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Grashupfer

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: selbstständig

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41

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:04

Hallo,

Das Problem bei der Einführung neuer oder alternativer Antriebstechnologien ist ja nicht nur in der Machbarkeit zu sehen. Man muss auch die vorhandene Perepherie mit berücksichtigen. Als Beispiel wäre Erdgas zu nennen welches einige Vorteile bietet. Großer Nachteil kaum Tankstellen. Und das wird auch noch mind. 20 -30 jahre so bleiben weil es eben etwas dauert bis das alles mal so eben gebaut ist. Elektroauto auch gut, Akkus sind nicht mal das größte Problem. Hat mal einer nachgerechnet welche Ladeleistungen für einigermaßen vertretbare Ladezeiten nötig sind. Ich schon. Und auch hier würde es Jahrzehnte brauchen um die entsprechenden Stationen zu bauen. Ist eben was anderes als mal eben schnell den 4.000 mah Akku mit 18 V in 30 min. zu laden. Das sollte alles bei einer langfristigen Entwicklung Berücksichtigung finden. Und nicht immer ist das was am Ende sehr schön aussieht auch das Beste. Der Mensch ist leider nicht sehr objektiv oder pragmatisch in seiner Beurteilung.

In diesem Sinne : Wozu brauchen wir Kraftwerke bei mir kommt der Strom aus der Steckdose

LG Michael

Biplane

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Beruf: Softwareentwickler

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42

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:09

Moinmoin,

kürzlich hatte ich mal eine heiße Diskussion mit einem Arbeitskollegen, was für ein Auto mit welchem Antriebskonzept man derzeit kaufen sollte. Das Resultat war, das man eigentlich noch zwei - drei Jahre warten sollte, weil derzeit wohl an einigen neuen Antriebskonzepten gearbeitet wird. Wie die Kosten der Betriebsstoffe, die Steuern und sonstige Unterhaltskosten für die möglichen Alternativen aussehen ist recht fraglich. So zumindest unsere Schlußfolgerung.

Tja und so werde ich mein Peugot 307 Cabrio noch eine weile fahren und warten, bis die Zukunft Realität ist.

Die Maßnahme von VW finde ich voll daneben. Es bringt doch nichts, die Mitarbeiter auszusperren oder quasi zu zwingen einen VW zu kaufen. Das wäre ja genauso, als wenn Brauereimitarbeiter nur Bier trinken dürften.

Ohne einen Gesundschrumpfungsprozess werden die deutschen Autofirmen ohnehin auf Dauer nicht klar kommen. Die Autos halten immer länger und das Durchschnittsauto wird immer kleiner. Die Abwrackprämie kommt fast nur den ausländischen Hersteller auf ihre Kosten, da diese günstigere Kleinwaagen anbieten, die weg gehen, wie warme Semmeln.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

Elektroniktommi

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Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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43

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:14

Wasserstofftechnik ist nicht taugleich, der Gesamtwirkungsgrad ist mittelmäßig, entspricht dem eines Verbrennungsmotors.

Umwandlung von H2O zu H2 (oder Umwandlung aus fossilen Energieträgern)
Da ist auch noch entscheidend, woher die Energie zur Umwandlung kommt ;)

Speicherung des H2
Umwandlung von H2 zu H2O (Verbrennen oder Brennstoffzelle)

Ich würde sagen: Elektroauto mit Range extender (Serieller Hybrid)
Der Verbrennungsmotor kann auf einen schmalen Bereich mit einen hohen Wirkungsgrad optimiert werden,
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

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bswoolf

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44

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:33

OK, Wirkungsgraderhöhung wahrscheinlich auch nur bei entsprechender Fahrweise.
E-Auto, der sichere Weg zu neuen AKWs.
Wasserstoff natürlich nur aus regenerierbarer Energie, In den Wüsten erzeugen und dann heirüber schaffen ( Ja, Transport ist der Knackpunkt).

"Die Maßnahme von VW finde ich voll daneben. Es bringt doch nichts, die Mitarbeiter auszusperren oder quasi zu zwingen einen VW zu kaufen. Das wäre ja genauso, als wenn Brauereimitarbeiter nur Bier trinken dürften. "

Die Mitarbeiter sind schon "ausgesperrt". Der Normalsterbliche kommt nur zu Fuß aufs Werkgelände. Und die "Dienstwagenfaherer" haben eh n Eigenprodukt. ;)
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
[/SIZE]

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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45

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:54

Zitat

Original von bswoolf

E-Auto, der sichere Weg zu neuen AKWs.
Wasserstoff natürlich nur aus regenerierbarer Energie, In den Wüsten erzeugen und dann heirüber schaffen ( Ja, Transport ist der Knackpunkt).


