Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 12. Dezember 2008, 15:13

Detroit Motor City-ein überholtes Modell?

Just gelesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,595605,00.html

Ich selber sehe als Techniker da durchaus weitläufige Analogien zu den deutschen Herstellern:

>> Die Produkte zu teuer, zu aufwändig, zu schwer
>> Verbesserungen des Wirkungsgrades ausschliesslich in Leistung umgesetzt
>> Komplette fachliche Inkompetenz der Führungsriege mit wenigen Ausnahmen. (Porsche)
>> Über Jahrzehnte komplett am Markt vorbeigeplant, motiviert nur durch interne Technokraten
>> über allen aktuellen Änderungsvorschlägen steht das Menetekel: Zu spät.
>> alleinige Ausrichtung auf ein hochpreisiges consumer product mit beschränkter Lebendauer
>> nach aussen hin ein Auftreten, als wenn man das Autofahren persönlich erfunden hätte.

Ich würd' mal tippen, da geht die nächsten Jahre noch das Heulen und Zähneklappern an.

2

Freitag, 12. Dezember 2008, 15:45

RE: Detroit Motor City-ein überholtes Modell?

Zitat

nach aussen hin ein Auftreten, als wenn man das Autofahren persönlich erfunden hätte.


Den finde ich sehr gut. :ok: :ok: :ok:

3

Freitag, 12. Dezember 2008, 16:58

Der Artikel enthält aber auch unfreiwillige Komik:

Zitat

Seine wichtigsten Helfer seien nicht die Software-Ingenieure und nicht das eigene Können, sondern unzufriedene Kunden, erzählte er.

Wen wundert es da dass MS so schnell wachsen konnte? :D

Zitat

In Detroit ging man derweil vom Anfangserfolg nahtlos zur Arroganz über.

Arroganz kann man MS ja nun wirklich nicht vorwerfen...nee nee...also echt nicht... ==[]
Schöne Grüsse
Toenne

Jegla

RCLine User

Wohnort: MG / TR

Beruf: Inscheniör

  • Nachricht senden

4

Freitag, 12. Dezember 2008, 17:40

Wenn man sich überlegt. dass wir eigentlich über 100 Jahre nichts am eigentlichen Antriebsprinzip unserer Autos gemacht haben (Otto, Diesel), wundert mich der langsame Untergang der KFZ Industrie garnicht....

Innovation, besonders bei den Amis, ist doch nur die pure Leistungserhöhung, egal was es an Ressourcen kostet ...

Und plötzlich wollen sie alle Kohle von uns haben, damit sie weiter in ihren Privatjets rumfliegen können und zigMio Gehälter sich zuteilen...
Gruß Jens

Einstellvideos für Anfänger jetzt auch in TV Auflösung und Menü auf DVD
Mikrokopter 8) [SIZE=3]ZU VERKAUFEN (GPS, KOMPASS incl.)[/SIZE]
T-Rex 450 PRO mit MB
T- Rex 600 ( FF-10 CG)

5

Samstag, 13. Dezember 2008, 17:24

Zitat

Original von Jegla
Wenn man sich überlegt. dass wir eigentlich über 100 Jahre nichts am eigentlichen Antriebsprinzip unserer Autos gemacht haben (Otto, Diesel), wundert mich der langsame Untergang der KFZ Industrie garnicht....

Innovation, besonders bei den Amis, ist doch nur die pure Leistungserhöhung, egal was es an Ressourcen kostet ...

Und plötzlich wollen sie alle Kohle von uns haben, damit sie weiter in ihren Privatjets rumfliegen können und zigMio Gehälter sich zuteilen...


Tja, ein Beispiel des Miss Management ist die Entwicklungspolitik !
Die erwirtschafteten Umsätze wurde in Einkäufe gebuttert, anstelle diese
in innovative fortschrittliche Technik zu investieren !

