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udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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301

Donnerstag, 27. November 2008, 15:21

Zitat

Original von toenne

Zitat

Also, alle diejenigen, die sich hier über die Kaubereitschaft direkt in China beschweren, die haben bereits einen oder zwei neue Opel bestellt?

Als ich letztes Jahr ein Fahrzeug brauchte habe ich von vorne herein nur deutsche Autos in die Auswahl einbezogen und mich dann (wohl wissend was ich mir da antue...) einen Mondeo gekauft.

Tja, da kannst du mal sehen, wie uninformiert Du doch bist:

Was, bitteschön, hat ein von einer amerikanischen Firma in Belgien gebautes Auto mit dem Begriff: "Deutsches Auto" zu tun?????????

Also Du hast mit Kauf Deines Mondeo (übrigens ein sehr gutes Auto, gute Wahl!) leider überhaupt nichts zur Arbeitsplatzsicherung in Deutschland beigetragen, aber von anderen verlangen, dass sie ihre 22,--€ pro Monat für Kleinkram lieber beim deutschen Händler ausgeben sollen? Wieviel hat Dein Mondeo gekostet? 25.000,--€? Pfui, schäm Dich!!!!

Grüße
Udo

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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302

Donnerstag, 27. November 2008, 15:22

Zitat

Original von toenne

Zitat

Was ich beim Modellflug durch günstigen Einkauf spare, gebe ich halt in einem anderen Sektor aus und kurbel eben die Wirtschaft damit an.

Geniale Theorie. Ich kaufe hier ein Produkt für 10EUR...oder nein, ich kaufe es besser für 5EUR in China um dann hier mit den gesparten 5EUR die Wirtschaft anzukurbeln... ==[]


Die Theorie ist übrigens nicht von mir. ;)

Ich habe monatlich einen fixen Betrag für Konsumausgaben zur Verfügung. Steuern kann ich allenfalls die Verteilung der Ausgaben, aber nicht die Gesamtsumme. MwSt. zahle ich ohnehin auf so gut wie jedes Produkt, damit bleiben die Einahmen für den Staat erstmal annähernd konstant.

Natürlich übergehe ich mindestens einen Händler, wenn ich mir meinen Regler zu 1/3 des Preises direkt in HK bestelle. Das ist schade für ihn.
Dafür gehe ich dann halt für die gesparten 50 € einmal mit meiner Frau essen, und unterstütze den freundlichen Chinesen hier im Restaurant. Und der freut sich auch. ;)

Ein Ausweg aus dem Dilemma wäre allenfalls, einen vollständig in D produzierten Regler zu kaufen. Beim Regler würde das ja zumindest noch gehen (?). Allerdings könnte ich mir dann wahrscheinlich kein deutsches Auto mehr leisten. ==[]

Das war nur beispielhaft, aber vielleicht (hoffentlich) trotzdem verständlich....

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (27. November 2008, 15:43)


BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

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303

Donnerstag, 27. November 2008, 15:24

Zitat

Original von Debatin
@Jack

Entschuldige mal, aber nach dem Lesen Deines Beitrags kann ich nicht glauben, dass Du Student bist. Wenn doch, armes Deutschland.

Ich gehe dann natürlich davon aus, dass Du nach erfolgreichem Abschluß Deines Studiums selbstverständlich einen hochbezahlten Job in Deutschland suchst.


nein ich suche sicherlich keinen Job in Deutschland!!! Im Gegenteil ich will hier nach Abschluss der Studiums so schnell wie möglich weg.
Natürlich bin ich dankbar für die gute Ausbildung die ich hier genieße aber meine Dankbarkeit geht definitiv nicht so weit das ich mir hier nen Job suche in dem ich nicht glücklich werde!!!!.


Zitat

Also, alle diejenigen, die sich hier über die Kaubereitschaft direkt in China beschweren, die haben bereits einen oder zwei neue Opel bestellt?

