IngoH

RCLine Team

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83 801

Montag, 10. Januar 2022, 22:01

Ich denke auch, dass der Großteil der E-Auto Besitzer Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage auf dem Dach sein werden. Wenn man auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist lohnt sich das fast schon nicht mehr. Und das Fahrprofil muss natürlich auch passen. Bei einem Wechselakku könnte ich mir auch vorstellen, dass das mit höheren Kosten verbunden ist. Denn das Laden des Akkus muss bezahlt werden und die Wechselstation muss sich ja auch für den Anbieter lohnen.

comicflyer

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83 802

Montag, 10. Januar 2022, 23:05

Ich hatte nicht für mich inAnspruch genommen, das zu Ende gedacht und/oder kalkuliert zu haben,
aber man könnte ja mal ein klein wenig weiterdenken, wenn es um die E-Verbreitung und Abschaffung von Fossil-Autos gehen soll:

Eine Tanke kostet mit Wartung der Tanks und Zapfsäulen incl. Eichung und Feuerschutz usw usw ??
Wieviel verdient ein Tankenbetreiber pro Liter?
Was kostet ein E-Auto ohne Akku? Denn den gibt's ja an der Tanke, wie Sprit auch.
Was kostet das Laden an mit teurem Kupferkabel vernetzten Ladesäulen? Ob der Betreiber das kostenfrei stellt??
Kupferkabel ist Rohstoff und teuer, Straßenverteiler auch. Über Glasfaser klappt das mit dem Strom, glaube ich, noch nicht.
--Hier erstmal nur soweit... - da kann man weiter dran stricken

Und jetzt etwas Marketing:
Fahren von München nach Flensburg nur mit Wechselstops. Keine Ladesäulen nötig. Keine Ladewartezeiten nötig.
Akkupflege ist ausgelagert an den Wechselbetreiber. Die Halbwertszeit der nackten Autos ist nicht mehr vom Akku abhängig.
Im Modellbau gibt es zB BitChip zur Akkuzustands- und Energiekontrolle. Man bezahlt beim Wechsel nur den Vebrauch.
Und wer hat noch gleich dem Brushlessmotor zu seiner heutigen Leistungsfähigkeit verholfen?
Richtig: drei deutsche Modellflieger Lucas, Kühfuss und Retzbach (LRK). Sonst wäre das wohl alles immer noch kein Thema!?!?!

Und das Argument mit der erhöhten Brandgefahr bei Wechselakkus? Überlegte Platzierung und Kontaktierung, dann passt das.
Wieviele E-Auto sind schon im Stand abgefackelt? Noch keines?? ^^

Achja! Für die Akkuentwicklung eines Standartakkus muss nicht jeder Autohersteller sein eigenes Süppchen kochen.
1 Standartakku: ein Smart kriegt einen, ein PKW/Kombi bekommt zwei, ein SUV dann drei, Klein-LKW vier oder fünf usw usw.
Ein Standart macht sowas preiswerter...

Also wenn das so die Lösung sein sollte, wie man jetzt denkt, dann sollte man das Problem sofort als unlösbar zurück geben...

CU Eddy
Wenn ich Sachen fliege, die ich nicht kann, passieren Dinge, die ich nicht will...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »comicflyer« (10. Januar 2022, 23:14)


Knuth51

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83 803

Dienstag, 11. Januar 2022, 04:12

Hallo ihr Lieben,,
sehe es wie Eddy mitden Elektrokisten ,, Es muss halt passen so wie bei Ingo ...
Bei mir hätte es auch gepasst im ollen Bahnwärterhaus mit Carport und Steckdose... 30 Km zur Arbeit und abends zurück wär sicher hinzubekommen mit über Nacht wieder aufladen..
Aber was ist mit den ganzen Laternenparkern die mal hier und da nen Parkplatz finden im Umkreis ihrer Mietwohnung ?