Da werden zwar als Alibi nette und schöne "Conzept" Cars entwickelt, aber das
war es dann auch schon. Man hat was bewiesen, das es geht, man macht aber
nicht weiter, weil es wichtiger war Geld in Firmeneinkäufe zu stecken und diese
dann später mit enormen Verlusten wieder los zu werden !

Hätte Mercedes die Finger von Chrysler gelassen, das bis zum ende dort investierte
Geld und Entwicklungen z.B. in die Infrastruktur der Wasserstoffversorgung
ausgegeben, wäre die Summe die selbige gewesen.

Statt dessen wird angekündigt, das früher genial gepriesene Sandwich Chassis
(Doppelboden) für A + B Klasse es bei den Nachfolge Modellen nicht mehr
geben wird ! Aber glaubt nicht, das Mercedes sein Patent da drauf verschenken wird.

Es gab je ne Mini Flotte des F-Cell A-Klasse Cars ! Technik vorhanden und hat
sich in Langzeit Studien als zuverlässige Alternative erwiesen !
Und die Schadstoffemissionen waren Null !

Okay, bevor die Ökonomen jetzt protestieren, ich weiß das Strom derzeit zum
Wasserstoff herstellen gebraucht wird ! Aber auch da gibt es Alternativen, da die
Herstellung von Wasserstoff keine hochtechnisierte Maschinerie ist, die auch extrem
Strom braucht, wie z.B. eine Raffinerie, die gleichen Mengen an normalen Treibstoff
produziert !

Nein, statt dessen hofft auch Mercedes auf Merkel, genügend Lobbyismus Druck
auszuüben, damit weiterhin, so produziert werden kann, wie zuvor !

Ich hab nun jetzt Mercedes als Beispiel genommen, generell betrifft es alle
Auto Hersteller.

Und wir Käufer von Autos sind es, die da drauf einen Einfluß haben !
Auf die Politiker können wir uns doch nicht verlassen, die derzeit eher
Hampelmänner an langen Strippen sind und am Ende der Strippen ist das
Steuerkreuz der Industrie !
Es ist genau der richtige Zeitpunkt für ein Wende in der Automobil Geschichte !
Nichts neues kaufen, sondern abwarten ! Abwarten bis sich was bewegt, bis die
Großkopferten Zeichen setzten, auch mal in Sinnvolle Zukunftssichere Fortschrittliche
Technik des Mobilsein zu investieren !
So lange dauert es nicht, durch die Wirtschaftskrise leidet die Automobil Industrie
an Kurzatmigkeit !
Sie haben nur die Wahl, etwas gravierend zu ändern, oder Pleite zu gehen !

Ich ich glaube nicht drann , zuviele Menschen gibt es, die nichts neues wollen.
:wall:
Tamiya Bruiser und andere 3 Gang Modelle - Tamiya XC (CC-01) Flotte - Tamiya High-Lift Flotte und noch ein paar andere....

6

Samstag, 13. Dezember 2008, 18:07

Wenn man mal z.B. nach Japan schaut, dann sieht man deutlich, WIE weit wir nicht nur in Europa hinterher hängen. Aber Fehlplanungen gibt es ja nicht nur in der Autoindustrie... :O

Brennstoffzelle? Guter Ansatz. Scheitert nur an der derzeit noch zu aufwändigen Herstellung von Wasserstoff...

Elektroautos? Also mal ehrlich, gibts da was sinnvolles von amerikanischen oder europäischen Herstellern? Nee, da müssen wieder kleine Nischen-Hersteller die z.B. aus der Schweiz ran... :shy:


Manuel

7

Samstag, 13. Dezember 2008, 18:14

offensichtlich haben die Amis in den letzten Jahren alles gekauft was teuer und vorallem gross war, was ich täglich an "Erlkönigen " bei BMW rumfahren sehe war kaum für den hiesigen Markt vorgesehen. Mich wundert es dass die Konzerne das Ende dieses Finanzwahnsinns nicht eingeplant haben.

