Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Georgi

RCLine User

  • »Georgi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hochdorf (Aichach-Friedberg)

Beruf: schulbankdrücker ;-)

  • Nachricht senden

1

Freitag, 1. Mai 2009, 18:01

Wer betreibt seinen PKW mit Autogas?

Hallo Leute,
lang hab ich nicht mehr hin, dann ist schluss mit der Sicherheit auf Deutschlands Straßen :tongue:
Als Modellflieger kann einem das Auto ja nie groß genug sein. Da ich zudem pro Tag 25km zur Schule fahren muss (kommt günstiger als Bahn fahren) kommt natürlich zuallererst mal die Frage auf: Benzin oder Diesel. Als ich mich dann aber mal erkundigt habe wieviel der Diesel unterm Strich im Jahr an Fixkosten mehr kostet, war ich recht schockiert. Und da meine ich nicht nur die Steuer, sondern auch Versicherung.
Ich habe mich schon ziemlich genau auf ein Auto festgelegt- Ein Audi A6 BJ 98-2000 solls werden. Bis auf den Problembehafteten Querlenker hört man nichts allzu schlechtes von den Kisten.
Der nächste Gedanke war dann, einen Benziner (vermutlich 2.4 V6, erstaunlich günstig in der Versicherung da Typklasse 16 bei Haftpflicht))zu nehmen und auf Autogas umzurüsten, bzw. evtentuell schon einen fertig umgerüsteten kaufen. Bloß in der Wahl der Anlage scheiden sich ja die Geister. KME, Landi Renzo, Prins, BRC, Stargas, Stag, und wie sie alle heißen.
Flash Lube oder nicht, gehärtete Ventilsitze oder nicht.
Man hört ja schon recht viel negatives, der Verschleiß am Motor scheint ja ordentlich höher zu sein, bzw ein älterer, bei Benzin noch gerade so funktionierender Motor, scheint bei LPG ja sofort tot zu sein.

Fährt unter uns hier jemand Autogas, vielleicht sogar bei einem vergleichbaren Audi?
Wie funktioniert es bei euch? Soll ich es wagen, oder lieber die Finger davon lassen und ein Auto kaufen das weniger Benzin braucht und den Gedanken LPG verwerfen?
Wenn doch- selber umrüsten oder einem bereits umgerüsteten Fahrzeug vertrauen (Preislich wäre es vorteilhaft)


Gruß
Georg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Georgi« (1. Mai 2009, 18:07)


Joerg62

RCLine User

Wohnort: Hessen - hinterm Bretterzaun links

Beruf: immer Schuld

  • Nachricht senden

2

Freitag, 1. Mai 2009, 18:29

Man hört immer viel ...

... nennt sich Forenmärchen !

Georg , ich habe zwar keinen Audi aber fahre Trifuel obwohl alle gesagt haben geht nicht , bzw. es keine Herstellerfeigabe gibt !
Meine Kiste ( Omega V94 ) läuft auf Super , E85 ( dafür nur nen Benzindruckregler nachgerüstet ) und habe mir jetzt , wo der Sprit " so viel billiger " geworden ist ... die Anlage war dadurch auch auf einmal 1000 ( tausend ) Euro billiger , eine LPG Anlage einbauen lassen .
Ich habe ne Lando - Renzi , Kennfeldgesteuert , flüssig einspritzend und nen 100 ( 80 ) l Zylindertank. Super vorher 11,5 l - LPG 14,3 ... 1,7 Tonnen wollen bewegt werden .

Wenn du eh mit LPG liebäugelst , schau dir mal die Preise für S-Klasse bis 2005 an ! Die kleinen V6 bekommst du ( wohl wegen des Verbrauchs ) gradezu nachgeschmissen .

Und ich denke hier http://www.motor-talk.de/forum.html bist du besser aufgehoben .