Aber gut .. für mich ist der Zug abgefahren als Rentner :-)) Der olle 4Liter Ford Explorer mit seiner Gasanlage blubbert noch vor sich hin ob wohl er sich manchmal anhört wie ein Sack Muscheln und zum RC-Line Treff hats noch den VW T4 mit seinem 5 Zylinder Diesel Volleisen-Motor :-))
Also so eine Rentnerband aus Fahrzeuge und Mensch :)

Wobei so eine Elektromühle würde ich ja schon reizen .-)) Schaun wir mal was Ingo da an Erfahrungen sammelt .... LG.
Liebe Grüße aus Karlsruhe
Udo

IngoH

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83 804

Dienstag, 11. Januar 2022, 09:11

Ich denke, dass sich die Technologie durchsetzen wird, bei der die Autoindustrie am meisten verdient. Der Staat regelt das dann schon so.

Dieter M

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83 805

Dienstag, 11. Januar 2022, 11:00

Gemoije..
Wieviele E-Auto sind schon im Stand abgefackelt? Noch keines?? ^^

Oh Eddy, das stimmt leider so nicht. In Staudernheim hat die Feuerwehr einen E-Wagen und durch den Brand auch noch andere entzündete Wagen, die davor oder dahinter geparkt waren, löschen müssen. Und weil der E-Wagen überhaupt nicht ausgehen wollte, wurde er in einen Container mit Wasser gehieft.... :D

Sicher wird das mit den E.Autos kommen. Die Entwicklung geht weiter. Aber es wird auch sicher das eine oder andere Problemchen geben. Wechselaukkus? :hä: Na, ihr mutet aber der aaaarmen Autoindustrie was zu! 8( Da müssen die ja denken. ;( Die wollen aber nicht denken sondern verdienen. :nuts:
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

comicflyer

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83 806

Dienstag, 11. Januar 2022, 12:24

Dieter, ich weiß, dass da schon etliche abgefackelt sind. Deswegen ja auch die > ^^ (hochgezogene Augenbrauen)
Im Stand, in Tiefgaragen, spontane Selbstentzündung, wie bei Notebookzellen üblich.
Tatsächlich sind in vielen E-Autos, auch Tesla, Notebook-Standartzellen 18650 drin. Der Musk wurde dafür mal
ausgelacht. Und genau da fängt die Standardisierung an.

nases "Unfallgefahr"
In Dortmund hat ein junger Mann im Nachbarhaus schon vor >10 Jahren Autos umgerüstet. Alles mit 18650er Zellen.
Smart, Opel Combo, E-Roller, E-Bikes usw usw
Bei der Combo Umrüstung stand hinterher eine Kiste ca. 60 x 35 x 35cm hinten drin. Aus 2mm Stahlblech, genau wie vom
Gesetzgeber gefordert. Wenn so ein Akku aber mal brennt, dann wird da soviel Energie frei, dass die Kiste aber nicht
nur unten aus dem Auto herausschmilzt! Da haste hinterher ein 5 Meter tiefes Loch im Asphalt.

Und ein brennendes E-Auto ins Wasser stellen zum Löschen ist nun mal eine gaaaanz schlechte Idee! Wasser und Lithium
reagieren ausgesprochen hitzig miteinander. Brennende Sitze kann man so löschen, aber nicht den Akku.
Daran kann man auch sehen, wie gut alle Welt tatsächlich auf die Idee mit den E-Autos vorbereitet ist...

Die einzige Alternative zur äußerst mangelhaft umgesetzten Akkuidee wäre noch die Brennstoffzelle. Wobei Wasserstoff
dann noch explosiver ist als ein LiIon-Akku. So ein Tank erfordert dann wirklich Sicherheitsmaßnahmen.

CU Eddy
Wenn ich Sachen fliege, die ich nicht kann, passieren Dinge, die ich nicht will...

83 807

Dienstag, 11. Januar 2022, 13:02

Meinem Verständnis nach geht es beim Fluten eines EAutos mit Wasser nicht um das Löschen, sondern ums Kühlen, damit die noch funktionsfähigen Seperatoren nicht auch durchschlagen.

