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2 061

Dienstag, 7. November 2017, 19:16

Auf die Laus hatte ich auch erst getippt. Aber die Flaechenform und der Motor passen nicht so ganz.
Koennte ein Nachbau sein. Schau mal hier.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mignet_Pou…et_HM_14_vl.jpg
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


2 062

Dienstag, 7. November 2017, 20:24

Laus passt schon, ist die D-EMIL in Sinsheim

2 063

Mittwoch, 8. November 2017, 12:59

Moin Horst!
Du schriebst:

"Fokker D XXI konstruiert in den Niederlanden 1936 bei Fokker für den
Einsatz in Niederländisch -Indien, allerdings auch in Schweden und
Finnland
Gedacht war wohl damals eine Maschine die sehr robust und
stabil war,aber auch noch mit guten Leistungen aufwarten konnte.an eine
BF-109 kam sie nicht heran..sollte sie auch nicht."

Das ist schon einmal fast alles richtig! Auslandskunden waren Finnland, Dänemark, sowie die legale spanische Regierung. Finnland und Dänemark baute die D.XXI auch in Lizenz. Die Fokker D.XXI war langsamer als die Bf 109 hatte aber sehr gute Kurven- und Sturzflugeigenschaften, so konnte sie als einziges Flugzeug die Ju87 im Sturz verfolgen.

Im Kampf gegen die auch zahlenmäßig übermächtige deutsche Luftwaffe ab dem 10. Mai 1940 kamen 28 der 36 niederländischen D.XXI Flugzeugen zum Einsatz. Am 10. Mai gelang es u.a. 37 Ju 52* und 4 Bf 110 abzuschießen oder zur Notlandung zu zwingen. Bei der Eskorte von niederländischen Bombern vom Typ Fokker T.V kam es zu Luftkämpfen mit Bf 109E, von denen zwei abgeschossen werden konnten. Am Ende des für die bis dahin neutralen Niederlanden ersten Kriegstages wiesen die meisten Fokker D.XXI Kampfschäden auf.

Ich warte jetzt noch um zu sehen, ob jemand zum zweiten Teil meiner Rätselfrage noch etwas schreiben kann...
Gruß aus Münster,
HeinzH.

*Quelle: Wikipedia NL
*Insgesamt schoss die niederländische Luftwaffe vom 5.Mai bis zur Kapitulation am 15.Mai nicht weniger als 222 Ju 52 ab.

P.S. Mit seinem starren Fahrwerk ist die D.XXI gut als Vorbild für ein RC-Modell geeignet.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HeinzH.« (8. November 2017, 16:23)


2 064

Mittwoch, 8. November 2017, 13:20

Heinz,
was meinst du mit Vorgeschichte? Das Anthony aus Java kommt?
Gruss
Thomas
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2 065

Mittwoch, 8. November 2017, 15:56

Moin Thomas,
Anthony Fokker hat auch eine besondere Geschichte, ist aber nicht der Konstrukteur der D.XXI
Ich gebe einen Hinweis: Der Konstrukteur der Fokker D.XXI wie auch der Fokker G.I und der Koolhooven Fk.58 hatte wenige Jahre vorher die Junkers Ju52 "airlinetauglich" modifiziert.
Bis denne,
HeinzH.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HeinzH.« (8. November 2017, 16:06)


2 066

Mittwoch, 8. November 2017, 17:02

Ach so. Du meinst den Erich Schatzki
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Schatzki
Gruss
Thomas
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2 067

Mittwoch, 8. November 2017, 19:10

Ach so. Du meinst den Erich Schatzki
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Schatzki
Ja, Dr. Erich Schatzki ist der Gesuchte, Gratulation!

Während meiner einunddreißig Lufthansa Jahre hatte ich zu seiner Person in Bibliotheken und im Archiv recherchiert, nachdem ich in einem Buch von Ernst Heinkel eine kritische Anmerkung zum Umgang der Lufthansa mit ihm fand. Erich Schatzki war Chefingenieur und Einflieger der Lufthansa, später Technischer Direktor. Zu seinen Aufgaben gehörte es u.a., die Ju 52, es gab erhebliche Meinungsverschiedenheiten über sie mit der Firma Junkers AG, passend für den P&W Hornet umzukonstruieren. Mit der ursprünglich vorgesehenen Motorisierung wäre die Ju 52 im Airlinebetrieb unwirtschaftlich gewesen. Nach 1933 wurde Dr. Erich Schatzki von NSDAP-Mitgliedern bei Lufthansa, wie man heute sagen würde, gemobbt und kündigte deshalb.

