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1

Montag, 11. August 2008, 20:44

A380 - ungeplante Zwischenlandung in München

Ein Emirates-Airbus auf dem Flug von Dubai nach New York hat ja jetzt in München aufgesetzt, weil einem kranken Kind an Bord nicht geholfen werden konnte.

http://www.welt.de/muenchen/arti2311824/…r_Landung_.html

Wie ist das jetzt eigentlich - lassen die Piloten in einem solchen Fall fast den gesamten Treibstoff vorher ab, den man eigentlich bis in die USA gebraucht hätte? Hab mal irgendwo gehört, dass die Dinger nicht mit vollen Tanks landen sollen / dürfen / whatever (Sicherheitsgründe? Explosionsgefahr?).
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Zoe

RCLine User

Wohnort: Sauerlach

Beruf: Inscheniöhse

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2

Montag, 11. August 2008, 20:52

Na wenn das Gesamtgewicht größer ist als das maximale Landegewicht werden sie wohl was ablassen, das passiert aber extrem selten. Wenn der Vogel von schon von Dubai aus unterwegs ist wird er wohl leicht genug gewesen sein um den teuren Kraftstoff nicht in die Luft zu streuen.

Wimre können fast alle modernen Jets vollgetankt landen, man korrigiere mich wenn mein Gedächtnis trügt.

Zoe

Roman.C.

RCLine User

Wohnort: Schweiz/Graubünden/Region Landquart/Mastrils oder Buchs SG

Beruf: Anlage- und Apparatebauer/Student IBZ

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3

Montag, 11. August 2008, 20:55

RE: A380 - ungeplante Zwischenlandung in München

Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
-ASW 22 7.2m
-Videos, On-Board

www.honda-trx700.ch.vu/


Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

4

Montag, 11. August 2008, 20:57

Ach so, verstehe. "Maximales Landegewicht" kannte ich bis heute noch nicht, aber ich nehme an, dass der Vogel dann zu schnell reinkommt, wenn er zu schwer ist, ja?
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5

Montag, 11. August 2008, 20:58

RE: A380 - ungeplante Zwischenlandung in München

Zitat

Original von Roman.C.
ohne Worte

Oh, das ist sehr traurig. Ich ging natürlich fälschlicherweise von einem Happy-End nach der Zwischenlandung aus ...
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Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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6

Montag, 11. August 2008, 21:01

RE: A380 - ungeplante Zwischenlandung in München

In der Regel ist die Kiste mit vollen Tanks zu schwer,das erhöht sinnlos die Anfluggeschwindigkeit.Für diesen Fall hat man Notablaßventile,das sieht dann so aus klick

Welches Gewicht,für welche Maschine zulässig ist,mußte nachsehen.Für den 380 sind aber noch keine Daten rausgegeben worden.Zu mindest nicht frei erhältlich. klick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (11. August 2008, 21:10)


Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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7

Dienstag, 12. August 2008, 07:01

Hallo zum medizinischen Problem:

Mein jüngster, ziemlich zarter 6-jähr. Enkel war vorige Woche nach mehrstündigem Wasser-Erbrechen - keine Aufnahme mehr in den Darm - wegen fortschreitender Dehydrierung nicht mehr ansprechbar und wurde im Kinderspital mittels Infusionen gerettet.

Die kritische Grenze für zumindest bleibende Schäden, zB. Nieren, dürfte bei etwa 8 Stunden ODER WENIGER liegen.

Das bei vielen Krankheiten übliche Abwarten über die Nacht kann bereits tödlich sein!

Mal ganz abgesehen von den Schmerzen des Kindes beim Erbrechen nach jeder Wasseraufnahme, die der Körper ja sogar verlangt, da entsprechender Durst entsteht.

Ein Ruhigerwerden des Kindes ist kein Besserungsanzeichen, sondern bereits die beginnende Agonie!

Fazit mit dem leider erst heutigem Wissen:

Bei Wassererbrechen (Darmverschlussgleich nach dem Magen) über ca. 2 Stunden würde ich sofort in eine Kinderambulanz fahren oder Rettung/Notarzt in der Nacht anrufen. Da wird schon im Rettungswagen ein Tropf angehängt. Sofern man nicht mit Auto/Taxi schneller im Spital ist, weil das Rettungsprozedere mit Anfahrt ja auch Zeit braucht.

Das Teuflische an bestimmten Krankheitsverläufen: Das Kind zeigt bis zur beginnenden Apathie durch Dehydrierung - außer das Erbrechen - gar keine üblichen Verstimmungserscheinungen! "Bestenfalls" einen Durchfall.
Das ABSOLUT entscheidende Argument für das sofortige Notfallsmanagement ist die durch Erbrechen nicht mehr mögliche Wasseraufnahme!

Auslöser war nicht feststellbar, die Vermutungsdiagnose sind die für Kinder unbehandelt auch tödlichen Rota-Viren (gibt viele laut Arzt, getestet wird aber nur auf die bekanntesten). http://de.wikipedia.org/wiki/Humane_Rotaviren
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (12. August 2008, 07:10)


8

Dienstag, 12. August 2008, 14:33

Ich frag mich grad, wie ich es finden soll, dass es im Notfallköfferchen eines Emirates A380 scheinbar nicht mal einen Beutel NaCl-Lsg. nebst Schlauch und Kanüle zu geben scheint.
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9

Dienstag, 12. August 2008, 16:18

Gewicht sparen, man kann nicht alles mitnehmen.
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HenrikG

RCLine User

Wohnort: Gummizelle

Beruf: Azubi zum Feinmechaniker

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10

Dienstag, 12. August 2008, 16:26

Ungeschultes Personal darf sowas garnicht verwenden. Und man kann nicht davon ausgehen das immer ein Arzt an bord ist ders kann... Also wozu mitnehmen?
Viele Grüße, Henrik :w

Ich lüge prinzipiell immer. Nein, das stimmt nicht. Ich lüge eher selten, aber dann gerne und oft.

