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iglitare

RCLine User

Wohnort: Ka-Town

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121

Dienstag, 20. Januar 2009, 19:53

sorry, konnte gar nicht alles lesen was du geschrieben hast.

Für mich ist Fakt bisher gab es beschlagnahmte Pakete, einen Brief vom Zoll.
Alle die angerufen haben, haben die Auskunft erhalten gegen den Zahlungsbeleg erhalten sie die Ware.
Alles andere was du zu dem Thema meinst sind Spekulationen und zusammengereimtes Zeugs, was nichts mit dem Fall hier zu tun hat.

Gruß
Christian

evil dead

RCLine User

Wohnort: nähe Nürnberg

Beruf: Selbst und ständig

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122

Dienstag, 20. Januar 2009, 19:56

Zitat

Original von iglitare
sorry, konnte gar nicht alles lesen was du geschrieben hast.

Für mich ist Fakt bisher gab es beschlagnahmte Pakete, einen Brief vom Zoll.
Alle die angerufen haben, haben die Auskunft erhalten gegen den Zahlungsbeleg erhalten sie die Ware.

Gruß
Christian



Dann würd ich erstmal lesen und verstehen, Trolli^^

Es bekommen eben NICHT ALLE nach Nachweisabgabe Ihre Ware - ist aber bei dir anders in deinem Tunnel :wall:
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

iglitare

RCLine User

Wohnort: Ka-Town

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123

Dienstag, 20. Januar 2009, 19:59

wäre nett wenn sich hier dann mal Betroffene melden würden, die nach Telefonat mit dem HZA Darmstadt die Auskunft erhalten haben, daß sie ihre Ware nicht wieder bekommen. Mir ist kein Fall bekannt.

Ich verstehe nicht, warum du hier als nichtmal Betroffener überhaupt so einen Aufstand machst.
Trolli ;)

WireD

RCLine User

Wohnort: Ortenaukreis

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124

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:02

Auch beim Zoll

Um mich dann hier einzureihen und auch meinen "Senf" dazu abzugeben:

Brief vom Zoll im FFM mit Sicherstellungsanzeige etc.
Versandart Registr. Airmail

Aussage Zoll (Telefonnummer von Brief):

-Feststellung dass DER Versender Ware falsch deklariert
-300 Pakete rausgenommen worden sind
-Wunsch des Zolls mit der Aktion, dass UH seine Sendungen richtig deklariert

Ich denke es geht dem Zoll nur darum, dass UH seine Sendungen richtig deklariert mehr nicht. Keine Verschwörung, kein gezieltes Abzocken, Keine Anzeige gegen UH, einfach nur das Ziel, dass die Kunden auf UH einwirken, richtigen Wert anzugeben.

Das kann ich auch so aus der Mehrzahl der Antworten hier im Thread 'rauslesen, die auch wirklich mit den Leuten von FFM telefoniert haben.

Grüße, WireD

evil dead

RCLine User

Wohnort: nähe Nürnberg

Beruf: Selbst und ständig

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125

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:04

Weil mich das Thema interressiert, da ich oft und gerne da bestelle und so ein Geschiss brauch ich nicht.

Desweiteren will ich bestellen und das mach ich erst, wenn sich das wieder gelegt hat oder es einen definitiven Weg gibt ohne den ganzen Stress^^

Du hast doch vor ein paar Tagen den Leuten noch unterstellt, dass das alles gar nicht stimmt^^ Rufschädigend, blabla, sülz...

naja, ist eh Hopfen und Malz verloren^^
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

fuchs755

RCLine User

Wohnort: Saarbrücken/München

Beruf: Dipl.- Kfm, Dipl-. Ing.

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126

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:04

Hi,
die Auskunft vom Zoll war dass sie gegen UH wegen "steuerhinterziehung" (1). die Sicherstellung ist KEINE Einziehung durch den Zoll, sondern eine Sichestellung als beweismittel. diess wird nach abchluss des verfahrens NICHT vernichtet (2). Angeblich macht das ja alles nix weil ich nicht besitzer der sendung bin (3)

meine stellungnahme:
das Verhalten des Zolls ist widerrechtlich (sorry)
1. Eine Ermittlung gegen UH wegen steuerhinterziehung ist schwachsinn. Seit wann ist UH in De Steuerpflichtig? Abgesehen davon krazt den betrieber auch eine verurteilung nicht die Bohne.
2. klar, die einzige Möglichkeit völlig korrekte sendungen (nach Zollrecht) zurükzuhalten. es besteht KEIN!!!!!!!!! Grund die Einfuhr zu verweigern oder die sendung gar zu vernichten.
Ebenso klar ist dass wenn der wert feststeht keine Veranlassung mehr besthet das paket zurückzuhalten, da die ware selbst für das Verfahren unintersant ist.
3. Bestechend Richtig, das ist schließlich derzeit der Zoll! Eigentümer bin ich aber. der Zoll bestreitet dies nach deutschem Recht (was auch falsch ist, die Übereignung endet für UH mit der Überlassung an EMS). allerdings ist Rechtsstand China. Und soweit ich das verstanden hab bin ich da auf alle Fälle Eigentümer.

Fazit:
der Zoll weiss dass er keine Handhabe gegn UH hat außer über den Kunden.
daher ärgert er diesen (widerrechtlich!!!!!!) um Druck auf UH auszuüben.
daher auch so komische Ausagen wie:
"Widerspruch bringt nix, das ist konfisziert, dann entscheidet das ein Richter"
Aber: Schicken Sie uns die Antwort von UH, dann geben wir es frei.
Ja jetzt ohne Richer oder wo? Ich dachte es ist im Strafverfahren sichergestellt?
(kam bei mir in 2 Sätzen direkt hintereinander)

Fazit:
erstmal nett versuchen und einen Brief mit der rechnung schicken.
wenn man nach 1 woch nix hört dennoch widersprechen unter Berufung auf "Unverhältnismäßigkeit".

Ich fühle mich gerade wie in einer Bananrepublik.
Streite nie mit einem Idioten - der Zuhörer könnte den Unterschied nicht erkennen.

evil dead

RCLine User

Wohnort: nähe Nürnberg

Beruf: Selbst und ständig

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127

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:08

Danke Christian :ok:

Weisst du wo man rechtlich ansetzen könnte ?

Gruß, Ralf
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

firehouse

RCLine User

Wohnort: Münsterland

Beruf: Drehstuhlpilot

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128

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:10

RE: Auch beim Zoll

Zitat

Original von WireD
Um mich dann hier einzureihen und auch meinen "Senf" dazu abzugeben:

Brief vom Zoll im FFM mit Sicherstellungsanzeige etc.
Versandart Registr. Airmail

Aussage Zoll (Telefonnummer von Brief):

-Feststellung dass DER Versender Ware falsch deklariert
-300 Pakete rausgenommen worden sind
-Wunsch des Zolls mit der Aktion, dass UH seine Sendungen richtig deklariert

Ich denke es geht dem Zoll nur darum, dass UH seine Sendungen richtig deklariert mehr nicht. Keine Verschwörung, kein gezieltes Abzocken, Keine Anzeige gegen UH, einfach nur das Ziel, dass die Kunden auf UH einwirken, richtigen Wert anzugeben.

Das kann ich auch so aus der Mehrzahl der Antworten hier im Thread 'rauslesen, die auch wirklich mit den Leuten von FFM telefoniert haben.

Grüße, WireD


Genau so sieht das aus. Es geht dem Zoll nicht darum, die Empfänger über den Klee zu ziehen. ;) Mal schauen obs wirkt. 8) <--Diese Fluppe ist in Deutschland gekauft und muß nicht noch versteuert werden. :D
Gruss
Dirk


[SIZE=2]Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit[/SIZE]

firehouse

RCLine User

Wohnort: Münsterland

Beruf: Drehstuhlpilot

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129

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:16

Zitat

Original von fuchs755
Fazit:
erstmal nett versuchen und einen Brief mit der rechnung schicken.
wenn man nach 1 woch nix hört dennoch widersprechen unter Berufung auf "Unverhältnismäßigkeit".

Ich fühle mich gerade wie in einer Bananrepublik.


