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Biplane

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1

Sonntag, 8. Februar 2009, 21:12

Ein Tag im Technik Museum Sinsheim...

Moinmoin,

heute hat mein Sohnemann und ich einen Tag im Museum verbracht. Für mich war es ein etwas zwiespältiges Ereignis. Für meinen Sohn war es schon sehr lehrreich und der Besuch war schon ein sehr schöner Tag.

Klar gibt es eine Menge Autos, Flugzeuge, Militärfahrzeuge, historische Kleidung, Lokomotiven und etliches mehr zu sehen. Aber zum einen fehlten viele technische Errungenschaften der Vergangenheit, wie beispielsweise Haushaltsgeräte, Werkzeugmaschinen, Fernseher und Computer. Zum anderen wäre es schön, wenn es je Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts, eine Art Durchschnittsfamilie mit ein/zwei Zimmer aus einer Wohnung und einem Fahrzeug der Zeit zu sehen gäbe. Eine zeitliche Abfolge ist einem Kind ansonsten nur schwer zu vermitteln.

Achja, und dann waren da noch die nervigen "Knöpfe" für bewegte Anschauungsobjekte... die waren zu 90% immer auf "Rot" geschaltet und nur sehr selten auf "Grün", so dass man kaum eins aktivieren konnte. Zu guter letzt nervten dann noch die vieke kostenpflichtigen "Knöpfe", die ein oder zwei € kosten. Bei den Eintrittspreisen ein unding.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

2

Montag, 9. Februar 2009, 09:17

Ist das da immer noch so ein Chaos?

He 111, die keine sind, und Ju 88 aus Holz und Pappe?
Irgendwie erinnerte mich das Sammelsurium immer eher an eine art Abstellhalle für Altmetall...

Biplane

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3

Dienstag, 10. Februar 2009, 08:50

Zitat

Original von MechWerkAndi
Ist das da immer noch so ein Chaos?

He 111, die keine sind, und Ju 88 aus Holz und Pappe?
Irgendwie erinnerte mich das Sammelsurium immer eher an eine art Abstellhalle für Altmetall...


Ja,daran hat sich nichts geändert.

Die Investieren wohl öfters mal in teures Altmetall und stellen es dann auf dem hauseigenen Schrottplatz ab.

Mich wunderts, das hier so wenig Interesse an dem Thema ist. Schließlich gehts doch auch um historische Flugzeuge und Autos, die wir in unserem Hobby zu teil Nachbauen.

Gruß
Norbert
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4

Dienstag, 10. Februar 2009, 09:09

Zitat

Original von Biplane
Die Investieren wohl öfters mal in teures Altmetall und stellen es dann auf dem hauseigenen Schrottplatz ab.


Nach Auskunft von einem "Museumswärter" investieren die eigendlich relativ wenig.
Der Laden gehört ja wohl dem Gerüstbau-Layher, und das meiste Zeugs haben die vorherigen Besitzer einfach hergeschenkt. Entsorgen wäre teurer gewesen. ;)

Nach meinem Geschmack viel zu krawallig, viel zu wenig Informationen.
In Speyer gibt es noch einen Ableger davon, da sieht das ähnlich aus.

Ein wirklich originelles Flugzeugmuseum gibt es auf dem Flugplatz von Villingen-Schwenningen, rein privat.
Der Betreiber baut Modelle 1:1 für Museen, Mutti backt Kuchen und kocht Kaffee, alles wie zu Hause... :O

Biplane

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5

Dienstag, 10. Februar 2009, 14:08

Naja, wenn die für Kauf und Transport von der russischen Tupolev 1,5 Millionen € ausgeben, dann ist das schon eine nette Investition.

Da steht schon das ein oder andere Teil, was ich für die kostenlos entsorgen würde :D
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6

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:22

hi

Zitat

die waren zu 90% immer auf "Rot" geschalte


vor 2 jahren war ich 2 tage im deutschen museum in münchen
das mit dem nervigen rotstehen ginge ja noch
die eisenbahnabteilung war geschlossen
die autos ausgegliedert und am neuen ort noch nicht verfügbar ==[] ==[]



und als ich meinen kolegen das foto von der flugabeilung zeigte sagten die ich würde immer nur ans fressen denken ;(

grussssssssss
»andres« hat folgendes Bild angehängt:
  • muench.jpg
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andres« (10. Februar 2009, 23:24)


7

Mittwoch, 11. Februar 2009, 09:06

Schnitzel aus der Fritteuse.
Bäh.

8

Mittwoch, 11. Februar 2009, 12:21

:ansage: [SIZE=4]ich hatte Hunger[/SIZE] :evil: :evil:

zudem war spitzen wetter, dort ein netter flugplatz, im auto der X Rock und

man darf dort nicht fliegen zzz


grussssssss :D
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »andres« (11. Februar 2009, 12:27)


Mike Laurie

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9

Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:51

also ich war da... ich hab mir gedacht: einmal im leben kann man sich sowas mal gönnen, blöd fand ich nur dass die ganzen flugzeuge von innen mit plexiglas ausgekleidet sind, leider notwendig bei randale und andenken-sammler... sonst fand ich es gut da, dinge die man so sonst nicht in echt sieht

viperchannel

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10

Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:57

Viele der ausgestellten Sachen dort gehören auch nicht dem Musseum. Vieles ist in privatbesitz und wird dort nur ausgestellt.

Es ist ein Auto und Technnikmuseeum und kein Museeum für Kleidung und nähmaschinen. Von daher finde ich die Ausstellung ganz passend. Wenn man etwas mehr Kleidung und Alltagsgegenstände sehen will, lohnt es sich nach dem Museeumsbesuch in Speyer (die gehören zusammen) nebenan noch in den "Wilhelmsbau" zu gehen (ist im Eintrittspreis vom Technikmuseeum enthalten)
Gruß Frank!

Biplane

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11

Donnerstag, 12. Februar 2009, 08:36

Zitat

Original von viperchannel
Viele der ausgestellten Sachen dort gehören auch nicht dem Musseum. Vieles ist in privatbesitz und wird dort nur ausgestellt.

Es ist ein Auto und Technnikmuseeum und kein Museeum für Kleidung und nähmaschinen. Von daher finde ich die Ausstellung ganz passend. Wenn man etwas mehr Kleidung und Alltagsgegenstände sehen will, lohnt es sich nach dem Museeumsbesuch in Speyer (die gehören zusammen) nebenan noch in den "Wilhelmsbau" zu gehen (ist im Eintrittspreis vom Technikmuseeum enthalten)


Seit wann gehören Nähmaschinen nicht mehr in den Bereich Technik ? Die ganzen Orgeln, gehören dann ja eigentlich in den Bereich Musik und haben dort nichts verloren. Und bei der Modelleisenbahn handelt es sich dann auch eher um Spielzeug.

Meiner Ansicht sollte ein Museem dieser Größe die Vergangenheit ein wenig transparenter zugänglich machen. Wenn man das mal auf das Hauptthema Auto bezieht, wäre die zeitliche Abfolge der einzelnen Entwicklungsschritte angefangen von der Erfindung des Rads (das Runde, nicht das Eckige) bis hin zu der aktuellen Entwicklung. Viele Erfindungen in diesem Bereich haben auch interessante Geschichten oder sind Zufallsprodukte. Es reicht nicht einfach nur Autos da hin zu stellen und einfach Baujahr, Hubraum, PS und Höchstgeschwindigkeit dran zu schreiben.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

12

Donnerstag, 12. Februar 2009, 08:58

Wer sich in Sachen Autos mal was Gutes tun will...
Das private Museum von F.B. Busch.
http://www.automuseum-busch.de/index-de.htm

Auf der Navigation "F.B. Busch" anklicken und dann seine Story von dem E-Type lesen... :nuts:

Das waren Autos für Männer, die Pfeife rauchen.
Heute gibt es nicht mal mehr Pfeifenraucher.

dieter w

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13

Donnerstag, 12. Februar 2009, 09:05

Naja, die Museen in Sinsheim und Speyer sind halt etwas anders als andere...

Zum einen findet man dort Exponate, von denen andere Museen nur träumen können, zum anderen sind diese total lieblos hingestellt / hingehängt (hingerotzt) und teils falsch beschriftet. Ein Alpha-Jet in Red-Arrows-Lackierung, eine Magister in der Lackierung der Fouga 90 und dazu noch grottenschlecht aufgebracht, ... Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Aber umgekehrt gefragt: Wo sonst sieht man eine Canadair 215, Fougas, Tupulew 144 neben Concorde, ... Auch diese Liste ist schier endlos.

Hier ist sehen, staunen und konsumieren gefragt, nicht ärgern! ich bin jedenfalls froh, dass es diese Museen gibt, auch wenn man aus dem Vorhandenen etwas wirklich Gutes machen könnte.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts: