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1

Freitag, 29. August 2008, 16:31

Strom sparen = sinnlos?

Strom, Gas, Wasser, alles wird immer teurer.

Vor diesem Hintergrund hatte ich vorhin ein Schwätzchen mit dem Techniker eines Energieversorgers.

Seine Aussage, sinngemäss:
Stromsparen wollen ist Blödsinn.
Die Versorger machen, weil sie ja nur ein Produkt verkaufen, eine sog. "Divisionskalkulation".
Will sagen, alles Kosten werden auf einen Haufen geworfen und durch die Menge an verkauftem Produkt (hier: kWh Strom) geteilt ergibt den Einstandspreis.

Wird weniger Strom verbraucht, sinken aber nicht im gleichen Masse die Kosten für den Erzeuger, weil Netz und Kraftwerke ja weiterlaufen wie vorher. Zwangsläufig muss der Strom teurer werden.

Rein betriebswirtschftlich scheint mir die Argumentation zumindest plausibel...

2

Freitag, 29. August 2008, 16:39

das ist wie mit dem Müll. Die Müllverbrennungsanlagen sind für eine Auslastung von X gebaut worden. bei ansteigender Mülltrennung wird die Summe X nicht erreicht, also muss die Müllentsorgung teurer werden oder Müll von sonstwoher angeliefert werden.
Oder mit dem Abwasser, genau das gleiche Prinzip. Weniger Wasserverbrauch = weniger Abwasser, weniger Abwasser = teurer, weil Anlagen nicht ausgenutzt werden.
Und das alles auf dem Rücken der Verbraucher, die die teuren Anlagen schon finanziert haben.

Gruss
Gruss vom Norden Pekka

"Wenn Du ein Schiff bauen willst, fang nicht an, Holz zusammenzutragen, Bretter zu schneiden und Arbeit zu verteilen, sondern wecke in den Männern die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer." Antonie de Saint-Exupéry

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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3

Freitag, 29. August 2008, 16:52

Ach deshalb werden wieder neue Kraftwerke gebaut.....
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

4

Samstag, 30. August 2008, 19:01

Also, nachdem ich mich sehr für reg. Energien etc. interessiere und derzeit auch darüber Facharbeit schreibe, muss ich mich da mal einklinken:

Ihr seht Stromsparen also hauptsächlich in dem Sinne, dass ihr dadurch Geld sparen wollt - ist ja auch richtig, wer will das nicht :tongue:

Trotzdem kann durch gesparten Strom eine Menge an Kohlenstoffdioxid eingespart werden, der wiederrum das Klima weniger schädigt etc. Wer kennt diese Argumentation in unserer heutigen Zeit nicht, also lasse ich es mal bleiben, die Sache weiter auszuführen 8)

Somit würde ich "Strom sparen = sinnlos" nicht so im Raum stehen lassen, denn vielleicht bzw. sicherlich ist es wie der Technicker sagt, richtig, aber wie leider häufig werden die Konsequenzen von eingesparten Strom vergessen: denn das was man jetzt nicht an Kohle verbraucht, hält uns einfach noch ein paar Jahre/Jahrzehnte länger bzw. für die eingesparte Menge müsste man weniger Windräder, PV-Anlagen etc. einrichten :ok: :w
Als Beispiel: eine Energiesparlampe spart bis zu 225kg Kohle, diese 225kg hat man also dafür noch länger zur Verfügung bzw. das entstandene CO2 eingespart :-)(-:
Grüße

Roman

5

Samstag, 30. August 2008, 19:27

Hallo,

Ein vernünftiges Argument gegen Energiesparen zu finden dürfte echt schwierig werden.

Egal, ob Strom oder Benzin, wenn ich weniger brauche, kostet es mich auch weniger, auch wenn die Energie immer teurer wird. Abgesehen vom eigenen Geldbeutel, auch die Umwelt profitiert vom sparen, und darum geht es doch eigentlich.

Hat es doch jeder selber in der Hand, nur soviel Energie zu kaufen, wie er selber will, dazu gezwungen wird er wohl kaum. Inzwischen weiss es die ganze Welt, dass sparen angesagt ist, trotzdem verkaufen sich die grössten Austos immer noch am besten. Hat zwar nicht direkt mit Strom zu tun, passt aber trotzdem wunderbar zu unserer kranken, total verschlissenen "auch haben will" Konsumgesellschaft.

