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udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

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21

Dienstag, 10. Februar 2009, 21:45

Zitat

Original von toenne
@Offtopic
Was zum Geier ist ein Sicherheitsproduzent? ???

Ich habe Sicherheit für unser Land produziert während ich mit meinen Kollegen bei der Bundeswehr gedient habe. Hat ja auch funktioniert: Wurden wir etwa angegriffen?

Grüße
Udo

udo260452

RCLine User

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22

Dienstag, 10. Februar 2009, 22:03

Zitat

Original von ch.lucas
Und Udo,
gut du kommst mit Siemens nicht klar ,Hattest aber auch kein Handy von Siemens ..........

Doch, hatte ich, mehrere sogar. Jetzt gibt es aber leider keine Akkus mehr dafür.
Das ist also der Dank für Markentreue zu einem deutschen Hersteller?

Zitat

Die Werft die die Schiffe gebaut hat ,die nicht untergegangen sind und Dich immer sicher nach Hause brachten.

Ja, das ist korrekt. Ich danke also der amerikanischen "Newport-Werft", die den Zerstörer gebaut hatte im Jahre 1942, der hatte schon den 2. Weltkrieg überlebt. Nachdem der (eigentlich nur für ein paar Einsätze im 2. Weltkrieg gebaute) Zerstörer die Bundesmarine überlebt hatte, tat er dann noch Dienst bei den Griechen, wo er als Zielschiff ein würdevolles Ende fand. Tja, die Amis, die konnten noch Schiffe bauen. Heute haben die Schiffe eine viel kürzere Halbwertszeit.

Zitat

Oder die Motorenfirma die sie Schiffsdiesel gebaut haben.

Der hatte 2 Dampfturbinen als Antrieb, auch aus amerikanischer Fertigung.

Zitat

Irgend eine Firma muss dich doch wenigsten etwas beeindrucken.

Ja, die Firmen, die die deutschen U-Boote bauen. Das sind nämlich die kampfstärksten U-Boote, die es gibt. Durch amagnetischen Stahl (einzigartig in der Welt! Das kann niemand sonst!) kann man die Dinger nicht orten, durch den Walther -Antrieb können sie eine enorme Zeitspanne getaucht bleiben (die echten Daten sind natürlich geheim, die kenne ich auch nicht), verfügen über drahtgesteuerte Torpedos, damit treffen sie jedes Überwasserschiff tödlich, ohne Möglichkeit der Gegenwehr.

Zitat

Aber vielleicht sollte dich erst mal fragen ob du überhaupt in einem Forum im Ausland schreibst und für uns etwas beitragen könntest ?

Oh ja, ich poste in ausländischen Foren. Vor allem auf RCGROUPS. Allerdings versuche ich da nicht, deutsche Produkte zu verkaufen, das braucht man gar nicht, deutsche Produkte geniessen da einen hervorragenden Ruf. Auch die Amis schätzen die Programmierlogik der Multiplex-Sender und warten gespannt und sehnsüchtig auf M-Link und deutsche Autos sind dort allesamt Statussymbole.

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (10. Februar 2009, 22:05)


23

Dienstag, 10. Februar 2009, 22:15

Zitat

Original von udo260452

Ja, das ist korrekt. Ich danke also der amerikanischen "Newport-Werft", die den Zerstörer gebaut hatte im Jahre 1942, der hatte schon den 2. Weltkrieg überlebt. Nachdem der (eigentlich nur für ein paar Einsätze im 2. Weltkrieg gebaute) Zerstörer die Bundesmarine überlebt hatte, tat er dann noch Dienst bei den Griechen, wo er als Zielschiff ein würdevolles Ende fand. Tja, die Amis, die konnten noch Schiffe bauen. Heute haben die Schiffe eine viel kürzere Halbwertszeit.



