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21

Dienstag, 17. März 2009, 00:14

Zitat

Original von peter.stegemann
Willst du damit sagen, die Buerger hier sollen auf ihre freiheitlich demokratischen Grundrechte verzichten, damit radikalen Fundamentalisten keine Pseudo-Argumente geliefert werden?

Nö. Fundamentalismus ist die Perversion des Glaubens, die ebigen für höchst irdische Zwecke mißbraucht. Nicht jeder Moslem ist zwangsläufig ein potentieller Terrorist. Und wir müssen uns auch nicht deren Glauben verpflichtet fühlen, schon gar nicht in unserer abendländischen Welt. Aber wir können (und sollten) ihnen ihren Glauben lassen und sie nicht unnötig provozieren.
...lieber Luftraum als Raumluft...

22

Dienstag, 17. März 2009, 01:10

Zitat

Original von Ted Striker
Die Atheisten merken noch nicht mal, daß sie ihre eigenen Leitmotive paradoxieren.
Sie meinen, ein erfülltes Leben brauche keinen Glauben. Aber dennoch glauben sie, die ganze Welt davon überzeugen zu müssen (wenn das mal keine Missionierung ist).

Das ist Deine Schlußfolgerung.
Ich bin der Meinung, daß es den Nicht-Gläubigen die Angst nehmen soll, etwas falsch zu machen. Ich habe schon Kinder gesehen, die wurden zum (katholischen) Glauben gezwungen. Und irgendwann zwingen die auch wieder ihre Kinder, weil sie denken das ist richtig, nicht weil sie glauben.

Wenn auf den Bussen stehen würde "Schwul sein ist normal", dann hieße das auch nicht, daß die ganze Welt schwul werden soll, oder?

Zitat

Sie meinen, auf UNS kommt es an. Meinen sie damit etwa sich selbst? Wenn nicht, warum treten sie dann den Gläubigen dieser Erde auf die Füße. Gott (oder meinetwegen NICHT-Gott) behüte, daß solche Busse in islamischen Ländern fahren.

Was heißt mit Füßen treten? Tritt dann jede Kirche und jedes Kreuz den Atheisten mit Füßen, weil sie Ausdruck einer anderen Auffassung ist?

Zitat

Aufklärung heißt, Verantwortung übernehmen. Na hoffentlich übernehmen sie auch die Verantwortung, wenn sich die Allah-Getreuen mal wieder von den Ungläubigen provoziert fühlen und Dschihad schreien...

Warum haben da gerade die Atheisten die Verantwortung?

Es ist anders gemeint. Der Christ legt die Verantwortung allzuoft in die Hände Gottes. Genauso wie er aus Angst vor der Hölle nichts schlechtes tut und nicht, weil er nichts schlechtes tun will
Es geht aber genau darum: Nicht aus Angst vor göttlicher Rauche , sondern aus sich selbst heraus nichts schlechtes zu tun.

Zitat

Aber wir können (und sollten) ihnen ihren Glauben lassen und sie nicht unnötig provozieren.

Wem? Den Moslems oder den Fundamentalisten?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »DrM« (17. März 2009, 01:18)


Rudy F

RCLine User

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23

Dienstag, 17. März 2009, 07:24

Zitat

Original von DrM

Warum haben da gerade die Atheisten die Verantwortung?

Es ist anders gemeint. Der Christ legt die Verantwortung allzuoft in die Hände Gottes. Genauso wie er aus Angst vor der Hölle nichts schlechtes tut und nicht, weil er nichts schlechtes tun will
Es geht aber genau darum: Nicht aus Angst vor göttlicher Rauche , sondern aus sich selbst heraus nichts schlechtes zu tun.


Hallo Spirituelle und um Eigenverantwortung Ringende in diesem Thread!

Hier ist etwas für Euch und Weiteres ist dann dort auch zu finden:

http://members.aon.at/flug.fiala/Gottesverantwortung.html
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (17. März 2009, 07:25)


Elektroniktommi

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24

Dienstag, 17. März 2009, 08:49

Wir sollten hier keine Religionen beschimpfen und als schlecht niedermachen ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Rudy F

RCLine User

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Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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25

Dienstag, 17. März 2009, 08:55

Ich hoffe, Du hast das nicht auf mein zufälligerweise vorherstehendes Posting bezogen.