Ich würde raten, dem Faxanschreiben ganz oben sofort den Widerspruch hinzuzufügen, dann müssen Sie reagieren, ob Sie wollen oder nicht. Wenn Sie dem Einspruch nicht stattgeben würden, gäbe es eine ganze Menge Verfahren, die aber mit Verlaub, den (zumindest meisten) Warenwertgegenständen wohl kaum Gerecht werden würden. Ich glaube den Verwaltungsaufwand wird der Zoll nicht wirklich durchziehen.
Gruss
Dirk


[SIZE=2]Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »firehouse« (20. Januar 2009, 20:18)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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130

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:17

Zitat

Original von evil dead
Danke Christian :ok:
Weisst du wo man rechtlich ansetzen könnte ?
Gruß, Ralf

Anzeige gegen Unbekannt? Damit kann man nichts falsch machen. Fraglich ist allerdings, ob die Staatsanwaltschaft da tätig wird. Kommt wahrscheinlich auch auf die Anzahl gleichlautender und die gleiche Sache betreffenden Anzeigen an. Ab irgendeiner Zahl müssen die einfach tätig werden. Könnte für den Zollverantwortlichen, der diese Aktion angeordnet hat, richtig peinlich werden.

Grüße
Udo

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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131

Dienstag, 20. Januar 2009, 20:28

Zitat

Original von fuchs755
3. Bestechend Richtig, das ist schließlich derzeit der Zoll! Eigentümer bin ich aber. der Zoll bestreitet dies nach deutschem Recht (was auch falsch ist, die Übereignung endet für UH mit der Überlassung an EMS). allerdings ist Rechtsstand China. Und soweit ich das verstanden hab bin ich da auf alle Fälle Eigentümer.

Tja, so sollte man denken, dass das richtig ist. Ist es aber nicht. Ich verweise mal auf einen Thread im Nachbaruniversum, in dem es um das sogenannte "Speditionspfandrecht" ging. Danach hat sogar eine zivile Spedition das Recht, bereits bezahlte Ware einzubehalten und vom Kunden, der die Ware ja schon bezahlt hat, den Warenpreis noch einmal zu verlangen, wenn die Spedition noch offene Rechnungen mit dem Versandhändler hat. Kaum zu glauben, aber leider wahr.

Zitat

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=126154


Lies Dir den Thread mal durch, unter anderem ging es da auch um die Frage, wann man Eigentümer wird. Eigentum kannst Du nämlich erst nach deutschem Recht dann an einer Sache erwerben, wenn Du es bezahlt und in Besitz genommen hast! Ist Deine gekaufte Ware noch auf dem Weg zu Dir, ist die noch nicht Dein Eigentum! (Ist auch gut so, denn dann trägt immer noch der Lieferant das Risiko bis Du die Ware in Händen hältst.)

Also es ist leider nicht immer alles so, wie es den Anschein hat!

Grüße
Udo

FrankR

RCLine User

Wohnort: Geeste

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132

Dienstag, 20. Januar 2009, 21:04

Zitat

Original von udo260452

Lies Dir den Thread mal durch, unter anderem ging es da auch um die Frage, wann man Eigentümer wird. Eigentum kannst Du nämlich erst nach deutschem Recht dann an einer Sache erwerben, wenn Du es bezahlt und in Besitz genommen hast! Ist Deine gekaufte Ware noch auf dem Weg zu Dir, ist die noch nicht Dein Eigentum! (Ist auch gut so, denn dann trägt immer noch der Lieferant das Risiko bis Du die Ware in Händen hältst

Grüße
Udo


Gilt denn sowas auch für einen Lieferanten aus dem Ausland? Davon abgesehen, der Zoll darf von sich aus nichts Bechlagnahmen, er darf max. Sicherstellen und einem Staatsanwalt zur weiteren Strafverfolgung vorlegen. Erst der entscheidet über eine mögliche Bechlagnahmung.
Ich stell mir vor der freut sich wenn er auf einmal 500 Formulare bekommt weil der Wert falsch angegeben wurde.

Frank

fuchs755

RCLine User

Wohnort: Saarbrücken/München

Beruf: Dipl.- Kfm, Dipl-. Ing.

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133

Dienstag, 20. Januar 2009, 21:08

Zitat

Es geht dem Zoll nicht darum, die Empfänger über den Klee zu ziehen

Stimmt.
deswegen das abstruse Schein-Strafverfahren gegen UH, EINZIG mit dem Ziel UH über Rückhalt der Sendngen den Kunden nervös zu machen und dami druck auf UH auzuüben. Das ist rechtlich fragwürdig!
Der hinweis man solle den Rechnungsbetrag über Paypal zurückfordern ist Anstiftung zu einer Straftat! (Warenkreditbetrug!) daneben vortäuschen einer Straftat. Ach wenn der Chinese wenig Chanen hat da was durchzusetzen,...