83 808

Dienstag, 11. Januar 2022, 13:22

Wenn ich einen mehrere hundert Kilogramm schweren Akku in einem Auto verbauen will, geht es zuerst mal um die mechanische Stabilität. Schließlich darf das Akkupack bei einem Auffahrunfall nicht unkontrolliert durch das Auto marschieren. Bei fest integrierten Akkupacks ist das ohne großen Aufwand lösbar. Das ist bei einem AkkuwechselSystem schon nicht mehr ganz so einfach, bzw nur mit deutlichen Mehrgewicht realisierbar. Statt das schwere AkkuwechselSystem ständig spazieren zu fahren, ist mMn nach ein fest verbauter Akkupack mit 30% mehr Kapazität sinnvoller.

Knuth51

RCLine User

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83 809

Mittwoch, 12. Januar 2022, 03:13

Hallo ihr Lieben ..

Finde Eddys Idealvorstellung ja super..

Alle Kisten egal ob Opel, Mercedes, VW usw. haben hinten unter der Stoßstange so einen Akkuschacht wo die Batterie reinkommt ...
Das wäre einfach klasse... So eine Norm wie legen sie 4 AAA Batterien ein ..

Der Tankwart hätte wieder echt Arbeit mit dem Gabelstapler :-) ... Alte Batterie raus und ab in die Ladestation und eine frische rein in die Kiste ...

Aber würde logistisch nicht ganz einfach sein weil die Akkupacks ja nicht ewig halten ,,, Aber so vom Prinzip her sicher machbar und kalkulierbar ...

Aber da sich die Industrie nicht mal auf eine einheitlichen Ladekabel für unsere Handys einigen kann ,,, wird das wohl alles nix.. Fürchte die Stecker der Ladestationen sind nicht mal genormt :-((
Liebe Grüße aus Karlsruhe
Udo

83 810

Mittwoch, 12. Januar 2022, 05:44

Ein Tankwart mit Hubwaagen und Schlagschrauber reicht da nicht aus. Das müßte dann schon per vollautomatischen Wechselroboter geschehen. Und selbst das wäre versicherungstechnisch ein Horror, da es ja jedes Mal ein tiefgreifender Eingriff in die Fahrzeugtechnik/Fahrzeugzulassung ist.

Dieter M

RCLine User

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83 811

Mittwoch, 12. Januar 2022, 11:43

Gemoije. :w
Die einzige Alternative zur äußerst mangelhaft umgesetzten Akkuidee wäre noch die Brennstoffzelle. Wobei Wasserstoff
dann noch explosiver ist als ein LiIon-Akku. So ein Tank erfordert dann wirklich Sicherheitsmaßnahmen.

Jaaa Eddy, aber nach einem Unfall brauchst du dann nur gaaaanz wenig Schrotteile entsorgen.... :evil: Und das Loch im Asphalt? Füllt das nächste Auto, das da "unbedingt vorbei muss", schon auf... :evil: :D :applause:

geht es beim Fluten eines EAutos mit Wasser nicht um das Löschen, sondern ums Kühlen, damit die noch funktionsfähigen Seperatoren nicht auch durchschlagen.
Ja, es ging da wohl ums Kühlen. Der Wagen war, meines Wissens, mehrere Tage im gefluteten Container...
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Knuth51

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83 812

Donnerstag, 13. Januar 2022, 05:10

Hallo ihr Lieben ..

Als oller Analytiker der so manche Flasche Wasserstoff leergefahren hat .. muss ich mal ne Lanze brechen für dieses Gas ...

Klar es brennt sehr heiß wenn man es den schaft es zu entzünden,was aber garnicht so einfach ist :-)

Eine glimmende Zigarette reicht nich um einen H2 Gasstrahl zu entzünden ,, zisch mal als Demo bei den Studenten gezeigt ...

Ich brauch so um die 600°C um meinen H2 Lötbrenner anzuschmeissen ,,
H2 ist auch extremm flüchtig und hat eine wahnsinnig hohe Diffusionsgeschwindigkeit ...