BerndFfm

RCLine User

Wohnort: Frankfurt a.M.

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11

Dienstag, 12. August 2008, 16:52

Zitat

Ich frag mich grad, wie ich es finden soll, dass es im Notfallköfferchen eines Emirates A380 scheinbar nicht mal einen Beutel NaCl-Lsg. nebst Schlauch und Kanüle zu geben scheint.


Schlimm dass an sowas gespart wird !

Die Chance, dass sich ein Arzt oder eine geschulte Person an Bord befindet ist ja recht hoch.

Eine Bekannte von mir (Ärztin) hat sogar Infusionsbeutel im Kofferraum um im Notfall schnell zu helfen (kam schonmal vor).

Rudy : Danke für die Infos. Es ist wichtig zu wissen wann man den Notarzt unbedingt rufen muss.

Grüße Bernd
Mein Hangar : 4#3B, Mini Titan E325 und Logo 500 V-Stabi
Meine Heli-Seite : www.partyfotos.de/heli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BerndFfm« (12. August 2008, 16:53)


12

Dienstag, 12. August 2008, 17:24

Zitat

Die Chance, dass sich ein Arzt oder eine geschulte Person an Bord befindet ist ja recht hoch.


Zum einen das, und zum anderen gibt es ja wohl auch noch so etwas wie den "übergesetzlichen Notstand". Bei den Personenzahlen, die wir inzwischen täglich durch die Luft befördern, kommt es unweigerlich auch zu medizinischen Problemen. In solchen Situationen sollte es nicht an ein paar billigen Notfallutensilien mangeln.
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13

Dienstag, 12. August 2008, 17:32

Das Problem ist halt, es kann während einem Flug sehr viel passieren. Da kann man nicht an alles denken. Während einem Flug, da mein Vater auch mit geflogen ist, ist hinten einer in der Economy gestorben...da gibt es sehr verrückte Sachen.

Gruß
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14

Dienstag, 12. August 2008, 17:44

Ich gebe dir im Prinzip sogar recht: man kann sich kaum für jede Unmöglichkeit rüsten, und hinterher ist man immer klüger.

Aber: mir geht es auch gar nicht darum, einen Sündenbock zu finden, sondern darum, dass die Betreiber aus solchen Vorkommnissen lernen. Natürlich wird man an Bord eines Linienfluges keine intensivmedizinische Versorgung bereitstellen können, aber bei 853 (in Worten: achthundertdreiundfünfzig!) Passagieren wird selbst ein mobilier Defibrilator nicht zu viel verlangt sein - von ein paar Infusionsbeuteln nebst geschulter Person, die dann Ausnahmsweise halt mal den Zugang legen darf, ganz zu schweigen.
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frankyboy

RCLine User

Wohnort: Potsdam

Beruf: Geld verdienen

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15

Dienstag, 12. August 2008, 18:06

Zitat

Original von Uniden
Gewicht sparen, man kann nicht alles mitnehmen.


Leute, Ihr regt Euch hier drüber auf, dass an medizinischer Ausrüstung gespart wird. Woher wissen wir, dass die obige Aussage stimmt? Da stellt jemand einen Satz in den Raum. Ist das so? Liegt es am zu sparenden Gewicht? Ich würde einfach mal vor dem Zerreißen der ach so bösen Fluggesellschaften erstmal hinterfragen ob es wirklich an dem ist. :w
Gruß Frank

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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16

Dienstag, 12. August 2008, 18:15

2sek. hochkomplizierte Bedienung,einer Suchmaschine,ergibt folgendes :shake: klick

Jetzt könnt ihr darüber spekulieren,was man noch reinpacken sollte :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (12. August 2008, 18:47)


frankyboy

RCLine User

Wohnort: Potsdam

Beruf: Geld verdienen

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17

Dienstag, 12. August 2008, 18:45

Eben, das meinte ich:

Zitat

Die zweite Stufe der Bordausstattung besteht aus dem sogenannten First Aid Kit. Dieser Koffer enthält neben den gesetzlich vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenständen an Verbandsmaterialien, sterilen Verbandspäckchen, Nahtmaterial usw. sind hier auch Elektrolyt-Infusionslösungen gestaut, die aus Platzgründen nicht mehr im Arztkoffer, dem Doctor’s Kit, untergebracht werden konnten.
Gruß Frank

18

Dienstag, 12. August 2008, 18:48

Zitat

Seit nunmehr zwei Jahren sind samtliche Langstreckenflugzeuge der Deutschen Lufthansa AG mit einem halbautomatischen biphasisch arbeitenden Defibrillator der Firma Heartstream ausgerustet. Die Ausstattung erfolgte im Vergleich zu anderen Airines verspatet.


ich denke mal, das Emirates, als die schnellst wachsende Airline momentan sowas auch drin hat!

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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19

Dienstag, 12. August 2008, 18:56

Seid 2 Jahren bedeutet in diesem Fall seid dem Jahr 2000 :shy:

Immer wieder erstaunlich über welche Probleme,die gar keine sind,diskutiert wird. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (12. August 2008, 18:57)


20

Dienstag, 12. August 2008, 19:03

Hab noch 2 Anmerkungen:

1. es heißt die A380, nicht der!

2. die Emirates 380 hat "nur" 489 Plätze und keine "853 (in Worten: achthundertdreiundfünfzig!)"

Gruß von Thomas (der die 380 vorletzten Dienstag live hat starten sehen)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ferrarifahrer« (12. August 2008, 19:03)