Gruß Horst

8

Samstag, 13. Dezember 2008, 18:41

Zitat

Brennstoffzelle? Guter Ansatz. Scheitert nur an der derzeit noch zu aufwändigen Herstellung von Wasserstoff...


Will ja nicht wiedersprechen oder es unbedingt besser wissen...

Aber die Technik gibt es bereits !
Und auch die Anfangstage des aufwendigen enorm Stromfressender Herstellung
von Wasserstoff ist nicht mehr.
Da muss man das Zentrale Denken aufgeben, so wie es auch inzwischen erfolgreich
Kleinkraftwerke für Haussiedlungen gibt.
Nein, letzlich fehlt es an der Infrastruktur ! Das heißt, Wasserstoff Tankstellen und
natürlich auch Produzenten des Wasserstoff ! Und es ist ja Technik die Neu erfunden
werden muss ! Schon Graf Zeppelin fuhr mit Wasserstoff :O

Und eben das kostet Geld, eben soviel Geld wie Mercedes circa an damals
den Chrysler Deal umsonst ausgegeben hat.


Zitat

offensichtlich haben die Amis in den letzten Jahren alles gekauft was teuer und vorallem gross war


Ähm, da verwechselt Du was...
Die Deutschen und andere Europäschie Hersteller sind es, die in den
vergangenen Jahren in Amerika investiert haben ! Man war der Meinung,
vor Ort investiert, entwickelt und produziert ist einfach besser für das
Image !
Die Modelle, die es da "drüben" gibt und bei uns nicht, sind ja keine
gravierende Neuentwicklungen sondern basieren auf im unserem
Lande entwickelte Technik mit einem Blechkleid, was den Ami´s
eventuell besser gefällt. In den meisten Fällen.

Im Gegenteil, wenn man schaut wovon sich die Amerikanische
Autoindustire alles gelöst hat mit hohen Verlusten, möchte man das
den Deutschen Autoherstellern nicht grad wünschen !
GMC oder Pontiac z.B. hat oder will GM loswerden.
Buick ist nach Asien verhöckert worden. (GM)
Oldsmobile ist eingestellt worden, ein Käufer hat sich
nicht dafür gefunden. (GM)

Ford USA will anteile von Mazda verkaufen, auch wollen die
Lincoln loswerden !
Ford Europa Group sucht Käufer für Aston Martin.
Und Sie haben Jaguar und Land Rover an Tata Motor´s Indien verkauft !

Die Liste der möglichen Verkäufe ehemaliger Traditionsmarken ehemals
USA Hersteller ist dabei noch nicht zu ende :O
Tamiya Bruiser und andere 3 Gang Modelle - Tamiya XC (CC-01) Flotte - Tamiya High-Lift Flotte und noch ein paar andere....

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

9

Samstag, 13. Dezember 2008, 19:11

Zitat

Original von ihringer

Zitat

Original von Jegla
Wenn man sich überlegt. dass wir eigentlich über 100 Jahre nichts am eigentlichen Antriebsprinzip unserer Autos gemacht haben (Otto, Diesel), wundert mich der langsame Untergang der KFZ Industrie garnicht....

Und plötzlich wollen sie alle Kohle von uns haben, damit sie weiter in ihren Privatjets rumfliegen können und zigMio Gehälter sich zuteilen...




Statt dessen wird angekündigt, das früher genial gepriesene Sandwich Chassis
(Doppelboden) für A + B Klasse es bei den Nachfolge Modellen nicht mehr
geben wird ! Aber glaubt nicht, das Mercedes sein Patent da drauf verschenken wird.