Heute muss bereits ein ganzes AKW nur dafür sorgen, dass unsere Elektrogeräte während des Standbymodus vor sich hin schlummern. Das nennt sich dann Fortschritt und die dummen Verbraucher jubeln über all diese "modernen" Geräte.

Tschüss

fabian01

RCLine User

Wohnort: Niederlande

Beruf: Pizzakurier

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6

Samstag, 30. August 2008, 19:32

Zitat

Original von Rolf Weber
Hallo,

Ein vernünftiges Argument gegen Energiesparen zu finden dürfte echt schwierig werden.

Egal, ob Strom oder Benzin, wenn ich weniger brauche, kostet es mich auch weniger, auch wenn die Energie immer teurer wird. Abgesehen vom eigenen Geldbeutel, auch die Umwelt profitiert vom sparen, und darum geht es doch eigentlich.

Hat es doch jeder selber in der Hand, nur soviel Energie zu kaufen, wie er selber will, dazu gezwungen wird er wohl kaum. Inzwischen weiss es die ganze Welt, dass sparen angesagt ist, trotzdem verkaufen sich die grössten Austos immer noch am besten. Hat zwar nicht direkt mit Strom zu tun, passt aber trotzdem wunderbar zu unserer kranken, total verschlissenen "auch haben will" Konsumgesellschaft.

Heute muss bereits ein ganzes AKW nur dafür sorgen, dass unsere Elektrogeräte während des Standbymodus vor sich hin schlummern. Das nennt sich dann Fortschritt und die dummen Verbraucher jubeln über all diese "modernen" Geräte.

Tschüss


Da hast du eigentlich Recht, aber in vielen TV Werbungen wird ja bereits dafuer geworben, das man Geraete im Standbymodus ausschalten soll.

Seid ihr mal in USA gewesen?

Da kommt man sich dumm vor, wenn man bedenkt das man hier grosszuegig einspart , und da sind sie einfach froehlich weiter am werben fuer die teuersten und tollsten und groessten Geraete. und das da ein Staat so gross ist wie Deutschland, und davon gibt es 52, ist auch nicht vielen klar.

ich finde man soll sich nicht so anstellen und einfach selber etwas unternehmen, z.B. abends darauf achten das ueberall das Licht aus ist.

Wir bei uns schalten immer TV, PC usw. komplett aus (d.H. ueber Steckerleiste!!!)
und das nicht nur wegen evtl. Verschleiss, sondern auch um Strom zu sparen.
>>Hangar<<
Minimag
Magister
FunJet
Ele-Bee
HM 5-6
SFW Smove

EXPO ist was fuer nixkoenner:D

Dieser Beitrag wurde schon 594 mal editiert, zum letzten mal von fabian01 am 27.05.2009 11:29.

7

Samstag, 30. August 2008, 19:39

Zitat

Original von fabian01
Wir bei uns schalten immer TV, PC usw. komplett aus (d.H. ueber Steckerleiste!!!)
und das nicht nur wegen evtl. Verschleiss, sondern auch um Strom zu sparen.


Richtig, so macht man es. Es sollte inzwischen auch beim Dümmsten angekommen sein, dass das Geld im Prinzip ja auf der Strasse liegt, dass man es nur eben aufheben muss und nicht zu bequem sein darf, sich zu bücken (zur Steckerleiste meine ich).

danfree

RCLine User

Wohnort: Schweiz, Bodensee

Beruf: Bruchpilot

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8

Samstag, 30. August 2008, 21:25

Zitat

Original von Rolf Weber

Zitat

Original von fabian01
Wir bei uns schalten immer TV, PC usw. komplett aus (d.H. ueber Steckerleiste!!!)
und das nicht nur wegen evtl. Verschleiss, sondern auch um Strom zu sparen.