Das heisst Du bist auf der Fletcher-Klasse gefahren.....hast Du noch Fotos aus der Zeit? Mein Schwiegervater war beim Marinearsenal und ich habe die Z-1 als RC-Modell in 1/100 ;)

Gruß aus Kiel
Honey Bee King 2, BL 3900,
Eflite MCX und MSR, LAMA V3, Carsonn Hughes 500, Skylifter
Tyrann 450
Ansonsten haben 40 Jahre Modellbau in allen Sparten doch Spuren hinterlassen 8)

Biplane

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24

Dienstag, 10. Februar 2009, 22:22

Moinmoin,

im Rahmens eines Forums oder einer Webseite für deutsche Produkte im Ausland Werbung zu machen ist absolut wirkungslos. Die weltweit offenen Märkte funktionieren anders...

Größere Unternehmen haben entsprechende Vertriebszentralen in allen für deren Produkte interessanten Ländern. Bei kleineren Unternehmen gibt es eine vielzahl von Vertriebspartnernetzen, die ein Produkt entweder direkt an den lokalen Endkunden vermarkten oder die das Produkt bei Groß- und Einzelhandel platziert. Dies geschieht meist durch Mitarbeiter des entsprechenden Landes, welche die Mentalität und die fruchtbarsten Marketingstragegien kennen und ausnutzen können. Manchmal werden Produkte auch "Entdeutscht", wenn es dem Verkauf förderlich ist. Nicht jedes Land findet "Made in Germany" gut.

Viele kleinere Unternehmen scheuen den Schritt in die globalen Märkte und bedienen höchstens das benachbarte Ausland. Zum einen ist es ein Investitionsrisiko damit verbunden, das nicht so einfach abschätzbar ist. Andererseits sind bestimmte Branchen in Deutschland auf dauer nur überlebensfähig, wenn sie global agieren. Hier sind die Berufsgenossenschaften und andere branchenspezifische Verbände gefordert.

Ein weiterer Faktor ist die globale Verteilung von Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Vertrieb. In Deutschland können viele Produkte aufgrund der hohen Lohnkosten nicht wirtschaftlich hergestellt werden. Auf der anderen Seite sieht man am Arbeitsmarkt, das kaum hochqualifizierte (teure) Arbeitskräfte in der Arbeitslosenstatistik zu finden sind, denn hier entstehen die exportfähigen Produkte, die weltweit vertrieben werden.

Klar schwächelt in der Kunjunkturflaute auch diese Bereiche, aber mittel- und langfristig ist dies das Kapital von Deutschland.

Der globale Markt wird immer mehr vernetzt werden. Das Beispiel der "Banane" ist vielleicht garnicht schlecht, da eine Bananenrepublik genauso wichtig ist, wie eine Reisrepublik, eine High-Tech-Republik, eine Erdöl-Republik, usw. Es gab also immer schon Länder mit speziellen Fähigkeiten und/oder Produkte, die einen Großteil des jeweiligen Bruttosozialproduktes ausgemacht haben. Deutschland hat weder spezielle Rohstoffe noch Agrarprodukte, also müssen wir unseren Grips einsetzen, um unser Stück der Welttorte zu bekommen.

Auch im Modellbau gibt es diese globale Verteilung, wobei in Deutschland viele neue Produkte entwickelt werden, die aber dann in anderen Ländern produziert werden. Nur wenige qualitativ hochwertige Modellbauprodukte können kostendeckend komplett in Deutschland gefertigt werden, und selbst bei "Made in Germany" sind oft Kleinteile und Zubehör aus dem Ausland dabei.

Die Billiglohnländer bleiben nicht immer Billig, sondern nähern sich im Laufe weniger Generationen an unser Lohnniveau an. Das Internet führt dazu, das die Menschen aus China und Co. langsam ihre Rechte einfordern und erhalten werden. Dadurch werden auch immer mehr die Menschenrechte gewahrt und das Lohnniveau wird angehoben.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

25

Dienstag, 10. Februar 2009, 22:41

http://www.chevrolet.cl/vehiculos/Autos/…-5-puertas.html

Mal so am rande zur Anregung $ 3,690,000 = 4800 euritos in Chile !!! der kostet bei euch in Germany so um die 10.000 euronen ! is glaube ein Matiz bei euch!

http://www.chevrolet.de/matiz/matiz-prei…z-s-preise.html

Ich wuerde mal sagen " buy in Germany Products if tu think naiv "

In diesem Sinne das sinkende Schiff verlassen,die Karten werden neu gemischt,das Lohnniveau wird angehoben! :tongue:

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »offline« (10. Februar 2009, 23:38)


26

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:40

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von toenne
@Offtopic
Was zum Geier ist ein Sicherheitsproduzent? ???

