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161

Dienstag, 21. September 2010, 23:36

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »offline« (21. September 2010, 23:41)


Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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162

Mittwoch, 22. September 2010, 06:35

Zitat

Original von Actros2644

Zitat

bei entsprechender Elektronic-Gestaltung minimalst - im Vergleich zur Sample-Umwandlung - gehalten werden


Okay und Du wirst jetzt sicher behaupten, dass Du das beim Fliegen merkst, ha ha


Erstaunlich, was sich hier schon wieder abspielt!

Ich habe in dem Posting gar nichts von Latenzen geschrieben, sondern vom elektronischen Aufwand, und habe dabei die dazugehörigen Stecker, Lötstellen Crimpungen, Antennenmontagen etc. gar nicht erwähnt.

Also Interessierte: Mir gings beimPosting um SICHERHEIT!

Je aufwändiger eine Schaltung oder sogar ein Gebilde aus zu verbindenden Modulen ist, umso störanfälliger ist es, rein statistisch gesehen!

Man denke nur an die bekannte Problematik der Sendermodulstecker!

Fröhliches Weiterinkompetenzbeweisen! :evil: und noch fröhlichere "lustige" NULL-Postings :dumm:, die hier in der Plauderecke ohnedies nicht den Beitragszähler erhöhen.:tongue:
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (22. September 2010, 06:40)


163

Mittwoch, 22. September 2010, 07:50

Zitat

Original von rcFIA
1) In der unnötigen Umwandlung von einer die Knüppelstellungen etc. etc. auswertenden Elektronik mit mindestens 12 bit Auflösung erstellten Daten in eine 10 bit PPM-Signale-Kette mit zusätzlichen Impulsverlängderungen und Synchronisationspause.
Total cirka(!) 20ms

2) Weiters im Sampeln dieser Kette samt Bindung an den von dieser Kette vorgegeben Zeitablauf,

3) Zuletzt Umwandeln der gesampelten Signale in einen 2G4 Burst mit etwa 2ms Dauer.

Also 3 völlig entfallende Aufwendungen gegenüber der Direktsignalverarbeitung in einem modernen 2G4-Sender.

Natürlich müssen die Informationen auch bei "Direkt-2G4" in den 2G4-Burst umgewandelt werden, diese Umwandlung kann aber bei entsprechender Elektronic-Gestaltung minimalst - im Vergleich zur Sample-Umwandlung - gehalten werden.


sorry rudy das du das jetzt aus "sicherheit" uminterpretierst (womöglich um den anderen eins überzubraten und als nichtwissende ignoranten darzustellen oder dich über die anderen zu erheben ist einfach nicht fair
da steht nix von sicherheit

da steht:

erstens muß ich was tuen "TOTAL CIRKA ! 20ms
zweitens noch was tuen
drittens noch was tuen

nur von anlagen sicherheit oder ausfallwahrscheinlichkeiten steht da nix

oder ist 20 ms neuerdings eine kennzahl für anlagensicherheit

sorry Rudy bleib einfach fair
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Controller« (22. September 2010, 07:51)


164

Mittwoch, 22. September 2010, 07:55

RE: Flugzeugabstürze durch Spektrum und IFS

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von HIND 24

Zitat

Entweder das funktioniert und ist sicher oder nicht. Sprich A oder B.
Umrüstmodule (natürlich nur solche mit Konformitätserklärung, also von europäischen Importeuren oder Händlern) funktionieren einwandfrei (wenn sie sachgerecht eingebaut werden).

ob das nachrüstmodul eine konformitätserklärung hat ist für die ausfallwahrscheinlichkeit der bauteile und der ausfallwahrscheinlichkeit der schaltung und konstruktion vollkommen unerheblich diese verknüpfung ist schlichtweg quatsch

Grüße
Udo
liebe grüße Harald

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Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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165