Richtig, so macht man es. Es sollte inzwischen auch beim Dümmsten angekommen sein, dass das Geld im Prinzip ja auf der Strasse liegt, dass man es nur eben aufheben muss und nicht zu bequem sein darf, sich zu bücken (zur Steckerleiste meine ich).


das ist zwar löblich, bringt schlussendlich jedoch nicht mal einen mückenschiss..
bei uns in der schweiz wird in der nacht mit billigem ( = dreckig? ) atomstrom wasser in die hochgelegenen speicherkraftwerke gepumpt, umso während dem tag teuren spitzenstrom verkaufen zu können..glaube kaum dass dies ohne verlust geht, wenn man einen verlust von 25% annimmt, was es bestimmt sind, kann man sich ausrechnen was da verpufft..da kann man sich das ausschalten der steckerleiste sparen, das spielt überhaupt keine rolle mehr..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »danfree« (30. August 2008, 21:26)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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9

Samstag, 30. August 2008, 23:18

Zitat

Original von danfree
das ist zwar löblich, bringt schlussendlich jedoch nicht mal einen mückenschiss..
bei uns in der schweiz wird in der nacht mit billigem ( = dreckig? ) atomstrom wasser in die hochgelegenen speicherkraftwerke gepumpt, umso während dem tag teuren spitzenstrom verkaufen zu können..glaube kaum dass dies ohne verlust geht, wenn man einen verlust von 25% annimmt, was es bestimmt sind, kann man sich ausrechnen was da verpufft..da kann man sich das ausschalten der steckerleiste sparen, das spielt überhaupt keine rolle mehr..


Der Strom, der nachts zum Pumpen des Wasser verwendet wird, ist überschüssig.
Der Sinn der Pumpspeicherwerke ist den erhöhten Spitzenstrombedarf tagsüber decken zu können.
Die Grundlast übernehmen die fossilen Energieträger und der Atomstrom, in der Schweiz auch mehr Wasserkraftwerke als hier in D.
Von den paar Windkraftwerken und Solarzellen brauchen wir nicht zu reden.
Ein Wasserkraftwerk ist in 15min hochgefahren, ein Kohlekraftwerk/Atomkraftwerk braucht dazu mehrere Stunden.
Warum also nachts den überflüsigen Strom nicht zum füllen der Speicher verwenden?
Ist doch sauber ;)
Besser als die Energie nicht zu nutzen.....die Pumpspeicherwerke sind ökonomisch Wertvoll, z.T. auch ökologisch nicht vom Nachteil, wenn man den Eingriff in die Natur nicht einbezieht.
Sie ersetzen damit ineffiziente Spitzenlastkraftwerke.
Die 25% Verlust passen in etwa.

Zitat


da kann man sich das ausschalten der steckerleiste sparen, das spielt überhaupt keine rolle mehr..

Natürlich bringt das was, man bräuchte damit ein Kraftwerk weniger ;)
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Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (30. August 2008, 23:26)


10

Samstag, 30. August 2008, 23:50

Hallo,

Wie bereits gesagt: Gegen Stromsparen gibt es keine vernüftigen Argumente.

Alle "Argumente" die da ins Feld geführt werden, sind bloss plumpe Alibis, weil man eben doch zu bequem ist, sich zu bücken, um das Geld vom Boden aufzuheben.

Ist aber bezüglich des Geldbeutels nicht mein Problem, bezüglich Umwelt leider doch.

Tschüss

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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11

Samstag, 30. August 2008, 23:59

Wenn wir den Strom noch deutlich teurer sparen,dann brauchen wir noch 4 Kraftwerke weniger,weil dann die letzten großen Werke aus dem Ruhrgebiet nach China auswandern ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pic Killer« (31. August 2008, 01:53)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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12

Sonntag, 31. August 2008, 06:48

Zitat

Original von Rolf Weber
Wie bereits gesagt: Gegen Stromsparen gibt es keine vernüftigen Argumente.

Doppelte Verneinung.....:D
:ok:
Dann fang mal an Strom zu sparen ;)

Für Geld sparen gibt es auch keine Argumente...