Nach 1933 fanden sich in den Niederlanden eine Reihe von deutschen Flugzeugtechnikern, -ingenieuren sowie Werkpiloten und Einflieger ein, welche aus ihrer Heimat aus politischen Gründen oder weil sie jüdischen Glaubens waren, emigrieren mußten. Aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihres aus der deutschen Luftfahrtindustrie mitgebrachten know-how fanden sie in der niederländischen Luftfahrtindustrie schnell wieder berufliche Betätigungsfelder.
Der, jedenfalls im Ausland, bekannteste dieser deutschen Emigranten aus der Fliegerei ist zweifellos Dr. Erich Schatzki. Nach einem Zwischenspiel bei der Swissair konstruierte Dr. Erich Schatzki in den Niederlanden u.a. die Fokker G.1, die Fokker D.XXI und die Koolhoven Fk.58.

Nach dem deutschen Überfall auf die Niederlande ist Carl August Freiherr von Gablenz, Lufthansa Flugpionier und ranghöchster Reservist der Deutschen Wehrmacht, die Aufgabe zugefallen, im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums seinen früheren Lufthansa Kollegen, Dr. Erich Schatzki für eine Sonderaufgabe zu gewinnen, nämlich der Neuorganisation der Luftfahrtindustrie im deutsch besetzten Frankreich. Dazu war hatte er die Vollmacht, Dokumente auszustellen, welche die Einreise nach Frankreich ermöglichten. Bis zum Besuch des Freiherrn von Gablenz bei Dr. Schatzki in Amsterdam lebte dieser dort völlig arglos und konstruierte für eine Maschinenfabrik, das Flugzeugwerk Koolhoven war nach Luftangriffen völlig zerstört, Zigarrenwickelmaschinen.

Freiherr von Gablenz jedoch waren die Gefahren bekannt, welche Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft drohten. Er organisierte im geheimen neben den Einreisepapieren ins besetzte Frankreich auch Dokumente, welche Dr. Schatzki den Transit durchs unbesetzte Frankreich und die Einreise nach Spanien ermöglichte, sowie Dampfertickets in die USA. Für letztere war sicherlich das internationale Netzwerk der Deutschen Lufthansa hilfreich. In den USA war Dr. Schatzki auf vielen Gebieten der Luftfahrt tätig. Laut einem (späteren) Nachruf in The New York Times war er auch an der Vervollkommnung der Republic P47 Thunderbolt beteiligt, Zitat "....he was engaged in the development of the P-47 Thunderbolt fighter...." und hatte auf diese Weise zur Befreiung seiner deutschen Heimat beigetragen.

Kurz nach dem Krieg besuchte Erich Schatzki noch einmal die Stadt Siegen, in der er geboren und aufgewachsen war. Ein Antrag auf Wiedergutmachung Anfang der 1950er Jahre wurde übrigens abgelehnt weil, Zitat.... "Herr Dr. Schatzki freiwillig bei der Deutschen Lufthansa gekündigt und das Deutsche Reich verlassen hat..."
Auf dem Betriebsgelände der Lufthansa Technik in Hamburg ist übrigens eine Straße nach Erich Schatzki benannt:

Ich schrieb verschiedene Artikel auch für eine gewerkschaftliche LH-Mitarbeiterzeitschrift, welche wiederum einen niederländischen Historiker zu weiterer Recherche motivierte: A Life to Flight
Soweit meine Anmerkungen zu Erich Schatzki.
Gruß aus Münster,
HeinzH.
P.S. Die "Punkte" (wer registriert diese?) teilen sich Horst (Nickname pa18) und Thomas (Nickname Thomas_R.)