Es gab je ne Mini Flotte des F-Cell A-Klasse Cars ! Technik vorhanden und hat
sich in Langzeit Studien als zuverlässige Alternative erwiesen !
Und die Schadstoffemissionen waren Null !
:wall:


Genau meine Rede aber auf mich hört ja keiner :wall:
Statt dessen kommt die neue A-Klasse mit Heckantrieb.
Weil man ja genug Platz hat- Zellen sind ja hier nicht vorgesehen ;)
Ich könnte mir vorstellen daß man die aktuelle A-Klassen Plattform nicht in Rente schickt sondern doch weiterproduziert.
Wo andere erst ein Auto entwickeln müssen das genügend Raum für irgendwelche Zellen hat- Mercedes hat es und wäre außerordentlich dumm diesen Vorteil völlig aufzugeben.
Für so dumm aber halte ich uns Schwaben nicht.
Da bei denen z.Z. die Köpfe rauchen und auch welche rollen ;)
ist diese Hoffnung nicht völlig unbegründet.
Ich jedenfalls würde keine A-Klasse kaufen die aussieht wie jetzt ein C-Klasse Coupe´-
Das wars dann für mich mit Daimler

Oliver

10

Samstag, 13. Dezember 2008, 19:23

Zitat

Ich könnte mir vorstellen daß man die aktuelle A-Klassen Plattform nicht in Rente schickt sondern doch weiterproduziert.


Doch, steht schon fest, hat der Zetsche so angekündigt !
und das den Journalisten von AMS so geschildert:
Nicht zum Lastenheft gehört hingegen der bisher übliche
doppelte Boden. Die Besonderheit, die es ursprünglich ermöglichen sollte,
die Batterien für den reinen Elektroantrieb unterzubringen,
verursachte de facto vor allem Kosten, reduzierte innen die Kopffreiheit
und beeinträchtigte die Fahrdynamik. So wird sich der Nachfolger mit
einer konventionellen Frontantriebsplattform begnügen
- Entwicklungscode: C412.




Zitat

Für so dumm aber halte ich uns Schwaben nicht.


Ach, der Chrysler Deal, oder Mitsubishi Koopartion mit Riesen
Anteilen war nicht Dumm ? ==[]

Nö, ne...Nur ne RIESEN DUMMHEIT ! :wall: :D :wall: :D
Tamiya Bruiser und andere 3 Gang Modelle - Tamiya XC (CC-01) Flotte - Tamiya High-Lift Flotte und noch ein paar andere....

11

Samstag, 13. Dezember 2008, 19:24

Wasserstoff ist keine gute Alternative als Energieträger:

- Zu hoher Aufwand (aka Energiebedarf) bei der Herstellung
- Zu hoher Aufwand bei der Aufbewahrung (entweder extremer Druck oder extrem tiefe Temperatur)
- Zu geringe Speicherkapazität an Bord eines Autos

Zu den Problemen siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Hydrogen_7

Solltest Du Lösungen für die Probleme haben: immer her damit.

Biotechnisch (z.B. aus Algen) hergestellte Kohlenwasserstoffe/Alkohole scheinen mir zukunftsträchtiger.

Grüße
Malte

12

Samstag, 13. Dezember 2008, 19:47

Zitat

Original von DrM
Wasserstoff ist keine gute Alternative als Energieträger:

- Zu hoher Aufwand (aka Energiebedarf) bei der Herstellung
- Zu hoher Aufwand bei der Aufbewahrung (entweder extremer Druck oder extrem tiefe Temperatur)
- Zu geringe Speicherkapazität an Bord eines Autos

Zu den Problemen siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Hydrogen_7

Solltest Du Lösungen für die Probleme haben: immer her damit.

Biotechnisch (z.B. aus Algen) hergestellte Kohlenwasserstoffe/Alkohole scheinen mir zukunftsträchtiger.

Grüße
Malte


Nene, ich bin nicht der Spezialist in sachen Brennzellen Technolgie !
Wer genau schaut, sieht das jeder bedeutene Hersteller in sachen
Wasserstoff Technolgie in verbindung mit Mobile sein im Auto
unterschiedliche technische Konzepte verfolgt haben oder es noch tun.
Die eine direkt in einer Turbine, die anderen um damit Strom zu
produzieren für Radnabenmotoren usw....

Da sollen sich die DippelIngs ;) die Köpfe rauchen lassen, was
gescheiter ist.
Die Fachwelt bescheinigt bisher nur, das Mercedes da bisher
am Invovatisten gewesen ist, was diese Technik betrifft !
http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_F-Cell
(es nicht alles Wiki :O was darin steht)
Und den Necar nicht zu vergessen Brennstoffzelle mit E-Antrieb....

Der von der im link aufgeführter BMW der 7er serie hat teils noch Uralt
Technik drinnen, halt nach heutigem Maßstäben angepasst, die BMW
bei seinem allererstem Versuchsfahrzeug mit Wasserstoffantrieb schon
hatte .

Macht nichts, wir Modellbauer machen es ja den "Großen" vor :D
Der Hyracer von Graupner ist das erste Wasserstoffbetriebene
Modellfahrzeug der Welt !
http://www.hyracer.de/hyracer/home.html

:ok:

Letztlich aber jetzt über die technischen Machbarkeiten zu debattieren,
war gar nicht meine Aussage.
Am Fallbeispiel Mercedes wollte ich nur das Unsinnige Verhalten aufzeigen,
was Mercedes in Vergangenheit getan hatte und was die in Zukunft
angekündigt wollen !
Tamiya Bruiser und andere 3 Gang Modelle - Tamiya XC (CC-01) Flotte - Tamiya High-Lift Flotte und noch ein paar andere....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ihringer« (13. Dezember 2008, 20:06)


o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 14. Dezember 2008, 11:55

Zitat

Original von ihringer

Zitat

Ich könnte mir vorstellen daß man die aktuelle A-Klassen Plattform nicht in Rente schickt sondern doch weiterproduziert.


Doch, steht schon fest, hat der Zetsche so angekündigt !
und das den Journalisten von AMS so geschildert:
Nicht zum Lastenheft gehört hingegen der bisher übliche
doppelte Boden. Die Besonderheit, die es ursprünglich ermöglichen sollte,
die Batterien für den reinen Elektroantrieb unterzubringen,
verursachte de facto vor allem Kosten, reduzierte innen die Kopffreiheit
und beeinträchtigte die Fahrdynamik. So wird sich der Nachfolger mit
einer konventionellen Frontantriebsplattform begnügen
- Entwicklungscode: C412.




Zitat

Für so dumm aber halte ich uns Schwaben nicht.


Ach, der Chrysler Deal, oder Mitsubishi Koopartion mit Riesen
Anteilen war nicht Dumm ? ==[]

Nö, ne...Nur ne RIESEN DUMMHEIT ! :wall: :D :wall: :D


Was Herr Zetsche heute sagt muß nicht bedeuten daß die Herren Ingenieure nicht verzweifelt versuchen alternative Antriebskonzepte in die neue Plattform einzubauen.
Und sie werden ihm sagen "Du, Herr Zetsche, das kriegen wir nicht unter, da ist kein Platz ;( mehr in der neuen Plattform, sollten wir nicht die alte Plattform für diese Zwecke weiterbauen?..."
In Zukunft werden die Herren Ingenieure wieder wesentlich!! mehr bei der Entwicklung von neuen Autos mitreden wie bisher, wo in 1. Linie Manager das Sagen hatten die ein ganz anderes Zeil haben.
Das ist der Hauptgrund für die weltweite Krise in der die Autobranche heute steckt.
Man muß sich den Vorgänger von Herrn Zetsche nur mal genauer anschauen ;)
Und auch Herr Zetsche selber hat einen bestimmten Ruf.
Zweifelsohne ist die A-Klasse Plattform teurer und hat einige Nachteile.
Gemessen an konventionellen Autos und genau das ist der Punkt!
Was werden wir in Zukunft haben- konventionelle Autos?

Die neue A-Klassen Platform wurde geplant um Kosten zu sparen und nicht um alternative Antriebskonzepte zu integrieren,
man könnte auch sagen- sie wird gerade von der Realität überholt ;)
Und das weiß auch Herr Zetsche darum denke ich, rauchen hier die Köpfe!
Der Weiterbau der alten A-Klasse Plattform würde immense Entwicklungskosten sparen und sich so im Nachhinein besser rechnen als je gedacht.
Die aktuellen A-Klasse Motoren lassen sich nicht in andere Mercedes integrieren- ja und?
Was haben zukünftige Antriebe überhaupt noch mit konventionellen Spotzmotoren zu tun?
Doch das muß erst in die Köpfe der Verantwortlichen rein,
momentan "leiden" sie unter Gehirnblockade weil man den ursprünglichen Ansatz der alten A-Klasse längst aufgegeben hat- wegen mangelnder Weitsicht der verantwortlichen Sesselfurzer.

Womöglich kommt die A-Klasse wieder aus China zurück wo man billigst für einen symbolischen Euro die Werkzeuge der Plattform erstanden hat und den doppelten Boden mit Lipos befüllt.
Dann hätten die Schwaben die nächste Riesendummheit begangen. :shake:

Mal sehen!

Oliver

Sanguinius

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 14. Dezember 2008, 12:41

Zitat

Original von DrM
Biotechnisch (z.B. aus Algen) hergestellte Kohlenwasserstoffe/Alkohole scheinen mir zukunftsträchtiger.

Grüße
Malte

Da hab ich auch erst vor kurzem einen Artikel gelesen und auch einen Bericht im
Fersehen gesehen dass das auch nicht die Lösung ist.

Viele der sogenannten "dritte Welt" Länder sind jetzt schon am anbauen und exportieren
damit der Bioalkohol in ausreichenden Mengen hergestellt werden kann. Das
Problem ist das die Menschen langsam nicht mehr wollen weil sie auf deutsch
gesagt nichts mehr zu FRESSEN haben, nur das wir weiterhin Autos fahren
können und das Klimaschutzprogramm nach Biokraftstoffen schreit.

Es sind verdammt rießige Anbaugebiete nötig um den Bedarf zu decken, und was
ich bis jetzt erfahren hab geht das nur auf Kosten anderer :shake: .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sanguinius« (14. Dezember 2008, 12:41)


15

Sonntag, 14. Dezember 2008, 13:04

Interessanterweise gibt es heute im Bundeskanzleramt ein Krisengespräch bei Kaffee und adventlichem Kleingebäck.
Eingeladen sind neben den zuständigen Ministern auch die Führungsriege der Deutschen Bank, leitende Manager und Gewerkschaftsfunktionäre.

Luschtig...

Genau die Leute, die den Karren an den Wand gefahren haben, sollen jezzt sagen, wie die Fuhre wieder in Fahrt kommt. :dumm:

Wie war das noch, das mit dem Bock und dem Gärtner??

16

Sonntag, 14. Dezember 2008, 14:32

Hallo,

Vergessen werden darf aber nicht, dass es nicht die unsinnig säuferischen Autos waren, die die momentane Krise ausgelöst haben. Es war die Bankensauerei und die Immobilienkrise in Amerika. Bis dahin hat sich kein Mensch über die Autos aufgeregt, weder drüben noch hier in Europa.

Noch vor wenigen Tagen wurde hier im Forum über die Spritpreise geredet und von so manchem Grosskotz wurden die Kleinwagenverfechter fast ausgelacht. Nun ist der Spritpteis wieder total im Keller und trotzdem sind plötzlich die grossen Autos im Gespräch.

Bis zur Bankenkrise (die anfänglich eigentlich nichts mit den Autos zu tun hatte) wurden grosse Karren mit grossem Erfolg verkauft und jeder wollte so ein Ding. Ist alles erst ein paar Wochen oder Monate her.

Da stimmt doch irgend etwas nicht ganz. So gesehen kann die Finanzkrise trotz allen negativen Auswirkungen ihr Gutes haben, wenn es dann so kommt, dass die Autokonzerne etwas lernen und nun anfangen, radikal umzudenken.

Rolf

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 14. Dezember 2008, 20:55

Sicherlich war der Ölpreis eine Riesenblase.
Dennoch wurde uns deutlicher wie je zuvor vor Augen geführt daß die Ölreserven endlich sind.
Daß er jetzt so niedrig ist liegt daran, daß nicht mehr viel geht.
Ich denke er geht noch weiter runter.

Daß momentan kaum mehr Autos verkauft werden liegt m.M. einerseits daran daß die Krise so schlimm ist daß es einen Rieseneinbruch bei den Geschäftswagen gibt,
andererseits sind die Autos einfach unbezahl bar für den Privatkunden geworden.
Dafür gibt es mehrere Gründe, aber der Anteil von Privatautos ist über die Jahre hinweg kontinuierlich gesunken.
Da moderne Autos nicht wegrosten gibt es auch wenig Grund sich alle paar Jahre einen Neuen zu gönnen.
Das Durchschnittsalter liegt bei bald 9 Jahren!

So oder so haben sich die Konzerne ihr Absatzproblem selber eingebrockt.
Jetzt schiebt man die Schuld auf die Krise, die sicherlich ihren Anteil hat,
Globalisierungsdruck (auf die Löhne) Konzentration auf Geschäftswagen mit sehr guter Ausstattung, viel PS etc. und völlig verfehlte Modellpolitik sind aber weitere wichtige Gründe.

Hand aufs Herz- wer hat sich nicht schon mal angesichts der Preise im Verkaufsraum gefragt,
"wer kann sich sowas überhaupt noch leisten...." und ich rede nicht von Daimler & Co.
Man muß sich wundern daß es nicht schon früher einen Absatzeinbruch gegeben hat.
Eine gewisse Erbengeneration hat dies verhindert,
aber auch diese Finanzquelle ist endlich ;)

Oliver

18

Sonntag, 14. Dezember 2008, 21:16

Der Mensch ist halt von Natur aus nicht mit dem Zukunftsdenken ausgestattet.
Schaut euch mal die Klimaprobleme an, die zurzeit heftig diskutiert werden.
FCKW-Gase waren anfangs DIE Innovation, bis man dann mal darauf gekommen ist, dass sie die Ozonschicht zerstören gingen JAHRE ins Land. Man hat aber daraus gelernt,
sonst würde man sich heute nicht darum kümmern.
So auch in der Autoindustrie, Öl war vor 20 Jahren noch kein Ding bzw noch nicht in der Diskussion, wenn der Tank des 3l Benz leer war hat man ihn halt wieder aufgetankt, na und?! Heute überlegen sich die Leute 3 mal ob sie ihr Auto nehmen oder doch zu Fuß zum Bäcker gehen.

Die ganze Sache ist aus meiner Sicht durchaus positiv, wir Menschen sind doch lernfähig.

19

Sonntag, 14. Dezember 2008, 21:46

Na, Faxe, Du bist aber noch jung... die Ölknappheit war schon vor 35 Jahren "ein Ding"!
Es war so knapp, daß in Deutschland Ende 1973 das Autofahren am Sonntag verboten war!

Zum Neuwagenkauf: Ich habe mir schon vor 25 Jahren, als ein Klassenkamerad mit einem neuen Golf auftauchte gewundert, wie man so bekloppt sein kann, eine fünfstellige(!) Summe für ein Auto auszugeben...


Grüße
Malte

bswoolf

RCLine User

Wohnort: Hannover

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 14. Dezember 2008, 21:55

In DM wohlgemerkt! :D
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
[/SIZE]