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1

Dienstag, 18. März 2008, 00:04

Boykott?! Bringt das was?

:ansage: FREE TIBET!!!

Was geht ab in Tibet!? :no: :no: :no:

Die Wirtschaftsmacht vom Besatzer schwächen, durch den Boykott von sämtlichen Produkten und RC-Ware aus dem Land das Tibet mit Füssen tritt!?

Ich werde in den nächsten Jahren drauf achten!

zum Glück gibt es Japan, Taiwan, Malaysia, Vietnam usw. ach ja und goood old Germany!
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Pic Killer

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2

Dienstag, 18. März 2008, 00:23

RE: Boykott?! Bringt das was?

Ich hoffe,das hast du bei den Amis auch schon gemacht,als sie im Irak einmarschiert sind ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (18. März 2008, 00:24)


3

Dienstag, 18. März 2008, 00:31

RE: Boykott?! Bringt das was?

Made in USA kann man problemlos vermeiden, da kommt nicht viel lebensnotwendiges her. Made in China aber nur schwer.

Die meisten Servos, egal ob gut oder schlecht, kommen aus China, ebenso dioe meisten ARF Modelle.
Wenn man irgendwelche Klamotten kauft, egal ob Aldi oder teure marken, das zeug kommt 95% aus China.
Und auf vielen Sachen steht nichtmal drauf wo sie hergestellt wurden. Vieles wird acuh in Land X vorgefertigt und in Land Y fertiggestellt, da steht dan Made in Land Y drauf, auch wenn die Fertigstellung z.B. daraus besteht die Knöpfe ans Hemd zu nähen :shy:


edit: Fipptehler

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (18. März 2008, 01:07)


Pic Killer

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4

Dienstag, 18. März 2008, 00:36

RE: Boykott?! Bringt das was?

An China kommen wir gar nicht mehr vorbei.Deswegen geht unsere Wirtschaft auch den Bach runter. Und je weniger Geld wir ahben,desto eher kaufen wir beim Gelben.je mehr wir dort kaufen....... ;)

BlackJack

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5

Dienstag, 18. März 2008, 14:20

Boykott bringt schon was aber man kann es unmöglich durchsetzen man kommt nicht an china vorbei.

aber wo ich ganrichts von halte ist der Boykott der Olympischen spiele weil das schadet nur den sportlern die sich zum teil jahre lang drauf vorbereitet haben. ich kenne selbst einen der hinfährt und der hat schon gesagt das er im zweifelsfall auf eigene rechnung hinfährt und teilnimmt. das lässt er sich nicht nehmen.

Gruß


Jack
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6

Dienstag, 18. März 2008, 17:35

Zitat

ber wo ich ganrichts von halte ist der Boykott der Olympischen spiele weil das schadet nur den sportlern die sich zum teil jahre lang drauf vorbereitet haben.

Was meinst du erstmal wie der Staatsterror den Tibetern schadet...aber man muss als Sportler natürlich Prioritäten setzen...
Ich denke dass gerade ein Boykott der Spiele etwas bewirken könnte, denn wenn die chinesische Führung nach etwas lechst dann ist das Prestige.
Man erinnere sich auch ruhig einmal an den Ursprungsgedanken der Olympischen Spiele, nachzulesen u.a. bei Wiki: 'Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen'. Wenn die (oder zumindest einige) Athleten nun sagen 'Der dortige Konflikt ist Politik, die Olympischen Spiele sind aber Sport und haben nichts mit Politik zu tun' dann ist das an Egoismus und Borniertheit schwer zu toppen.
Just my 2ct.
Schöne Grüsse
Toenne

7

Dienstag, 18. März 2008, 17:37

RE: Boykott?! Bringt das was?

Zitat

Original von Matthias R
Made in USA kann man problemlos vermeiden, da kommt nicht viel lebensnotwendiges her. Made in China aber nur schwer.



Es kam neulich eine Reportage im Fernsehen (sogar mal wieder was vernünftiges) über eine Familie welche 4 wochen jegliche Produkte aus china vermeiden sollte.

Es war nur sehr schwer bis kaum möglich (und nein nicht nur Luxusartikel, auch fast alle Hausahltsgegenstände waren betroffen). Da sieht man erst wie sehr man von china abhängig ist.