Meine Kontonummer laute 08154711, bitte in kleinen Scheinen überweisen!
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Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (31. August 2008, 06:55)


TimH

RCLine User

Wohnort: Eberbach

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13

Sonntag, 31. August 2008, 09:45

Zitat

Original von Pekka

Oder mit dem Abwasser, genau das gleiche Prinzip. Weniger Wasserverbrauch = weniger Abwasser, weniger Abwasser = teurer, weil Anlagen nicht ausgenutzt werden.
Und das alles auf dem Rücken der Verbraucher, die die teuren Anlagen schon finanziert haben.

Gruss


Bei uns hat jetzt ein Klärwerk sogar dicht gemacht und die ganze "sche..." wird über 10 km weiter verarbeitet!
Laut Aussage von der Stadt die das macht "unsere Kontigente sind noch lange nicht erschöpft!"

Beim Strom sieht man es ja schon an den Preisen:
z.b. bis 1000 kwh im Jahr 20,51
ab 1000 kwh 18,52
und ab 2000 kwh ca. 16,97

danfree

RCLine User

Wohnort: Schweiz, Bodensee

Beruf: Bruchpilot

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14

Sonntag, 31. August 2008, 10:12

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Original von danfree
das ist zwar löblich, bringt schlussendlich jedoch nicht mal einen mückenschiss..
bei uns in der schweiz wird in der nacht mit billigem ( = dreckig? ) atomstrom wasser in die hochgelegenen speicherkraftwerke gepumpt, umso während dem tag teuren spitzenstrom verkaufen zu können..glaube kaum dass dies ohne verlust geht, wenn man einen verlust von 25% annimmt, was es bestimmt sind, kann man sich ausrechnen was da verpufft..da kann man sich das ausschalten der steckerleiste sparen, das spielt überhaupt keine rolle mehr..


Der Strom, der nachts zum Pumpen des Wasser verwendet wird, ist überschüssig.


und warum ist der überschüssig? weil mit strom geld gemacht werden kann..es ist ja nicht so dass sich alle menschen gegen neue kraftwerke wehren, die strombranche kann sich mit einem neuen kraftwerk anfreunden;)
darum bringt das stromsparen im kleinen nichts, denn die kraftwerke gibt es bereits und es wird noch mehr geben, wie bereits erwähnt wurde wird der überschüssige strom dann einfach anderswo verscherbelt oder in "kohle" umgewandelt :D

stein

RCLine User

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

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15

Sonntag, 31. August 2008, 10:47

Hi !

Stromsparen ist umwelttechnisch günstig aber finanziell aufgrund der Energiemafia in Europa ein Schuß in den Ofen.

Ebenso wie beim Müll werden die Fixkosten auf die Absatzmenge umgelegt - seitdem wir bei uns den Müll trennen wird das Ganze immer teurer, weil bei der Müllverbrennung immer weniger angeliefert wird und somit die Fixkosten auf eine geringere Menge umgelegt werden, somit wird es teurer.

Beim Strom ist es auch nicht anders.

Desweiteren muß man das so sehen, dass bei den Stromerzeugern kein wirklicher Wettbewerb herrscht. Und das hier auch jede Menge anderer Sachen im Argen sind.

Ein großer Teil der Gelder, die eigentlich vom Kunden für den Erhalt der Infrastruktur kassiert werden, werden quasi veruntreut . Das Geld wird also nicht für den Erhalt der Stromnetze benutzt, sondern geht in andere Kanäle.
Die sollten dazu verdonnert werden, das Geld entweder in die Netze zu stecken oder an den Kunden zurück zu zahlen.

Wettbewerb - naja !. Man kann zwar den Anbieter wechseln, aber ein wirklicher Wettbewerb herrscht hier nicht. Der ganze Markt ist defacto ein Monopol. Die wenigen Anbieter sprechen sich sowieso mit dem Preis ab. Die paar Cent hoch oder runter von Anbieter zu Anbieter sind sowieso Augenwischerei !

Die Energiepolitik wird nicht vom Volk sondern von den Lobbyisten der Energiekonzerne gemacht. Die haben in allen Parteien ihre Leute sitzen, die schon dafür sorgen, dass es in die "richtige" Richtung geht.

Einzige Alternative wäre wahrscheinlich, sich komplett unabhängig von den Stromversorgern zu machen, d.h. Solarpanels und Mini Blockkraftwerke, die als Abfallprodukt zur Wärme auch Strom erzeugen.