Ich greife hier nochmal auf:

Ohne den Umweg über H2 ist ein E-Auto mit Akku effizienter, auch bei regenerativen Energiequellen.
Wenn es die möglichkeit gäbe, aus 2 H2O und CO2 => CH4 und 2 O2 zu erzeugen.....
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (5. Februar 2009, 20:56)


46

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20:58

Zitat

Original von bswoolf
E-Auto, der sichere Weg zu neuen AKWs.

Unsinn. Der zusätzliche Strombedarf, wenn alle mit E-Autos fahren beträgt 6%. Den könnte man z.B. mit BHKW erzeugen, die den eingesparten Sprit mit weitaus besserem Wirkungsgrad verwenden, als ein PKW-Motor.

Zitat

ein Vollhybrid der das Fahrzeug wirklich Antreibt dagegen ist weniger sinvoll, die Technik ist zu schwer, Entsorgung und Herstellungsaufwand auch aus Energietechnischer sicht zu groß.

Der Unterschied zwischen Voll-(Prius) und Mildhybrid(Civic) beträgt 1 Elektromotor + Ansteuerung zu ungunsten des Prius. Dafür ist sein Getriebe einfacher.

Vorteil Prius: Mit nem dickeren Akkupack hat mein ein E-Auto mit "Range-Extender" mit geringeren Verlusten als beim Seriellen Hybrid.

Zitat

Rechnet man wirklich alles ein ist ein Serien Honda Civic am ende seines Autolebens Umweltfreundlicher als sein Hybridpendant.

Quellenangabe bitte!

Grüße
Malte

47

Donnerstag, 5. Februar 2009, 22:12

RE: VW-Werk verweigert Nicht-VW-Fahrern den Zutritt

Zitat

Original von Ted Striker
Ob nun übertrieben oder nicht... wenigstens handelt VW konsequenter als die Bundesregierung, die mit ihrer nicht zu Ende gedachten Abwrackprämie hauptsächlich ausländische Firmen und die Automafia sponsert. Man will doch die deutsche Wirtschaft ankurbeln, weshalb wird die Prämie dann nicht auf den Kauf deutscher Fabrikate beschränkt??


Ja klar, und das macht um so mehr Sinn als beispielsweise der aktuelle Opel Agila in Ungarn und VW Lupo und Polo in Spanien gebaut werden.

Alle deutschen Hersteller beziehen ihre Zulieferteile zu einem großen Teil aus dem EU-Ausland.

Unsere Familie ist seit gut 40 Jahren in der Autobranche tätig...."rein" deutsche Fabrikate...lächerlich und zwar nicht erst heute sondern das geht schon länger so.....

Gibt aber immer noch genügend Leute die das anscheinend glauben.

Die deutschen Hersteller haben sich seit langem viel zu sehr auf den Bau von "Schlachtschiffen" konzentriert und den Markt der praktischen Autos anderen überlassen....wieso hat VW denn erst Jahre nach dem berlingo oder dem Kangoo ein entsprechendes Autos rausgebracht (Caddy-ok, auf Golf 1 Basis gabs den früher schon aber das war mehr ein Lieferwagen).

Die "innovativen" deutschen Hersteller haben sehr vieles schlicht weg verpennt.

Übrigens arbeiten in den Autohäusern jeglicher Marken in der regel keine Italiener, Franzosen oder Japaner sondern auch deutsche Arbeitnehmer...oder?



Gruß
Honey Bee King 2, BL 3900,
Eflite MCX und MSR, LAMA V3, Carsonn Hughes 500, Skylifter
Tyrann 450
Ansonsten haben 40 Jahre Modellbau in allen Sparten doch Spuren hinterlassen 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thommthomm« (5. Februar 2009, 22:17)


48

Donnerstag, 5. Februar 2009, 23:17

RE: VW-Werk verweigert Nicht-VW-Fahrern den Zutritt

Zitat

Original von Thommthomm
Alle deutschen Hersteller beziehen ihre Zulieferteile zu einem großen Teil aus dem EU-Ausland.