Klamotten kommen sowieso zu großen Teilen aus China (als der Mann einkaufen wollte hatte er größte Schwirigkeiten).
____________
Gruß Johannes

P.S. Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn Behalten!
____________

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »S-to-the-d« (18. März 2008, 17:37)


8

Dienstag, 18. März 2008, 18:34

Welche Luxusartikel kommen denn aus China?

Grüße
Malte

9

Dienstag, 18. März 2008, 18:40

Nun ich Zähle TV, Entertainmentgeräte und PCs sowie aufwändiges Kinderspielzeug doch zu Luxusartikeln, und nun sag mir was favon nicht aus china kommt ;)
____________
Gruß Johannes

P.S. Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn Behalten!
____________

10

Mittwoch, 19. März 2008, 00:32

Nicht alles über einen Kamm...

Zitat

Es kam neulich eine Reportage im Fernsehen (sogar mal wieder was vernünftiges) über eine Familie


Waren das Chinesen in China oder wie?! :D :D :D

Zitat

Ich hoffe,das hast du bei den Amis auch schon gemacht,als sie im Irak einmarschiert sind


Iraq, ganz andere Nummer, völlig anderer Schauplatz!

Ausserdem:
Wenn die Chinesen als "Befreier" der Tibeter, vom "Bösen" agieren würden, hätte ich ja garnicht's gesagt!

Im Grunde ist doch keinem so genau Klar, warum die Chinesen da auf "Schlitzauge" machen!

Zu Amerika fällt mir nur eine Liedzeilen ein:

[SIZE=3]We areall living :heart: in America :-)(-: , America is Wonderbra :) and sometimes A war ;( ... [/SIZE] ;)

Wenn man den Chinesen kein Airbus Verkauft und die Produktion von Internationalen Produkten beendet dann wirds schon wehtun.

Man sollte sich das "Chinesische Wirtschaftswunder" sowieso mal genauer betrachten, dann weiss man was bald kommt...
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11

Mittwoch, 19. März 2008, 00:41

RE: Nicht alles über einen Kamm...

Stimmt...wenn die Amis ihre Ölkriege führen,ist das gerechtfertig,vor allem wenn sie vorher jahrelang Waffen an den Saddam geliefert haben ;) Aber irgendwie muß man ja seinen Glauben und angebliche Demokratie missionieren,wenn dort andere Sitten herrschen. Sieh dich mal um,wie es den Menschen heute in den betroffenen Ländern geht. :shake:

Die Gelben wird es kaum jucken,wenn die keine Waren mehr bekommen .Seid diesem Jahr haben die irre hohe Einfuhrzölle,damit aus dem Westen nicht mehr viel gekauft wird. Angeblich an die 100% Zollaufschlag,sollen da mittlerweile herrschen.
China kommt in die goldene Zeit der Wirtschaft,die hier längst vorbei ist.Und mittlerweile sind wir von China abhängig.Nicht umgekehrt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (19. März 2008, 00:43)


BlackJack

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12

Mittwoch, 19. März 2008, 01:10

ein bokott der spiele würde politisch nichts bringen außer das es zu extremen spannungen kommen würde. und die leittragenden währen die sportler die mit alle dem nichts zu tun haben und nur auf die erfüllung eines Traums hoffen für den sie jahre investiert haben. Denn nicht jeder hat die chance ein weiteres mal zu den olympischen spielen zu fahren.
ich bin selber sportler und kann das daher voll verstehen. es gäbe für mich in der Situation nichts schlimeres
sonen Boykott hat man vor jahren mal bei russland gemacht und gebracht hat es auch nichts ausser das die politische stimmung hinterher noch eisiger war als vorher.


Gruß


Jack
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13

Mittwoch, 19. März 2008, 01:13

Die Chinesen haben das schon häufiger boykottiert.
:shy:
Für die Sportler ist sowas bitter.

