von eine Außenbeobachter feststellbar wäre.

Huch, bin ich heute wieder redundant... fast schon wie Futaba-FASST

Gute Nacht zzz
R.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (17. Juni 2007, 22:55)


73

Sonntag, 17. Juni 2007, 23:15

Zitat


Sowohl das Zwillingsparadoxon als auch die Fragestellung
Zitat:
... langsamer altern als die Wenigflieger ....
ist freilich nur von einem außenstehenden hypothetischen Beobachter feststellbar, für den keinerlei einschränkende Raum und Zeitabhängigkeiten existieren. Sich also omnipräsent in Ruhe befindet. Quasi ein innere Beobachter


So einen Beobachter gibt es nicht, womit wir wieder am Anfang sind. Dieser Beobachter würde nämlich einem Äther äuquivalent sein. Wo liegt der Unterschied ob wir uns in einem Medium, das sich in Ruhe befindet, bewegen oder ob alle Ereignisse relativ zu einem Beobachter stattfinden der sich in Ruhe befindet?

Zitat


bleiben wir mal dabei, dass außerhalb Nichts, absolut Nichts ist, das Ort für einen Beobachter sein könnte - der zeitlos und überall alles sieht.


Damit wäre der Raum unseres Universums der Äther! Dieser bewegt ich nämlich nach deiner Aussage NICHT und alle Ereignisse spielen sich vor diesem Hintergrund ab.

Zitat


Idealerweise bei dem Mittelpunkts-Startversuch mit dem halben Universumsdurchmesser.


Aha, aber wie willst du von etwas die Mitte ermitteln, das weder Wände noch irgendeine andere Form der Begrenzung hat. Genau wie bei dem Luftballon. Wo soll man anfangen zu messen? Und wo aufhören?

Zitat


Dass ich Dir für die hypothetische Ballon-Mitte nicht den Ausgangspunkt des Urknalls anbiete, hat den einfachen Grund, dass die Urknalltheorie derzeit auf sehr wackeligen Beinen steht; dank der Dunklen Materie.


Und wenn diese auf ewige Zeit bewiesen werden kann, kannst du mir die Mitte meines Ballons zeigen?
Was gibts denn für andere Lösungsvorschläge zur Entstehung unseres Universums?

Zitat


was aber nur von eine Außenbeobachter feststellbar wäre.


Aber woher nimmst du die Gewissheit, dass sich der Außenstehende in Ruhe befindet?

Bsp:
Du sitzt in einem zur Erde ruhenden Zug. Ein anderer Zug fährt mit konstanter Geschwindigkeit vorbei. Wie willst du herausfinden, dass DU in ruhe bist und sich der andere Zug bewegt und nicht andersherum? Klar, zum Fenster rausschauen! Aber jetzt stell dir das ganze mal im Weltraum vor.

P.S.: Ob das noch irgendwann mal ein Ende findet...?!
P.P.S.: Woher stammt dein Wissen über solche Physikalischen Gesetze? Bücher? (welche?), Wikipedia?,...?
Edit: Zeitdilatation ist MESSBAR! Auch von einem Beobachter der sich "im" System befindet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reichert_tuning« (17. Juni 2007, 23:17)


74

Montag, 18. Juni 2007, 16:33

Beweis, daß sich Erde bewegt und gleichzeitig Definition der Einheit Parsec:
http://en.wikipedia.org/wiki/Parsec

Grüße
Malte

75

Montag, 18. Juni 2007, 17:14

Hi,
ich versteh den Beweis zwar nicht, aber was hat das überhaupt mit dem oben geschreibenen zu tun?
Wie gesagt ist die Erde sowieso ein denkbar ungünstiger Platz um Phänomene wie Zeitdilatation durch verschiedene Geschw. zu messen, weil sie kein Intertialsystem ist, sondern andauernd beschleunigt wird. Erdbewohner werden sogar doppelt beschleunigt, einmal durch die Gravitation und nochmal durch die Kreisbewegung um die Sonne.

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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76

Montag, 18. Juni 2007, 17:50

Na endlich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Inertialsystem


Zitat

Erdbewohner werden sogar doppelt beschleunigt, einmal durch die Gravitation und nochmal durch die Kreisbewegung um die Sonne.
Da gibt es noch viel mehr Beschleunigungen, zur nochmaligen Erinnerung, damit Ihr das nicht suchen müsst:

Zitat

In der momentanen Wirklichkeit verringert ja der Pilot und Erdbewohner
manchmal seine Geschwindigkeit wenn er entgegen einer der vielen Geschwindigkeitsanteile der zykloiden Erdbewegung fliegt.

1) Erddrehung
2) Erde/Mond-Schwerezentrum um die Sonne
3) Sonne-Eigenbewegung in der Galaxis
4) Rotation der Galaxis
5) Flugbahn der Galaxis
6) Expansionstheorie

7) etwas vergessen?


Die folgende nicht von mir stammende Ergänzung kann nur als Scherz oder als Missverständniss des Begriffs "Nichts" aufgefasst werden.
"Nichts" ist nicht ein existierendes "Nichts", sondern eine definitionsgemäße Nicht-Existenz. Und in der kann sich auch nichts bewegen. So einfach.

Zitat

7.) Bewegung des Universums im "nichts"
8.) "nichts" bewegt sich vielleicht auch noch irgendwo drin...
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (18. Juni 2007, 17:51)


77

Montag, 18. Juni 2007, 19:15

Ahhhhh jetzt wirds ja doch langsam!

Sag doch gleich dass du auf Beschleunigung rauswillst :tongue:
Solche Systeme sind solchen, die dem Trägheitssatz folgen natürlich keineswegs gleich.