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Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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21

Freitag, 1. August 2014, 12:38

Beim Autokauf/ Anmeldung muss ich schliesslich auch eine Deckungskarte einer Versicherung vorlegen.
Ich denke auch, dass die Verbaende irgendwo stehen geblieben sind und verpasst haben sich weiter zu entwickeln. Dadurch haben sie sich in eine schlechte Position gegenueber der Politik gebracht. Die Verbaende sind schliesslich auch Lobbyisten. Sie koennen aber nur fuer die paar Mitglieder spechen und nicht fuer alle.

So haltlose Diskussionen führe ich immer mit Leuten, die gegen Gewerkschaften sind.
Viele Rechte, die wir haben, haben wir ausschließlich durch die Arbeit der Dachverbände. Da muss man sich aber auch mal mit beschäftigen und nicht immer nur einfach irgend etwas schreiben, als sei es Fakt.
Fakt ist z.B. dass sich der DMFV schon seit einigen Jahren für FPV-Flug einsetzt und nur durch schnellen Einstieg in die Materie erreichen konnte, dass man der Politik nicht einfach ein Verbot der Geschichte zugesteht. Durch umsichtige Darstellung des Hobbys ist letztlich rausgekommen, dass man
eben auf Sichtgrenze mit einem Heini an der Seite, der Eingreifen kann nun doch FPV-Flug betreiben darf - Ohne die Arbeit der Verbände dürfte man es wohl gar nicht.
Aufstiegsgenehmigungen wurden oftmals durch die Verbände erstritten. Das sieht man aber nicht, wenn man nicht mal den Schädel aus dem urbanen Suppenteller hält, um mal über den Tellerrand zu sehen.

Vereinsstrukturen sind für jeden "Wildflieger" total wichtig - denn nur durch Vereine gab es eine Interessengemeinschaft, die so groß ist, dass sich Verbände bildeten. Jeder Verband kümmert sich auch um die "Wildflieger", aber es kann nicht sein, dass sich ein Verband um EINEN "Wildflieger" kümmert, weil nun gerade DER das Problem hat, dass ER auf einer Wiese nicht mehr fliegen darf, weil es dort eine seltene Vogelart gibt, die dort brütet, oder welche Schei.. auch immer.

Zum Thema Autoversicherung vs Modellflug:
Hält die Kenntnis der Versicherungspflicht denn die Leute davon ab, einen Führerschein zu machen? Es ist auch in jedem Haushalt oder wenigstens im Freundeskreis jemand da, der ein Auto hat und von dem man dann auch weiß, dass da ein Nummernschild dran gehört, welches entsprechende "Stempelchen" haben muss, und dass man auch die Versicherung braucht. Das Problem ist aber bei unserem Hobby: Viele bestellen etwas, das sie für Spielzeug halten und kaum jemand kennt jemanden, der das Hobby als Hobby wirklich ausübt. So bleiben diese Informationen leider aus. Somit wäre eine Pflicht für Hersteller, auf die Versicherungspflicht hinzuweisen eher wünschenswert, weil sich gerade jene, die einen Schaden verursachen und nicht versichert sind entweder in den Bankrott bringen, oder aber aufgrund der fehlenden Versicherung (ich denke da an Minderjährige) einfach das Weite suchen und einen Geschädigten einfach mit dem Schaden sitzen lassen. Und genau dieses Verhalten führt dazu, dass wir weiter reglementiert werden können und dann hilft auch kein Verband mehr. Man sieht doch die Diskussion in der Öffentlichkeit über "die permanente Gefahr", dass einem einer mit dem Multikopter durchs Badezimmerfenster fliegt und das kleine Lümmelchen filmen könnte. Das ist doch schon das Ergebnis von einigen wenigen Idioten und jenen, die aufgrund mangelnder Information gar nicht begreifen, dass das, was sie da tun nicht allen gefällt.

Leider leben wir in einer Gesellschaft, die zunehmend egoistischer wird und auch egozentrischer. Ich, ich, ich, und mich sind ein tolles Team. :puke: Weitreichende folgen werden nicht abgewogen und wichtig ist nur, dass ich mein vermeintliches Recht nicht beschnitten sehe, auch wenn ich mir dieses Recht nur einrede. Vor einem Jahr zog ich in ein kleines Dorf und als ich ein Modellflugzeug nach dem anderen in den Schuppen schleppte, wurde die Nachbarschaft schon aufmerksam. "Die lassen sie hier aber nicht fliegen, diese Stinker?", "Dürfen sie die denn überhaupt hier fliegen?" (ich lagerte sie nur ein und flog gar nicht), "Wenn die zu laut sind, dann sage ich ihnen das aber!" - das waren Äußerungen von den Nachbarn. Warum? Weil, wie sich herausstellte, ein anderer Dorfbewohner schon seit Jahren um seine Nachbarn nicht schert und mit seinem Verbrenner 1/6er die Dorfstraße hoch und runter jagt. Da ist nur ein einziger Penner, der mich in Gespräche verwickelt, die ich nicht brauche, zumal ich nur elektrisch fliege. Wenn ich nun hier ums Dorf herum auf den Feldern fliege, dann sieht das keiner als Problem und es wird geduldet. Aber wenn nun alle Landwirte des Dorfes mir das Fliegen untersagen würden, dann läge es an diesem einen Deppen, der sich um die Lärmbelästigung nicht kümmert und dem die Anderen egal sind. Und genau hier zeigt sich z.B. auch der Vorteil von Vereinen: Dort lernt man auch Regeln zum Modellflug und das gesellschaftliche Miteinander. Man sollte das nicht immer so verteufeln und als altmodisch deklarieren. Vereine haben den gleichen Wert wie die "Wildflieger" und jeder möchte das Hobby so ausüben, wie er es mag. Es geht aber nun so oder so nicht ohne die Regeln.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Nachbars Lumpi

RCLine User

Wohnort: Main-Taunus Kreis

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22

Freitag, 1. August 2014, 14:08

Jensemann, ich bin doch gar nicht gegen die Verbaende. Ich finde sie nur sehr altmodisch von ihrem Auftreten.
Natuerlich sollten sie sich auch um einzelne Wildflieger kuemmern, wenn sie in dem Verband als Einzelmitglied sind. So bekommt man vielleicht auch mehr neue Mitglieder. Wie ist es denn heute? Die meisten Wildflieger holen sich ueber den DMO eine Versicherung und gut ist. Die, die in einem der grossen Verbaende Mitglied sind wuerden sich vielleicht mehr Rueckhalt von dem Verband wuenschen.

Natuerlich machen die Verbaende etwas, aber wohl eher weil sie von ihren Mitgliedsvereinen danach gefragt werden. Nicht weil ein Haufen "unorganisierter" Wildflieger was moechte.

Weiter sage ich auch nicht, dass organisierte Verbaende niemandem etwas nutzen. Sie muessen sich nur den zu vor 20 oder 30 Jahren veraenderten Gegebenheiten anpassen, wenn sie die grosse Masse der Modellpiloten erreichen moechten. Ich bin felsenfest davon ueberzeugt, dass es den Verbaenden auch lieber waere, wenn Modellflug nur noch auf genehmigten Plaetzen erlaubt waere, denn das wuerde fast automatisch Mitglieder zu ihnen spuelen.

Genau das gleiche mere ich, wenn ich mich mit den ganz alt eingesessenen Piloten bei uns im Verein unterhalte. Oder gar den Gruendern des Vereins, die noch leben. Die wuerden auch am liebsten das Fliegen ausserhalb von Vereinen komplett verbieten, da die Wildflieger ja alle miteinander ein schlechtes Bild auf die Modellfliegerei werfen. Totaler Schwachsinn! Sie sehen nur, mehr Geld in der Vereinskasse und beim Verband. Ein Verband ist mit einem entsprechenden Auftreten und akzeptanz aber auch ein guter Partner fuer nicht in einem Verein organisierten Piloten. Das ist was ich vermisse. Man schaut nicht ueber den Tellerrand raus.

Auch ist es gleich ob man Wildflieger oder Vereinsflieger ist, wenn ein Natuerbursche vorbei kommt und irgendeine doch so seltne Tier- oder Planzenart meint entdeckt zu haben. Dann steht auch auf dem zugelassenen Modellflugplatz der Betrieb erstmal still.

