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61

Dienstag, 20. April 2010, 22:50

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »offline« (20. April 2010, 22:50)


BlackJack

RCLine User

Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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62

Dienstag, 20. April 2010, 22:55

Zitat

Original von Hangfräse

Zitat

Original von BlackJack
ob angriff oder Verteidigung ist doch völlig egal! Soldaten werden dazu ausgebildet zu töten! also muss sich auch niemand wunder wenn er selbst drauf geht!
Mann kann es auch ganz krass sagen jeder soldat ist ein Potentieller mörder!

das kann sich keiner schön reden.


So ein Schwachsinn, ich habe das anders gelernt!!

Der Soldat wird ausgebildet um seinen Gegner zu verwunden aber nicht um zu töten sondern um den Gegner zu binden!! Der Gegner muss beschäftigt werden aber nicht getötet!! Aber da nunmal "Heckler & Koch" keine Softair´s baut passiert es auch das einer niemehr aufsteht, manchmal ist es auch ganz gut um Gefahr für Leib und Leben und das seiner Kameraden zu schützen!! Du behauptest jetzt einfach nur mal was ohne vom Prinzieb eine Ahnung zu haben, das Gleiche sagen viele die keine eigene Meinung haben.

Beim Bund hies es immer: "Denken, Drücken, Sprechen!! "


ICH BIN KEIN MÖRDER!! Ich fühl mich angesprochen und ich belle auch weil ich zwar jetzt Reservist bin aber immer noch Soldat a.D. bin!!


Dsa ist nicht dein ernst oder? du willst mir nicht ernsthaft erzählen das du wenn du mit einer autmatischen waffe auf einen anderen menschen zielst ernsthaft hoffst ihn mit etwas glück nur zu verwunden? So naiv kann man doch garnicht sien.
Währe mir neu das ein soldat dazu angewiesen ist möglichst nur auf arme und beine zu schießen um den gegner möglichst nicht zu töten.
Meines wissens lernt man mehrere schüsse im oberen torso zu platzieren. also schön lunge und Herz zu durchsieben oder gleich auf den Kopf.

Aber du kannst dir das gerne weiter schön träumen und auf den Toten gegner einlabern nachdem du ein halbes magazin auf ihn abgefeuert hast.
Für mich bleibt es dabei Soldaten sind Mörder!


Gruß

Alex
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63

Dienstag, 20. April 2010, 22:58

:D

HIND 24

RCLine User

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64

Dienstag, 20. April 2010, 23:01

hy "offline"

3. Becher gefellig?

:dumm: :dumm: :dumm:
mfg von der Spree

Maik

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helierni

RCLine User

  • »helierni« wurde gesperrt

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65

Dienstag, 20. April 2010, 23:02

Moin,

als Polizeikräfte haben wir (ja ich bin Buxxx bei der Bundespolizei früher Bundesgrenzschutz) gelernt auf die Beine zu schiessen um den Flüchtenden an der Flucht zu hindern.

Meine beiden Brüder ( Hauptmann und Oberleutnant) sowie mein Schwiegervater (OL z.S) haben gelernt auf den Oberkörper zu schiessen damit der Gegner nicht wieder aufsteht.

Ob nun Mörder oder nicht, ein Soldat lernt zu töten, so einfach ist das.

Und auch ich finde es immer wieder interessant was Leute die nicht dabei waren über die Geschehnisse derr Wende 89 wissen bzw glauben zu wissenund dann zum Besten geben.

Wir waren seinerzeit in Berlin eingesetzt und es gab nicht die geringsten Anzeichen dass die NVA auf eigene Leute schiessen würde, das hätte kaum jemand durchsetzen können - auch wenns so in der BLÖD-Zeitung stand.

Möchte auch einen Popcornbecher

Gruß
Helifliegen seit 15 Jahren, Schiffe seit 25 Jahren...und alle Finger sind noch dran

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »helierni« (20. April 2010, 23:05)


66

Dienstag, 20. April 2010, 23:11

+

ok , :D

morgen habe ich bestimmt viel zu lesen :ok: so cu

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »offline« (20. April 2010, 23:14)


67

Dienstag, 20. April 2010, 23:16

Also ich hab absolut nix gegen Soldaten, die braucht man nunmal, und bin auch kein militanter Pazifist (Wortspiel!). Und ich finde auch das Soldaten = Mörder eigentlich nur Leute sagen, die stark polarisieren wollen. Richtig finde ich den Vergleich nicht. Was ein Mörder ist, steht im BGB. Für radikale Veganer sind alle normalen Menschen auch Mörder, was natürlich quatsch ist.

Aber es ist doch erstaunlich dass ein Soldat nicht dazu stehen kann, was er ist, und für was er da ist. Das hätte ich doch erwartet. Wird einem Soldaten in der Ausbildung denn tatsächlich irgendwas von "Feind binden", "nur verwunden", "für den Frieden" usw. eingeredet, und man GLAUBT dass dann auch noch? 8( Ich bin schon etwas schockiert über so viel Naivität von einem Soldaten selber. Wie schon meine Vorredner gesagt haben, wieviel Interpretationsspielraum lässt es einem denn, wenn man mit einer automatischen Waffe auf einen Menschen feuert? Was denkt man denn in diesem Moment zu tun?
Aber wie gesagt ich hab nix gegen das Militär.

gruß cyblord

HIND 24

RCLine User

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68

Dienstag, 20. April 2010, 23:36

@cyblorg: die Antworten wüsstest Du, wenn Du schon mal für Dein Vaterland gedient hättest.

@offline: leg dich zurück und hol den nächstens Kübel Popcorn.

@Mika: Deinen Pop-Corn-Becher bekommst Du auch.Polizei ist fast wie Miitär. Wird öfffentlich beides nicht belohnt. Nur bestraft.
mfg von der Spree

Maik

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BlackJack

RCLine User

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69

Mittwoch, 21. April 2010, 00:01

natürlich ist es stark polarisierend soldaten als mörder hin zu stellen. Und natürlich will man(ich)mit so einer aussage Reaktionen provozieren aber im grunde genommen ist die aussage nicht völlig falsch!
prinzipiell habe ich ach nichts gegen Soldaten. Nur sollte man dann auch dazu stehen was man ist und für was man eingesetzt wird.

ich bin auch sicherlich kein Pazifist im Gegenteil im Notfall würde ich sofort zur Waffe greifen um meine Familie und meine Freunde vor allem und jedem zu verteidigen. Jedoch bin ich nicht bereit das "Vaterland' zu verteidigen mein Patriotismus geht nämlich absolut gegen null!!! das ist auch der grund warum ich sicherlich keinen wehrdienst leisten werde. habe keinen gewissenskonflickt nur bin ich nicht bereit für Deutschland zu kämpfen.oder irgendwo anders eingesetzt zu werden.

Es muss natürlich bewaffnete einsatztruppen geben o das nun wirklich eine landesarmee sein muss sei mal dahingestellt. eine internationale bewafnete einsatztruppe würde es denke ich auch tun aber das ein anderes thema.
Also wer sich dazu berufen fühlt bei einer wie auch immer garteten militärischen truppe zu arbeiten soll das meiner wegen machen aber sich dann eben auch nicht wundern wenn auf ihn geschossen wird. (natürlich kann sich dann jeder einreden der gegner will ihn nur verletzen) aber ich bin sicherlich nicht dabei!!!

Gruß

Alex

P.S. für mich bitte auch popkorn mit butter und salz wenn du hast!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BlackJack« (21. April 2010, 00:01)


Hangfräse

RCLine User

  • »Hangfräse« ist der Autor dieses Themas

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70

Mittwoch, 21. April 2010, 05:39

Ja genau, ein Soldat hat:" bla bla blabla. blalbla rabarber, !! " Ich finds witzig aber können wir wieder zurück zum Thema?!! Zum Thema von Seite 1 ganz oben!!

Hat mal jemand Popkorn und ne Pulle Bier!!? Oan Augustiner Edelstoff bidde, aber zack zack!
:angel:

Hangfräse

RCLine User

  • »Hangfräse« ist der Autor dieses Themas

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71

Mittwoch, 21. April 2010, 05:43

edit
:angel:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hangfräse« (21. April 2010, 05:44)


udo260452

RCLine User

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72

Mittwoch, 21. April 2010, 09:07

Zitat

Original von HIND 24

Zitat


Ja das ist auch für mich immer noch ein Wunder, dass damals die Machthaber in der DDR nicht haben schießen lassen ........... vorbereitet dafür war ja alles, die Befehle lagen vor, scharfe Munition war verteilt usw.
Udo/


hast Du noch alle Tassen im Schrank?
Warst Du damals 1989 dabei, leibhaftig. Ich schon.
Da war gar nix vorbereitet rein militärisch gesehen. Wer gibt Dir das Urteilsrecht zu behaupten, das in einer militärischen Einheit der NVA damals in 1989 irgendwelche Munition zusätzlich gebunkert wurde?
Das was Du da alles geschrieben hast, ist schon sehr Psycho.

Das hätten die Politoffiziere zu DDR-Zeiten mit Ihren Propagandreden so nicht hinbekommen wie Du jetzt.

Bleib der ewig gestrige. Tschüss Udo machs gut und stolper nicht über eine russische Tretmine irgendwo auf der Welt.

Leutnant der BW a.d. und in Ehren entlassen.
Oh .... wie erwartet: Getroffene Hunde bellen, jaulen und treten um sich.

Zunächst mal muss da gar nicht viel vorbereitet werden, es ist sogar bei der Bundeswehr kein besonders forderndes logistisches Meisterstück, beliebig viele Soldaten jederzeit mit Waffen und Munition auszurüsten, das ist alles in mehr als ausreichender Stückzahl in jeder Kaserne vor Ort vorhanden und in der NVA zu DDR-Zeiten war das sicherlich nicht anders.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie das menschliche Gedächtnis funktioniert: Unliebsames, nicht so ganz passendes wird einfach ausgeblendet, wie sonst ist es zu erklären, dass jederzeit nachprüfbare Fakten einfach standhaft ignoriert werden und der Überbringer dieser Nachrichten dafür diffamiert wird?

Schon vergessen, dass zu Zeiten der Montagsdemonstrationen vor allem in Leipzig massiv bewaffnete Kräfte der Volkspolizei herangezogen wurden? Es waren einige Hundertschaften in Bereitschaft, bewaffnet mit scharfer Munition, die nur auf entsprechende Befehle gewartet hatten, die dann aber zum Glück nie kamen. Desweiteren waren natürlich Teile der NVA alarmiert und bereit, auszurücken, um gegen den "Klassenfeind" im Verbund mit der Volkspolizei vorzugehen.

Und natürlich hätten die ihre Befehle befolgt, was auch sonst?

Jetzt leugnest du diese Fakten, na klasse, weiter so.

Jetzt wird auch klar, warum du als Leutnant die Bundeswehr verlassen hast (oder bist du gar "gegauckt" worden?). Der ewig gestrige hier bist du, der die Fakten nicht wahrhaben will. Bieg dir ruhig auch weiterhin deine eigene Wirklichkeit zurecht und leugne die Tatsachen, so kommst du weiter im Leben.

Grüße
Udo

P.S.: Diese "Konvertiten" wie du einer zu sein scheinst, "durfte" ich leider in meiner aktiven Bundeswehrzeit leider kennenlernen, wie die alle geredet hatten, mein Gott, zum Kotzen war das alles, allesamt waren das ja eh schon immer Gegner des kommunistischen Systems gewesen, megal ob Hauptmann, Major oder Oberstleutnant. Und wie froh man ist, dass man jetzt in dieser Bundeswehr dienen darf und man hätte ja im Grunde den gleichen Job auch schon "damals" gemacht ..... nur eben auf der anderen Seite aber mit den gleichen Prinzipien und den gleichen Beweggründen ...... alles gut eben ....... bis sie dann einer nach dem anderen entlassen wurden, entweder weil die Bundeswehr mit denen nichts anfangen konnte (In der NVA vertraute man den Soldaten erst ab dem Dienstgrad Oberstleutnant, solche waren dann zuständig in der Wäschekammer um Socken zu tauschen oder auf Flugplätzen für die Instandhaltung der Landebahnbefeuerung usw.) oder weil die Bundeswehr selber bereits genügend vergleichbarer Leute hatte oder weil sie einfach "weggegauckt" wurden, gestern noch den Kollegen, der bereits weggegauckt wurde, wüst beschimpft, obwohl man mit dem jahrelang kameradschaftlich zusammengearbeitet hatte und heute selber aufgeflogen ...... also erzähl mir hier nichts, wie "es damals wirklch war".

Aber heute auf die Bundesrepublik schimpfen, wo es geht, nicht wahr?

Zum Kotzen finde ich solch ein Verhalten, einfach nur zum Kotzen.

Warum kann man nicht einfach mal zugeben, wie es wirklich war? Solche Leute ga es nämlich durchaus auch, die wahrheitsgemäß berichtet hatten, wie das denn alles so war, damals in der NVA und wie sie zu ihrem Arbeitgeber standen und zu den politischen Grundsätzen. Den meisten tat es in der Seele weh, als ihr Staat, den sie so lange unterstützt hatten, einfach weggebrochen ist und sie praktisch in der Luft hingen, da musste jeder sehen, wie er ganz persönlich klarkommt und die meisten haben ja auch einfach die NVA verlassen, weil sie den Umschwung nicht mit ihrem Gewissenb vereinbaren konnten (Hut ab vor denen!), aber es gibt wohl immer einige, die ihr Mäntelchen nach dem Winde richten und plötzlich die Bundeswehr ganz toll fanden.......

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (21. April 2010, 09:08)


73

Mittwoch, 21. April 2010, 09:21

Udo, ich gebe dir in allen Dingen recht, bis auf eines.

Wenn ein deutsches Gericht ein Urteil faellt ist es noch lange nicht gerecht.
Und schon lange nicht die Wahrheit. :D

udo260452

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74

Mittwoch, 21. April 2010, 09:45

Zitat

Original von nikolaus10
Udo, ich gebe dir in allen Dingen recht, bis auf eines.

Wenn ein deutsches Gericht ein Urteil faellt ist es noch lange nicht gerecht.
Und schon lange nicht die Wahrheit. :D
Tja, da sagst du was .... vom Gericht bekommst du keineswegs Gerechtigkeit, sondern nur ein Urteil.
Dennoch ist dieses von mir angesprochene Urteil in der Welt und damit rechtskräftig, ob einem das gefällt oder nicht.

Grüße
Udo

helierni

RCLine User

  • »helierni« wurde gesperrt

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75

Mittwoch, 21. April 2010, 09:53

Zitat

Original von udo260452
Tja, da sagst du was .... vom Gericht bekommst du keineswegs Gerechtigkeit, sondern nur ein Urteil.
Dennoch ist dieses von mir angesprochene Urteil in der Welt und damit rechtskräftig, ob einem das gefällt oder nicht.

Grüße
Udo


Moin Udo,

der Spruch hat was, den kann man sich merken :ok:

Ansonsten kannn ich das von Dir oben gesagte im Polizeibereich zumindest was den Carakter vieler "Übernommener" teilweise schon bestätigen.

Ein sehr guter Freund von mir wurde seinerzeit als Oberstleutnant in den Osten kommandiert und diente ne Zeit unter Schönboom (heutiger Politker) er hat duchaus auch das eine oder andere ind er Richtung zum Besten gegeben.

Das mit der Munitionsausgabe bei den Montagsdemos ist bekannt, keine Frage, jedoch nicht beim Mauerfall - ganz einfach auch deshalb weil die ganze Sache ja ziemlich überraschend ins Rollen kam und die Grenzer - also auch wir - davon total überrollt wurden-

Wobei ja auch anzumerken ist, dass die Grenzer eh immer die Magazine voll hatten - auf beiden Seiten.

@ Hind,

ja Du hast Recht, sobald man ne Uniform (oder auchn ur nen Dienstausweis hat) ist man blöder als die meisten Klugscheixxer in diesem Land....ist einfach so.

Aber das Problem hat der Fußballbundestrainer ja auch

Gruß ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »helierni« (21. April 2010, 10:01)


76

Mittwoch, 21. April 2010, 15:24

@ einige hier:
wenn ihr schreibt "Soldaten sind Mörder" - dann erkundigt euch bitte über den Unterschied
zwischen "Mord" und "Totschlag" - in juristischem Sinne.
Die Behauptung "Soldaten sind Mörder" ist genauso unsinnig wie die Aussage
"Abtreibung ist Mord".
Bei beidem fehlt der sogenannte niedrige Beweggrund.
[URL=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/United_States_one_dollar_bill,_obverse.jpg]Hier[/URL] gibt es Klickdollars! :ok:

77

Mittwoch, 21. April 2010, 16:33

Zitat

Original von BlackJack
ich bin auch sicherlich kein Pazifist im Gegenteil im Notfall würde ich sofort zur Waffe greifen um meine Familie und meine Freunde vor allem und jedem zu verteidigen. Jedoch bin ich nicht bereit das "Vaterland' zu verteidigen mein Patriotismus geht nämlich absolut gegen null!!!


wo glaubst du wo du in den 80er Jahren ( vieleicht heute noch) gelandet wärst? beim Bund :D
mit deiner Einstellung hätte Wehrdienstverweigerung absolut keinen Sinn gemacht und du wärst bei den "Mörders" gelandet. :evil:
T-Rex 450 PRO + Helis zu Pflugscharen
T-Rex 250 SE
Protos FB mit Beast

78

Mittwoch, 21. April 2010, 17:16

Zitat

Original von BlackJack
ich bin auch sicherlich kein Pazifist im Gegenteil im Notfall würde ich sofort zur Waffe greifen um meine Familie und meine Freunde vor allem und jedem zu verteidigen. Jedoch bin ich nicht bereit das "Vaterland' zu verteidigen mein Patriotismus geht nämlich absolut gegen null!!!


Die selbe Einstellung hatte ich 100% verinnerlicht,mit der Polizei zur Nachmusterung
dann TKDV also Verweigerung jeder öffentlichen Dienstverpflichtung, insbesondere des
Militärdienstes usw usw es war wie ein Hobby.So im nachhinein wäre ich heute bereit
das "Vaterland' zu verteidigen aus Patriotismus und einer der ersten Freiwilligen. ;)

HIND 24

RCLine User

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79

Mittwoch, 21. April 2010, 20:25

Zitat


- Der größte Unterschied war aber der Eid, den die Soldaten ablegen mussten, schwörten die Bundeswehrsoldaten auf das Land an sich (..... "die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"), so leisteten die NVA-Soldaten den Eid auf die Partei .... sie waren der bewaffnete Arm der Parteigranden, weiter nichts.

Udo


Lieber Udo Gigahertz,

damit die junge lesende Gemeinde nicht denkt, das Du mit solcher Aussage dort oben Recht hast, hier mal der Fahneneid der DDR-Soldaten im Wortlaut:
Zitat:
"Ich schwöre
Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen."

Das war nur der erste Absatz, alle weiteren kann man nachlesen unter Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahneneid_der_NVA

Da steht nix von Partei, nix von SED, da fehlt nur "sowahr mir Gott helfe", wie es bei der BW üblich ist.

Da aus diesem Link kommt man auch zum Faheneneid der BW. Da kann man alles schön nachlesen und vergleichen.

Ich war Heli-Pilot auf der MI-24D als die Wende kam. Zu diesem Zeitpunkt war ich dort Besatzungskommandeur.

Uns brauchte man einfach nicht mehr in der BW, weil die MI-24D nicht zur BW-Ausrüstung passte. Ebenso brauchte man uns personel nicht, da die Helistreitkräfte erst kurz vorher aufgebaut wurden. Es bestand ein Überhang an Heli-Piloten. Also stellte man uns vor die Wahl, entweder abmustern oder "Socken in der Wäschekammer ausgeben" wie Du schön formuliertest.

Wofür hättest Du Dich als 24 jähriger, frisch ausgebildeter Besatzungskommandeur eines der besten damaligen schweren Kampfhubschrauber entschieden?

Ich glaube nicht für Socken ausgeben.

So ein damaliges Verhalten meinerseits, freiwilliger Austritt aus der BW wegen beruflicher Perspektivlosigkeit, kann man doch nicht betitteln mit "Mäntelchen in den Wind halten". Ich habe meinen Kopf nicht in den Sand gesteckt und der vergangenen Zeit nachgeheult. Ich habe mein Schiksal in die eigenen Hände genommen. Ich war nur 2 Monate arbeitslos seit der Wende. Ich meckere wie jeder Bundesbürger über die Benzinpreise und sonstigen auferlegten Verordnungen. Wie den Soli-Beitrag.

Alles weitere, was Du dort geschrieben hast, will ich hier nicht zitieren und kommentieren. Ich schreib Dir einfach eine PN, wenn mir denn mal dannach zu mute ist. In so machne Aussagen Deinerseits liegst Du echt schief. Hier gehöhrt das aber nicht hin. Verstehst Du sicher selber.

Fazit bleibt aber eins, wir Deutschen sind in Afghanistan, weil wir dazu verpflichtet sind.
Und ich beharre auf meinem Standpunkt, das ein Soldat kein Mörder ist. So auch niemals betitelt werden sollte. Egal was ein Gericht mal entschied. In diesem Punkt stimme ich mit Nikolaus10 seiner Meinung 100% überein.

Na dann lasst uns einfach mal Fliegen gehen mit unseren Modellen.

mfg
maik
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80

Mittwoch, 21. April 2010, 21:18

Zitat

Original von Farkas

Ebenso nehmen natürlich unsere Politiker diese Angst
um Kriegseinsätze,getarnt als"Friedensmissionen"
zu rechtfertigen.


Na klar, ist doch alles eine gigantische Verschwörung