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141

Montag, 8. Juni 2009, 12:05

Zitat

Original von dieter w
Zur Simulation: Ich denke mal, Aufgabe der Simulation war es nicht, das Verhalten der Towers beim Flugzeug-Impact aufzuzeigen, sondern eher die Plausibilität des Gesehenen zu verifizieren.

Richtig, nur aus diesem Betrachtungswinkel kann man dieser Simulation überhaupt etwas abgewinnen. Was daran alles nicht stimmt, kann man hier nachlesen:
http://www.journalof911studies.com/volum…vestigation.pdf
Danach hat sie ungefähr soviel wissenschaftlichen Wert wie Uri Gellers Löffelbiegerei.

OK, dann will ich mal auflösen.
Im NIST-Bericht steht:
- "die verbogenen Säulen der Südwand knickten ein und konnten das Gewicht nicht mehr halten. Die Belastung verschob sich über die Verspannungen auf die angrenzenden Säulen, welche rasch überlastet wurden. In schneller Folge breitete sich diese Instabilität auf die Ost- und Westwände aus."
- "der Gebäudeteil oberhalb der Einschlagzone kippte als starrer Block um mindestens 8° nach Süden."

Glaubt man der NIST, wurde die Abwärtsbewegung eingeleitet, weil die Säulen der Perimeter Wall (Außenwand) einknickten und die obere Sektion in diese Richtung abkippte. Auf dem Video ist aber eindeutig zu sehen, daß dies nicht der Fall war. In den Bildern 12-22 kann man erkennen, daß zuerst die Fernsehantenne lotrecht nach unten absackte. Dann folgt die gesamte Sektion, aber zunächst ebenfalls lotrecht nach unten. Ein leichtes seitliches Abkippen tritt erst ungefähr um Bild 100 auf (die Antenne etwas eher), es kann also definitiv nicht für die Einleitung der Abwärtsbewegung verantwortlich sein. Das Absacken der Antenne deutet vielmehr darauf hin, daß zuerst der innere Stahlkern nachgegeben hat. Die lotrechte Bewegung wäre aber nur zu erklären, falls ALLE 47 Kernsäulen gleichzeitig versagt hätten. Dazu hätten diese aber in exakt gleichem Maße beschädigt oder thermisch geschwächt sein müssen. Ein asymmetrisches Versagen müßte unweigerlich eine deutliches Abkippen bewirkt haben. Hat es jedoch nicht.
Noch etwas ist sehr merkwürdig. Auf dem Video nicht so gut zu erkennen, aber hier anhand von Bildern gut nachvollziehbar. Die Unterkante der oberen Sektion bewegt sich langsamer abwärts als die Dachlinie, d.h. die Sektion scheint teilweise in sich zusammenzufallen. Ein Verhalten, das auf den ersten Blick schlüssig erscheint (Block prallt auf den Unterteil und zerbricht), aber nur dann, wenn man das Gebäude als wenig stabilen kompakten Block ansieht. Wenn man sich die Konstruktion der Türme genauer anschaut (z.B. in dieser Animation oder hier, wird schnell deutlich, daß man die Twintowers nicht mit einem Backsteinhaus vergleichen kann. Sowohl der Stahlkern als auch die Außenwände waren statisch so ausgelegt, daß sie -voneinander völlig unabhängig- ihr komplettes Eigengewicht und jeweils die Hälfte des Gewichtes der Etagen tragen konnten. Zuzüglich einer großzügig bemessenen Reserve, um auch extremen Windverhältnissen und Erdbeben standzuhalten. Zum Verständnis, die Außenfassade der Towers war selbstragend, sie wäre auch dann stehengeblieben, hätte man den Kern und die Floors komplett entfernt. Der Kern alleine sowieso. Diese Konstruktion konnte sich nicht ohne Nachhilfe in kleine Stücke zerlegen. Die Berechnungen von Ross, sofern korrekt, beweisen das auch.
Dreh- und Angelpunkt der NIST-Theorie ist und bleibt die Behauptung vom "Höllenfeuer", das die Stahlkonstruktion aufgeweicht haben soll. Kann sich ein Mensch in der Nähe eines solchen infernalischen Feuers unbeschadet aufhalten? Wer hat mal neben einem vergleichsweise harmlosen Hexenfeuer gestanden und die Hitze gespürt? Es existiert ein Audiotape, welches den Funkverkehr der Feuerwehr aufgezeichnet hat. Danach hatten sieben Minuten vor dem Einsturz des Südturms Feuerwehrleute die Einschlagzone erreicht, wo das Feuer "wütete". Ihr Truppführer, Chief Oreo Palmer sprach wörtlich:
""Ladder 15, we've got two isolated pockets of fire. We should be able to knock it down with two lines." Er forderte ein Paar Maschinentrupps an, um das Feuer zu bekämpfen. Kann man ein "Höllenfeuer" mit zwei C-Schläuchen auspusten??
http://911research.wtc7.net/wtc/evidence/audiotape.html
...lieber Luftraum als Raumluft...

142

Montag, 8. Juni 2009, 12:55

mein lieblingsbild der geschmolzenen säulen - man beachte wie wild das feuer stark lokal begrenzt gewütet haben muss ...
»zwieblum« hat folgendes Bild angehängt:
  • core.jpg

143

Montag, 8. Juni 2009, 12:59

Das würde ich nicht als Beweis werten. Die Säule könnte auch während der Aufräum- oder Bergungsarbeiten nachträglich getrennt worden sein.
...lieber Luftraum als Raumluft...

144

Montag, 8. Juni 2009, 13:12

ok, ungenau zitiert. also das bildchen da ist noch vor den aufräumungsarbeiten aufgenommen worden. beachte die teile der außenfront.

145

Montag, 8. Juni 2009, 13:13

...
»zwieblum« hat folgende Bilder angehängt:
  • wtc_biggart1836c.jpg
  • wtc_biggart1836c.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dr.klepp« (8. Juni 2009, 13:17)


146

Montag, 8. Juni 2009, 13:16

ein anderes teilchen der front, hier ist schon schutt weggeräumt.

ich glaube das problem ist ersichtlich. die säulen der außenfront sind sauber durchgeschnitten ohne verformung der trennstelle.
»zwieblum« hat folgendes Bild angehängt:
  • wtc032-s.jpg

Elektroniktommi

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147

Montag, 8. Juni 2009, 13:23

Das sieht mir so aus, als wären sie an den Verbindungsstellen weggebrochen.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

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148

Montag, 8. Juni 2009, 13:28

Glaube ich auch. Das sind die Stellen, an denen die Segmente verschweißt waren.
siehe Film ab ca. 0:45
http://www.youtube.com/watch?v=f01nkIs8C0E&feature=related
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Elektroniktommi

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149

Montag, 8. Juni 2009, 13:41

Zitat

Original von Ted Striker
Glaube ich auch. Das sind die Stellen, an denen die Segmente verschweißt waren.


Mit Thermit?
:evil:
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

150

Montag, 8. Juni 2009, 13:45

Scherzkeks :D

EDIT: Und nein, eher konventionell. Guckst du FIlm:
http://www.youtube.com/watch?v=__gUjUv1vvw
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ted Striker« (8. Juni 2009, 13:52)


151

Montag, 8. Juni 2009, 13:48

ja, klar sind das die stellen wo die verbindungen waren. sind ja auch die schwächsten stellen im konstrukt. aber waren die verbindungen so schwach, dass es beim biegedeformation (mal vorrausgesetzt es waren keine reinen scherkräfte an der stelle) zu keiner verformung der struktur kommt?

ist übrigens ein genialer gedanke, verschweißt mit termit und getrennt mit termit, da könnte man ja mit recht behaupten, das war vom bau :evil:

Elektroniktommi

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152

Montag, 8. Juni 2009, 13:57

Zitat

Original von dr.klepp
ist übrigens ein genialer gedanke, verschweißt mit termit und getrennt mit termit, da könnte man ja mit recht behaupten, das war vom bau :evil:


Von langer Hand geplant ?

Schweisstellen und die Bereiche drumherum sind schwach, wenn die Schweißstellen brechen, bevor die Struktur Ihren elastischen Bereich der Verformung verlässt, ist es nicht ungewöhnlich.
Ich denke mal, so ganz gerade sind die Reste auch nicht mehr.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (8. Juni 2009, 14:00)


153

Montag, 8. Juni 2009, 14:06

> Ich denke mal, so ganz gerade sind die Reste auch nicht mehr.

hm, da müsste es doch irgendwo eine untersuchung oder zumindest bilder geben, oder?

Elektroniktommi

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154

Montag, 8. Juni 2009, 14:08

Zitat

Original von Ted Striker
EDIT: Und nein, eher konventionell. Guckst du FIlm:
http://www.youtube.com/watch?v=__gUjUv1vvw


Womit sind die Elektroden ummantelt?
http://www.schweisser-shop.at/elektroden-schweissen.html

Ich kenne jetzt die Ergebnisse aus der Untersuchung nicht genau, aber der Mantel der Elektroden könnte doch auch die Bestandteile enthalten, oder?
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155

Montag, 8. Juni 2009, 14:08

Zitat

Original von dr.klepp
aber waren die verbindungen so schwach, dass es beim biegedeformation (mal vorrausgesetzt es waren keine reinen scherkräfte an der stelle) zu keiner verformung der struktur kommt?

Ja. Die Verbindungen sind nicht über den gesamten Querschnitt verschweißt, sondern nur an ihrem Umfang. Die Naht würde definitiv brechen, bevor die Säule auch nur zuckt...
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Elektroniktommi

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156

Montag, 8. Juni 2009, 14:10

Zitat

Original von dr.klepp
> Ich denke mal, so ganz gerade sind die Reste auch nicht mehr.

hm, da müsste es doch irgendwo eine untersuchung oder zumindest bilder geben, oder?


Die 50mm auf 5m sieht man nach dem Knick in der Optik nicht mehr ;)

k.A., das erste Bild zeigt doch verformte Träger.
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157

Montag, 8. Juni 2009, 14:13

Zitat

Original von Elektroniktommi
Ich kenne jetzt die Ergebnisse aus der Untersuchung nicht genau, aber der Mantel der Elektroden könnte doch auch die Bestandteile enthalten, oder?

Keine Ahnung, mußt du mal die Werkstoffspezies fragen. Würde aber immer noch nicht die Nano-Struktur erklären, denn dieses Technologie gab es zur Zeit des Baus noch nicht.
Warten wir ab, was die Untersuchungen der anderen Institute in Frankreich und England ergeben. Im Moment kann man nur spekulieren und das führt bloß wieder zu Streit...
...lieber Luftraum als Raumluft...

Elektroniktommi

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158

Montag, 8. Juni 2009, 14:16

Zitat

Original von Ted Striker

Zitat

Original von Elektroniktommi
Würde aber immer noch nicht die Nano-Struktur erklären, denn dieses Technologie gab es zur Zeit des Baus noch nicht.
Warten wir ab, was die Untersuchungen der anderen Institute in Frankreich und England ergeben. Im Moment kann man nur spekulieren und das führt bloß wieder zu Streit...


Was man in der Analyse sieht, ist das das Endprodukt nach der Reaktion oder unverbranntes Material?
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

159

Montag, 8. Juni 2009, 14:19

Unverbranntes Material.

EDIT: Oder besser gesagt, zunächst unverbranntes Material. Krümel davon wurden anschließend gezündet und das Ergebnis mit bekanntem Thermit verglichen.
...lieber Luftraum als Raumluft...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ted Striker« (8. Juni 2009, 14:31)


160

Montag, 8. Juni 2009, 14:35

Zitat

Original von Ted Striker
Würde aber immer noch nicht die Nano-Struktur erklären, denn dieses Technologie gab es zur Zeit des Baus noch nicht.

Wirklich? Auch damals gab es extrem feine Pulver nur hat man sie da noch nicht "Nano"-blabla genannt.

Grüße
Malte