Ich habe Sicherheit für unser Land produziert während ich mit meinen Kollegen bei der Bundeswehr gedient habe. Hat ja auch funktioniert: Wurden wir etwa angegriffen?

Grüße
Udo

So kann man sich auch seine Welt zurechtzimmern...
Schreib doch einfach 'Soldat', oder ist dir das peinlich? Obwohl: Womöglich folgst du auch nur dem Trend aus jedem Hausmeister einen Facility Manager zu machen? :D
Schöne Grüsse
Toenne

udo260452

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27

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:48

Zitat

Original von toenne

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von toenne
@Offtopic
Was zum Geier ist ein Sicherheitsproduzent? ???

Ich habe Sicherheit für unser Land produziert während ich mit meinen Kollegen bei der Bundeswehr gedient habe. Hat ja auch funktioniert: Wurden wir etwa angegriffen?

Grüße
Udo

So kann man sich auch seine Welt zurechtzimmern...
Schreib doch einfach 'Soldat', oder ist dir das peinlich? Obwohl: Womöglich folgst du auch nur dem Trend aus jedem Hausmeister einen Facility Manager zu machen? :D


Sach mal, nimmst Du solche Posts von mir etwa tierisch ernst? Man muss doch auch mal über sich selber lachen können, oder nicht? :w

Außerdem war das angewandte Psychologie: Hätte ich gleich geschrieben: Soldat, dann hättest Du nicht nachdenken und Deine Frage posten müssen, nicht wahr?

Grüße
Udo

udo260452

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28

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:50

Zitat

Original von Thommthomm

Das heisst Du bist auf der Fletcher-Klasse gefahren.....hast Du noch Fotos aus der Zeit? Mein Schwiegervater war beim Marinearsenal und ich habe die Z-1 als RC-Modell in 1/100 ;)

Gruß aus Kiel

Ja, das ist korrekt: Fletcher-Klasse. Und Fotos habe ich auch noch. Vom Original (Z 2)

Grüße
Udo

udo260452

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29

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:59

Zitat

Original von Biplane
im Rahmens eines Forums oder einer Webseite für deutsche Produkte im Ausland Werbung zu machen ist absolut wirkungslos. Die weltweit offenen Märkte funktionieren anders...
Gruß
Norbert

Das ist völlig richtig.

Zitat

In Deutschland können viele Produkte aufgrund der hohen Lohnkosten nicht wirtschaftlich hergestellt werden.

Diese Standardfolklore hört man immer wieder, landauf, landab. Das ist so nicht richtig und muss definiert werden.

Bei sehr lohnintensiven Dingen, wie zum Beispiel die Fertigung von ARF-Flugmodellen oder die Fertigung von Modelleisenbahnen stimmt das sehr wohl, das mit den hohen Lohnkosten, weil durch die fast vollständige Handarbeit die Lohnkosten eben voll durchschlagen auf den Abgabepreis.

Bei nicht so lohnintensiven Dingen, wie z. B. die Automobilfertigung, die heute doch schon einen sehr hohen Grad an Automatisierung aufweist, machen die Lohnkosten nur noch einen kleinen Bruchteil des Werksabgabepreises aus, da sind die Materialkosten und die sonstigen Kosten sehr viel höhere Posten.
Das heißt umgekehrt, dass ein Auto aus einem Billiglohnland gar nicht so viel billiger produziert werden kann, wie sich das der Durchschnittsmensch so vorstellt.
Natürlich gibt es Einsparungseffekte, wenn die Lohnkosten sinken, ganz klar. Aber eben nicht so dramatisch, wie bei den lohnintensiven Branchen.

Deinen übrigen Ausführungen stimme ich zu.

Grüße
Udo

Biplane

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30

Mittwoch, 11. Februar 2009, 00:40

Da hast du recht, da ich im Bereich Anlagenautomatisierung arbeite, wars mir wohl zu selbstverständlich, ums zu erwähnen.

Ein großes Fragezeichen für die weitere Globalisierung ist langfristig noch bei der Logistik zu sehen, welche durch die Verknappung fosiler Brennstoffe stetig ein steigender Kostenfaktor wird, der einige Kalkulationen umschmeißen wird. Es sei denn es gelingt innerhalb der nächsten zwanzig Jahre eine wirkliche Alternative im Bereich des Güterverkehrs zu finden.

Im Bereich PKW´s sind einige erfolgsversprechende Technologien in Sicht, aber selbst wenn die Autoindustrie soweit ist, steht noch lange keine entsprechende Infrastruktur bereit.

Diese Technologien sind aber nur bedingt für LKW´s, Schiffe und Flugzeuge einsetzbar. In diesen Bereichen ist zwar auch eine Entwicklung zu sparsameren Antrieben zu sehen, aber eine wirkliche Alternative ist nicht erkennbar.

Ohne eine Problemlösung, wird es in dreißig bis vierzig Jahre wieder den Tante Emma laden mit Produkten aus der Region geben.

So, jetzt werde ich mal reiten lernen, damit ich dann noch zur Arbeit komme :dumm:
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

31

Mittwoch, 11. Februar 2009, 01:38

Ist schon interessant das es bei solchen Diskussionen immer gleich ganz schnell um Luxusprodukte geht. :no:

Ich wuerde mich sehr freuen wenn nicht erst in dreissig oder vierzig Jahren die Tante Emma Laeden wieder kommen. Ich haette gerne auch was davon. :w

Sagt mal, koennt ihr wirklich nur noch in der Waehrung Autos denken? Ist euch dieses Statussymbol inzwischen so wichtig geworden?
Wenn ja, kann ich nur noch sagen "armes Deutschland"!!!!!

Ich versuche taeglich Produkte aus der Region zu kaufen. Mich bei Obst und Gemuese auch an die Jahreszeiten anzupassen. Klar, irgendwas ist dann doch immer dabei was eine laengere Reise hinter sich hat. Aber wenn man bewusst einkauft wird dieser Anteil geringer.

Ja, auch Discounter passen da rein. Macht euch mal schlau wer die Produkte von Aldi und Lidl und Norma usw. produziert. Da findet ihr jede Menge Firmen aus manchmal eurer direkten Umgebung. Klebt halt nur drauf "exklusiv produziert fuer.....". Aber es bleiben Firmen wie Exquisa und aehnliche.

Autsch. Ja. Hoere ich immer wieder: zu teuer.
Leute, bitte bleibt mal auf dem Teppich. Ich bleib daher mal bei den Lebensmitteln. Vergleicht mal wirklich die Preise. Ist denn der Bauernhof um die Ecke wirklich teurer? Nicht wirklich. Oder??? Zumindest hier bei mir in der Naehe passt das.
Und mir ist ein Schnitzel welches nach dem Braten nicht auf die Haelfte geschrumpft ist um einiges lieber als eines welches von Sekunde zu Sekunde an Groesse verliert aber dafuer um 30% billiger war.

So, war jetzt nur mal meine spontane Meinung dazu. Jetzt koennt ihr wieder losziehen und Bananen in China einkaufen. ;)
Gruss
Thomas
🖖

Healthy for the mind in spirit. Love it. Lets grill.

Biplane

RCLine User

Wohnort: Heidelberg

Beruf: Softwareentwickler

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32

Mittwoch, 11. Februar 2009, 07:57

Zitat

Original von Thomas_R.
Ist schon interessant das es bei solchen Diskussionen immer gleich ganz schnell um Luxusprodukte geht. :no:

Ich wuerde mich sehr freuen wenn nicht erst in dreissig oder vierzig Jahren die Tante Emma Laeden wieder kommen. Ich haette gerne auch was davon. :w

Sagt mal, koennt ihr wirklich nur noch in der Waehrung Autos denken? Ist euch dieses Statussymbol inzwischen so wichtig geworden?
Wenn ja, kann ich nur noch sagen "armes Deutschland"!!!!!


Wieso nur ans Auto ? Das stimmt aber so garnicht. Grundsätzlich ist aber das Auto eines der wichtigsten bzw. Umsatzstärksten Produkte in Deutschland. Es arbeiten zwar nicht die Mehrheit der deutschen Einwohner in dieser Branche, aber direkt oder indirekt verdienen sich viele ihre Brötchen damit... und die können dann ihr Geld zum Tante Emma Laden tragen, um eben solche zu kaufen.

Auf der anderen Seite wird die Autoindustrie aber auch überbewertet, wie die derzeitige sozial ungerechte und der deutschen Wirtschaft nur minimalst hilfreiche Verschrottungsaktion zeigt. Freie Marktwirtschaft heißt auch, das es Konkurenz gibt und wenn Unternehmen pennen und am Markt vorbei entwickeln, dann muss auch mal ein Unternehmen sterben. In den letzten 50 Jahren sind viele Wirtschaftszweige in Deutschland geschrumpt oder ganz verschwunden. So zum Beispiel die Textilindustrie in meinem Geburtsort Mönchengladbach. Andere Zweige, wie die Pharmaindustrie oder Computerindustrie sind gewachsen.

Auch die Autoindustrie wird wohl noch einen Gesundschrumpfungsprozess durchleben müssen, so die Konzernchefs mal endlich kapieren, was der weltweite Markt fordert. Mittlerweile kenne ich genügend Leute, die kein Auto mehr von deutschen Herstellern kaufen, weil diese eben auch dicke Spritschleudern bauem und/oder selbst die Kleinwaagen- und Mittelklasse preislich nicht attraktiv ist.

Wenn man die Textilbranche besser gesagt, den POS, dann werden hier waren Angeboten, die im Durchschnitt eine schlechtere Qualität, wie vor zwanzig Jahren haben, die einen Menschen aber trotzdem angemessen kleiden. Viele der teuren Exklusiven Läden sind verschwunden oder haben sich der Marktsituation angepaßt. Hier sollte sich die Automobilbranche mal ein Beispiel nehmen. Tuningfirmen wie D&W und Co. geht es schlecht, weil zum einen das Geld nicht mehr so locker sitzt und zum anderen die neuen Generationen das Auto mehr und mehr als Gebrauchsgegenstand sehen, um von A nach B zu kommen. Der Werbespruch "Der Weg ist das Ziel" hat sich dank der Spritpreise auch erledigt.

Mal abgesehen davon ist es ein Unding, das die Reimporte deutschen Autos und anderer Produkte erheblich preiswerter sind, als der Kauf beim Händler nebenan. Da kann der Händler meist nur zum geringen Teil etwas für, das liegt oft am Hersteller oder am deutschen Steuerstaat, der direkt mehrfach abkassiert.

Der globale Markt erfordert auch eine zwingende Anpassung der Steuergesetze, zumindest im Rahmen der EU, besser noch mit der gesamten westlichen Welt. Nur dann wird es eine vernünftige Import/Export-Bilanz auch dauerhaft Bestand haben und die deutschen Qualitätsprodukte dürfen im moderaten Rahmen auch teurer sein, wenn die Qualität und das Image stimmt.

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

Matthias Eder

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Beruf: Elektroniker / DJ

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33

Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:11

Solange deutsche Unternehmen ihre Waren im Inland teurer verkaufen als im Ausland sehe ich keinen Anlass diese zu kaufen oder dafür zu werben.
Mein Arbeitsplatz lebt übrigens vom Export, das meißte geht nach China.
Im Gegenzug kaufe ich chinesisches Equipment im Chinesischen Onlineshop.
Um den Chinesen die Kaufkraft zu erhalten nun darum mein Aufruf an euch:

[SIZE=3]Rettet meinen Arbeitsplatz, kauft Chinaware! [/SIZE]
Blade MSR
KDS 450 8(
E-Flite Pitts 12 :ok:
Hyperion Yak55 :ok:
Funjet 8)
Twin Otter Rescue BMI :heart:
AT6 von Seagull :ok:
TC Tiger Moth
Moorhuhn
MC19 mit Spektrum Modul