Bei einem Riesenleak kannst ein Streichholz hinterher werfen und die Chance da noch ein zündfähiges Gemisch zu erwischen geht gegen null ..

Aber genug von dem Fachgesimple ,, :-)
Liebe Grüße aus Karlsruhe
Udo

Dieter M

RCLine User

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83 813

Donnerstag, 13. Januar 2022, 10:56

Einen schönen guten Morgen an alle Leser.... :)
Bei einem Riesenleak kannst ein Streichholz hinterher werfen und die Chance da noch ein zündfähiges Gemisch zu erwischen geht gegen null .
Udo, das war mal sehr interessant zu lesen... :ok: :) Also, nicht so gefährlich, wie es scheint.... Ich denke da an das damals verunglückte Raumfahrzeug....
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

83 814

Donnerstag, 13. Januar 2022, 11:30

da war die Dichtung an der Trockenreibstoffrakete (Booster genannt). Und als der Booster brannte, war genügend Energie da, um das Knallgas (in getrennten Tanks eigentlich ungefährlich) auch noch zu zünden...

fliegerass1

RCLine Neu User

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83 815

Donnerstag, 13. Januar 2022, 19:25

Männer, Männer,

wenn ich das hier so lese, wird klar, wie schlecht "WIR" Autoindustrie die Bevölkerung über einen Elektroantrieb im heiligs Blechle aufgeklärt haben.

Persönlich beschäftige ich mich schon seit meinem 4 Lebensjahr (1966) mit einem Elektroantrieb für Fahrzeuge.
Damals war es das Fahrrad von meiner Oma, die sich immer plagte, wenn Sie im Ort mit dem Rad unterwegs war.
Mein Opa hatte damals einen der ersten batteriebetriebenen Rasenmäher und ich hatte den Gedanken den Motor und die Batterie an Omas Fahrrad zu bauen.
So schlug ich dieses meinem Opa vor, Fahrradmechanikermeister von Beruf war. Der lachte und meinte, das geht nicht.

Die Idee ließ mich aber nicht los.
Als ich mit 14 Jahren (1976) in der Lehre zu Elektroinstallateur war, habe ich mit einem Freund einen Käferanlasser an das Kettenritzel von einem Fahrrad gebaut.
Ich lernte, mit ersten Versuchen, daß es doch geht. Leider waren die Motoradbatterien schnell leer. Weitere Versuche habe ich dann ab 1990 bei einer großen Automobilfirma in Stuttgart als Elektroingenieur machen dürfen. Es gab ein Vorentwicklungsprojekt, was zum Ziel hatte ein Fahrzeug unterhalb des Babybenz (heute C Klasse) mit 3 Antrieben ausstatten zu können.
Benzin/Diesel, Wasserstoff und Elektrisch.
Ich durfte im Projekt Elektrisch mitarbeiten. Wir schufen einen Antrieb, der mit dem heutigen ID.3 vom Funktionsverhalten sehr identisch ist. 1995 fuhr ich mit einem ersten Fahrzeug mit meiner Frau von Stuttgart nach Frankfurt und zurück. Mit einer Batterieladung!
Das Fahrzeug wurde dann später die A- Klasse, allerdings nur mit dem bekannten Benzin/Diesel Antrieb. Der hohe Unterboden des Fahrzeuges war für die Batterie ausgelegt, und wurde auch beim Benzinermodell nicht mehr zurückentwickelt.
Weiter will ich hier meine Geschichte nicht strapazieren. Heute bin ich fast 60 Jahre alt und freue mich, daß wir mit dem ID.3 ein gutes durchentwickeltes Butter und Brot Auto haben. Heute haben wir 2022.
Erste elektrische Fahrzeuge wurden schon von F. Porsche um 1899 vorgestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche
Denkt bei Euren Meinungen immer daran, daß ein elektrisch betriebenes Fahrzeug niemals ein technischen Problem darstellt. Es ist ein gesellschaftliches Problem und ein Interessenproblem von Interessengruppen.
LG Dieter
Holm und Rippenbruch

83 816

Donnerstag, 13. Januar 2022, 19:55

Hi Dieter,
du hast ja recht. Geht nicht gibts nicht. Die E-Autos funktionieren. Hab da auch schon viel gebastelt. Du bist ja nur etwas über einen Monat jünger als ich.

