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101

Freitag, 23. April 2010, 14:59

Zitat

Original von Darkwing
Ich erkenne in dem Satz aber auch eindeutig das Wort "Vaterland"
Der Rest ist Wortklauberei.


Sicher, sicher. Parlamentarische Demokratie, Diktatur, alles das gleiche...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (23. April 2010, 15:10)


102

Freitag, 23. April 2010, 16:00

Jeden morgen noch Halb am schlafen mit einer frischen warmen Tasse Kaffee freu Ich
mich wenn das Notebook hochgefahren ist, das Forum aufploppt u. anschliessend ein
Udo Text zu lesen ist.Meistens gehen diese Texte über ein Blub Blub hinaus und sorgen
so für neuen Zündstoff, so das der nächste morgen schlürfend mit einer Tasse Kaffee
von vorne beginnen kann.


103

Freitag, 23. April 2010, 16:07

Und dafür bist Du jetzt an der Pazifikküste von Chile?

104

Freitag, 23. April 2010, 16:27

Hier bin Ich weil man eben NICHT gleichzeitig Kommunist, Sozialist, Kapitalist,
Hinduist,Islamist UND gleichzeitig Deutscher sein kann.Mich haben die Strafzettel
Rechnungen und und also das ganze derzeitige Deutsche Überwachungsstaat System
so angekotzt das glaubste nicht.Das Einsiedler (Zwei-SIEDLER) leben abgeschieden von
jedem und allem zurückgezogen an der Pazifikküste von Chile liegt mir mehr,das hatte
sich alles zum richtigen Zeitpunkt angeboten und ich musste nur zupacken.

edit:

Nu verweile ich schon seit einiger Zeit hier unten, vielleicht gibt es mitlerweile das
sogenannte "neue rote Väterchen" Berrichtserstattung bei zb. nichtfegen einer Strasse mit
anschließendem Strafzettel u. Frühstück in der Zelle? ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »offline« (23. April 2010, 16:54)


105

Freitag, 23. April 2010, 16:55

Kann ich verstehen!
War selbst schon da, späte 80er. Kurztrip von Mendoza aus über die Anden...
Stehste an der Steilküste und unten fliegen die Pelikane im Tiefflug vorbei. Schön!

Eigentlich wollte ich sagen:
Warum tust Du die Plauderecke an, wo Du es doch so schön hast?!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (23. April 2010, 16:56)


106

Freitag, 23. April 2010, 17:53

Ahh hmmm, ja Pelikane,habe schon keine Namen mehr soviele sind das.
Plauderecke hmmm ja hmmm schön ist das alles nur das blöde im Umkreis von ca.
200-300km ist alles abgegrast. Mitlerweile kenne ich fast jeden Fleck deshalb
mein Motto Füße still halten um kosten einzusparen.Bin während der Woche
dazu verdammt die Plauderecke zu lesen aus Kostengründen sozusagen.
Zur zeit reizt mich Peru Machu Picchu usw Busticket glaube so um die 100Euronen
oder billiger,es fällt mir verdammt schwer diese sachen aufzuschieben.

Die Abenteuer Stiefel liegen jeweils bis zum Wochenende im Schrank so das in einem
Jahr genung Geld auf der hohen Kante liegt fuer ein Grundstück an einer Steilküste mit
Meerblick ,so vielleicht linkes Fenster oder Balkon mal sehen.... (Ja,Geimein) :D







was ist das???












Mastiff Heidi immer und ueberall dabei.


ok,etwas Offtopic ich hoffe egal.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »offline« (23. April 2010, 18:25)


107

Freitag, 23. April 2010, 18:22

Das sind wohl Schwarzgeier

http://en.wikipedia.org/wiki/Black_Vulture

Mein O/T Projekt:
»DrM« hat folgendes Bild angehängt:
  • cimg0088.jpg

108

Freitag, 23. April 2010, 18:36

Black Vulture,Schwarzgeier kommt hin.
Dein O/T Projekt könnte Ich hier unten gut gebrauchen ;(

edit:http://de.wikipedia.org/wiki/Rabengeier

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »offline« (23. April 2010, 18:47)


109

Freitag, 23. April 2010, 20:39

@ Udo Gigahetrz

20 jahre liegt das nun zurück und für die jüngere Generationist die Teilung eine Episode im Geschichtsbuch.

Mich schaudert es immer noch wenn ich daran denke wie Die USA versuchte uns den Irakkrieg zu verkaufen und es hat sicht kaum was geändert. Bei uns redet man vom Rückzug aus Afghanistan und gleichzeitig versuchen die Amerikaner uns tiefer hineinzuziehen. Die Bundeswehr wird sich verstärken müssen um diesen Krieg führen zu können. Leider lässt sich immer noch kein vernünftiger Grund dafür finden, Merkel bleibt uns diese Antwort schuldig. Ich meine wir mischen uns in die inneren Angelegenheiten eines Staates und füren Krieg gegen einen Teil davon der uns nicht angegriffen hat.
Wir verteitigen die strategischen Ansprüche der USA.

Bram
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bram« (23. April 2010, 20:40)


110

Freitag, 23. April 2010, 20:40

Auch auf die Gefahr in, die idyllische Diashow zu unterbrechen, muss ich Udo diesmal (und das tue ich ungern) 100% zustimmen.

Jetzt muss man sich hier schon von einem relativ hochrangigen ex NVA Offizier, also jemand welcher FREIWILLIG treu einer menschenverachtenden Unrechtsregierung gedient hat, erzählen lassen, wie toll der Fahneid der DDR doch war, dass dieser praktisch keinen Unterschied zu dem der BRD aufweist und die Unterschiede DDR,BRD und USA im Bezug auf Demokratie doch eher marginal wären. Was kommst als nächstes? Nen altgedienter Nazi und schwärmt vom Reich?
Ich muss da echt :puke: .


@Bram:
Obs dir gefällt oder nicht, die Interessen der USA sind nunmal auch unsere. Was denkst du wie lange man sich hier in Europa einbunkern kann und den Rest der Welt dabei beobachten sich abzuschlachten? 20 Jahre, 50 Jahre? Und dann? Man muss VORHER eingreifen und nicht dauernd sagen "geht uns ja nix an".

gruß cyblord

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (23. April 2010, 20:51)


111

Freitag, 23. April 2010, 21:06

Zitat

Original von cyblord
Jetzt muss man sich hier schon von einem relativ hochrangigen ex NVA Offizier, also jemand welcher FREIWILLIG treu einer menschenverachtenden Unrechtsregierung gedient hat, erzählen lassen, wie toll der Fahneid der DDR doch war, dass dieser praktisch keinen Unterschied zu dem der BRD aufweist und die Unterschiede DDR,BRD und USA im Bezug auf Demokratie doch eher marginal wären. Was kommst als nächstes? Nen altgedienter Nazi und schwärmt vom Reich?
Ich muss da echt :puke: .


wo hasten das her? ???
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112

Freitag, 23. April 2010, 21:13

Zitat


- Der größte Unterschied war aber der Eid, den die Soldaten ablegen mussten, schwörten die Bundeswehrsoldaten auf das Land an sich (..... "die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"), so leisteten die NVA-Soldaten den Eid auf die Partei .... sie waren der bewaffnete Arm der Parteigranden, weiter nichts.

Udo


Zitat

[i]Original von HIND 24

Zitat



Lieber Udo Gigahertz,

damit die junge lesende Gemeinde nicht denkt, das Du mit solcher Aussage dort oben Recht hast, hier mal der Fahneneid der DDR-Soldaten im Wortlaut:
Zitat:
"Ich schwöre
Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen."

Das war nur der erste Absatz, alle weiteren kann man nachlesen unter Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahneneid_der_NVA

Da steht nix von Partei, nix von SED, da fehlt nur "sowahr mir Gott helfe", wie es bei der BW üblich ist.

Da aus diesem Link kommt man auch zum Faheneneid der BW. Da kann man alles schön nachlesen und vergleichen.

Ich war Heli-Pilot auf der MI-24D als die Wende kam. Zu diesem Zeitpunkt war ich dort Besatzungskommandeur.

Uns brauchte man einfach nicht mehr in der BW, weil die MI-24D nicht zur BW-Ausrüstung passte. Ebenso brauchte man uns personel nicht, da die Helistreitkräfte erst kurz vorher aufgebaut wurden. Es bestand ein Überhang an Heli-Piloten. Also stellte man uns vor die Wahl, entweder abmustern oder "Socken in der Wäschekammer ausgeben" wie Du schön formuliertest.

Wofür hättest Du Dich als 24 jähriger, frisch ausgebildeter Besatzungskommandeur eines der besten damaligen schweren Kampfhubschrauber entschieden?

Ich glaube nicht für Socken ausgeben.

So ein damaliges Verhalten meinerseits, freiwilliger Austritt aus der BW wegen beruflicher Perspektivlosigkeit, kann man doch nicht betitteln mit "Mäntelchen in den Wind halten". Ich habe meinen Kopf nicht in den Sand gesteckt und der vergangenen Zeit nachgeheult. Ich habe mein Schiksal in die eigenen Hände genommen.........



@Bram
cyblord bezieht sich bestimmt auf den Text von Hind.
Page 6 da war einiges an Zündstoff drin:D

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »offline« (23. April 2010, 21:26)


helierni

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113

Freitag, 23. April 2010, 22:10

Zitat

Original von cyblord

die Interessen der USA sind nunmal auch unsere.


Dem ist nicht so, denn in einer Erklärung von Goerge Washington zur Unanhängigkeit steht unter anderem sinngemäß lasst uns unseren Einfluß und den Landbesitz mehren.

Desweiteren suchen die Amis ständig danach ihren Einfluß in der Welt zu stärken und anderen Kulturen ihre eigenen Vorstellungen zu unterwerfen.

Und das sind nicht die Interessen der Bundesrepulblik Deutschland.

Gruß
Helifliegen seit 15 Jahren, Schiffe seit 25 Jahren...und alle Finger sind noch dran

114

Freitag, 23. April 2010, 22:12

Zitat

Original von helierni

Zitat

Original von cyblord

die Interessen der USA sind nunmal auch unsere.


Dem ist nicht so, denn in einer Erklärung von Goerge Washington zur Unanhängigkeit steht unter anderem sinngemäß lasst uns unseren Einfluß und den Landbesitz mehren.

Desweiteren suchen die Amis ständig danach ihren Einfluß in der Welt zu stärken und anderen Kulturen ihre eigenen Vorstellungen zu unterwerfen.

Und das sind nicht die Interessen der Bundesrepulblik Deutschland.

Gruß


Selten so einen stuss gelesen. Der Thread mit den Verschwörungstheorien war doch woanders... :shy:

helierni

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115

Samstag, 24. April 2010, 06:54

Das mit dem Stuss gebe ich zurück, mit Veschwörungstheorien hat das nichts zu, meine Frau hat Verwandte in den USA, habe nichts gegen die Leute dadrüben, aber die Interessen der USA decken sich nunmal nicht mit den unseren - wer das schreibt, der schreibt Stuss.

Übrigens: In der Unabhängiskeitserklärung steht dass alle Menschen gleich sind.....das bekommen die im eigenen Land bis heute nicht hin (Kommentar US-Verwandtschaft)

Und dass man Deutschland nach dem WK II so schnell wieder aufgebaut hat war nicht nur Nächstenliebe sondern ganz klar und belegbar gegen den Ostblock,

Einmarsch in Kuwait gings seinerzeit ums nur ums Öl....

Also komm runter und glaub nicht alles was in der BLÖDzeitung steht.

Wieso hat eigentlich jeder Unrecht der es auch nur in Erwägung zieht der Vorzeigedemokratie zu kratzen?

Ok, ist ja hier aber auchn icht das Thema.

Gruß
Helifliegen seit 15 Jahren, Schiffe seit 25 Jahren...und alle Finger sind noch dran

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »helierni« (24. April 2010, 06:57)


Jegla

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116

Samstag, 24. April 2010, 11:08

Hi Mika,
ich kann dir nur zustimmen...
ich kenne keine amerikanische Aussenpolitik die aus reiner Nächstenliebe geschehen ist..
Nach dem 2. WK war Deutschland in den WK3 Plänen Puffer für die Allierten... das weiß inzwischen jeder, nur manche wollen es nicht akzeptieren...
Afghanistan wird nicht umsonst Piplanistan genannt ...
Wenn es denen wirklich um Menschenrechte ginge würden sie sich in der Sahelzone engagieren und die Opiumlords in Afghanistan platt machen...... Es geht nur um Öl ...
Gruß Jens

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T- Rex 600 ( FF-10 CG)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jegla« (24. April 2010, 11:09)


117

Samstag, 24. April 2010, 11:32

Die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien und in den "Ölemiraten" interessiert auch
niemanden - solange das Öl fliesst.
Wieviele der 9/11-Attentäter waren Afghanis und wie viele waren Saudis?
[URL=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/United_States_one_dollar_bill,_obverse.jpg]Hier[/URL] gibt es Klickdollars! :ok:

helierni

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118

Samstag, 24. April 2010, 11:36

Moin Jens,

man muss bei den gelobten Amis (nicht alles ist bei den schlecht keine Frage) eigentlich auch als zweites die Rassentrennung anführen die immer nich allgegenwärtig ist - ja auch heute noch.

Die Rassentrennung und die damit verbundene Diskriminierung von Nicht-Weißen ist in den USA immer noch gegenwärtig:

? in Wohngebieten
? in Schulen
? in Betrieben

Schwarze und lateinamerikanische Minderheiten leben häufig in Ghettos inmitten der amerikanischen Metropolen. Wenn Farbige in weiße Wohngebiete ziehen, fallen dort unmittelbar die Grundstückspreise, weil die weiße Bevölkerung den Stadtteil bald nicht mehr attraktiv genug findet. Die öffentlichen Schulen in den Schwarzenghettos haben ein sehr schlechtes Niveau und die Städte haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, das in diesen „sozialen Brennpunkten“ unterrichten möchte.

Die Gefahr ermordet zu werden oder ins Gefängnis zu kommen, ist landesweit für einen Schwarzen um ein Vielfaches höher als für einen Weißen. Auch die in den USA immer noch angewandte Todesstrafe wird über viermal häufiger gegen Farbige verhängt als gegen Weiße: 53 Prozent der seit 1930 Hingerichteten sind Schwarze. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt dagegen nur 12 Prozent.

Das sind nur einige Beispiele.

Um es deutlich zu sagen: Nicht alles in den USA gehört verteufelt, es gibt vieles gute dort drüben, aber ich muss gar nicht noch dieses bescheuerte Waffenrecht oder die Geschichte mit der für jeden Bürger eingeführten Krankenversicherung (ohne die bei uns kein Mensch mehr leben wollen würde) heranführen um ganz klar zu sagen dass dieses Volk nicht als DAS Vorbild für andere Völker taugen kann.

Und die Reaktionen wenn man mal an dem Denkmal kratzt sind immer wieder lustig anzusehen. Anscheinend darf es bei vielen Leuten hier nur schwarz und weiss geben und keinerlei differenzierte Zwischentöne....naja. passt ja irgendwie auch wieder zur strikten Trennung

Aber lasst uns mit dem angefangenen Thema weitermachen.... U D O....wo bist Du ;)

Gruß
Helifliegen seit 15 Jahren, Schiffe seit 25 Jahren...und alle Finger sind noch dran

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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119

Samstag, 24. April 2010, 12:14

Zitat

Original von helierni

Aber lasst uns mit dem angefangenen Thema weitermachen.... U D O....wo bist Du ;)

Gruß
Hier bin ich. :w

Das, was du oben über die Amerikaner geschrieben hast, kann ich nur voll unterstützen. Nach unseren Massstäben gemessen haben die nicht mehr alle Tassen im Schrank, da ist zunächst mal ihr komisches Festhalten an ihrem angeblichen und angeblich in der Verfassung verankertem Recht auf das Tragen von Schusswaffen, obwohl das nur indirekt (wenn überhaupt) aus einem Zusatzartikel zur Verfassung abgeleitet werden kann. Wehe dem Politiker, der es wagen würde, daran auch nur zu kratzen!

Amerikaner fühlen sich sicherer, wenn sie jede Menge eigener Schusswaffen im Hause haben, jederzeit schussbereit unter dem Kopfkissen oder auf dem Nachtschränkchen, auch wenn in dem Haushalt kleine Kinder leben!

Wir fühlen uns sicherer, wenn wir wissen, dass weder wir selbst noch die Nachbarn über Schusswaffen verfügen.

Dann die Benutzung von Strassen: Ich habe mir von den Amis erklären lassen, dass die Benutzung ihrer Strassen ein Privileg sei, dass ihnen von ihrem Staat verliehen wurde, sie also kein Rechtsanspruch auf die Benutzung dieser Strassen haben. Damit erklären sie die dortige Willkür des Gesetzgebers, harsche Tempolimits einzuführen und teilweise Maut zu verlangen für mit öffentlichen Geldern erbaute Brücken oder Tunnel, sie haben ja kein Recht, die Strassen auch zu benutzen, das ist eben ein ganz besonderes Privileg. Verrückt.

Und die bevorstehende teilweise Einführung einer Krankenversicherung für alle wird dort von fast allen Leuten als erster Schritt hin zum Kommunismus gesehen. Damit steht wohl endgültig fest, dass man den Obama kaum noch einmal wählen wird, denn bis zur nächsten Wahl wird diese neue Krankenversicherung noch gar nicht eingeführt worden sein und der Amtsnachfolger wird als erstes diese ganzen neuen Gesetze wieder kippen. Die Amerikaner werden niemals eine solche Pflichtversicherung haben, das wollen die einfach nicht, weil das als unzulässige Einmischung des Staates in ihre Privatangelegenheiten gesehen wird.

Die schelchteste Eigenschaft der Amerikaner aber ist, dass sie immer ihr Weltbild, ihre Anschauungen als Massstab für die ganze Welt nehmen, man kann sich als Europäer da den Mund fusselig reden oder die Finger wund schreiben, aber verstehen tun die Amerikaner nicht, dass wir hier keine amerikanischen Zustände wollen.

Ergo meinen die Amis, sie tun Gutes, wenn sie ihr Modell in aller Welt einführen wollen.

Es ist schon schwierig mit unseren amerikanischen Freunden, aber eines muss man sagen: Freunde sind es, zwar keine sehr engen, aber immerhin wollen sie uns nichts Böses, jedenfalls nicht absichtlich.

Leider sind unsere außenpolitischen Absichten nicht immer deckungsgleich mit denen der Amerikaner, was ja auch oft genug zum Ausdruck kommt und dann meinen die Amis immer, man wolle denen was, wenn wir das anders sehen und es kommt zu Spannungen.

Womit wir wieder bei Afghanistan wären, denn die Motivationen und Zielsetzungen sind dort nicht die gleichen. Während die Bundeswehr dort überhaupt nur deshalb ist, weil wir auch mal unseren Beitrag mit bewaffneten Kräften bei UN-Missionen leisten wollten/mussten, um nicht vollends international den Ruf zu verlieren, sind die amerikaner dort nur wegen der Jagd nach Osama bin Laden, sonst wären sie gar nicht dort.

Jetzt, da wohl feststeht, dass der Osama bin Laden gar nicht mehr in Afghanistan ist, macht der ganze Einsatz dort für die Amis keinen rechten Sinn mehr und sie suchen jetzt nur einen Weg, um dort wieder einigermassen unbeschadet herauszukommen, dazu wollen sie dort vor ihrem Abzug noch eben schnell die Taliban ausschalten und ein bisschen "Tabula Rasa" machen, damit sie nach Außen hin etwas vorzuweisen haben.

Leider hat die Bundeswehr dort überhaupt kein Konzept, keinen konkreten Kampfauftrag, die militärischen Führer dort haben keine militärischen Vorgaben, die es zu erfüllen gilt, denn nur ab und zu irgendwo Patroillen fahren oder gehen zu lassen, die dann angegriffen werden, das kann es ja wohl nicht sein. Am liebsten wäre es der Bundesregierung, wenn sie von dort sofort abziehen könnten, da der ganze Einsatz dort sinnlos war und ist, wir werden dort keineswegs verteidigt und der Terror wird dahin zurückkommen, ob die Bundeswehr nun da ist, oder nicht. Dummerweise kann die Bundesregierung aber in dieser Frage keinen Alleingang machen, sie muss sich mit den Amerikanern abstimmen, ansonsten verlöre die Bundesrepublik ihren ohnehin schon nicht sehr guten internationalen Ruf und das wollen die Regierenden natürlich nicht.

Grüße
Udo

120

Samstag, 24. April 2010, 14:39

Zitat

Original von udo260452
Leider hat die Bundeswehr dort überhaupt kein Konzept, keinen konkreten Kampfauftrag, die militärischen Führer dort haben keine militärischen Vorgaben, die es zu erfüllen gilt, denn nur ab und zu irgendwo Patroillen fahren oder gehen zu lassen, die dann angegriffen werden, das kann es ja wohl nicht sein.


selbst dazu fehlt uns das Recht und nun reden wir schon von Krieg.
An einen Abzug der Amerikaner glaube ich nicht und Taliban ist nicht mehr das was wir von früher kannten, vielmehr sind es Wiederstandskämpfer, Aufständische und wie in Afghanistan üblich, Söldner.
Bemerkenswert finde ich die Zahl der unschuldig von der BW getötete Afghanen davon alleine 7 Soldaten die am Karfreitag der BW helfen wollten und "Irrtümlich" erschossen wurden.

Bram
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