R.

26

Dienstag, 17. März 2009, 09:06

Sehr gute Seite, Rudy! Sie drückt exakt das aus, was für mich persönlich (der die das) Gott ist. Ich könnte es nicht besser formulieren:

Zitat

jener anderen Vernunft, die Blaise Pascal die Vernunft des Herzens genannt hat. Eine dem Menschen gegebene Fähigkeit, intuitiv Wahres von Falschem, Recht von Unrecht zu unterscheiden...

Das ist gemeint, wenn es heißt: "Gott ist in dir." Nicht als Person oder metaphysische Erscheinung, sondern als GLAUBE, von Herzen richtig zu handeln.

Zitat

Original von DrM
Es ist anders gemeint. Der Christ legt die Verantwortung allzuoft in die Hände Gottes. Genauso wie er aus Angst vor der Hölle nichts schlechtes tut und nicht, weil er nichts schlechtes tun will
Es geht aber genau darum: Nicht aus Angst vor göttlicher Rauche , sondern aus sich selbst heraus nichts schlechtes zu tun.

Mensch Malte, ich weiß schon, was die Atheisten meinen. Und daß sie es in einem positiven Sinne meinen. Ich weiß das, du weißt das und der größte Teil naturwissenschaftlich gebildeter Menschen auch. Aber versetz dich mal in einen streng gläubigen Menschen (egal welcher Religion), der diese Sprüche erblickt. Für ihn liest sich das nicht wie: "Denke nach, ob du einen Gott brauchst." sondern: "Du bist dumm, wenn du an Gott glaubst." Er wird sich zutiefst gekränkt fühlen und sofort eine Kontrastellung einnehmen. Genau wie der Teenager, dem man sagt: "Der bzw. die sind kein Umgang für dich." Wenn man die Gläubigen zum Nachdenken bewegen will, dann geht das m.E. nur über den Weg der Bildung. Die müssen von selbst anfangen, zu denken. Dann gelangen sie vielleicht zu der Erkenntnis, daß sie auch ohne Gebete gute Menschen sein können. Die Kampagne klärt nicht auf, sie provoziert.
Im übrigen sollten wir Abendländer in punkto Fundamentalismus mal schön die Fresse halten. Denn es waren nicht Abendländer, die unter dem Vorwand, Freiheit und Gerechtigkeit aufrecht erhalten zu wollen, verheerende Kriege angezettelt haben? Ist es nicht erschreckend, wieviel internationale Unterstützung Bush und seine Hintermänner bekommen haben, OBWOHL jeder im Herzen wußte, daß diese Kriege nicht der Gerechtigkeit halber, sondern aus wirtschaftlichen Gründen geführt wurden? Ist DAS nicht auch eine Art Fundamentalismus? Basierend auf der Religion GELD?
...lieber Luftraum als Raumluft...

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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27

Dienstag, 17. März 2009, 09:32

Hallo Ted,
danke!

Zu deinem Posting: Deswegen steht in einer gerade im Entwurf befiindlichen Abhandlung zu "500 Jahre Calvin":

Apropos Ermordungen von Millionen Menschen unter dem Deckmäntelchen des Christentums oder als christeninterner Religionskrieg mit Millionen von Toten zwischen den päpstlichen machterhaltenwollenden Herrschaftsinhabern und der Reformation:
Wenn Jesus "sitzend zur rechten Hand Gottes" all das beobachten würde, das durch jetzt fast 2 Jahrtausende als Folge seiner Kreuzigung erfolgte, müsste er sein Opfer wohl als gescheitert betrachten! Purer menschenverachtender Macht-Darwinismus!
Sein Leben, seine Zitate und sein Opfer, dessen zu großer Interpretationsspielraum baldigst mit Paulus beginnend in reglementierte Richtungen führte, deren Sinnhaftigkeit heute rückblickend entschieden anzuzweifeln sind! Zumindest in Teilen.

Den christlichen Kirchen ist es NICHT gelungen - kann auch nicht - einen Nachweis für die Existenz Gottes zu erbringen!
Im Gegenteil, das errichtete Glaubensgebäude steht auf tönernen Füßen und ist logisch gesehen völlig unwahrscheinlich.
Der verlangte, bewusste Verzicht auf die Gottesgabe "Intelligenz" für Kirchendinge ist doch brutalste Anmaßung schlechthin!

Die Fortsetzung des römischen Kaisertums unter anderem Namen hat der "Sache Jesu" einen schlechten Dienst erwiesen!
Und genau auf dieser "römischen" Interpretierbarkeit beruhen die Aussagen moderner Feldherren - auch des zwanzigsten und einundzwanzigsten(!) Jahrhunderts -, dass ihnen angeblich Gott erschienen sei und sie zu ihrem Tun ermächtigt habe.

Freilich ist Gott das große unerkennbare Geheimnis, aber das dürfte - vermutlich, ich weiß es nicht - ER doch wahrlich nicht getan haben!
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Elektroniktommi

RCLine User

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Beruf: Konstrukteur

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28

Dienstag, 17. März 2009, 09:42

Zitat

Original von rcFIA
Ich hoffe, Du hast das nicht auf mein zufälligerweise vorherstehendes Posting bezogen.

R.


Ne, nur präventiv auf: "Islam ist scheisse." o.Ä

Ich sehe es so: Man braucht nicht an Gott zu glauben um sich christlich zu verhalten und sich an die Gebote (heute sind es die Gesetze) zu halten.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (17. März 2009, 09:43)


Muemmel

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Beruf: Mümmel - und nebenbei noch etwas Softwareentwickler

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29

Dienstag, 17. März 2009, 09:43

Hi,

rainerm ist eigentlich typisch in seinem Verhalten für die ganze Kirche. Kaum sagt jemand was gegen Religionen, schon wird wieder gedroht. Die gesamte (zumindest kann ich das für die christliche sagen, mit den anderen Religionen hab ich mich nicht ausreichend befasst) Kirche ist doch letztlich eine Unterdrückungsorganisation auf Basis schlimmster Drohungen. Ich kann mich nicht erinnern, daß Atheisten Christen schon mal mit Fegefeuer, Hölle, Jüngstem Gericht oder vergleichbaren atheistischen Strafstätten gedroht haben.

die Ergebnisse von Jahrtausenden Naturbeobachtung/Erforschung sagen doch nun eigentlich ziemlich eindeutig, das im Bereich unseres existierenden Universum nirgends der Alte Man mit Bart und Nachthemd rumgeistert, der uns immer so als Gott verkauft werden soll (die meisten Abbildungen stellen ihn so dar).
Die Frage was außerhalb unseres Universums ist, die ist aber weder von der Religion noch von der Physik wirklich glaubwürdig zu beantworten.
Das Universum kann sowohl das Ergebnis eines Experiments einer außerhalb des Universums befindlichen (Über-)Zivilisation oder eines abgedrehten Wissenschaftlers derselben als auch ein Verpuffer der Natur oder eine unendliche Abfolge von Entstehen und Vergehen von Universen oder eben auch ein Schöpfungsakt irgendeiner Gottheit sein, das werden wir aus dem Inneren dieses Universums heraus wohl nie mit letzter Gewisheit feststellen können.

Was mir aber auffällt, ist das, zumindest von den Christen Gott immer als das große dem nachzueifernde Vorbild hingestellt wird, der aber von ihnen andererseits absolut negativ beschrieben wird.
Wenn man nach deren Auffassung geht, dann hat Gott unendliche Zeiten lang überhaupt nichts gemacht, dann in einem kurzen Aufflackern von Arbeitswut innerhalb von 7 Tagen die Welt erschaffen und gefällt sich seit dem wieder in süßem Nichtstun und zeigt keinerlei Interesse oder Verantwortungsbewustsein für die von ihme geschaffene Welt.
Kann ich mir eigentlich so in der Art nicht vorstellen. Bleibt für mich nur die Möglichkeit, daß wenn es einen Gott gibt, er nicht innerhalb sondern außerhalb unseres Universums existiert.