Mittwoch, 22. September 2010, 08:42

RE: Flugzeugabstürze durch Spektrum und IFS

Zitat

Original von HIND 24

Zitat

Original von Controller

Zitat


In einem Sachverhalt sind wir aber sicher derselben Meinung, oder? Eine auf 2,4 GHz umgerüstete 35 MHz Funke ist keine vollwertig funktionierende 2,4 GHZ Funke. Da wird nur implementiert. Mehr nicht.


vollwertig funktionierend schon
auch
einwandfrei funktionierend
halt
nur nicht so optimal oder auch so schlank oder so effizient oder so schnell wie es sein könnte

aber der vorteil ist eher akademisch und beim normalen fliegen von eher untergeordneter bedeutung


Ich bin jetzt etwas enttäuscht von Dir, aber mächtig.

Die implementierten 2,4 GHz Module für 35 MHz Funken sind der reine Quatsch ohnehin. Und das weisst Du, wie ich auch.
Also sag das auch ! Als Profi der Nachrichtenelektronk wie ich denke.

nicht optimal = schlecht oder grottenschlecht, oder nicht funktionierend..akademisch gibt es nicht im Wortbegriff der Modellpiloten. Entweder das funktioniert und ist sicher oder nicht. Sprich A oder B.

Und man merkt schon den Unterschied zwischen der Funke mit nachgerüstetem Modul zu der alten Funke und den Unterschied dieser damals neuen Funken zu den heutigen neuen 2G4 Funken.

Sogar sehr genau. Sogar am SIM.


Ich fliege auch seit Intermodellbau Dortmund mit einem Nachgerüstetem 2.4 System.
Ich bin hoch zufrieden, merke keinen Unterschied zwischen den Systemen (werden umschaltbar betrieben)

Ich würde auch glatt behaupten, das einige 2.4 Komplettsysteme deutlich längere Reaktionszeiten haben (habe eine Jamara-Baugleiche Anlage mal im Betrieb gehabt, das Ansprechverhalten war schlechter als mein Umrüstsystem)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (22. September 2010, 08:43)


Rudy F

RCLine User

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166

Mittwoch, 22. September 2010, 09:01

Zitat

Original von Controller

Zitat

Original von rcFIA
1) In der unnötigen Umwandlung von einer die Knüppelstellungen etc. etc. auswertenden Elektronik mit mindestens 12 bit Auflösung erstellten Daten in eine 10 bit PPM-Signale-Kette mit zusätzlichen Impulsverlängderungen und Synchronisationspause.
Total cirka(!) 20ms

2) Weiters im Sampeln dieser Kette samt Bindung an den von dieser Kette vorgegeben Zeitablauf,

3) Zuletzt Umwandeln der gesampelten Signale in einen 2G4 Burst mit etwa 2ms Dauer.

Also 3 völlig entfallende Aufwendungen gegenüber der Direktsignalverarbeitung in einem modernen 2G4-Sender.

Natürlich müssen die Informationen auch bei "Direkt-2G4" in den 2G4-Burst umgewandelt werden, diese Umwandlung kann aber bei entsprechender Elektronic-Gestaltung minimalst - im Vergleich zur Sample-Umwandlung - gehalten werden.


sorry rudy das du das jetzt aus "sicherheit" uminterpretierst (

Zitat


da steht nix von sicherheit

da steht:

erstens muß ich was tuen "TOTAL CIRKA ! 20ms
zweitens noch was tuen
drittens noch was tuen

nur von anlagen sicherheit oder ausfallwahrscheinlichkeiten steht da nix

oder ist 20 ms neuerdings eine kennzahl für anlagensicherheit

sorry Rudy bleib einfach fair


Erstaunlich, dass Du Dich als Gedankenleser etablieren willst und für berechtigt hältst, mir eine Um-Interpretation in die Schuhe zu schieben, wenn doch a priori gar keine Interpretation dasteht! Sondern schlicht eine Aufzählung der physikalischen Tatsachen.
Eben "Also 3 völlig entfallende Aufwendungen gegenüber der Direktsignalverarbeitung in einem modernen 2G4-Sender."

Und nochmals Gedankenleserei dein beschuldigender, rufmordender Satz:

Zitat

womöglich um den anderen eins überzubraten und als nichtwissende ignoranten darzustellen oder dich über die anderen zu erheben ist einfach nicht fair

Ich wüsste gar nicht, wem ich "womöglich eins überbraten" sollte :no:

"Nichtwissende Ignoranten" gibt es hier im Forum sehr wenige, wenn überhaupt.

Gepostet habe ich auf Hint und Lars:
Zur Erinnerung die direkt davorstehende Frage von Lars war:

Zitat

Und an welcher Stelle sollten da Einschränkungen bestehen, wenn ich ein HF-Teil durch ein anderes ersetze?
und nochmals oberhalb von Hind

Zitat

In einem Sachverhalt sind wir aber sicher derselben Meinung, oder? Eine auf 2,4 GHz umgerüstete 35 MHz Funke ist keine vollwertig funktionierende 2,4 GHZ Funke. Da wird nur implementiert. Mehr nicht.


Nach Posting verreist, viel Spaß oder Frust weiterhin ... :dumm:
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (22. September 2010, 09:08)


167

Mittwoch, 22. September 2010, 09:08

Und täglich grüßt das Murmeltier ...
Ich fliege mit einer T8FG (die höchstwahrscheinlich kein 'implementiertes' System ist, was 'implementiert' in diesem Zusammenhang auch immer bedeuten soll - wahrscheinlich war 'implantiert' gemeint). Dabei verwende ich sowohl FASST als auch ein Fremdmodul (dessen Namen ich hier nicht nennen werde, sonst geht wieder die Legalitätsdiskussion los). Bis jetzt konnte ich keinen merkbaren Unterschied beim Fliegen feststellen. Punkto Ausfallssicherheit: ist sicher bei Fremdmodulen ein zusätzliches Thema, ein monolithisches System hat naturgemäß zumindest eine Steckverbindung und eien Softwareschnittstelle weniger. Nur: Steckkontakte gab es bei 35 Mhz und Anfangs bei 2G4 auch, waren kaum ein Problem; und wenn die Software altert nicht, wenn sie einmal funktioniert hat.

udo260452

RCLine User

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168

Mittwoch, 22. September 2010, 14:05

RE: Flugzeugabstürze durch Spektrum und IFS

Zitat

Original von Elektroniktommi
Ich fliege auch seit Intermodellbau Dortmund mit einem Nachgerüstetem 2.4 System.
Ich bin hoch zufrieden, merke keinen Unterschied zwischen den Systemen (werden umschaltbar betrieben)
Ich würde auch glatt behaupten, das einige 2.4 Komplettsysteme deutlich längere Reaktionszeiten haben (habe eine Jamara-Baugleiche Anlage mal im Betrieb gehabt, das Ansprechverhalten war schlechter als mein Umrüstsystem)
Aber das kann doch gar nicht sein, Tommi, da musst du dich irren. :D

Ein System mit fest eingebautem 2,4 GHz-Teil wird immer schneller, besser, sicherer sein, als die Modulsysteme, zumindest wenn es nach "Hind" und "Rudy F." geht. Die wissen das, Hind hat sogar am Simulator deutliche Unterschiede festgestellt und Rudy F. kann dir das jederzeit hoch wissenschaftlich beweisen.

Also irgendwer lügt hier, denn beide Fraktionen können nicht gleichzeitig Recht haben ......


Grüße
Udo

P.S.: Das "Wie" ist mir bei meiner Fernsteuerung nicht so wichtig, was zählt, ist das Resultat, nicht die technischen Mittel, wie das bewerkstelligt wird.

Leider muss man immer wieder feststellen, dass es nicht wenige Leute gibt, die auf Datenblätter hereinfallen, die die Versprechungen der Hersteller, "ihr System sei das beste, das jemals entwickelt wurde", zu viel Glauben schenken .........

Elektroniktommi

RCLine User

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169

Mittwoch, 22. September 2010, 14:25

Die Reaktionszeit eines Menschen ist etwas höher als die Durchlaufzeit der Signalkette in einem Sender ;)
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Lars77

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170

Mittwoch, 22. September 2010, 14:36

Jupp, aber die beiden Zeiten addieren sich...

Ich denke schon, dass 20 ms Zeitverzögerung spürbar sind. Sicher nicht für jeden und sicher auch nicht an jedem Modell.
(An wabbeligen Schaumwaffeln mit unpräziser Anlenkung und langsamen, grob gerasterten Servos mit mangelhafter Rückstellgenauigkeit wohl eher nicht.)

Aber allein wenn man mal einem Könner beim 3D-Flug zuschaut, wird einem recht schnell bewusst, dass Zehntelsekunden hier schon eine recht lange Zeitspanne sind...
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Elektroniktommi

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Beruf: Konstrukteur

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171

Mittwoch, 22. September 2010, 14:54

Zitat

Original von Lars77
Jupp, aber die beiden Zeiten addieren sich...

Ich denke schon, dass 20 ms Zeitverzögerung spürbar sind. Sicher nicht für jeden und sicher auch nicht an jedem Modell.
(An wabbeligen Schaumwaffeln mit unpräziser Anlenkung und langsamen, grob gerasterten Servos mit mangelhafter Rückstellgenauigkeit wohl eher nicht.)

Aber allein wenn man mal einem Könner beim 3D-Flug zuschaut, wird einem recht schnell bewusst, dass Zehntelsekunden hier schon eine recht lange Zeitspanne sind...


20ms sind 0,02sec ;)

Zitat

Bei erwarteten Ereignissen – wie der Beobachtung eines Sterndurchgangs durch ein Fadennetz oder im Kampfsport – kann sie je nach Typ und momentaner Verfassung auf 0,4 bis 0,1 Sekunden herabgedrückt werden.


von: http://de.wikipedia.org/wiki/Schrecksekunde
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (22. September 2010, 14:56)


Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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172

Mittwoch, 22. September 2010, 15:10

Zitat

Original von Elektroniktommi
20ms sind 0,02sec ;)


Und eine Zehntelsekunde sind 100 ms, das bekomme ich grad noch hin.
Wenn ich schreibe, dass eine Zehntelsekunde (=100 ms) viel sind, dann sind 20 ms nicht wenig, oder? ;)

Gleiches gilt für die Schrecksekunde, 0,1 sec sind wieder 100 ms, zu denen hier eben nochmal schlappe 20% hinzukommen.

Wobei man diskutieren kann, ob das hier wirklich zutrifft. Ist im 3D-Flug denn wirklich jeder Steuerbefehl eine Reaktion auf ein Ereignis? Oder sind die Bewegungsabfläufe nicht zum Teil schon "automatisiert" und gehen deshalb noch viel schneller vonstatten? Dann machen 20 ms nämlich noch viel mehr aus...
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HIND 24

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Beruf: Angestellter

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173

Mittwoch, 22. September 2010, 18:56

Zitat

Original von planw

Ich fliege mit einer T8FG (die höchstwahrscheinlich kein 'implementiertes' System ist, was 'implementiert' in diesem Zusammenhang auch immer bedeuten soll - wahrscheinlich war 'implantiert' gemeint).


Ja Nee Wolfgang, ich hätte auch schrieben können, es wird übersetzt oder übertragen oder simuliert.

Damit meine ich die Übertragungsrate. Die liegt bei einer Mx 16s 35 MHz Funke so bei 1024 bit/s. Bei einer 2,4 GHz Funke sind das 4065 bit/sek. Das 2,4 GHz HF Modul einer umgebauten 35 MHz Funke wandelt nun die ankommenden 1024 Bit/s um in 4065 bit/s. Was kommt raus?

Es bleiben 1024 bit/sek nur verteilt . Mehr wird daraus auch nicht.

Beispiel aus der Praxis: Du nimmst ein Digitalfoto mit 70 000 Pixel. Du kannst das hochkenvertieren auf 200000 Pixel, aber Du siehst das Ergebnis sofort. Das Bild mit 70 000 Pixel ist immer noch ein Bild mit 70000 Pixel nur jetzt aber auf 200000 Pixel aufgeteilt. Jetzt siehst Du nicht mehr das Bild an sich, sondern die einzelnen Pixel.

Oder Du hast ein HD Fernseher. Kommt das Signal in HD an, haste ein superscharfes Bild. Kommt das Signal aber nicht HD an, dann wird das auf HD implementiert, sprich übertragen. Das Bild ist jetzt nicht so scharf wie beim HD Signal aber immer noch besser als auf einem herkömmlichen nicht-HD-Fernseher.

Und genau so verhält es sich mit den Umrüstmodulen auf 2,4 Ghz für die 35 MHZ Funken.

Man merkt beim Fliegen die originalen 2,4 GHz sehr wohl an der Reaktion der Servos. Auch am SIM.
Die umgerüsteten 35 MHZ Funken funktionieren, das streite ich nicht ab. Aber die Leistung vielmehr Auflösungsrate einer 2,4 Funke haben die umgebauten 35 MHz Funken mit 2,4 Ghz HF-Module leider nicht.


@All:
bei Rudy F. seinen Kommentaren finde ich nichts Unterstelliges oder Lehrmeisterhaftes. Ist sachlich und korrekt.

@ Offline: kannst Dein Imbissstand hier im Treath wieder einpacken.
:w :w :w
mfg von der Spree

Maik

Logo 600 SE
T-Rex 450 Pro

Blade 230S
Parrot Bebop 2 FPV
MCPX, wird bald ausrangiert
DX-10T
http://heli-team-berlin.de/



In a world without walls, who needs windows and gates ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HIND 24« (22. September 2010, 19:07)


174

Donnerstag, 23. September 2010, 01:08

Hallo,
ich habe nach den ersten Tests mit meiner DX7 auch das Gefühl gehabt, dass die Servos schneller ansprechen. Vor allem am Boden hat man den Unterschied gehört. Das Servogeräusch kam hörbar schneller. Nunja ich bin auch von einer MC-16/20 umgestiegen, die nicht gerade den Ruf einer sehr schnellen Anlage hat...

mfg
Lasse
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http://www.lasse-behrens.de

Rudy F

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175

Donnerstag, 23. September 2010, 06:03

Am stärksten hatte ich den Unterschied beim shocky-Fliegen (Knuffel) im Freien empfunden. Besonders beim Landen in den Bodenverwirbelungen auf einer leicht fallenden Wiese mit Bäumen daneben.
Natürlich nicht bei Windstille und den dann angepassten Minimalausschlägen, da ist es tatsächlich egal.

Zuerst die DX6: purer Frust nach dem vorherigen Fliegen mit der mc22

Dann die T7 und das große Staunen.

Der Latenzzeit-UNTERSCHIED beträgt etwa 50ms und ist besonders bei größeren Ruderausschlägen und deren verspäteter Rücknahme wegen "Weiterdrehens" lästig

Hier ein Teil meiner Verzögerungszeit-Abhandlung als Information, damit es jeder gleich ohne Suchen lesen kann.

DX6 (entspricht der mc20) und T7 (2G4 entspricht der mc22/PPM) habe ich hier ergänzt.

Die Nutzeffekt einer geringeren Antwortzeit:

Kurze Zeitgewinne scheinen als abstrakte Zahl relativ unbedeutend zu sein. Da sich bei Fernsteuerungen vieles mit sehr beachtenswerten Geschwindigkeiten abspielt, folgende praktische Beispiele:

1.) Welchen Winkel hat ein schnelles Servo (in einer 1/10 sec 45°) bei den verschiedenen Sendern bereits zurückgelegt, wenn ein durch einen freien Mischer bei der mc20/PPM oder DX6 angesteuertes Servo gerade zu laufen beginnt, also gerade noch bei 0° steht:

mc20/PPM/ DX6: 0 | mc24/SPCM: 4.6° | mc24/PPM: 9.7° | mc22/SPCM: 14.9° | mc22/PPM/ T7: 19.9°

Das Servo der mc22/ T7 hat bereits 19.9° erreicht, wenn das mc20/PPM / DX6-Servo gerade aus dem Schlaf erwacht. Oder ist schon rund 10° weiter als ein mc24/PPM-Servo.

2.) Ein Servo, oder sogar das ganze Modell - die Betrachtungsweise ist gleich! - befindet sich noch in Bewegung zu einem genau jetzt nicht mehr gewünschtem Wert (Böeneinfluss, neue gewünschte Fluglage, Steuerfehler).

Jetzt ausgehend von der mc22/PPM/ DX6: Wenn bereits bei der mc22 eine Änderung möglich ist, dreht ein Servo (45° pro 1/10 sec) oder ein mit nur(!) 180° pro sec rollendes Modell (=18° pro 1/10 sec bei einer Böe) noch um folgenden gerundete Winkel (Servo/drehendes Modell) weiter:

mc22/PPM/ T7: 0/0 | mc22/SPCM: 5°/2° | mc24/PPM: 10°/4° | mc24/SPCM: 15°/6° | mc20/ DX6 etc. viel mehr, müsste ich erst ausrechnen, Servo geschätzt bei 20° und Modell etwa 9°

Das scheint auf den ersten Blick nicht sehr viel zu sein. Zu bedenken ist aber unbedingt, dass bei einer systembedingt erst später gestoppten Drehung nochmals mindestens die gleiche Zeit notwendig ist, um überhaupt einmal erst in jene Servostellung oder Fluglage zurückzukommen, die bei der mc22/PPM/ T7 schon einige Zeit vorher erfolgreich verlassen worden war. Erst dann geht es in die Wunschrichtung weiter.

Doppelt schädlich ist das im Vergleich bei einem falschen, mittels mc22/PPM/ T7 kürzestmöglich korrigierbaren, Ruderausschlag. Bei einer längeren Antwortzeit, in der das Servo/Ruder weiter in die falsche Stellung läuft, verändert das Modell nicht nur seine Lage, sondern es werden durch die nicht mehr im Moment der Knüppelbetätigung wunschgemäß ausschlagenden Ruder erst Modellbewegungen verursacht, die später mittels der verspätet einsetzenden, JETZT aktuellen Ruderausschläge abgebremst werden und in die dann erwünschten Modellbewegungen (mit Modell-Massenträgheit!) umgesetzt/beschleunigt werden müssen.

Und genau deswegen ist in Bodennähe eine schnelle Fernsteuerungsreaktion bei Böen oder Steuerfehlern eine gute und ggf. die Lebensdauer des Modells steigernde Hilfe für den Piloten.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (23. September 2010, 06:11)


Lars77

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176

Donnerstag, 23. September 2010, 09:13

Aber warum schneidet die DX6 hier so schlecht ab, sie ist doch ein reines 2,4 GHz-System? Und gelten die Aussagen auch für die DX6i?
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177

Donnerstag, 23. September 2010, 10:35

jetzt wird mir auch langsam klar warum nur die wahren helden mit eíner varioprop und den grauen 2,4 volt linearservos ein model heil durch die luft bewegen konnte

ich erinnere auch gerne an die ersten F3A-X mit zwei höhenruderservos am am graupner mc-18 empfänger eines auf drei eines auf acht -.....- beim schnellen rühren am boden konnte einem übel werden ..... nur in der luft beim normalen kusntflug haben wir (doofen unsensieblen) das nicht mal gespürt ,............. aber ich habe auch schon die ersten getroffen die mir heute erzählen sie hätten den unterschied schon damals gemerkt .............. und damals gab es auch schon einen hleden der nachdem er einer meiner F3a-X kisten in der luft übernommen hatte .... es ganz genau gespürt hat ... obwohl genau in dieser ein V-Kabel drin war ... ich habe es ihm nicht gesagt ... aber mein kollege der dabei stand (und mit dem ich damals schon immer alles parallel gebaut und gelöst habe) hat sich grinsend umgedreht und ist weggegangen ...


ich spreche hier ausdrücklich über flächenmodelle



das diese unterschiede sich bei einem hubschrauber mit drei oder vier servos über mischer gekoppelt auf die taumelscheibe anders darstellen ist mir schon klar ......


aber wenn ich es so lese ..... wundere ich mich doch wie wir das nur all die jahre geschafft haben ohne ....................
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Elektroniktommi

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178

Donnerstag, 23. September 2010, 10:48

Sollen sie doch wieder auf Fesselflug umstellen, da müssen keine Signale umgewandelt werden ;)
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Lars77

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179

Donnerstag, 23. September 2010, 11:13

Ich fände es besser, wenn ernsthafte Diskussionen nicht ständig durch unqualifizierte Beiträge ins Lächerliche gezogen würden.
Wer sich für die Thematik nicht interessiert, sein Vorstellungsvermögen überschritten sieht, oder seine eigenen Reaktionen als so langsam einschätzt, dass Verzögerungen durch die Technik nicht mehr relevant erscheinen, sollte sich doch einfach zurückhalten und so fliegen, wie er es bisher getan hat. Von mir aus auch Fesselflug.
Alle anderen haben in Rudys Abhandlung interessante und überzeugende Fakten gefunden, dafür von meiner Seite nochmals danke! :ok:

P.S. Es spürt z. B. auch längst nicht jeder den Unterschied zwischen einer Kompaktkamera und einer SLR. Trotzdem gibt es sie, auch wenn sie nicht für jeden relevant sind. ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (23. September 2010, 11:25)


Elektroniktommi

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180

Donnerstag, 23. September 2010, 11:32

Zitat

Original von Lars77
P.S. Es spürt z. B. auch längst nicht jeder den Unterschied zwischen einer Kompaktkamera und einer SLR. Trotzdem gibt es sie, auch wenn sie nicht für jeden relevant sind. ;)


Oh, der ist von mir durchaus sofort erkennbar ;)

Ich habe derzeit eher das Gefühl, das es hier um Akademische Zeiten geht und Nachrüstlösungen damit als Quatsch bezeichnet werden.
Ich denke, für 80% der Freizeitmodellflieger sind diese Systeme ausreichend, denen kommt es nicht auf die letzte ms Reaktionszeit an.
Aus sind noch viele der 2.4 als Gesamtlösung angebotenen Systeme (Graupner mit Weatronik) sicherlich vergleichbar mit den Nachrüstsets von Jeti, MZK, Assan, FlySky usw.
ich denke da an alle Sender, die einen Modulschacht haben in denen entweder eine 35MHz Einheit oder eine 2.4 GHz einheit steckt.

Meist sind die fehlenden ms auch nicht für Abstürze Verantwortlich.
Ich für meinen Teil fliege gut damit, wie viele andere die ich kenne auch.
Bei einem 2 Achs Segler sind 20ms Reaktionszeit mehr oder weniger auch nicht spürbar, der Reagiert sowieso unendlich Verzögert.
Auch der Funjet eines Kollegen (>100km/h) lässt sich trotz Nachrüstung einwandfrei bewegen.
Die schnellste Methode wäre ohnehin eine rein analoge Lösung ohne jegliche Digitale umwandlung ;)

Zitat

Ich fände es besser, wenn ernsthafte Diskussionen nicht ständig durch unqualifizierte Beiträge ins Lächerliche gezogen würden.

Wir sind in der PE ;)
ich finde die Diskussion um wenige ms etwas abgehoben, darauf wurde in den letzten Beiträgen gerne herumgeritten.

Was die zusätzlichen Bauteile anbelangt:
Alles was an mehr hinzukommt, erhöht die Ausfallwarscheinlichkeit, da hat Rudy recht.
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