Zitat

Lies Dir den Thread mal durch, unter anderem ging es da auch um die Frage, wann man Eigentümer wird. Eigentum kannst Du nämlich erst nach deutschem Recht dann an einer Sache erwerben, wenn Du es bezahlt und in Besitz genommen hast!

Danke, wenn das in einem Thread steht muss es ja stimmen.
das denkt der Zoll auch ist aber falsch!
EMS macht die Deklaration im Namen des Empfängers. EMS ist somit Erfülungsgehilfe des Empfängers. EMS hatte die Sendung in Besitz. merkst Du was?
mit der Übergabe an EMS hat UH seine Verpflichtungen IMHO erfüllt (war früher auch für Käufe in DE auch so).
Siehe Auskunft auf der Zoll HP:
"Sofern alle zur Erfüllung der Förmlichkeiten der Einfuhrzollabfertigung benötigten Unterlagen vorliegen und der Empfänger der Postsendung nichts anderes bestimmt hat, vertritt die Deutsche Post AG den Empfänger automatisch bei der Erfüllung aller Zollförmlichkeiten (§ 5 Abs. 2 ZollVG)."
Eine verpflichtung des vesenders liegt NICHT vor.

Die frage ist ob die Leistung von UH mangelhaft war. Ein Sachmangel besteht nicht. Ein Rechtsmangel IMHO auch nicht, da der Empfänger für die deklaration verantwortlich ist.

Allerdings:
ich bezweifle dass das BGB für Rechtsgeschäfte in China gilt. Schließlich ist Gerichtsstand für den Kauf China.

Nach deutschem Recht wäre ich Eigentümer. Nach Chinesischem wahrscheinlich sowieso.

Ich würde mir bei unseren Staatsorganen zumindest eine rudimentäre juristische Bildung wünschen, sonst kommt so ein Mist dabei raus.
Streite nie mit einem Idioten - der Zuhörer könnte den Unterschied nicht erkennen.

pramus

RCLine User

Wohnort: Raum Stuttgart-&gt; 30km nach Osten

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134

Dienstag, 20. Januar 2009, 22:22

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von evil dead
Danke Christian :ok:
Weisst du wo man rechtlich ansetzen könnte ?
Gruß, Ralf

Anzeige gegen Unbekannt? Damit kann man nichts falsch machen. Fraglich ist allerdings, ob die Staatsanwaltschaft da tätig wird. Kommt wahrscheinlich auch auf die Anzahl gleichlautender und die gleiche Sache betreffenden Anzeigen an. Ab irgendeiner Zahl müssen die einfach tätig werden. Könnte für den Zollverantwortlichen, der diese Aktion angeordnet hat, richtig peinlich werden.

Grüße
Udo


Mal der Versuch eines Ansatzes:

Beim Themenstarter Wolfgang liegt folgender Sachverhalt vor:

1. Für ihn bestellte Ware wurde dem Zollamt zur Abfertigung "gestellt"
2. Das Zollamt fertigt die Sendung jedoch nicht zollrechtlich ab, sondern beschlagnahmt bzw. stellt diese als Beweismittel sicher.

Voraussetzung zur Beschlagnahme/Sicherstellung ist, dass schon ein Ermittlungsverfahren (hier lt. Schreiben des Zollamts: wg wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung) eingeleitet ist.

Kernfragen hier: 1. Wegen was ? 2. Gegen wen?
Das kann nicht auf dieser Sendung sein, den momentan liegt hier weder ein Versuch, geschweige den eine bewirkte Verkürzung vor -> vgl. Lexikon , Strafrecht . Es gibt da keinen objektiven und auch keinen subjektiven Tatbestand . Finito!

Ein Verfahren kann also nur wegen bereits "begangener Taten = Sachverhalte" eingeleitet werden und so ist die Beschlagnahmung/Sicherstellung dieser Warensendung für mich der sprichwörtliche Schuß in's Ofenrohr!

Wenn nun ein Käufer seine Einkäufe immer ordentlich dem Zoll vorgeführt hat, dann ist alles in Butter. Da hilft im Zweifelsfall ein Fachanwalt oder spezialisierter Steuerberater und erklärt den Zollkollegen mal was von Straf- u.Steuerrecht mit einer Gratislektion zur Amtshaftpflicht.

