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1

Samstag, 16. Oktober 2010, 22:14

Wie werde ich ein guter Fluglehrer?

Ich habe schon die meisten meiner Freunde mit meinem Lehrer-Schüler-System fliegen lassen. Da ich das mittlerweile unter Kontrolle habe ohne ins Schwitzen zu kommen, dachte ich mir ich könnte mal im Gemeindeblatt inserieren und mir so ein paar Mark dazu verdienen. Interesse scheint es zu geben.

Das Problem ist, ich hab meine Schüler bis jetzt einfach da oben rumeiern lassen und die fanden das auch recht amüsant. Für Leute die ernsthaft Fliegen lernen wollen sollte ich aber ein paar "Übungsaufgaben" parat haben, damit sich möglichst bald die ersten Erfolge einstellen.

Bin für jeden Tipp dankbar!

david145

RCLine User

Wohnort: graz

Beruf: Student

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2

Sonntag, 17. Oktober 2010, 09:09

Hi, also mit welchem Modell lässt du deine Schüler denn fliegen?

Für die totalen Neueinsteiger sind sicherlich die "basics" am wichtigsten. Also zum Beispiel als Übungsaufgabe 1 einfach mal Gerade aus fliegen, OHNE zu pumpen und die Höhe so zu halten wie sie es selbst wollen.
Wenn das geschafft ist, könntest du ja den Kurvenflug näher bringen. also Kreisen mit gewünschtem Radius, Geschwindigkeit usw ohne in jedem Dritten Kreis nen Ströhmungsabriss zu produzieren ;)
Wenn das dann geht, kannst du ja Landeanflüge in gewisser Sicherheitshöhe fliegen lassen. also zB 30 Meter überm Platz einfach langsam reinschweben und je sicherer deine Schüler werden kannst sie ja auch selber landen lassen.
Achja der Start sollte natürlich auch beigebracht werden ;)

Das sind mal so meine Ideen, was ein absoluter Neuling brauchen könnte.

Lg david
Liebe Grüße David

Wenn die Meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.

marinus

RCLine User

Wohnort: bayern

Beruf: Mein Beruf: Schüler

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3

Sonntag, 17. Oktober 2010, 09:38

Was mir noch so einfallen würde:

Vielleicht ist es möglich das ihr zusammen die Modelle baut und einstellt, dann haben deine Schüler gleich mal so eine kleine Grundlage, so dass sie überhaupt mal wissen, WARUM das so fliegt und wieso das jetzt eben mal nicht so fliegt.
suche:


Captain Kork

RCLine User

Wohnort: Stuttgart

Beruf: Student

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4

Sonntag, 17. Oktober 2010, 09:41

Zum Thema Kurvenflug noch ne kleine Ergänzung:

Drauf achten, dass Kurven in beide Richtungen geflogen werden, gut eignen sich dafür 8en.

Gruß TIMO
Meine Videos bei RC-Movie
Modelle:
Mirage von robbe(HET4W an 4s)
ECO8
Partenavia mit Landeklappen und Licht
Mustang Voodoo
Elektro-Filou (Schulungsflieger)

5

Sonntag, 17. Oktober 2010, 11:48

RE: Wie werde ich ein guter Fluglehrer?

Zitat

Original von Worldedit
Für Leute die ernsthaft Fliegen lernen wollen sollte ich aber ein paar "Übungsaufgaben" parat haben, damit sich möglichst bald die ersten Erfolge einstellen.

Das ist nicht schwer.
Mach einfach ein paar korrekte Ansagen, ja nach Fähigkeiten des Schülers.
z.B.
"Eine Platzrunde als Vollkreis ohne Höhenverlust fliegen" oder:
"Den Platz entgegen der Windrichtung in gleichbleibender Höhe überfliegen"

Und reimen. Reimen steigert die Merkfähigkeit.
"Denk daran, du Fliegerküken,
nach dem Start gut nachzudrücken!" oder:

"Ist dir oben nicht geheuer,
nimm Gas weg und gib Tiefensteuer!"

6

Sonntag, 17. Oktober 2010, 12:01

RE: Wie werde ich ein guter Fluglehrer?