Als ich letztes Jahr ein Fahrzeug brauchte habe ich von vorne herein nur deutsche Autos in die Auswahl einbezogen und mich dann (wohl wissend was ich mir da antue...) einen Mondeo gekauft.


zum einen SELBER SCHULD!!! du hätest für 2/3 ein min. ebensogutetes auto eines ausländischen herstellers bekommen. bzw für den gelichen preis eines das den deutschen herstellern umwellttechnisch einieges vorrasu hat!!!! aber hauptsache Deutsch :wall: naja jedem das seine

schön das du dir ein auto eines Deutschen Hersteller leisten kannst. ich bin froh wenn ich mir nach einigen Monaten arbeit nen gebrauchten Japaner kaufen kann. Natürlich hätte ich lieber nen Audi ich kann mir aber keinen leisten also nehme ich ein für mich bezahlbares.
und jetzt erzähl mir nicht das du wenn du dir kein Auto eines deutschen herstellers leisten könntest nicht auf einen günstigeren hersteller zurückgreifen würdest. nd ich garantiere dir auch das würde dich von A nach B bringen sogar auf ner tollen Deutschen Autobahn!!!

Zitat

Müsste ich alles neu kaufen hätte ich jetzt 1 oder 2 statt 7 Modellen

...dann könnte ich vor Mitleid in Tränen ausbrechen. Nur 1-2 Modelle, welch ein Elend... Es ist noch gar nicht so lange her da war es üblich dass Komponenten (Servos, Empfänger, Regler etc.) je nach Bedarf von einem Modell ins nächste wanderten. Das aber ist heute ja nicht mehr zumutbar, lieber über die Preise jammern. Zu meiner Studienzeit hat ein Empfänger in Relation zu meinen verfügbaren Mitteln ein Vermögen gekostet, vielleicht solltet ihr auch einfach mal eure Ansprüche ein wenig überdenken?


warum zu Hölle soll ich mich mit weniger zufriede geben. nur weil du das in meinem alter musstest??? bin ich die verdammte Wohlfahrt das ich hier bei irgend nem deutschen Händler kaufen muss nur damit es Deutschland besser geht? Ganz sicher nicht!!!
mal ganz abgesehen davon wenns die Hk Shops nicht gäbe würde ich keinen Modellbau betreiben und da hätte mein Freundlicher Händler um die ecke noch weniger von so trage ich im Monat wenigsten ein paar € in seinen laden.

Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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304

Donnerstag, 27. November 2008, 16:17

Zitat

Original von BlackJack

Zitat

Also, alle diejenigen, die sich hier über die Kaubereitschaft direkt in China beschweren, die haben bereits einen oder zwei neue Opel bestellt?
Als ich letztes Jahr ein Fahrzeug brauchte habe ich von vorne herein nur deutsche Autos in die Auswahl einbezogen und mich dann (wohl wissend was ich mir da antue...) einen Mondeo gekauft.


zum einen SELBER SCHULD!!! du hätest für 2/3 ein min. ebensogutetes auto eines ausländischen herstellers bekommen. bzw für den gelichen preis eines das den deutschen herstellern umwellttechnisch einieges vorrasu hat!!!! aber hauptsache Deutsch :wall: naja jedem das seine

schön das du dir ein auto eines Deutschen Hersteller leisten kannst.
Gruß
Jack

Es ist erschreckend zu sehen, wie uninformiert hier die Leute zu sein scheinen!



[SIZE=3]Seit wann ist der amerikanische Hersteller Ford ein deutsches Unternehmen? Die Mondeo-Baureihe wird komplett in Belgien gefertigt. Das einzige Zubehörteil aus deutscher Fertigung sind die Alu-Felgen! [/SIZE]

Das weiß ich seit einer Werksbesichtigung bei Ford in Köln, wo der Fiesta hergestellt wird. Das einzige andere Auto, das ebenfalls von Ford komplett in Deutschland hergestellt wird, ist der Focus. Dazu kommen noch einige Varianten des Transits.

Mann mann mann!

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (27. November 2008, 16:17)


Lars77

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305

Donnerstag, 27. November 2008, 16:26

Genau henommen kommt ein Auto von überall. schätzungsweise 70 % aller Teile werden von Zulieferern aus aller Welt geliefert. Und selbst die Montage von Autos deutscher Marken erfolgt immer häufiger im Ausland.

Also deutsch ist da höchstens noch das Image oder die Konstruktion (das aber bei Ford Europa zum Glück sehr wohl)....


Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

306

Donnerstag, 27. November 2008, 16:32

Zitat

Tja, da kannst du mal sehen, wie uninformiert Du doch bist:
Was, bitteschön, hat ein von einer amerikanischen Firma in Belgien gebautes Auto mit dem Begriff: "Deutsches Auto" zu tun

Welch ein Glück dass du dafür der Durchblicker bist...immerhin bist du ja schon durch ein Werk getrieben worden...
Zwar kommen die Motoren der TDCi aus England und zwar wird das ganze in Genk zusammengeschusterst, trotzdem aber haben nicht nur viele Zulieferer ihren Sitz in Deutschland (Conti, Bosch, Leoni, Beru, Klinger usw. - soviel zu 'Das einzige Zubehörteil aus deutscher Fertigung sind die Alu-Felgen!') sondern auch die Ford Deutschland Holding GmbH (nebenbei auch der Sitz von Ford Europa) wo eine ganze Menge Leute mit Entwicklung und Verwaltung beschäftigt sind. Ich habe damit durchaus etwas für deutsche Arbeitsplätze getan, sicher mehr als wenn ich einen Fiat, Peugeot oder Mazda gekauft hätte...auch wenn du diese Arbeitsplätze vermutlich wieder als minderwertig und irrelevant betrachtest...
Und dass Opel eine 100%-Tochter von GM und somit genauso amerikanisch ist wie Ford muss ich sicher nicht erklären. Beide zahlen auch hier Steuern.
Nebenbei: Was fährst du für ein Auto?

Zitat

nein ich suche sicherlich keinen Job in Deutschland!!! Im Gegenteil ich will hier nach Abschluss der Studiums so schnell wie möglich weg.

Das Versprechen nehmen wir dir hiermit öffentlich ab. Zahlst du deine Ausbildungskosten anschliessend zurück? Denn 'bin ich die verdammte Wohlfahrt' gilt auch für uns die wir die Party bezahlen.
Den Rest kommentiere ich nicht, ich frage mich lediglich ernsthaft welchen Studiengang du eingeschlagen hast. Jedenfalls nix wo man sich - auch im späteren Beruf - halbwegs verständlich ausdrücken muss. Daher sehe ich dem Verlust deiner Arbeitskraft hier im Ländle auch recht gelassen entgegen.
Schöne Grüsse
Toenne

Icefuchs

RCLine User

Wohnort: Da wo der Hanf blüht .....im Elbentahl

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307

Donnerstag, 27. November 2008, 17:21

FVP Brille abnehmen? Hmm, kein ding, die ist schon seit nem, halben Jahr verkauft.

Neidisch, ja ich bin auch mal neidisch, jedoch nicht auf Leute wie dich. Oder Leute die mehr materiellen Besitz haben als ich. (zumal, seit dem ich die Firma meines Vaters übernommen habe, geht es mir gar nicht mal schlecht)

Wenn du wüsstest was Läuft, würdest net so schind schreiben. Würden einige Leute mal ihren Füller weg legen und vom Schreibtisch aufstehen, nach Draußen gehen und sich mal um gucken, könnte man sehr viel der hier gesagten dinge streichen.


Ok, ich hab nicht wenig Kohle und könnte mir auch Große Modelle leisten. Und selbst wenn ich Millionär bin, bestell ich noch in China. Nur um euch zu ägern. :evil:
[SIZE=3]Mach dir keine Sorgen, irgendwann kommt auch dein Flieger runter :evil: [/SIZE]

308

Donnerstag, 27. November 2008, 17:31

Zitat

Original von BlackJack
nein ich suche sicherlich keinen Job in Deutschland!!! Im Gegenteil ich will hier nach Abschluss der Studiums so schnell wie möglich weg.
Natürlich bin ich dankbar für die gute Ausbildung die ich hier genieße aber meine Dankbarkeit geht definitiv nicht so weit das ich mir hier nen Job suche in dem ich nicht glücklich werde!!!!.


Hast du dir mal überlegt was ein Studium kostet und was dazu nötig ist? es braucht eine solide Infrastruktur und eine Gesellschaft die dazu bereit ist mit Steuermittel dir eine Ausbildung zu ermöglichen. Ich hoffe nicht dass in Zukunft nur derjenige studieren kann der es sich auch leisten kann. Das ist auch ein guter Grund die heimische Wirtschaft zu unterstützen.

Gruß horst

Icefuchs

RCLine User

Wohnort: Da wo der Hanf blüht .....im Elbentahl

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309

Donnerstag, 27. November 2008, 17:52

Zitat

Ich hoffe nicht dass in Zukunft nur derjenige studieren kann der es sich auch leisten kann.


Wir sind auf bestem Wege dahin. 500 Euro Pro Semester. Sehr teure Bahntickets.
Selbständig leben (nicht mehr bei den Eltern) ist ohne neben Job doch gar nicht mehr möglich, wenn Mama und Papa nicht viel Kohle haben.

