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Exbird

RCLine User

Wohnort: Wien 5

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21

Dienstag, 31. Januar 2017, 10:45



Rudi, das kann ich nicht bestätigen. Bin in zwei Vereinen, aber wilde Sau gibt es nicht, auch wenn wir uns mal "wild" treffen.Fliege aber bei uns hier auf dem wenig bewohnten Lande selber viel "wild", natürlich nur mit leisen Modellen, da gab es bislang auch nur positive Rückmeldungen von Mensch und Tieren.
hahaha - ich heiße nicht Rudi sondern "Hannes" (steht so im Taufschein) :D

es gibt überall solche und solche Menschen, in jedem Bereich unseres Lebens
aber lies dir mal sämtliche Threads durch, wo es um irgend einen Vorfall mit "Modellflug" geht - sofort wird auf die sogenannten "Wildflieger" oder "Copterflieger" eingeprügelt ;)

Meine Erfahrungen gehen leider in diese Richtung, und ich bin seit fast 4 Jahren täglich mindestens 2 Std. fliegen (wenn es wieder wärmer wird) - jetzt wird Indoor geflogen :evil:
Ein guter RC-Pilot hat mindestens so viele Landungen wie Starts!

Rudi sagt: "Einmal Futaba, immer Futaba!" Rudi hat wie immer RECHT!!! 8)

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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22

Dienstag, 31. Januar 2017, 11:43

Hallo Mitbewohner des 5.Bezirks:

Wer ist dann der futabafreundliche "Rudi" in Deiner Signatur?
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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23

Dienstag, 31. Januar 2017, 11:55

Hi Leuts,

was ich hier stellenweise lesen muss grenzt schon an Selbstzerstörung.
Vereinsflieger / Wildflieger, solange beide verantwortungsvoll unser Hobby betreiben sehe ich kein Problem. Probleme bereiten die Leute die sich unwissentlich, oder sogar wissentlich über bestehende Gesetze und Verordnungen hinwegsetzen. Die gibt es sowohl in als auch außerhalb von Vereinen.

Vereinsmeierei, man sollte nicht vergessen das Vereine, gerade solche mit einer gültigen Aufstiegserlaubnis, daran interessiert sind diese zu erhalten und sich darum an alle Auflagen halten und dies eben so innerhalb und außerhalb des Vereins kommunizieren. Ebenso ist ein Verein daran interessiert das sein Gelände in einem guten Zustand ist. Anders wie auf der Wiese hätte man gerne einen glatten Rasen der nicht durchsetzt von Maulwurfhügeln und Mäuselöchern ist. Nicht das erste mal hat ein teures Modell davon schon Schaden genommen. So was muss dann geregelt und organisiert sein und da sprechen wir noch nicht von den " Beobachtern " des Geländes, die bei der kleinsten Unregelmäßigkeit auf dem Gelände Anzeigen lostreten.
Weiter gibt es in einem Verein viele verschiedene Gruppen und da auch in einem Verein der eine oder andere unvernünftige Mensch vorkommt, gibt es eben auch wieder Regeln zum vernünftigen, sicheren Ablauf des Flugbetriebes.

Ist anders wie allein auf der Wiese vom Bauern mit der fahrwerklosen Schaumwaffel. ( Den Satz bitte nicht gleich in den falschen Hals bekommen )

Zitat

wir spielen alle nur

Prinzipiell bin ich auch dieser Meinung, allerdings steckt in unserem Hobby auch ein gewisses Unfallpotential. Dieses erfordert meiner Meinung nach etwas mehr Aufmerksamkeit als man dies vom spielen gewohnt ist ( gerade im Vereinsrahmen ).

Zitat

übrigens die einzigen Modellflugunfälle die ich in den letzten Jahren erlebt habe die das Potential hatten Menschenleben zu kosten habe ich durch sogenannte "richtige" Vereinspiloten mit ihren 20 kg Modellen erlebt

Auch diese Aussage würde ich nochmals gut überdenken, denn eine Gewehrkugel hat nur wenige Gramm und ist sicher tödlich sein, egal von wem abgefeuert.
Ansonsten muss man sagen das durch Modellflugzeuge statistisch sicher nur eine geringe Anzahl Unfälle passieren, aber sie passieren.