Zitat

Original von MechWerkAndi

Zitat

Original von Worldedit
Für Leute die ernsthaft Fliegen lernen wollen sollte ich aber ein paar "Übungsaufgaben" parat haben, damit sich möglichst bald die ersten Erfolge einstellen.

Das ist nicht schwer.
Mach einfach ein paar korrekte Ansagen, ja nach Fähigkeiten des Schülers.
z.B.
"Eine Platzrunde als Vollkreis ohne Höhenverlust fliegen" oder:
"Den Platz entgegen der Windrichtung in gleichbleibender Höhe überfliegen"

Und reimen. Reimen steigert die Merkfähigkeit.
"Denk daran, du Fliegerküken,
nach dem Start gut nachzudrücken!" oder:

"Ist dir oben nicht geheuer,
nimm Gas weg und gib Tiefensteuer!"


Und nicht zu vergessen.........siehe Fußzeile. :D

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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7

Sonntag, 17. Oktober 2010, 16:51

RE: Wie werde ich ein guter Fluglehrer?

Zitat

Original von Worldedit
Ich habe schon die meisten meiner Freunde mit meinem Lehrer-Schüler-System fliegen lassen. Da ich das mittlerweile unter Kontrolle habe ohne ins Schwitzen zu kommen, dachte ich mir ich könnte mal im Gemeindeblatt inserieren und mir so ein paar Mark dazu verdienen. Interesse scheint es zu geben.
Bin für jeden Tipp dankbar!
Auch, wenn ich jetzt wieder als "Korintenkacker" und "Erbsenzähler" von gewissen Leuten ausgebuht werden sollte, so möchte ich doch auf folgendes Hinweisen:

- Wenn du eine gewerbliche (auch nebenberuflich) Tätigkeit ausüben willst, solltest du einige nicht unwichtige Punkte vorher bedenken, wie z. B. die Beantragung eines Gewerbescheines (gibt es auf dem Rathaus/Stadtverwaltung deiner Gemeinde),

- eine entsprechende Versicherung dafür abschliessen wäre auch nicht so ganz verkehrt (die normale Flugmodellhaftpflicht, wei man sie vom DMFV oder DMO oder anderen Organisationen her kennt, deckt auf keinen Fall eine gewerbliche Tätigkeit ab! Passiert dir und/oder deinem Flugschüler ein Missgeschick, stehtst du auf einmal ohne Versicherungsschutz da!)

- Frag vorher beim Finanzamt nach, wie die deine Nebentätigkeit in Zukunft zu bewerten gedenken (die werden automatisch über deine Nebentätigkeit informiert, sobald du dir einen Gewerbeschein holst, belügen is nich),

- du solltest einen schriftlichen Vertrag über die Nutzungsbedingungen des Grundstückes mit dem Grundstückseigentümer machen und auch für die gewerbliche Nutzung diesem dafür Gebühren zahlen,

- Es gibt sicherlich noch einige andere, mir nicht bekannte "Fallstricke", die es zu beachten gilt, mache dich am besten vorher schlau.

Wie gesagt, gilt das oben geschriebene nur bei der Aufnahme einer gewerblichen Nebentätigkeit, aber dein Eingangsposting mit der Anzeige in der örtlichen Zeitung und den "paar Euros, die man dazuverdienen möchte" ist ja schon dieser gewerbliche "Tatbestand" erfüllt. Die tatsächliche Höhe der dann erfolgenden Einnahmen ist für die Einleitung all der oben beschriebenen Prozeduren erstmal völlig unwichtig.

Was anderes ist es natürlich, wenn ein Verein seinen Mitgliedern oder anderen, nicht dem Verein angehörenden interessierten Leuten solche Lehrer/Schüler-Schulungen anbietet, das Finanzielle läuft dann komplett über den Verein, falls der Verein dafür Gebühren nimmt. Der Verein könnte natürlich auch solch einem Mitglied, das von sich aus Flugschulungen im Namen und im Interesse des Vereins anbietet, eine Entschädigungszahlung/Aufwandsvergütung entweder pauschal oder per Einzelfallregelung gewähren, bis zu einer bestimmten Höhe muss man diese Entschädigung noch nicht mal dem Finanzamt melden, dann kann man sich auch den ganzen Käse mit dem Gewerbeschein usw. sparen.

