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Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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101

Mittwoch, 18. März 2009, 09:12

Zitat

Original von Coley
Naturgesetze sind nur der Feind der fundamentalistischen Auslegung.
Denn wenns um die physikalische Erklärung der Teilung des roten Meeres geht würden glaub sogar Stephen Hawking die Ideen ausgehen


Die braucht er gar nicht zu haben, denn:

- Geteiltes Rotes Meer? Auch ein Märchen. "Jam suph" heißt Schilfmeer! Da Schilf, auch Papyrus, nur bis in geringe Wassertiefe wächst, ist dabei eher der Begriff "Sumpf", oder eben eine schilfdurchwachsene Wasserfläche wie das den Isrealiten bekannte damalige(!) Nildelta naheliegender.

Auch, wie im Posting vorher aus http://members.aon.at/flug.fiala/Glaubenskleider.html

Diese Abhandlung könnte auch heißen: "Gottes Vergewaltigung durch die Jahrtausende." Wäre aber vermutlich zu traurig.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (18. März 2009, 09:13)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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102

Mittwoch, 18. März 2009, 09:13

@ coley

Wurde das rote Meer tatsächlich geteilt?
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Coley

RCLine User

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103

Mittwoch, 18. März 2009, 09:34

Wie meinst du das ?
Ob es jetzt "wircklich" geteilt wurde ?
Laut Bibel (Exodus Kapitel Haumichtot) teilte Moses das Rote Meer beim Auszug der Israeliten aus Ägypten.
Der Pharao war mit seinen Streitkräften hinter ihnen her, da teile Moses das Meer, lief mit seinem Volkf hindurch und grade als der Pharao ankam ist es über ihm zusammenebrochen...Da Schwimmunterricht damals teuer war,wird er wohl ertrunken sein ;)

@ Rudy F. : Sollte nur ein Bespiel sein.Hätte auch die Schöpfung der Welt in 7 Tage nehmen können ;)
Wenns kracht, nochn Meter ;P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coley« (18. März 2009, 09:35)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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104

Mittwoch, 18. März 2009, 09:45

Zitat

Original von Coley
Wie meinst du das ?
Ob es jetzt "wircklich" geteilt wurde ?
Laut Bibel (Exodus Kapitel Haumichtot) teilte Moses das Rote Meer beim Auszug der Israeliten aus Ägypten.
Der Pharao war mit seinen Streitkräften hinter ihnen her, da teile Moses das Meer, lief mit seinem Volkf hindurch und grade als der Pharao ankam ist es über ihm zusammenebrochen...Da Schwimmunterricht damals teuer war,wird er wohl ertrunken sein ;)




Naja, irgendwie waren dort doch noch ein paar Menschen zwischen den Abschriften der Bibel....jede Religion besteht aus Geschichten ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Coley

RCLine User

Wohnort: Freiburg

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105

Mittwoch, 18. März 2009, 09:51

Eine Religion muss ja auch was zu bieten haben :D :D
Und ohne Action gehts das schlecht :evil: :evil: Haben die damals schon gewusst^^

Update : Das wird wohl nix
Wenns kracht, nochn Meter ;P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coley« (18. März 2009, 10:09)


Chucky08

RCLine User

Wohnort: Bochum

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106

Mittwoch, 18. März 2009, 15:12

Zitat

Original von Elektroniktommi
Es ist von uns Menschen fatal anzunehmen, das wir die einzigen Intelligenten Wesen im Universum sind.

Ausserdem: wer sagt, das vor dem Urknall nichts existierte?


Sehe ich genauso :ok: .
Gruß
chucky

:D Hier könnte ihre Werbung stehen :D

107

Mittwoch, 18. März 2009, 18:07

Zitat

Original von Coley
Zu der Stein-Frage möchte ich euch diesen ans Herz legen (die beste Antwort lesen, der Rest ist vernachlässigbar..).
Der User mit dem Name "Karlchen" drückt perfekt aus was ich dazu sagen wollte :ok:

Karlchens Aussage befriedigt mich in keinster Weise.
- Wer legt fest, was gut und böse ist, falsch und richtig?
- Warum respektiert Gott angeblich einerseits die Freiheit und straft dann nachträglich, wenn man sich "falsch" verhalten hat?

Genau um gut/böse falsch/richtig geht es m.E. in dieser Kampagne. Gut und böse kommen eben nicht von außen (Gott), sondern von innen (uns selbst).

Grüße
Malte

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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108

Mittwoch, 18. März 2009, 22:50

Zitat

Original von DrM
- Wer legt fest, was gut und böse ist, falsch und richtig?
Grüße
Malte

Du legst das für Dich fest (beziehungsweise der Richter, sollten andere Leute das anders sehen)

Zitat

- Warum respektiert Gott angeblich einerseits die Freiheit und straft dann nachträglich, wenn man sich "falsch" verhalten hat?

Da es "Gott" oder sowas ähnliches nicht gibt, kann der weder was respektieren, noch irgendetwas strafen, weder jetzt, noch nachträglich.

Sei aber unbesorgt, sollte ich mich irren und Gott gibt es doch, so wird er Dir alle Sünden verzeihen und Dich nach Deinem Ableben in sein Reich einlassen. Da darfst Du dann die Harfe zupfen und ewiglich den Herrn lobpreisen und ab und zu gibts köstliches Manna.


Grüße
Udo

Hangfräse

RCLine User

Wohnort: Rott am Inn

Beruf: Laminierer/ Faserverbundtechniker/Carbonfaserverbieger

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109

Mittwoch, 18. März 2009, 23:17

Ethikunterricht anstatt Katolischunterricht hätte mir damals viel Auuuaaa erspart !!

8 Jahre katholisches Internat haben mich nur darin bestärkt nur an mich zu glauben!! Die größten Schläger findet man wohl nur in der Kirche!! Das fing mit meinem 9. Geburtstag an, 2 Ohrfeigen wegen dem "Vater unser" das ich bis dato nicht auswendig konnte, 2 Wochen später gabs noch mal 2 Ohrfeigen weil ich es immer noch nicht konnte, und 2 extra für die Antwort auf den Standartspruch " Mein Sohn, das tut mir mehr weh als Dir" !! Ich bin nicht dein Sohn!!, waren meine Worte.
Für die 10 Rohrstockhiepe (10 Gebote- ich kann sie heute nocht nicht alle), wollte mein Vater dann dem Pfarrer schon eine Wuchten das er die 14 Apostel von der Räuberbande gesehen hätte!!
Wie sagt man so schön:" Glauben heißt nicht Wissen!!"
da ich eh nicht den kirchlichen Quatsch glaube kontroliere ich lieber 3 mal um sicher zu wissen.

OT. Ende,

Ich war ja scho immer ein B :angel: !! :evil: :evil: :evil:

Stooop: Es gibt ne Glaubensgemeinschaft die den Frieden lebt!! "Rastafarie"

:evil: Ich glaub der Jesus war auch einer von ihnen!! :evil:
:angel:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hangfräse« (18. März 2009, 23:46)


110

Donnerstag, 19. März 2009, 00:19

Hallo,
hier bringen einige den Egoismus ins Spiel. Ist denn nicht jeder Mensch egoistisch? Ein Egoist ist jemand, der nur seine eigenen Ziele verfolgt. Verfolge ich nicht auch ein Ziel, wenn ich jemandem anders helfe? Habe ich dann nicht das Ziel, eben dieser Nächstenhilfe?

Wer jetzt behauptet er sei kein Egoist frage sich bitte ob folgende Punkte auf ihn zutreffen:
- er hat keine Ausbildung, da er sie aus Nächstenliebe jemandem anderes gegeben hat
- er hat keinen Job, da jemand anders diesen dringender brauchte als er selbst
- er hat keine Wohnung, da er diese an einigen bedürftigen Menschen abgegeben hat
- er spendet sein Geld, was er als Sozialhilfe bekommt, da andere Menschen es dringender brauchen als er selbst
- er hat aus diesem Grund auch seine Kleidung gespendet
- er spendet seine Organe, weil andere Menschen die dringender brauchen als er selbst
--> Dann wäre er per Definition kein Egoist, WENN er NICHT das Ziel verfolgt anderen zu helfen.