Zumindest gegen irgend jemand wird ermittelt, das ist Fakt! Nach Absatz 7 des § 370 AO (Auslandstaten), könnte ja auch der Zoll gegen UH ermitteln. Ich schließe das aus, denn was wollte die deutsche Bürokratie und Rechtsstaatlickeit denen vorwerfen? Oder haben die ein Amtshilfeersuchen aus HK vorliegen? Hat dort einer der Mitbewerber UH wegen Verletzung von HK-Recht verkauft? :D

Und so bleibt für mich nur noch eine andere Möglichkeit:
§ 370 gilt auch für Mittäter oder bei Hinterziehung zugunster Dritter. Läuft alles sauber beim Zoll?, bei der Post AG?, bei der DHL und allen anderen Versendern? Oder hat ein gewerblicher Einkäufer ??? :evil: (das konnte ich mir nicht verkneifen)..

Summa sumarum: Die Verzögerung der Zollabfertigung, bzw. die 100%-ige Überprüfung aller UH-Sendungen (incl. unter 22 €) mag schon den Grund darin haben, dass die grundsätzliche Falschdeklarierung dem Zoll nicht passt. Logo, daß die mal für 1-2 Wochen so eine Aktion durchziehen und so UH und den Empfängern ein klares Signal geben!

Aber Beschlagnahmungen/Sicherstellungen machen die nicht aus vorgenanntem Grund -> da läuft schon ein konkretes Verfahren! S

Nix da Republika Banana ... a weng laufts scho no richtig

Gruß, Pramus

ach noch ein Bild'l - da machen wir mal lieber nur Urlaub:
»pramus« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fidel.jpg

firehouse

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135

Dienstag, 20. Januar 2009, 23:19

Passt so schön, gerade in der ARD: Menschen bei Maischberger"Fall Zumwinkel, ist Steuerhinterziehung ein Kavaliersdelikt" ? 8)
Gruss
Dirk


[SIZE=2]Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit[/SIZE]

evil dead

RCLine User

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Beruf: Selbst und ständig

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136

Mittwoch, 21. Januar 2009, 08:04

Zitat

Original von firehouse
Passt so schön, gerade in der ARD: Menschen bei Maischberger"Fall Zumwinkel, ist Steuerhinterziehung ein Kavaliersdelikt" ? 8)



:D
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

udo260452

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137

Mittwoch, 21. Januar 2009, 08:23

Zitat

Original von fuchs755
EMS macht die Deklaration im Namen des Empfängers. EMS ist somit Erfülungsgehilfe des Empfängers. EMS hatte die Sendung in Besitz. merkst Du was?
mit der Übergabe an EMS hat UH seine Verpflichtungen IMHO erfüllt (war früher auch für Käufe in DE auch so).
Siehe Auskunft auf der Zoll HP:
"Sofern alle zur Erfüllung der Förmlichkeiten der Einfuhrzollabfertigung benötigten Unterlagen vorliegen und der Empfänger der Postsendung nichts anderes bestimmt hat, vertritt die Deutsche Post AG den Empfänger automatisch bei der Erfüllung aller Zollförmlichkeiten (§ 5 Abs. 2 ZollVG)."
Eine verpflichtung des vesenders liegt NICHT vor.

Christian, diese juristischen Angelegenheiten sind leider doch etwas komplizierter, als wir Laien uns das so vorstellen und aus einzelnen Paragraphen herleiten. Bräuchte man sonst die ganzen hochbezahlten Anwälte?

- Man erlangt erst das Eigentum an einer gekauften und bezahlten Sache, wenn man sie in Händen hält, wenn sie einem übergeben wurde.
- Solange man die Ware nicht in Händen gehalten hat, ist diese immer noch Eigentum des Lieferanten.
- Dass die Post AG oder sonst ein Spediteur im Auftrag des Empfängers dem Zoll die Lieferung zur Abfertigung vorlegt, hat mit diesen Eigentumsfragen nichts zu tun.
- Es ist auch gut so, dass der Lieferant so lange Eigentümer der Sendung bleibt, bis der Kunde die Sendung in Händen hält, denn damit geht das komplette Versandrisiko an den Händler, nicht an den Kunden!
- Das ist übrigens nicht so, wenn Händler sich untereinander beliefern, bzw. wenn Gewerbetreibende untereinander sich mit Ware beliefern, da trägt das Versandrisiko immer der Empfänger!

