Ch.Petry

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Donnerstag, 31. Oktober 2002, 16:00

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


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Der 1870 (SMD-Fets) ist einlagig, kann weniger Wärme abführen als ein doch recht offener 1860, dessen Fets auf der Toc 220 Baugröße basieren.
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Aber wenn er doch weniger Wärme abtransportieren kann, wieso hat er dann 70A Dauerstrom und der 1860 nur 60A?


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Die 30 zellen-Regler haben wesentlich höheren Innenwiderstand, wird also wärmer (hohe Zellenzahl = viel Spannung, weniger Strom = Ri fällt nicht so ins Gewicht wie z.B. bei 12 Zellen und 80A)
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Nungut, aber wenn 80A draufsteht muss der auch 80A aushalten, ob 12Zellen oder 30 Zellen spielt doch von der Verlustwärme her gar keine Rolle. 80A sind 80A. D.h. entweder muss der Innenwiderstand noch
kleiner als bei den 18-Zellen-Reglern sein oder der kühlkörper muss deutlich größer sein, sonst würde er logischerweise ja gnadenlos überhitzen.


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Sehr kritischer Regler bei 30 zellen, bei weniger zellen gut aber sonst gleiche Bed. wie 3070.
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Warum kritisch bei 30 Zellen?


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Ich wäre mit dem 1870 Warrior vorsichtig, der Regler ist weitaus nicht so teillastfest wie ein 1860 etc.
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Das ist mir klar, desshalb wird der Regler ja auch nur für Basic-Motoren empfohlen, für diese soll er laut Beschreibung sogar "optimal" sein...

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bedenke: ein großer Motor hat wenig Innenwiderstand, verheizt also weniger Energie in Wärme. Klar, man muss sich per Koloprog abhelfen, um große Motoren in den Griff zu bekommen (Hochlaufzeit etwa 0,5sec)
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Ja, aber durch den Innenwiderstand zieht er ja auch mehr Strom, sodass er im Endeffekt doch genausoviel/noch mehr Verlustwärme abgibt (durch die größere Fläche bleibt die Temperatur natürlich ähnlich
hoch).
Das Problem bei den großen Motoren ist, dass ich die Leistung nicht "gebrauchen kann" weil sonst die Diffs und das Getriebe schlappmachen, da nehme ich lieber einen 1920 wenn dafür meine Diffs
halten. Klar, tunen muss ich den Antriebsstrang trotzdem (bin jetzt schon fleissig dabei), aber ich brauche z.B.keine 400€ Diffs sondern nur 60€ Diffs...
Ausserde will ich ja auch noch eine vernünftige Fahrzeit (min.6 Minuten, mehr machen meine derzeitigen Akkus auch garnicht mit), und ob ich in 4 Sekunden von 0 auf 100km/h komme oder in 5 Sekunden ist
mir nicht so wichtig[diablotin]


@ Martin:
Mich würde mal ein Leistungsvergleich zwischen Basic3100, 1920 und 1930 interessieren. Wieviel Unterschied ist dazwischen? Verhält sich der 1920 eher wie ein Basic3100 oder tendiert er mehr zum 1930 etc.
Letzte Änderung: Christian Petry - 31.10.02 16:00:43
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Rotorhead

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Freitag, 1. November 2002, 16:21

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hi nochmal,

also das mit den Reglern mit mehr Zellen (30!?) ist nicht nur ein reines Innenwiderstandsproblem, sondern die Transistoren werden ja geschalten.Wärend des Ein- und Ausschaltens "durchfahren"
die Transistoren einen Art Teillastbereich bei dem sie "mittelohmig" sind. Je nachdem, wie steil diese Schaltflanken sind, ist die Verlustleistung im Schaltbereich höher oder geringer. Dazu
kommt natürlich auch die Spannung, die von den Transistoren geschalten wird.

Zum Antriebsstrang und den Diffs:
Wenn man recht heftige Aktionen macht, wie Springen und vorm Landen vollgas, dann geht das natürlich recht aufs Material. Da ist es schon fast egal, ob man die Titans fährt oder Brushless. Meiner Meinung
nach können sich die Diffs genauso gut auch bei den Titans verabschieden. Die Diffs sind einfach schlecht dimensioniert und das Zahnspiel ist original auch sche*ße.

Gruß Martin
Viele Grüße
Martin

Ch.Petry

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23

Freitag, 1. November 2002, 16:49

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Bei mir ist ja hinten das verstärkte Diff drin (hab ich ja von dir ersteigert). Aber das muss auch reichen (bzw. kommt da noch das Spool rein).

Aber wie sieht denn nun die Leistungsdifferenz zwischen Basic3100,1920 und 1930 aus? Hat der 1920 ähnlich viel Power wie der 1930 oder eher wie der Basic3100? Oder liegt er zwischendrin?
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Caster

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24

Freitag, 1. November 2002, 18:29

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hi

Der 1920 ist eher Richtung Basic.

Der Basic bringt ungefähr 0,9 PS
Der 1920 bringt ungefähr 1,1 PS
Der 1930 bringt ungefähr 1,5 PS

Kurzfristig haben alle drei Motoren natürlich mehr Leistung, aber für den Vergleich sollten die Angaben reichen.
Gruss Caster

:D Der ewig Schraubende :D

Rotorhead

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25

Samstag, 2. November 2002, 00:25

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hi,

also das mit der Leistungsangabe ist so eine Sache. Weil Leistung ist Drehmoment mal Drehzahl. Also wie es ja schon aus den Setups rauszulesen war, muß man den Basic höher drehen lassen, als den 1920
bzw. 1930. Die Leistung ist dann zwar schon auch vorhanden, aber eben erst bei höheren Drehzahlen. Sprich das Drehmoment fehlt dem Basic halt etwas. Meiner Meinung nach ist das Basic Warrior Set aber
schon ganz ordentlich vom Speed und Drehmoment her. Und wenn man was größeres haben will, dann würd ich wegen Preis/Leistung gleich einen 1930er nehmen und entweder den 1860er oder den 1895er Regler.
Weil beim 1920er braucht man ja auch schon den 1860er Regler...

Gruß Martin
Viele Grüße
Martin

Caster

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26

Samstag, 2. November 2002, 00:57

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hallo Martin

Ich will dir ja nicht widersprechen, aber ich finde den 1860er für den 1930 zu schwach. Der wird dir bei voller beanspruchung des Motors wegbruzeln.
Gruss Caster

:D Der ewig Schraubende :D

Rotorhead

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27

Samstag, 2. November 2002, 12:03

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hi,

also Thomas und Tobi fahren de n1860er Regler mit 1930/10 Motor und 12 Zellen. Die hatten bis jetzt keine Temp Probleme (bis auf das BEC). Und ich fahr den 1930/8,65 mit 18 Zellen und 1860 (Spezial Cooler).
Klar wäre der 1895 noch bisserl sicherer, aber es ist halt alles auch ne Preisfrage...

Gruß Martin
Viele Grüße
Martin

Caster

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28

Samstag, 2. November 2002, 13:09

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hallo Martin

Du hast deinen Motor angegeben mit 1930/8,65 ! D.h. du fährst einen 1930/5 mit Sternschaltung, anstatt Dreieck. Hast du schon mal 1930/5 mit 16 Zellen probiert? Wie ist der Vergleich zur Sternschaltung
mit 18 Zellen? Mit deinem jetzigen Setup dreht er ca. 48'500 U/min, mit der Dreieckschaltung und 16 Zellen würde er ca. 73'500 U/min drehen.

Warum holst du die Leistung über die Betriebsspannung und nicht über die Drehzahl? Das würde deinen Regler etwas entlasten. [wink1]
Gruss Caster

:D Der ewig Schraubende :D

Kraeuterbutter

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29

Samstag, 2. November 2002, 13:26

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


das würd ich ned so sehen..

ich glaub Martin machts genau richtig..
er holt das maximale aus seinem Regler raus indem er mit der Spannung raufgeht..

18 Zellen  (vereinfachte Annahme dass sie immer 1,2V/Zelle hätten)
60A
-------
1296Watt

um die gleiche Leistung mit 16 Zellen zu erreichen, müßte der STrom schon bei
67,5A liegen

mit 12 Zellen wär der Strom bereits bei 90A um die gleiche Leistung zu erreichen

ich glaub dem Regler ist die Spannung ziemlich wurscht (solang sie im zulässigen Bereich liegt)...

der REgler wird bei 7,2V und 150A  (1080Watt)  wohl sehr schnell abrauchen,
bei 21.6V und 50A (ebenfalls 1080Watt) aber seinen Dienst ohne PRobleme verrichten

Caster

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30

Samstag, 2. November 2002, 19:19

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Demnach müsste man einen 1930/20 kaufen, anschliessend 30 Zellen in die Kiste und alle Reglerprobleme sind verschwunden.

Irgenwie stehe ich auf dem Schlauch. [dumm] Wo ist mein Denkfehler?

@Reinhard

Deine Ausführung ist irgendwie logisch (auch wenn ich das mit der Ampere-Zahl nicht ganz nachvollziehen kann). Aber ich sehe die Zusammenhänge von Windungen, Leistung, Spannung, etc. nicht ganz klar.
Wenn ich mit der Windungszahl bei einem 1930er runtergehe, hat der Motor eine höhere U/min pro Volt und ist damit stärker, oder nicht ?

So, jetzt bin ich total verwirrt. Hoffentlich liegt das nicht am Alter.
Gruss Caster

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Kraeuterbutter

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31

Samstag, 2. November 2002, 19:46

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


du darfst ned immer nur einen Punkt sehen..

wennst die Windungszahl niedriger nimmst (und somit mehr Drahtdicke)
kann zwar mehr Strom (Ampere) durchfliessen...
aber der Motor dreht auch viel schneller - also weniger Spannung..

bei einem Motor mit mehr windungen: Drahtstärke geringer, Stromstärke darf nicht so hoch sein..
aber: Motor dreht langsamer, deshalb kann wieder die Spannung raufgehen..

klar: bei gleicher Spannung für beide MOtoren kann der Motor mit weniger Windungen mehr LEistung umsetzten weil er mehr Strom (Ampere) aushält..

generell würd ich mal annehmen, dass alle 1930-Motoren z.B.: "etwa" die gleiche Leistung bringen...
begrenzt wird die LEistung durch die Verlustleistung die Entsteht  (und: da wirste sehen, dass die höher-windingen Motoren sogar etwas besseren Wirkungsgrad haben (siehe Lehner-Tabellen)), da die
ja irgendwie "weggebracht" werden muss...

da gibts dann sicher noch weitere FAktoren die das ganze nach oben/unten verschieben..
aber im Prinzip denk ich kommts auf selbe raus..






Ch.Petry

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32

Samstag, 2. November 2002, 20:12

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Ich habe noch 2 Fragen zu den Basic-Motoren:
1.Kann man da auch zwischen Dreieck und Sternschaltung wählen?
2.Haben die auch diese "Luftspuler" also kein Rastmoment?
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Caster

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Sonntag, 3. November 2002, 00:02

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


@Reinhard

Laut Lehner hat die 19er-Serie etwa die gleiche Leistung (egal wieviel Windungen), allerdings müsste doch der 1930/5 mit Dreieckschaltung mehr Power bringen, als der 1930/8 mit derselben Schaltung, da
er duch die dickeren Windungen höhere Ströme zulässt. Mit welchem Regler das dann funktioniert sei mal dahingestellt.

@Christian

Ich habe vorhin einen Testbericht gelesen, bei dem ich das "Wichtigste" rauskopiert habe:

Zitat

Ron is running his E-Maxx with a LMT Basic 4200 motor and a Warrior 7018/3 RC Car controller. On 10 cells the truck is scary fast and with brutal test runs he has not thermaled it! I am running
it on a 12/72 gear ratio which, gives me plenty of grunt, and a decent top end. I have honestly not found the courage to let it run flat-out in 2nd gear!!


Ich denke, das sagt schon einiges aus. [nuts][ok]
Gruss Caster

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Rotorhead

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34

Sonntag, 3. November 2002, 11:17

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hallo,

meine Empfehlung für Basic: Warrior 7018 Regler und Basic 3100. Und das mit 12 Zellen und 12/66 (oder größerem Spurgear). Der Regler sollte mit Kühlkörper bestellt werden und mit Car-Software!

Zu BL allgemein (auch fürs Basic Set): Also wenig Windungen und wenig Zellen (10 oder 12) gibt zwar schon ganz gut Power, aber bisserl mehr Windungen und mehr Zellen (z.B. 16 oder 18) bringt mehr Power,
weil Spannung höher, Strom niedriger und deshalb Verlustleistung durch Innenwiderstände niedriger. Reinhard, wir sind uns einer Meinung[ok]

Gruß MartinLetzte Änderung: Martin Schlierf - 03.11.02 11:17:26
Viele Grüße
Martin

Kraeuterbutter

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35

Sonntag, 3. November 2002, 11:40

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


@Christian:
die Basic-Serie hat:
# KEIN  Dreieck/Stern-Ding
# KEINE sequmentierte Magnete
# KEINE spürbaren Magnete (also dieses "Luftspulen"ding wie du es nennst, also gleich wie die 10er, 15er, 19er, 22er - Serie)

sollt man aber nicht zu tragisch sehen, denn:
Hacker und Kontronik haben ebenfalls keine Dreieck/Sternding, ebenfalls keine sequmentierte Magnete...

--------------------------------------

@Caster: das hab ich ja gesagt: bei gleicher Spannung hat der wenig-windigere mehr Power...
aber insgesammt gesehen - und da gibt mir Martin wieder recht
[wave] - sind die Motoren einer Serie ziemlich gleich stark...

--------------------------------------

dann noch zur Aussage von Ron:
ich find das doch ein wenig übertrieben wie er das beschreibt..
wenn das jemand liest und dann nen BL kauft könnte er enttäuscht sein:

Zitat

I have honestly not found the courage to let it run flat-out in 2nd gear!!


entweder ist dieser Ron ein "Warmduscherfahrer" [grin1] oder er hat nur 20x20m Platz wo er fährt..
ich glaub aber RON ist der von RumRunner...
die haben den Basic 4200 auch schon mit 6 Zellen getestet und ihm extrem tolle Power zugesprochen..
auf dem Video auf deren Homepage (rumrunner) sieht man das Areal wo er fährt...
also der hat 200m lang und 8m breite STrasse.. warum sollt ma da ned vollgas geben können ?
(ich fahr mit meinem Blazing-STar über 80km/h auf ner 3m breiten STrasse wo auf einer Seite ein Bach neben dran is..)



Ch.Petry

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36

Sonntag, 3. November 2002, 11:41

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Der Regler hat standardmäßig keinen Kühlkörper???

Aber 18 Zellen mit einem Basic3100 kann man vergessen?
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37

Sonntag, 3. November 2002, 12:06

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


Hi,

dem Basic 3100 würd ich 12 (max. 14 Zellen) zumuten. Und da ist dann auch schon der Warrior Strommäßig am Ende. Wenn man mehr Zellen fahren will, dann mit einem Basic 2700 oder 2400. Da braucht man einfach
nur die Drehzahl ausrechnen, indem man die Zahl nach dem Basic (also 2700 oder 2400 oder 3100 oder....) mit der Spannung multipliziert (also bei 12 Zellen mit 14,4 Volt). Da sollte man dann möglichst
unter 65000 U/min. liegen. Der Basic 3100 dreht mit 12 Zellen somit knapp 45000 U/min.

Gruß Martin

PS: Die RumRunner haben glaub ich noch nie nen Maxx mit richtig Power fahren sehen, wenn denen beim Basic 4200 mit 10 Zellen schon die Muffe geht...
Viele Grüße
Martin

Kraeuterbutter

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38

Sonntag, 3. November 2002, 12:34

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


beim Regler würd ich wirklich mal bei ebay vorbeischaun...

ich hab dort nen
Kontronik 3SL70-6-18  für ca. 120 Euro
und
nen 1895mikro für ca. 120 Euro bekommen (ca. 110 Einsätze hatte der Regler hintersich)...

beim Mikro kannst per Software auch nachtesten ob der Vorbesitzer den Regler mal überlastet (Übertemperaturabschaltung) hat (und wie oft das) oder nicht..

wenn man bedenkt dass ein neuer mikro1895 inzwischen 300 Euro kostet ist das wohl durchaus ne Möglichkeit !
(meiner ist allerdings nach ca. einem Jahr kaputt geworden... an bk-electronics geschickt und für 150 Euro einen neuen bekommen...)
so haben mich beide mikro1895 zusammen unter 300 Euro gekostet !

bei den Motoren siehts ähnlich aus..
bei ebay kosten die brushless-Motoren meist ca. 50-70% des ORiginalpreises
(hab mir erst gestern für 50 Euro einen Hacker B40-7L  (ca. 4200 U/min/Volt) für meinen 4WD-Touring-car gekauft... neu kostet der Motor ca. 140 Euro,-)

ich weiß schon, ist nicht jedem seins, das GEbraucht-Kaufen..
für mich als Student stellts aber (fast) die einzige Möglichkeit dar mir einen Hacker, Lehner oder Kontronik leisten zu können, da ich einfach keine 300 Euro und mehr für einen Regler ausgeben kann..
(6 BL-Motoren, 5 BL-Regler... wenn ich da die NEupreise zusammenrechnen würde.. huiiiii)

Ch.Petry

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Sonntag, 3. November 2002, 12:34

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx



Zitat


dem Basic 3100 würd ich 12 (max. 14 Zellen) zumuten. Und da ist dann auch schon der Warrior Strommäßig am Ende. Wenn man mehr Zellen fahren will, dann mit einem Basic 2700 oder 2400. Da braucht man einfach
nur die Drehzahl ausrechnen, indem man die Zahl nach dem Basic (also 2700 oder 2400 oder 3100 oder....) mit der Spannung multipliziert (also bei 12 Zellen mit 14,4 Volt). Da sollte man dann möglichst
unter 65000 U/min. liegen. Der Basic 3100 dreht mit 12 Zellen somit knapp 45000 U/min.


Bei 18 Zellen und einer Zellenspannung von 1,15V ist man ja unter 65000 U/min...

Naja, aber 18 Zellen ist auch nicht wirklich optimal, die kann man so schlecht auf den maxx verteilen...

Wie siehts denn mit der Fahrzeit aus beim Basic 3100(@Martin) mit 12 Zellen bzw. beim Basic 4200 mit 12 Zellen (@Reinhard). Den Powerunterschied würde mich auch interessieren, aber es hat wohl noch keiner
beide Motoren getestet, oder???
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Sonntag, 3. November 2002, 12:51

Re: Welches Brushless-Setup für einen E-Maxx


also FAhrzeitangaben find ich eher schlecht...

brauchst nur mal in den diversen Foren schaun was für FAhrzeitangaben beim Stock-Maxx herumschwirren..

reichen von 8min mit 2400er-Zellen bis rauf zu 30min mit 2400er-Zellen..
alle mit gleichen MOtoren und gleicher Übersetzung..

beim Heli oder im Flieger kannst die Motorlaufzeit praktisch sekundengenau angeben..
aber im RC-car is das so ne Sache (Vor allem beim Monstertruck wo man ned auf einem Rundkurs sondern in verschiedenem Terrain fährt)

meine Messung (und die wird wohl einige enttäuschen die sich durch das Zauberwort 30min und mehr erwarten):
8-10min mit Basic4200 (12/66) und 12 2400er-batts
der Maxx war tiefergelegt, so ist er kein einziges mal umgefallen, also keine Pause vonwegen Maxx-wieder-aufstellen..
gefahren wurde ca. 50% der ZEit auf STrasse und ca. 50% auf einem 1Woche lang nicht gemähtem Rasen

ich würd mal sagen: etwa gleich lang wie mit den orignial-Titan-Motoren nur dass ich mehr Power und Speed habe...

mit 2mal 6Zellen parallel komm ich auf ca. 15min (gleiche Übersetzung)

wenn jemand behauptet er fährt mit Brushless und 12 2400er-Zellen 20min (schon oft gelesen), dann hat er entweder keine Power oder er macht viele Pausen, denn Wunder verbringen auch die Brushless-Antriebe
nicht