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o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

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241

Dienstag, 7. Juli 2009, 19:02

Ted,
wenn Du mir sagst daß die Bush Regierung gelogen hat daß sich die Balken biegen (z.B. bez. des Irak Kriegs)
dann glaub ich Dir das 100% und ohne nachzufragen.
Doch wenn Du das auf Amerika selber überträgst dann solltest Du mal ein paar Amerikaner kennenlernen ;)
Amerikaner sind "Patrioten",
was das bedeutet können wir nicht mal ansatzweise nachvollziehen.
Derjenige, der einen solchen Anschlag auf ein recht wichtiges Gebäude- einen Stolz der amerik. Nation- verübt hat,
der muß einen UNBÄNDIGEN HASS gegen alles amerikanische gehabt haben.
Niemals würde ein Amerikaner selber seinem eigenen Land einen solchen Schaden zufügen.
Nicht mal im Namen der "nationalen Sicherheit"!
Was den Krieg im Irak anbelangt da ist man fern der Heimat und es ist der Bush Administration fast jedes Mittel recht gewesen "präventiv" zu handeln,
auch wenn da tausende eigene Soldaten umkommen und zehntausende Zivilisten (es sind ja keine Amerikaner)
Ich halte es sogar für möglich daß man einen Präsidenten im Namen der "nationalen Sicherheit" opfert. Aber tausende Amerikaner?
Was Du hier machst ist Wunschdenken und fehlende Objektivität.
Es ist doch ganz natürlich daß man seinen Standpunkt stützt und die Argumente des Gegners auseinanderpflückt woimmer man kann ;)

Geld und Macht?
Wieviel Geld wurde dabei vernichtet und Macht?
Wegen einer Legislaturperiode?

Es gibt einfach kein Motiv für eine rein amerikanische Organisation sowas zu tun.
Wieviel Leute wären notwendig gewesen die Ladungen zu plazieren?
Angesichts der Toten hätten ein paar inzwischen geredet.
Oder sind die sicherheitshalber alle eliminiert worden?
Dazu die fehlenden Sprengstoffreste.
Wären solche gefunden worden dann wäre dies ebenfalls ans Tageslicht gekommen,
genau wie die Thermitspuren auch- deren Herkunft ja auch erklärt werden konnte.
Nur reicht so eine Erklärung eben niemand der an eine Sprengung glaubt ;)

Niemals hat irgendwer behauptet die Anschläge seinen nicht vorhersehbar gewesen!
Im Gegenteil hatte man die Attentäter schon lange im Blick,
nur leider wurden- wie so oft- Meldungen und Berichte nicht weitergeleitet.
Müßt ich mal schauen aber das FBI wußte über die Piloten recht gut Bescheid
und auch über die Verbindungen zu Bin Laden.
Wenn die Amis eine Schuld trifft dann die,
daß ihre Strukturen jämmerlich versagt haben- und das gaben sie auch zu ;)

Auch ich bin kein Fachidiot und habe meine Sprengkenntnisse von Bildern über gesprengte Hochhäuser.
Es gibt wohl genau so viele "Fachexperten" die Dir plausibel erklären können daß die Türme gesprengt wurden
wie es welche gibt die Dir plausibel erklären können daß hier doch der Brand und die Schwächung der Struktur die Ursache waren, die die Flugzeuge verursacht haben.
Da Du dir aber schon eine Meinung gebildet hast wird das nix helfen ;)

Im Übrigen war es das 1. Mal daß solche Jets in ein Hochhaus- ja sogar in 2 gegenüberliegende Hochhäuser eingeschlagen sind.
Es lagen also keinerlei Erfahrungen vor was danach wirklich passieren könnte.
Nachdem das niemand wissen konnte konnte auch niemand wissen wie man die "überlebenden" Sprengladungen so plazieren und zünden muß um den größten Schwindel der Amerikaner zu vertuschen.

Was ich auch gelesen habe ist auch,
daß 93 kein Seismograf den Anschlag gemessen hat,
911 aber sehr wohl das Aufeinanderprallen der einzelnen Geschosse.

Oliver

udo260452

RCLine User

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242

Dienstag, 7. Juli 2009, 19:19

RE: Wo bleibt die Antwort auf die wichtige Frage der Motivation?

Zitat

Original von Ted Striker

Zitat

Original von udo260452
Eben das ist ein in diesem Fall ein Trugschluss, denn wir wissen ja, dass wir es mit einem Terroranschlag zu tun haben, wir wissen sogar, wer die Attentäter waren, wie sie es gemacht haben und wir wissen auch wer die Drahtzieher des Anschlags waren und kennen deren Motivation.

Einspruch. Wir wissen, daß es vom Begriff her ein Terroranschlag war. Wir wissen, daß zwei Flugzeuge ins WTC und eines ins Pentagon geflogen ist. Wir wissen, daß die Türme eingestürzt sind. Wir wissen, daß radikale Islamisten Terroranschläge verüben, daß ihr Motiv der Haß auf die "Ungläubigen" ist. Das war es dann aber auch schon an gesichertem Wissen.

Nun, das reicht doch schon.
Für mich ist es ein Wunder, warum die Türme nicht sofort zusammengestürzt sind, ich meine, da fliegt ein Passagierjet mittlerer Größe, vollbesetzt und nahezu noch vollgetankt mit 800 oder meinetwegen auch 600 km/h in so einen Turm ........ und explodiert dann im Inneren des Turmes! Ich hätte nach meinem laienhaften Verständins gedacht, dass das die Struktur auch des besten Gebäudes um ein Vielfaches der berechneten und zu erwartenden Belastungen überschritten hätte und dass folglich son Turm eigentlich auch schon sehr viel eher in sich zusammengefallen oder, noch schlimmer, seitlich umgestürzt wäre.

Zitat

Den Rest glaubst du zu wissen, weil die Geschichte offiziell so dargestellt wird. Das heißt aber noch lange nicht, daß sie auch stimmt. Welche Beweise gibt es dafür, daß tatsächlich Atta oder Hanjour die Flugzeuge gesteuert haben, selbst wenn sie darin saßen. Wie war es möglich, bin Laden schon Stunden nach dem Anschlag als Drahtzieher zu identifizieren, obwohl angeblich niemand die Anschläge vorhersehen konnte?

Also ich glaube gar nichts, nur die Faktenlage interessiert mich, keine Spekulationen.

Wer diese Flugzeuge nun letztlich gesteuert hat, ist unerheblich, schließlich sind alle tot.

Soviel ich mich erinnern kann, hatte Bin Laden bereits am Vortag "was großes" angekündigt, ohne einen exakten Hinweis zu geben und kurz nach dem Anschlag konnte man eines seiner Videos über "Al Dschasira" sehen.
Ich vermute mal, soviel Intelligenz hat auch der amerikanische Geheimdienst, dass er da sehr schnell die richtigen Schlüsse ziehen konnte, wenn sogar ich das konnte.

Zitat

Ich behaupte, sie hatten Motive. Die beiden Motive, um die sich im Kapitalismus alles dreht: Geld und Macht.

Aha, jetzt wird es langsam interessant: Du glaubst also, das Motiv für die angebliche Sprengung zu kennen? Geld und Macht? Kannst Du das bitte mal etwas ausführlicher erläutern? Wer hatte dadurch Geld verdient? Wer hat jetzt mehr Macht? Der Herr Bush? ???