Dementsprechend fällt jedes Tun und Handeln unter den (negativ belegten) Begriff Egoismus. Eigenartig nicht?

Ich glaube an das Schicksal und an Gott. Das die heologischen Schriften erst (in einer dem Menschen verständlichen Sprache) verfasst werden konnten ist doch logisch oder?

Das einige Schriftteile der Bibel nicht mehr der Wahrheit entsprechen ist bei der langen Überlieferungsgeschichte ja wohl natürlich. Das sieht man alleine daran, dass viele Texte gar nicht mehr in einer logischischen abfolge sind und sehr offensichtlich von unterschiedlichen Autoren stammen.

Außerdem ist bewiesen, dass es ein Graviton o.ä. geben muss, welches noch unser Universum zusammenhält.

Weiter gibt es keinerlei Beweise für die darwinistische Evolutionstheorie, sondern es bleibt bei der Theorie. Oder wie würdet ihr erklären, dass es dieselbe Eintagsfliege wie heute (mir fällt die genaue Bezeichnung nicht ein) wie in der Kreidezeit noch heute UNVERÄNDERT und nicht weiterentwickelt vorkommt?

Es gibt wohl noch keine Art, die in einem minderentwickelten Zwischenstadium vorkommt. Die Intelligenz des Menschen war ja auf einmal auch "plötzlich" da und er hat seine tierischen Verhaltensweisen teilweise abgelegt.

Dies alles bewegt mich dazu eben an Gott zu glauben. Die Menschheit versucht alle Geheimnisse aufzuklären, aber es wird unmöglich sein dieses zu bewerkstelligen.

Die Atheisten kämpfen und missionieren und glauben auch an ihre Überzeugung, auch wenn sie in diesem Fall nicht Gott heißt.

Sogar der rationelle Mensch glaubt daran, alles erklären zu können, aber das kann er nunmal nicht. Ansonsten könnte er mir z.B. die Ursache von Krebs erklären und warum der menschliche Körper sich damit selbst Zerstört.

mfg
Lasse
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http://www.lasse-behrens.de

111

Donnerstag, 19. März 2009, 01:08

Zitat

Original von Lasse
Weiter gibt es keinerlei Beweise für die darwinistische Evolutionstheorie, sondern es bleibt bei der Theorie. Oder wie würdet ihr erklären, daß es dieselbe Eintagsfliege wie heute (mir fällt die genaue Bezeichnung nicht ein) wie in der Kreidezeit noch heute UNVERÄNDERT und nicht weiterentwickelt vorkommt?

Keinerlei Beweise?
Hast Du Dir schon einmal den Aufbau des Körpers von Wirbeltieren angesehen?
Das Aussehen und die Entwicklung des Embryos von Wirbeltieren?
Bsp: http://home.honolulu.hawaii.edu/%7Epine/…ryo-compare.jpg

Die Darwinfinken?

Wenn die Eintagsfliege nach wie vor gleich aussieht wie in der Kreidezeit, ist das auch keine Widerlegung der Evolutionstheorie, sondern zeigt nur, daß die perfekt an ihr Leben angepasst ist.
Ähnliches gilt z.B. auch für Haie, Störe und Quallen. Ist eher ein Hinweis auf die Gültigkeit der Evolutionstheorie.

Zitat

Dies alles bewegt mich dazu eben an Gott zu glauben.

Für den gibt es aber noch weniger Beweise als für die Evolutionstheorie, insofern ist Deine Entscheidung nicht logisch.

Zitat

Sogar der rationelle Mensch glaubt daran, alles erklären zu können

Wie kommst Du darauf?
Ganz im Gegenteil: KEIN rationaler Mensch glaubt daran, alles erklären zu können!

Zitat

Ansonsten könnte er mir z.B. die Ursache von Krebs erklären und warum der menschliche Körper sich damit selbst Zerstört.

Bestimmte Veränderungen an der DNA führen dazu, daß sich Zellen unkontrolliert vermehren. Diese Zellen bilden eine Schwellung (Tumor) die dann dann den Rest des Körpers beeinträchtigt, also z.B. zerdrückt ein Gehirntumor das Gehirn. Ursache für die DNA-Veränderung können z.B. Strahlen (UV/Radioaktivität) sein, oder bestimmte chemische Substanzen.

Grüße
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DrM« (19. März 2009, 02:59)


112

Donnerstag, 19. März 2009, 02:17

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von Aspirin
Dann mal bitte physikalisch die Möglichkeit beweisen. Wie kann Materie aus dem Nichts entstehen?
Mfg,
Malte

Wie Materie aus dem Nichts entstehen kann? Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Casimir-Effekt

Es entsteht wirklich Materie aus dem Nichts. Überall im Universum. Einfach so. Immer schon. Ob Gott dahinter steckt?


Grüße
Udo


Boa also Leute, jetzt wollt ihr hier wirklich Gott beweisen oder wiederlegen indem ihr ausgerechnet auf physikalischen Gesetzen rumreitet?
Die einen sagen, es gibt keinen Gott weil die Physik dagegen spricht (was ich total unlogisch finde), die anderen können dann sagen, ja aber wer hats erfunden? (also die ganze physik usw).
Ich meine irgendjemand muss sich doch diese ganze Scheiße ausgedacht haben. Wenn ich mir mal die DNS angucke, das ist ja nun wie eine Art Computerprogramm und die Zellen sind Rechner, welche das Programm ausführen und die DNS ist ja nun nicht gerade ne besonders triviale Angelegenheit. Also drängt sich mir doch die Annahme auf, dass sowas nicht einfach mal kurz entsteht.
Ich halte nicht viel von Kirchen, aber gerade solchen komplexen zusammenhänge wie sie z.B. in der Natur vorkommen, oder auch in der Physik lassen mich doch sehr an einem ungesteuerten riesigen Zufall für das alles Zweifeln.

Warum kann man Gott durch Physik nicht wiederlegen? Ganz einfach weil wir davon einfach nichts verstehen. Wir wissen ja noch nichtmal woraus genau die massenanziehung resultiert. Es gibt Modelle und Theorien und mehr nicht. Dann gibts da die Quanten, darüber wissen wir praktisch gar nichts, ausser dass sie unvorstellbare Dinge tun und wir staunend zugucken. Und dann stellen sich hier einige hin und nehmen DAS als Beweis gegen Gott?

Und zum Thema Paradoxon. Nur weil etwas für uns paradox ist, ist das noch nicht absolut paradox. Was ist schon unsere Sicht auf die Dinge? Nichts. Unbedeutend. Zeit und Raum definieren wir über willkürliche Faktoren. Weil unser Gehirn eben so tickt. Ohne Raum erkennen wir keine Zeit und umgekehert. Zeit ist nichts weiter als eine Illusion das unser Gehirn für uns erzeugt. Deshalb können wir uns nichts vorstellen was vor dem Urknall war oder was ausserhalb unseres Universums ist.

So vehement einen Gott zu leugnen wie z.b. der tommi ist auch eine Form von radikalismus. Folge denen die die Wahrheit suchen, und hüte dich vor denen die sie gefunden haben. Ich für meinen Teil schließe mal NICHTS aus.

gruß cyblord

113

Donnerstag, 19. März 2009, 02:48

Zitat

Original von cyblord
Ich meine irgendjemand muss sich doch diese ganze Scheiße ausgedacht haben. Wenn ich mir mal die DNS angucke, das ist ja nun wie eine Art Computerprogramm und die Zellen sind Rechner, welche das Programm ausführen und die DNS ist ja nun nicht gerade ne besonders triviale Angelegenheit. Also drängt sich mir doch die Annahme auf, daß sowas nicht einfach mal kurz entsteht.

Wer hat sich denn den ausgedacht, der sich das ausgedacht hat? Einfach so entstanden sein kann der ja nicht...

Zitat

Und dann stellen sich hier einige hin und nehmen DAS als Beweis gegen Gott?

Wer hat denn versucht, Gott über Physik zu widerlegen?

Zitat

So vehement einen Gott zu leugnen wie z.b. der tommi ist auch eine Form von radikalismus.

Also, die, die an Gott glauben sind gläubig, die die ihn leugnen sind radikal?

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »DrM« (19. März 2009, 03:02)


Coley

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114

Donnerstag, 19. März 2009, 05:22

Zitat

Original von DrM

Zitat

So vehement einen Gott zu leugnen wie z.b. der tommi ist auch eine Form von radikalismus.

Also, die, die an Gott glauben sind gläubig, die die ihn leugnen sind radikal?


Die Worte "Form von" sind dir entgangen
Es ist EINE Form von Radikalismus derart stark auf seinem Standpunkt der Nichtexistenz Gottes zu beharren.
Genauso wie religiöser Fundamentalismus eine Form von Radikalismus ist.
Woher willst du haben das Gott einem die Freiheit gibt und dann straft ?
Aus der Bibel ? Da mit dem metaphorischen Verständnis der Bibel hatten wir doch schon mal...
Wenn du die Zeit in denen die Texte geschrieben wurden berücksichtigt stellst du fest, dass die Texte vom "rachsüchtigen" Gott in einer patriarchalischen Umgebung entstanden in der es halt "in" war ein bisschen mit Blitzen zu werfen...
Klar kann Gott festlegen was "gut" und "richtig" ist, er ist ja allmächtig ;)
Den Wandel zum neuen Testament kannst du ja feststellen :
Gott opfert seinen eigenen Sohn und lässt dem Menschen die Freiheit ihn zu töten, obwohl er eingreifen könnte....
Du kannst ja immer noch für dich entscheiden ob das Ganze jetzt "richtig", oder "falsch" ist.
Aber traust du dir zu, angenommen Gott existiert, das Vorgehen eines Wesens das derart groß ist zu beurteilen ?
Das setzt nämlich vorraus ihn komplett zu verstehen und dazu ist der menschliche Verstand einfach nicht vollständig in der Lage .
Zudem ist jede Tat "gut" und "böse"....Du musst dich nur für eine Seite entscheiden :evil: :evil:

Woher Gott kommt ?
Für Gott gelten die menschlischen Begriffe wie "Zeit" o.Ä. nicht, heisst er hat kein Anfang und kein Ende.
Der Begriff der "Zeit" greift erst ab dem Moment des Urknalls, es gibt (da gibt dir sogar unser Agnostiker Stephen Hawking recht) "vor" dem Urknalls im Sinne von "zeitlich vor dem Urknall"...
Wenns kracht, nochn Meter ;P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Coley« (19. März 2009, 05:35)


Elektroniktommi

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115

Donnerstag, 19. März 2009, 08:18

Zitat

Es gibt wohl noch keine Art, die in einem minderentwickelten Zwischenstadium vorkommt. Die Intelligenz des Menschen war ja auf einmal auch "plötzlich" da und er hat seine tierischen Verhaltensweisen teilweise abgelegt.


Affen und Raben beutzen auch Werkzeug, ich zähle Raben daher auch zu sehr intelligenten Lebewesen.

Zitat

Boa also Leute, jetzt wollt ihr hier wirklich Gott beweisen oder wiederlegen indem ihr ausgerechnet auf physikalischen Gesetzen rumreitet? Die einen sagen, es gibt keinen Gott weil die Physik dagegen spricht (was ich total unlogisch finde), die anderen können dann sagen, ja aber wer hats erfunden? (also die ganze physik usw).


Wie erklärt Ihr mir die Existenz Gottes, wenn Ihr mir erklären wollt, das Nichts aus dem Nichts entstehen kann ?