Der Zoll hat hier also Sachen, die rein rechtlich immer noch den Versandfirmen gehören, beschlagnahmt/sichergestellt/eingezogen. Dass die Kunden diese Waren bereits bezahlt haben, interessiert den Zoll nicht, denn bezüglich des Eigentümers ist das unerheblich, Eigentümeer ist immer noch der Versender. Wäre das anders, (wäre bereits jetzt, wo die Ware am Zoll liegt), der Eigentümer der Kunde, so müsste der Zoll jetzt gegen den Kunden ermitteln, denn das wäre ja dann sein Eigentum!

Am Ende ist es auch ziemlich egal, denn um endgültige Klarheit zu haben, wer denn nun Recht hat, müsste man die ganze Angelegenheit juristisch überprüfen lassen, sprich prozessieren. Und zwar durch alle 3 Instanzen hindurch. Dauer: ca. 10 Jahre!
Und selbst dann kann es sein, dass ein anderer Senat oder Kammer des gleichen Gerichtes ein paar Jahre später wieder ganz anders entscheidet.

Jedenfalls ist diese "UH-Aktion" des Zolls doch sehr mysteriös, wie ich finde. Möchte mal gerne wissen, was da wirkllich dahintersteckt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Zoll wegen den paar Dutzend Päckchen am Tag da so eine Welle macht. Das bedeutet ja auch, dass die einiges an Personal dafür abstellen müssen, da steht der Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand!

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (21. Januar 2009, 08:24)


BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

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138

Mittwoch, 21. Januar 2009, 10:38

zumal modellbau sachen ja mit hoher wahrscheinlichkeit noch einen sehr geringen teil der eigenimporte ausmachen in kann mir vorstelen das es andere breiche giebt die in deutlich größeren mengen importiert werden und wo mit sicherheit auch falsch deklariert wird

Gruß


Jack
Your-Aerial-Pic.de

evil dead

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139

Mittwoch, 21. Januar 2009, 12:12

Ich mein wie der Zoll da drauf kommt, ist glasklar.

Die ganzen Lieferungen um die es geht sind von kurz vor Weihnachten und Neujahr.

Da stapeln sich schonmal ein paar Sendungen.

Nun hat ein Zollbeamter 300-400 Pakete da liegen, vom gleichen Absender ( wie hiess der immer - Yun Wu oder so ), alle als Geschenk, alles als Toys deklariert, verschiedenen Mengen drin und eines ist billiger deklariert als das andere.

Angefangen hat es anscheinend ja mit den EMS Paketen.

Also ich glaube bei über 300 Paketen auf meinem Tisch, die Per Express kommen als Geschenk auch nicht mehr an Ordentlich deklarierte Ware :D


Wenn die Waren wie bisher immer anders verteilt ankamen oder zumindest nicht in der Menge, fällt da einer auch weniger auf.


Zitat

- Es ist auch gut so, dass der Lieferant so lange Eigentümer der Sendung bleibt, bis der Kunde die Sendung in Händen hält, denn damit geht das komplette Versandrisiko an den Händler, nicht an den Kunden!


Da wäre ich mir nicht so sicher.

Der Versand geschieht lt. AGB`s sehr wohl auf Risiko des Käufers. Wäre dies nicht der Fall, könnte ich mir den versicherten Versand sparen, da ja sonst immer der Verkäufer schuld wäre und Ersatz leisten müsste, wenn die Sendung nicht bei mir ankommt.

Müsste man aber mal das BGB bemühen, was da drüber drinsteht.


Eine Anklage gegen den Zoll wird wohl keiner durchziehen solange er das Paket bekommt.

Bin gespannt was die Zukunft bringt....

Gruß, Ralf
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

140

Mittwoch, 21. Januar 2009, 12:27

Zitat

Original von evil dead

Angefangen hat es anscheinend ja mit den EMS Paketen.


eine weitere aussage, zu der du sicherlich keinen beleg hast. kannst du nicht mal aufhören hier ständig quatsch zu verbreiten?
ich hab per registered air mail bestellt und am samstag den Schrieb bekommen. Jetzt nenn mir mal ein Thread, der vor Samstag erstellt wurde und wo per EMS bestellt wurde.