Fazit: Nicht Strom sparen sondern sich unabhängig von der Energiemafia machen !

Gruss
Hans-Willi



Gruss
Hans-Willi

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »stein« (31. August 2008, 10:50)


16

Sonntag, 31. August 2008, 12:43

Nachsatz zum Einganspost:

Der Begriff "Strom sparen" bezog sich hier definitiv auf den Sinn von "Geld sparen".
Weitergehende ökologische Überlegungen standen nicht zur Debatte. :ok:

17

Sonntag, 31. August 2008, 16:14

Zitat

Original von danfree

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Original von danfree
das ist zwar löblich, bringt schlussendlich jedoch nicht mal einen mückenschiss..
bei uns in der schweiz wird in der nacht mit billigem ( = dreckig? ) atomstrom wasser in die hochgelegenen speicherkraftwerke gepumpt, umso während dem tag teuren spitzenstrom verkaufen zu können..glaube kaum dass dies ohne verlust geht, wenn man einen verlust von 25% annimmt, was es bestimmt sind, kann man sich ausrechnen was da verpufft..da kann man sich das ausschalten der steckerleiste sparen, das spielt überhaupt keine rolle mehr..


Der Strom, der nachts zum Pumpen des Wasser verwendet wird, ist überschüssig.


und warum ist der überschüssig? [...]

Wegen der Grundlast, für die die Energieversorgung ausgelegt ist. Ein AKW lässt sich nunmal nicht abends nach den Tagethemen runterfahren und morgens um 6 wieder hochfahren.

Solange nur eine kleine Minderheit Energie spart ist es für sie ökonomisch sinnvoll, sie sparen damit Geld. Ökologisch bringt es aber garnix, weil es einfach zu wenig ist.
Wenn alle Energiesparen bringt es sowohl ökonomisch als auch ökologisch nur dann etwas, wenn die Einsparung so groß ist, dass die Energieversorger sich genötigt sehen weniger oder kleinere Grundlastkraftwerke zu betreiben.
Solange das nicht passiert wird der Strom mit jeder nicht verkauften kwh teurer. Die nicht verkaufte Energie ist dann überschüssig und wenn sie nicht benutzt werden kann um ein Pumpspeicherkraftwerk zu füllen, verschwindet sie eben direkt im Kühlwasser des Kraftwerks und nicht mehr in der Glühbirne oder im Standby eines Elektrogerätes. Dann ist weder ökonomisch noch ökologisch etwas gewonnen.


Beim Wasser sieht es übrigens ähnlich aus. Die Anlagen (Brunnen, Hochbehälter, Pumpwerke, Aufbereitungs- und Enthärtugnsanlagen, Leitungen)haben Fixkosten. Wird weniger Wasser verkauft, müssen diese Kosten auf eine kleinere Wassermenge umgelegt werden, der m³ wird teurer.
Dazu kommt, dass bei "zu geringem" Wasserverbrauch das Wasser zu lang in den Leitungen steht, es bilden sich mehr Ablagerungen und Keime, die Leitungen müssen also öfter gespült werden. Also Hydrant auf und Wasser Marsch! So geht ein Teil des gesparten Wassers wieder verloren und die Kosten für's Spülen werden an den sparsamen Verbraucher weitergegeben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (31. August 2008, 16:31)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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18

Montag, 1. September 2008, 08:03

Und mit dem Wassersparen wird noch fleissig Werbung gemacht....
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Chilikakaoexperte

Roman.C.

RCLine User

Wohnort: Schweiz/Graubünden/Region Landquart/Mastrils oder Buchs SG

Beruf: Anlage- und Apparatebauer/Student IBZ

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19

Montag, 1. September 2008, 18:33

Och du heilige Kacke.

Bei uns kams grad heute in den Medien.

2009 Strompreiserhöhungen von bis zu 25% :wall:
Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
-ASW 22 7.2m
-Videos, On-Board

www.honda-trx700.ch.vu/


Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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20

Montag, 1. September 2008, 18:39

Wie gut, das hier schon überall Energiesparlampen hängen.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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