Gruß Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

Elektroniktommi

RCLine User

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Beruf: Konstrukteur

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30

Dienstag, 17. März 2009, 09:46

Zitat

Gott ist eine Erfindung um Geld zu erpressen.


Ich erweitere mal: ...und um an Macht zu kommen.
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Jegla

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Beruf: Inscheniör

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31

Dienstag, 17. März 2009, 09:59

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Gott ist eine Erfindung um Geld zu erpressen.


Ich erweitere mal: ...und um an Macht zu kommen.


Nein nicht Gott, sondern die Kirche, besonders die katholische Kirche und die islamischen Fundamentalisten

Ich kann glauben auch ohne eine Kirche oder einen fundamentalistischen Zwang.
Gruß Jens

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Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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32

Dienstag, 17. März 2009, 10:01

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Original von rcFIA
Ich hoffe, Du hast das nicht auf mein zufälligerweise vorherstehendes Posting bezogen.

R.


Ne, nur präventiv auf: "Islam ist scheisse." o.Ä

Ich sehe es so: Man braucht nicht an Gott zu glauben um sich christlich zu verhalten und sich an die Gebote (heute sind es die Gesetze) zu halten.


Natürlich! Im Prinzip sind wir ja alle Agnostiker: Wir WISSEN es NICHT.

Und es macht überhaupt nichts aus , dass wir es nicht wissen: das Heißt dann "Apathischer Agnostizismus"
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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33

Dienstag, 17. März 2009, 10:05

Zitat

Original von Muemmel
Hi,

rainerm ist eigentlich typisch in seinem Verhalten für die ganze Kirche. Kaum sagt jemand was gegen Religionen, schon wird wieder gedroht. Die gesamte (zumindest kann ich das für die christliche sagen, mit den anderen Religionen hab ich mich nicht ausreichend befasst) Kirche ist doch letztlich eine Unterdrückungsorganisation auf Basis schlimmster Drohungen. Ich kann mich nicht erinnern, daß Atheisten Christen schon mal mit Fegefeuer, Hölle, Jüngstem Gericht oder vergleichbaren atheistischen Strafstätten gedroht haben.


Das, was Du beschreibst ist das typische Verhalten der päpstlichen (röm. kath) Religion und war Grund für Luthers und andere Reformation:
http://members.aon.at/flug.fiala/Luther.html
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Rudy F

RCLine User

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34

Dienstag, 17. März 2009, 10:08

Zitat

Original von Jegla

Ich kann glauben auch ohne eine Kirche oder einen fundamentalistischen Zwang.


Klar, und lustigerweise auch ohne die Bibel:
http://members.aon.at/flug.fiala/Glaubenskleider.html

R.

Muemmel

RCLine User

Beruf: Mümmel - und nebenbei noch etwas Softwareentwickler

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35

Dienstag, 17. März 2009, 10:09

Hi,

ich krieg immer nen dicken Hals wenn ich Zusagen, Versprechen, Schwurformeln... höre die auf "... so wahr mir Gott helfe" höre.

Und wenn es dann nicht geklappt hat, dann ist es eben auch nicht schlimm, dann hat eben Gott nicht geholfen.

Ich mache es mir da nicht so einfach. Meine eigene Zusagen treffe ich immer nur für mich, ohne irgend einen Gottesvorbehalt und stehe dann auch selbst dazu und in der Pflicht ohne irgend einen Nitchterfüllungsgottesvorbehalt in der Hinterhand, und das erwarte cih auch von allen anderen.

Wer etwas verspricht oder zu liefern hat, der ist selbst dafür zuständig, und nciht irgendwer auf den er sich beruft.

Im übrigen war da schon Atatürk mit seiner Trennung von Staat und Religion weiter als wir hier in Deutschland sind.

Gruß Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

Rudy F

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36

Dienstag, 17. März 2009, 10:22

Zitat

Original von Muemmel
.. so wahr mir Gott helfe" höre.

Und wenn es dann nicht geklappt hat, dann ist es eben auch nicht schlimm, dann hat eben Gott nicht geholfen.


Besonders arg ist das, wenn es von Glaubensprofessionalisten kommt, wie mir 2008 passiert.

Eine evangelische Pfarrerin hat mir per mail erklärt, dass wir in "Gott verbunden sind".

Auf meinen Hinweis, dass diese Freundschaft ja auch scheitern könne, da hätte sich dann ja Gott geirrt, sollte sie das Ernst meinen kam dann die Antwort: Ja dann haben wir uns dann geirrt und nicht Gott und außerdem gebe es nichts, das uns, nach dem wir schon so weit sind, jemals trennen könne.....

3 Monate und einige spirituelle Veröffentlichungen von mir später, gab sie mir bei einem ökumenischen Gottesdienst nicht einmal mehr die Hand...

Allerdings ist zu bemerken, dass derartige Gott-beinhaltende anmaßende Formulierungen sogar gegen das Gebot "Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen" verstoßen.....

Aber darum kümmern sich jene "Schriftgelehrten" wohl am wenigsten, die ein göttliches Prinzip für ihre "Tätigkeit" gar nicht brauchen:
http://members.aon.at/flug.fiala/Schriftgelehrtenwelt.html
Bitte bei Interesse wirklich bis zum Ende lesen!

R.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (17. März 2009, 10:29)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

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37

Dienstag, 17. März 2009, 10:33

Zitat

Original von Jegla

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Gott ist eine Erfindung um Geld zu erpressen.


Ich erweitere mal: ...und um an Macht zu kommen.


Nein nicht Gott, sondern die Kirche, besonders die katholische Kirche und die islamischen Fundamentalisten

Ich kann glauben auch ohne eine Kirche oder einen fundamentalistischen Zwang.


Die Kirche hat sich aus der Erfindung eines Gottes heraus gebildet, als Werkzeug zur ergreifung der Macht.

Im Prinzip ist das bei jeder Sekte der Fall.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Rudy F

RCLine User

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Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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38

Dienstag, 17. März 2009, 10:40

So ist es,

und damit ist wohl klar, dass Glaube und Kirchen etwas ziemlich unterschiedliches sind.

Wie die letzten Jahrtausende beweisen.

In Deutschland gab es im vorigen Jahrhundert eine Untersuchung über die Gläubigkeit der Priester/Pfarrer.
Das Ergebnis war aufrüttelnd: Je nach Gegend glaubten nur 10% bis 25% der Befragten an das, das eigentlich die Basis jeder Kirche sein sollte.

Umgekehrt: 90-75% haben "nur einen sicheren Job".....
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Coley

RCLine User

Wohnort: Freiburg

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39

Dienstag, 17. März 2009, 13:19

Ja, und ? Es würde mir eher Sorgen machen, wenn alle Priester an absolut das Gleiche glauben würden.
Nachdenken halte ich für eine wichtige Eigenschaft eines Priesters ;)
Außerdem : Als Katholik ist man doch auch nicht 100% konform mit allen Aussagen der Kirche, oder ?
Zudem : Was meint ihr mit Kirche ? Den Papst ? Das Episkopat (und da streuen die Meinungen auch gewaltig...), euren Dorfpriester ?
Und eine Reiligion, bzw die "Erfindung" eines Gottes dient definitiv nicht immer der Machtgewinnung.
Glaubt ihr die ersten Christen, von den Römern verfolgt, haben an Machtgewinn,Geld und Demagogie gedacht ?
Ich glaube kaum.....
Wenns kracht, nochn Meter ;P

40

Dienstag, 17. März 2009, 13:21

GOTT sei Dank - es gibt keinen GOTT

Was aber wenn? Was GOTT verhüten möge - es doch einen GOTT gibt?

Russisches Sprichwort

Gruss Gunter

http://Fliegerforum.embeh.de