14

Mittwoch, 19. März 2008, 08:58

Wir machen gerne den Fehler und sehen ein Land (in dem Fall China) als geschlossene Einheit. Tatsächlich schuld an der derzeditigen Situation ist aber eindeutig Regierung und Partei, also eine Minderheit der Chinesen. Ein Wirtschaftsboykott würde hauptsächlich jene treffen, die mit der Partie sowieso nichts zu tun haben wollen.
Die Androhung eines Boykotts der olympischen Spiele wirkt nur bis zur Beginn der Spiele. Nach den Spielen ist wieder alles wie vorher.
Die Situation in Tibet ist für mich auch sehr unklar: einerseits verurteile ich die Okkupation (mit fadenscheinigen historischen Ansprüchen gerechtfertigt), andererseits hatten die Verhältnisse im religiösen Feudalismus auch wenig mit Demokratie und Menschenrechten zu tun.

15

Mittwoch, 19. März 2008, 11:30

Ein offizieller Boykott ist politisch wohl nicht zu erwarten, würde die Sportler auch am härtesten treffen. Was aber geht ist so eine Art privater Boykott, guckt man sichs halt nicht an. Kann jeder machen, braucht keinen Parlamentsbeschluss und träfe wenns Viele machen, eher die kommerziellen Olympiainteressen.

Aber vermutlich werden die, die jetzt am lautesten Boykott rufen, dann als erste vor der Kiste sitzen. :D

16

Mittwoch, 19. März 2008, 14:59

Vielleicht ist das ja der Trick von China, das alle boykottieren, die Chinesen aber die Sporter trotzdem einladen und mitmachen lassen, aber nur wenn sie unter der Chinesischen Flagge kämpfen. Damit hätten dich Chinesen auch eine viel grössere Chance auf den angepeilten Medalliengewinn.

MFG
Dany

Daniel wird beschleunigt von seiner ZZR1100

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17

Mittwoch, 19. März 2008, 15:05

das würde aber auch wieder die sportler treffen denn wenn tatsächlich ein großteil der zuschauer davon absehen die spiele zu sehen dann würden sich viele sponsoren aus den olympischen spielen zurückziehen das heißt beim nächsten mal hätten viele sportler ein echtes problem nen Sponsor zu finden. ähnlich der Paris Dakar viele firmen können und wollen das risiko das die werbung sich nicht rentiert einfahc nicht eingehen.

ich finde man sollte die Spiele ganz aus der sache raus lassen es würde mehr schaden als nutzen wenn man sich da einmischt.


politisch sollte hingegen sehr viel mehr druck ausgeübt werden.
Your-Aerial-Pic.de

18

Mittwoch, 19. März 2008, 15:34

Ich sehe da nicht die Sportler im Vordergrund, eher die Berichterstattung von den Spielen und dem Umfeld. Es werden viele diese Gelegenheit nutzen um auf Misstände in China und Tibet aufmerksam zu machen, die Situation in Tibet zeigt uns das es bereits begonnen hat und es wird in erster Linie die Politik in China treffen, anders als ein Boykott der Alle treffen würde auch die jenigen die ein anderes China repräsentieren.

Gruß Horst

19

Mittwoch, 19. März 2008, 20:55

Ich denke nicht, dass wir das politische und militärische Weltgeschehen durch unser (Konsum-) Verhalten beeinflussen werden. Außerdem ist es problematisch nur auf die medienwirksam aufbereiteten Mißstände anzuspringen während in anderen Ländern weiterhin Bürgerkriege, Hunger und Elend im längst akzeptierten Maße weiterwüten. Wie war das, alle 5 Sekunden stirbt weltweit ein Kind an Unterernährung oder z.B. simplen Durchfall? Upps, war schon wieder ein Kind während ich diesen Satz zu Ende schreibe. Hätte auch meins sein können wären wir woanders auf die Welt gekommen. Tja, ist schon zum verrückt werden.
Tarot 500, T-Rex 500

20

Mittwoch, 19. März 2008, 20:59

Hallo Horst,
sehe ich genauso.
Kritisch hingehen und fair berichten halte ich auch für besser als einen Boykott.
Das schafft mehr positiven Druck als jede Trotzhaltung.

Und unser persönliches Verhalten in Bezug auf Konsum können wir sicher auch an der einen oder anderen Stelle überdenken.
Bei der Fraktion "Jung und dumm" hier im Forum ist doch oft schon ein Preisvorteil von wenigen Euro Grund genug um wochenlang auf die Ware zu warten um anschließend noch den Zoll zu umgehen...

Gruß,
Alvaro
Gruß,
Alvaro