Grüße
Udo

8

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:05

Zitat

- Wenn du eine gewerbliche (auch nebenberuflich) Tätigkeit ausüben willst, solltest du einige nicht unwichtige Punkte vorher bedenken, wie z. B. die Beantragung eines Gewerbescheines (gibt es auf dem Rathaus/Stadtverwaltung deiner Gemeinde),


Naja Udo, so ganz stimmt das alles nicht.
Gewerbeschein ist nicht nötig. Ebensowenig vorsprechen beim Finanzamt. Siehe "Kleinunternehmer". Die Einnahmen müssen aber mit der Steuererklärung angegeben werden.

Auch:

Zitat

Die tatsächliche Höhe der dann erfolgenden Einnahmen ist für die Einleitung all der oben beschriebenen Prozeduren erstmal völlig unwichtig.


stimmt nicht. Denn laut Kleinunternehmerregelung gilt:

Zitat

Bei Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit ist der voraussichtliche Umsatz im Kalenderjahr zu schätzen. Übersteigt dieser voraussichtlich nicht die Umsatzgrenze von 17.500,- Euro, gilt der Unternehmer als Kleinunternehmer.


Also spielen die erwartenden Einnahmen sehr wohl eine Rolle.
Und der Vorteil beim Kleinunternehmer ist, er wird steuerlich und gesetzlich wie ein Nicht-Unternehmer behandelt. Es entffallen also schon mal viele Fallstricke.

gruß cyblord

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (17. Oktober 2010, 17:09)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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9

Sonntag, 17. Oktober 2010, 18:08

Zitat

Original von cyblord

Zitat

- Wenn du eine gewerbliche (auch nebenberuflich) Tätigkeit ausüben willst, solltest du einige nicht unwichtige Punkte vorher bedenken, wie z. B. die Beantragung eines Gewerbescheines (gibt es auf dem Rathaus/Stadtverwaltung deiner Gemeinde),

Naja Udo, so ganz stimmt das alles nicht.
Gewerbeschein ist nicht nötig. Ebensowenig vorsprechen beim Finanzamt. Siehe "Kleinunternehmer". Die Einnahmen müssen aber mit der Steuererklärung angegeben werden.
Auch:

Zitat

Die tatsächliche Höhe der dann erfolgenden Einnahmen ist für die Einleitung all der oben beschriebenen Prozeduren erstmal völlig unwichtig.

stimmt nicht. Denn laut Kleinunternehmerregelung gilt:

Zitat

Bei Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit ist der voraussichtliche Umsatz im Kalenderjahr zu schätzen. Übersteigt dieser voraussichtlich nicht die Umsatzgrenze von 17.500,- Euro, gilt der Unternehmer als Kleinunternehmer.

Also spielen die erwartenden Einnahmen sehr wohl eine Rolle.
Und der Vorteil beim Kleinunternehmer ist, er wird steuerlich und gesetzlich wie ein Nicht-Unternehmer behandelt. Es entffallen also schon mal viele Fallstricke.
gruß cyblord
Einspruch, Euer Ehren!

So einfach, wie das in meinem Beitrag rüberkam, ist es natürlich in Wirklichkeit nicht und auch, was du jetzt geschrieben hast ..... nun ja, kommt darauf an, welche Seite der Medaille man sich anschaut.

Das Finanzamt interessiert sich zunächst mal überhaupt nicht dafür, was jemand macht oder nicht macht, oder ob einer versichert ist, das will nur vollständige Aufklärung über die Höhe und Art der Einnahmen, um die Steuern entsprechend erheben zu können.

Meiner Erfahrung nach ist es jedoch durchaus lohnend, sich vor einer steuerlichen Veränderung mit den Fachleuten vom Finanzamt ins Benehmen zu setzen, die sind nämlich einerseits zur Auskunft verpflichtet, kosten nichts und freuen sich meistens sogar, wenn sie mal eine Unterbrechung ihrer täglichen Routine durch solche speziellen Fragen erleben dürfen, da kann man leicht ins Plaudern kommen und auf diese Weise so manchen (ungewollten) Hinweis abgreifen, der einem dann hilft, Steuern zu sparen.

Was den Gewerbeschein betrifft, hast du leider Unrecht, denn jeder, der ein Gewerbe ausüben möchte, sollte tunlichst so einen Gewerbeschein besitzen, ansonsten macht er/sie sich angreifbar bzw. strafbar. Dazu mal hier Wikipedia:

Zitat

Trotz Gewerbefreiheit ist in Deutschland jede Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit anzeigepflichtig (§ 14 GewO), unabhängig davon, ob diese Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeanmeldung, wobei "anzeigepflichtig" heißt, dass man sich einen Gewerbeschein ausstellen lässt, damit zeigt man das an.

Es kann aber sein, dass diese "Fluglehrertätigkeit" unter "Freiberufler" fällt, das müsste man dann nicht anmelden. Um das abzuklären sollte man sich aber auf jeden Fall erkundigen.

Das mit dem Kleinunternehmer, der steuerlich wie ein Nicht-Unternehmer behandelt wird, musst du mir mal erklären, was soll das heißen? Auf jeden Fall muss man sämtliche Einnahmen und Ausgaben aufführen, das heißt also, das diese Einnahmen aus dem Nebenerwerb zu dem übrigen Einkommen hinzukommen.

Dann hat man aber auch die Möglichkeit, die "Unkosten" gegen zu rechnen, also das Hinfahren mit dem Auto zum Platz, die Anschaffung eines neuen Fliegers, die Kosten der Versicherung usw. Am Ende hat man mehr Unkosten als Einnahmen und man kann dann auf diese Weise seine Steuern für das übrige Einkommen drücken. Sowas kann durchaus finanzielle sehr interessant sein, ich hatte mal einen Nebenjob (Versicherungen) mit all diesem PiPaPo.

Aber hier gehtn wir zu sehr ins Detail, diese ganze Steuergeschichte ist doch sehr Einzelfallabhängig und gar nicht pauschal zu beantworten.

Grüße
Udo

10

Sonntag, 17. Oktober 2010, 18:34

Zitat

Das mit dem Kleinunternehmer, der steuerlich wie ein Nicht-Unternehmer behandelt wird, musst du mir mal erklären, was soll das heißen? Auf jeden Fall muss man sämtliche Einnahmen und Ausgaben aufführen, das heißt also, das diese Einnahmen aus dem Nebenerwerb zu dem übrigen Einkommen hinzukommen.


Es bedeutet z.B. dass man keine Umsatzsteuer zahlen muss. Und diese auch weder Ausweisen darf ( auf der Rechnung), noch vom FA zurückbekommen kann.

Und dass man alle Einnahmen aufführen muss, hab ich bereits in meinem vorherigen Beitrag geschrieben.

Ein Gewerbeschein ist nicht nötig, schlimmstenfalls begeht man eine Ordungswidrigkeit falls doch einer nötig wäre. Eine Staftat ist dies nicht.
Ich bin schon seit vielen Jahren als Kleinunterhehmer auf diese Weise unterwegs. Habe auch einen Steuerberater und dies alles mit ihm besprochen.

gruß cyblord

joejoe

RCLine User

Beruf: Student Elektrotechnik FH

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11

Sonntag, 17. Oktober 2010, 19:13

Geld? hat hier jemand Geld gesagt?

hey Nachwuchslehrer!

Ich bin erfahrener Lehrer was Modellfliegen/bauen angeht... möchte mir ein paar euro dazuverdienen, indem ich angehenden Lehrern das Lehren beibringe... was sind euch tips wert?!

:D :D

12

Sonntag, 17. Oktober 2010, 19:51

Hallo,

Erstaunlich, wie jedesmal, wenn sich jemand nebenher ein kleines Taschengeld verdienen möchte, gleich die Büroktraten auf den Plan gerufen werden.

Obwohl hinlänglich bekannt ist, dass Deutschland langsam im Büroktatenwahn erstickt, hätte ich doch angenommen, dass wenigstens ein paar Modellbaufreunde soweit normal geblieben sind, dass sie nicht gleich nach dem Finanzamt schreien und dem jungen Herrn, der da nebenher unser Hobby ein bisschen an andere weitergeben will, alles schon vorab zu versauen versuchen.

Ein Gwerbeschein braucht derjenige, der eine Firma betreibt, aber doch nicht ein Privatmann, der sich ein kleines Taschengeld zu verdienen versucht. Welch ein Verhältnisblödsinn. Typisch Deutschland...?

Wenn schon, dann müsste doch eigentlich auch der fünfjährige kleine Junge schon einen Gewerbeschein beantragen, bloss weil ihm sein Papa zwischendurch mal ein oder zwei Euro für Süssigkeiten zusteckt. Immerhin, das sind für den kleinen Jungen ja schliesslich auch Einnahmen, sogar sehr grosse, seinem Alter entsprechend.

Auf mich wirkt all das kleinbürgerliche, fast schon arschkriecherische Verhalten dem Staat gegenübe wegen ein paar nebenher verdienten Kröten absolut lächerlich.

Wenn ein deutsches Finanzamt nichts besseres zu tun hat, als solchen Nichtigkeiten hinterherzurennen, dann wäre es wohl wieder mal an der Zeit, dass einige CD's mit brisanten Bankdaten aus der Schweiz nach Deutschland geliefert werden, damit das Amt wieder mal mit echten Geldbeträgenn und deren Hinterziehung in Kontakt kommt.

Rolf

P.S. Mal sehen will, was ich in Sachen CD's machen kann, will schon lange auch Millionär werden. :evil:

marinus

RCLine User

Wohnort: bayern

Beruf: Mein Beruf: Schüler

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13

Sonntag, 17. Oktober 2010, 20:57

Hallo Rolf,

genau das selbe habe ich auch gedacht, als ich das gelesen hab !!!

lg

Marinus
suche:


kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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14

Sonntag, 17. Oktober 2010, 22:10

Wenn der Nachwuchs gegen Münzen:

Babysitted -> Gewerbeschein

der Nachbarsoma den Rasen mäht -> Gewerbeschein

etc.

Ich glaub, wir sind alle ein bisschen BLUNA

:puke:

KH

15

Montag, 18. Oktober 2010, 03:19

oben die Texte habe ich nicht gelesen,ist nicht meine baustelle.

@Worldedit
Viel wichtiger wie der Gewerbeschein ist die Versicherung.
Was sagt die Versicherung zum Lehrer-Schüler-Betrieb?

Zum Thema Gewerbeschein!

Gibt es da keine freigrenze?Oder brauch man fuer 30 Euro im Monat (am anfang)ein Kleingewerbe? :wall:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »offline« (18. Oktober 2010, 03:22)


16

Montag, 18. Oktober 2010, 03:55

Zitat

Original von Rolf Weber
....Auf mich wirkt all das kleinbürgerliche, fast schon arschkriecherische Verhalten dem Staat gegenübe wegen ein paar nebenher verdienten Kröten absolut lächerlich......


Die Phantasie des Deutschen Staates kennt keine Grenzen er hat alles fest im
Griff,strafen an jeder Ecke.Selbst die Meinungsfreiheit ist nur eine Illusion das ist
eine DDL also DDR Light 2.0,die ganze Logistik der Raubritter etwas
ausgefeilter.Manche stehen unter Gehirnwäsche,angst vor strafen (kann ich
verstehen) u. Gruppenzwang usw usw.Bin nu raus aus diesem Thema.

Zum teil ist das mit Gewerbeschein vielleicht richtig,naja man muss sich absichern.

Ich sehe schon das Resultat der Diskussion,er muss nach China umsiedeln. 8(

Ne,mach in deiner Flugschule Witzige Übungen wie zb. PET-Flaschen RC-Kegeln
oder unter einem Seil durchfliegen welches immer tiefer gespannt wird usw.
Oder auch ein Gas Balloon an 20m dünne Schnur befestigt ,diesen mit tragfläche
abtrennen und anfliegen.Oder Ballons in der Landebahn + Reiszwecken an
Tragflächen als Landeübung toc toc wo is eure Phantasie ?Es soll spass
machen. :w

Zeige deinem Schüler auch mal die Auswirkungen eines extremst falschen
Schwerpunktes,oder befestige den Akku falsch so das der Akku total verrutscht
nach einem Looping.Programmiere auf Kippschalter Servo Querruder Ausfall u.
Höhenruder Probleme naja oder austrimmen und Funke beiseite legen usw
usw

Dieser Beitrag wurde bereits 19 mal editiert, zuletzt von »offline« (18. Oktober 2010, 06:53)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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17

Montag, 18. Oktober 2010, 09:44

Zitat

Original von Rolf Weber
Hallo,

Erstaunlich, wie jedesmal, wenn sich jemand nebenher ein kleines Taschengeld verdienen möchte, gleich die Büroktraten auf den Plan gerufen werden.