Das ist mit schon klar. Frage: Wieviel deutsche Technik (bzw. Exportgut) steckt in französischen, italienischen oder rumänischen Autos? Oder gar in japanischen oder koreanischen? Es geht nicht darum, wer nun der innovativste Autobauer ist, sondern ob die Abwrackprämie (welche uns deutsche Steuerzahler noch teuer zu stehen kommt) ihr Ziel erreicht, die DEUTSCHE Wirtschaft anzukurbeln. Ein jeder, der die Prämie nutzt, um Autos zu kaufen, die nicht von deutschen Herstellern oder deren Tochtergesellschaften gebaut werden, schafft DIREKT unsere Steuergelder ins Ausland.

Zitat

...na dann gibt Dir mal ein bisschen mehr Mühe, denn so wie Du schreibst bist Du ja wohl schon lange mit vollem Einsatz dabei !!!

...oder meckerst Du einfach nur aus den hinteren Reihen...??

Ich bin in der Tat schon lange mit vollem Einsatz dabei. Seit 15 Jahren, um genau zu sein. So lange bin ich nämlich bereits selbständig. Ich habe in dieser Zeit keinen einzigen Cent an staatlicher Förderung in Anspruch genommen. Geld bekomme ich nur auf mein Konto, wenn ich vorher etwas dafür geleistet habe. Und ich stehe gemeinsam mit allen Wertschöpfenden dieses Landes in der ersten Reihe derjenigen, welche den Topf füllen, aus dem die Volksvertreter die Scheine entnehmen, um sie wie Kamellen auf dem Kölner Karneval um sich zu werfen.
Ich halte mich selbst nicht für kompetent, ein Land zu regieren. Trotzdem habe ich ein verdammtes Recht darauf, daß die Leute, welche sich für kompetent halten, mit meinen Steuergeldern verantwortungsvoll umgehen. Im Augenblick habe ich jedoch nicht den Eindruck, daß dies geschieht. Und da darf ich auch ruhigen Gewissens meckern...
...lieber Luftraum als Raumluft...

Biplane

RCLine User

Wohnort: Heidelberg

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49

Donnerstag, 5. Februar 2009, 23:42

@Ted Striker: Du hast volllkommen recht. Die Steuergelder werden mit der Verschrottungsaktion komplett zum Fenster rausgeworfen. Der größte Teil geht direkt ins Ausland und zudem ist die Verteilung sozial ungerecht. Die wirklichen Armen, haben in der Regel kein altes Auto oder wenn sie eins haben, ist trotzdem kein Geld für die Finanzierung des Restbetrags vorhanden. Bei vielen Käufern ist es so das alte Zweitauto oder der Opa hatte sein altes Auto noch im Schuppen stehen.

Die meisten Käufer hätten ohnehin in den nächsten zwei Jahren ein Auto gekauft. Nun wird lediglich der Kaufzeitpunkt vorverlegt. Diese Käufer fehlen also später.

Mich würden mal die Berechnungsgrundlagen für dieser hirnwitzigen Aktion sehen. Vermutlich würde ich mich tot lachen.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

Addicted

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Wohnort: LK DA-DI

Beruf: Dipl.-Ing. Bauingenieur

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50

Donnerstag, 5. Februar 2009, 23:46

Nur mal so zwischendurch - es scheint ja an euren hybridisierten Ohren vorbeigegangen zu sein - es gibt den [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605815,00.html]VW-Rückzieher[/URL] :evil: Ob hier jemand still mitliest...:D

Gruß
Chris
...nein Schatz, das ist das gleiche Modell...!

:angel:


Auf Wunsch eines Mods wurde dieser Teil der Signatur gelöscht. Und dass nur, weil sein Virenscanner bei Java "dichtmacht"...

51

Donnerstag, 5. Februar 2009, 23:49

Hmm, ich bin schon seit 23Jahren selbständig, darf also auch was sagen. ;)

Und da muss ich sagen: Selbst Schuld deutsche Autobauer, daß vor allem die ausländischen Firmen jetzt absahnen. Und selbst Schuld Volkswagen. Autos von Firmen mit einem derartigen Gebaren kommen mir nicht in die Firmenflotte (selbst wenn sie technisch besser wären)

Zum Abfluss der Gelder ins Ausland: War nicht Deutschland Exportweltmeister? D.h. das Geld, daß jetzt ins Ausland fließt, kommt unserer Wirtschaft natürlich über verstärkten Export wieder zu gute.

Grüße
Malte

52

Donnerstag, 5. Februar 2009, 23:57

Na gut. Ihr habt es ja bereits geschafft OT zu werden. :D

Mal kurz zurueck zum eigentlichen Thema. :w

Ich habe ueber 20 Jahre bei einem Konzern geschafft der u.a. Telefonanlagen herstellt (so richtig grosse). Da gab's und gibt's natuerlich auch Hotelpakete.

Wenn man nun mal eine Dienstreise irgendwohin machte stand selbstverstaendlich das Thema "welches Hotel nehme ich denn" an.

Und dreimal duerft ihr raten welche Hotels auf der Liste standen. Und welche Hotels von der Reisekostenstelle bzw. dem Einkauf oder Reisebuero abgelehnt wurden. :evil:

Also tut bitte mal keiner so als wenn das Thema wirklich neu waere. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

53

Freitag, 6. Februar 2009, 00:01

Einfahrverbot für Fremdhersteller ist eine olle Kamelle.

Das hab ich schon vor 18 Jahren erlebt, als bei Ford Valencia die Schranke unten bleib, weil wir es gewagt hatten, mit einem Polo (Leihwagen) vorzufahren. :nuts:

Da gab´s auch weltweit noch ein paar andere Werke, die so merkwürdig drauf waren.

Hat mich nie was geschert, die Arbeitszeit gilt ab Werkstor. Und dann geht man eben gemütlich rein, sucht sich einen Handwagen, dackelt wieder raus, holt Werkzeug und Ersatzteile... ist das meine Linie, die nicht produziert? :D

Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

54

Freitag, 6. Februar 2009, 00:51

Um die beiden letzten Postings zu verbinden und mit dem Ursprungsbeitrag zu koppeln: Welcher Lieferant der eine Telefonzentrale liefert bekommt die Arbeitszeit ab Werkstor bezahlt? Der hat einen Lieferpreis mit Montage und muss zusehen wie er klarkommt. Gerade von solchen Handwerksbetrieben war die Rede, steht auch nochmal in Chris Link.
Wäre ich Lieferant dort so würde ich definitiv sagen 'ihr könnt mir mal den Schuh aufblasen' und über diesen Irrsinn auch bei allen Leuten berichten die es hören wollen oder auch nicht - eine klasse Marketingaktion von VW. Warum bieten die nicht einfach das attraktivere Modell an? Hat doch seinen Grund warum der Handwerker im Beispiel wechseln wollte.
Wir sind wie gesagt eine Exportnation und fangen mit so kleinkariertem Protektionismus an, sagenhaft. Wieviel Prozent unserer Autoproduktion geht doch gleich in den Export, waren das nicht ca. 65%?

Zitat

Der größte Teil geht direkt ins Ausland und zudem ist die Verteilung sozial ungerecht. Die wirklichen Armen, haben in der Regel kein altes Auto oder wenn sie eins haben, ist trotzdem kein Geld für die Finanzierung des Restbetrags vorhanden.

Zu Punkt 1 würde ich gerne mal verlässliche Zahlen lesen. Aber bitte unter Berücksichtigung dass das Geld zunächst bei deutschen Händlern landet, das sind bundesweit sicher >hunderttausend Arbeitnehmer was gerne unter den Tisch gekehrt wird. Nebenbei: Ihr kauft auch alle brav bei Graupner? Oder spielt das da keine Rolle? Es liegt doch bei uns wo wir das Geld hintragen, würde hier von der Politik wieder überreguliert dann wäre das Geschrei auch wieder gross. wer zwingt euch einen Ausländer zu kaufen?
Zu Punkt 2 stelle ich die Frage was das mit dem Ziel der Aktion zu tun hat? Es geht nicht darum denen zu einem neuen Auto zu verhelfen sondern deren Arbeitsstellen zu sichern. Nicht jeder der bei BMW den Hof fegt kann sich auch einen BMW leisten, dennoch ist er sicher über jeden anderen froh der sich einen BMW kauft weil damit sein Lohn bezahlt wird.

Nicht dass ich diese Aktion jetzt unbedingt verteidigen und loben will, sie mit solchen Argumenten ablehnen zu wollen ist aber auch zu billig.
Schöne Grüsse
Toenne

55

Freitag, 6. Februar 2009, 08:05

Zitat

Original von DrM
Hmm, ich bin schon seit 23Jahren selbständig, darf also auch was sagen. ;)

Und da muss ich sagen: Selbst Schuld deutsche Autobauer, daß vor allem die ausländischen Firmen jetzt absahnen. Und selbst Schuld Volkswagen. Autos von Firmen mit einem derartigen Gebaren kommen mir nicht in die Firmenflotte (selbst wenn sie technisch besser wären)

Zum Abfluss der Gelder ins Ausland: War nicht Deutschland Exportweltmeister? D.h. das Geld, daß jetzt ins Ausland fließt, kommt unserer Wirtschaft natürlich über verstärkten Export wieder zu gute.

Grüße
Malte


:ok: :ok: :ok: Auch in meine Firma kommen inzwischen keine deutschen Autos, unter anderem weil sie viel zu teuer und auch zu anfällig sind (wie oft mein Golf früher in der Werkstatt war weiß ich ga rnicht mehr)...meine 3 Berlingos laufen seit Jahren ohne Probleme (und die müssen buckeln ohne ende) ach ja....der Rußfilter ist bei den Berlingos schon vor 5 Jahren kein Problem gewesen.....

Übrigens, ich hoffe diejenigen die sich hier für die deutschen Autos so unendlich starkt machen fliegen auch nur bei uns produzierte Modelle und Anlagen 8) :ok:

So wie Malte schon sagt, alle anderen sollen unsere waren im Ausland kaufen, aber wir nur unsere eigenen..Schwachsinn.......

Gruß
Honey Bee King 2, BL 3900,
Eflite MCX und MSR, LAMA V3, Carsonn Hughes 500, Skylifter
Tyrann 450
Ansonsten haben 40 Jahre Modellbau in allen Sparten doch Spuren hinterlassen 8)

bswoolf

RCLine User

Wohnort: Hannover

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56

Freitag, 6. Februar 2009, 10:12

Ach ja, wer den Siemens beliefern will sollte tunlichst auch auf Anlagen fertigen, die Siemens-Steuerungen haben. Ist durchaus ein Vergabekriterium.

Ich versteh´ das alles echt nicht hier.


Zitat

Übrigens, ich hoffe diejenigen die sich hier für die deutschen Autos so unendlich starkt machen fliegen auch nur bei uns produzierte Modelle und Anlagen cool ok


Deutsche, kauft deutsche Bananen, oder wie? ;)
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bswoolf« (6. Februar 2009, 10:13)


Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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57

Freitag, 6. Februar 2009, 11:15

Leute, hier geht's nicht darum, ob dieses engstirnige Markendenken von VW etwas neues ist (ist es natürlich nicht, auch wenn es bei VW gerade wieder aktuell wurde), sondern ob es lächerlich ist. Und das ist es meiner Meinung nach, und ein Großteil der Bevölkerung empfindet es offenbar ebenso, sonst gäbe es wohl keinen Rückzieher von VW. 8)

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Schaden durch die Negativschlagzeilen schwerer wiegt als die paar möglicherweise zusätzlichen geleasten Fahrzeuge.
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

bswoolf

RCLine User

Wohnort: Hannover

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58

Freitag, 6. Februar 2009, 12:59

Jo, lächerlich ist es. Aber kein Grund sich drüber aufzuregen. Kann man doch nur grinsen.

Zitat

Der zusätzliche Strombedarf, wenn alle mit E-Autos fahren beträgt 6%.

Woher ist diese Zahl. Kann ich mir bei unserem Verkehrsaufkommen gar nicht vorstellen. Wäre dann latürnich interessant.
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
[/SIZE]

59

Freitag, 6. Februar 2009, 13:25

Wieviel % machen die Autos an der CO2 Emmision aus im Lande?
Wirklich viel ist das ja nicht wenn man die Kraftwerke gegenüber stellt. Demzufolge kann man sagen das die Energie dann eben aus einem Kraftwerk kommen muss.

Zur Abwrackprämie.
Wenn man mal überlegt, das man ein Auto für 15000 Euro kauft, sind darin dann ca. 2,5T Euro an MWST enthalten. D.h. selbts wenn ein Auto nicht aus Deutschland kommt macht der Staat bei allem was teurer ist "Gewinn".
Wo werden den eigentlich die VW und Opelmodelle gebaut? Bestimmt nicht alle aus Deutschland, oder?

MFG
Dany

Daniel wird beschleunigt von seiner ZZR1100

60

Freitag, 6. Februar 2009, 13:36

Wenn es nur das CO2 wäre. Ein hochgiftiger Schadstoff ist z.B. das Stickoxid und von dem machen die Autos in der Stadt mehr als die Hälfte. Und davon das meiste (>90%) kommt von den Dieseln, die 10 bis 20x mehr ausstoßen als Benziner.
Das wird bei aller CO2-Hysterie immer gern vergessen, aber der Chlorgeruch an der Ampel und beim Vorbeifahren erinnert einen daran.

BTW: Elektoautos fahren auch mit Solar- Wind- oder Wasserkraft. Verbrenner nicht.