Jörg
Neulich hatte ich einen Traum ... ein Politiker hing am Apfelbaum ... , schon öfters hatte ich solche Träume , leider nie genug Bäume ! .

michael04

RCLine User

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

3

Freitag, 1. Mai 2009, 21:18

RE: Man hört immer viel ...

Hi Georg,
ich habe meinen 2003er- Passat 2,0 5V (130 PS) letztes Jahr mit BRC-Anlage umrüsten lassen. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits ist es schön wenn die Zapfanlage mehr Liter als die Eurokurve zeigt, andererseits ist der Verbrauch bei mir deutlich höher. 3-4 mal im Jahr gehts ab ins Häuschen meiner Eltern an die Belgische Küste. Mit Benzin und dem eingelegten Tempomaten bei 125kmH ca. 8 Liter Benzin. Aber nur ganz knapp unter 12 Liter Gas. Damit bin ich nun gar nicht zu frieden. Obwohl man der BRC-Anlage nachsagt sie wäre sehr gut einstellbar. Entweder liegt es einfach an meiner Kiste, oder die Jungs beim Umbau sind zu doof. Auch mehrfache Reklamation und ein Softwaretausch brachten keine Ábhilfe. Desweiteren ist die Tankanzeige bei mir die absolute Katastrophe. Bereits nach 150km zeigt sie mir "leer" an. Ich kann aber bei der angegebenen Geschwindigkeit rund 400km auf der Autobahn fahren. Wie auch immer, denk daran, dass du den Tank nicht zu klein wählst, denn er behält immer 20% Sicherheitsreserve. Ich habe einen 58l Tank und kann ca. 45 Liter tanken.

4

Freitag, 1. Mai 2009, 22:30

RE: Man hört immer viel ...

Zitat

Original von Georgi
Als ich mich dann aber mal erkundigt habe wieviel der Diesel unterm Strich im Jahr an Fixkosten mehr kostet, war ich recht schockiert. Und da meine ich nicht nur die Steuer, sondern auch Versicherung.

Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Mehrkosten für die KFZ-Steuer amortisieren sich bei Vielfahrern (> 15.000 km/Jahr) auf jeden Fall. Ein 1,9er Diesel mit Euro2 oder höher kostet ca. 300,-€. Die Versicherung ist nicht von der Kraftstoffart abhängig, sondern ausschließlich von der Typ-Einstufung. Wenn du allerdings ein TDI-PS-Schwein kaufst, das auch von unfallträchtigem "Raser"-Clientel bevorzugt wird, dann kann es natürlich teuer werden.

Zitat

Original von michael04
Aber nur ganz knapp unter 12 Liter Gas.

Wenn das die Regel sein sollte, dann lohnt sich Autogas eigentlich nicht. Mein Golf SDI braucht im Sommer um die 5,5l, im Winter unter täglichem Gebrauch der Standheizung ca. einen Liter mehr. Auch die TDIs liegen bei vernünftiger Fahrweise nicht viel über 6 Liter. Da muß man schon sehr viel fahren, damit die Umrüstkosten wieder reinkommen.
...lieber Luftraum als Raumluft...

Steffen L.

RCLine User

Wohnort: Bad Wurzach

Beruf: Softwareschrauber

  • Nachricht senden

5

Samstag, 2. Mai 2009, 01:40

Mein Kumpel Martin hat sich mit dem Thema auch recht intensiv auseinandergesetzt und das alles sauber auf seiner Hp festgehalten. Ist zwar kein Audi, aber die LPG Infos sind vielleicht ja trotzdem was für dich ;)

http://www.gaskutsche.de/lpg_allgemein.php :ok:

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

6

Samstag, 2. Mai 2009, 12:17

Also ich "durfte" mal einen auf LPG umgerüsteten Fiat Doblo mit der schwächsten Benzin-Motorisierung mehrere Tage lang beruflich fahren.
Mein Erfahrungen waren leider durchweg negativ:

- erstens wird der ohnehin schon schwächliche Benzin-Antrieb durch den Gasbetrieb noch schwächer, man kommt kuam noch vom Fleck und sieht sich deshalb gezwungen, ständig Dauervollgas zu geben, was natürlich den ohnehin schon grundsätzlich höheren Gasverbrauch noch weiter in die Höhe treibt,

- dann zeigte die Gastankanzeige schon sehr früh an, dass nachgetankt werden sollte, was natürlich nicht stimmte, aber eine solche unzuverlässige Tankanzeige ist natürlich nichts Wert,

- der Gastank ja irgendwo hin muss, meistens als Flasche im Kofferraum, wo er aus einem ladefreundlichen Kombi ein unflexibles Auto macht und dazu noch jede Menge Platz wegnimmt,

- das zusätzliche Gewicht der Gasanlage einschließlich des Tanks muss ja auch erstmal bewegt sein, wodurch die Energiebilanz nochmal verschlechtert wird,

- das größte Problem war aber, dass der Motor bei Gasbetrieb unvermittelt zum Ausgehen neigte, sobald man den Fuss vom Gas nahm. Das kam natürlich sehr gut, wenn man gerade in einen Kreisverkehr eingebogen war, man lenken wollte und dies dank schlagartig fehlender Servounterstützung kaum noch möglich war. Wollte man dann bremsen, hatte man nur einen Versuch, dann war der Bremskraftverstärker ohne Wirkung "dank" fehlender Motorkraft. Dieses Ausgehen war aber leider mit dem berühmten Vorführeffekt versehen, passierte nur gelegentlich, nicht immer und schon gar nicht, wenn man der Werkstatt diesen Fehler vorführen wollte. Daher konnte dieser Fehler weder diagnostiziert, noch behoben werden!

Mein Fazit: Hände weg von jeder Form von nachträglich eingebauten Gasanlagen!

Es ist dabei ja auch so, dass, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte (plötzliches Ausgehen, viel zu hoher Verbrauch etc.) alle Beteiligten sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben: Die Einbauwerkstatt wird sagen, dass der Hersteller der Gasanlage Schuld sei, der Gasanlagenherstelelr wird sagen, dass der Autohersteller Schuld sei, da am Motor irgendetwas außerhalb der Norm sei und der Autohersteller wird sowieso alle Schuld von sich weisen, da ja an seinem vorzüglichen Produkt herumgepfuscht wurde.
Am Ende ist es niemand gewesen und man baut frustriert das Zeugs wieder aus.

Resümee: Für Vielfahrer (ab ca. 15.000 km/Jahr) gibt es nichts wirtschaftlicheres als ein Direkteinspritzer-Turbodiesel, für Normalfahrer ist immer noch der ganz normale Vierzylinder-Benzinmotor, gerne auch als 16-Ventiler, die erste Wahl.

Grüße
Udo

michael04

RCLine User

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

7

Samstag, 2. Mai 2009, 12:37

Zitat

Original von udo260452

Resümee: Für Vielfahrer (ab ca. 15.000 km/Jahr) gibt es nichts wirtschaftlicheres als ein Direkteinspritzer-Turbodiesel

Hallöchen mein Papst.
Genau das ist falsch. Du weißt, ich widerspreche dir im allgemeinen nicht, hier aber schon. Gerade für Vielfahrer lohnt sich Gas. Ich bin nach 2 Jahren und 7 Monaten bei einem durchschnittlichen Gaspreis von 0,62 Euro beim 1,9er TDI Pumpe-Düse Diesel, sofern ich 22.000 Km pro Jahr fahre. Ab dann bin ich billiger, und das incl. Umrüstkosten und Service. (Gilt aber nur für mich und bei meiner Fahrweise bzw. meinen Verbrauchswerten)

Die Zeit die ich allerdings an der Tankstelle verplempere, die ist definitiv jenseits von gut und böse.

stein

RCLine User

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

  • Nachricht senden

8

Samstag, 2. Mai 2009, 12:55

Nun ja,

mein Firmenfahrzeug Opel Zafira Erdgas ist jetzt mittlerweile über 4 Jahre alt und wird demnächst gegen was anderes eingetauscht...

Der Erdgas Zafira war eigentlich alltagstauglich aber die 4 Jahre waren eigentlich von vielen (wenigstens kostenlosen) Werkstattaufenthalten geprägt, in der viele Sachen ausgetauscht wurden oder durch Updates versehen worden sind.

So weit so gut..Suche nach einem Neufahrzeug und Klärung der technischen Rahmenbedingungen....

2 Fahrzeuge in die engere Wahl genommen...einmal mit Erdgas und einmal mit einer evtl. LPG Umrüstung.

Erdgas:
Mittlerweile ist der Aufpreis zum Normalfahrzeug so heftig, dass ich Gefahr laufe, die Amortisation nicht mehr zu überleben. Steuervorteile oder sonstige Vergünstigungen = 0. Das Engagement für alternative Kraftstoffe wird nicht in dem Maße belohnt, dass sich der Mehrpreis beim Kauf lohnt.

Netterweise ist der Erdgaspreis in den 4 Jahren auch um ca. 30 Cent gestiegen, meine anfängliche Rechnung bezgl. Ersparnis ging also nicht auf.

Hinzu kommt noch bei weiten Fahrten die Suche nach einer Erdgastankstelle - somit auch nicht immer ideal.

Autogas/LPG:
Die meisten Händler erzählten mir was von Problemen bei langen Fahrten wegen Überhitzung. Umrüstung soweit problemlos machbar - mit der Werksgarantie wird es allerdings problematisch - im Falle eines Falles werden sich der KFz Händler und der Ergasumrüster den schwarzen Peter hin und her schieben.

Steuerersparnis und sonstige Vergünstigungen :Fehlanzeige - der örtliche LPG Händler hat auch nur zu den normalen Geschäftszeiten die Tankstelle auf - also auch nicht der Brüller.

Im Endeffekt wird es wohl auf einen der neuen Diesel mit 140 Gramm CO2 rauskommen. Steuertechnisch nur unwesentlich teurer als mein aktueller Erdgas Zafira und mit realen 5 Liter Dieselverbrauch auf 100 KM mehr als im grünen Bereich. Ich wohne im Grenzgebiet zu Belgien und Holland - da wird es mit der Dieseltankerei dann einiges preiswerter.



Gruss
Hans-Willi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stein« (2. Mai 2009, 12:59)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

9

Samstag, 2. Mai 2009, 13:08

Zitat

Original von michael04

Zitat

Original von udo260452
Resümee: Für Vielfahrer (ab ca. 15.000 km/Jahr) gibt es nichts wirtschaftlicheres als ein Direkteinspritzer-Turbodiesel
Hallöchen mein Papst.
Genau das ist falsch. Du weißt, ich widerspreche dir im allgemeinen nicht, hier aber schon. Gerade für Vielfahrer lohnt sich Gas. Ich bin nach 2 Jahren und 7 Monaten bei einem durchschnittlichen Gaspreis von 0,62 Euro beim 1,9er TDI Pumpe-Düse Diesel, sofern ich 22.000 Km pro Jahr fahre. Ab dann bin ich billiger, und das incl. Umrüstkosten und Service. (Gilt aber nur für mich und bei meiner Fahrweise bzw. meinen Verbrauchswerten)
Die Zeit die ich allerdings an der Tankstelle verplempere, die ist definitiv jenseits von gut und böse.

Nun, du darfst mir gerne widersprechen, schließlich ist dies ein offenes Forum, das von solcherart Diskussionen lebt :-)(-:

Wenn Du so viel fährst (mehr als 22.000 km/Jahr bzw. deutlich mehr als 15.000 km/Jahr) dann verschiebt sich widerum die Kostenbilanz in Richtung Gasantrieb, da hast du recht. Aber nur, wenn ansonsten alles problemfrei funktioniert!

Grüße
Udo

Joerg62

RCLine User

Wohnort: Hessen - hinterm Bretterzaun links

Beruf: immer Schuld

  • Nachricht senden

10

Samstag, 2. Mai 2009, 18:50

Problemlos funktioniert ...

Der Hans - Willi und der Udo wohnen in der Ecke der bunten Republik wo eine gewisse Nähe zur niederländischen bzw. belgischen Grenze gegeben ist .
Soweit mir bekannt ist ( bis 87 Öcher ) fahren unsere Nachbarn doch schon seit ewigen Zeiten LPG , so schlecht kanns doch nicht sein ...

Andererseits sollte man sich auch bewusst sein , das moderne Motoren ( ich betrachte meinen Ecotec auch als solchen ) Kennfeldoptimiert , Lambda und was weiß ich wie gesteuert unterwegs sind und alle anderen Kraftstoffalternativen , die nur annähernd chemisch ähnlich sind die Parameter der serienmäßigen Motorsteuerung außer Kraft setzen . Heißt bei E85 ( ist eh schon wieder out ) , das 3 Sauerstoffmoleküle schon mitbringt und einer Lambdaregelung , die ja eigentlich den Mangel an Sauerstoff mißt , das man sich immer im Magerbereich bewegt und einer Kennfeldsteuerung , die bei Vollgas sich so wie so irgendwelche Parameter " hochrechnet " , Kickdownorgien von selbst verbieten . Aber es funktioniert , die Kiste ist eh fast 11 , da kann man nichts falsch machen und hat ne Alternative , wenn der Sprit mal wieder in Richtung 1€60 marschiert.
Deshalb auch eine kennfeldgesteuerte ( mußte auch 3 mal nachgeregelt werden ) und flüssigeinspritzende Autogasanlage ( und vor allen Dingen nicht Fahrzeugspezifiziert ) , wo die Leistungsverluste des Verdampfers wegfallen , weil das Gas ja erst im Brennraum verdampft und dabei gleichzeitig die angesaugte Luft abkühlt - manche sprechen von 5% mehr Leistung - kann ich nix zu sagen , auch mit LPG fahre ich kein Vollgas . Vielfahrer ? Öh , so 13500 per anno , 96% davon zur Arbeit - also eher nicht .
Ab 2010 eventuell 15000 ...
Ich will halt nicht von einem Anbieter abhängig sein .

Die Bahn hatte eine Zeit lang ( jedenfalls in meinem Bezirk ) Fiat Multipla , altes Modell , mit alternativem Gasantrieb im Einsatz . Wir haben uns den Spaß mal erlaubt , bei Tacho 180 von Benzin auf Gas umzuschalten ... tja was macht man nicht alles mit nem Firmenwagen ... kleiner Ruckler und es ging mit Tacho 175 weiter .
Apropos Firmenwagen - zuletzt nen Golf ( Kombi / Variant ? ) TDI mit einem roten Buchstaben ( nicht die leiseste Ahnung was das heißt ) gehabt , wirklich sparsam war der auch nicht :evil: .

Und FaszinationInAtemberaubenderTechnik ist kein Auto - meine ( ja , ich hab den Fehler drei mal gemacht ) waren bei 100 000 immer fertig !

Jörg
Neulich hatte ich einen Traum ... ein Politiker hing am Apfelbaum ... , schon öfters hatte ich solche Träume , leider nie genug Bäume ! .

Z-Maniac

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt (Ex-Kasseläner)

Beruf: Student

  • Nachricht senden

11

Samstag, 2. Mai 2009, 23:31

Wow, bei Jörgs Vorschlag musste ich schlucken, ne S-Klasse um damit in die Schule zu fahren.
Ich bin ja auch nur wenige Monate älter als Georg, und man überlegt schon hin und her, ob man sich denn auch etwas motorisiertes kauft.
Mein Onkel hatte damals (so vor 10 Jahren) mal einen Audi V8, tief, breit, schwarz, eben eine Wuchtbrumme, genau das richtige für meinen damals 20-Jährigen Onkel, Verbrauch von 18l im Schnitt, ist ja egal, damals musste er keine Miete zahlen, da kommt man noch klar damit, schließlich muss das Geld von der Ausbildung ja irgendwo hin.
Damals waren die auch schon gut günstig, so wie jetzt die S- Klassen und 7er die billigsten gebrauchten der jeweiligen Marken sind.
Ging soweit gut, bis er neue Bremsen gebraucht hat, zu dem Preis der Bremsen hätte er sich wohl nen Golf kaufen können 8( .
Das Problem bei solchen Autos ist, dass sie zwar in der Anschaffung günstig werden, die Preise für Ersatz- und Verschleißteile aber gleich bleiben, denn wenn jemand sich für 100k-Mark einen Audi leistet, kann er sich eben auch Bremsen und co leisten, wenn sich aber jemand das Auto für 10k oder was kauft, sieht es eben wieder ganz anders aus.
[Verstand aus] So einen Wagen muss man aber mal gefahren sein, Umwelt hin oder her [/Verstand aus]
Und deswegen sind die 7er billiger als 3er oder 5er, genau so bei Mercedes.

Ich bin das Problem folgendermaßen angegangen:
Ich habe keinen weiten Weg zur Schule, fliege am liebsten Modelle kleiner 1m, zur Not haben wir noch unseren VW-Bus, also ist es ein sozialistisches Gefährt geworden, und zwar eine Simson SR50 :D
Für Georg bestimmt keine Alternative, aber die Simme fährt im O-Zustand knapp 70, 2,5-3l Verbrauch, 60€ Versicherung, 0€ Steuern, unkaputtbar und kultig :)
http://www.simantik.de

Ich hätte übrigens gerne später einen Saab 900 oder BMW E30 ungetunt, bin ja kein Kanarienvogel und meinen Rücken will ich auch später noch gescheit nutzen wollen, außerdem ist bei "Tuning-Pötten" nicht mehr all zu viel mit ungestörten Gesprächen.
Viele Grüße,

Berat

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Z-Maniac« (2. Mai 2009, 23:33)


Biplane

RCLine User

Wohnort: Heidelberg

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 3. Mai 2009, 08:22

Moinmoin,

bis vor zwei Jahren hatte ich einen Fiat Punto mit 60 kw Motörchen, den ich auf Autogas umrüsten lassen habe. Nach der Umrüstung bin ich in einem Jahr 40 TKM damit gefahren und das meist mit drei oder vier Personen im Auto, da ich immer per Mitfahrzentrale Leute mitgenommen habe.

Fazit: Der Motor ist immer einwandfrei gelaufen, auch wenn es dank mangelder PS und großer Zuladung eine lahme Kiste war.

Nach dem Jahr habe ich durch Zufall beim Arztbesuch in einer Autozeitschrift gelesen, das bei meinem Modell eine Zusatzschmierung rein muß. Da ich ohnehin nicht mehr soviel fahren mußte und jetzt mit dem Radel zur Arbeit fahren kann, bin ich dann auf ein durstigeres Cabrio umgestiegen. Ob der Punto-Moror noch lebt, ist mir nicht bekannt.

Das blöde am Cabrio ist, das ich es meist bei schlechtem Wetter fahre, wenn ich nich mit dem Radel fahren kann :wall:

Ich würde aber immer wieder auf Gas umrüsten, wenn ich viel Fahren müßte, aber...
1. Genauer Informieren, was die Zusatzschmierung betrifft
2. Einen zusätzlichen Filter für die oft schlechte, deutsche Gasqualität einbauen

Gruß
Norbert
Hog Bipe, Bipe Spezial MK2, Geckos, Kleine Vampire, XP2, Siemens Schuckert E1, Weppies, Spitfire

Georgi

RCLine User

  • »Georgi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hochdorf (Aichach-Friedberg)

Beruf: schulbankdrücker ;-)

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 3. Mai 2009, 12:28

Sind ja die unterschiedlichsten Meinungen vorhanden...
Ich denke ich werde mir ein gebrauchtes Benzinfahrzeug kaufen und dann hier vor Ort umrüsten lassen. Mit dem gebrauchten Audi ist schon klar, dass die Ersatzteile teuer sind. Aber ich kenne viele, die solch ein Auto fahren und bis auf Verschleißteile noch nie was fällig war. Pech kann man halt immer haben. Der Audi hat gehärtete Ventilsitze dennoch würde ich zum Einbau einer Ventilschmierung/Kühlung (Flash Lube) tendieren.
Hinzu kommt, dass meine Mutter für den landwirtsch. betrieb den sie zum Nebenerwerb betreibt jährlich etwa 5 tausend Liter Propangas (95/5er) bestellt. Damit kann man ein Gasauto schließlich auch betreiben, das Zeug haben einige Tankstellen im Winter. Der Verbrauch liegt ein paar Prozent über der normalen "Sommermischung 60/40 bzw 70/30 aber durch die Großmengen die wir bestellen würde es sich rentieren zuhause zu tanken.
Und verboten wäre es ja auch nicht, Gas ist ja steuerbefreit.

Gruß
Georg

FrankR

RCLine User

Wohnort: Geeste

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 3. Mai 2009, 15:37

Zitat

Original von udo260452

Mein Fazit: Hände weg von jeder Form von nachträglich eingebauten Gasanlagen!


So Pauschal kann man das nicht sagen. Leider gibt es imer noch genug Fachidioten die es nicht schaffen eine Anlage vernüftig zu installieren.

Frank

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

  • Nachricht senden

15

Sonntag, 3. Mai 2009, 21:56

Mein Bruder fährt seit ca. 2 Jahren LPG und ist rundherum zufrieden.

Opel Vectra 1,8l, 125PS
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (3. Mai 2009, 22:17)


16

Freitag, 22. Mai 2009, 16:55

Ich habe mich einmal bezüglich umrüsten erkundigt und dann den Gedanken wieder verworfen. Ich denke, wenn man ein gasbetriebenes Fahrzeug möchte, dann sollte es man am besten beim Händler kaufen oder ein bereits umgerüstetes in einem Privatverkauf günstig erwerben. Die Nachteile bei der Umrüstung sind einerseits der oft hohe Preis, der von Werkstätten verlangt wird, ebenso muss unter Umständen die Versicherung für das KFZ geändert werden oder zumindest der Anbieter informiert werden. Daher würde ich eher zu einer Neuanschaffung raten, weil man sich da einige mühsame Bürokratie und die hohen Umrüstungskosten erspart.

Georgi

RCLine User

  • »Georgi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hochdorf (Aichach-Friedberg)

Beruf: schulbankdrücker ;-)

  • Nachricht senden

17

Freitag, 22. Mai 2009, 18:13

Also zum bereits-umgerüstet-kaufen ist es zu spät.
Habe zugeschlagen und einen 1.8T a6 BJ99 gekauft.
Gehen ja dank der Tatsache dass jeder nur noch Elefantenrollschuhe fahren will, preiswert her, die alten Kombis.
Bei mir war der Grund, warum ich nicht fertig umgerüstet kaufte, folgender:
Wenn ich die Anlage selber einbauen lasse, kostet mich das zwischen 2200 und 2800 €, dann hab ich aber den Service vom Umrüster.
Wenn ich ein Gebrauchtfahrzeug von irgendwo kaufe, das 500km weiter von mir umgerüstet wurde, und ich dann mal Streß mit der Anlage habe, na viel Spaß.
So, wenn er mal nicht geht, fahre ich zum Umrüster und gut ist. Das war mein Gedankengang. Und den Mehrpreis, den die Leute für ihre fertig umgerüsteten wollen, kann ich mir sparen und fast die Umrüstung begleichen. (die meisten Gebrauchten LPG-ler sind wohl deshalb so teuer, weil sie meist 2006-2008 erst umgerüstet wurden, als der Sprit so teuer war..)Werde das Fahrzeug jetzt erstmal bisschen auf Benzin fahren, um erstens mich davon zu überzeugen dass mit dem Fahrzeug jetzt erstmal alles i.O. ist, und zweitens, um nach einem eventuellen Umbau einen vorher-nachher Vergleich zu haben.
Danke für eure Beteiligung an diesem Thread!

Georg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Georgi« (22. Mai 2009, 18:15)


18

Dienstag, 2. Juni 2009, 02:16

Hallo,
unser Renault Laguna Grandtour (nennt man auch Kombi....) fährt mit Autogas. Dabei ist der Tank in die Reserveradmulde eingebaut. Tankvolumen haben wir 40l, die allerdings auch ungewohnt schnell verbraucht sind, was allerdings auch noch ein wenig an der Fahrweise liegt (6 Gänge wollen öfter geschaltet werden und sind vor allem komplett anders übersetzt als die 5 Gänge, die wir vorher gefahren sind). Verbraucht wird im Schnitt wohl so 14l LPG (oder 11l Benzin) bei 150PS im 2l Motor... Im Anzug konnte ich bisher keinen Unterschied feststellen, liegt eventuell aber auch daran, dass wir vorher weit weniger PS in unserem Passat hatten...Insgesamt wird die Anlage wohl kostendeckend arbeiten aber mehr auch nicht, es sei denn die Benzinpreise ziehen jetzt an...(und das werden sie)

mfg
Lasse
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

Georgi

RCLine User

  • »Georgi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hochdorf (Aichach-Friedberg)

Beruf: schulbankdrücker ;-)

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 28. Juli 2009, 22:43

Muss das Thema noch einmal hervorholen...

Habe seit 2 Wochen nun meine langersehnte LPG-Anlage drin. Eingebaut von BBG Dachau (www.bbg-tm.de) für geradeaus 2000€.
Benzinverbrauch war immer 8,5-9Liter, LPG sind es nun ca. 10,5-11 Liter. Beim Gaspreis von 54 Cent bei uns völlig O.K. :-) Hab das Auto 4tausend KM auf Benzin und nun 1000km auf Gas gefahren und kann bisher nicht klagen. Leistung ist nach wie vor ausreichend vorhanden (für meine Verhältnisse, V8-Fahrer überlesen es eben...)
Ich muss mich übrigens korrigieren, ich habe mich schlau gemacht bezüglich dem Tanken von purem Propangas, es ist NICHT erlaubt da Autogas sehrwohl versteuert ist, aber nur sehr gering und die Steuer bis 2018 gleich bleiben wird, wenn man den Gesetzesregelungen Glauben schenkt.

Gruß
Georg

stein

RCLine User

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

  • Nachricht senden

20

Mittwoch, 29. Juli 2009, 09:21

Zitat

Original von Georgi
, wenn man den Gesetzesregelungen Glauben schenkt.

Gruß
Georg


Wer das tut, glaubt auch an den Weihnachtsmann - spätestens wenn ein signifikanter Anteil von Gasautos auf den Straßen ist, wirst Du sehen, dass bei der aktuellen Regierung plötzlich partielle Amnesie auftritt und die gar nichts mehr von dem Versprechen wissen wollen.

Ich bin mittlerweile von einem Gasfahrzeug wieder zurück auf einen verbrauchsarmen Diesel gegangen. Der örtliche Gasversorger hat in den letzten 4 Jahren den Gaspreis (in diesem Fall Erdgas) um satte 30% erhöht - mein neuer großer Kombi hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,2 L Diesel - da macht es für mich keinen Sinn, das Geld in die Gastechnik zu stecken.

Ein Umrüstung eines Benziners auf LPG statt auf Erdgas hat sich für mich auch nicht gerechnet, der Diesel wird im Verbrauch nur unwesentlich teurer als LPG - da müßte ich schon extrem viel fahren um auf eine Amortisation zu kommen.

Gruss
Hans-Willi