Ich will auch gar nicht auf Gefahren eingehen. Aber Akku Fertigung im wirklich grossen Stil das geht derzeit nur auf begrenzte Zeit und zu Lasten von armen Ländern wo vor allem Kinder die Rohstoffe abbauen.
Meiner Meinung nach ist das E-Auto gerade ein Hype. Der wird sich aber legen. Insb. wenn die Akkus noch teurer werden.

Meine persönliche Meinung ist das Wasserstoff es irgenwann sein wird. Nach meinem Leben schafft es vielleicht jemand was besseres zu erfinden. Solar auf dem Auto scheint ja auch nicht der Bringer zu sein weil es wieder die Akkus braucht.

LG
Thomas
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


83 817

Donnerstag, 13. Januar 2022, 20:12

Ich denke, ........... Der Staat regelt das dann schon so.
Das nenne ich Optimismus .........

Problem der jetztigen, wie auch der voran gegangenen Regierung(en). Es wird viel reguliert aber nichts geregelt!
Gruß Gerhard

Mach´ es wie die Sonnenuhr, zähl´die heit´ren Stunden nur.

Flat

RCLine User

Wohnort: Raum Hannover und zunehmend Raum Hamburg

Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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83 818

Donnerstag, 13. Januar 2022, 21:31

Moin Jungs :w

Das Problem wird sein die ausreichende Strommenge zu erzeugen und im richtigen Moment bereitzustellen.
Mangels Speicher wird jetzt bei guten Wetter überschüssiger Strom ins Ausland verschenkt.
Nachts wird jetzt schon Atom- und Kohlestrom aus den Ausland gekauft.
Die Preise für eine KWh liegt jetzt schon bei manchen Ladesäulen bei 70 ct.
Solange die Versorgung nicht gesichert ist wird das nix.
Vom sauschlechten Gesamtwirkngsgrad rede ich lieber nicht. Momentan bring das nichts (positives) für die Umwelt.
Ich würde mich freuen wenn ich mich irre.
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

fliegerass1

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83 819

Donnerstag, 13. Januar 2022, 22:07

Meiner Meinung nach ist das E-Auto gerade ein Hype. Der wird sich aber legen. Insb. wenn die Akkus noch teurer werden.
Ja Thomas,
du kannst das nicht wissen, aber mit deiner Meinung irrst du dich.

Momentan werden fast alle V Motoren Entwickler und Konstrukteure "transformiert" in neue Aufgaben.
Und das bei jeder Automobilfirma!

Folge: WIR Automobilindustrie werden keine neuen V Motoren mehr entwickeln.

Damit wird es ab 2025 beginnend keine neuen V Motoren mehr in der Autoindustrie geben.
Auch nicht für Wasserstoff oder E-Fuels.
Lediglich die Nutzfahrzeuge werden noch eine Weile mit V Motoren weiterfahren. Auch mit Wasserstoff.

Die PKW nicht.

Wir sind an einem Scheideweg! Heute!

Die elektrische Energieerzeugung und Verteilung ist nicht das wirkliche Thema.
Die wird sich die nächsten 20 -30 Jahre auf das geforderte Niveau hin entwickeln.
Ob nun mit oder ohne Kernkraftwerke, auf jeden Fall ohne CO2 Emission.

Wir geben im Moment so viel Geld für neue Technologie aus, daß es für jede Automobilfirma, egal wie Sie heisst, Existenzbedrohend werden wird, wenn sich kein Erfolg einstellt.
LG Dieter
Holm und Rippenbruch

Flat

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83 820

Donnerstag, 13. Januar 2022, 22:41

Na wenn das so ist lehne ich mich entspannt zurück und werde darauf achten das es meinen beiden Dieselautos immer gut geht.
20 bis 30 Jahre sind ja überschaubar
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


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