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comicflyer

RCLine User

  • »comicflyer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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21

Samstag, 5. März 2016, 18:05

Ich beziehe mich auf das von alfaroberto als Link gepostete Video, welches wohl kaum ein Fake ist,
worüber fabulierst Du herum?

Über "Airbus-Pilot wich Drohne aus - Medienberichte vom 4.3.16 - Ort: Paris"
Habe ICH mich im Fred vertan oder Du? alfaroberto und Du könnt ja zu EUREM Thema/Video EUREN Fred aufmachen...

Hier geht es um solche Überlegungen:
Hi,
Strafen sollte es schon für solche Flüge über Flughäfen und in zu großen Höhen geben.
Ich denke, dass diese Geschichte teilweise wahr ist (nur Vermutung).
Wahrscheinlich hat ein Pilot eine Drohne in seinem Luftraum fliegen sehen und sich dann gedacht "Das kommt jetzt aber erstmal in die Zeitung...".
Die haben dann noch etwas übertrieben (z.B. aus 250m Emtfernung 5m gemacht) und das dann so gedruckt.
Dann kommt die nächste Zeitung und denkt "Das hätte ein Absturz verursachen können, das schreiben wir auch!".
Und so verbreitet sich das dann......
Wie gesagt, das sind nur meine persönlichen Gedanken und Vermutungen!!!!!!

Problem: der fachunkundige Bürger glaubt dann diese Geschichte und Politiker machen neue Regelungen! Hurra!

Wenn der Verband hier auf Zack wäre, würde er hier den Spiess umdrehen und den Regelmachern zeigen,
dass das Streben nach Modellflug-Deckelungen offensichtlich auf haltlosen Berichten basiert.

Ausserdem: Das ist, wenn überhaupt, in Frankreich passiert!
In Indien sind Kühe heilig. Dann brauchen wir dazu auch ein Gesetz in D - oder was?
Schreien die Amis auch nach schärferen Waffengesetzen, wenn in D einer Amok läuft?

Was macht ihr da? :wall:

Hier habt ihr noch was zu glauben:


CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

jfbaumi

RCLine User

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22

Samstag, 5. März 2016, 18:05

Hi zusammen,

Zitat

Davon abgesehen, Multikopterpiloten muß man nicht in Misskredit bringen, das erledigen die bestens selbst,


dass ist geanu die gleiche Verallgemeinerung die auch unsere Politik anwendet. Wegen einzelner Personen die sich leider nicht über ihr Tun im klaren sind wird der komplette Modellflug niedergemezelt.

Das schlimme daran ist das egal welche Maßnahmen und Strafen man sich ausdenkt, die Leute die sowas verzapfen, werden nicht gefasst. Folglich werden diese Aktionen auch nach in kraft treten diverser Gesetze weiter passieren.
Die einzigen Leidtragenden, die sich daran halten werden, sofern sie ihr Hobby nicht an den Nagel hängen, sind die Kollegen aus Vereinen, IGs, usw., die sich so wieso schon jahrelang an Gesetze und Verordnungen gehalten haben.

Und genau das ist das Problem, dass die Politik meint mit neuen Gesetzten Probleme beseitigen zu können. Mit nichten. Unsere bestehenden Gesetze und Verordnungen reichen völlig aus. Was nicht ausreicht ist die Fähigkeit unserer Politik dafür Sorge zu tragen das diese Gesetze und Verordnungen eingehalten werden.
Gruß Jürgen
jbsseiten

heikop

RCLine User

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23

Samstag, 5. März 2016, 21:05

Und genau das ist das Problem, dass die Politik meint mit neuen Gesetzten Probleme beseitigen zu können. Mit nichten. Unsere bestehenden Gesetze und Verordnungen reichen völlig aus. Was nicht ausreicht ist die Fähigkeit unserer Politik dafür Sorge zu tragen das diese Gesetze und Verordnungen eingehalten werden.


Da stimme ich völlig mit Dir überein, komisch nur, daß vor dem Auftauchen der Multikopter Ruhe herrschte und jetzt alles
den Bach runter zu gehen droht. Daß der Anteil an geistigen Tieffliegern bei den Copterpiloten höher ist als bei den Flächenfliegern
dürfte doch wohl unbestritten sein, schliesslich dokumentieren diese Deppen ihre Geistesschwäche fleissig auf Youtube.