Im allgemeinen denke ich, werden die Vereinsflieger die groesseren Dreckspatze sein. Ich habe noch nie jemanden ausserhalb eines zugelassenen Modellflugplatzes mit einem Verbrenner fliegen sehen. Immer nur kleinere Eletroflieger oder Segler. Auch Krach ist schaedlich.

Dann soll man einen "Fuehrerschein" fuer Flugmodelle einfuehren. Eine kleine praktische Pruefung und etwas Theorie. Dann soll man die Leute aber da fliegen lassen und ihnen auch das Recht einraeumen es ueberall zu duerfen, wenn man sich an das Luftfahrtgesetz und entsprechende Verordnung haelt.
Weiter sollte jeder Kaeufer eines Fluggeraetes bei jedem Kauf eine solchen seinen Versicherungsschein vorzeigen muessen oder bei Kauf eine ueber den Haendler bei einem der Versicherer abschliessen muessen.

Dein Argument mit dem Spielzeug ist gut, denn Flugmodelle werden als solches gesehen. Nur wenn der Haender nach dem Versicherungsschein fragt oder diesen als Scan zu dem Onlineshop schicken soll, aendert sich das ganz schnell.

Wenn ich mein Auto vom Haendler nach Hause fahren moechte, muss ich auch versichert sein. Keine Versicherung, dann heisst es schieben oder per Tieflader.

Jensemann, mit deinem Posting habe ich ein wenig das Gefuehl, dass du nicht genau gemerkt hast worauf ich hinaus moechte. Ich hoffe dieses Posting traegt zum Verstaendnis bei.
Ich bin auch Vereinsflieger und ich fliege zu 99,5% auf dem Vereinsgelaende. Also bin ich ja nicht so wirklich einer von denen, die bald ihr Hobby vielleicht nicht mehr ausueben koennen. Trotzdem aergert es mich masslos, dass hier versucht wird alles gut zu reden und auch dass sich ein Verband hinstellt und meinen koennte den grossteil der Modellpiloten zu vertreten. Sie koennen ihre Mitglieder vertreten, aber nicht den Rest. Der Rest der Modellpiloten hat wahrscheinlich in vielen Belangen eine andere Meinung als der Verband und wuenschen nicht den Kompromis, der durch einen Verband ausgehandelt wird, der sie nicht vertritt bzw sie nicht akzeptiert.

Aber wenn ich irgendwo im Feld fliegen moechte und mir unberechtigterweise Stress gemacht wird, moechte ich als Verbandsmitglied, dass mich der Verband verdammt nochmal unterstuetzt, weil er auch durch meinen Beitrag ueberlebt. Da es ja noch ein entscheidungsrecht gibt waere das fuer mich dann: Mein Beitrag ist abhaenging von der Unterstuetzung des Verbands, wenn ich sie brache. Bekomme ich keine, wird die Mitgliedschaft gekuendigt.

Ich weiss das klingt alles sehr hart und gegen die Verbaende, aber das ist es nicht. Das ist alles nur die Meinung eines einzelnen Modellpiloten.

Ich moechte nur, dass wenn jemand von einem der grossen Verbaende das liest sich fragt, ob der Verband zu dem er gehoert alles macht um alle seine Mitglieder zu vertreten. Oder gar wie der Verband fuer die Nicht-Mitglieder interessanter werden koennte. Es geht dabei auch um das nackte Ueberleben der Verbaende. Sterben die alten Mitglieder weg, dann sehen die Zahlen der in Verbaenden organisierten Modellpiloten ganz schnell ziemlich mau aus.
Dann laesst man sie in Berlin gar nicht mehr rein, weil sie eine Randgruppe einer Minderheit repraesentieren. Und das alles weil man es versaeumt hat sich den geaenderten Gegebenheiten anzupassen um weiterhin attraktiv zu sein.
Das ist der Zeitpunkt zu dem uns allen der Allerwerteste auf Grundeis gehen wird bei der Ausuebung unseres Hobbys.

