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SFL

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1

Samstag, 14. März 2009, 11:19

Großes Problem mit Stromaggregat auf dem Flugplatz

Hallo Leute,
unser Verein hat für Veranstaltungen und sonstiges wofür man 230V braucht, zwei günstige Stromaggregate angeschafft.
Diese haben eine Spitzenleistung von je 4,5KW, und Anschlüsse je 3x 230V sowie je 1x 380V.

Unser Problem liegt da, das die drei 230V Steckdosen anscheinend jeweil auf eine Phase des Generators angeschlossen sind.
Daher muß man die drei Steckdosen möglichst gleichmäßig belasten, da sonst die Spannung einbricht, und der 3-phasige Sicherungsautomat auslöst.

Bereits eine einfache Kaffeemaschine als einzigster Verbraucher an einer der drei Steckdosen angeschlossen, zieht die Ausgangsspannung schon auf ca. 185V runter.

Wenn man nun z.B. Beleuchtung, Radio, Kaffeemaschine, kleine Friteuse etc. anschließen will, kann man garnicht so genau die Last auf die 3 Steckdosen verteilen, das das Aggregat das mitmacht, bzw. die Sicherung nicht auslöst.

Das ist eben der Nachteil von 3-phasigen Stromaggregaten.......

Jetzt hatten wir die Idee diese beiden Aggregate zusammen zu schalten, aber wie macht man das ?
Stumpf die beiden Aggregate miteinander zu verbinden geht nicht ohne anständige Synchronisation der beiden Aggregate, da sie sich sonst gegenseitig hochjagen, schätze ich.


Also was könnte man machen ?
Hat jemand ne Idee, oder besser noch ne Lösung ?
Gibt es z.B. Schaltungen, um aus dem 3-phasigen 380V Anschluß eine Phase zu machen ?


Gruß
Stephan
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

2

Samstag, 14. März 2009, 11:51

IMHO gibt es dafür so eine Art "Transformator", der, dazwischengeschaltet, den Generator immer gleichmässig belastet.
Ich weiss nicht um die korrekte Bezeichnung, habe aber so einen Kasten schon öfter mal auf Veranstaltungen gesehen.
Auf der einen Seite mit CEE 16A Stecker 'rein, und unten drin waren normale 230V Steckdosen mit Sicherung.
Und sackschwer, das Teil, zu zweit kaum zu tragen.

Nachsatz:
Frag' mal die Jungenz hier, die haben Ahnung von dem Kram.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (14. März 2009, 11:54)


SFL

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3

Samstag, 14. März 2009, 12:29

Hallo Andi,
ich habe jetzt die Firma Gifas-Elektrik mal angeschrieben, denn die scheinen etwas passendes im Programm zu haben.

Mal schauen was die antworten, und preislich haben wollen......


PS:
Sowas einfaches wie ein Transformator...... warum bin ich als Elektroniker da nicht drauf gekommen...... :wall:



Gruß
Stephan
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4

Samstag, 14. März 2009, 14:06

In dem von Andi genannten Kasten steckt sicher noch mehr als ein gewöhnlicher Transformator. Mit einem Trafo allein kann man weder aus Drehstrom einphasigen Wechselstrom machen, noch zwei Aggregate ohne Synchronisierung zusammenschalten. Ohne exakte Übereinstimmung von Frequenz, Phasenlage und Ausgangsspannung würden unweigerlich inakzptebale Ausgleichströme fließen. Um die Übereinstimmung zu gewährleisten, müßten die Aggregate baugleich und die Generatorwellen mechanisch verbunden sein.
Ein mögliches Prinzip wäre vielleicht das von Online-USV-Anlagen. Die Ausgangsspannung wird gleichgerichtet und anschließend elektronisch wieder in Wechselstrom gewandelt. Ist aber relativ aufwendig, wenn dieser Wechselstrom annähernd sinusförmig sein soll. Ist er das nämlich nicht, gibt es u.U. Probleme mit Verbrauchern, die klassische Trafo-Netzteile oder Vorschaltgeräte besitzen. Unproblematisch sind dagegen alle Geräte mit Schaltnetzteilen oder rein ohmsche Verbraucher (Kaffemaschine, Glühbirnen). In der benötigten Leistungsklasse wird das allerdings bestimmt nicht billig.

Nachtrag: Sowas wäre z.B. geeignet:

http://www.bellequip.at/effekta/online_u…_usv_anlage.htm

Kannst ja mal die Preisliste anfordern :D
...lieber Luftraum als Raumluft...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ted Striker« (14. März 2009, 14:41)


SFL

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5

Samstag, 14. März 2009, 20:32

Naja, mit meiner Aussage "......sowas einfaches wie ein Trafo....." meinte ich das Prinziep.
Man denkt nur oft viel zu kompliziert.

Die Idee mit dem Gleichrichter -> Puffer-Akku -> Wechselrichter, hatte ich auch schon, erschien mir aber zum Eigenbau zu aufwendig.

Mal schauen......



Gruß
Stephan
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HenrikG

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Samstag, 14. März 2009, 20:46

Macht doch einfach aus den drei Steckdosen am Aggregat eine. Von da könnt ihr ja wieder ne Steckdosenleiste oder ähnliches anstöpseln. So wird aber immer gleich belastet....

EDIT: Whaa, Physik 6 Setzen :nuts: :dumm: :wall:
Viele Grüße, Henrik :w

Ich lüge prinzipiell immer. Nein, das stimmt nicht. Ich lüge eher selten, aber dann gerne und oft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HenrikG« (14. März 2009, 20:46)


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7

Samstag, 14. März 2009, 20:56

Zitat

Original von HenrikG
Macht doch einfach aus den drei Steckdosen am Aggregat eine. Von da könnt ihr ja wieder ne Steckdosenleiste oder ähnliches anstöpseln. So wird aber immer gleich belastet....

EDIT: Whaa, Physik 6 Setzen :nuts: :dumm: :wall:


Da bist du doch nicht selbst drauf gekommen das das nicht geht, oder ? :evil:




Gruß
Stephan
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HenrikG

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Samstag, 14. März 2009, 21:58

Man solls kaum glauben :dumm:
Viele Grüße, Henrik :w

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