Dumm nur, wenn wir deswegen alle zu Tieffliegern degradiert werden, siehe 100m Diskussion.

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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24

Samstag, 5. März 2016, 22:51

Hi Heikop,

Zitat

Daß der Anteil an geistigen Tieffliegern bei den Copterpiloten höher ist als bei den Flächenfliegern
dürfte doch wohl unbestritten sein

Auch das ist recht einfach zu erklären. Mit der Entwicklung der Multicopter wurde Elektronik entwickelt und bezahlbar gemacht die coming Home und Position hold ermöglicht. Beides ist für ein Flächenmodell schon nicht mehr so einfach umzusetzen. Wenn du mal so einen Quadrokopter siehst wie weich der selbstständig landet versteht man das diese Modell von jedem Laien zu beherrschen sind. Für ein Flächen Modell ist da schon etwas mehr nötig.

Das ist eben technischer Fortschritt.
Gruß Jürgen
jbsseiten

christianka6cr

RCLine User

Wohnort: 79379

Beruf: staatl. gepr. Schiffschaukelbremser mit Jodeldiplom

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25

Sonntag, 6. März 2016, 00:06

...
Und ich bleibe bei:
Da war überhaupt keine Gefährdung! Das kann so nicht passiert sein!
Die Berichterstattung hat den Zweck, Multicopterpiloten in Misskredit zu bringen!

Die gesamte Geschichte da oben ist mehr Fabel als wahr und wird vorsätzlich verbreitet....



Sagmal, geht´s eigentlich noch?

Wenn´s nicht so traurig wäre, würde ich ja sagen, Elvis lebt und die Mondlandung war eh ein fake, aber nee...... :puke: :no:

Verständnislose Grüße, Christian
Kreisel gehören in´s Kinderzimmer und Gyros auf den Teller...

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26

Sonntag, 6. März 2016, 00:33

Einbuchten ist doch viel zu freundlich ausgedrückt. Vierteilen und vorher die Klöten mit nem stumpfen Messer abschneiden fände ich passender.
Hoffentlich wird dieser Copterschwachsinn bald bei Gefängnisstrafen und hohen Geldbußen verboten.

Gruß Christian


Bei solchen Kommentaren, empfehle ich die direkte Auswanderung, Klüten mit einem
stumpfen Messer abschneiden, das passiert nicht mal in islamischen Ländern
beim Schächten.
Bei Putin oder Erduan, kannst Du mit Sicherheit Deinem Hobby in freien Zügen
nachgehen. Aber auch da, sind die Copter im Vormarsch.

Unterlasse in Zukunft solche geistigen Tieffliegereien.
Gruss Jörg

Wo ich bin passiert nichts, überall kann ich nicht sein.

Protos 500 Carbon Paddler bD3SX, Wandregal bD3SX, Blade 200 SRX RTF,
MonsterTronic MT 1235 Invader V2 RTF, Pilatus Porter PC-6, diverse Heli.- und
Copterbastelbuden, Sender Futaba T10J und andere

christianka6cr

RCLine User

Wohnort: 79379

Beruf: staatl. gepr. Schiffschaukelbremser mit Jodeldiplom

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27

Sonntag, 6. März 2016, 00:37

Was sind Klüten? Was willst du mir vorschreiben? Überlege lieber mal wie man diesen Drohnenmist gestoppt bekommt statt hier einen auf großen Rächer der Enterbten zu machen. Wenn wir wegen diesen Vollidioten nicht mehr fliegen dürfen hast du zwar gewonnen, aber ich und viele andere hier hätten kein Hobby mehr....

Gruß Christian
Kreisel gehören in´s Kinderzimmer und Gyros auf den Teller...

28

Sonntag, 6. März 2016, 00:41

sagt mal, spinnt ihr?

Der Artikel stammt von der AFP. Und wurde lt. Google inzw. auch von anderen modifiziert und ausgedichtet.
Die haben inzw. alle zurueckgerudert auf den Original Artikel. Wissen wohl warum.
Und auch die AFD als Quelle angegeben.

Haben wir da gerade ein Sommer, Herbst, Winter oder Fruehjahrsloch?

Recherchiert doch einfach mal selber bevor ihr euch hier zerfleischt.

Der urspr. Schilderung der AFP nach ist das ein Fake. Und zwar ein schlecht gemachter. Denn das geht so mit einem Spielzeug Multikopter nicht.

Einfach mal nachdenken bevor ihr so einen Mist postet.
Und wenn das hier so weiter geht dann ist hier dicht.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


Wohnort: Harburg

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29

Sonntag, 6. März 2016, 00:49

Was sind Klüten? Was willst du mir vorschreiben? Überlege lieber mal wie man diesen Drohnenmist gestoppt bekommt statt hier einen auf großen Rächer der Enterbten zu machen. Wenn wir wegen diesen Vollidioten nicht mehr fliegen dürfen hast du zwar gewonnen, aber ich und viele andere hier hätten kein Hobby mehr....

Gruß Christian


Bei uns heißen die halt Klüten.
Deine Agressionen in allen Ehren, ich habe alles an Fluggeräten,
Fläche wird gerade zusammen gebastelt.
Auch ein neuer Copter ist am Start. Drohnen, das sind eher
militärische Fluggeräte.
Drohnenmist, ich wusste gar nicht das Drohnen einen Verdauungstrackt haben.
Komm mal runter, schlaf Dich aus und alles wird gut.
Gruss Jörg

Wo ich bin passiert nichts, überall kann ich nicht sein.

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30

Sonntag, 6. März 2016, 02:21

Hallo!

War hier schon mal aktiv, dann zu lange inaktiv und der Account war gelöscht. Bin quasi 'wieder neu' hier und wollte mich an dieser Diskussion direkt beteiligen.
Zum Einen wird hier wie ich finde überflüssig emotional geschrieben.
Zum Anderen wird hier oft geäußert, dass dieser Fall so nicht hätte stattfinden können. Warum bitte nicht? Was sind die Argumente für diese Äußerungen?
Ganz nebenbei: Der Vorfall ist nicht nur medial von den Medien veröffentlicht, um wen auch immer zu diskreditieren. Das Ganze wird als 'schwerwiegender Zwischenfall' von der französischen Behörde für Flugunfalluntersuchung (BEA) eingestuft und somit auch verfolgt.

Grüße,

Buddy

31

Sonntag, 6. März 2016, 02:36

Jep. Und die Bilder die man dabei sieht sind Spielzeug Copter. Und mit denen gehts das nicht. :w

Voellig davon abgesehen das der Pilot evtl. wirklich was gesehen hat. Aber nach der Beschreibung haette er nicht mehr reagieren koennen. "5m unter der Tragflaeche durch".... Pfffffff.
Absoluter Unsinn.

Da ist vielleicht etwas geflogen. Aber sicher kein Multikopter den du hier beim Discounter kaufen kannst. Erstens kriegst du den nicht auf die Hoehe und zweitens haette den der Pilot auch wenn das mit der Hoehe irgendwann mal klappen sollte nie gesehen.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


32

Sonntag, 6. März 2016, 03:19

Leute, fantasiert doch nicht irgendwas rein. Lest euch den verlinkten Investigation Report der BEA durch. Da ist kein Foto des Flugobjekts abgebildet. Außerdem steht da auch nirgends, dass es ein Multikopter vom Discounter oder sonst ein Standard-Modellflugobjekt war. Wer weiß, was es für ein Highend-Teil war. Einfach nüchtern und sachlich den Text lesen. Deswegen empfehle ich den offiziellen Bericht: alles drin was rein muss, aber nichts dabei, was da nicht hin gehört.
Natürlich waren auch keine übermenschlichen Kräfte am Werk - bei 5m kann bei dieser Geschwindigkeit keiner mehr reagieren. Aber der Report sagt auch nur, dass der 'Punkt der nähesten Annäherung' 5m betrug. Die Reaktion fand klar früher statt.
Dass die Medien dann bei der Veröffentlichung solcher Artikel irgendwelche Bildchen von bösen 'Drohnen' hinzufügen ist Effekthascherei um Leser zu bekommen. Meistens/oft steht ja auch 'Beispielfoto' oder ähnliches dabei. Aber nur auf Grund dessen kann man sicher nicht argumentieren, dass die ganze Sache so nie hätte stattfinden können. Letztlich ist das ein anderes Thema, dass Medien uns oftmals was anderes/falsches suggerieren.

Wenn ich mir übrigens so eine DJI Phantom (nur als Beispiel) vorstelle, die kann man bei 5500ft schon sehen. Je nach den äußeren Umständen natürlich. Man wird sie auch nicht in 10 von 10 Fällen sehen, aber grundsätzlich unmöglich ist das sicher auch nicht! ;)


Grüße,
Buddy

33

Sonntag, 6. März 2016, 08:30

Sehr vernünftiges Posting Buddy! Ich möchte folgendes ergänzen...

1. Das Internet ist voll mit Videos, v.A. aus der FPV Szene, welche beweisen, dass mit Drohnen in Lufträumen geflogen wird, in dene sie nichts zu suchen haben. Guckst Du hier ... http://youtu.be/iQObVKFbY_8
2. Unter 10000ft sind Airline Piloten verpflichtet den Luftraum sehr genau zu überwachen. Es ist möglich auch ein kleineres Objekt zu sehen, z.B grössere Raubvögel.
3. Der Pilot hat definitiv keine Kurve geflogen um auszweichen, dafür reicht die Reaktionszeit nicht. Um eine Kollision zu verhindern, reicht oft eine kleine Änderung der Fluglage. Dazu muss der Autopilot übersteuert werden, dies kann in Bruchteilen von Sekunden erfolgen.

Drohnen (Was immer damit gemeint ist...) sind in der Zivilfliegerei leider ein Sicherheitsthema geworden. Jene unter uns, welche sich -zum Teil auch aus Unwissen- jenseits aller "vernünftigen" Limiten bewegen, tragen einen grossen Teil der Verantwortung warum Behörden sich genötigt fühlen reagieren zu müssen.

Martin
Ich schwimme nicht mit dem Strom, ich fahre damit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mjg« (6. März 2016, 08:39)


heikop

RCLine User

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34

Sonntag, 6. März 2016, 12:50

Buddy und Martin, sehr gut auf den Punkt gebracht, danke.

comicflyer

RCLine User

  • »comicflyer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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35

Sonntag, 6. März 2016, 12:52

Du machst es so, wie die Medien. Alles für den unkundigen Bürger vereinfachen.
Sehr vernünftiges Posting Buddy! Ich möchte folgendes ergänzen...

1. Das Internet ist voll mit Videos, v.A. aus der FPV Szene, welche beweisen, dass mit Drohnen in Lufträumen geflogen wird, in dene sie nichts zu suchen haben. Guckst Du hier ... http://youtu.be/iQObVKFbY_8
Das ist unpassend für den og Bericht, weil das nicht zu unseren deutschen, auch den angestrebten, Regularien passt.
Warum muss zwingend für deutsche Diskussionen Modellfliegerei aus dem Ausland (hier Russland oÄ) hervorgekramt werden?
Dort bestehen andere, keine deutschen, Vorschriften! Fehlen Euch vielleicht gänzlich die passenden Argumente aus D?

2. Unter 10000ft sind Airline Piloten verpflichtet den Luftraum sehr genau zu überwachen. Es ist möglich auch ein kleineres Objekt zu sehen, z.B grössere Raubvögel.
Diese Möglichkeit bestreitet niemand.

3. Der Pilot hat definitiv keine Kurve geflogen um auszweichen, dafür reicht die Reaktionszeit nicht. Um eine Kollision zu verhindern, reicht oft eine kleine Änderung der Fluglage. Dazu muss der Autopilot übersteuert werden, dies kann in Bruchteilen von Sekunden erfolgen.
Auch diese Möglichkeit bestreitet niemand.

Drohnen (Was immer damit gemeint ist...) sind in der Zivilfliegerei leider ein Sicherheitsthema geworden. Jene unter uns, welche sich -zum Teil auch aus Unwissen- jenseits aller "vernünftigen" Limiten bewegen, tragen einen grossen Teil der Verantwortung warum Behörden sich genötigt fühlen reagieren zu müssen.

Martin

Viele unter uns merken einfach nicht, dass die Probleme nicht durch Modellflieger verursacht wurden/werden.
Der Markt wurde von einfach zu bedienenden Fluggeräten überschwemmt, ohne dass die notwendige Aufklärung
beim Anwender stattfand!
Dazu kommt dann noch eine mehr als dubiose Berichterstattung in den Medien, die tlws an Verunglimpfung grenzt.
Ich bestreite nämlich, dass der Paris-Vorfall, so wie er in dem Medienbericht geschildert wurde, der Wahrheit entspricht.
Und wenn nur ein Teil stimmt und der Rest wegen Recherchefaulheit oder Sensationsgeilheit verfälscht und/oder
aufgebauscht wurde, ist die gesamte Meldung nichts wert! Und die Redaktion dahinter auch nicht.

Ich wette um eine Flasche Dimple, dass mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Deckelungen die notwendige Aufklärung
beim bis dato fach- und sachunkundigen Anwender (NICHTmodellflieger) nicht verbessert wird. Und eine Diskussion
unter Fachleuten in Fachforen bringt auch keine Aufklärung an die richtige Stelle.


Was macht ihr hier? Euch gegenseitig nieder? Bringts das?

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

heikop

RCLine User

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36

Sonntag, 6. März 2016, 13:07

Ich wette um eine Flasche Dimple, dass mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Deckelungen die notwendige Aufklärung
beim bis dato fach- und sachunkundigen Anwender (NICHTmodellflieger) nicht verbessert wird.


Du hast noch nicht verstanden, daß das keiner bestreitet.

Auch wirst Du nicht nachweisen können, daß die Deppen lediglich im Ausland zu finden sind und daß das ganze
Theater nicht erst mit dem Aufkommen der von jedem Kleinkind startbaren Copter losgegangen ist.

Diese Clientel ist garnicht in der Lage ein "herkömmliches" Flugmodell zu starten oder länger als ein paar
Sekunden in der Luft zu halten, bringt aber einen mittelprächtigen Fertigcopter problemlos über die
Wolkendecke, zurück kommen die Dinger ja schließlich alleine per Knopfdruck.

Hätten die Dinger lediglich eine Lagestabilisierung und sonst nichts, müssten also immer auf Sicht geflogen werden,
wäre die Welt noch in Ordnung und es gäbe keine solche Medienhysterie.

Daß die Käufer sich nicht um Gesetze und Versicherung kümmern wissen wir ja, das gibt es auch bei Flächenfliegern,
nur halten diese aufgrund der anderen Anforderungen meist nicht lange genug durch um negativ aufzufallen.

comicflyer

RCLine User

  • »comicflyer« ist der Autor dieses Themas

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37

Sonntag, 6. März 2016, 14:03

Ich wette um eine Flasche Dimple, dass mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Deckelungen die notwendige Aufklärung
beim bis dato fach- und sachunkundigen Anwender (NICHTmodellflieger) nicht verbessert wird.


Du hast noch nicht verstanden, daß das keiner bestreitet.
Doch, doch, dass das keiner bestreitet, habe ich schon verstanden.
Was ich nicht verstehe, ist, dass niemand was gegen dieses Kernproblem tun will. Labern und den Wissenden mimen reicht da nicht.


Auch wirst Du nicht nachweisen können, daß die Deppen lediglich im Ausland zu finden sind und daß das ganze
Theater nicht erst mit dem Aufkommen der von jedem Kleinkind startbaren Copter losgegangen ist.
In gewissen Grenzen kann ich das mit den "Deppen", auf Deutschland bezogen, schon untermauern:
FPV findet iA in freien Gruppen oder sogar organisiert statt. Wenn Du gut informiert wärest, wüsstest Du,
dass die FPVler sich gegenseitig auf die Finger schauen, eben um ihr eigenes und damit auch unser Hobby nicht zu gefährden.
Da scheint ein Besuch von einschlägigen Foren oder Realtreffen, nicht nur für Dich, mal angebracht, damit
in diesem Sinne überhaupt mal mitgeredet werden kann.
Und mit wirklichem FPV haben die von jedem Kleinkind startbaren Copter technisch nichts zu tun.
Auch hier besteht offensichtlich Info-Mangel...
Oder wird hier wieder absichtlich und gedankenlos alles in einen Topf geworfen? EASA lässt grüssen?


Diese Clientel ist garnicht in der Lage ein "herkömmliches" Flugmodell zu starten oder länger als ein paar
Sekunden in der Luft zu halten, bringt aber einen mittelprächtigen Fertigcopter problemlos über die
Wolkendecke, zurück kommen die Dinger ja schließlich alleine per Knopfdruck.

Hätten die Dinger lediglich eine Lagestabilisierung und sonst nichts, müssten also immer auf Sicht geflogen werden,
wäre die Welt noch in Ordnung und es gäbe keine solche Medienhysterie.

Daß die Käufer sich nicht um Gesetze und Versicherung kümmern wissen wir ja, das gibt es auch bei Flächenfliegern,
nur halten diese aufgrund der anderen Anforderungen meist nicht lange genug durch um negativ aufzufallen.
Ich lese, dass Du da etwas noch nicht verstanden hast:
Die fraglichen Käufer WISSEN mangels Aufklärung nicht um die Vorschriften!
Ich behaupte weiter: WENN die fraglichen Käufer/Anwender entsprechend aufgeklärt WÄREN,
würden diese sich auch anders, nämlich regelkonform, verhalten!

Das tust Du doch auch. Warum? Evtl. weil Du es weisst? Oder erinnert Dich jedesmal ein Elektrohalsband?
Das einfach so abzutun, wie Du das oben machst, passt da genau ins grosse Allgemeinbild... EASA lässt grüssen...!


CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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38

Sonntag, 6. März 2016, 15:39

In gewissen Grenzen kann ich das mit den "Deppen", auf Deutschland bezogen, schon untermauern:
FPV findet iA in freien Gruppen oder sogar organisiert statt. Wenn Du gut informiert wärest, wüsstest Du,
dass die FPVler sich gegenseitig auf die Finger schauen, eben um ihr eigenes und damit auch unser Hobby nicht zu gefährden.


Da ist der nächste Trugschluss, das Problem sind für mich ja nicht die "organisierten" FPV'ler sondern die Bau- und Elektromarktkunden,
der überwiegende Teil der Copter dürfte doch wohl in unkundiger Hand sein. Die kriegen dann irgendwann mit daß man sich die
absoluten Profiüberfliegerteile auch schicken lassen kann, gerne aus China, und knacken dann die 1000m Marke nach oben.

Unter unseren Kunden hatte wir auch so einen, selbständig, solvent, Zeit, Spieltrieb und in kürzester Zeit von einem Blade 180QX über
eine Parrot Drone auf ein 2kg Teil umgestiegen - Versicherung wofür - welche Flugregeln? Der gute Mann hat es dann aber
erfreulicherweise aufgegeben, wurde wohl langweilig. Ich habe mir aber auch den Mund fusselig geredet.

Damit kämen wir dann wieder zur der eigentlich nötigen Auflkärungspflicht der Käufer durch die Händler etcpp, da schließt
sich der Kreis dann wieder.

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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39

Sonntag, 6. März 2016, 17:06

......wäre doch alles so einfach : Verkauf nur gegen Vorlage eines Vers-Ausweises. Oder ?
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

opflettner

RCLine User

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Beruf: Mensch

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40

Sonntag, 6. März 2016, 22:09

Reine Stimmungsmache. :ansage:
Da wird ein Artikel über ein Ereignis geschrieben, das 2 Jahre zurück liegt und damals schon für gewaltiges Rauschen im Blätterwald geführt hat und die ganze Gemeinde fängt wieder von vorne an nach schärferen Gesetzen, schärferen Kontrollen zu schreien, am besten den Modellflug ganz verbieten. ==[]
Warum fallt ihr eigentlich immer wieder auf diese Stimmungsmache rein? ???
Wie viele Menschen sind in den letzten 2 Jahren in der Luftfahrt um gekommen, weil die Airlines am Geld sparen?
Nicht deklarierte Ersatzteile, billig aufgearbeitet, fehlerhafte Elektronik, zu geringe Gesundheitsüberwachung, zu hohe Belastung des "fliegenden Personals", oder wegen zu geringer Sicherheitsüberwachung beim Einschecken..... und wie viele Menschen sind wegen der Gefährdung durch mehrfach Copter ums Leben gekommen?
Mit den besten Grüßen aus dem Lilienthalland.
Ottopeter




Wage deinen Kopf an den Gedanken,
den noch keiner dachte.
Wage deinen Schritt auf die Straße,
die noch niemand ging.
Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.
Schiller

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