Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

541

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 12:53

Wenn du der Meiung bist, dass eine Nase mit von mir aus 45° die Eindringtiefe ändern, dann stell' halt die Gleichungen auf und löse sie.

Alles andere ist heiße Luft, Glaube oder besser Aberglaube.

542

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 13:13

Ich hasse Differentialgleichungen und bin auf deine (dr.klepp) Loesung auch gespannt.

BTW: Fragt mal auf einem Schiessstand nach was die zu Newton meinen. Da wird naemlich oft aus oekonomischen Gruenden nach den Geschossen im Sandwall gegraben und gesiebt. Sind doch sehr unterschiedliche Eindringtiefen je nachdem was fuer ein Geschoss verwendet wurde und ob es von einer Pistole oder einem Gewehr kommt. Schnelle Geschosse dringen z.Tl. kaum ein. Die zerfetzt es schon in den oberen Schichten.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


543

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 14:20

@ #: Ich habe bereits eine Abschätzung geliefert (dazu müsstest Du aber den Text sinnergreifend lesen...) und das dazu benutzte Verfahren. Dein Verhalten erinnert an das eines Kindes im Trotzalter ...

544

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 17:08

@#
Was hast du denn für eine Ausbildung genossen?

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

545

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 17:46

Meine Ex-Frau ist eine "Hochbegabte" und zwar genau so wie mans darunter versteht.
Trotzdem ist sie 2x durch die Steuerberaterprüfung gerasselt.
Sie ist nicht in der Lage Phantasie walten zu lassen und "versteckt" sich hinter Paragraphen und den Steuergesetzen.
Sie wäre beim FA viel besser aufgehoben gewesen :D
Irgendwie erinnert mich das hier daran.
Anstatt mal darüber nachzudenken warum etwas anders ist wie man zunächst denkt
lamentiert Mr. Noname mit den "Naturgesetzen" herum die wir ja alle
1. nicht kennen
2. uns ständig drüber hinwegsetzen.

Mich erinnert sein Verhalten ganz stark an das von Kreationisten :D

Aber eines muß man Mr. Noname lassen:
er hat es geschafft daß ich mich ärgere.

Darüber ärgere ich mich am meisten :nuts:

Falls er einen Prof. hatte-
der war Gottfroh als er ihn loshatte :D
Dt. Firmen leiden dann oft unter solchen Genies ;)
Ich kenne da jemanden in meiner nächsten Verwandtschaft der ein Lied davon singen kann.
Die Firma will noch diese Woche den 400M in die Luft bringen- haben sie´s geschafft?

Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.st« (9. Dezember 2009, 17:49)


546

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 23:20

Jungs, was erwartet ihr? Einer schreit "1+1 = 3", dann sag' ich "he, 1+1=2", und drarauf hin verhaltet ihr euch als wollte man eure Familienjuwelen klauen :wall:

@Thomas Radetzki: Würd's jemand verstehen, wenn ich's hinschreib'? Würd's was nutzen, wo's ohne besser geht? Vielleicht setzte ich auch zu viel Grundwissen voraus, kann sein.
@önsen: Reichen 2 NaWi - Titel als Qualifikation?

Ich sag's noch mal ganz langsam:

Die 3 wichtigsten, elementaren, überall gültigen Erhaltungsgrößen in der klassischen Mechanik sind:
- Impulserhaltung
- Energieerhaltung
- Drehmomenterhaltung

Wenn eine davon verletzt wird, dann ist was faul. Da hilft alles jaulen nichts. Ich bring das letzte mal die vollständige Herleitung für beliebige Impaktoren in idealen Medien:

Die 2 Erhaltungsgrößen, um die es geht, sind Energie und Impuls:

E = M * V ^ 2 / 2
I = M * V

V ist ein Vektor, I auch.
V ^ 2, M sind Skalare.

Summen:
E = Ma * Va ^ 2 / 2 + Mb * Vb ^ 2 / 2
I = Ma * Va + Mb * Vb

Es gilt weiter:

Energieerhaltung: E(vorher) = E(nacher)
Impulserhaltung: I(vorher) = I(nacher)



Randbedingungen:

vorher:
Ma = M
Mb = unbekannt
Va = V
Vb = 0

daraus ergibt sich:
E = Ma * Va ^ 2 / 2
I = Ma * Va

nacher:
Ma = M
Mb = Mb(vorher)
Va = 0
Vb = unbekannt

daraus ergibt sich:
E = Mb * Vb^ 2 / 2
I = Mb* Vb

Aus Impulserhaltung:

I(vorher) = I(nacher)
Ma * Va = Mb* Vb
Vb = Ma *Va / Mb

aus der Energieerhaltung:

E(vorher) = E(nacher)
Ma * Va ^ 2 / 2 = Mb * Vb ^ 2 / 2 | *2
Ma * Va ^ 2 = Mb * Vb ^ 2

Vb aus Impulserhaltung einsetzten liefert:

Ma * Va ^ 2 = Mb * ( Ma * Va / Mb ) ^ 2
Ma * Va ^ 2 = Mb * Ma ^ 2 * Va ^ 2 / Mb ^ 2
Ma * Va ^ 2 = Ma ^ 2 * Va ^ 2 / Mb | * Mb / Va ^ 2
Ma * Mb = Ma ^ 2 | / Ma
Mb = Ma

I = Mb * Vb = Ma * Va

Oder in Worten:
Die verdrängte Masse aus dem Schusskanal ist gleich der Geschoßmasse.

Und: der Impuls nacher zeigt in die selbe Richtung wie der Impuls vorher - keine magische Umlenkung zur Seite.

Man beachte: Im idealen Medium ist es vollkommen egal, wie der Impaktor geformt ist. Es geht rein um Energie und Impuls.

An dieser Stelle kommt die Vereinfachung nach Newton: Geschoß und Schußkanal werden nach M = d * A * L vereinfacht zu L = l * Da / Db. Das heißt, es wir ein gewisser Fehler in der Abschätzung zu Gunsten der leichteren Berechenbarkeit in Kauf genommen.
Z.B.: Ein Geschoß mit 28mm Länge Spitze/Boden wird als Zylinder mit 28mm Länge und der realen Dichte des Geschoßes angenommen. Das heißt, die Eindringtiefe wird um ein Fixum kleiner der maximalen Geschoßlänge überschätzt. Wer will, kann das über die Massen nachrechnen.

Wenn man möchte, kann man auch für gegebene Geschoße mit bekannter Masse die Länge des Schußkanales über die Massen berechnen, ist ja keine Hexerei.

Es kommt nirgends ein Formfaktor vor, keine magischen Konstanten, nichts. Einfach elementare Physik.

Zu den Messungen der Eindringtiefe von Lipos etc:
- Der Lipo alleine dringt nicht tief ein, da gehört noch was dazu. Der Flieger, z.B.
- Gemessen wird (fast) immer falsch. Ist eine Tatsache, die keiner gerne hört. Falsches 0-Niveau, falscher Winkel, falscher Start und Endpunkt, ....
- Physik ist allgemein gültig, egal was Reporter schreiben, die Polizei verlautbart oder in den Gesetzestexten steht.

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

547

Freitag, 11. Dezember 2009, 08:23

Ich kann mir nicht vorstellen daß irgendjemand hier die allgemeingültige Physik anzweifelt.
Die Naturgesetze werden nur scheinbar "überlistet" es muß also einen Punkt geben wo man Deiner Theorie noch einen Schuß Realität hinzugeben muss.
Darüber solltest Du mal grübeln denn-
es nützt überhaupt nichts andauernd zu sagen daß dies alles gar nicht möglich ist weil es den Naturgesetzen widerspricht,
wenn die Realität hin und wieder mal was anderes sagt ;)

Es ist nun mal eine Tatsache daß manche Flieger mehrere Meter tief in der Erde steckten wie in einem Schneehaufen und sich von außen kaum mehr finden ließen.
Vielleicht ist der Begriff "bohren" falsch weil der Flieger die Erde auch nach oben verdrängte und die dann wieder runterregnete und die Reste unter sich begrub,
an der Tatsache führt einfach kein Weg vorbei.
Frag Dich doch mal als Physiker wem ich mehr trauen darf:
meinen Berechnungen oder
meinen Augen?
Und dabei kann ich nur Augenzeugen wirklich berücksichtigen denn mit den paar Fotos die man von derartigen Abstürzen zu sehen bekommt kann man nicht wirklich was beweisen.

Ich kenne nun immerhin schon 2 Leute die sich beruflich mit dem Thema Absturz von Militärjets befassen bzw. befassten.
Der eine befasst sich mit Tornados,
der andere ist a.D. war in FFB stationiert und wurde hinzugezogen bei einigen wenigen Starfighter Abstürzen ;)
http://www.916-starfighter.de/GAF_crashes.htm

Der Mann ist zwar schon etwas älter aber wenn er sagt er habe einige Male nach Starfightern auf offenem Feld suchen müssen-
dann waren sie wohl ziemlich "weg" ;)

Ganz sicher nicht durch Geisterhand, Überwindung von Naturgesetzen oder sonstwas sondern durch besondere äußere Umstände.
Dazu würde ich Winkel, Geschwindigkeit, Untergrundbeschaffenheit... zählen.

Du kannst uns 100x eine Berechnung präsentieren (die ich im Übrigen nicht verstehen kann und will, schließlich kann ich nicht rechnen)
sie berücksichtigt offensichtlich Faktoren nicht die einen erheblichen Einfluß auf das tatsächliche Resultat haben.
Und darauf solltest Du deine Energie verschwenden denn die Praxis widerspricht scheinbar der Theorie!
Und wenn das so ist sucht der engagierte Physiker nach dem "Warum" und sagt nicht dauernd "basta" ;)
So kommt Forschung jedenfalls nicht voran 8(

Daß dem so sein muss zeigt auch die Tatsache daß kein ernstzunehmender Wissenschaftler weltweit den Absturz in Shanksville bezweifelt.
Wenn dem so wäre hätte man einen Skandal riesigen Ausmaßes aufdecken können was nicht geschehen ist.
Stecken die alle unter einer Decke?
Wurden die alle bedroht?
Weltweit?
Und Du bist der Rufer im Wald?
Wenn es so "einfach" ist hinter die Lügen der amerik. Administration zu kommen?
Schon seltsam findest Du nicht?

Zu dem Lipo-
wie ich geschrieben habe hab ich nie behauptet daß der Lipo sich alleine durch die Erde gebeamt hat ;)
Von Anfang an war klar daß ich den Lipo aus einer ziemlichen Tiefe ausgraben mußte.
Daß dabei Fehler entstehen streite ich nicht ab und einen Meterstab hatte ich kaum dabei ;)
Die Sniper ist von der Spitze bis zu den Flächenenden ca. 60cm lang und wie man sehen kann steckte sie bis zu den Flächenenden in der Erde.
Alles dazwischen hat sich mehr oder weniger stark zusammengestaucht und der Lipo hat sich innerhalb des vom Rumpf verdrängten/verdichteten Erdreichs nach "vorne" bewegt auf eine Tiefe von ca 30 cm.
Und den Unterschied zwischen 15 und 30cm kenn ich als Mann doch sehr genau ;)
Berücksichtige ich das Vergleichsniveau- die Nulllinie dann ist da vielleicht ein Fehler drin.
Es können also auch reale 25cm gewesen sein.

Seit über 30 Jahren betreibe ich Modellflug und da erlebt man einiges, u.a. auch Abstürze wo man den Flieger völlig intakt aus der Erde ziehen konnte obwohl er vorher mit mehr als 100 km/h senkrecht zu Boden ging.
Zahlreiche User können bestätigen daß es sowas gibt und auch ziemlich- überraschend!- tiefe Löcher!

So, das sind aus meiner Sicht die realen Tatsachen und dem stehen theoretische Berechnungen gegenüber.
Wenn Du so gut bist wie Du behauptest wird es Dir möglich sein Theorie und Praxis in Einklang zu bringen 8)
Wir sind gespannt!
Oliver

548

Freitag, 11. Dezember 2009, 09:34

Es bestreitet auch niemand die Gültigkeit der Erhaltungssätze - es geht um deren Anwendung. Die in deisem Zusammenhang einfach unpassende Formel für die Durchschlagskraft geht davon aus, daß ein Zylinder aus dem durchschlagenen Material in der Größe des Durchschlagskanals auf die Geschwindigkeit des Geschosses beim Aufprall beschleunigt wird. Würde jetzt im konkreten Fall bedeuten, daß etwa 100 m3 Erde mit etwa 220 m/s wegfliegen und das Flugzeug steht. Klingt irgendwie nicht recht plausibel.
Der Fehler liegt einfach darin, daß von einem zylindrischen Stück verdrängten Materials ausgegangen wird, das exkat auf die Aufprallgeschwindigkeit beschleunigt wird. Das stimmt schon nur annäherungsweise beim Aufprall eines Geschosses auf Gelatine, scon gar nicht in unserem Fall.
Tatsächlich könnten wir auch annehmen, daß eine Masse von 10.000 t im Mittel auf 2,5 m/s (bei Annahme Flugzeug 100 t und 250 m/s) beschleunigt wird. Die 10.000 t verlieren ihre kinetische Energie aufgrund der Reibung dann auf wenigen Metern.
Warum könnte eine so große Masse beschleunigt werden: Erde ist nicht kompakt wie Stahl oder Stein, bei einem oberflächlichen Aufprall breitet sich der Druck durch den Aufprall auch seitlich entsprechend aus. Damit wird die Querschnittsfläche um ein mehrfaches größer als die Querschnittsfläche des Flugzeuges.

'Magische Umlenkung zur Seite': die ist nicht magisch; Hinweis: vordergründig würde beim Abprallen einer Kugel an einer festen Wand die Impulserhaltung auch nicht gelten. Wo ist also der verdeckte Impuls ? :w Weiterer Hinweis: Impuls P = m * v = F * t

Bezüglich Qualifikation: 2 NaWi - Titel alleine sagen nur wenig über die Qualifikation als Physiker aus. Ich habe Physik studiert und war z.B. immer wieder erstaunt über die teilweise haarsträubenden Kenntnisses meiner Chemiker-Kollegen

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

550

Freitag, 11. Dezember 2009, 10:41

@Wolfgang Planer:

Zitat

Es bestreitet auch niemand die Gültigkeit der Erhaltungssätze - es geht um deren Anwendung


Wenn du Physik studiert hast, dürftest du aber gröbere Schwierigkeiten mit dem Abschluß bekommen haben oder? Deinem Posting legt den Schluß zumindest sehr nahe.

Zitat

Die in deisem Zusammenhang einfach unpassende Formel für die Durchschlagskraft geht davon aus, daß ein Zylinder aus dem durchschlagenen Material in der Größe des Durchschlagskanals auf die Geschwindigkeit des Geschosses beim Aufprall beschleunigt wird.


Wo kommt in der Herleitung ein Zylinder vor?


@ Oliver Staudenmaier:

Zitat

Daß dem so sein muss zeigt auch die Tatsache daß kein ernstzunehmender Wissenschaftler weltweit den Absturz in Shanksville bezweifelt.

"ernstzunehmender" ist genau der Punkt. Wer nicht in der Kronenzeitung steht, ist nicht "ernstzunehmend". Es gab sehr wohl Physiker, die sagten die Darstellung ist Unfug. Aber warum soll man da weitermachen, wenn's eh nichts nützt? Ich hab' hier auch nur geschrieben, weil weiter vorne jemand von irgendwas von 11 Fuß (oder so) geschrieben hat, wo man das Triebwerk gefunden hat.


Was soll's, Aberglaube regiert die Welt.

551

Freitag, 11. Dezember 2009, 11:20

#: Jetzt geht's Dir aber nur mehr um Polemik. Deine Postings enthalten für mich keine Hinweise darauf, daß Du Dich mit den Argumenten anderer ernsthaft auseinandersetzen willst (oder kannst). Mich wundert nur, wie man mit einer derartigen Einstellung zu einem Abschluss in NaWi kommt.

Noch ein Hinweise zu Deiner hier präsentierten Ableitung: Du hast die Masse des verdrängten Material errechnet aus der Annahme, daß die kinetische Energie vollständig erhalten bleibt (diese Annahme ist in den üblichen Ableitungen nicht notwendig, weil dort der von mir angeführte Zylinder als beschleunigte Masse angenommen wird).
Im Grunde genommen hast Du nur den Fall 'Vollkommen elastischer Stoß mit vollständiger Erhaltung der kinetischen Energie' nachgerechnet (und der Fall hat wenig zu tun mit 'vollständige Herleitung für beliebige Impaktoren in idealen Medien')

Es sind aber 2 Annahmen nicht erfüllt:
- der Stoß ist bei weitem nicht elastisch
- die kinetische Energie bleibt bei weitem nicht erhalten (Reibung)

Wenn aber die Annahme der vollständigen Erhaltung der kinetischen Energie nicht stimmt, dann stimmt auch der Schluß 'verdrängte Massse = auftreffende Masse' nicht.
Tatsächlich kann die betroffene Masse so nicht wirklich berechnet werden, den tatsächlich wissen wir zuwenig über die kinetische Energie der Erdmasse nach dem Aufprall. Damit wissen wir auch zuwenig über die Masse der beim Aufprall verdrängten Erde und damit haben wir überhaupt keine Abschätzung für die Größe des Kraters

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »planw« (11. Dezember 2009, 11:25)


o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

552

Freitag, 11. Dezember 2009, 11:22

Warum soll man nicht weitermachen?
Wenn es für jeden durchschnittlichen Physiker bzw. sogar Studierten möglich ist anhand vergleichsweise einfacher Rechnungen nachzuweisen daß in Shanksville eben kein Flugzeug runtergekommen ist,
dann würde es geradezu wimmeln von solchen Meldungen ;)
Kronenzeitung, Bild aber auch Spiegel etc. womöglich sogar in entsprechenden Fachzeitschriften ;)

Glaubst Du wirklich daß die Amis auch nur im Ansatz so blöd sind uns solche Bilder zu liefern, zu behaupten daß da Flug 93 drinsteckt obwohl man von außen so gut wie nichts sieht?
Etwas, das für Verschwörungsfanatiker ein leichtes gefundenes Fressen ist?
Wie leicht wäre es gewesen ein paar richtig schöne Trümmerstücke zu plazieren die dem gewohnten Absturzbild entsprechen?

Etwas das auch Du gepostet hast daher komm mir jetzt nicht mit "ich habe nur gepostet weil...."
Auch ich bezieh meine Infos über Flug 93 ausschließlich über das was die Medien hergeben- wie jeder andere auch!
Nur reicht meine Phantasie eben aus mir vorzustellen daß da eben doch Flug 93 liegt, daß es möglich ist daß man von außen nicht viel sieht (zumindest nicht auf den Bildern, ich war ja genau wie sonst niemand vor Ort) und daß man ein Triebwerk aus recht großer "Tiefe" geborgen hat.
Wobei Tiefe eben nicht aussagen wie tief es eingeschlagen ist sondern wie tief man es im Vergleich zur Umgebung gefunden hat ;)
Wir haben Lockerbie gezeigt und Du ein Foto eines schon anfangs abgerissenen Triebwerks das aufm Teer gelandet ist und kaum in die Tiefe vorgedrungen ist.
Wir oder ich haben andere Beispiele gepostet und Du sprichst nur vom Aberglauben, heißer Luft oder der Aufhebung von Naturgesetzen- wirst also immer sofort dann polemisch wenn es Deinem Glauben- denn nichts anderes ist es- nicht entspricht.
Was soll Wolfgang denken wenn Du ihm unterstellst Schwierigkeiten mit dem Abschluß gehabt zu haben?
Hast Du schon mal- bitte nicht persönlich nehmen, ich kann auch nichts für den Begriff-
von Fachidioten gehört?
Das sind Leute die in allem Möglichen einen Abschluß haben aber leider rein gar nichts drauf haben.
Ein erfolgreicher Abschluß sagt noch nicht sehr viel über die fachliche Kompetenz aus!

In Shanksville wurde Flug 93 gefunden, die Opfer identifiziert und die Überreste den Angehörigen übergeben und Du hast von Anfang an behauptet daß jeder selbst dran schuld ist wenn er an den Wahrheitsgehalt glaubt.
Das sind die Fakten aber eben auch daß Du alle die sich vorstellen können daß es halbwegs so war wie offiziell behauptet ins Lächerliche ziehen wolltest.
Dabei hast Du nicht gemerkt daß Du dich selber damit immer unglaubwürdiger gemacht hast.
Du hast Dich verrannt und beharrst bis zuletzt darauf recht zu haben.

Trete doch mal vor die Angehörigen der Opfer und sag denen "..und ich habe doch recht, ihr wurdet verar....t..."
Ich finde die haben ein Recht auf die Wahrheit.

Oliver

553

Freitag, 11. Dezember 2009, 12:14

Natürlich gelten Impuls- und Energieerhaltungssatz das ist doch sonnenklar, Nik!
Du kannst gerne mal nach meinen Statements zu Perpetuum Mobiles suchen, du wirst keinen Glauben an Schamanismus finden.

Allerdings gehst Du offensichtlich von falschen Voraussetzungen für die Bodenbeschaffenheit aus. Du setzt z.B. voraus, er wäre inkompressibel.

Weiter oben habe ich vorgerechnet, daß ein Flieger die Menge Erde, die in dem Krater "fehlt" durchaus verdrängen/bewegen kann. Alles was von Dir kam, war beißende Polemik und groteske Verdrehungen und weiterhin die Behauptung, ein Flugzeug mit 200km/h dringt genauso tief ein, wie eines mit 800 km/h.

554

Freitag, 11. Dezember 2009, 13:09

@DrM:

Wie weiter oben ausgeführt, gilt das für den Idealfall (reibungslos, inkompressibel, drucklos, ...).

> ein Flugzeug mit 200km/h dringt genauso tief ein, wie eines mit 800 km/h.

Das habe ich nie behauptet. Ich habe gesagt: egal, wie schnell ein Flugzeug ist, die theoretische Eindringtiefe kann nicht überschritten werden.

In keinem Fall wirst du in der Realität eine Eindringtiefe vorfinden, die größer als die theoretische Eindringtiefe ist. Um mehr geht's nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dr.klepp« (11. Dezember 2009, 13:10)


555

Freitag, 11. Dezember 2009, 15:27

Das stimmt!

Allerdings nur in der Theorie.

Wie kannst Du sonst erklären, daß ein 19mm langes Projektil aus Blei (Dichte 11,4g/ccm) 348mm tief in ballistische Gelatine (Dichte ca 1,06g/ccm) eindringen kann? *)

Nach Newtons Abschätzung wäre bei 204mm Schluss. Raus kommt aber das 1,7fache.
Und das bei einem ganz sicher inkompressiblen Medium.

Wie willst Du das ganze für Erdreich (kompressibel) berechnen?


*) http://www.thehighroad.org/showthread.php?t=376514

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DrM« (11. Dezember 2009, 15:29)


556

Freitag, 11. Dezember 2009, 15:29

<Vollständige Herleitung für beliebige Impaktoren in idealen Medien>
<In keinem Fall wirst du in der Realität eine Eindringtiefe vorfinden, die größer als die theoretische Eindringtiefe ist>

Gegeben ist ein Tankschiff.
Das spezifische Gewicht, auf den unter Wasser liegenden Teil des Volumens bezogen, ist aus naheliegenden Gründen immer gleich groß dem spezifischen Gewicht des Wassers.
Also sollte sich aus voller Fahrt eine Eindringtiefe / Bremsstrecke von max. einer Schiffslänge ergeben. Tatsächlich fangen die Dinger bereits mehrere Kilometer vorm Ziel zu bremsen an (und zwar mit reichlich Gegenschub).
Wenn das Beispiel so nicht genehm ist: mit einem U-Boot wird die Sache nicht viel anders aus.
Aber wahrscheinlich ist Wasser ein nicht so ideales Medium ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »planw« (11. Dezember 2009, 15:30)


557

Freitag, 11. Dezember 2009, 16:07

@DrM:

Machst du den Block noch dünner, dann kannst du durchschießen - das passiert ab ~ 40cm Blockdicke. Nimmst du einen dickeren Block, sinkt die Eindringtiefe. (da gibt's irgendwo einen Beschußtest, Vergleich 5,7 x 28 mm und 9 x 19 mm, Teile davon sind auch hier http://de.wikipedia.org/wiki/5,7_x_28_mm nachzulesen). Für die genauere Abschätzung für Schußwaffen gibt's hier 2 praxistauglichere Formeln: http://www.hegb.de/waffe/waffeall.pdf - Aber das ist nicht das, worum's geht.

@Wolfgang Planer: Ja, deshalb wird diese Methode auch zum Tunnelbau verwendet, langsam dagegenlehnen und warten ..... Könnte natürlich auch daran liegen, dass du in deinem Gedankenspiel den Tanker nicht aus 1000m Höhe auf das Wasser klatschen läßt, was ein bischen ein anderer Vorgang ist ...

o.st

RCLine User

Wohnort: Donzdorf

Beruf: Schaufensterdekorateur

  • Nachricht senden

558

Freitag, 11. Dezember 2009, 16:21

Leicht offtopic

Ich hätte da mal eine Frage bez. der Bunkerbrecher.
Rein aus Neugierde- wie funktionieren die?
20-25m durchs Erdreich bevor! sie explodieren?

559

Freitag, 11. Dezember 2009, 16:22

Zitat

Original von dr.klepp
@DrM:

Machst du den Block noch dünner, dann kannst du durchschießen - das passiert ab ~ 40cm Blockdicke.


Schau an, die Eindringtiefe kann in der Realität größer sein als in der Theorie!
Das hast Du bis eben vehement bestritten?!

Und warum ist die Eindringtiefe größer als in der Theorie? Weil die Theorie einen unendlichen Block inkompressiblen Mediums annimmt.

Ist der Block nicht unendlich, oder ist das Medium kompressibel, stimmt die Maximalabschätzung nicht, weil das Medium leichter ausweichen kann als angenommen.

Erde ist kompressibel. Also gilt die Formel nicht. Genau das versuchen wir Dir seit Tagen/Wochen zu vermitteln.

560

Freitag, 11. Dezember 2009, 16:43

Ach ja, endliche Schichtdicke des Mediums ... endlich der lange gesuchte Beweis der Hohlwelttheorie!

Ich klink' mich aus. Schnappt euch ein Physikbuch, dann reden wir weiter.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dr.klepp« (11. Dezember 2009, 16:44)