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Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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121

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 17:03

Ich habe meine Bestellung vom 01.11.2009 am 16.12.2009 geliefert bekommen. Die Ware war laut Hobbychinesen schon ein paar Tage später versendet worden, wahrscheinlich hat es die Verzögerung bei HongKong-Post gegeben.

Das mit dem Zoll ist natürlich ärgerlich. Ich habe letztlich bei unserem Zollamt angerufen, da eine solche Zoll-Benachrichtigung auch mal in einer Zeitung landen kann und evtl. verloren gehen kann. Eine nette Dame hat da nachgeschaut, brauchte nur meinen Namen und Adresse und konnte mir mitteilen, dass keine Benachrichtigung an mich rausgegangen sei. Gottseidank ist der Motor ja hgestern angekommen ...
:)
Liebe Grüße
Hartmut

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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122

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 17:12

Meine Bestellung ist genau 2 Tage älter...
War vermutlich einfach der falsche Zeitpunkt für Bestellungen... :D

Ich bin auch der Meinung, dass die jungs mit Name und Anschrift meine Sendung finden sollten... Der Kollege am Telefon sah das aber nicht so... :evil:
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Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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123

Donnerstag, 7. Januar 2010, 14:03

Zitat

Original von Lars77
Super... Vor etwa drei Wochen erhielt ich die allseits bekannte Zollbenachrichtigung für eine bereits 4 Wochen davor bestellte Sendung. Also habe ich wie gefordert alle Nachweise zusammenkopiert und hingeschickt, mit der Bitte um Übergabe der Sendung auf dem Postweg, wie auf der Benachrichtigung angeboten. Verschickt habe ich die Unterlagen gleich per Mail, wir sind ja im 21. Jahrundert, und wenn sie nun schon eine E-Mail-Adresse haben... :nuts:

Seitdem habe ich nichts mehr von meiner Sendung gehört. Heute habe ich dann einen halben Tag lang versucht, im zuständigen Zollamt anzurufen - niemand erreichbar.
Schließlich habe ich wenigstens im Hauptzollamt eine Dame erreicht, welche mir auf meine Nachfrage dann den Hinweis gab, dass wohl im Zollamt am Empfang keiner da sei. :dumm:
Immerhin konnte sie mich mit einem hochmotivierten Bearbeiter verbinden. Dem habe ich dann die ganze Geschichte erzählt, sein Mitgefühl hielt sich aber in Grenzen. Erstmal war ihm völlig neu, dass das Zollamt überhaupt eine E-Mail-Adresse besitzt, und dann gab er mir zu verstehen, dass ich ja im Prinzip selber Schuld bin, wenn ich die Unterlagen auf diese Weise an die Poststelle schicke.
Ich hab's dann nochmal per Fax hingeschickt. Zwei Probleme gibt es allerdings: Zum einen hab ich den Benachrichtigungszettel samt Nr. verbummelt, zum anderen gehen die Sendungen wohl nach 20 Tagen beim Zoll zurück an den Absender. :wall:

Bin mal gespannt, ob ich die Sendung noch erhalte... ;(


Update: Der worst case ist eingetreten...

Nachdem ich wieder fast 3 Wochen nichts vom Zoll gehört hatte, habe ich heute dort angerufen und nach unzähligen Versuchen auch meinen Gesprächspartner von Mitte Dezember erreicht.
Er erinnerte sich dann sogar an die Sache, und erklärte dann ganz lapidar bei entspanntem Radiogedudel, dass seine Nachforschungen ergeben hatten, dass die Sendung wieder zurück an den Absender gegangen sei, weil sie nicht innerhalb von 20 Tagen abgeholt wurde... :wall:
Er hielt es noch nichtmal für nötig, mich darüber zu informieren... :angry:
Was kann ich dafür, dass meine E-Mail an die offizielle Adresse des Zollamt in deren Datensumpf verschwunden ist?!

Jetzt darf ich erstmal mit HC Kontakt aufnehmen, denen den Schlamassel erklären, neu bestellen und nochmal Versandkosten zahlen... :(

Weiß jemand, wie die übergeordnete Behörde zum Zollamt für eine Fachaufsichtsbeschwerde heißt?
Wenn sie Arbeit haben wollen, sollen sie die bekommen... :evil:

EDIT: Nach meiner Recherche hat das Hauptzollamt, Sachgebiet B, die Fachaufsicht über den Zollämter...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (7. Januar 2010, 14:27)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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124

Donnerstag, 7. Januar 2010, 22:23

Zitat

Original von Lars77
Erstmal war ihm völlig neu, dass das Zollamt überhaupt eine E-Mail-Adresse besitzt, und dann gab er mir zu verstehen, dass ich ja im Prinzip selber Schuld bin, wenn ich die Unterlagen auf diese Weise an die Poststelle schicke.

Der ist gut: Es war ihm neu, dass das Zollamt überhaupt eine E-mail-Adresse besitzt :D :D :D

Leider hat er aber mit dem Rest seiner Antwort recht, denn man kann nicht davon ausgehen, dass eine E-mail auch immer ankommt bzw. auch gelesen wird bzw. an die richtige Stelle weitergeleitet wird. Gerade bei unseren gemütlichen Behörden ("Das haben wir doch schon immer so gemacht," bzw. "Das haben wir noch nie so gemacht") würde ich von einer Benachrichtigung per E-mail dringend abraten, das wird nix, wie dein Fall ja auch eindrucksvoll bewiesen hat.

Der einzige gangbare Weg wäre der ganz normale Postweg (per Einschreiben), zur Not auch per Fax, wenns schnell gehen soll. Unsere Behörden sind eben noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Zitat

Er hielt es noch nichtmal für nötig, mich darüber zu informieren... angry Was kann ich dafür, dass meine E-Mail an die offizielle Adresse des Zollamt in deren Datensumpf verschwunden ist?!
Nee, er muss dich auch nur einmal benachrichtigen, nicht zweimal oder dreimal, oder viermal ........
und zur E-mail: siehe oben.

Zitat

Weiß jemand, wie die übergeordnete Behörde zum Zollamt für eine Fachaufsichtsbeschwerde heißt? Wenn sie Arbeit haben wollen, sollen sie die bekommen...
Spar dir das, bringt nichts und du regst dich nur nochmehr auf. Das Zollamt hat -neutral betrachtet- nichts falsch gemacht, es hat dich benachrichtigt und dann nichts mehr von dir gehört und nach Ablauf der Frist deine Sendung wieder zurückgeschickt. Dass du dort E-mails hingeschickt hast, ist dein Problem, wenn nichtmal der zuständige Zollbeamte weiß, dass er per e-mail erreichbar ist, dann hat dieser wohl auch gar keinen Computer ...... ein leichtes Spiel für ihn, dir zu beweisen, dass deine Nachricht nie bei ihm eingegangen ist.

Grüße
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (7. Januar 2010, 22:24)


domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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125

Freitag, 8. Januar 2010, 09:26

So Schauts aus, beim Zoll ist man in Bringschuld, will heissen,
man hat selbst vorstellig zu werden,
man hat selbst zu benachrichtigen, kurz man kümmert sich selbst um alles.

Zoll ist kein Dienstleister !

Mit den Emails - auch richtig - man hat dort, betrachtet man den Vorgang streng systemisch, persönlich vorstellig zu werden. Alles andere ist ein good-will und kann keinesfalls gefordert werden - ansonsten, seht ihr ja....

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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126

Freitag, 8. Januar 2010, 09:42

Danke für dein Mitgefühl, Udo.

Dass bei der Beschwerde nicht viel rauskommen wird, ist mir klar, aber wenn sie mir zusätzliche Arbeit und Kosten verursachen, sollen sie auch welche haben... :evil:

Einen Punkt sehe ich dennoch völlig anders: Mit dem fristgerechten Senden der Unterlagen habe ich meine Pflicht erfüllt!!! Immerhin habe ich die offizielle E-Mail-Adresse des Zollamtes (einsehbar unter www.zoll.de) genutzt!
Natürlich können E-Mails in seltenen Fällen verloren gehen, aber das können Briefe auch. Hier liegt das Problem doch wohl eher in der Organisation der Behörde, aber dafür bin nicht ich verantwortlich!
(Deshalb auch Fachausichts- und nicht Dienstaufsichtsbeschwerde, da nicht gegen einen bestimmten Mitarbeiter gerichtet.)

Zitat

Original von domi76
So Schauts aus, beim Zoll ist man in Bringschuld, will heissen,
man hat selbst vorstellig zu werden,
man hat selbst zu benachrichtigen, kurz man kümmert sich selbst um alles.

Zoll ist kein Dienstleister !

Mit den Emails - auch richtig - man hat dort, betrachtet man den Vorgang streng systemisch, persönlich vorstellig zu werden. Alles andere ist ein good-will und kann keinesfalls gefordert werden - ansonsten, seht ihr ja....


Deine Einstellung entspricht sicher der weit verbreiteten Beamtenmentalität und ist mit ein Grund für deren selbstherrliches Verhalten, aber trotzdem falsch. Lies einfach mal, was auf der Zollbenachrichtigung draufsteht. :dumm:

EDIT: Falls ich mal wieder was nachzuverzollen habe, weiß ich jetzt jedenfalls, auf welchem Weg ich die Unterlagen hinschicke... :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (8. Januar 2010, 10:03)


eco8mech

RCLine User

Wohnort: Österreich, Weinviertel

Beruf: Techn. Angestellter im Ruhestand

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127

Freitag, 8. Januar 2010, 09:43

Hallo!
Ich hab am 18.11.2009 per paypal einen Akku bezahlt und warte bis heute auf die
Lieferung aus HK!
Weis jemand wo ich in Österreich beim Zoll anrufen kann?
:no:
guten Flug und weiche Landung wünscht
eco8mech

Joerg62

RCLine User

Wohnort: Hessen - hinterm Bretterzaun links

Beruf: immer Schuld

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128

Freitag, 8. Januar 2010, 10:05

Fachaufsichtsbeschwerde ...

... habe ich auch schon durch !

Lars , ganz einfach mit dem gleichen Unterton wie im Tread ( ... Radiogedudel und so ) an den RP deines Bundeslandes , Einschreiben mit Rückschein . Eventuell liest es gleich ein Fachreferent und leitet es weiter - man bekommt eine hübsche Erklärung mit Entschuldigung und verspricht sich darum zu kümmern - soll heißen man erinnert den Beamten daran was beamtet heißt ( ... dem Volke dienend ... ) und legt ne Akte über dich an , wo drin steht " Aufsässig " :evil: :evil: :evil: . Ich hab auch so eine - dafür kennt man mich auf der " Behörde " mit Namen und ist so was von " scheißfreundlich " , das es schon fast nicht wahr ist ! Papierkram ? Wenn ... ich habs nicht so mit Papierkram ... nicht hilft , habe ich meine Lesebrille vergessen .... einzig das Portemonaie aufmachen muß ich noch alleine ! :D
Bringschuld hin oder her , der Ton macht die Musik !

Jörg
Neulich hatte ich einen Traum ... ein Politiker hing am Apfelbaum ... , schon öfters hatte ich solche Träume , leider nie genug Bäume ! .

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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129

Freitag, 8. Januar 2010, 10:34

Zitat

Original von Lars77
Dass bei der Beschwerde nicht viel rauskommen wird, ist mir klar, aber wenn sie mir zusätzliche Arbeit und Kosten verursachen, sollen sie auch welche haben... :evil:
Ich verstehe ja, dass du sauer bist und es "denen heimzahlen willst", aber ganz ehrlich: Du wirst damit erstmal nicht allzuviel erreichen, die haben nämlich extra für solche Fälle eine Beschwerdestelle, da gehen pro Tag noch etliche andere Beschwerden ein und meistens von Firmen, wo was nicht geklappt hat. Und dann geht es da schon um erhebliche Summen, manchmal gar um die Existenz einer Firma, wenn der Zoll was verbockt hat, eine dringend erwartete Sendung nicht zeitgerecht abefertigt hat oder unberechtigt aufgehalten hat, während der Importeur seinerseits einen Liefertermin nicht einhalten kann ........ und dann kommt dem Sachbearbeiter dein Fall unter ........ was meisnt du, was der damit macht? Der wird dein Schreiben kurz überfliegen, dann auf den Stapel "Später zu erledigen, nicht wichtig!" legen und ein paar Wochen später bekommst du ein Standard-Antwortschreiben. Und dann? Mehr passiert da nicht, glaub mir.
Und "ärgern" kannst du auf diese Weise sowieso keine Behörde, eher wird man dort über deine Aufregung amüsiert sein.

Zitat

Deine Einstellung entspricht sicher der weit verbreiteten Beamtenmentalität und ist mit ein Grund für deren selbstherrliches Verhalten, aber trotzdem falsch. Lies einfach mal, was auf der Zollbenachrichtigung draufsteht.
Nein, das ist falsch, "DD" hat schon recht mit seiner Behauptung: Der Zoll ist eine Behörde und keineswegs ein Dienstleister, wenn die wollen, können die dir ganz schön das Leben schwer machen, ohne dass denen auch nur irgendwas passieren kann, denn: Wer bearbeitet denn die Beschwerden über den Zoll? Richtig = der Zoll selber, zwar ein anderes Zollamt, das auch anders heißt, aber letztlich ist es die gleiche Behörde. Dreimal darfst du raten, zu welchen Gunsten die immer entscheiden werden?

Wenn du denen wirklich ans Bein pinkeln willst, wirst du schon gegen die klagen müssen, sonst kannst du dir das sparen.

Grüße
Udo

domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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130

Freitag, 8. Januar 2010, 12:10

Zitat

Original von Lars77

Deine Einstellung entspricht sicher der weit verbreiteten Beamtenmentalität und ist mit ein Grund für deren selbstherrliches Verhalten...


Hm, cool ich bin verbeamtet jetzt, und selbstherrlich ;)

Kann ich gut mit leben, trotzdem ist es so, wie ich es schrieb. Email ist kein Kommunikationsmittel in diesem Bezug.

Aber so ist das nunmal, wenn man den Sparpoker spielt und mal das schlechtere Blatt hatte - es gibt Leute die stehen dazu und heulen nicht gleich rum.

p.s.:

Zitat


Bringschuld hin oder her...

Rechte kennen alle immer gut, Pflichten scheinbar eher nicht....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »domi76« (8. Januar 2010, 12:12)


Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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131

Freitag, 8. Januar 2010, 12:14

Auch gibt es bei E-Mails entsprechende Sonderfunktionen wie Empfangsbestätigung des Servers und die Lesebestätigung, die muss man aber aktivieren. Dann kann man sicher sein, wenn keine Sendebestätigung innerhalb von 24 Stunden kommt, so muss man was anderes versuchen.

Auch ist eine schriftliche Anmahnung einer Bestätigung in der E-Mail ganz nett, da gilt ähnliches wie bei der elektronischen Lesebestätigung, nach 24 Stunden was anderes probieren...
Liebe Grüße
Hartmut

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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132

Freitag, 8. Januar 2010, 12:18

@DD: Wenn du dich mit den Pflichten so gut auskennst, dann erkläre mir doch mal, warum eine E-Mail kein gültiges Kommunikationsmittel sein soll, wenn die E-Mailadresse des zuständiges Zollamtes offiziell angegeben wird? ???

Ich hab keine Probleme damit, meine Pflichten zu erfüllen. Wenn die Beamten damit auch keine hätten, gäbe es gar kein Problem. :angel:

Heutzutage sind doch -zig E-Mails pro Tag bei Leuten mit Bürojob normal. Und ich kann mich an keine Mail erinnern, die nicht angekommen wäre. Wohl aber an viele, die nicht weitergeleitet wurden...
Wenn ich jetzt noch anfangen würde, hinter jeder Mail hinterherzutelefonieren... :wall: Aber beim Zoll ist das wohl besser, soviel weiß ich jetzt auch. :dumm:
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (8. Januar 2010, 12:24)


Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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133

Freitag, 8. Januar 2010, 12:21

@Lars: Ist doch ganz einfach: Wenn irgendwo steht, du muss schriftlich kündigen, so reicht eine E-Mail ganz einfach nicht. Schriftlich ist nicht E-Mail...
Liebe Grüße
Hartmut

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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134

Freitag, 8. Januar 2010, 12:28

@Hartmut: Eine Kündigung betrifft ein Vertragsverhältnis, dass ist nicht mit der bloßen Übermittlung von Dokumenten zu vergleichen!

Aber selbst dann gilt:

Zitat


Verträge können - soweit keine besondere Form vorgeschrieben ist - formfrei, und damit auch per E-Mail abgeschlossen werden.
Per E-Mail abgeschlossene Willenserklärungen sind deshalb genauso rechtswirksam, wie beispielsweise mündliche Erklärungen.

...

Eine per E-Mail übermittelte Willenserklärung gilt dann als zugegangen, wenn sie auf dem Computer des Empfängers gespeichert, also in dessen Mailbox abgelegt ist und er die Möglichkeit hatte, von der Nachricht Kenntnis zu nehmen.



http://www.rechtslexikon-online.de/EMail.html
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domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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135

Freitag, 8. Januar 2010, 12:38

Es ist kein amtliches Kommunikationsmittel, weil die Schriftform gefordert wird.

Emails sind butterweich, die Bestätigungen muss man nicht abklicken und lassen sich aushebeln.

Stichwort "E-Mail-Adresse nur für formlose Mitteilungen ohne elektronische Signatur" den Rest findeste auch selbst dazu.

Kurz, Emails sichern nicht von wem was kommt, wann was kommt, den Inhalt der kommt, sind also nicht verbindlich, alles andere sind Sondervereinbarungen.

Kein Googlewissen sondern tagtäglicher Usus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »domi76« (8. Januar 2010, 12:39)


Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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136

Freitag, 8. Januar 2010, 12:38

Und genau da fängt die Weltfremdheit an...

a.) Eine E-Mail muss nicht zwangsläufig da hin gelangen, wo sie zur Kenntniss genommen wird. Sie kann auch im Spam-Ordner landen. Dazu reicht es, dass über den Sender-Provider jemand anders eine große Anzahl von Spam versendet hat, dann landet der Provider auf einer Blacklist.

b.) Viele E-Mailserver sind mit sog. Greylisting ausgestattet. Beim Greylisting täuscht der empfangende Server dem Sende-Server vor, er habe derzeit keine Möglichkeit, die Mail zu empfangen und würde die lieber später noch einmal bekommen.
Dabei wird darauf gehofft, dass Spammer diesem Wunsch nicht nachkommen, die Spam wird nicht noch einmal gesendet. Gleichzeitig wird gehofft, dass normale Sender die E-Mail innerhalb einer kurzen Zeitspanne noch einmal senden. Dies passiert aber oft nicht, E-Mails werden z.T. mit 24 stündiger Verspätung gesendet oder eben überhaupt nicht.

Das Fax und E-Mail sind keine verlässlichen Medien. Die Faxrolle kann falsch rum im Fax liegen, die E-Mail kann verschwinden...
Liebe Grüße
Hartmut

frankyboy

RCLine User

Wohnort: Potsdam

Beruf: Geld verdienen

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137

Freitag, 8. Januar 2010, 13:59

Im Grunde ist es ganz einfach. Grund dafür, dass eMails im Schriftverkehr keine gleiche Stellung haben wie per Post gesandte Schriftstücke ist der, dass man oft im Rechtsverkehr den Zugang des Schreibens nachweisen muss. Das ist mit einem Brief recht einfach - per Einschreiben/Rückschein oder per Zustellung. Das geht mit der eMail nicht. Auch eine elektronische Bestätigung gilt nicht als Nachweis des Zugangs.

Wenn man nun der Zollbehörde an den Karren will, sollte man erstmal messen, wie dünn das Eis ist, auf dem man steht. Verlangen die einen Zugangsnachweis für die Übersendung der Dokumente, ist es Essig.

Jedes Amtsgericht hat heutzutage eine eMail-Adresse, ganz offiziell. Nur kann man darüber noch keine rechtswirksamen Willenserklärungen fristgerecht zugehen lassen. Als Vorausinformation ja, aber immer mit dem Nachsenden der entsprechenden Unterlagen per Post.

Zitat

Wenn die Beamten damit auch keine hätten, gäbe es gar kein Problem


Der hat seine Pflicht mit Sicherheit getan. Schau mal auf den grünen Benachrichtigungszettel, von wem der kommt. Nicht vom Zoll, sondern von der Post. Der Zoll gibt der Post Bescheid, dass für Dich was da ist. Die schreibt Dich an. Das reicht. Ob Du es nun abholst und wenn nicht, aus welchen Gründen, spielt keine Rolle.

Die Fachaufsichtsbeschwerde kann man sicher machen, aber so wie ich das sehe, ist die in der Sache erfolglos. Das scheint recht eindeutig.

Ärgerlich ist es allemal.
Gruß Frank

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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138

Freitag, 8. Januar 2010, 18:20

Zitat

Original von frankyboy
Jedes Amtsgericht hat heutzutage eine eMail-Adresse, ganz offiziell. Nur kann man darüber noch keine rechtswirksamen Willenserklärungen fristgerecht zugehen lassen. Als Vorausinformation ja, aber immer mit dem Nachsenden der entsprechenden Unterlagen per Post.
So ist es. Um diese "E-mail-Problematik" mal zu verdeutlichen:

- Wenn der Empfänger auf eine e-mail reagiert (Lesebestätigung schickt oder ein Antwortschreiben), dann ist das in Ordnung, dann hat er dieses System akzeptiert. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man mit Behörden, Privatpersonen oder Firmen kommuniziert. Beispiel Finanzamt, dort kann man seit einiger Zeit bereits seine elektronische Steuererklärung (ELSTER) per e-mail einreichen, klappt auch wohl ganz gut. Allerdings muss man dann immer noch die Unterlagen hinsenden oder hinbringen.

Beispiel Firmen: Horizon Hobby und robbe antworten beide auf e-mails (selbst ausprobiert), andere Firmen reagieren überhaupt nicht, sehr spät oder nur manchmal (ich sag jetzt nicht, welche), wobei es dem e-mail-Absender ja egal sein kann, was jeweils der Grund dafür ist.

- Wird auf eine e-mail nicht reagiert, dann ist für diesen Adressaten dieser Weg eben nicht gangbar und man muss die "Schneckenpost" nutzen, je nachdem eben auch mit Einschreiben, dann hat man einen Absendebeleg. Und nur in dem Fall wäre eine Beschwerde sinnvoll.

Grüße
Udo

ducfieber

RCLine User

Wohnort: Frankfurt (Oder)

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139

Freitag, 8. Januar 2010, 19:00

Um was ging es hier eigentlich nochmal?

Gruß
Torsten

frankyboy

RCLine User

Wohnort: Potsdam

Beruf: Geld verdienen

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140

Freitag, 8. Januar 2010, 19:30

Lieferverzögerungen. Und da bot sich der Schwenk, den das Thema hier nahm, an.
Gruß Frank