Wer Studium macht und neben bei arbeiten geht (gehen MUSS) hat die A-Karte. Eins bleibt auf der Stecke, meist das Studium. Denn wer arbeiten ist, hat keine zeit zu lehrenen. Ausnahme man ist Superbrain und alles fliegt einem so zu.

Den heutigen Studenten werden immer mehr Steine in den Weg gelegt. Da kann ich so einigen Frust schon verstehen. Und wenn man dann Fertig ist, grade die Medizin Studenten freuen sich, Verdingen einige (oder auch viele) weniger als eine Bürokauffrau bei RWE. Dann würd ich mir auch die frage stellen, wofür die letzen 5-7 Jahre in der Uni gut waren. Denn in 5 Jahren, hat die Bürokauffrau schon 84000 Euro verdient (ohne zulangen) die zeit der Ausbildung verrechnen wie mal mit der zeit fürs abi, kommt genau hin. geht man von 7 Jahren Studium (inklusive Praktikums kram usw,) aus, was auch nicht mehr so selten ist, ist man bei 117600 Euro. Wo ist da noch bitte der Reitz in die Uni zu gehen?
[SIZE=3]Mach dir keine Sorgen, irgendwann kommt auch dein Flieger runter :evil: [/SIZE]

310

Donnerstag, 27. November 2008, 18:03

Zitat

Eins bleibt auf der Stecke, meist das Studium.

Wenn man 7 Modelle hat dann ganz bestimmt :evil: .
Dem Rest deiner Ausführungen stimme ich durchaus zu. Wenn ein Student fertig ist (inkl. Abi) bekommt ein Geselle schon seinen ersten Bausparer ausgezahlt. OK, dafür sollten Akademiker im späteren Berufsleben mehr verdienen um dies wieder aufzuholen. Wo aber landen viel zu viele? Befristete Jobs, Zeitarbeitsfirmen (DA werden nämlich Ingenieure gesucht)...gut vorstellbar dass da die Motivation leidet über viele Jahre den Gürtel recht eng zu schnallen. Zumal entsprechende Jobs oft eine hohe Mobilität vorausetzen, und auch ein Wohnortwechsel kostet erstmal wieder Geld.
Ich habe während meiner Studienzeit mein RC-Geraffel verkauft, neben Zeit- vor allem Geldmangel .
Schöne Grüsse
Toenne

311

Donnerstag, 27. November 2008, 18:04

Zitat

Original von BlackJack

nein ich suche sicherlich keinen Job in Deutschland!!! Im Gegenteil ich will hier nach Abschluss der Studiums so schnell wie möglich weg.
Natürlich bin ich dankbar für die gute Ausbildung die ich hier genieße aber meine Dankbarkeit geht definitiv nicht so weit das ich mir hier nen Job suche in dem ich nicht glücklich werde!!!!.

Gruß
Jack


Welch ein Niveau, ich ziehe mich aus dieser "anspruchsvollen" Diskussion zurück.

Meinrad

Icefuchs

RCLine User

Wohnort: Da wo der Hanf blüht .....im Elbentahl

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312

Donnerstag, 27. November 2008, 18:30

Zitat

Original von Debatin

Zitat

Original von BlackJack

nein ich suche sicherlich keinen Job in Deutschland!!! Im Gegenteil ich will hier nach Abschluss der Studiums so schnell wie möglich weg.
Natürlich bin ich dankbar für die gute Ausbildung die ich hier genieße aber meine Dankbarkeit geht definitiv nicht so weit das ich mir hier nen Job suche in dem ich nicht glücklich werde!!!!.

Gruß
Jack


Welch ein Niveau, ich ziehe mich aus dieser "anspruchsvollen" Diskussion zurück.

Meinrad


Das verstehe ich nicht. Das daran den Niveau? Das doch ne normale aussage! Nach dem Studium wenns geht nix arbeit in DE. Kann ich zum Teil verstehen.
[SIZE=3]Mach dir keine Sorgen, irgendwann kommt auch dein Flieger runter :evil: [/SIZE]

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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313

Donnerstag, 27. November 2008, 19:01

Zitat

Original von toenne

Zitat

Eins bleibt auf der Stecke, meist das Studium.