Zitat

Ich meine irgendjemand muss sich doch diese ganze Scheiße ausgedacht haben. Wenn ich mir mal die DNS angucke, das ist ja nun wie eine Art Computerprogramm und die Zellen sind Rechner, welche das Programm ausführen und die DNS ist ja nun nicht gerade ne besonders triviale Angelegenheit. Also drängt sich mir doch die Annahme auf, dass sowas nicht einfach mal kurz entsteht.


Dazu hatte die Natur mehrere Millionen/Milliarden Jahre Zeit.
Ich halte es für eine logische Entwicklung der Dinge, Kreationismus ist keine Erklärung.

Gott ist entstanden, um zu erklären, wie wir Menschen und der ganze Rest entstanden sind.
Da die Wissenschaft damals in der Entstehungszeit Gottes nicht weit entwickelt war, man nicht das Alter der Erde erkennen konnte, nicht die Zusammenhänge in der Natur erklären konnte (Blitz und Donner wurden einem Gott zugeschrieben), Evolution unbekannt war (man kannte nur die vorhendenen Lebewesen, Dinos waren unbekannt) musste man einen schuldigen finden (erfinden), der das alles verbrochen hat, Gott war damit ins Leben gerufen.

Ich erkläre hiermit nur meine Sicht der Dinge, so erkläre ich mir den glauben an Gott.


EDIT: Zeit gibt es, weil es Bewegung gibt.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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udo260452

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116

Donnerstag, 19. März 2009, 08:33

Zitat

Original von Lasse
Hallo,
hier bringen einige den Egoismus ins Spiel. Ist denn nicht jeder Mensch egoistisch?
mfg
Lasse

Gemäß Deiner Definition hast Du recht, jeder Mensch ist ein Stück weit ein Egoist. Das geht aber auch gar nicht anders, denn jeder hat zunächst die Pflicht, für sich selber zu sorgen, erst dann kann er auch anderen helfen.

Hat man erstmal all seine Besitztümer an Bedürftigere vergeben, ist man auch nicht mehr in der Lage, zu helfen und wird so selber zum Objekt der Hilfsbedürftigkeit.

Aus meiner Lebenserfahrung heraus kann ich sagen, dass diejenigen die wahren Egoisten sind, die anderen genau das vorwerfen: Egoisten zu sein.

Grüße
Udo

Rudy F

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117

Donnerstag, 19. März 2009, 08:55

Kreationismus hat nichts mit modernem Glauben zu tun!

und auch der alte Mann sitzt nicht neben seinem Sohn irgendwo herum.

Das Problem ist aber, dass auch evang. reformierte Religionen zB. ein Glaubensbekenntnis haben, das dem noch immer irgendwo herumsitzenden Gott samt Hofstatt entspricht.

Die können sich davon genauso nicht lösen, wie die päpstlichen sich nicht zB. vom Zölibat lösen können.

warum ist ganz einfach und ein ökumenischer Katholik hat das mal so umschrieben, als wir über die alten Zöpfe in den evangelikalen entlutherten Religionen diskutierten.

Nimm ihnen die Evangelien weg, und dann haben sie nichts mehr, auf das sie sich berufen können. Da hatte er Recht, beinhart.

Apropos Zölibat: etwas Lustiges für Englischkundige:
http://www.evang.at/pinnwand/viewtopic.php?t=1773
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

udo260452

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118

Donnerstag, 19. März 2009, 08:59

Zitat

Original von Lasse
Ich glaube an das Schicksal und an Gott.
mfg
Lasse

Das sei Dir unbenommen. Mag ein jeder an das glauben, was er für richtig hält.

Zitat

Außerdem ist bewiesen, dass es ein Graviton o.ä. geben muss, welches noch unser Universum zusammenhält.

Dass stimmt, wir haben längst noch nicht alle Geheimnisse entschlüsselt, mit jeder neuen Entdeckung tauchen neue Fragen auf. Werden wir überhaupt irgendwann mal alle Geheimnisse der Natur entschlüsselt haben? Und, wären wir dann auf dem gleichen Wissensstand wie Gott? Ich weiß es nicht.

Zitat

Weiter gibt es keinerlei Beweise für die darwinistische Evolutionstheorie, sondern es bleibt bei der Theorie. Oder wie würdet ihr erklären, dass es dieselbe Eintagsfliege wie heute (mir fällt die genaue Bezeichnung nicht ein) wie in der Kreidezeit noch heute UNVERÄNDERT und nicht weiterentwickelt vorkommt?

Ja so dachte ich auch mal. Jedoch wurde ich in diesem Thread: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=88872 eines Besseren belehrt. Bei Interesse empfehle ich, diesen Thread mal durchzulesen. Man braucht aber sehr viel Zeit dazu :D .
Es gibt noch andere Beispiele für "lebende Fossilien": Da wäre zum Beispiel der Quastenflosser, ein Urfisch, sehr viel älter als die Eintagsfliege. Den hat man vor einiger Zeit (lebend) irgendwo im Meer entdeckt. Die Lösung dieser Frage lautet: Biologische Nische. Dieser Urfisch fand dort, wo er noch heute lebt, eben ideale Bedingungen vor, die ihn eben völlig unverändert überleben ließen, während überall woanders sich die Lebensumstände so geändert hatten, dass diese Art sich entweder verändern musste, um weiterzuleben, oder aussterben musste.

Insgesamt betrachtet ist die Evolutionstheorie sehr gut bewiesen und belegbar, auch wenn noch viele Fragen offen sind.
Interessanterweise wird die Evolutionstheorie von sehr vielen verschiedenen Wissenschaftsfachgebieten unterstützt, als da wären: Palöobiologie, Geologie, Astronomie, Kernforschung, Dendrochronologie, Archäologie, Genforschung, Meteorologie usw. Alle diese Forschungsgebiete haben unabhängig voneinander ihren Teil zur Evolutionstheorie beigetragen, zumindest ist es bis jetzt nicht gelungen, auch nur einen Beweis dafür zu erbringen, dass die Evolutionstheorie nicht stimmen kann.

Zitat

Es gibt wohl noch keine Art, die in einem minderentwickelten Zwischenstadium vorkommt.

Woraus schließt Du das? Hast Du Beweise? Woher willst du wissen, dass gerade wir Menschen noch nicht am Ende userer Entwicklung angekommen sind? Vielleicht stellen wir Menschen ja zur Zeit sowas wie eine Zwischenstufe dar?

Zitat

Die Intelligenz des Menschen war ja auf einmal auch "plötzlich" da und er hat seine tierischen Verhaltensweisen teilweise abgelegt.

Das war keineswegs der Fall. Auch der Mensch benötigte zur Entwicklung seiner Intelligenz sehr viel Zeit. die war nicht "plötzlich da", sondern hatte sich langsam entwickelt über Jahrmillionen hinweg und führte ja auch zu ganz unterschiedlichen, inzwischen ausgestorbenen Vorformen der heutigen Menschen (Neandertaler, Pekingmensch). Und dass der Mensch seine tierischen Verhaltensweisen ganz abelegt hätte ......... nun, das möchte ich doch stark bezweifeln.

Grüße
Udo

Rudy F

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119

Donnerstag, 19. März 2009, 09:05

Ecclesia semper est reformanda

"Die Kirche ist immer zu reformieren" ist eine der Maximen der Evangelisch Reformierten Kirche Helvetischen Bekenntnisses.

Und weil wir so aufmüpfig sind fürchtet sich sogar der Teufel:
(Das Bild stammt aus einer gerade im Entwurf befindlichen Abhandlung über Calvin, daher der gelbe Text)
»Rudy F« hat folgendes Bild angehängt:
  • teufel.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (19. März 2009, 09:07)


udo260452

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120

Donnerstag, 19. März 2009, 09:06

Zitat

Original von Coley
Gott opfert seinen eigenen Sohn und lässt dem Menschen die Freiheit ihn zu töten, obwohl er eingreifen könnte....

Nüchtern und bei Lichte betrachtet: Was für eine Art Vater ist das, der seinen Sohn umbringen lässt?


Grüße
Udo