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias Eder« (12. Februar 2009, 19:11)


Biplane

RCLine User

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34

Donnerstag, 12. Februar 2009, 17:31

Zitat

Original von Matthias Eder
Solange deutsche Unternehmen ihre Waren im Inland teurer verkaufen als im Ausland sehs ich keinen Anlass diese zu kaufen oder dafür zu werben.
Mein Arbeitsplatz lebt übrigens vom Export, das meißte geht nach China.
Im Gegenzug kaufe ich chinesisches Equipment im Chinesischen Onlineshop.
Um den Chinesen die Kaufkraft zu erhalten nun darum mein Aufruf an euch:

[SIZE=3]Rettet meinen Arbeitsplatz, kauft Chinaware! [/SIZE]


Na dann machst du ja Werbung für deutsch Produkte im Ausland, was will man mehr.

Sollte man nicht direkt eine Chinesin importieren ? :dumm:

Der andere Thread wurde leider geschlossen... Aber meine sachliche Fragen passen auch hier rein:

Ist es besser wenn ein unter menschenverachtenden Umständen produzierter Artikel direkt Importiert wird oder über einen örtlichen Händler bezogen wird ?

Hilft es den Menschen in diesen Ländern, wenn man ihnen garnichts abkauft ?

Was würden diese Menschen ohne Arbeit machen ? Verhungern ?
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Biplane« (12. Februar 2009, 17:52)


BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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35

Donnerstag, 12. Februar 2009, 18:21

Edit:

Es wird mir zu blöd in solchen Beiträgen zu posten. Man wird ja doch nur als versoffener Student abgestempelt wenn man nicht in Deutschland kauft.....

werde mich zukünftig zum thema Themen pro contra China nicht mehr äussern von mir giebts nur noch PRO China und contra BRD!!!! was ihr davon haltet??? ganz ehrlich es ist mir scheiß egal!!! so und nü gönne ich mir meine dritte warme Milch(der Pegel muss ja irgendwie oben gehalten werden:dumm: )

(jaja ich weiß das wird euch jetzt wieder zu irgendwelchen tollen Kommentaren Hinreißen aber wisst ihr was es ist mir egal ihr seit die Dummen die mehr zahlen) :evil:


Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »BlackJack« (13. Februar 2009, 13:53)


36

Donnerstag, 12. Februar 2009, 20:44

Zum Glück gibts ja Genies von deinem Kaliber.
Schöne Grüsse
Toenne

Aspirin

RCLine User

Wohnort: Uelzen

Beruf: Schüler

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37

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:17

Zitat

Original von BlackJack
die ganze Disskusion ist doch schwachsinnig für welches Deutsch produckt willst du denn in nem Forum(am bessten noch modellbau forum) Werbung machen?
Deutsch produkte sind nunmal zu großen teil masslos überteuert oder in wirklichkeit aus china und hier nur mit nem anderen label versehen.

offline hat es schon ganz richtig beschrieben wer in deutshland kauft war zu blöd sich die sache anderswo zu besorgen.

Gruß

Jack


Welch hochqualifizierte Aussage! Anscheinend stimmen die Gerüchte, dass Studenten sich nur hemmungslos die Birne wegsaufen... Merkt man auch an deinem Schreibstil.

Ich persönlich achte mein Land und versuche so gut es geht, Produkte aus dem Inland zu kaufen. Ist auch klimafreundlicher.

Mfg,
Malte

Zitat

Original von Sens_CH
(Die definitive Erleuchtnung über die Leichtigkeit eines Flugmodells kommt einem eh erst wenn man nur noch den Prob in die Luft wirft, den Rest Zuhause lässt und versucht den Prob zu lenken) ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aspirin« (12. Februar 2009, 21:18)


38

Freitag, 13. Februar 2009, 02:19

@Jack (The-BlackJack)
Ja, stimmt. Wer in "deutshland" kauft war zu blöd. Ein "produckt" kauft man besser woanders. Ist echt wirklich bloed "in nem Forum(am bessten noch modellbau forum)" Werbung zu machen.
Mach mal dein Studium zu Ende und dann wach auf. :w

@Norbert (Biplane)
Ja, eigentlich stimme ich dir zu. Hab zwar noch nie ein Auto reimportiert, hab aber die Sache auch schon durchgerechnet. Hat sich nie wirklich gelohnt. Klar, ein VW ist in einigen Laendern preiswerter. Rechne ich dann aber die Abholung, die notwendigen Aenderungen am Wagen und die TÜV Abnahme drauf relativiert sich das. Dazu noch die Zeiten und Kosten um an den Wagen zu kommen.
Professionelle Reimporter leben davon das die Masse ein paar % sparen will. Haben aber auch den entspr. Aufwand.

Fazit: Ich hab nix dagegen wenn jemand sauber direkt irgendwo im Ausland einkauft.

Alles eingerechnet: Preisverhandlungen (wenn benoetigt), die Zollformalitaeten, Lieferung umgehend, eigene Arbeitszeit, Fahrt zum Flughafen Zoll, ...

Also ich persoenlich hab da nicht wirklich ein schlechtes Gewissen wenn ich tlw. 30-50% aufschlage. Gibt sogar Sonderfaelle wo bis zu 300% drinnen sind. :w ;)

Wenn jemand meint das seine Zeit und das Geld was er braucht um seinen Artikel von einem serieoesen China Shop zu bekommen nichts weiter Wert ist, dann soll er das machen. :w
Gruss
Thomas
🖖

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udo260452

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Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

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39

Freitag, 13. Februar 2009, 07:49

Zitat

Original von Thomas_R.
Ja, eigentlich stimme ich dir zu. Hab zwar noch nie ein Auto reimportiert, hab aber die Sache auch schon durchgerechnet. Hat sich nie wirklich gelohnt.

Sorry, aber dann hast du nicht richtig recherchiert, wie mir scheint. Hier mal ein Link zum weltweit größten Reimporteur: http://juetten-koolen.de/de/preislistenuebersicht.php

Klick Dich da mal durch die Preislisten, Du wirst feststellen, dass Du teilweise satte 30% sparen kannst, 20% sind immer drin, und das bei vollem, einem herkömmlichem Autohaus vergleichbaren Serviceangebot, das heißt, Du unterschreibst Deinen Kaufvertrag, tätigst eine Anzahlung und Dein Auto wird Dir angeliefert und auf Wunsch zugelassen. Um alles andere kümemrt sich das Autohaus: Kfz.-Brief, deutsche Bedienungsanleitung, Zollgebühren, Transport, Neuwagenerstinspektion usw. Selbst Dein Gebrauchtwagen wird da ganz normal in Zahlung genommen oder man vermittelt Dir einen seriösen Käufer für Dein altes Auto (anderes Autohaus). Alles kein Problem.

Ausstattungsmäßig kannst Du Dir Deine Wunschausstattung zusammenstellen.

Übrigens: Praktisch jedes deutsche Autohaus kann Dir ebenfalls so einen neuen Reimportwagen besorgen. Das machen die aber nicht besonders gerne, da das die deutsche Vertriebsorganisation der jeweiligen Marke nicht besonders gerne sieht (verständlich) und weil das reimportierte Auto natürlich von deren Pflichtstückzahl abgezogen wird, die sie der deutschen Vertriebsorganisation abnehmen müssen, um ihren Händlerstatus zu behalten. Außerdem verdienen die am Reimportierten in der Regel noch weniger, als an den "normalen" Autos. Warum die es trotzdem machen? Weil sie Dich als späteren Werkstattkunden dann serh gerne begrüßen würden, da wird dann das Geld nachträglich verdient.

Also, wer heutzutage ganz normal im deutschen Autohaus ein Auto kauft ohne nach den Reimporten zu fragen, der hat zu viel Geld oder er hat sie nicht mehr alle.

Grüße
Udo

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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40

Freitag, 13. Februar 2009, 07:59

Ich habe mal mit einem tschechischem Kollgen gesprochen:

Skoda ist wohl hier in D billiger als in CZ.

Wie sieht es bei den Re-Importen mit der Garantie aus?
Ich habe 6 Jahre auf mein Fahrzeug.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte