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mwe

RCLine User

Wohnort: Tübingen

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41

Montag, 9. November 2009, 19:29

[/quote]
Der war mal Soldat, er wünscht sich seinen imaginären Feind zurück...:evil:[/quote]

Ich dachts mir schon, diese eher betonkopfartige Diskussionskultur kenne ich doch. Habe von der Sorte leider ein paar in der Familie.
Scheint ein hochsubventioniertes Unternehmen zu sein, in dem Udo gearbeitet hat. Alles von unseren Steuergeldern bezahlt. Allerhand, wie ich finde. Wenn die dort so unrentabel arbeiten und qualifiziertes Personal so früh wegschicken, da müssen die noch viel lernen. So einen Frieden, den könnte man doch auch günstiger und rentabler produzieren. Aber immer wenn ich so eine Niederlassung sehe denke ich "die schaffen da nix, das kann nix werden". Wenn die wüssten, was das alles kostet an Transferleistungen, damit die da ihr Spielzeug bewegen können.

Zum Thema: Ich finde, Udo, du stellst eine Frage ohne Alternative. Ich bin froh dass die Mauer weg ist. Dass das nicht umsonst sein kann, weiß wohl jeder hier. Dass man darüber diskutieren kann, was man anders und besser machen könnte, da hat niemand was dagegen. Aber du hast ein unheimliches Talent, ganze Personengruppen zu spalten, ohne es zu merken. Ich diskutiere wegen dir auch in keinem Fernsteuerthread mehr mit. Zu groß ist mir die Diskrepanz zwischen deinem Nicknamen und der polarisierend vorgetragenen Halbbildung... Nix für ungut...

42

Montag, 9. November 2009, 19:52

tja, der Udo schickt bestimmt aus alter Gewohnheit heute noch Westpakete an seine Vermieter in Schwielowsee.

Er wird wohl nie begreifen, dass er bei der größten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Bundesrepublik Deutschland angestellt war und alles, was er in den händen hatte und auch was er auf sein Konto überwiesen bekam, Tranferleistungen echter steuerzahler waren. Klasse Sache, wenn man seine Steuern mit umverteilten Steuergelder bezahlen kann!
So war er ein echter Nutzniesser des Systems ohne eine eigene wirtschaftliche Leistung erbracht zu haben - immerhin glaubt er sicher, Frieden produziert zu haben.

Ihn und seinesgleichen mit 53 in Pension zu schicken ist eigentlich nur gut gemeint.
Man dachte sich wohl, dann könnte er keinen Schaden an der Jugend mehr anrichten.
Man hat aber vergessen, die Inhalte der politischen Bildung aus den 60er und 70er und frühen 80er Jahren von seiner Festplatte zu löschen.

Und so wird der arme Udo jetzt vom Staat nachgeradezu gezwungen, durch diverse Foren zu geistern und seine Stories zum besten zu geben - wenn er nicht gerade Pakete verschickt. :D

Udo, bewirb dich mal als Reservist, eventuell braucht man Dich ja bei der Verteidigung der Bundesrepublik am Hindukusch!


Michelfrank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michelfrank« (9. November 2009, 19:55)


43

Montag, 9. November 2009, 19:54

Hallo,

Ich sehe es so: Hätten damals nicht alle deutschen Heil gebrüllt, wäre der zweite Weltkrieg nicht in Gang kekommen, also hätte es auch nie eine DDR gegeben. Ich meine, dass es völlig korrekt ist, dass heute auch alle deutschen gemeinsam dafür geradestehen, dass ihr Land als Ganzes wieder in Schwung kommt.

Dass einige deutsche das Glück hatten, schon damals im Westen zu sein, darf man den anderen, die dieses Glück nicht hatten, sicherlich nicht vorwerfen. Also, hört auf zu jammern, krempelt die Ärmel nach oben und packt es endlich an, denn: Du bist Deutschland, nicht Ossi oder Wessi.

Rolf

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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44

Montag, 9. November 2009, 20:06

Zitat

Original von Rolf Weber
Hallo,

Ich sehe es so: Hätten damals nicht alle deutschen Heil gebrüllt, wäre der zweite Weltkrieg nicht in Gang kekommen, also hätte es auch nie eine DDR gegeben. Ich meine, dass es völlig korrekt ist, dass heute auch alle deutschen gemeinsam dafür geradestehen, dass ihr Land als Ganzes wieder in Schwung kommt.

Dass einige deutsche das Glück hatten, schon damals im Westen zu sein, darf man den anderen, die dieses Glück nicht hatten, sicherlich nicht vorwerfen. Also, hört auf zu jammern, krempelt die Ärmel nach oben und packt es endlich an, denn: Du bist Deutschland, nicht Ossi oder Wessi.

Rolf


:ok:
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

HIND 24

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Wohnort: Spandau, bei Berlin

Beruf: Angestellter

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45

Montag, 9. November 2009, 20:56

Zitat

Original von -Micha-

Zitat

Original von HIND 24

Ja Nee, kann ja auch nicht. Du wohnst ja in Spandau und wo bitte gehört das mit zu. War irgendwie Niemandsland oder so!! :wall: :D :D :D :evil: :evil: :evil:
Sorry der musste jetzt sein. Erinnert mich jetzt an meine Jahre in "Westberlin" und meine "Westberliner" Kollegen. :evil: Erkner klammer ich da mal aus.
.


Schau meinen Avantar an und was druntersteht. hast PN
mfg von der Spree

Maik

Logo 600 SE
T-Rex 450 Pro

Blade 230S
Parrot Bebop 2 FPV
MCPX, wird bald ausrangiert
DX-10T
http://heli-team-berlin.de/



In a world without walls, who needs windows and gates ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HIND 24« (9. November 2009, 20:56)


frankyboy

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Wohnort: Potsdam

Beruf: Geld verdienen

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46

Montag, 9. November 2009, 21:07

Du musst Dir aber im Klaren sein, den Micha gibts nicht pur. Da hänge ich im Doppelpack mit dran. Meistens jedenfalls.
Gruß Frank

bswoolf

RCLine User

Wohnort: Hannover

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47

Dienstag, 10. November 2009, 08:52

.....
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bswoolf« (10. November 2009, 08:54)


bswoolf

RCLine User

Wohnort: Hannover

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48

Dienstag, 10. November 2009, 08:53

"Zitat:
Original von -Micha-

Zitat

Original von HIND 24

Ja Nee, kann ja auch nicht. Du wohnst ja in Spandau und wo bitte gehört das mit zu. War irgendwie Niemandsland oder so!! Kopf gegen die Wand großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen teufel teufel teufel
Sorry der musste jetzt sein. Erinnert mich jetzt an meine Jahre in "Westberlin" und meine "Westberliner" Kollegen. teufel Erkner klammer ich da mal aus.
.


Schau meinen Avantar an und was druntersteht. hast PN
"


Ist das so was wie Messeparkplatz Ost aka Braunschweig?
Gruß,
Wolfgang
[SIZE=1]Es hat ganz harmlos mit einem Piccoz angefangen:
Jetzt muß ich anbauen.
[/SIZE]

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udo260452

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49

Dienstag, 10. November 2009, 09:42

Zitat

Original von HIND 24
Carl Zeiss Jena ist auch heute noch eine sehr gut bezahlte Uhr, Fernglas, Kamera.

Nicht zu vergessen: Glashütte, einer der exklusivsten Uhrenhersteller, den es auf der Welt gibt. Alles Handarbeit.

Klar gibt es "im Osten" hervorragende Fachkräfte und klar gibt es dort hervorragende Fachbetriebe die hervorragende Sachen produzieren. Ich habe doch auch nie etwas anderes behauptet.

Zitat

VW hätte nie sich in Eisenach angesiedelt, Siemens nie in Dresden. Die wussten aber um die Standortvorteile und die qualifizierten Arbeitskräfte die dort leben.

Nun ja, das stimmt nur halb: Hätten diese Firmen nicht ihre Ost-Fabriken vom Staat bezahlt bekommen, wären sie eventuell auch nicht in den Osten gegangen. Aber das ist Spekulation. Aber gutes Personal befand sich vor Ort, das ist sicher.

Nur: All diese Industriearbeitsplätze reichen ja nicht aus, um letztlich so vielen Menschen Arbeit zu geben, dass dort die Arbeitslosenquote auf Westniveau sinken würde. Das bedeutet, dass die gesamte Wirtschaft im Osten nicht stark genug ist, um die ganzen Sozialausgaben daraus finanzieren zu können.

Es ist ja nicht so, dass mich diese Situation freut oder so, auch ich sähe es lieber, wenn der Osten keine Transferzahlungen vom Westen mehr benötigen würde, wenn dort die Arbeitslosigkeit wenigstens im Schnitt auf Westniveau sinken würde usw.
Leider ist dem nicht so und da das in 20 Jahren nicht geschafft wurde, gehe ich davon aus, dass die Situation in weiteren 20 Jahren noch genau dieselbe sein wird.

Allerdings sind diese Überlegungen müssig, denn wie oder wer könnte das ändern? Wer trägt die Schuld daran? Die Ossis? Die bösen Wessis? Ich behaupte: Niemand, bzw. wir alle.

Es geht mir deshalb nicht um Schuldzuweisungen, sondern nur darum, dass jedermann um die Situation weiß, dass eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Klar hätte ich auch weniger kontrovers diskutieren können, klar hätte ich sagen können, dass ich das toll fand, als die Mauer fiel (ich fands ja auch toll; aber mein zweiter Gedanke dabei war: "Ach du Scheiße, was das wieder kosten wird!"), aber ich finde es besser, wenn ich hier meine ehrliche Meinung wiedergebe anstatt mit dem Mainstream zu schwimmen.

Ach ja, an die Ossis: Aus sehr vielen Gesprächen mit Wessis aus allen Bereichen Westdeutschlands weiß ich, dass meine hier wiedergegebene Meinung über die Ereignisse ab dem 09.11.1989 keine Einzelmeinung eines einsamen Spinners sind, sondern dass sehr viele hier im Westen noch eine sehr viel drastischere Meinung über den "Osten" haben, so wollen doch tatsächlich viele Leute hier am liebsten die Mauer wiederhaben (und ihr Geld zurück).

Grüße
Udo

udo260452

RCLine User

  • »udo260452« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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50

Dienstag, 10. November 2009, 09:44

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Original von ducfieber


udo:
Beruf: Pensionär
mit 57 könntest noch ein paar jahre ran hängen



Der war mal Soldat, er wünscht sich seinen imaginären Feind zurück...:evil:

Bödsinn. Unser Feind ist doch jetzt am Hindukusch.


Grüße
Udo

udo260452

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51

Dienstag, 10. November 2009, 09:46

Zitat

Original von -Micha-
Achso, muss noch mal was loswerden
Ich gehe mal davon aus das der Stil von Udos Beiträgen im Forum durchaus gewollt ist.
Gruß
-Micha-

Ja natürlich ist der Stil gewollt, oder meinst du, ich schreibe ungewollt? Gelenkt von fremder Hand? :D

Grüße
Udo

Elektroniktommi

RCLine User

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Beruf: Konstrukteur

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52

Dienstag, 10. November 2009, 09:48

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von Elektroniktommi

Zitat

Original von ducfieber


udo:
Beruf: Pensionär
mit 57 könntest noch ein paar jahre ran hängen



Der war mal Soldat, er wünscht sich seinen imaginären Feind zurück...:evil:

Bödsinn. Unser Feind ist doch jetzt am Hindukusch.


Grüße
Udo


Jepp, nur etwas weiter weg ;)
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frankyboy

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53

Dienstag, 10. November 2009, 09:53

Zitat

Original von udo260452
Unser Feind ist doch jetzt am Hindukusch.
Grüße
Udo


Naja, ist zwar ein ganz anderes Thema, aber - was bitte schön haben wir am Hindukush verloren? Welche deutschen Werte und Bürger beschützen wir da? Das erschließt sich mir nicht.