Also zerfleischt euch hier nicht gegenseitig, denn wir wollen alle das gleiche,unser Hobby noch lange ausüben, auch wenn die Politik uns das verwehren will. Die sollte mal besser schauen da sie bestehendes Recht durchsetzt als sich im selbst gemachten Dschungel neuer Gesetze und Verordnungen zu verirren.
Gruß Jürgen
jbsseiten

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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24

Mittwoch, 1. Februar 2017, 13:04

aber lies dir mal sämtliche Threads durch, wo es um irgend einen Vorfall mit "Modellflug" geht - sofort wird auf die sogenannten "Wildflieger" oder "Copterflieger" eingeprügelt ;)


Also, ich habe Wildflieger und auch Vereinsflieger kennen gelernt, die sich einen Sch... dreck an irgendwelchen Regeln hielten. Aber die Allermeisten halten sich an die Regeln; seien sie geschrieben (als Gesetz) oder ungeschrieben (also aus Anstand). Auf Modeller einzuprügeln ist nicht sehr sinnvoll. Allerdings sollten selbst ernannte Modeller, die mit Drohnen (oder sicher auch anderen Modellen) bewusst Menschenleben gefärden, aus dem Verkehr gezogen werden. Und das mit aller Härte des Gesetzes!!!! Aber ich denke, darüber sind wir uns alle einig.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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25

Mittwoch, 1. Februar 2017, 13:24

übrigens die einzigen Modellflugunfälle die ich in den letzten Jahren erlebt habe die das Potential hatten Menschenleben zu kosten habe ich durch sogenannte "richtige" Vereinspiloten mit ihren 20 kg Modellen erlebt...also bitte alle mal den Ball flach halten und nicht auf andere zeigen

Deine Erfahrungen in allen Ehren, aber macht es Sinn hier über Vereinsmitglieder zu schimpfen, wenn man selbst nicht von Vereinsfliegern als Wild(sau)flieger beschimpft werden will?

Zu unserem Verein kommen jeden Sommer Landwirte, die Modelle aus ihren Maschinen gepult haben und hoffen, dass die Modelle zu uns gehören. Allerdings gehören da fast nie welche einem Vereinsmitglied.
Also Wildflieger ohne jede Ahnung, denn sonst hätte der sich auch erkundigen können, wem die Felder gehören, wo das Modell zuletzt gesehen wurde.
Und es ist egal, wie schwer ein Modell ist, es kann immer einen großen Schaden anrichten. Der Fall hier auf der Autobahn hätte auch anders ausgehen können und dann wäre es mit einem 250g-Modell auch nicht besser gewesen.
Wir hatte im Verein mal bei einem Wettbewerb einen Unfall, der so lächerlich wirkte, weil fast in Zeitlupe und mit einem 600g-Flächenmodell passiert, und dann musste jemand mit zwei angebrochenen Rippen und Atemnot ins Krankenhaus gebracht werden.

Wir sollten ALLE der Gefahren bewusst sein und die Versicherung ist ein wichtiger Faktor, der uns dazu bewegen sollte, dass wir uns auch melden, wenn etwas passiert ist.
Das kann man aber nicht von einem 12jährigen erwarten, der von seinem Opa einen Kopter oder ein anderes Modell geschenkt bekommt und nichts von der Versicherungspflicht weiß.
Da haut das Modell ab oder fliegt in ein parkendes Auto und dann sitzt der 12jährige auf dem Fahrrad und setzt sich zu Hause an die Playstation als ob nichts wäre.
Und dann gibt es noch die Volljährigen, die schon früher ihre Mofa-Roller auf bis zu 90 Klamotten getuned haben, denen das heute dann auch scheißegal ist, dass sie im Bereich von Flughäfen
Menschenleben riskieren.

Vielleicht ist diese Diskussion über fahrlässige Drohnenpiloten eigentlich eine Diskussion über zu geringe Jugendstrafen und zu wenig Einflussnahme der Eltern auf ihre Kinder und ggf. auch zu wenig Interesse an den
Hobbys der Kinder - daraus werden dann auch dämliche Erwachsene!
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Flat

RCLine User

Wohnort: Raum Hannover und zunehmend Raum Hamburg

Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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26

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:04

daraus werden dann auch dämliche Erwachsene

Einige davon sind schon am "erziehen". :no:
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

27

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:25

Naja wenn man von einem Kasten Bier am Kopf getroffen wird tut es mehr weh wie von einer Milchtüte mit gleicher Geschwindigkeit ...Ich erinnere mich nur an eine Fotoserie wo eine 20 kg Beaver mit Benzinmotor kurz vor einer Gruppe Feuerwehrleute, die die Veranstaltung sichern sollten, eingeschlagen ist noch einmal über die sich auf den Boden werfenden Leute drüber geflogen ist und auf der anderen Seite wieder reingeknallt ist...ich bin bei der Veranstaltung selbst mitgeflogen..sollten nur "ausgewählte Piloten" sein....einer der "ausgewählten Piloten" hat technisch Mist gebaut und es nicht vor der Veranstaltung getestet...so viel zu dem Thema. Und ich habe noch ein paar Beispiele die übel waren..wo ich eigentlich in Gedanken schon Tote gesehen habe bis ich hingerannt war...
Was ich sehr oft erlebe ist das ältere Piloten ein Modell in tausenden von Stunden gebaut haben und es nur selten fliegen weil es ja zu wertvoll ist und es dann bei einer Veranstaltung nicht drauf haben weil sie sich auch zu fein sind mit einer Schaumwaffel zu trainieren..
Was ich damit sagen möchte ist das ich auch das Gefühl habe es wird in jedem Thread erst einmal über Wildfllieger und Copter Flieger geschumpfen..und ich erlebe es auch live in meiner Umgebung. Da fallen so Sprüche wie "Sch... Drohnen die sind an allem Schuld"
Und diese Leute möchte ich gerne mal auf den Boden der Tatsachen bringen...das Potential für "shit Happens" ist bei allen gegeben. Jeder von uns "spielt" nur und jeder hat das selbe Recht dazu.

Ich würde es eher auch so sehen das wir alle zusammenhalten sollten...
Letztendlich ist ein Auto oder LKW mit dem unsachgemäss umgegangen wird viel gefährlicher..aber das Thema Drohnen wird halt gerade gepuscht.
Eigentlich sollte es seit Nizza und Berlin und auch bei den aktuellen Verkehrsstatistiken zu Unfällen auch dem dümmsten klar sein wo das eigentliche Gefahrenpotential liegt..aber stattdessen hacken Medien und Politiker auf Modellfliegern rum, Modellflieger auf Drohnenflieger und Wildflieger und und und...total dämlich eigentlich...aber halt der Weg des geringsten Widerstandes
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenmunster« (1. Februar 2017, 14:30)


Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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28

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:30

Und diese Leute möchte ich gerne mal auf den Boden der Tatsachen bringen...

Dann solltest Du es ähnlich formulieren, wie es schon bei den Waffen immer wieder gesagt wird:
Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen!

Die "Drohne" ist ja nur so brauchbar, wie der der sie steuert.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

29

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:39

was mich bei der ganzen Berichterstattung auch umhaut: Fragt sich eigentlich niemand was die Autofahrerin falsch gemacht hat??

Sie kracht auf ein beleuchtetes, blinkendes stationäres Objekt....was ist daran falsch? Wer weiss es?
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

JaRa

RCLine User

Beruf: Physiker

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30

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:58

Eigentlich sollte es seit Nizza und Berlin und auch bei den aktuellen Verkehrsstatistiken zu Unfällen auch dem dümmsten klar sein wo das eigentliche Gefahrenpotential liegt


Ja genau, wir rechtfertigen irgendein Risiko damit, dass es sonstwo höhere Risiken gibt :O

was mich bei der ganzen Berichterstattung auch umhaut: Fragt sich eigentlich niemand was die Autofahrerin falsch gemacht hat??

Sie kracht auf ein beleuchtetes, blinkendes stationäres Objekt....was ist daran falsch? Wer weiss es?


Klar, Frau am Steuer, die muss ja Schuld sein. Ich finde auch, dass in die StVO aufgenommen werden sollte, dass Autofahrer grundsätzlich Drohnen ausweichen müssen!

31

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:05

ok dann mal deutlich §3 der STVO: Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

offensichtlich hatte die Dame damit zu wenig Sicherheitsabstand oder war zu schnell.... die Drohne hätte auch ein verlorenes Stück Ladung sein können das nicht leuchtet und blinkt...

Ich rechtfertige kein Risiko mit einem anderen...aber es sollte zuerst mal das größere Risiko die Aufmerksamkeit bekommen...und das sind zu schnell gefahrene, unter Alkohol gefahrene oder unaufmerksam gefahrene Autos....
Es gäbe größere und wichtigere Baustellen wo sich mehr Menschenleben retten lassen...aber die sind halt nicht so populär..also geht es halt auf die kleinen Fische..

...und da sollten wir vielleicht mal alle an einem Strang ziehen

kleines Beispiel: sitze am Strand...Neben mir sitzen 3 Frauen um die 40 und picheln einen Sekt nach dem anderen...dabei schimpfen sie über die "gefährlichen Drohnen" die gehören verboten...als es dunkel wird sitzen sie ins Auto und fahren heim...

So ticken die meisten Leute...bloss nicht die eigenen Fehler sehen...unter Alkohol Autofahren ist schon ok...
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »greenmunster« (1. Februar 2017, 15:12)


raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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32

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:15

Also es gibt sicher überall solche und solche. Ich war letzten Sommer einmal bei einem Tag der offenen Tür bei uns im örtlichen Modellflugverein. Und zu der Zeit war das Vereinsgelände gerade von drei Seiten mit Maisfeldern umgeben. Und als ich dort ankam, flog einer gerade mit einem Cameracopter über den Maisfeldern. Auf meine Frage, was der denn wohl filmte, sagte man mir, das er abgestürzte Modelle am Suchen war. Alleine an dem einen Nachmittag mußten fünf Modelle aus den Maisfeldern geborgen werden. Da habe ich mich ehrlich auch gefagt, was das soll. Ich meine, wenn man über hohem Mais fliegt und abstürzt, dann ist ja klar, das es schwierig ist das Modell wieder zu finden. Und wenn man es findet, muss man quer durch den Mais latschen, um es zu bergen. Wenn sowas einmal passiert, würde ich nichts sagen. Aber gleich fünf Modelle an einem Nachmittag? Also wenn ich der Maisbauer wäre, dann wäre ich nicht besonders gut auf diesen Verein zu sprechen. Ich bin Wildflieger, aber ich versuche unter allen Umständen zu vermeiden, über Feldern zu fliegen, auf denen irgend etwas anderes als Gras wächst. Schließlich gehören die Felder irgend einem Bauern. Und das, was da wächst, gehört dem auch. Da finde ich, das es sich nicht gehört, da einfach drüber zu marschieren, um seine abgestürzten Flugmodelle zu bergen. Und weil man einen Absturz nun mal nicht ausschließen kann, fliegt man eben nicht über Gelände, wie Felder, oder gar irgend welche Privatgrundstücke.
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grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

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33

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:18

ok dann mal deutlich §3 der STVO: Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

offensichtlich hatte die Dame damit zu wenig Sicherheitsabstand oder war zu schnell.... die Drohne hätte auch ein verlorenes Stück Ladung sein können das nicht leuchtet und blinkt...


Ähmmm... Hast Du den Artikel gelesen, speziell die ersten Absätze?
Da steht, dass vor der betreffenden Dame ein weiteres Fahrzeug fuhr, das überraschend stark abbremste und nach links auswich. Erst danach konnte sie (bereits bremsend) die Ursache für das Fahrverhalten des Vordermannes erkennen und reagieren. Die dann noch verhandene Reaktionszeit hat nicht ausgereicht um den Aufprall zu verhindern, was bei Tempo 100 auch nicht so verwunderlich ist. Und man darf wohl annehmen, dass der Vordermann die Drohne auch abgeräumt hätte wenn es keine Ausweichmöglichkeit gegeben hätte.

Aber vielleicht müssen demnächst alle Autofahrer "Radarbrillen" tragen um auch Hindernisse zu erkennen, die 10 Autos vor einem liegen. :wall:
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
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abgelegt: diverses :D

34

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:24

doch das habe ich gelesen daher die Annahme mit Sicherheitsabstand...wenn sie genügend Sicherheitsabstand gehabt hätte dann hätte sie nach dem Ausweichmanöver des Vordermannes mehr Reaktionszeit gehabt um zumindest auf niedrige Geschwindigkeit zu bremsen oder ebenfalls auszuweichen...

wie gesagt es hätte auch was anderes auf der Strasse liegen können..auf ein stationäres Hindernis aufzufahren ist keine tolle Leistung um es vorsichtig auszudrücken...obwohl wir das Problem beim fliegen ja auch immer wieder mit diesen verflixten Springbäumen haben :evil:

...wobei ich noch nie einen Bericht in den Medien gesehen habe wenn ein Stück Ladung auf der Autobahn verloren wurde.. :evil:
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

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35

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:29

..auf ein stationäres Hindernis aufzufahren ist keine tolle Leistung um es vorsichtig auszudrücken...

Kennst Du die Situastion so gut, um das beurteilen zu können? Ich nicht, ich war nicht dabei. Durchaus denkbar, dass auf den anderen Fahrbahnen auch Autos unterwegs waren und die Entscheidung war, die Drohne umzufahren oder gegen andere Autos zu krachen, mit Potential Menschen zu verletzen. Denk mal darüber nach.
Grüße

Harald

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grmpf« (1. Februar 2017, 17:13)


36

Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:33

das man innerhalb seines Sichtbereiches bei einem stationärem Hindernis anhalten können muss ist DIE Grundregel beim Autofahren....deshalb ist sie auch ganz vorne in der STVO angesiedelt...ob es sich dabei um eine Drohne, ein totes Tier, einen Betrunkenen der auf der Straße liegt (ist Freunden passiert) oder ein Stauende handelt...Stoppen zu können ist ein MUSS! Und ich kenne solche Situationen durch meine Aussendienst Tätigkeit sehr gut...leider wird das von vielen Leuten auf die leichte Schulter genommen...
was ich eigentlich damit sagen wollte...die Diskussion geht nur in eine gewollte Richtung...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenmunster« (1. Februar 2017, 15:40)


Dieter M

RCLine User

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37

Mittwoch, 1. Februar 2017, 16:21

Bei Worms irgendwo fuhr ein PKW - Fahrer/in auf der Landstraße über etwas hinweg, das wie ein Kleiderbündel aussah, das jemand verloren hatte. Er oder Sie hielt an und musste feststellen, das da noch ein menschlicher Körper drin war. Ob und wie viele vor ihr über das Kleiderbündel gefahren ist, musste die Polizei erst dann noch durch eine Obduktion feststellen lassen. Das aber passierte auf der Autobahn. Hier hältst du einen gewissen Sicherheitsabstand zum Vordermann. Um vor einem plötzlich zum stehen kommenden Vordermann (ich denke dabei an Unfallsituation) aber zum halten zu kommen, dürfte das oft recht schwierig sein. Auch dann, wenn du den Sicherheitsabstand ein hältst......
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (1. Februar 2017, 16:31)


38

Mittwoch, 1. Februar 2017, 16:55

ach ja noch was zum Thema 20 kg machen mehr Aua als 1 kg...

[url='http://www.rclineforum.de/forum/board19-flächenflugmodelle/board20-modellflug-allgemein/312794-übermütigen-piloten-bremsen/#post3896176']Übermütigen Piloten bremsen !?[/url]

Der Film ist ja schlimmer als der Weisse Hai..nichts für schwache Nerven...man sieht von Anfang an das der nicht fliegen kann und es war ja klar das was kommt...eigentlich hatte ich damit gerechnet es knallt in einer Kurve im Acker...aber als er dann in den Zuschauer Raum gekracht ist...ich habe mich beim Zuschauen schon fast am Tisch festgekrallt 8(

Das belegt eindrücklich das die Welt durch RTF Flieger, Schaumwaffeln und Drohnen nicht unbedingt schlechter geworden ist..Nur weil ein Modell selbstgebaut und hochwertig ist fliegt der Pilot deswegen nicht besser :w
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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39

Mittwoch, 1. Februar 2017, 17:34

Um vor einem plötzlich zum stehen kommenden Vordermann (ich denke dabei an Unfallsituation) aber zum halten zu kommen, dürfte das oft recht schwierig sein. Auch dann, wenn du den Sicherheitsabstand ein hältst......

Du bekommst aber auf jeden Fall die Schuld, wenn du es nicht schaffst, anzuhalten. Und der vorgeschriebene Sicherheitsabstand ist schon so berechnet, das man bei normalen Reaktionszeiten (also nicht unter Alkohol oder Drogen) noch zum Stehen kommt. Mir ist es selbst passiert, vor vielen Jahren mit dem Motorrad. Ich bin früh auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Es war starker Nebel. Sichtweite nach Polizeiangaben etwa 5 Meter. Ich bin etwa 20 Kmh schnell gefahren. Ein PKw aus einer Seitenstrasse hat mir die Vorfahrt genommen und ich bin mit ihm kollidiert. Natürlich hatte der PKW Fahrer die Hauptschuld. Aber ich habe eine Teilschuld bekommen, weil ich unter den gegebenen Umständen zu schnell gewesen bin. Auf meine Frage an die Polizei, wie schnell ich denn hätte fahren dürfen, bekam ich die knallharte Antwort: "so schnell, das sie hätten gefahrlos anhalten können. Zur Not eben wirklich nur Schrittgeschwindigkeit". Ich fand das damals nicht OK. Aber wenn man die STVO ernst nimmt, dann hatte der Polizist recht.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

40

Mittwoch, 1. Februar 2017, 18:37

Du bekommst aber auf jeden Fall die Schuld, wenn du es nicht schaffst, anzuhalten.

Hurra, endlich eine klare Aussage, wer den Schaden an der Drohne bezahlen muss ;)

Zitat

Ich bin Wildflieger, aber ich versuche unter allen Umständen zu vermeiden, über Feldern zu fliegen, auf denen irgend etwas anderes als Gras wächst.

Auch Gras ist ganz klar landwirtschaftliches Gelände. Und wenn es nicht gerade Oktober bis Mitte April ist oder ganz frisch gemäht, gilt auch hier für den verantwortungsbewussten Piloten: draußen bleiben!

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