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (7. Juli 2009, 19:20)


243

Mittwoch, 8. Juli 2009, 17:37

Zitat

Original von o.st
Was Du hier machst ist Wunschdenken und fehlende Objektivität.
Es ist doch ganz natürlich daß man seinen Standpunkt stützt und die Argumente des Gegners auseinanderpflückt woimmer man kann ;)

Eine Diskussion ist immer subjektiv. Und ja, ich vetrete meinen Standpunkt so lange, wie ich von seiner Richtigkeit überzeugt bin.
Ich verurteile nicht das amerikanische Volk, ich verurteile eine Handvoll gewissenloser Verbrecher, die aus rein materialistischen Motiven einen Krieg angefangen haben, von dem sie wußten, daß er ungerecht ist. Ein Krieg, der jeglicher juristischer und moralischer Grundlagen entbehrt. Ein Krieg, der mindestens 50.000 Zivilisten das Leben gekostet hat, wahrscheinlich sogar ein Vielfaches davon. Ich frage dich: Kann man jemandem noch vertrauen, der aus niederen Motiven heraus auch nur einen einzigen Menschen tötet oder dessen Tod billigend in Kauf nimmt? Noch dazu, wenn man weiß, daß dieser Jemand lügt? Udo meinte, Bush sei tief gläubig. Was steht noch mal in den 10 Geboten? "Du sollst nicht töten.", "Du sollst nicht falsches Zeugnis abgeben."? Wenn er so christlich eingestellt ist, warum schert er sich dann einen Dreck um die Grundregeln? Im Sinne moralischer Grundwerte spielt es überhaupt keine Rolle, welchen Menschen man tötet oder in Kauf nimmt, daß dieser getötet wird. Es gibt dieses berühmte Beispiel:
Angenommen, jemand kommt zu dir und sagt: "Ich schenke dir 10 Mio Euro. Du mußt dafür nichts weiter tun, als JA zu sagen. Wenn du allerdings JA sagst, dann wird ein dir völlig fremder Mensch am anderen Ende der Welt getötet."
Was würdest du antworten? JA oder NEIN?
Jeder, der JA sagt, gibt in diesem Moment seine moralischen Grundwerte auf, denn er nimmt zumindest den Tod eines anderen Menschen aus niederen Beweggründen in Kauf. Warum sollte es jemanden, der sich seiner Moral entledigt hat, noch interessieren, ob der fremde Mensch den gleichen Paß trägt oder einen anderen?

Hat sich Osama bin Laden jemals dazu bekannt, die Anschläge vom 11.9. angeordnet oder organisiert zu haben? Die veröffentlichten Tapes sind offenbar gefälscht bzw. zeigen nicht bin Laden.

http://whatreallyhappened.com/WRHARTICLES/osamatape.html

Auch aus dem (nie im TV gezeigten) Interview mit Al Dschasira geht es nicht hervor. Man beachte die Antwort auf die direkte Frage gleich zu Anfang. Das Interview ist jedoch eine Offenbarung im Hinblick auf die Motivation und die Hintergründe des Dschihad. Es ist wichtig, das gesamte Video anzuschauen, vom ersten bis zum letzten Wort:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=763D5518F3661CB4

Ich bin Pazifist und lehne jegliches Töten ab, aus welchem Grund auch immer. Trotzdem kann ich bin Laden verstehen und empfinde sogar einen gewissen Respekt, auch wenn das sicher keine besonders populäre Einstellung ist.

Zitat

Original von o.st
Wieviel Geld wurde dabei vernichtet und Macht?

Wessen Geld wurde vernichtet? Das von Bush und seinen Hintermännern? Larry Silversteins, der von der Versicherung fürstlich entschädigt wurde? Oder das der amerikanischen Steuerzahler? Wäre der "schlechteste Präsident aller Zeiten" ohne die Konsequenzen aus dem 11.9. wiedergewählt worden? Hat er innenpolitisch geglänzt?


Zitat

Original von o.st
Es gibt wohl genau so viele "Fachexperten" die Dir plausibel erklären können daß die Türme gesprengt wurden
wie es welche gibt die Dir plausibel erklären können daß hier doch der Brand und die Schwächung der Struktur die Ursache waren, die die Flugzeuge verursacht haben.

Ich bin der Meinung, daß alle diese Experten an einen Tisch gehören, im Rahmen einer neu aufgerollten, offiziellen und unabhängigen Untersuchung. Durch dieses geballte Fachwissen würde endlich Klarheit geschaffen und jeglichen Spekulationen der Boden entzogen.

Zitat

Original von o.st
Was ich auch gelesen habe ist auch,
daß 93 kein Seismograf den Anschlag gemessen hat,
911 aber sehr wohl das Aufeinanderprallen der einzelnen Geschosse.

Nach Angabe der Seismologen wurde der 93er Anschlag nicht registriert, weil keine Verbindung zum Untergrund bestand. Kann ich nix zu sagen. Die Aufzeichnungen zu 9/11 wurden verschieden interpretiert, Unklarheiten gibt es immer noch.

Zitat

Original von Udo Gigahertz
Ich hätte nach meinem laienhaften Verständins gedacht, dass das die Struktur auch des besten Gebäudes um ein Vielfaches der berechneten und zu erwartenden Belastungen überschritten hätte und dass folglich son Turm eigentlich auch schon sehr viel eher in sich zusammengefallen oder, noch schlimmer, seitlich umgestürzt wäre.

Das wäre evtl. möglich gewesen, wenn die Flugzeuge nicht mittig, sondern an den Ecken eingeschlagen wären. Jedenfalls meint dies der Fachkundige, dessen Ausführungen ich momentan studiere. Der Mann läßt nicht viel gutes Haar an der WTC-Konstruktion. Er zieht keine spekulativen Effekte aus dem Hut, sondern begründet sehr plausibel und nachvollziehbar. Und trotzdem ist auch er der Auffassung, daß nachgeholfen wurde. Mehr dazu nächste Woche, ich bin bis Sonntag im Urlaub und muß mich auch mal um die Familie kümmern.
Zu den Fakten und bin Laden, siehe oben.
...lieber Luftraum als Raumluft...

o.st

RCLine User

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244

Mittwoch, 8. Juli 2009, 19:41

So, jetzt wird´s interessant,
jetzt kennen wir Dein Motiv 8)
Du schiebst einen dermaßenen Hass gegen das alte Bush Regime daß Du denen alles zutraust.
im Grßen und Ganzen teile ich Deine Einschätzung über die Bush Administration,
aber frag mal auch heute einen Amerikaner ob er Deine Meinung mit diesen Worten so teilen würde?
Die Beweggründe für den Krieg gegen den Irak sind offensichtlich,
aber es gibt noch einige andere Gründe die aus unserer Sicht nie nachvollziehbar waren.
Richtig, Bush und viele seiner Anhänger sind tief religiös gläubig.
Gläubig auf eine Art und Weise die wir uns nicht vorstellen können,
im Nachbarforum diskutieren wir jetzt schon einiges über 500 Seiten über "Kreatinismus"
Bush ist ein Kreationist und hat eine völlig andere Sicht der Dinge als aufgeschlossenere Menschen ;)
Es ist nicht das 1. Mal in der Geschichte der Menschheit gewesen daß Leute mit einem religiösen Sendungsbewußtsein und einer arroganten "mein Glauben ist der Richtige"- Haltung gewisse "Kolateralschäden" verursacht haben!
Auch hier kommt wieder der von mir angesprochene "Patriot" ins Spiel und ich glaube Du schätzt diesen Punkt nicht wichtig genug ein.
Ich bin recht gut bekannt mit einem amerikanischen General (der, der mir ein Bild einer Turbine im Pentagon gezeigt hat) und das ist ein ganz lieber netter Kerl.
Nur eines darf man nicht machen- mit ihm politisch diskutieren oder gar die Führung seines Landes in Frage zu stellen.
Ich als absolut pazifistisch eingestellter Mensch kann in keinster Weise nachvollziehen wie patriotisch sich dieser Mann gerade auch gegenüber einer - aus meiner Sicht- völlig falschen Politik zeigt.
Dieser General ist ein Bomberveteran vom 1. Golfkrieg und flog viele Einsätze mit einer B52 über dem Irak.
Er würde NIEMALS seine Vorgesetzte oder seinen Präsidenten in Frage stellen,
ebenso wie das was er damals tat und vermutlich (das sagt er nicht) auch tat im 2.Krieg.

Aber auf die Frage um die es hier geht gibt er schon eine Antwort und die lautet-
die Bush Administration sind Patrioten ;)
Und für einen Patrioten ist es gar kein Problem "Kolateralschäden" in einem anderen Land (hier sogar "bloß einem islamischen Land") in Kauf zu nehmen
wenn es den amerikanischen Interessen nützt!
Opfer unter der amerikanischen Zivilbevölkerung in Kauf zu nehmen sind für einen Patrioten undenkbar,
amerikanische Wahrzeichen zu opfern wäre eine absolute Katastrophe- ein nogo!

Auch wenn in unseren Augen dieses Regime in verbrecherischer Weise gehandelt hat-
aus Sicht eines Amerikaners (und dazu muß er nicht mal Republikaner sein) waren diese Kriege "notwendig" um amerikanische Interessen sicherzustellen und die amerikanische Demokratie in den Irak zu exportieren ;)


Also fehlt wieder das Motiv.
Geld und Macht hatten die genug ;)

Aber mal angenommen es gab diese verbrecherische Organisation wirklich.
Da würde es einen inneren Kreis der Denker und Lenker geben
und einen äußeren Kreis- die Exekutive.
Du hast scheints eine sehr hohe Meinung von amerikanischen Organisationen.
Ich nicht;)

Egal wohin man schaut, amerikanische Organisationen sind berühmtberüchtigt für ihre Kommunikationsprobleme und Fehler.
Ganz im krassen Gegensatz zu dem was man im Fernsehen bei AkteX &Co sieht :w
Die konnten nicht mal Watergate geheimhalten
;)

Wieviel Mitwisser hätte es gegeben?
Angesichts der vielen rein amerikanischen Opfer- jeder hält dicht?
Sehr riskant, oder?

Für Bin Laden habe ich keinerlei Verständnis oder sogar einen gewissen Respekt.
Wieso auch, er ruft zu Morden auf an völlig unschuldigen Menschen.
Terroristische Anschläge gibt es schon lange, gab es auch vor Bush und jedesmal sterben dabei unzählige zivile Menschen, meist Frauen und Kinder.
Wie oft richten sich terroristische Anschläge gegen den eigentlichen Gegner (amerik. Militär)
und wie oft gegen die eigene Bevölkerung?
Schau mal nach Afghanistan!
Da werden Frauen hingerichtet nur weil sie den falschen Mann geküsst haben!
Es werden sogar Frauen hingerichtet (Iran) die vergewaltigt wurden- der Vergewaltiger ging frei nach Hause!
Da sich Terror nie ausschließlich gegen militärische Einrichtungen des Gegners richten sondern in höchstem Maße gegen die eigene Bevölkerung
bringe ich gegen Bin Laden keinerlei Verständnis oder Respekt auf,
nur Verachtung und Abscheu!

Deine Einstellung ist also nicht nur "unpopulär" sondern auch in höchstem Maße kritikwürdig!
Auch wenn die Amerikaner unglaublich viel Bullshit angerichtet haben,
man kann Terrorismus damit nicht rechtfertigen oder ein gewisses Verständnis haben!

Denk mal darüber nach übern Sonntag!

Oliver

udo260452

RCLine User

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245

Mittwoch, 8. Juli 2009, 20:02

Zitat

Original von Ted Striker
Hat sich Osama bin Laden jemals dazu bekannt, die Anschläge vom 11.9. angeordnet oder organisiert zu haben? Die veröffentlichten Tapes sind offenbar gefälscht bzw. zeigen nicht bin Laden.

Meines Wissens hat sich Bin Laden sehr wohl zu den Anschlägen bekannt.
Die Videobänder von Bin Laden sind gefälscht? Von wem und wozu? Es wird ja immer abstruser.

Grüße
Udo

udo260452

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246

Mittwoch, 8. Juli 2009, 20:07

Zitat

Original von o.st
So, jetzt wird´s interessant,
jetzt kennen wir Dein Motiv 8)
Du schiebst einen dermaßenen Hass gegen das alte Bush Regime daß Du denen alles zutraust.
im Grßen und Ganzen teile ich Deine Einschätzung über die Bush Administration,
aber frag mal auch heute einen Amerikaner ob er Deine Meinung mit diesen Worten so teilen würde?
Die Beweggründe für den Krieg gegen den Irak sind offensichtlich,
aber es gibt noch einige andere Gründe die aus unserer Sicht nie nachvollziehbar waren.
Richtig, Bush und viele seiner Anhänger sind tief religiös gläubig.
Gläubig auf eine Art und Weise die wir uns nicht vorstellen können,
im Nachbarforum diskutieren wir jetzt schon einiges über 500 Seiten über "Kreatinismus"
Bush ist ein Kreationist und hat eine völlig andere Sicht der Dinge als aufgeschlossenere Menschen ;)
Es ist nicht das 1. Mal in der Geschichte der Menschheit gewesen daß Leute mit einem religiösen Sendungsbewußtsein und einer arroganten "mein Glauben ist der Richtige"- Haltung gewisse "Kolateralschäden" verursacht haben!
Auch hier kommt wieder der von mir angesprochene "Patriot" ins Spiel und ich glaube Du schätzt diesen Punkt nicht wichtig genug ein.
Ich bin recht gut bekannt mit einem amerikanischen General (der, der mir ein Bild einer Turbine im Pentagon gezeigt hat) und das ist ein ganz lieber netter Kerl.
Nur eines darf man nicht machen- mit ihm politisch diskutieren oder gar die Führung seines Landes in Frage zu stellen.
Ich als absolut pazifistisch eingestellter Mensch kann in keinster Weise nachvollziehen wie patriotisch sich dieser Mann gerade auch gegenüber einer - aus meiner Sicht- völlig falschen Politik zeigt.
Dieser General ist ein Bomberveteran vom 1. Golfkrieg und flog viele Einsätze mit einer B52 über dem Irak.
Er würde NIEMALS seine Vorgesetzte oder seinen Präsidenten in Frage stellen,
ebenso wie das was er damals tat und vermutlich (das sagt er nicht) auch tat im 2.Krieg.

Aber auf die Frage um die es hier geht gibt er schon eine Antwort und die lautet-
die Bush Administration sind Patrioten ;)
Und für einen Patrioten ist es gar kein Problem "Kolateralschäden" in einem anderen Land (hier sogar "bloß einem islamischen Land") in Kauf zu nehmen
wenn es den amerikanischen Interessen nützt!
Opfer unter der amerikanischen Zivilbevölkerung in Kauf zu nehmen sind für einen Patrioten undenkbar,
amerikanische Wahrzeichen zu opfern wäre eine absolute Katastrophe- ein nogo!

Auch wenn in unseren Augen dieses Regime in verbrecherischer Weise gehandelt hat-
aus Sicht eines Amerikaners (und dazu muß er nicht mal Republikaner sein) waren diese Kriege "notwendig" um amerikanische Interessen sicherzustellen und die amerikanische Demokratie in den Irak zu exportieren ;)


Also fehlt wieder das Motiv.
Geld und Macht hatten die genug ;)

Aber mal angenommen es gab diese verbrecherische Organisation wirklich.
Da würde es einen inneren Kreis der Denker und Lenker geben
und einen äußeren Kreis- die Exekutive.
Du hast scheints eine sehr hohe Meinung von amerikanischen Organisationen.
Ich nicht;)

Egal wohin man schaut, amerikanische Organisationen sind berühmtberüchtigt für ihre Kommunikationsprobleme und Fehler.
Ganz im krassen Gegensatz zu dem was man im Fernsehen bei AkteX &Co sieht :w
Die konnten nicht mal Watergate geheimhalten
;)

Wieviel Mitwisser hätte es gegeben?
Angesichts der vielen rein amerikanischen Opfer- jeder hält dicht?
Sehr riskant, oder?

Für Bin Laden habe ich keinerlei Verständnis oder sogar einen gewissen Respekt.
Wieso auch, er ruft zu Morden auf an völlig unschuldigen Menschen.
Terroristische Anschläge gibt es schon lange, gab es auch vor Bush und jedesmal sterben dabei unzählige zivile Menschen, meist Frauen und Kinder.
Wie oft richten sich terroristische Anschläge gegen den eigentlichen Gegner (amerik. Militär)
und wie oft gegen die eigene Bevölkerung?
Schau mal nach Afghanistan!
Da werden Frauen hingerichtet nur weil sie den falschen Mann geküsst haben!
Es werden sogar Frauen hingerichtet (Iran) die vergewaltigt wurden- der Vergewaltiger ging frei nach Hause!
Da sich Terror nie ausschließlich gegen militärische Einrichtungen des Gegners richten sondern in höchstem Maße gegen die eigene Bevölkerung
bringe ich gegen Bin Laden keinerlei Verständnis oder Respekt auf,
nur Verachtung und Abscheu!

Deine Einstellung ist also nicht nur "unpopulär" sondern auch in höchstem Maße kritikwürdig!
Auch wenn die Amerikaner unglaublich viel Bullshit angerichtet haben,
man kann Terrorismus damit nicht rechtfertigen oder ein gewisses Verständnis haben!

Denk mal darüber nach übern Sonntag!

Oliver

Oliver, ich kann jedes Wort Deines Beitrages doppelt unterstreichen! Auch ich habe mehrfach und über längere Zeiträume sowohl beruflich als auch privat mit Amerikanern zu tun gehabt und bestätige deren Einstellung zu ihrem Präsidenten, egal, für wie unfähig sie den privat halten.

Dazu kommt ja noch eines: Die Bush-Administration hätte doch niemals diese Kreativität des Denkens aufbringen können, wie sie hier von Ted Striker unterstellt wird, dazu waren sie gar nicht in der Lage.

Grüße
Udo

247

Donnerstag, 9. Juli 2009, 01:00

Zitat

Original von o.st
Deine Einstellung ist also nicht nur "unpopulär" sondern auch in höchstem Maße kritikwürdig!
Auch wenn die Amerikaner unglaublich viel Bullshit angerichtet haben,
man kann Terrorismus damit nicht rechtfertigen oder ein gewisses Verständnis haben!

Nicht ganz korrekt interpretiert. Ich meine "Verständnis" nicht im Sinne von Rechtfertigung oder gar Gutheißung, sondern im Sinne von Nachvollziehbarkeit der Motive. "Respekt" für seine Offenheit und Ehrlichkeit, diese Motive klar und unmißverständlich anzusagen. Ich befürworte NICHT die Methoden des Dschihad. Es geht auch anders, Gandhi hat es bewiesen.
Die Aktionen der Bush-Regierung als "Bullshit" zu bezeichnen, nenne ich hochgradige Verharmlosung. Bullshit war der Schaden, den sie innenpolitisch angerichtet haben. Der Irak-Krieg war Mord und Kriegsverbrechen.
Sterben zivile Amerikaner durch Anschläge islamistischer Extremisten, dann nennt man das "TERROR!!!" und die ganze abendländische Welt ist entsetzt. Sterben dagegen 50.000 Zivilisten im Orient, dann nennt man es "Kollateralschaden", der in den Abendnachrichten mal kurz mit erwähnt wird, den die Masse aber nach der Werbepause schon wieder vergessen hat. GENAU das ist es , was Osama bin Laden im Interview ausdrückt. Terror und Kollateralschaden sind nur zwei Begriffe für ein und die selbe Sache. Das eine zu verurteilen und das andere hinzunehmen ist paradox. Oder Heuchelei...
Bezüglich des Patriotismus stimme ich dir 100% zu. Aber nur auf des Volkes Seite. Wäre Bush ein Patriot, dann wäre er nicht im Irak einmarschiert, sondern hätte die Billionen verwendet, um sein Land auf Vordermann zu bringen.
Die Wahl Obamas zum Präsidenten läßt hoffen, daß Amerika nicht verloren ist. God bless him. Möge er lange genug leben.
Bis Montag....
...lieber Luftraum als Raumluft...

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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248

Donnerstag, 9. Juli 2009, 06:17

Zitat

Original von o.st
......
Richtig, Bush und viele seiner Anhänger sind tief religiös gläubig.
Gläubig auf eine Art und Weise die wir uns nicht vorstellen können,
....
Bush ist ein Kreationist und hat eine völlig andere Sicht der Dinge als aufgeschlossenere Menschen
Es ist nicht das 1. Mal in der Geschichte der Menschheit gewesen daß Leute mit einem religiösen Sendungsbewußtsein und einer arroganten "mein Glauben ist der Richtige"- Haltung gewisse "Kolateralschäden" verursacht haben!
....


Bush's "Gläubigkeit" hat mit moderner Glaubensauffassung, oder besser "Gläubigkeits"-Auffassung nicht das Geringste zu tun und basiert auf Geschehnissen des Mittelalters rund um die Reformationszeit, die heute schlicht als Verbrechen wider die Menschlichkeit aus Machtgründen bezeichnet werden müssen.

Die zB. im 30-jährigen Krieg zu mehr Toten als Überlebenden geführt hat.

Aus einer vor Veröffentlichung stehenden Abhandlung für spirituell Interessierte:

.... wurde auch die Glaubwürdigkeit einen schweren Belastungsprobe unterzogen.
Einer Belastungsprobe, von der sie sich bis heute nicht erholt hat.

Völkerkriege und -morde, Hexenverbrennungen, Foltermethoden der "Heiligen Inquisition" - wenn sie einen sogenannten "starken Magen" haben können Sie sie im Internet finden -, Kriegshetzerei und "Verantwortungsübernahme" durch "sich als auserwählt Erklärende" bis ins Dritte Jahrtausend waren und sind die Werkzeuge dieser Belastung.

"Schwerer", organisierter und fundamentalistischer/biblizistischer Glaube soll unter diesen Voraussetzungen und "Nebenerscheinungen" etwas Wahres sein?
Quasi das alleinige Erkenntnismittel der Wahrheit an sich?
(Wenn ich jetzt hier meine Antwort schriebe, würde ich die Intelligenz meiner Leser sträflich unterschätzen!)

Keine Chance zum der Gläubigkeit Näherkommen mit allen diesen oben angeführten "Werkzeugen", von denen man vermuten könnte, dass sie aus dem Arsenal des Teufels stammen. Wenn es den Teufel tatsächlich gäbe.

Wenn man das religiöse Geschehen durch die Jahrtausende Revue passieren lässt ist offensichtlich, das fast alle Behauptungen, Berichte, Erklärungen doch nur unter Verzicht auf Intelligenz, Bildung und Eigenverantwortlichkeit akzeptierbar scheinen.
Reduktionismus auf eine Stufe der geistigen Leistungsfähigkeit, die sich unterhalb derer befindet, die ihren Machtanspruch über "die Schäfchenherde" ausüben wollen. Oder von noch "Höheren" getrieben ausüben müssen, wobei "müssen" und "wollen" sich so ideal vereinigen, dass Skrupellosigkeit nicht ein ethisch verwerfliches Konzept darstellt, sondern sogar zum begrüßten Hilfsmittel aufsteigt. "Nur das Ziel zählt".

"Nur das Ziel zählt", der Kampfruf der Macht.
Aber von einem ethisch hochwertigen Ziel sind viele Systeme, insbesondere Wirtschafts- und Besitzsysteme weiter den je entfernt, was wohl bedeutet: Viele Religionen und ihr spezifischen Glaubensformen haben in der Ethikausübung und -Gestaltung (die Ethik ist ja freilich auch nichts unabänderlich Festes) kläglich versagt.

"Gläubigkeit" in jenem Sinne, wie ich und viele spirituelle Menschen unabhängig von eigenen Religionsdetails sie verstehen ist damit weder ausübbar noch verstehbar, nicht einmal nur ansatzweise...


Man möge mir dieses OFF-Topic, aber ON-Thread entschuldigen, aber Bush in die Nähe moderner Religionsauffassung zu stellen ist mir unmöglich und widerwärtig.
Was alleine schon mit seinem Verstoß gegen die "Goldene Regel"
http://de.wikipedia.widearea.org/wiki/Goldene_Regel begründbar ist.

Moderne Religionsauffassung:
http://members.aon.at/flug.fiala/Gottesverantwortung.html

Das war Alles von mir. Over and Out.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

dieter w

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Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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249

Donnerstag, 9. Juli 2009, 07:06

@ Ted Striker: Die Art und die Hartnäckigkeit, mit der du versuchst, die "wahren" Geschehnnisse nachzuvollziehen, ist bewundernswert. Im bisherigen Threadverlauf gab es da schon viel Neues und Interessantes für mich.
Unabhängig davon, dass ich mr kaum vorstellen kann/will, dass Regierungskreise das WTC gesprengt haben sollen, steht für mich die Motivationsfrage nicht ganz oben auf der Liste - denn da kann man kreativ werden, wenn die Frage nach dem "was und wie" möglichst zweifelsfrei geklärt ist.
Ich habe den Eindruck, du gehst der Frage nach nicht explodierten Sprengladungen bzw. Überresten von Zündern etwas aus dem Weg. Oder habe ich deine Stellungnahme dazu übersehen?
:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

Elektroniktommi

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Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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250

Donnerstag, 9. Juli 2009, 08:58

Zitat

Original von dieter w
Ich habe den Eindruck, du gehst der Frage nach nicht explodierten Sprengladungen bzw. Überresten von Zündern etwas aus dem Weg. Oder habe ich deine Stellungnahme dazu übersehen?
:) Dieter


Da die "Wissenschaftler" die nicht gefunden haben, gibt es die auch nicht ;)

Es bleibt immer etwas übrig, nicht nur Nanopartikel, auch etwas größer.

Wenn ich mal so nachdenke, wie viele Hunderttausende Tonnen an Schutt dort lagen und ich annehme, das die 1to Sprengstoff verwendet haben, davon 99% Verbrannt sind, sollte die Restmenge im Staub 0,0000001% Betragen.
Wäre des Sprengsatz nicht gezündet, bleiben 0,00001% übrig.
Da Nanothermit nach meinen Informationen wohl nur als Zusatz in Sprengstoffen vorhanden ist, um die Brisanz zu erhöhen, gehe ich mal von 5% Beimischung aus, bleibt im Endeffekt 0,000000005%, das sind 0,005mg auf 1kg Staub.

Für mich ein Messfehler.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (9. Juli 2009, 08:59)


251

Montag, 13. Juli 2009, 14:12

Zitat

Original von dieter w
Ich habe den Eindruck, du gehst der Frage nach nicht explodierten Sprengladungen bzw. Überresten von Zündern etwas aus dem Weg. Oder habe ich deine Stellungnahme dazu übersehen?
:) Dieter

Erst mal danke für dein Interesse ;)
Hätte man nicht Überreste von Sprengladungen finden müssen? Ja und Nein. Gehen wir mal hypothetisch davon aus, daß die Sprengung von Insidern durchgeführt wurde und daß sie nicht als solche zu erkennen sein durfte. Was gab es zu beachten?
Man konnte eine zufällige Entdeckung der Sprengsätze schon während der Vorbereitung nicht ausschließen. Also durften sie nicht wie Sprengsätze aussehen. Man konnte weiterhin keinen gewöhnlichen Sprengstoff benutzen, der sich anhand chemischer oder sonstiger Analysen nachweisen läßt. Überreste oder Reaktionsprodukte müßten mit denen üblicherweise im Gebäude vorkommender Materialien identisch sein. Mit höchster Wahrscheinlichkeit handelt es sich also um einen Sprengstoff, der im zivilen Bereich nicht eingesetzt wird, sondern militärischer Geheimhaltung unterliegt. Thermit erfüllt zumindest die ersten Bedingungen, ist aber allein kein Sprengstoff. Aber vielleicht wurde inzwischen ein Weg gefunden, um es unter Zusatz von anderen Stoffen dafür nutzbar zu machen. Das hätte sich aber rumgesprochen? Nicht unbedingt, wenn es der Geheimhaltung unterliegt. Ziehen wir die Parallele zur Atombombe. Jeder kann bei Wikipedia nachlesen, wie eine Atombombe funktioniert. ABER.. selbst wenn das benötigte Material vorhanden wäre, könnte sie so gut wie keiner zur Explosion bringen. Obwohl eine relativ große Anzahl von Leuten an der Herstellung von Nuklearwaffen beteiligt ist und noch sehr viele mehr damit umgehen müssen, besitzt nur eine Handvoll Experten das letzte Stückchen Knowhow, um sie einsatzfähig zu machen. Zum Glück, muß man sagen...
Wenn also Sprengladungen verwendet wurden, die nicht so aussehen und die schon im Vorfeld nicht zufällig als solche erkannt werden konnten, weshalb sollten sie dann inmitten der Trümmer besser zu erkennen sein? Wenn überhaupt, dann ohnehin nur von mit Sprengmaterial vertrautem Personal. Am Grund Zero wurde allgemein nicht viel gefunden, was man seiner ursprünglichen Form bzw. Bestimmung hätte zuordnen können, warum sollten gerade die Sprengsätze intakt bleiben? Ein nicht zündender Sprengsatz kann u.U. von benachbarten Explosionen mit ausgelöst werden, das verringert noch einmal die Wahrscheinlichkeit. Erinnern wir uns auch daran, daß der Ground Zero kurz nach den ersten Bergungs- und Rettungsmaßnahmen hermetisch abgeriegelt wurde. Nur Personen mit speziellen Genehmigungen durften ihn betreten. Sogar Fotografieren war strengstens verboten. Mit der Begutachtung der Trümmer beauftragte Experten mußten Geheimhaltungsverpflichtungen unterschreiben. Und nicht zuletzt wurde der Ground Zero mit höchster Eile beräumt und sämtlicher Stahl, bis auf wenige Stücke, nach Übersee verschifft. Nicht einmal die Kommision der FEMA hatte ausreichend Zeit und Zugang, um eingehende Untersuchungen durchzuführen. Normalerweise wird jeder nicht beabsichtigte Gebäudeeinsturz bzw. -brand genauestens untersucht, um wichtige Erkenntnisse für zukünftige Konstruktionen zu gewinnen. Warum nicht beim WTC?
Wenn die Insider die Sprengung unbemerkt vorbereiten konnten, dann waren sie auch in der Lage Personal einzuschleusen, das während der Aufräumarbeiten gezielt verbliebene Beweise beseitigt hätte. Die wußten schließlich, wo sie suchen mußten...
...lieber Luftraum als Raumluft...

udo260452

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252

Montag, 13. Juli 2009, 14:45

Zitat

Original von Ted Striker
Wenn die Insider die Sprengung unbemerkt vorbereiten konnten, dann waren sie auch in der Lage Personal einzuschleusen, das während der Aufräumarbeiten gezielt verbliebene Beweise beseitigt hätte. Die wußten schließlich, wo sie suchen mußten...

Erstens sind mir persönlich in Deiner These viel zu viele "wenns" drin, wo, bitteschön, gibt es dazu Quellen?

Du willst uns hier jetzt nicht erzählen, dass "Irgendwer da ganz oben von der Regierung Bush" vor den Anschlägen völlig unbemerkt von allen die WTC-Gebäude vermint hatte und dass man dazu einen völlig neuartigen, streng geheimen militärischen Sprengstoff in Kombination mit ebenso völlig neuartigen, absolut streng geheimen mitlitärischen Zündern eingesetzt hätte und dass nach dem Einsturz der Gebäude eben diese Helfer vor Ort waren, das Gelände wegen der streng geheimen Suche nach den streng geheimen Überresten der Zünder und den ebenso streng geheimen Überresten des Sprengstoffes abgeriegelt hätten?
Welche Quellen kannst Du hierfür anführen?

Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man in dem Fall wohl keine genaue Untersuchung der Ursache brauchte, da jedermann an den Fernsehgeräten weltweit gesehen hatte, was letztlich die Einsturzursache war?
Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man deshalb die Einsturzstelle abgeriegelt hatte, um den Sensationsjournalisten aus aller Welt nicht die Chance zu geben, pietätlose Nahaufnahmen von Leichenteilen der Opfer zu machen? Dass man erstmal nach eben diesen Teilen die Einsturzstelle abgesucht hat?
Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man deswegen die Einsturzstelle abgeriegelt hatte, damit man die notwendige Ruhe hat, nach eventuellen Klopfzeichen Verschütteter zu horchen? Das ist nämlich eine Standardprozedur bei Gebäudeeinstürzen aller Art. Ich meine, mich erinnern zu können, dass ganz tief im Untergrund noch Überlebende geborgen wurden.

Zweitens fehlt mir immer noch das Motiv, das alles erklären würde. Du hast in einem vorherigen Post angedeutet, dass das Motiv "Geld und Macht" gewesen wäre ...... so, wer, bitteschön, hat denn nun mehr "Geld und Macht"?

Ich bestehe darauf, dass in diesem Fall die Motivationsfrage eine ganz außerordentlich wichtige Frage ist, denn nur dann könnte man zurückschliessen auf die Mittel und Möglichkeiten, die dem hypothetischen Saboteur zur Verfügung gestanden hätten.


Beim allerbesten Willen kann ich hier keinerlei irgendwie erkennbaren Vorteil für den damaligen Präsidenten Bush persönlich, seine Regierung oder andere staatliche Stellen der USA sehen! Tut mir Leid, aber damit fällt Dein gesamtes "Verschwörungshaus" in sich zusammen wie die Twin Towers!


Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (13. Juli 2009, 14:47)


Elektroniktommi

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253

Montag, 13. Juli 2009, 14:49

Udo, ohne wenns gäbe es keine Verschwörungstheorien :evil:
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

254

Montag, 13. Juli 2009, 15:02

Eigentlich sind Verschwörungstheorien gar keine Theorien, sondern nur
Verschwörungshypothesen ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DrM« (13. Juli 2009, 15:04)


255

Montag, 13. Juli 2009, 15:39

Zitat

Original von udo260452
Erstens sind mir persönlich in Deiner These viel zu viele "wenns" drin, wo, bitteschön, gibt es dazu Quellen?

Es ist ein HYPOTHESE. Eine Hypothese ist eine Annahme, wie es gewesen sein könnte. Dazu braucht es keine Quellen und/oder Beweise. Nenn es meinetwegen auch Spekulation.

Zitat

Original von udo260452
Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man in dem Fall wohl keine genaue Untersuchung der Ursache brauchte, da jedermann an den Fernsehgeräten weltweit gesehen hatte, was letztlich die Einsturzursache war?

Du stellst das AUGENSCHEINLICHE mit dem TATSÄCHLICHEN gleich. Ich erinnere nochmal daran, daß die Einsturzursache von 9/11-Commission und FEMA nicht geklärt werden konnte und die Erklärung der NIST auf nachweislich fehlerhaften Computersimulationen beruht, die zudem auf sehr unsicheren Parametern basieren.

Zitat

Original von udo260452
Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man deshalb die Einsturzstelle abgeriegelt hatte, um den Sensationsjournalisten aus aller Welt nicht die Chance zu geben, pietätlose Nahaufnahmen von Leichenteilen der Opfer zu machen? Dass man erstmal nach eben diesen Teilen die Einsturzstelle abgesucht hat?
Könnte es nicht vielmehr so sein, dass man deswegen die Einsturzstelle abgeriegelt hatte, damit man die notwendige Ruhe hat, nach eventuellen Klopfzeichen Verschütteter zu horchen? Das ist nämlich eine Standardprozedur bei Gebäudeeinstürzen aller Art. Ich meine, mich erinnern zu können, dass ganz tief im Untergrund noch Überlebende geborgen wurden.

In den ersten Tagen nach dem Anschlag macht das absolut Sinn. Es macht auch absolut Sinn, nicht jeden Dahergelaufenen dort rumspazieren zu lassen. Es macht jedoch KEINEN Sinn, mit der Untersuchung beauftragten Spezialisten den Zugang zum "Tatort" zu verwehren. Die durften lediglich wenige Stahlteile begutachten, die für diesem Zweck zu einer speziellen Deponie ausgelagert wurden.
Selbst wenn man den Aulöser des Einsturzes als bekannt voraussetzt, kann man aus den Trümmern noch immer wertvolle Hinweise gewinnen, um Konstruktionsfehler aufzudecken und zukünftig zu vermeiden. Das ist bei Gebäudeeinstürzen auch eine Standardprozedur. Den Spezialisten wurden aber noch nicht einmal die Baupläne zur Verfügung gestellt. Die sind bis heute offiziell unter Verschluß. Nur durch einen "Whistleblower" gelangten Blueprints der Towers an die Öffentlichkeit.

Zitat

Original von udo260452
Beim allerbesten Willen kann ich hier keinerlei irgendwie erkennbaren Vorteil für den damaligen Präsidenten Bush persönlich, seine Regierung oder andere staatliche Stellen der USA sehen! Tut mir Leid, aber damit fällt Dein gesamtes "Verschwörungshaus" in sich zusammen wie die Twin Towers!


Die aus meiner Sicht möglichen Motive habe ich nun schon ausführlich genug erklärt. Tut mir leid, daß ich nicht mit konkreten Zahlen aufwarten kann, die diversen Steuererklärungen und Bilanzen stehen mir nicht zur Verfügung. Aber jetzt drehe ich den Spieß mal um und verlange von dir Beweise, daß weder Bush noch seine Hintermänner oder irgendwelche potentiellen Nutznießer aus der Wirtschaft einen Vorteil aus den Anschlägen gezogen haben. Ebenso verlange ich von dir Beweise, daß die offizielle Erklärung der Einstürze richtig ist. Ich verlange weiterhin Beweise dafür, daß Militärs NICHT über geheime Technologien verfügen.
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udo260452

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256

Montag, 13. Juli 2009, 21:40

Zitat

Original von Ted Striker
Du stellst das AUGENSCHEINLICHE mit dem TATSÄCHLICHEN gleich.

Nun, manchmal ist das Offensichtliche auch das, was tatsächlich stattgefunden hat. Nicht immer muss man was Geheimnisvolles in was Offensichtliches hineininterpretieren.

Zitat

Ich erinnere nochmal daran, daß die Einsturzursache von 9/11-Commission und FEMA nicht geklärt werden konnte und die Erklärung der NIST auf nachweislich fehlerhaften Computersimulationen beruht, die zudem auf sehr unsicheren Parametern basieren.

Wo, bitte ist denn dieser angebliche "Nachweis", dass die Einsturzursache nicht geklärt werden konnte?

Wo, bitte ist denn der angebliche "Nachweis", dass die Computersimulationen fehlerhaft waren?

Zitat

Die sind bis heute offiziell unter Verschluß. Nur durch einen "Whistleblower" gelangten Blueprints der Towers an die Öffentlichkeit.

Aha, man treibt einen nie dagewesenen Aufwand, um die Sprengung und die Vorbereitungen dazu geheimzuhalten aber dann gelingt es einem "Whistleblower" die ach so streng geheimen Blaupausen der Baupläne zu verraten? Lebt der noch?

Zitat

Die aus meiner Sicht möglichen Motive habe ich nun schon ausführlich genug erklärt.

Nein, hast Du nicht. Du hast nur ganz allgemein von "Geld und Macht" geschrieben. Beides lächerliche Motive, immerhin sprechen wir hier vom sowieso schon mächtigsten Mann der Welt, dem amerikanischen Präsidenten. Und Geld genug hatte der auch schon, bevor er zum mächtigsten Mann der Welt gewählt wurde.
Keine Motivation.

Zitat

Tut mir leid, daß ich nicht mit konkreten Zahlen aufwarten kann, die diversen Steuererklärungen und Bilanzen stehen mir nicht zur Verfügung.

Dummes Zeug und das weißt Du.

Zitat

Aber jetzt drehe ich den Spieß mal um und verlange von dir Beweise, daß weder Bush noch seine Hintermänner oder irgendwelche potentiellen Nutznießer aus der Wirtschaft einen Vorteil aus den Anschlägen gezogen haben. Ebenso verlange ich von dir Beweise, daß die offizielle Erklärung der Einstürze richtig ist.

Du verlangst von mir Beweise? ???

Zitat

Ich verlange weiterhin Beweise dafür, daß Militärs NICHT über geheime Technologien verfügen.

Du schließt vom Allgemeinen aufs Spezielle. Dass das Militär überall auf der Welt irgendwelche Geheimnisse hat, brauchst Du mir nicht zu erzählen. Ich war selber einer von denen :D .

Daraus aber nun messerscharf zu schließen, dass auch bei diesem Ereignis der Terroranschläge militärische Geheimtechnologie zum Einsatz kam, ist unzulässig. Nur, weils so schön passt? Immer, wenn man nicht weiterweis, dann kommt was Ultrageheimes aus der Giftküche des Militärs zum Zuge? Sozusagen der geheime Joker, der immer zieht?

Nein nein, so wird das nichts. Da musst Du schon mit was anderem kommen.

Grüße
Udo

dieter w

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257

Dienstag, 14. Juli 2009, 07:45

@ Ted: Danke für deinen Erklärungsversuch. Inhaltlich finde ich ihn jetzt nicht unbedingt zwingend, aber immerhin wäre das eine Möglichkeit.

@ All: Warum unterstellt ihr Ted einen Verschwörungswahn? Er hat sich sehr tiefgehend mit dem Vorfall befasst und kommt zu dem Schluss, dass da einige Lücken bzw. Ungereimtheiten in den offiziellen Erklärungen sind. Diese hat er plausibel dargelegt und die Forderung unterstrichen, dass es Klärungsbedarf gibt. Das klingt für mich nicht nach Verschwörung, sondern nach normalem ingenieursmäßigem Vorgehen. Dabei spielt die Motivation zunächst eine untergeordnete Rolle. Diese ist allenfalls wichtig, wenn man sich fragt, welche Möglichkeiten eines sonstigen Hergangs in Betracht kommen. Und auch da ist es aus meiner Sicht zulässig, diese Frage einfach mit "alle" zu beantworten.
Ich selbst kann mir keine Verschwörung vorstellen, bei dem das Militär oder der Geheimdienst eine wesentliche Rolle gespielt haben. Aber ich kann es auch nicht ausschließen und ich sehe die offizielle Berichterstattung als - vorsichtig formuliert - "wachsweich" an. Warum sollte man da nicht ein wenig bohren? Der Ausgang ist aus meiner Sicht offen und könnte Überraschungen in die eine oder andere Richtung bringen...
:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

udo260452

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Beruf: Pensionär

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258

Dienstag, 14. Juli 2009, 11:40

Zitat

Original von dieter w
@ All: Warum unterstellt ihr Ted einen Verschwörungswahn?
Dieter

Niemand braucht ihm "Verschwörungswahn" zu unterstellen, dass tut er schon selbst ..... lies doch noch mal all seine Beiträge.

Zitat

Er hat sich sehr tiefgehend mit dem Vorfall befasst und kommt zu dem Schluss, dass da einige Lücken bzw. Ungereimtheiten in den offiziellen Erklärungen sind.

Langsam wirds echt lächerlich:
Er hat sich also "sehr tiefgreifend" mit dem Vorfall befasst ........... aha, er war also vor Ort, hat persönlich mit den an den Untersuchungen beteiligten Wissenschaftlern gesprochen, verfügt über die Sach- und Fachkenntnis eines Bauingenieurs, hat die Baupläne, die ja soooo geheim sind, eingehend studiert, hat die von ihm als "Beweis" angeführten Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen höchstpersönlich nochmals verifiziert, kann sich für die gesicherte Herkunft und Authentizität dieser Proben verbürgen usw.

Hut ab, das wusste ich nicht.

Was sagt die amerikanische Regierung zu seinen sensationellen Enthüllungen? Oder hat man ihn schon bedroht, er solle da nicht weiterbohren, sonst ..............

Ehrlich, manche Leute wollen glauben ............

Zitat

Dabei spielt die Motivation zunächst eine untergeordnete Rolle.

Nein, die Motivationsfrage ist sogar die Frage schlechthin, denn nichts geschieht auf der Welt ohne Motiv, ohne Begründung. Niemand tut etwas völlig ohne Grund.
Es gibt immer ein Motiv!

Daher muss man, wenn man halbwegs seriös an diese Sache herangehen will, zunächst nach einem Motiv suchen. Erst, wenn man dieses Motiv meint, gefunden zu haben, dann kann man darangehen und die Möglichkeiten abschätzen, die dem vermeintlichen Täter zur Verfügung gestanden haben könnten.

Also für mich sehe ich keinen irgendwie erkennbaren "Vorteil" einer staatlich angeordneten Sprengung der WTC-Gebäude, was wäre der denn?
Diese immens wichtige Frage ist noch nicht mal Ansatzweise beantwortet worden!

Grüße
Udo

259

Dienstag, 14. Juli 2009, 11:57

Zitat

Original von dieter w
@ All: Warum unterstellt ihr Ted einen Verschwörungswahn?


Darum:

Zitat

Er hat sich sehr tiefgehend mit dem Vorfall befasst


;)

260

Dienstag, 14. Juli 2009, 16:13

Zitat

Original von udo260452
Nein, die Motivationsfrage ist sogar die Frage schlechthin, denn nichts geschieht auf der Welt ohne Motiv, ohne Begründung. Niemand tut etwas völlig ohne Grund.
Es gibt immer ein Motiv!

Es gibt immer ein Motiv, unzweifelhaft. Welches Motiv habe ICH, daß ich mich überhaupt mit diesem Thema auseinandersetze? Gegen die populäre Meinung? Meine Freizeit mit aufwendigen Recherchen verbringe, anstatt meine kaputten Flieger und Helis instandzusetzen? Oder sonst nichts besseres zu tun habe?
Auf den Punkt gebracht lautet das Motiv: Ich habe es satt, mich verarschen zu lassen.
Während meiner ersten Lebenshälfte in der DDR wurde mir unermüdlich eingetrichtert, daß der Sozialismus/Kommunismus die einzige Gesellschaftsordnung mit Zukunft ist. Zeitungen und TV berichteten tagtäglich von großartigen Errungenschaften, von sozialer Sicherheit, von übererfüllten Plänen und vom einzigartigen Glück, in dieser Gesellschaft leben zu dürfen. 99% der DDR-Bürger waren vom Gegenteil überzeugt, aber nur sehr wenige brachten diese Überzeugung öffentlich zum Ausdruck. Mit wenig erfreulichen Konsequenzen. Trotzdem haben diese wenigen Mutigen letztendlich einen Umbruch ausgelöst, der Rest ist Geschichte. Aber die Verarsche nahm ihren Lauf. Ein großer dicker Mann erzählte uns, daß wir jetzt EIN deutsches Volk sind und sich die Lebensverhältnisse sehr bald angleichen werden (was sich nach fast zwei Jahrzehnten noch immer nicht bewahrheitet hat, aber damit habe ich gar kein Problem). Manager kauften zu symbolischen Preisen ganze Betriebe, versprachen Wiederaufbau und Sicherung von Arbeitsplätzen. Der größte Teil von ihnen verschwand genauso schnell, wie er gekommen war, nachdem sie die Betriebe abgewickelt hatten. Natürlich nicht, ohne vorher die Fördergelder abgeschöpft zu haben. Heerscharen von Versicherungsvertretern sorgten sich um unsere Zukunft. Sie vermittelten uns den Glauben, daß wir nur Gutes tun, wenn wir uns im Zweitageskurs zu Verkäufern ausbilden lassen und unsere Nächsten von den großartigen Vorsorgeplänen überzeugen. Andere brachten auf ähnliche Weise Lexika, Haushaltsartikel und Gewinnspiele unter die Leute. Die Strukturältesten vergaßen leider zu erwähnen, daß man das schnell verdiente Geld teuer erkaufen muß, mit dem Verlust von Freundschaften, Achtung und Selbstachtung.
Später tönte ein kleiner dünner Mann im Brustton der Überzeugung: "Die Renten sind sicher!". Aufstrebende Politiker versprachen und versprechen Steuerentlastungen, um nach der Wahl dem Normalbürger noch tiefer in die Tasche zu greifen, während sie den krisengebeutelten Milliardären Steuergeschenke und Bürgschaften hinterher werfen. Sie sehen sich in der Pflicht, unser Genuß- und Suchtverhalten zu regulieren, uns vor dem Einfluß böser Computerspiele zu schützen. Sie müssen unsere Freiheiten einschränken, um gegen den islamischen Terror gewappnet zu sein. Alles nur zu unserem Besten, der gesetzestreue Bürger hat ja nichts zu befürchten. Sie appellieren an unsere Moral, haben aber keine Skrupel, ungerechte Kriege zu unterstützen und sich nach Belieben die eigenen Taschen vollzustopfen.
Die Verarsche wird so lange nicht aufhören, wie es sich die Masse gefallen läßt. Mir stinkts jetzt schon gewaltig...
Was das mit dem 11.9. zu tun hat? Der 11. September 2001 war ein Schicksalstag, eine Art Trigger, der einen Großteil politischer Entscheidungen erst möglich gemacht hat. Seitdem findet unaufhörlich eine Art Konditionierung der öffentlichen Meinung statt. Die Generalrechtfertigung "Terrorabwehr" wirft ihre Schatten auch auf innenpolitische Aspekte. Stück für Stück wird die Toleranzschwelle gegen staatliche Willkür nach unten verschoben. Nicht nur Terroristen, sondern auch Kinderschänder, Amokläufer und Komasäufer stecken sich die Politiker auf ihre erhobenen Zeigefinger. Die Bürger werden nicht geschützt, sie werden entmündigt. UND DAS NERVT!!
Aber was ist, wenn sich herausstellen sollte, daß der 11.9. NICHT das Werk islamischer Extremisten war oder zumindest nicht ihr alleiniges Werk?? Welche Folgen hätte eine solche Erkenntnis globalpolitisch und für den Glauben an die westliche Demokratie? Vielleicht.. ja vielleicht würden dann endlich ein paar Leute mehr die Augen öffnen und die Verarsche nicht mehr anstandslos in Kauf nehmen.
DAS ist mein Motiv.
Warum ich das gerade in einem Modellbauforum diskutiere? Ganz einfach, hier gibt es jede Menge intelligente Menschen, die selbst nachdenken und ihre Schlüsse ziehen können. Ich kann und will hier gar nicht Verschwörungen aufdecken oder beweisen. Mir genügt es schon, wenn ich den einen oder anderen zum Nachdenken angeregt habe...
...lieber Luftraum als Raumluft...