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IngoH

RCLine Team

  • »IngoH« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mittelfranken

Beruf: Industriemechaniker

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1

Sonntag, 13. Juli 2014, 20:55

Fiktive Abrechnung?

Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit einen Unfall, bei dem mir ein Radfahrer ins Auto gefahren ist. Die gegnerische Versichrung zahlt abzgl. 20% wegen der höheren Betriebsgefahr des PKW. Ich habe ein Gutachten erstellen lassen, habe dieses der Versicherung geschickt und geschrieben, dass ich mir das Geld abzgl. MwSt. usw. aus dem Gutachten auszahlen lassen möchte. Die Reparaturkosten betragen ca. 2900 Euro, Restwert 400 Euro und Wiederbeschaffungswert 2100 Euro.
Jetzt hat aber die Versicherung geantwortet ich solle den Schaden reparieren lassen und ihnen die Rechnung zukommen lassen. Ich habe aber nicht vor den PKW in einer Werkstatt reparieren zu lassen. Ich möchte Kohle sehen.
Wie kann ich schreiben bzw. welches Gesetz kann ich denen angeben, dass ich Geld möchte und nicht das Auto reparieren lassen?

Ingo

viperchannel

RCLine Team

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2

Montag, 14. Juli 2014, 01:49

Ich bin der Meinung, dass wenn du ein Gutachten hast, du dieses anstatt der Rechnung einreichen kannst. Aber wie das genau geregelt ist und in wiefern da ein Recht darauf besteht kann ich dir nicht genau sagen. Wenn du aber eine Rechtsschutzversicherung hast, die KFZ und Strassenverkehr beinhaltet, würde ich direkt einen Anruf beim Verkehrsrechtsanwalt machen. Ich habe schon genug Spielerein mit Versicherungen miterlebt, da wird dir aus allem ein Strick gedreht und oft werden Fallen gestellt.

Wenn du keine Versicherung hast, ist ein weiterer guter Anlaufpunkt der Gutachter der den Schaden bewertet hat, der weiss im Regelfall auch bescheid und gibt dir sicherlich Auskunft.
Gruß Frank!

IngoH

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3

Dienstag, 15. Juli 2014, 01:01

Ich hab dem Gutachter jetzt mal ne Mail geschickt mit der Bitte mir diese rechtliche Grundlage zu nennen.
Anwalt lohnt nicht, da ich Verkehrsrechtsschutz mit Selbstbeteiligung habe.
Mir wurde auch immer wieder gesagt und ich habe auch schon mehrfach gelesen, dass man sich das Geld ohne Reparatur auszahlen lassen kann aber es wäre eben interessant zu wissen in welchem Paragraphen oder so das geschrieben steht.

Ingo

4

Dienstag, 15. Juli 2014, 01:43

Hallo,
wenn der andere Schuld hat, dann muss er auch deinen
Anwalt bezahlen. Somit ist das mit der Selbstbeteiligung
hinfällig.
MFG Stefan

normalfreak

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5

Dienstag, 15. Juli 2014, 05:54

Die gegnerische Versicherung zahlt abzgl. 20% wegen der höheren Betriebsgefahr des PKW.
Was soll den das bitte heißen ???
Betriebsgefahr des PKW? Klingt schwer nach Märchenstunde um Geld zu sparen.
Solltest du beim ADAC sein, kannst du dich da auch mal melden. Wenn du keine Verkehrsrechtsschutzversicherung hast, dann
bekommst du zwar keinen Rundumservice, aber soweit ich weiß darf man mal anrufen und bekommt ne Beratung, quasi um nen

Einblick zu bekommen.Habe ich zumindest mal gesagt bekommen, vor einigen Jahren. Aber anrufen schadet ja nicht :D
Mit freundlichem Gruß
Marcus

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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6

Dienstag, 15. Juli 2014, 08:11

Leider ist bei den meisten Unfällen 10% bis 20% Eigenverschulden normal....
Vor ein paar Jahren ist ein LKW rückwärts aus einer Baustelle auf die Strasse gefahren (ohne Einweiser) und mein Vater konnte zwar bremsen, aber der LKW ist weiter rückwärts gefahren und ihm reingefahren.
Vor Gericht hat mein Vater auch 10% Teilschuld wegen allgemeiner Betriebsgefahr des KFZs bekommen....
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

viperchannel

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7

Dienstag, 15. Juli 2014, 08:29

Es kann auch durchaus sein, dass dir die 19% Märchensteuer abgezogen werden. Zumindest ist das bei einem Diebstahl der Fall. Wird dir dein Vollkasko versichertes Auto gestohlen, zahlt dir die Versicherung zwar das Geld aus, behält aber 19% ein. Die bekommst du erst, wenn du dir innerhalb eines gewissen Zeitraumes ein neues KFZ kaufst und dann die MwSt gegenrechnen kannst. Das bedeutet, wenn dir ein 60000€ Luxusfahrzeug geklaut wird und du dir einen alten ausseinanderfallenden Kleinwagen kaufst, bekommst du nur die MwSt des Kleinwagens erstattet.

Schön oder?

Ich muss die Tage mit meinem Anwalt telefonieren, der sich auf KFZwesen und Verkehrsrecht spezialisiert hat. Ich frag mal nach für dich.
Gruß Frank!

IngoH

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8

Dienstag, 15. Juli 2014, 10:57

Das mit der Betriebsgefahr kommt daher, dass ich als Autofahrer gegenüber einem Radfahrer (oder Fußgänger) mehr Verantwortung habe und deshalb mehr Rücksicht nehmen muss.
Wenn ich rein nach dem Gutachten abrechne, werden mir die 19% Märchensteuer auf jeden Fall abgezogen, nicht aber wenn ich tatsächlich reparieren lasse.
Mich interessiert eben der Paragraph in dem das mit der fiktiven Abrechnung steht um bei meinem nächsten Schreiben an die Versicherung dieser gleich etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.
Mich wundert auch ein bisschen, dass die schreiben ich solle mein Auto reparieren lassen, obwohl die Reparaturkosten den Zeitwert übersteigen und daher die Abrechnung nach Gutachten billiger ist.

Ingo

Norman75

RCLine Neu User

Wohnort: 74912

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9

Mittwoch, 16. Juli 2014, 19:30

Hallo
Ich versuche mal zu erklären so wie ich es kenne. Gleich vorweg, Paragraphen kenne ich keine dazu. Habe früher öfters Abrechnungen von Unfallschäden gemacht und die wurden damals zumindest alle problemlos anerkannt bzw. gezahlt.

Du hast ein Gutachten mit folgenden Werten:
Fahrzeugschaden : 2900.-
Restwert vom Fahrzeug : 400.-
Wiederbeschaffungswert : 2100.-

Das heißt für mich erstmal, du hast einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Läßt du dein Fahrzeug nicht reparieren, bekommst du den Wiederbeschaffungswert abzüglich dem Restwert. Den Restwert des Fahrzeugs muss der Gutachter anhand von Kaufangeboten im Gutachten belegen. Dieses Geld (Restwert, 400.-) bekommst du dann vom Käufer deines Unfallfahrzeuges.

Würdest du es wirklich reparieren lassen, bekommst du max. 30% über dem Wiederbeschaffungswertes als Reparaturrechnung bezahlt (2730.-). Wurde damals von den Versicherungen geduldet.

Was ich auch noch kenne, sind sogenannte Umbaukosten. Wenn du z.b. eine bessere Audioanlage, ein Fahrwerk oder Alufelgen oder oder oder an deinem Fahrzeug hast, kann der Gutachter auch noch Umbaukosten geltend machen. Immerhin steht dir bei Fahrzeugwechsel ja zu das du wieder ein Fahrzeug bekommst welches im gleichen Zustand ist wie dein bisheriges.
Die Umbaukosten sind meist nicht hoch, irgendwo im Bereich von 150-300.- , aber es summiert sich.

Fahrzeugausfallkosten kann man geltend machen, auch wenn kein Mietwagen genutzt wird. Wird repariert, steht die Dauer im Gutachten. Bei Fahrzeugneubeschaffung (auch Gebrauchtwagen) können bis zu 14 Tage abgerechnet werden. Es gibt eine Liste welche Fahrzeugklasse wieviel am Tag kosten "darf".

Bei Fahrzeugwechsel kann man auch die Ab- und Anmeldegebühren sowie Kennzeichen geltend machen.

Ich würde bei der Versicherung anrufen und denen mitteilen das du nicht reparieren lassen möchtest, sondern eine Abrechnung laut Gutachten erfolgen soll. Die Gutachterkosten muss bei einem unverschuldetem Unfall auch die gegnerische Versicherung übernehmen.

Hier auch mal ein Link zur "fikt. Abrechnung".
http://www.verbraucher-urteile.de/fikt-abrechnung.html

LG
Norman

10

Mittwoch, 16. Juli 2014, 21:00

Hallo Ingo, die 20% würde ich nicht ohne Weiteres akzeptieren. Zwar wird häufig ein Eigenanteil zugesprochen, andererseits ist dies meist keine Pauschale. Hattest du z.B. keine Chance, weil du schon längere Zeit standest, dann kann dies auch geringer sein.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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11

Mittwoch, 16. Juli 2014, 22:38

Wenn PKW gestanden hat, und das schon länger, gibt es keinen Grund, da irgendetwas abzuziehen, aber versucht wird es ( leider ) immer wieder !
Viele nehmen halt das , was sie bekommen, und sind "zufrieden".
Diese schleppenden Zahlungen sind aber unser ALLER Geiz-ist-geil-Mentalität ( jedes Jahr im Herbhst :ansage: ) geschuldet, der jahrelange Preiskrieg um die NOCH IMMER günstigere Vers.-Prämie muss dazu führen.
War dein Wagen in Bewegung, ist auch tatsächlich eine Betriebsgefahr möglich.
Zeugen wären daher eine SEHR gute Sache....und wenn du zu 100 % unschuldig bist, zahlt die gegnerische Versicherung auch den Anwalt.....und daher wäre ein klärendes Gespräch mit dem Sachbearbeiter durchaus zielführend. :prost:
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

IngoH

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12

Donnerstag, 17. Juli 2014, 01:13

Ich werde denen jetzt einfach nochmal schreiben, dass ich nach dem Gutachten ohne Reparatur abrechnen möchte. Ich berichte euch dann wie´s weitergeht.
Der Radfahrer kam ungebremst aus einem schmalen Weg zwischen zwei Häusern auf die Straße. Ich selbst war mit geringer Geschwindigkeit unterwegs. Der Radfahrer blieb zum Glück unverletzt. Die Gutachterkosten werden von der gegnerischen Versicherung übernommen.
Ich hatte leider schon mal einen ähnlichen Fall mit einem Inlineskater. In dem Fall ging es vor Gericht und da wurde mir eine Schuld von 30 Prozent zugesprochen. Der Richter begründete dies auch mit der größeren Betriebsgefahr eines PKW. Da der Inlineskater keine Haftpflichtversicherung hatte durfte er meinen Schaden aus eigener Tasche zahlen.

Ingo

13

Donnerstag, 17. Juli 2014, 15:14

Wenn Du es nicht reparieren lässt werden die 19% MwSt aus dem Gutachten oder KV abgezogen. Das ist vollkommen legitim.

14

Donnerstag, 17. Juli 2014, 15:17

Ich hatte leider schon mal einen ähnlichen Fall mit einem Inlineskater. In dem Fall ging es vor Gericht und da wurde mir eine Schuld von 30 Prozent zugesprochen. Der Richter begründete dies auch mit der größeren Betriebsgefahr eines PKW. Da der Inlineskater keine Haftpflichtversicherung hatte durfte er meinen Schaden aus eigener Tasche zahlen.

Ingo


Nennt sich Gefahrenhaftung. Als Autofahrer kannst Du noch so wenig Schuld am Unfall haben aber sobald einer passiert mit einem schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger,Inliner,Radfahrer etc...) bekommt man immer eine Teilschuld. Ich finde das ne Frechheit :no:

Oberst_Krass

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Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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15

Samstag, 19. Juli 2014, 11:01

Nennt sich Gefahrenhaftung. Als Autofahrer kannst Du noch so wenig Schuld am Unfall haben

Ja, da sind Versicherungen wirklich kreativ.
Vor 20 Jahren ist mein Bruder stehengeblieben, weil er über eine Wiese sah, wie sich jemand sehr schnell näherte und in die Tempo-30-Zone abbiegen wollte, wo er gerade unterwegs war.
Links Autos geparkt - rechts Autos geparkt und mein Bruder dazwischen auf der einzigen befahrbaren Spur.
Er steht also - das andere Auto kracht ungebremst in ihn rein - sein Auto wird zurück geschoben (er hatte den Fuß noch immer auf der Bremse) in ein parkendes Auto, welches wiederum auf das Auto dahinter geschoben wird.
Ergebnis: Mein Bruder bekam seinen Schaden von der Unfallgegnerin, seine Versicherung musste den Schaden des geparkten Autos zahlen und die Versicherung des Besitzers dieses Autos
hat dann den Schaden an dem weiteren Fahrzeug übernommen.

Das ist total bescheuert. Ich weiß nicht, ob das heute wieder so ausgehen würde, aber bei Versicherungen gibt es da wohl sehr viel Freiraum.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

DocCool

RCLine User

Wohnort: Wetterau

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16

Sonntag, 20. Juli 2014, 10:21

Hi,

in einem ähnlichen Fall hat mir die Versicherung neben der Mehrwertsteuer auch noch die Verbringungskosten (Überführung zum Lackierer) von der Rechnung abgezogen. Normalerweise steht dem Geschädigten auch noch die Wertminderung (unfallfrei verkauft sich besser) zu, wollte ich aber bei einem 13 J alten Auto mit 5 Vorschäden (alle unschuldig) nicht in aller Konsequenz verfolgen.

Gruss

Matthias

IngoH

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17

Sonntag, 20. Juli 2014, 23:08

Meiner ist auch schon 13 Jahre alt und hat 190.000 Kilometer drauf. Da mach ich mir wegen ein paar Dellen oder Kratzern keinen Kopf. An einer Stelle ist der Lack abgeplatzt, da könnte er rosten. Ist das einzige das mich wirklich stört. Die Wertminderung ist mir auch egal, da ich vorhabe das Auto zu fahren bis dass der TÜV uns scheidet.
Mir ist nur wichtig, dass das Auto in einem technisch einwandfreien und verkehrssicheren Zustand ist. Bei der letzten HU bin ich ohne Mängel durchgekommen und das Auto hat mich die letzten 11 Jahre nicht im Stich gelassen.

Ingo

18

Montag, 21. Juli 2014, 00:11

Hallo zusammen,ich hatte vor einiger Zeit einen Unfall, bei dem mir ein Radfahrer ins Auto gefahren ist. Die gegnerische Versichrung zahlt abzgl. 20% wegen der höheren Betriebsgefahr des PKW. Ich habe ein Gutachten erstellen lassen, habe dieses der Versicherung geschickt und geschrieben, dass ich mir das Geld abzgl. MwSt. usw. aus dem Gutachten auszahlen lassen möchte. Die Reparaturkosten betragen ca. 2900 Euro, Restwert 400 Euro und Wiederbeschaffungswert 2100 Euro.Jetzt hat aber die Versicherung geantwortet ich solle den Schaden reparieren lassen und ihnen die Rechnung zukommen lassen. Ich habe aber nicht vor den PKW in einer Werkstatt reparieren zu lassen. Ich möchte Kohle sehen.Wie kann ich schreiben bzw. welches Gesetz kann ich denen angeben, dass ich Geld möchte und nicht das Auto reparieren lassen?Ingo

Du brauchst den Wagen nicht reparieren zu lassen. Das ist eine Masche der Versicherung
um gegebenfalls nur die Reparaturkosten zu übernehmen.Günstiger
für die Versicherung.
Abgerechnet wird nach Gutachten.
Da kannste aus deinem Auto einen Blumenkasten machen und ihn dir
in den Garten stellen. Das hat die Versicherung nicht zu interessieren.
Zur Not (leider meist notwendig) einen Anwalt einschalten und nicht gerade einen
der für die gegnerische Versicherung arbeitet.

Bei mir haben sie keine Reparaturrechnung bekommen und
ich hatte mein Wagen für kleines Geld selber repariert.
Bei dir müsste es dann Wiederbeschaffungswert-Restwert-die 20% geben.
Ganz sicher bin ich mir da aber nicht.
Lieber mal deinen Gutachter fragen oder ist der auch von
der Versicherung?

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (21. Juli 2014, 00:24)


IngoH

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19

Donnerstag, 24. Juli 2014, 17:39

Jetzt hat die Versicherung gezahlt. Scheck war vorgestern in der Post. Ist mehr als ich dachte. :ok:

Ingo