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »HeinzH.« (9. November 2017, 09:53)


2 068

Mittwoch, 8. November 2017, 21:52

ok. Dann bin ich nun dran.
Nicht leicht zu finden. Jemals real geflogen? Findet es raus.
»Thomas_R.« hat folgendes Bild angehängt:
  • raetselneu.jpg
Gruss
Thomas
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2 069

Donnerstag, 9. November 2017, 08:20

Moin Thomas,
zuerst dachte ich an ein Mockup der vor langer Zeit projektierten Überschall-fähigen Weiterentwicklung der Harrier. Nein, die sah anders aus, stellte ich nach einigem googeln fest.
Dann dachte ich an ein 1:1-Modell für einen der James Bond 007 Filme, da fand ich aber auch nichts passendes. Schließlich ergoogelte ich die "Hydra", ein rein virtuelles VTOL-Flugzeug aus einem Computerspiel, welches der Konstrukteur aus einer Harrier und einer F35 zusammenkomponiert hat. Liege ich richtig?
Gruß aus Münster,
HeinzH.

2 070

Donnerstag, 9. November 2017, 11:53

Moin Heinz

:ok:
Gruss
Thomas
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2 071

Donnerstag, 9. November 2017, 12:27

O.k., ein Rätsel hab ich noch in Petto:



Welchen Flugzeugtyp fotografierte mein Großvater 1938 und in der Nähe welcher Hafenstadt befand sich "sein" Schiff?

Viel Spaß beim Raten!

Gruß aus Münster,
HeinzH.

2 072

Donnerstag, 9. November 2017, 12:38

vielleicht noch ein Nachtrag zu oben gezeigter D XXI: sie ist eine Replika.
Die originale 221 wurde am 14.5.1940 in Brand gesteckt.
Letztlich wurde die Replika durch die Koninklijke Luchtmacht in Zusammenarbeit mit der Fokker Bedrijfsschool nach den ursprünglichen Plänen gebaut.
https://www.nmm.nl/zoeken-in-de-collectie/detail/471141/

Vom Willys-Overland von Prins Bernhard drunter hatt ich zwar den Bildausschnitt gefunden - aber dann keine Zeit mehr zur Suche.

2 073

Donnerstag, 9. November 2017, 12:45

dürfte ne CANT Z.506 in Brindisi sein.
http://www.forgottenairfields.com/italy/…scalo-s585.html

2 074

Donnerstag, 9. November 2017, 15:25

War aber fast zu einfach. ;)
http://www.heinzherrmann.com/?thema=63
Gruss
Thomas
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2 075

Donnerstag, 9. November 2017, 16:57

auf die Idee, dem Link zun Schatzki-Weg zu folgen, bin ich ehrlicherweise gar nicht gekommen.

Vielleicht auch zu einfach?
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.jpg

2 076

Donnerstag, 9. November 2017, 18:44

Ich habe keinen blassen Schimmer.
Bin mir aber sicher es schon mal gesehen zu haben mit diesem Buegel da oben.

Koennte es sein das das Ding in Speyer steht?
Gruss
Thomas
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2 077

Donnerstag, 9. November 2017, 22:19

@e-beaver zu Fokker D.XXI: Danke für die Ergänzungen!

@e-beaver zum dreimotorigen Wasserflugzeug: Ja, es ist eine Cant Z.506 :ok: Mein Großvater war mit dem Motorschiff "Athen" der Levante-Linie unterwegs und fotografierte die Cant Z.506 vor dem Einlaufen in den Hafen von Brindisi.

Bis denne,
HeinzH.

2 078

Donnerstag, 9. November 2017, 23:06

@ ebeaver

Canadair CL-215 ?

Horst

2 079

Freitag, 10. November 2017, 11:39

jawoll, auch Sinsheim.

2 080

Freitag, 10. November 2017, 14:42

[img]http://rclineforum.de/forum/index.php?page=Attachment&attachmentID=250740&h=f40cca74210367ed7af49b62fc76860cc7f00dd3[/img]

[img]http://rclineforum.de/forum/index.php?page=Attachment&attachmentID=250741&h=8fff7b4039dfaad444427c643d84b7b59612712b[/img]

Mein Großvater "knipste" dieses Foto 1938 in der Nähe des Hafens von Messina vom Motorschiff "Athen" der Levante Linie aus.

1. Um welchen Flugboot-Typ handelt es sich?
2. Wer ist der zivile oder militärische Betreiber dieses Flugboots?

Viels Spaß beim Rätseln wünscht
HeinzH.
»HeinzH.« hat folgende Bilder angehängt:
  • Flugzeugraetsel_3.jpg
  • Flugzeugraetsel_3c.jpg