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Wolf10

RCLine User

  • »Wolf10« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oberösterreich

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1

Sonntag, 18. Juli 2010, 16:35

Urlaubserlebnis. Jemand lust auf Sicherheitsdiskussion?

Hallo

Also mal kurz mein Urlaubserlebnis.

Bin im Schlauchboot mit Family auf einem kleinen See.Uhrzeit ca. 20.00 Uhr.Also Badebetrieb fast beendet.Dann kommt ein RC Wasserflieger.Ein Taxi III.Würd ich auf 2kg Gewicht tippen.

Der Pilot hat auch gleich viele neugirige Zuschauer angelokt.Selber fand ich es natürlich auch toll.Sauberer Start,elegante Runden in der Luft.

Nach einer Weile dann ein lauter Ausruf den viele in so einer Situation benützen würden.
Der Flieger steuert unsteuerbar im winkel von 30 Grad auf das Ufer zu.Vorbei an 2 jungen Burschen mitten in den Abgegrenzten Nichtschwimmerbereich. Einschlag im Planschbereich.Der Pilot hatte das Glück seines Lebens.Niemand wurde getroffen.

Man sollte immer wieder mal über die möglichen auswirkungen unsers Hobbys nachdenken.Es waren nur Markensachen in verwendung.Die Ursache unbekannt.

Mir ist momentan der Spass vergangen.

mfg wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
X-Fläche, MC-19,Aurora 9

Darkwing

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Wohnort: D-04329 Leipzig

Beruf: Fachinformatiker

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2

Sonntag, 18. Juli 2010, 19:13

Muss jeder für sich selber beantworten und verantworten.
Wenn nicht mindestens der Seeabschnitt in dem ich mich befinde + 150 Meter frei sind lass ich die Modelle ungern frei und warte lieber.

Ich habs schon erlebt.. Boot mit Störung aufm See stehengeblieben und ein Badegast meint ungefragt vom Seitenufer hinschwimmen und bergen zu müssen. Klar, den Gedanken an sich find ich gut, aber ich hab dem "Retter" dann auch gleich den wirklich gutbearbeiteten Metallprop gezeigt und erklärt, das der Motor gut 20000U/min macht.

Manchmal lässt es sich z.b. bei Treffen nicht vermeiden und man muss das Wasser teilen... allerdings eine etwas andere Situation, man kann davon ausgehen jeder weiß über die eventuelle Gefahr bescheid.

Ab und an bin ich aber auch so frei mitm Boot oder Gemini + 1-3 Hunden das Wasser zu teilen die natürlich nur ein Ziel haben. So wie hier: http://www.rcmovie.de/video/025a5cb18344…nfach-nur-Spass
In dem speziellen Fall wird allerdings das Modell geopfert wenn wirklich mal eine brenzlige Situation eintritt.

Irgendwer steh am Ende immer im Weg... 1x die Freundin mitm Slowflyer getroffen, 1x den Kameramann mitm Redaq (was seht der auch genau in der Startstrecke) und 1x den TwinJet absichtlich auf den letzten Metern ins feld gebohrt weil die Mädels an der Landefläche plötzlich mit Sonnenschirm und Decke auftauchten.

Die Jungs mit dem Taxi werden wohl in Zukunft auch mit dem unmöglichen rechnen und lieber etwas mehr Abstand halten oder einfach noch ne Stunde warten bis der See wirklich leer ist.
Ansonsten... elektrisch unter 5 Kg.... der Gesetzgeber sagt in dem Fall eindeutig... erlaubt.


:w Carl-Heinz

Wolf10

RCLine User

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3

Sonntag, 18. Juli 2010, 20:09

Was mir aber am meisten zu denken gibt,ist die Unsteuerbarkeit des Modells.
Ich werd das gefühl nicht los das das eigentlich bei jedem Modell passieren kann.

Selber hatte ich einen kleinen Heli mit in den Urlaub genommen.Der hat ein Gewicht von 100 Gramm (4g6).Denke mal das der weniger anrichten könnte .

Gerade für den Urlaub könnte man ja auf kleine Teile ausweichen.Fremde Umgebung birgt ja auch immer ein gewisses Restrisiko.Obwohl in dem Beschriebenen Fall eine 2,4 GHZ Anlage verwendet wurde.

Hat man eigentlich beim Wasserfliegen mehr Ausfälle als auf dem trockenen.?


mfg wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
X-Fläche, MC-19,Aurora 9

4

Sonntag, 18. Juli 2010, 21:26

...eher weniger - wenn die Kisten absaufen, hat man keine zweite Chance... :evil:
[URL=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/United_States_one_dollar_bill,_obverse.jpg]Hier[/URL] gibt es Klickdollars! :ok:

marinus

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5

Sonntag, 18. Juli 2010, 21:32

Also ich persönlich schau auch immer, dass alles frei ist, wenn dann doch Leute da sind, einfach weit rausfahren und dort starten, genau so wird dann auch die Landung gemacht.
suche:


6

Montag, 19. Juli 2010, 12:02

Zitat

Original von Wolf10
Hat man eigentlich beim Wasserfliegen mehr Ausfälle als auf dem trockenen.?

Vom mechanischen her weniger, vom elektrischen mehr (Wasser).

RK

Mike Laurie

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Wohnort: E 4 ELEKTRO

Beruf: Dipl.-Ing.

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7

Dienstag, 20. Juli 2010, 22:17

der hatte bestimmt ne lange antenne, sprich kein 2,4 ghz, dann selber schuld;)
sonst: wie viele fallen beim putzen von der leiter und sterben dabei? dagegen ist modellefliegen lächerlich ungefährlich.
dennoch: gewissenhaft bauen und gehirn einschalten beim fliegen sind immer ein muss bzw. "sollte"....

8

Mittwoch, 21. Juli 2010, 01:08

Zitat

Original von Wolf10
Obwohl in dem Beschriebenen Fall eine 2,4 GHZ Anlage verwendet wurde.


:D
[SIZE=2]Mit freundlichen Fliegergrüßen,Björn :w[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MiniMagister« (21. Juli 2010, 01:08)


Minihawk

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9

Mittwoch, 21. Juli 2010, 08:50

Unsteuerbarkeit, meist ist es keine Funkstörung, sondern ein Fehler des Erbauers oder des Piloten...
Stecker losgerappelt, Lötstelle aufgegangen, Akku defekt da überlastet... Ruder abgerissen, da schlecht geklebt
Liebe Grüße
Hartmut

Wolf10

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10

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:17

Hallo
Also es war eine MC 19 umgebaut auf Jeti 2.4 ghz.
Haltet ihr eine Umbaulösung für eine zusätzliche Fehlerquelle.


mfg wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
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Minihawk

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Wohnort: Timbuktu

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11

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:35

Ich kenne viele Jeti-besitzer, da gibt es keine Probleme. Je nach Sender muss man aber löten können ...
Liebe Grüße
Hartmut

udo260452

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Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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12

Mittwoch, 21. Juli 2010, 15:55

Zitat

Original von Wolf10
Hallo
Also es war eine MC 19 umgebaut auf Jeti 2.4 ghz.
Haltet ihr eine Umbaulösung für eine zusätzliche Fehlerquelle.
mfg wolf
Gemäß "Murphies Law" ist alles möglich, bzw. alles, was ausfallen kann, wird auch eines Tages mal ausfallen. Wenn der Umbau aber sachgemäß gemacht wurde, halte ich einen auf Jeti oder sonst ein anerkanntes System umgebauten Sender nicht für ein zusätzliches Sicherheitsrisiko, sondern ganz im Gegenteil: Durch 2,4 GHz sollten normalerweise die üblichen 35 MHz-Störungen nicht mehr auftreten.

Generell kann aber jederzeit immer alles mögliche ausfallen und auch 2,4 GHz kann unter bestimmten Umständen (ist sehr, sehr selten, kann aber dennoch mal passieren) gestört werden ......... Wenn man ein ferngesteuertes Flugmodell aufsteigen lässt, ist die Möglichkeit, dass das Flugzeug nicht dort und nicht in dem Zustand landet, wie man es gerne hätte, immer gegeben, warum auch immer: Meistens sind es ja Störungen "zwischen den Ohren", ein kurzer Moment des Nichterkennens der Fluglage, falsche Ruderbefehle, man kommt ducheinander ....... oder aber sonstwas, das ausfällt (muss nicht immer die eigentliche Funkstrecke sein, die ausfällt).

Ein "Restrisiko" bleibt immer ..... das wird auch trotz 2,4 GHz, trotz Doppel- und Dreifachstromversorgung, trotz Akkuweichen namhafter Hersteller, trotz eines sehr sorgfältigen Vorflugchecks, trotz solider Bauweise leider immer so bleiben. Allerdings will ich damit nicht gesagt haben, das man auf solide Bauweise und Vorflugcheck verzichten soll, im Gegenteil: Ohne diese sorgfältige Herangehensweise wird das Ausfallrisiko noch größer!

Also:
- Nie zwischen Publikum fliegen!
- Nie über Menschen fliegen!
- Immer dort fliegen, wo man niemanden gefährden kann, wenn mal was schiefläuft.

Missachtet man diese Grundsätze und es passiert mal was Schlimmes, so ist man zwar haftpflichtversichert, man kann aber dennoch vor den Kadi gezerrt werden und zur Zahlung von Schmerzensgeld bzw. zu einer Strafe verdonnert werden, da man offensichtlich jemanden, wenn auch unabsichtlich, verletzt hat und dieser Unfall durch die Wahl eines anderen Geländes vermeidbar gewesen wäre.

Nicht alles, was man nach den Gesetzen machen darf, ist auch sinnvoll.

Grüße
Udo

tim lucas

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Wohnort: Varel am Jadebusen

Beruf: Azubi Leichtflugzeugbauer

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13

Donnerstag, 22. Juli 2010, 15:10

Moin, moin
Ich hab vor einer Woche in Berlin am Tegeler See eine interessante Beobachtung gemacht: Von einem größerem Sportboot wurde eine Seabee von Robbe geflogen, teilweise in beträchtlicher Höhe! Man muss wissen das direkt hinter dem See der Verkehrsflughafen Tegel liegt, deshalb ist der Luftraum in der Umbebung gesperrt. An diesem Tag sind die Flieger über den See rein gelandet, der kleinste Abstand zwischenn Modell und großem Flieger betrug ca 500m ! Ob der Modellpilot von dem gesperrten Luftraum wusste, kann ich nicht sagen.


Tim
Mein:Verein :ok:

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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14

Donnerstag, 22. Juli 2010, 19:50

Zitat

Original von tim lucas
An diesem Tag sind die Flieger über den See rein gelandet, der kleinste Abstand zwischenn Modell und großem Flieger betrug ca 500m !
Tim
Das halte ich für ein Gerücht - woher willst du das wissen, dass der Abstand 500 Meter betrug?

Angenommen, es waren tatsächlich nur 500 Meter, dann wäre von der Seabee nicht mehr allzuviel übriggeblieben als einige Schaumflocken, die es über den See zerstreut hätte, denn so ein großer Düsenflieger verursacht doch ganz gewaltige Turbulenzen in seinem Schlepptau, die schon manchen kleineren manntragenden Flieger in kilometerweitem Abstand in Bedrängnis gebracht haben.

Grüße
Udo