Dem Rest deiner Ausführungen stimme ich durchaus zu. Wenn ein Student fertig ist (inkl. Abi) bekommt ein Geselle schon seinen ersten Bausparer ausgezahlt. OK, dafür sollten Akademiker im späteren Berufsleben mehr verdienen um dies wieder aufzuholen. Wo aber landen viel zu viele? Befristete Jobs, Zeitarbeitsfirmen (DA werden nämlich Ingenieure gesucht)...gut vorstellbar dass da die Motivation leidet über viele Jahre den Gürtel recht eng zu schnallen. Zumal entsprechende Jobs oft eine hohe Mobilität vorausetzen, und auch ein Wohnortwechsel kostet erstmal wieder Geld.


Das unterschreibe ich jetzt sofort. Und das Gehalt ist längst nicht immer so gut, wie hier allgemein angenommen... :(
Wieso sollte man es dann einem Akademiker verübeln, wenn er sich hier nicht mit Praktikantengehältern, Halbjahresverträgen o. ä. abspeisen lassen will und sein Glück im Ausland versucht?
Wir befinden uns nunmal im globalen Wettbewerb - auch um (gute) Arbeitskräfte.

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

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udo260452

RCLine User

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Beruf: Pensionär

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314

Donnerstag, 27. November 2008, 20:37

Zitat

Original von toenne

Zitat

Tja, da kannst du mal sehen, wie uninformiert Du doch bist:
Was, bitteschön, hat ein von einer amerikanischen Firma in Belgien gebautes Auto mit dem Begriff: "Deutsches Auto" zu tun


Zwar kommen die Motoren der TDCi aus England .....

Falsch! Die TDCI-Motoren kommen aus Frankreich. Ford hat da zusammen mit Peugeot eine "Joint-Venture"-Fabrik aufgebaut, die Dieselmotoren sowohl für Ford als auch für Peugeot und Citroen fertigen.

Zitat

und zwar wird das ganze in Genk zusammengeschusterst

Das ist allerdings richtig.

Zitat

.....trotzdem aber haben nicht nur viele Zulieferer ihren Sitz in Deutschland (Conti, Bosch, Leoni, Beru, Klinger usw.

Oh Mann, das ist doch eine Binsenweisheit, dass heutzutage in den eigentlichen Automobilfabriken nur noch das Blech gepresst und lackiert wird, danach wird die Karosse mit fix und fertigen Baugruppen, die aus anderen Werken angeliefert werden, bestückt. Diese anderen Werke können sowohl konzerneigene Fabriken sein als auch Werke von Zulieferfirmen.
Aus Gründen der Produktivitätsteigerung haben sich jedoch alle wichtigen Baugruppenfertiger in unmittelbarer Werksnähe angesiedelt, um die Transportkosten gering zu halten. Zwar mag es im Mondeo zahlreich Bauteile geben, wo ein deutscher Markenname draufsteht, dass ist jedoch keine Garantie dafür, dass auch die Fertigung dieser Teile in Deutschland erfolgt! Auch Bosch und all die anderen großen Zulieferfirmen haben auch im Ausland Werke!

Zitat

soviel zu 'Das einzige Zubehörteil aus deutscher Fertigung sind die Alu-Felgen!')

Das war kein Bandarbeiter, von dem ich diese Information habe, das war ein leitender Ingenieur oder wie auch immer diese hohen Tiere heißen. Ich selbst war auch erstaunt, als er mir das sagte, dass bis auf die Alu-Felgen (und auch die fertigt Ford nicht selber) sämtliche Teile am Mondeo nicht aus deutscher Fertigung sind!

Zitat

Ich habe damit durchaus etwas für deutsche Arbeitsplätze getan, sicher mehr als wenn ich einen Fiat, Peugeot oder Mazda gekauft hätte...

Oh Mann, ich fass es nicht! Hör mal, ganz im Vertrauen: sehr viel Ahnung von der Automobilundustrie hast Du nicht, wie ich entsetzt feststellen muss (aber hier stramme Behauptungen hinstellen!)
Mazda ist eine Ford-Tochter! Schon seit langem! Die machen nur "Badge-Engineering", nehmen die Technik von Ford und setzen ihre Karossen drauf. Hättest Du einen Mazda 3 gekauft (nur mal so als Beispiel), hättest Du weit mehr für deutsche Arbeitsplätze getan, als mit Deinem Mondeo-Kauf! Da kommt nämlich das Getriebe und die komplette Vorderachseinheit aus Deutschland, sowie auch die Benzin-Motoren, während die Diesel teils in Frankreich und teils in Deutschland gefertigt werden. Tja, da staunst Du, was?
Es ist aber auch ein Kreuz, das mit der Globalisierung, da weiß man gar nicht mehr, wo man dran ist.

So ist es für den Durchschnittskäufer, der sich mit diesen Internas gar nicht auskennt, praktisch unmöglich geworden, einer bestimmten Marke ein bestimmtes Produktionsland zuzuordnen. Das gilt inzwischen für sämtliche Bereiche der Industrie und für sämtliche Marken.


Mein Gott nochmal, Leute: Aufwachen!!!!!

Zitat

Und dass Opel eine 100%-Tochter von GM und somit genauso amerikanisch ist wie Ford muss ich sicher nicht erklären. Beide zahlen auch hier Steuern.

Es ist schier unglaublich, wie naiv man sein kann: Steuern zahlen? I laugh me dead! Diese Woche schon mal Nachrichten gehört? War da nicht was von 1 oder 2 Milliarden Euro, die Opel von der Bundesregierung braucht? Aber nee, is klar: Steuern zahlen!


Zitat

Was fährst du für ein Auto?

Einen Renault Scenic II mit Dieselmotor und allen Extras. Und? Dein Auto kommt doch auch nicht aus Deutschland.

Grüße
Udo

315

Donnerstag, 27. November 2008, 21:20

Zitat

Original von Icefuchs
Wo ist da noch bitte der Reitz in die Uni zu gehen?


damit man nicht für weniger als ein Hungerlohn Motörchen wickelt oder Servos zusammenschraubt z.B. :evil:
Ist schon traurig wie in unseren Land an der Bildung gespart wird aber das liegt auch an der Globalisierungslüge. Die Industrie spürt die Folgen immer mehr und merkt dass in Asien und Osteuropa nicht alles geht.

Gruß Horst

BlackJack

RCLine User

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316

Donnerstag, 27. November 2008, 21:21

Deutschland hat mir job mäßig nicht das zu arbeiten was ich suche. in den Firmen die für mich interessant währen steckt mir zu viel Regierung und EU mit drin oder sie sind einfach nicht in dem Segment tätig wo ich hin will.
mal ganz davon abgesehen empfehlen sogar unsere Professoren ins ausland zu gehen da hier die Erfolgschancen sehr viel besser sind und da auch die interessanteren Projekte laufen.
Nein ich zahle sicherlich nix zurück. schon mal drüber nachgedacht wie viele Chinesen hier studieren und das KnowHow mit nach hause nehmen.

Wenn ihr alle so einen riesigen Nationalstolz habt und unbedingt alles für Deutschland tun wollt bitte sehr.
Ich habe keinen Nationalstolz!!! weder für Deutschland noch für Tunesien(meine zweite Staatsangehörigkeit) generell halte ich nicht viel von Patriotismus ich arbeite da wo ich am meisten verdiene und mich wohl fühle.


vielleicht komme ich ja irgendwann wieder zurück nach deutschland aber erstmal bin ich froh wenn ich im ausland nen job habe!!!


Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BlackJack« (27. November 2008, 21:21)


317

Freitag, 28. November 2008, 01:08

Zitat

Falsch! Die TDCI-Motoren kommen aus Frankreich. Ford hat da zusammen mit Peugeot eine "Joint-Venture"-Fabrik aufgebaut, die Dieselmotoren sowohl für Ford als auch für Peugeot und Citroen fertigen.

Die aktuellen ja, die alten mit dem Codenamen PUMA waren Ford-Eigenentwicklungen und wurden in England hergestellt. Auch ansonsten differieren die Motoren durchaus, die TDCi mit DPF im Mondeo regenerieren z.B. via Diesel-Nacheinspritzung derweil Peugeot durchweg (wie auch Ford bei einigen Focus) mit Additiv arbeiten. Konzeptionell basieren die PSA-Triebwerke auf den Pumas, auch wenn hie und da verschlimmbessert wurde (z.B. Nockenwellenantrieb via Zahnriemen statt wie vorher über Steuerkette...wer nach ~100tkm für mehrere 100EUR den Zahnriemen wechseln lassen muss freut sich darüber).

Zitat

Auch Bosch und all die anderen großen Zulieferfirmen haben auch im Ausland Werke!

Komm mal endlich von dem Trip runter dass nur löten und dengeln Arbeit ist. In Forschung und Entwicklung dieser Hersteller arbeiten tausende hochqualifizierter Mitarbeiter...und zwar hier. Auch das sind Arbeitsplätze, und zwar verflixt wichtige!

Zitat

bis auf die Alu-Felgen (und auch die fertigt Ford nicht selber)

Die könnten durchaus von Federal-Mogul hier in Nürnberg stammen. Wobei Federal-Mogul wiederum ein amerikanischer Konzern ist...sind die Felgen nun also deutsch?

Zitat

Mazda ist eine Ford-Tochter!

Mazda war noch nie eine Ford-Tochter und ist es jetzt schon gar nicht mehr. Ford hatte in der Spitze 47% der Anteile wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Zuletzt hatten sie 33.5%, nachdem Ford aber kürzlich 20% abgestossen hat halten sie jetzt noch 13.5%.
Die sprichwörtliche Mazda-Qualität hatte unter dieser Kooperation übrigens durchaus gelitten...

Zitat

War da nicht was von 1 oder 2 Milliarden Euro, die Opel von der Bundesregierung braucht?

Noch einer der die Bedeutung des Wortes Bürgschaft nicht kennt.
Schöne Grüsse
Toenne

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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318

Freitag, 28. November 2008, 08:15

Zitat

Original von toenne
Komm mal endlich von dem Trip runter dass nur löten und dengeln Arbeit ist. In Forschung und Entwicklung dieser Hersteller arbeiten tausende hochqualifizierter Mitarbeiter...und zwar hier. Auch das sind Arbeitsplätze, und zwar verflixt wichtige!

Ja, das stimmt schon, dass es hier in Deutschland die Entwicklungs- und Konstruktionskapazitäten gibt. Einer der (noch) wenigen Standortvorteile von Deutschland.

Jedoch, was bedeutet jetzt diese Aussage? Dass wir dann doch unbesehen Dinge kaufen sollen, die zum Großteil im Ausland hergestellt wurden, wenn nur die Idee der Konstruktion dazu aus Deutschland kam? Prima, dann kann ich ja beruhigt meine brushless-Motoren weiter direkt in China kaufen, sowie auch die Drehzahlsteller dazu.

Zitat

Mazda war noch nie eine Ford-Tochter und ist es jetzt schon gar nicht mehr. Ford hatte in der Spitze 47% der Anteile wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Zuletzt hatten sie 33.5%, nachdem Ford aber kürzlich 20% abgestossen hat halten sie jetzt noch 13.5%. Die sprichwörtliche Mazda-Qualität hatte unter dieser Kooperation übrigens durchaus gelitten...

Das ändert aber nichts daran, dass die im Mazda 3 verbauten Komponenten zum Teil in Deutschland hergestellt werden, nicht wahr? Jedenfalls hättest Du mit dem Kauf eines Mazda 3 mehr für deutsche Industriearbeitsplätze getan, als mit dem Kauf Deines Mondeo.
Und das mit der Qualität, die bei Mazda wegen Ford gelitten hätte , musst Du mir mal erklären. Du siehst Ford also qualitätsmässig als nicht besonders toll an und kaufst dann trotzdem einen? Bloß, weil Du hier Arbeitsplätze unterstützen wolltest? Aha.

Zitat

Noch einer der die Bedeutung des Wortes Bürgschaft nicht kennt.

Selbstverständlich kenne ich die Bedeutung des Wortes Bürgschaft. Du solltest mich nicht för blöd halten. Die Bundesregierung übernimmt wahrscheinlich für Opel dafür eine Bürgschaft, wenn (wie es abzusehen ist), die Zahlungen für die weitere Entwicklung und Forschung neuer Modelle, die Opel dringend braucht, im nächsten Jahr vom Mutterkonzern ausbleiben werden, dann werden diese Milliarden eben nicht vom Mutterkonzern kommen, sondern vom deutschen Steuerzahler, damit Opel weitermachen kann.
Im Interesse der Sicherung dieser Arbeitsplätze bei Opel ist das ja ganz gut ..... aber es ist zu befürchten, dass der Mutterkonzern GM während des nächsten Jahres pleite gehen wird, wahrscheinlich kurz nach Eingang der Milliardenzahlungen bei Opel. In dem Fall wären die Arbeitsplätze futsch und die Steuermilliarden auch, die fließen dann in die Konkursmasse ein.

So siehts aus.

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (28. November 2008, 08:16)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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319

Freitag, 28. November 2008, 08:31

Mazda/Ford

Ja, es stimmt, z.T. sind die Teile von einem Zulieferer, der aber nicht unbedingt in D fertigt, aber dort entwickelt ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

320

Freitag, 28. November 2008, 09:27

Zitat

Selbstverständlich kenne ich die Bedeutung des Wortes Bürgschaft....Die Bundesregierung übernimmt wahrscheinlich für Opel dafür eine Bürgschaft, wenn (wie es abzusehen ist), die Zahlungen für die weitere Entwicklung und Forschung neuer Modelle, die Opel dringend braucht, im nächsten Jahr vom Mutterkonzern ausbleiben werden, dann werden diese Milliarden eben nicht vom Mutterkonzern kommen, sondern vom deutschen Steuerzahler, damit Opel weitermachen kann.

Der Bund bürgt gegenüber Kreditgebern, wenn diese Kredite platzen springt der Staat ein. Die Bürgschaft verläuft völlig im Sande wenn Opel gar nicht erst Kredite gewährt werden weil es dann nix gibt wofür gebürgt werden könnte. Es ist eben nicht so dass der Bund Geld an Opel transferiert (dies würde EU-Rechtlich sicher als verbotene Subvention gewertet), wenn dann geht es an die Banken bei denen Opel seine Kredite nicht mehr bedienen kann. Was weiterhin heisst dass Opel über dieses Geld nicht verfügen kann, sprich: Entscheiden wofür es verwendet wird.
Wenn Opel also einen Kredit erhält, diesen nicht bedienen kann und der Bund einspringt dann heisst das nur dass eben dieser Kredit abgesichert ist, nicht aber dass daraus automatisch eine neue Kreditlinie erwächst die Opel die Weiterarbeit ermöglicht. Vielmehr kann es gut sein dass der Kreditgeber die Bürgschaft einlöst und dennoch keinen neuen Kredit vergibt...dann gehen die Lichter dennoch aus, nur eben mit weniger Schulden im Gepäck.

Andererseits kann es aber so ausgehen das Opel die Bürgschaft gar nicht in Anspruch nehmen muss weil man die Kredite selbst bedienen kann, der Idealfall natürlich. In diesem Fall zahlt der Bund keinen Cent obwohl er gebürgt hat.
Die Annahme die Übernahme einer Bürgschaft wäre automatisch auch mit Zahlungen in dieser Höhe verbunden ist schlichtweg falsch, auch wenn sie dauernd so publiziert wird. Die Aussage 'Der Bund bürgt mit 1Mrd' ist nicht gleichzusetzen mit 'Der Bund zahlt 1Mrd'!.

Zitat

Dass wir dann doch unbesehen Dinge kaufen sollen, die zum Großteil im Ausland hergestellt wurden, wenn nur die Idee der Konstruktion dazu aus Deutschland kam? Prima, dann kann ich ja beruhigt meine brushless-Motoren weiter direkt in China kaufen, sowie auch die Drehzahlsteller dazu.

Wurden die hier entwickelt? 'Die Idee der Konstruktion' ist ja nun mehr als weit hergeholt. Und hier in diesem Thread geht es nicht darum wo die Produkte hergestellt wurden sondern darum dass sogar auch noch der Handel umgangen wird.
Wie gesagt, du bist noch immer auf der löten&dengeln-Schiene.

Davon abgesehen führt diese Haarspalterei langsam vom hundersten ins tausende. Die Kernaussage von mir und einigen anderen hier lautet: Geld das hier kursiert kommt letztlich uns selbst wieder zugute, Geld das ins Ausland transferiert wird bestenfalls um 10 Ecken herum.
Wenn ich also hier ein Produkt für 100EUR kaufe statt direkt in Fernost für 60EUR dann habe ich zwar zunächst mehr Geld ausgegeben, andererseits aber auch eine Stützung der Binnenkonjunktur geleistet. Oder anders ausgedrückt: Ich habe dafür gesorgt dass jemand in Brot und Arbeit steht statt auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Der Staat sind nämlich wir, d.h. wir zahlen so oder so...nur in ersterem Fall bekommen wir dafür eine Gegenleistung.
Wir können nicht gleichzeitig über ausufernde Sozialausgaben, Rentenkürzungen usw. klagen und gleichzeitig selbige mit unserem Tun forcieren, das ist bigott.
Schöne Grüsse
Toenne