Mir ist klar, dass wir im Rahmen der NATO bestimmten Verpflichtungen unterliegen. Aber ein großer Teil der Auslandseinsätze ist in meinen Augen absoluter Blödsinn und die pure Geldverschwendung. Wohl gemerkt - von Steuergeldern, die wir hier im Osten ja so dringend aus dem Westen brauchen ;). Um mal den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen.
Gruß Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankyboy« (10. November 2009, 09:53)


udo260452

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54

Dienstag, 10. November 2009, 09:54

Zitat

Original von mwe
Scheint ein hochsubventioniertes Unternehmen zu sein, in dem Udo gearbeitet hat. Alles von unseren Steuergeldern bezahlt. Allerhand, wie ich finde. Wenn die dort so unrentabel arbeiten und qualifiziertes Personal so früh wegschicken, da müssen die noch viel lernen. So einen Frieden, den könnte man doch auch günstiger und rentabler produzieren.

Ähmm, ja, die Bundeswehr wird ausschließlich von Steuergeldern bezahlt ...... war das jetzt für euch neu? ???

Aus welchen Geldtöpfen wurde denn die glorreiche NVA bezahlt?

Zum Thema Unrentabilität der Bundeswehr und "bringt ja doch nichts": Immerhin wurde auf diese Weise im Verbund mit der NATO und insbesondere den Amis der Fieden bewahrt, niemand hat uns angegriffen oder mit einem Angriff gedroht, obwohl der Plan der Kommunisten im Osten war, hier anzugreifen und Deutschland auf diese Weise zu vereinen. Das Risiko schien den Machthabern im Kreml aber doch zu groß.
An dieser Abschreckungspolitik hatte die Bundeswehr auch einen Anteil. Wer jetzt meint, die Bw hätte man sich sparen können bzw. die Bw hätte unrentabel gearbeitet........nun ja, immerhin wurde das Ziel erreicht: Kein Krieg hier in Mitteleuropa.

Grüße
Udo

udo260452

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55

Dienstag, 10. November 2009, 10:03

Zitat

Original von Michelfrank
tja, der Udo schickt bestimmt aus alter Gewohnheit heute noch Westpakete an seine Vermieter in Schwielowsee.
Michelfrank

Du hast meine Beiträge nicht richtig gelesen: Ich schrieb, dass die Leute dort ziemlich schnell (nach einigen Reinfällen) gelernt hatten, wie Kapitalismus funktioniert: Ich bezahlte dort für ein Zimmer, vollgestellt mit Sperrmüll, soviel, wie ich hier für eine komplette Wohnung bezahlen muss. Die brauchen keine Pakete aus dem Westen mehr. :D (Damit ich nicht missverstanden werde: Ich selbst hatte ja das Zimmer zu den mir bekannten Bedingungen angemietet, will mich also darüber keineswegs beschweren, hätte ja auch was anderes nehmen können; nur mal so als Erklärung)

Zitat

Udo, bewirb dich mal als Reservist, eventuell braucht man Dich ja bei der Verteidigung der Bundesrepublik am Hindukusch!

Ich war jetzt erst kürzlich zweimal auf Wehrübungen, werde bald noch dreimal eingezogen werden, um Vorbereitungslehrgänge für eine 4-monatige Verwendung in Afghanistan im nächsten Jahr zu absolvieren. Alles freiwillig.

Grüße
Udo

udo260452

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56

Dienstag, 10. November 2009, 10:11

Zitat

Original von frankyboy

Zitat

Original von udo260452
Unser Feind ist doch jetzt am Hindukusch.
Grüße
Udo


Naja, ist zwar ein ganz anderes Thema, aber - was bitte schön haben wir am Hindukush verloren? Welche deutschen Werte und Bürger beschützen wir da? Das erschließt sich mir nicht.


Da musst du unsere Politiker fragen, was das soll. Schließlich war es nicht die Bundeswehr, die darauf gedrängt hat, nach Afghanistan zu gehen, das waren unsere Politiker, die die Bundeswerh dahin geschickt hatte mit der Begründung, dass wir nunmehr auch am Hindukusch verteidigt werden würden. Das war der damalige Verteidigungsminister der SPD, Herr Struck. Frag den mal, was er damit gemeint hatte, ich weiß es auch nicht.

Ihr tut immer so, als wäre die Bundeswehr auf die glorreiche Idee gekommen, dahin zugehen. Dem ist mitnichten so. Die Bundeswehr macht nur das, was die Politik vorher beschließt.

Soviel mir bekannt ist, wurde damals der Politik von seiten der Generalität soger von solch einem Einsatz abgeraten, da die Bundeswehr dafür in keiner Weise vorbereitet war und immer noch nicht ist. Allerdings wird niemand hierfür eine Quelle finden, denn unsere Generalität hat leider keinen Arsch mehr in der Hose, um sowas öffentlich zu sagen.

Grüße
Udo

frankyboy

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57

Dienstag, 10. November 2009, 10:11

Zitat

Original von udo260452

Ähmm, ja, die Bundeswehr wird ausschließlich von Steuergeldern bezahlt ...... war das jetzt für euch neu? ???


Nicht neu, nur war die Bemerkung von Michelfrank war darauf gerichtet, dass Du von den ach so gütig gezahlten Steuergeldern redest, die Du ja für den Osten zahlst, selbst aber ausschließlich daraus bezahlt wirst. Also eigentlich keinen Cent erarbeitest, den Du angeblich in den Osten steckst. Sicher das ist bei Beamten nun mal so, aber dann sollte man den Ball schön flach halten und nicht rumtönen, wie toll man doch ist, weil man den Osten mit seinem Geld am Leben erhält.


Zitat

obwohl der Plan der Kommunisten im Osten war,


Ach ja? Ideologie und Propaganda der 70 und frühen Achtziger. Überholt. Man musste ja die immensen Ausgaben für die Unterhaltung der Armme rechtfertigen.
Die NVA war möglicherweise strukturell eine Angriffsarmee (zumindest wäre es möglich gewesen, einen Angriff damit zu führen), allerdings war die Ideologie auf eine reine Verteidigungshaltung ausgerichtet. Zumindest in meiner Zeit bei der NVA. Wir (damit meine ich BW und NVA) waren im wahresten Sinne als Kanonenfutter geplant. Im Falle eines Angriffs (egal von welcher Seite) wären unsere beiden Armeen dazu da gewesen, die erste Welle zu blocken, bis die Allierten (jeweils Sowjetunion, USA, GB bzw. Frankreich) mobilisiert worden wären. Das hat man uns nur nicht gesagt. Aber im Nachhinein hat man Einsicht in Dokumente - da wird einem ganz anders.

Zitat

um Vorbereitungslehrgänge für eine 4-monatige Verwendung in Afghanistan im nächsten Jahr zu absolvieren. Alles freiwillig.


Wird ja auch richtig gut bezahlt, wenn man ins Ausland geht. ;)
Gruß Frank

frankyboy

RCLine User

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58

Dienstag, 10. November 2009, 10:13

Zitat

Original von udo260452
Da musst du unsere Politiker fragen, was das soll.


Volle Zustimmung. Die BW macht keine Politik, ist nur langer Arm derselben. Insoweit - Einigkeit.
Gruß Frank

udo260452

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59

Dienstag, 10. November 2009, 10:21

Zitat

Original von frankyboy

Zitat

Original von udo260452
Ähmm, ja, die Bundeswehr wird ausschließlich von Steuergeldern bezahlt ...... war das jetzt für euch neu? ???

Nicht neu, nur war die Bemerkung von Michelfrank war darauf gerichtet, dass Du von den ach so gütig gezahlten Steuergeldern redest, die Du ja für den Osten zahlst, selbst aber ausschließlich daraus bezahlt wirst. Also eigentlich keinen Cent erarbeitest, den Du angeblich in den Osten steckst. Sicher das ist bei Beamten nun mal so, aber dann sollte man den Ball schön flach halten und nicht rumtönen, wie toll man doch ist, weil man den Osten mit seinem Geld am Leben erhält.

Mmmhhhhh ...... also, weil ich einen Beruf ergriffen habe, der ausschließlich vom Staat bezahlt wird, darf ich hier nicht mitreden? Welches Demokratieverständnis hast du denn? :wall:
Demnach dürfte also hier kein Ossi mitreden? Oder was?
??? ??? ???

Zitat

Die NVA war möglicherweise strukturell eine Angriffsarmee (zumindest wäre es möglich gewesen, einen Angriff damit zu führen), allerdings war die Ideologie auf eine reine Verteidigungshaltung ausgerichtet.

Da hat man dir Lügen erzählt: In Strausberg waren Bundeswehruniformen und Bundeswehrtruppenausweise in großer Zahl eingelagert, sowie Marschallsuniformen für NVA-Offiziere. Auch verfügte man da über eine riesige, begehbare Landkarte von Westdeutschland mit allen Details, um die richtige Strategie auszuarbeiten. Man war dort jederzeit auf einen Angriff auf die Bundesrepublik vorbereitet.
Klar hatte man das den eigenen Leuten so nicht erzählt; da galt die Legende vom aggressiven Westen, dem Klassenfeind, der jederzeit angreifen würde und daruaf müsse amn vorbereitet sein.

Aber wie eich sehe, interessiert die Wahrehit nachher keinen mehr, das will man gar nicht wissen.


Grüße
Udo

dieter w

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Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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60

Dienstag, 10. November 2009, 10:33

Manch einer mag deine Beiträge nicht ganz richtig lesen - ist ja auch nicht ganz einfach, da viel und provokant...
Aber du hast schon ein ganz individuelles Bild von wirtschaftlicher Rentabilität:

Die Bundeswehr kostet jede Menge Kohle - zu mehr als humanitärer Hilfe im Ausland war sie bislang nicht fähig bzw. wurde sie nicht eingesetzt. Nicht dass ich den Kampfeinsatz fordern würde, aber "rentabel" im monetären Sinn ist sie ganz gewiss nicht. Abschreckend finde ich sie übrigens auch nicht. Ich glaube, der Ostblock hatte da vor unseren Besatzern etwas mehr Angst, als vor der Bundeswehr... ;)

Außerdem gab es schon immer bei den Bundesländern das Nord-Süd-Gefälle. Warum, das erschließt sich mir nicht so recht, schließlich sind die Nordlichter deutlich näher an den Welthäfen und damit am Welthandel. Oder sollte doch die ganz normale produktive Arbeit, wie sie überwiegend im Süden betrieben wird, Vorteile bringen? 8( Da die neuen Bundesländer überwiegend in der Nordhälfte sind, muss ich denen auch einen Vergleich mit unseren nördlichen Ländern zugestehen - nicht mit dem Bundesdurchschnitt.

Berlin, die Bundeshauptstadt! Eine Geldsenke aus dem Bilderbuch. Früher wurde das mit der Insellage begründet. Nach der Wende mussten plötzlich ganz viele Konzernzentralen mit Fördermitteln an den Sitz der Bundesregierung verlegt werden. Als 2005 die DB AG die HHLA und die Hamburger Hochbahn aufkaufen und im Gegenzug ihre Konzernzentrale nach HH verlegen wollte, musste sogar Frau Merkel als Vertreterin des deutschen Volkes einschreiten und den Weggang aus Berlin verhindern. (Persönlich hat mich das übrigens jede Menge Geld gekostet, da ein bereits unterzeichnetes Projekt, für das ich lange vorgearbeitet hatte, nicht umgesetzt werden durfte...)

Standortfaktoren sind halt ebenso vielfältig wie Mentalitäten...

Ich sehe Deutschland als gesamtes Land, unterteilt in Bundesländer (ich glaube allerdings, dass wir die nicht unbedingt bräuchten), aber schon lange nicht mehr unterteilt in Ost und West. Mir ist jeder ostdeutsche Kollege willkommen, ebenso wäre ich bereit, als Wessi in Neufünfland zu arbeiten und zu wohnen. Ich wäre auch bereit, diese Aussage auf unseren gesamten europäischen Kulturkreis zu erweitern und hoffe, dass die europäische Einigung ebenso vorangetrieben wird, wie das auf nationaler Ebene der Fall war.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts: