Jochen Thome

RCLine Neu User

Beruf: Paid Spokesperson

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41

Samstag, 9. Oktober 2004, 18:58

Um mal wieder auf das eigentliche Thema zu kommen...

War gestern bei nem Vertragshändler, die dieses "Vollgasauto" herstellen.
Dort lag ein offiz. Fax vor, welches den Fall schilderte.
Ergebnis:
Es lag kein Defekt am Fahrzeug vor!
Der Typ war ein Hochstapler, wollte der Marke schaden und hat jetzt ein paar Klagen am Hals u. a. V-Max Überschreitung, Nötigung, Bedrohung anderer im Straßenverkehr, Rufschädigung... um nur einige zu nennen, die mir noch einfallen.

Gruss
Jochen

PS: Vielleicht war es eine Wette?

Canonball? Gumball ? Oder so was?
It is always a good idea to have an equal number of takeoffs and landings.

ufo70

RCLine User

Wohnort: Düren

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42

Sonntag, 10. Oktober 2004, 09:06

RE: Um mal wieder auf das eigentliche Thema zu kommen...

Zitat


Es lag kein Defekt am Fahrzeug vor!


Sagt Renault... oder hat das eine unabhängige Institution festgestellt? Ansonsten wird schnell ein "stilles Update" eingespielt und gut ist. :evil:

Andererseits habe ich auch schon zu einem Kollegen gesagt, vielleicht ist er 2 Minuten vorher geblitzt worden und hat sich dann in Panik diese Story ausgedacht.

:)

43

Sonntag, 10. Oktober 2004, 15:31

@Richy: Danke... ! warscheinlich wird diese Problematik in der Realität sogar brisanter. es ändert sich durch das Lenken nicht nur die resultirende aus Lenkkraft und Bremskraft, (schön wärs - wie immer) sodass die Gesamtkraft das Haltevermögen des Reifens übersteigt, sondern die Geometrie des Reifens verändert sich signifikant, weswegen der von dir beschriebene kammsche Kreis eher die Form einer Kartoffel haben wird. Nach vorn und Hinten ist alles normal, sobald aber seitlich geschoben wird, sinkt die Haftung zusätzlich und die resultierende ist sehr viel schneller in dem Bereich, wo der Reifen wegrutscht...richtig gedacht?

Dennoch ist heute ja schon einiges an Mess- und Regeltechnik auf dem Markt. Das Problem ist sicherlich noch nicht gelöst, wird aber bestimmt bald gelöst werden, mit Sensoren, die z.B. den Anpressdruck über die Reifenfläche auf die Straße messen. sitzt dort eine intelligente Elektronik hinter, dann könnte es funktionieren.

DocCool

RCLine User

Wohnort: Wetterau

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44

Sonntag, 10. Oktober 2004, 18:02

war also doch ne Ente das ganze:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,322376,00.html

Gruss

Matthias

45

Sonntag, 10. Oktober 2004, 23:39

hallo zusammen,

immer wieder schön so viele halb und ganz weisheiten zu lesen ! :D

Zitat

Den Versuch würde ich nicht empfehlen. Bei meiner Vierscheibenanlage baut die Hinterradbremse schon ordentlich Druck auf und ich möchte nicht im Auto sitzen wenn bei XXXKm/h die Hinterräder blockieren würden...


zunächst mal haben die meisten etwas "dickeren" autos ( bmw,mercedes,porsche) in der hinteren bremsscheibe eine trommel mit bremsbacken die unabhängig von der betriebs (scheiben) bremsanlage arbeitet.

bei KEINEM der oben genannten autos schafft es die kümmerliche FESTstellbremse die hinterräder oberhalb von 50 km/h zu blockieren.

dann gibt es noch audi/vw mit mechanischer feststellbremse die auf die hinteren scheibenbremsbeläge wirken. auch da wird nur eine mäßige bremsleistung erreicht.

(wir reden hier immer von trockener straße)

wer auch immer versucht seine kiste mit der handbremse aus mehr als 100 km/h zum stillstand abzubremsen braucht seeeeehr viel geduld.

abgesehen davon ist es allen bremssystemen s.c.h.ei.ßegal ob das abs nun funktioniert oder nicht ! das abs system greift immer nur in die regelung ein und wenn dort ein fehler ist oder ein unplausibles signal (z.b. durch einen defekten drehzahlfühler) schaltet es ab. davon ist aber immer nur die LÖSE funktion der bremse betroffen, das hydraulische bremssystem arbeitet eben rein hydraulisch und mit allerbester wirkung.

also sollte es in jedem fall möglich sein die karre abzubremsen, egal welche e-kobolde da drin spinnen ! :D

außerdem ist es bei jedem automatik auto möglich den wählhebel auch bei voller fahrt auf n zu stellen. nicht mal der motor stirbt dabei, der dreht zwar bis in den begrenzer aber das kratzt den auch nicht, das muß er alle 2 jahre bei der abgasuntersuchung sowieso aushalten.

in dem vorliegenden fall ist es also lug und trug oder aber eine völlige fehlbedienung des fahrers.

nochwas zum abbremsen bei voll laufendem motor: das funktioniert beim benziner im allgemeinen nur ca 3x bei lösen und wieder betätigen der bremse.
ansonsten liefert der motor nicht genügend unterdruck für den bremskraftverstärker.also wenn schon bremsen in der situation dann einmal ordentlich.


wenn ich mit dem auto auf die rennstrecke fahre schalte ich das esp übrigens ab ! das ist nämlich so idiotensicher ausgelegt das an zügige rundenzeiten nicht zu denken ist. (ausnahme bei einigen sportwagen)

golf und co. sind so ausgelegt das auch die mama das ding kaum wegwerfen kann.

trotzdem ist das esp schon sinnvoll, nur leider können die meisten schon nicht mehr ohne fahren.


naja, das wort zum sonntag

guido
rsv

ufo70

RCLine User

Wohnort: Düren

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46

Montag, 11. Oktober 2004, 09:20

Moin Guido!

Heute morgen, Ford Fiasko, 80Km/h, Trommelbremsen hinten, trockene und saubere Straße. Mit mäßiger Kraft am Hebel blockierten beide Hinterräder sofort. Das ABS interessierte das natürlich überhaupt nicht. :tongue:
Du kannst von mir aus Romane schreiben, das ändert nichts an der Tatasche, dass das ziehen der Handbremse bei höheren Geschwindigkeiten gefährlich sein kann. Vielleicht nicht bei allen Autos, aber bei vielen.

Gruß

Erik

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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47

Montag, 11. Oktober 2004, 11:08

Heute morgen, Lada Samara, 0Km/h, Trommelbremsen hinten, trockener und sauberer Parkplatz. Mit voller Kraft am Hebel blockierten beide Hinterräder nicht. Tür zugeschlagen, Auto rollt an.

Zitat


das ändert nichts an der Tatasche, dass das ziehen der Handbremse bei höheren Geschwindigkeiten gefährlich sein kann. Vielleicht nicht bei allen Autos, aber bei vielen.


Meines zählt da nicht dazu :D, verdammt, fürs Pickerl muß ich wohl ein bisserl herumschrauben :(

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

48

Mittwoch, 13. Oktober 2004, 23:04

hallo erik,

die pisa studie ist wohl die traurige wahrheit ? :D

Zitat

zunächst mal haben die meisten etwas "dickeren" autos ( bmw,mercedes,porsche) in der hinteren bremsscheibe eine trommel mit bremsbacken die unabhängig von der betriebs (scheiben) bremsanlage arbeitet.


hier steht ganz deutlich : die dickeren autos und für die ganz langsam begreifenden : bmw, mercedes, porsche.

und dann kommt :

Zitat

Heute morgen, Ford Fiasko, 80Km/h, Trommelbremsen hinten,



zunächst mal ist ein ford schon mal kein auto, bestenfalls eine motorisierte gehhilfe. dann hat die karre trommelbremsen hinten, sogar für die betriebsbremse. dort wird die handbremse mechanisch über die gleichen bremsbacken übertragen. wenn dort ein geistiger tiefflieger an der handbremse zerrt blockiert die hinterbremse natürlich.

da wirkt die handbremse auf die gleich große fläche wie die betriebsbremse.
dazu das gewicht von dem karton wie bei einem pet pfandkasten.

im gegensatz dazu ein richtiges auto mit normalem gewicht und einer wirksamen bremsfläche der feststellbremse von der größe eines etwas besseren radiergummis.

der unterschied dürfte JEDEM einleuchtend sein....... :D

Zitat

Das ABS interessierte das natürlich überhaupt nicht


wie auch, soll das hydroaggregat die seile lockern ? ??? :D


guido
rsv

ufo70

RCLine User

Wohnort: Düren

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49

Donnerstag, 14. Oktober 2004, 08:53

Guido, mit Beleidigungen wird Dein dummes Geschwätz auch nicht besser. Kleiner Tipp: lies noch einmal alles was ich geschrieben habe und vor allem, auf welchen Post ich ursprünglich geantwortet hatte. Da hattest Du nämlich gar nichts mit zu tun.