Obwohl hinlänglich bekannt ist, dass Deutschland langsam im Büroktatenwahn erstickt, hätte ich doch angenommen, dass wenigstens ein paar Modellbaufreunde soweit normal geblieben sind, dass sie nicht gleich nach dem Finanzamt schreien und dem jungen Herrn, der da nebenher unser Hobby ein bisschen an andere weitergeben will, alles schon vorab zu versauen versuchen.

Ein Gwerbeschein braucht derjenige, der eine Firma betreibt, aber doch nicht ein Privatmann, der sich ein kleines Taschengeld zu verdienen versucht. Welch ein Verhältnisblödsinn. Typisch Deutschland...?

Rolf
Rolf, du schlägst hier den Falschen, denn nicht ich habe all diese Gesetze, Verordnungen und Erlasse gemacht, das waren andere, die von euch gewählten Volksvertreter nämlich.

Wir sind nun mal in Deutschland und da sollte man tunlichst unsere Vorschriften beachten, wenn man nicht irgendwo anecken will.

Es ist nun mal so, dass man gewisse Dinge beachten muss, wenn man irgendwas gewerblich machen will und gewerblich ist ein dehnbarer Begriff, der sich nicht unbedingt an der Höhe der Einnahmen festmachen lässt.

Ich kann auch nicht verstehen, was es an dieser doch recht klaren Formulierung zu deuteln gibt:

Zitat

Trotz Gewerbefreiheit ist in Deutschland jede Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit anzeigepflichtig (§ 14 GewO), unabhängig davon, ob diese Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Auch die Übernahme eines bereits bestehenden Gewerbebetriebes oder die Eröffnung einer weiteren Filiale muss angemeldet werden. Ausgenommen von der Anzeigepflicht sind Tätigkeiten als Freiberufler, die Urproduktion (z. B. Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau, Fischerei, Bergbau) sowie die Verwaltung des eigenen Vermögens (z. B. Vermietung, Verpachtung eigener Gebäude oder Grundstücke). Vor dem Hintergrund der Gewerbefreiheit ist die Genehmigung zwingend zu erteilen, soweit kein Untersagungsgrund (§ 35 GewO) besteht. Die zuständige Behörde für die Ausführung der Gewerbeordnung richtet sich nach Landesrecht und ist deshalb von Bundesland zu Bundesland verschieden.
(Aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeanmeldung.

Anscheinend leiden hier einige Leute unter einer sehr schweren Form von Legasthenie, wenn sie nichtmal einen doch so relativ simplen Text richtig lesen können.

Natürlich kann man auch alles, was ich hier dazu gesagt hatte, einfach ignorieren und Anzeigen in der örtlichen Tageszeitung aufgeben, dass man gegen Entgelt Flugmodellschulungen anbietet, vielleicht geht das ja auch gut? Vielleicht liest das niemand vom Ordnungs- oder Finanzamt? Vielleicht liest das keine "richtige". ordnungsgemäß als Gewerbe angemeldete professionelle Flugschule, die all diese Dinge korrekt beachtet und die es sich zur Aufgabe gemacht hat, unkorrekt arbeitende Konkurrenten anzuschwärzen? Vielleicht kommt auch niemand der späteren Kunden auf die Idee, sich eine Quittung über die gezahlten Gebühren ausstellen zu lassen um diese dann später dem Finanzamt vorzulegen zwecks Erstattung? Vielleicht ist auch niemals ein Kunde darunter, der von der Materie Ahnung hat und zufällig beim Ordnungsamt/Finanzamt oder als Steuerberater arbeitet? Vielleicht wird es auch niemals Streit über die Höhe der ausgemachten Gebühren geben der dann eskaliert oder um kurzfristig abgesagte Übungsstunden oder die Qualität der Schulung?

Wenn derjenige, der also sowas so blauäugig macht, niemals die oben angesprochenen Probleme bekommt, dann kann ja auch alles gut gehen.

Ich habe mit meinem Beitrag lediglich darauf hinweisen wollen, dass man sich vorher erkundigen sollte, was man da alles beachten muss oder was da auf einen zukommen könnte, was denn der Ratsuchende daraus macht, ist doch sein Problem.

Dass ich aber für meine Hinweise angegriffen werde, finde ich schon ungeheuerlich! :wall: :wall: :wall:

Was gibt es doch für dumme Ignoranten und intolerante Leute ..... man glaubt es nicht.

Grüße
Udo

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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18

Montag, 18. Oktober 2010, 09:54

Zitat

Original von offline
Die Phantasie des Deutschen Staates kennt keine Grenzen er hat alles fest im
Griff,strafen an jeder Ecke.Selbst die Meinungsfreiheit ist nur eine Illusion das ist
eine DDL also DDR Light 2.0,die ganze Logistik der Raubritter etwas
ausgefeilter.Manche stehen unter Gehirnwäsche,angst vor strafen (kann ich
verstehen) u. Gruppenzwang usw usw.Bin nu raus aus diesem Thema.
Ach so, es gibt keine Staatsmacht in Chile? Es gibt da ja eine sehr lange demokratische Tradition in Chile, Meinungsfreiheit wird da sehr groß geschrieben, es gab dort auch niemals Staatsterror, Todesschwadronen usw. Es sind niemals dort Menschen einfach so verhaftet worden, weil sie anhänger einer gewissen politischen Partei waren, die man dann nur noch selten gesehen hatte? Das kann dort, in diesem urdemokratischen Staat auch niemals mehr passieren, richtig?

Der chilenische Staat will auch keine Steuern von seinen Bürgern, es gibt dort keinerlei Vorschriften, an die man sich zu halten hätte (ein wenig Bestechungsgeld an der richtigen stelle und alles läuft "wie geschmiert").

Der chilenische Staat sorgt trotz fehlender Vorschriften, die den Bürger einengen und des Verzichtes auf Steuereinnahmen dennoch in vorbildlicher Weise für alle sozial schwachen Menschen dort, nicht wahr? Obdachlosigkeit und Arbeitslose gibts dort nicht, jeder bekommt umsonst medizinische Versorgung, nicht wahr?

Mann mann mann, bleib bloss da und komm niemals wieder zurück, um unser soziales Netz in Anspruch zu nehmen. :wall:

Grüße
Udo

19

Montag, 18. Oktober 2010, 10:51

Hallo Udo,

Nimms nicht gleich so verbissen ernst, ich wollte dich sicher nicht persönlich verletzen, war eher ganz allgemein gedacht. Kommt hinzu, dass ich schon ganz anderen Leuten das Wort Bürokrat um die Ohren geschmissen habe, ohne deswegen gleich auf dem Scheiterhaufen zu landen.

Nun aber im ernst: Auch bei uns in der Schweiz bezahlt man Steuern, wenn man ein Gewerbe betreibt, richtig, aber im gegebenen Falle hier stellt sich die Frage, wo denn ein Gewerbe anfängt und wo ein Hobby mit einem kleinen Dankeschön in Form einiger Euromünzen aufhört.

Ich glaube kaum, dass jemand, der ganz bescheiden nach ein paar simplen Ideen fragt, wie man denn einem Fluganfänger das fliegen beibringt, gleich an ein Gewerbe denkt. Vermutlich ist im Kopf des Fragestellers noch nicht mal der Gedanke an so etwas aufgetaucht.

Es kann ja nicht sein, dass ich als allererste Handlung zuerst zum Finanzamt und zu anderen Ämtern rennen muss, bevor ich überhaupt ein ausgereiftes Konzept für ein Gewerbe zusammen habe. Vorab brauche ich doch eine Idee, danach erstelle ich einen Businessplan, danach kümmere ich mich um die Finanzierung, die Infrastruktur, das Marketing und was es da noch alles gibt. Dann ist es früh genug, mal daran zu denken, dass der Staat auch was von meiner Arbeitsleitung abhaben will.

Der Fragestelle hat ja im Moment ausser einer Idee noch gar nichts, er beginnt ja erst gerade, sich Gedanken darüber zu machen, wie dieses noch völlig unausgereifte Ei denn überhaupt aussehen soll. Soll er nun also alle Ämter unsicher machen, sich dort lächerlich machen, weil er noch nicht einmal klare Antworten darüber machen kann, wie er denn seinen Schülern das Modellfliegen beibringen will? Das wäre dann der eigentliche Sinn und Zweck dieser "Firma". Der Gedanke, ein Inserat in einem lokalen Blatt zu schalten ist doch erst bloss ein spontaner Gedanke, ausgereift ist das doch noch lange nicht.

Also lassen wir den Herrn doch einfach mal machen, der wird uns allen sicherlich keinen Schaden zufügen. Soll er getrost mal ein sauberes Konzept erstellen, soll er vorab mal alle Eventualitäten von allen Seiten beleuchten, dann sehen wir weiter.

So, wie ich es sehe, ist diese Idee zwar ganz nett, aber garantiert nicht dazu geeignet, daraus ein Gewerbe zu machen, was höchstwahrscheinlich auch gar nicht geplant ist. Der Herr will lediglich einen kleinen (sinnvollen) Beitrag dazu leisten, dass unser Hobby vernünftig weitergegeben wird.

Was in diesem Zuammenhang die Todesschwadronen und sontigen weltpolitischen Angelegenheiten zu tun haben, das muss mir mal jemand genauer erklären. Erstaunlich, wie eine einfache, völlig harmlose Idee eines Privatmannes aus Deutschland gleich die grosse Weltpolitik auf den Plan ruft. Erstaunlich, oder besser gesagt, unglaublich...

Rolf

20

Montag, 18. Oktober 2010, 12:07

So, dann meld ich mich auch mal wieder zu Wort. Ich hab ne FunCub, wer die beherrscht könnte auch mal Segler oder Kunstflug probieren. Segler ist aber denke ich mal etwas langweiliger als FunCub. Mit dem Kunstflieger kommen Schüler nicht zurecht wegen der großen Ruderausschläge und weil er nicht eigendstabil fliegt. Ich werd versuchen mir Dual-Rate Schalter mit paar Widerstäden in die Schülerfunke zu löten. Zum Abfangen brauch ich halt die großen Ausschläge.

Versicherung ist ein guter Punkt, bin jetzt beim DMFV. Wo kriegt man denn ne Versicherung die auch gewerbliches Modellfliegen abdeckt. Wenn man auf ner Messe neue Flieger seiner Firma vorführt oder Geld bekommt um sein Kunstflugprogramm zu zeigen ist man da auch schon dabei oder?

Mit dem Grundstücksbesitzer werd ich mich schon einigen können. Es wird ja hauptsächlich die Luft abgenutzt.

Ich denke auch dass Fluglehrer unter Freiberufler fällt. Werde da mal meinen Steuerberater fragen. Denke mal ich muss dann eine Abrechnung machen. Wenn ich da Einnahmen gegen Kosten für Flieger, Akkus, Servos usw aufrechne werden die Abgeben nicht so hoch sein.

Ich fasse mal eure Ideen für Übungen zusammen mit steigendem Schwierigkeitsgrad und paar eigenen Ideen:
-Geradeausflug gegen den Wind
-Geradeausflug ohne abdriften und Höhenverlust
-Kurvenflug ohne Höhenverlust
-Kurvenflug mit konstantem Radius
-saubere Achten
-Langsamflug/Landeanflug in sicherer Höhe
-Steigflug ohne Wegkippen oder Loopings
Findet ihr ich sollte die Flugschüler gleich zur Benutzung des Seitenruders animieren? Ich bin am Anfang nur mit Querrudern geflogen und hatte dann Schwierigkeiten beim umgewöhnen. Da ich Mode2 Fliege schieben die Schüler halt unbewusst das Gas hin und her wenn sie das Seitenruder benutzen wollen. Mit meiner DX7 kann ich leider nur komplett übergeben.