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

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23

Freitag, 1. August 2014, 15:32

Das ging in die falsche Richtung, Lumpi!
Mein Problem beim Schreiben ist offensichtlich, dass ich einen Satz zitiere und dann auch noch weiter aushole, was aber nicht auf den User gemünzt sein muss, den ich vorher zitiert habe.
Es ist einfach nur so, dass ich aufgrund einiger Aussagen oft an Dinge erinnert werde, die ich erlebt habe, oder aber wo ich etwas gehört habe - das bringe ich dann einfach gleich mit in dem Post unter.

Aber wieder zurück zum Thema.

Frage: Wie kann man sich wirklich richtig versichern?
Das geht nur über einen der Verbände. Alle normalen Haftpflichtversicherungen haben immer irgendwelche Ausnahmen und Bestimmungen. Bei einer Versicherung, so schrieb ein User hier, sind zum Beispiel ferngesteuerte Modellflugzeuge versichert, nicht aber ferngesteuerte Modellhubschrauber. Da weiß niemand so recht, wo er dran ist.

Wenn man nun mal davon ausgeht, dass wir ja alle versichert sein müssen, und wir alle richtig versichert sind, dann müssen ja zwingend alle in einem Dachverband sein, oder? Das ist doch der logische Schluss.
Das heißt dann auch, dass sich die Verbände für ALLE Modellflieger einsetzen, da ja alle richtig versichert sein müssen.

Ich möchte aber mal auf dieses Thema mit den Vereinsplätzen und Flugverbot außerhalb von ihnen zu sprechen kommen.
Diese Diskussion wurde doch mehrfach angeheizt durch Fernseh- und Zeitungsberichte, denen zufolge wieder irgendwelche Hornochsen mit Quadkoptern durch die Gärten der Nachbarschaft geflogen sind und über Gelände,
welches sonst nie überflogen wird. Die Berichterstattung auf RC-Network ist ja schon sehr dürftig: Hätte, könnte, würde, sollte! Da ist doch nicht ein einziger Beweis für irgendwas. Wenn es heißt, ein Thema wird Diskutiert, dann heißt es, dass man darüber redet - von Gesetzesbeschlüssen ist doch noch gar nicht die Rede. Außerdem bleibt doch auch noch im Raum, wie gut die Verbände diskutieren. Es gibt doch noch gar kein Ergebnis.

Um jetzt nochmal auf Dich zurückzukommen, Lumpi: Warum soll sich der Verband eigentlich bemühen, den Einzelpiloten zu suchen, wenn der ohnehin in der Pflicht steht, sich zu versichern?

Die Nutznießer der Verbandsarbeit werden immer die sein, die mit der Privaten Haftpflicht eigentlich unterversichert hinter dem Haus fliegen. Die Feuerwehr löscht ja auch die Häuser von Nichtmitgliedern.
Jensemann

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HIND 24

RCLine User

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24

Freitag, 1. August 2014, 17:58

Die meisten Wildflieger holen sich ueber den DMO eine Versicherung und gut ist.



Jetzt platzt mir aber hier irgenwie der Kragen . Es gibt mehere Modellflugversicherungen, aber hier wird vom User Nachbars Lumpi offenbar die DMO direkt in´s Visier genommen, mit einer Behauptung die völlig haltlos ist.

Die DMO ist eine Modellflugversicherung, egal ob nun Wildflieger, outdoor, indoor oder aber auf einen Vereinsgelände. Egal ob Wildflieger oder Vereinsmitglieder. Die DMO ist gültig.

Was bemängelnstwert ist, das Vereine hier in Deutschland eine Versicherung bei der DMO nicht anerkennen. Ich bin DMO versichert. Ich fliege Wild und in der Halle. Geh ich zu einem Verein, wird mir das Gastfliegen erlaubt. Will ich aber in den Verein eintreten, muss ich zum DMfV wechseln.

Warum bitte schön Lumpi ist das so?

Die Antwort kenne ich, aber viele User hier vielleicht nicht. Kannst ja Dir mal eine Begründung dafür zusammenschustern.
mfg von der Spree

Maik

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HIND 24« (1. August 2014, 18:11)


IwannaFly

RCLine User

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25

Freitag, 1. August 2014, 18:27

Was meint ihr was wohl die Hersteller von einem Führerschein für Modelle halten werden?
Der Umsatz würde so weit zurückgehen das sie sich bald alle insolvent melden müssten, auch nicht so toll für uns oder?
Die meisten werden übrigens zum DMFV und nicht zum DMO gehen, so am Rande erwähnt....
Guten Flug!
Mein Kanal :)

LG. Tobi

HIND 24

RCLine User

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26

Freitag, 1. August 2014, 18:35

W
Die meisten werden übrigens zum DMFV und nicht zum DMO gehen, so am Rande erwähnt....


Das würde ich so nicht unterschreiben. !!!
mfg von der Spree

Maik

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Oberst_Krass

RCLine User

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27

Freitag, 1. August 2014, 18:40

Was meint ihr was wohl die Hersteller von einem Führerschein für Modelle halten werden?
Der Umsatz würde so weit zurückgehen das sie sich bald alle insolvent melden müssten, auch nicht so toll für uns oder?
Die meisten werden übrigens zum DMFV und nicht zum DMO gehen, so am Rande erwähnt....


Zu Frage 1: Ist doch egal, was die davon halten. Wer hat denn Gottlieb Daimler gefragt, als der Führerschein für Autos eingeführt wurde?
Aber mal etwas ernster zu Frage 2: Wie würde es wohl aussehen, wenn unser Hobby so viele Regeln auferlegt werden, dass es kaum noch einer ausüben möchte, oder man sich aber die Kosten zum Platz nicht mehr leisten kann?
Ich glaube, unter den "Wildfliegern" wird es sicher einen höheren Anteil von DMO-Fliegern geben. Das hängt schon damit zusammen, dass es ein paar Euro weniger kostet.
Jensemann

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bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

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28

Freitag, 1. August 2014, 18:42

W
Die meisten werden übrigens zum DMFV und nicht zum DMO gehen, so am Rande erwähnt....


Das würde ich so nicht unterschreiben. !!!

@HIND 24
Deine Aussage hingegen würde ich jetzt unterschreiben :O
Jensemann

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HIND 24

RCLine User

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29

Freitag, 1. August 2014, 19:19

Ja schön, das Du das unterschreiben würdest.

Warum schreiben alle deutsche Modellflugvereine eine Mitgliedschaft im DMfV vor !
mfg von der Spree

Maik

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30

Freitag, 1. August 2014, 19:46

Ich bin auch DMO versichert, hatte einen Schadensfall, der beim Wildfliegen verursacht wurde. Die Abwicklung lief Problemlos ab. Bin über meine Drachen zur DMO gekommen,da Drachen über 20qm wegen der Zugkräfte nicht mehr von meiner Hausratversicherung getragen wurden .

Gruß ECKI

31

Freitag, 1. August 2014, 20:03

Juhu, wir sind in Deutschland. Wenn etwas nicht gesetzlich reglementiert oder ganz verboten ist, kommt garantiert irgendjemand und redet das Verbot in vorauseilendem Gehorsam herbei, man muss es nur oft genug wiederholen, dann wird es schon kommen, der Applaus der Mitläufer ist einem sicher :shake:


Zitat

Warum schreiben alle deutsche Modellflugvereine eine Mitgliedschaft im DMfV vor !
Das ist nur halb richtig und hat einen einfachen Grund:
Die Vereine sind alle(?) in einem Dachverband organisiert, wahlweise im DMFV oder im DAeC. Der Verein als juristische Person ist dort also Mitglied. Er bekommt für seine Mitglieder einen Rabatt auf die Versicherung, unter der Voraussetzung, dass alle Mitglieder im gleichen Verband sind wie der Verein.

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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32

Freitag, 1. August 2014, 21:44

Moin,

ich bin auch bei der DMO versichert und bisher hat mich dieser DMFV-Versicherungszwang der Vereine
bei 3 Versuchen vom Beitritt abgehalten.

Ich sehe garnicht ein, daß ich mir vorschreiben lassen soll, wo ich mich versichere.

33

Freitag, 1. August 2014, 21:50

Bin auch DMO und im Verein, bin aber nicht gezwungen, in den dmfv zu wechseln.
Alles prima.

Verein wurde ich eher gezwungen, hier gibts für Flächenmodelle nichts mehr auf Wiesen... Um in Ruhe fliegen zu können, gabs für mich nur Verein und da hab ich meine Ruhe!

34

Freitag, 1. August 2014, 22:08

Wenn ich jetzt an einem Wettbewerb teilnehmen möchte,
der dem DAeC unterliegt.
Bin ich dann gezwungen, dort Mitglied zu werden und
dann durch den Dmfv doppelt Versichert?

Gruß Tom

Nachbars Lumpi

RCLine User

Wohnort: Main-Taunus Kreis

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35

Samstag, 2. August 2014, 01:01

Die meisten Wildflieger holen sichsie über den DMO eine Versicherung und gut ist.



Jetzt platzt mir aber hier irgenwie der Kragen . Es gibt mehere Modellflugversicherungen, aber hier wird vom User Nachbars Lumpi offenbar die DMO direkt in´s Visier genommen, mit einer Behauptung die völlig haltlos ist.

Die DMO ist eine Modellflugversicherung, egal ob nun Wildflieger, outdoor, indoor oder aber auf einen Vereinsgelände. Egal ob Wildflieger oder Vereinsmitglieder. Die DMO ist gültig.

Was bemängelnstwert ist, das Vereine hier in Deutschland eine Versicherung bei der DMO nicht anerkennen. Ich bin DMO versichert. Ich fliege Wild und in der Halle. Geh ich zu einem Verein, wird mir das Gastfliegen erlaubt. Will ich aber in den Verein eintreten, muss ich zum DMfV wechseln.

Warum bitte schön Lumpi ist das so?

Die Antwort kenne ich, aber viele User hier vielleicht nicht. Kannst ja Dir mal eine Begründung dafür zusammenschustern.



Maik, lies mein Posting bitte nochmal!
Ich habe nichts gegen dem DMO, ich werde selbst hin weschseln, da mein Versicherung über den Verband nur eine Masse von 1kg ausserhalb von grnehmigten Geländen zulässt. Somit kann ich ohne Zusatzkosten nichtmal einen 1.5 kg Motorsegler auf der Wiese fliegen.

Wenn ein Verein so engstirnig ist, kann man den getrost vergessen. Versicherung ist Versicherung. Schau dir deren Satzung an und wenn da nichts von der Versicherungspflicht über Verband XY steht sollen sie deine Versicherung akzeptieren oder sie haben ein Mitglied NICHT gewonnen.

Dreht mir bitte nicht alle die Worte im Mund rum. Meine Kernaussagen sind nur, daß die beiden Verbände wahrscheinlich nicht für den größeren Teil der Modellpiloten sprechen und sie zu einigen Teilen ihre Ansichten von vor 20 oder 30 Jahren mal andern sollten, wenn sie nicht wollen, daß sie in einigen Jahren einen natürlichen Mitgliederschwund erleiden möchten.

Edit: Indoorfliegen ist nicht versicherungspflichtig, da man nicht am Luftverkehr teil nimmt. :ok:

36

Samstag, 2. August 2014, 08:40

Wenn ich jetzt an einem Wettbewerb teilnehmen möchte,
der dem DAeC unterliegt.
Bin ich dann gezwungen, dort Mitglied zu werden und
dann durch den Dmfv doppelt Versichert?

Gruß Tom

Keine Ahnung. Das wird wohl in den Teilnahmebedingungen stehen. Müsste man also vorweg beim Veranstalter erfahren können.

Eine Pflichtmitgliedschaft wäre aber durchaus denkbar. Wer in Deutschland Fußball spielen will, kommt ja auch nicht am allmächtigen DFB vorbei ==[]
Die Nationalmannschaft ist übrigens nicht die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland, sondern die Mannschaft des DFB, also eine Vereinsmannschaft ;)

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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37

Montag, 4. August 2014, 12:37

Als wir ein Fun Race vom DMFV im Verein ausgerichtet bekamen, war es völlig egal, wo man versichert war, solange man nur eine gültige Versicherung bei einem der Dachverbände hatte.

Was man vielleicht mal aus dem Kopf streichen sollte ist, dass es sich bei den Verbänden um Versicherungen handelt. Vielmehr ist es so, dass man durch die Mitgliedschaft im Verband den Vorzug
einer gleichzeitigen Versicherung hat.

Wenn man bei Amazon die Prime-Kunden-Mitgliedschaft hat und dadurch Versandkostenfrei bestellen kann, dann sagt doch auch niemand: "Ich habe mir die Versandkostenbefreiung bei Amazon geholt"

Hingegen ist es ja auch so, dass es Vereine gibt, die gar nicht zum Verband gehören, weil im Verein nur Modelle unter 5 Kilo geflogen werden und es so keiner Aufstiegsgenehmigung bedarf.
Für Vereine ist dann der Gang zum DMFV oder DAeC die einfachste Methode, schnell die Erlaubnis zu bekommen, weil man sich vielleicht mit dem Antrag und den Regelungen schwer tut oder wie auch immer.
Außerdem muss man auch sehen, dass für Vereine eine Mitgliedschaft z.B. beim DMFV auch eine Versicherung gegen Einbruch/Diebstählen und auch Schäden durch die Vereinsarbeit beinhaltet.
Einfacher Fall: Rasen wird gemäht und ein Steinchen fliegt vom Rasenmäher gegen ein Auto eines Vereinsmitglieds oder eines Besuchers. Da kann man dann selbst überlegen, ob einem das dann den Wechsel Wert ist,
denn beim DMO kann ja jeder nachlesen, was bei Vereinsgeschichten versichert ist.

Man muss mal das Gesamte sehen und nicht nur die eigene Haftpflichtabdeckung. Bei Verbänden steckt mehr dahinter.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
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38

Montag, 4. August 2014, 15:13

Edit: Indoorfliegen ist nicht versicherungspflichtig, da man nicht am Luftverkehr teil nimmt.

Aus luftverkehrsrechtlicher Sicht hast du recht. Diese Haftpflichversicherung ist nicht Pflicht.
Vergess aber bitte nicht das du auch in der Halle fuer Schaden haftest den du anrichtest.
Also unbedingt darauf achten das deine Haftpflichtversicherung auch so einen Schaden abdeckt.
Deine Privathaftpflichtversicherung springt da nicht unbedingt ein.

Ergaenzung: Wenn ein Verein oder Veranstalter in der Halle den Nachweis einer Modellflieger-Haftpflichtversicherung fordert dann musst du diese vorweisen. Auch wenn es luftfahrtrechtlich keine Pflicht ist. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (4. August 2014, 15:31)


heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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39

Montag, 4. August 2014, 17:28

Einfacher Fall: Rasen wird gemäht und ein Steinchen fliegt vom Rasenmäher gegen ein Auto eines Vereinsmitglieds oder eines Besuchers. Da kann man dann selbst überlegen, ob einem das dann den Wechsel Wert ist,
denn beim DMO kann ja jeder nachlesen, was bei Vereinsgeschichten versichert ist.

Wenn Arbeiten für den Verein ausgeführt werden, ist doch selbstverständlich die Versicherung des Vereins
(Haftpflicht, Unfall etc.) zuständig, das geht doch meine private Modellflughaftpflicht nichts an.

Das sind für mich 2 Paar Schuhe, meine Versicherung ist für mich und meine Flugkünste zuständig, für alles
was den Verein betrifft, z.B. Rasenmähen, Hütte bauen, Zaun instandsetzen, ist die Versicherung des
Vereins regulierungspflichtig.

Wenn ein Verein meint dies durcheinanderwürfeln zu müssen und den potentiellen Mitgliedern eine
Zwangsversicherung aufdrücken will, obwohl diese eine eigene gültige Versicherung haben, dann bleibt
es bei potentiell.

40

Montag, 4. August 2014, 18:35

Einfacher Fall: Rasen wird gemäht und ein Steinchen fliegt vom Rasenmäher gegen ein Auto eines Vereinsmitglieds oder eines Besuchers.

Ist Sache der Versicherung des Vereins. Wenn du den Maeher gesteuert hast im Auftrag des Vereins. Seine Haftpflicht zaehlt.
Hast du allerdings nicht auf Anweisung des Vereins gemaeht sondern einfach mal so den Maeher aus dem Schuppen genommen weil dir das Gras zu hoch war dann ist es wiederum dein Thema.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles