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1

Dienstag, 22. Dezember 2020, 00:05

EU-Registrierungspflicht vorübergehend ausgesetzt

LBA führt technische und administrative Gründe an

Das Luftfahrtbundesamt (LBA) hat die eigentlich ab dem 31.12.2020 geltende Registrierungspflicht für alle Betreiber von unbemannten Luftfahrzeugen (wie Modellflugzeuge und Drohnen) für vier Monate ausgesetzt. Das bedeutet, dass auch ohne Registrierungsnummer weiterhin geflogen werden darf. Bis zum 30. April 2021 reicht das bislang übliche Schild am Modell mit Namen und vollständiger Adresse.

In einer Mitteilung des LBA heißt es: “Betreiber von unbemannten Luftfahrzeugen, die ihren Wohnsitz oder im Falle von juristischen Personen ihren Hauptgeschäftssitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, sind in der Zeit vom 31. Dezember 2020 bis zum 30. April 2021 von ihren Pflichten gemäß der Artikel 5, 6 und 8 (*) der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 befreit. Diese müssen die geforderte Registrierung während des genannten Zeitraums nicht abgeschlossen haben. Betreiber, die sich noch nicht registriert haben oder denen die individuelle Registrierungsnummer noch nicht zugewiesen wurde, müssen stattdessen ihren Namen und ihre vollständige Adresse auf dem unbemannten Luftfahrzeug anbringen. Name und Adresse sind in einer Form anzubringen, die eine leichte Identifizierung des Betreibers ermöglicht.” (www.lba.de)

Die Verbände DAeC und DMFV waren aufgefordert, ihre Mitglieder (Vereins- und Einzelmitglieder) en bloc zu registrieren. Beide Verbände haben in den letzten Monaten ihre Mitgliederdaten mit Hilfe der Mitglieder aufbereitet, um von dieser Möglichkeit Gebrauch machen zu können und die Daten fristgerecht bis zum Jahresende an das LBA zu übermitteln.

Die Durchführungsverordnung 2019/947 enthalte keine Übergangszeiträume, sodass die Registrierung erst ab dem 31.12.2020 möglich sei, am selben Tag aber alle Betreiber von unbemannten Luftfahrzeugen registriert sein müssten, um der Verordnung gerecht zu werden.

Die Verbände DAeC und DMFV erhalten die Möglichkeit, die bereitliegenden Daten zur Sammelregistrierung Anfang Januar an das LBA zu melden. Die eID werden dann innerhalb der eingeräumten Übergangsfrist, spätestens bis zum 30.04.2021, direkt vom LBA an die Mitglieder übermittelt.Modellflieger die sich für eine individuelle Registrierung entschieden haben, müssen diese spätestens bis zum 30. April 2021 beim LBA vornehmen.

Die Verbände informieren weiter, wenn es Neuigkeiten zum Verfahren gibt.

www.dmfv.aero www.daec.de

* In die Allgemeinverfügung hat sich offenbar ein Fehler eingeschlichen. Anstatt Artikel 5, 6 und 8 der DVO ist offenbar Artikel 14 Abs. 5, 6 und 8 gemeint.

2

Sonntag, 27. Dezember 2020, 11:39

Moin,moin,
Seltsam das hier niemand etwas schreibt oder fragt.
Ich bin Einzelmitglied bein DMFV.
Was hier nun erwähnt wurde ist doch eigentlich nur wischi/waschi.
Habe wirklich versucht mich schlau zu machen wie es für den gemeinen Wildflieger aussieht.
Denke,selbst Vereine mit Aufstiegsgenehmigung deren Vorsitzenden haben richtig Probleme zur Zeit.
Wie soll man sich an etwas halten können wo es keine Informationen gibt?
Und dieser sogenannte Kenntnis Nachweis ist im Grunde ein Witz.
Gibt vieles das Widersprüchlich ist.
Andererseits zu viele Behörden oder Unternehmen Verordnungen wo es auch keinen Zugriff auf Daten oder Ankündigungen gibt.
Dann gelangt man auf einer Seite wo man sich für um die 200 Euro registrieren muss um überhaupt an Informationen zu kommen.

Hier macht es nun den Anschein als ob es mit besagten Text getan wäre.
Für mich sieht die Wirklichkeit viel komplizierter aus.
Wie soll man überhaupt herausfinden
Ob // wo und wann ich überhaupt In welchen Gebiet ich ein Modell überhaupt starten darf ??
Glaube selbst Vereine mit Genehmigung Festen Standort usw haben da Probleme.

Smart

RCLine User

Wohnort: D-Weil am Rhein

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3

Sonntag, 27. Dezember 2020, 13:04

Hallo

also wenn ich das richtig verstanden habe ändert sich auf einem Vereinsgelände wenig.
Wie es bei den so genanten „Wildflieger“ hat man nichts, in einfachen Worten, gefunden
mit dem man ohne Anwalts Studium weiß was Sache ist.

Für mich als FPV Flieger heißt es in Zukunft, wenn ich das richtig verstanden habe,
das ich selbst für ein 60gr Copter ein Spotter brauche.
Ob ich nun über 30m hoch fliegen darf mit FPV, oder ob die 30m Regel bleibt, hab ich
auch noch nirgends gelesen. Also Fragen über Fragen.

Was mich am meisten wundert ist das der Termin, für die Registrierung und die neuen Regeln,
wegen Coronaschon mal verschoben wurden.
Und wie es aussieht haben die Experten :evil: , ich weiß das ist in dem Zusammenhang kein Kompliment,
trotzdem nicht geschafft auf den Termin damit fertig zu werden.
Dann sind ja noch die verschiedene scheine, die man zwar für manches ab dem 1.1.
braucht, aber erst ab dem 1.1 machen kann.
Und ob das dann auch ab dem 1.1 geht weiß auch noch keiner.


Gruß Rolf

4

Sonntag, 27. Dezember 2020, 13:29

Im Grunde ist die Sachlage viel zu kompliziert.

Glaube wenn ich beim DMFV nachfragen würde mit exakten geografischen Angaben ob ich dort morgen um 15:00 Uhr fliegen darf,würde ich keine eindeutige Antwort erhalten, und Gewähr würden sie auch nicht übernehmen.
Gesetze sind auch widersprüchlich bzw schwammig und alles Auslegungssache.
Einerseits wird etwas von einer 250gr. Grenze erzählt.
Andererseits unterliegt alles im Luftraum dem Gesetz.
Dann wiederum heißt es an anderer Stelle Spielzeug für Kinder bis 14 Jahre.
Karten von Luträume sind ungenau, Verordnungen überlagern sich dort.
Kurzfristige Änderungen betreffen ebenso Vereine,die wohl auch keine rechtslegende Auskunft erhalten.
Selbst DMFV und andere die sich beruflich mit der Materie auseinandersetzen können keine exakte Aussage machen.
Also wie bitte soll man sich nun verhalten?
Fahrlässig Missachtung
Glaube das war Geldstrafe 150 Tagessatz?
Ggf sogar Haftstrafe.
Dies droht aber nicht nur dem gemeinen Wildlflieger,sondern auch z.Z. jeden Verein.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gecko11« (27. Dezember 2020, 13:38)


scooterbc

RCLine Neu User

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Bauingenieur

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5

Sonntag, 27. Dezember 2020, 13:58

Nein, es droht Dir garnichts!

Welcher Richter möchte oder kann Dich auf Grundlage einer nicht deutschen DVO verurteilen?
Natürlich musst Du Dich an die bisher geltenden Regeln halten.

Jörg

6

Sonntag, 27. Dezember 2020, 14:41

Falsch!
Die Gesetzeslage ist im Grunde eindeutig.
Nur für Wirkliche Experten, sprich ebenso für Gerichte.
Der Modellflieger steht aber außen vor, selbst DMFV die sich für eine Überschaubarkeit stark machen wollen.
So wie ich das sehe sind klare Aussagen speziell für den Modellfug nicht nachvollziehbar bzw. nicht einsehbar .
Demnach wäre selbst in Vereinen jeder Start eines Modells vor dem Gesetz unter Umständen als fahrlässig möglich.
So handelt man im Grunde immer fahrlässig, da man keine genauen Auskünfte bekommt,---wie wann und wo--- Lufträume ggf.wenn auch nur kurzfristig geändert werden,z.b.aus Militärischen Übungen,oder Veranstaltungen.
Glaube das ich nicht einmal 40% von dem was ich alles gelesen habe wirklich zu 80% überhaupt verstanden habe.
Aber dennoch,
Es scheint alles viel komplizierter zu sein als es hier vom DMFV dargestellt wird.

7

Sonntag, 27. Dezember 2020, 16:07

Hallo Gecko11,
also ich sehe keinen Grund zur Panik. Gerade in Deutschland genießen wir als Verbandsflieger Bestandsschutz. Mit der Verschiebung der Registrierungspflicht ändert sich für uns somit bis zum 31.3.2021 überhaupt nichts. Und danach besteht eben die Registrierungs- sowie die Kennzeichnungspflicht an den Flugmodellen. Alles andere bleibt unverändert.
Erst mit der Neufassung der LuftVO sowie den Betriebsgenehmigungen, die DAeC und DMFV vom BMVI erhalten werden, können sich weitere Änderungen ergeben. Zu erwarten ist, dass wir künftig einen Kompetenznachweis erlangen müssen, der evtl. dann auch auf zugelassenen Plätzen zur Pflicht wird. Aber das ist Zukunftsmusik. Bis Ende 2022 soll/muss dann alles neu geregelt sein.
Geh mal wieder fliegen, das entspannt.
Grüße vom Venusflieger

8

Sonntag, 27. Dezember 2020, 17:08

Hallo Jungs,
nichtg unnötig aufregen, ist schlecht für s Herz
Ihr verwechselt zunächst (wieder mal) grundsätzliches
Die Registgrierungspflicht hat noch nix mit der neuen LuftVo zu tun
Das LBA in Braunschweig hat ein 2. mal den Start der Registrierung verschoben, macht uns also nicht "illegal wenn wir fliegen"
Der Grund ist recht einfach, die haben ganz einfach das Lastenheft für die Empfängersoftware nicht früh genug fertig gehabt und meinten, Softwarentwickler warten alle nur auf einen Bundesauftrag.
Also, solang auf der ofiziellen LBA Seite steht:
Allgemeinverfügung des Luftfahrt-Bundesamtes
zur Aussetzung der Registrierungspflicht für Betreiber von unbemannten
Luftfahrzeugen


macht keiner bis 30.4.21 einen Fehler
Das andre hat mit der Registrierung nichts zu tun
Solange die neue LuftVO vom BMVI nicht erlassen wird, gilt die bisherige weiter!
So wie dort derzeit die Sachlage ist, wird das mit der neuen Luft Vo noch dauern und außerdem ist dafür die Übergansfrist zur EU Richtline nocn lang net abgelaufen.
Also nochmal: Die einzige Frist war das Registrieren und nicht das Fliegen nach neuen Regeln!!
und die Frist ist verschoben.
Bleibt gesund und regt Euch net auf
Steinpfälzer

9

Dienstag, 29. Dezember 2020, 22:28

Registrierung wurde verschoben, aber sonst nichts.
Die Einweisungsbescheinung nach §21e LuftVo ist NICHT mehr ab 1.1.2021 gültigt. Also "Wildfliegen" wird schwierig. Es gibt noch ein paar Übergangsregelungen bis 500g.
Aber ansonsten ist nun der Kenntnisnachweis A1/A3 schnellstens angesagt wenn man ausserhalb von Modellflugplätzen über 500g fliegen will.

Quelle: LBA (die haben dort kürzlich aktualisiert, nun nur noch der nach $21d LuftVO weiter gültig)
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannte…0/FAQ_node.html
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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10

Dienstag, 29. Dezember 2020, 23:10

Registrierung wurde verschoben, aber sonst nichts.
So ist es: sonst nichts!

Zitat

Die Einweisungsbescheinung nach §21e LuftVo ist NICHT mehr ab 1.1.2021 gültigt. Also "Wildfliegen" wird schwierig. Es gibt noch ein paar Übergangsregelungen bis 500g.
Aber ansonsten ist nun der Kenntnisnachweis A1/A3 schnellstens angesagt wenn man ausserhalb von Modellflugplätzen über 500g fliegen will.

Quelle: LBA (die haben dort kürzlich aktualisiert, nun nur noch der nach $21d LuftVO weiter gültig)
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannte…0/FAQ_node.html
Habe ich mal versucht zu finden, ist mir aber nicht gelungen.

Kann das daran liegen, dass wir zu dieser EU-Verordnung noch gar kein deutsches Recht haben?
Ausserdem besteht bis Ende 2022 eine Übergangsfrist. Auch für den Kenntnisnachweis nach 21e.

Ich will und brauche weder eine Reg-Nr, noch neue Vorschriften. Warum weinen alle danach?
Wass issn da dolles dranne*??

CU Eddy


* äquivalent zum beliebten "drinne"
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

11

Dienstag, 29. Dezember 2020, 23:17

Registrierung wurde verschoben, aber sonst nichts.
So ist es: sonst nichts!

Zitat

Die Einweisungsbescheinung nach §21e LuftVo ist NICHT mehr ab 1.1.2021 gültigt. Also "Wildfliegen" wird schwierig. Es gibt noch ein paar Übergangsregelungen bis 500g.
Aber ansonsten ist nun der Kenntnisnachweis A1/A3 schnellstens angesagt wenn man ausserhalb von Modellflugplätzen über 500g fliegen will.

Quelle: LBA (die haben dort kürzlich aktualisiert, nun nur noch der nach $21d LuftVO weiter gültig)
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannte…0/FAQ_node.html
Habe ich mal versucht zu finden, ist mir aber nicht gelungen.

Kann das daran liegen, dass wir zu dieser EU-Verordnung noch gar kein deutsches Recht haben?
Ausserdem besteht bis Ende 2022 eine Übergangsfrist. Auch für den Kenntnisnachweis nach 21e.

Ich will und brauche weder eine Reg-Nr, noch neue Vorschriften. Warum weinen alle danach?
Wass issn da dolles dranne*??

CU Eddy


* äquivalent zum beliebten "drinne"

Eddy,
auf der FAQ Seite des LBA der dritte Punkt. Da war bis vor kurzer Zeit auch noch die Einweisungsbescheinigung nach §21e LuftVO mit drinnen. Nun nur noch nach §21d LuftVO. Ist mir inzw. von mehreren bestätigt worden. Nun bleibt nur noch die 500g Regelung.

Du vertust dich da etwas. Wenn es nicht rechtzeitig eine Umsetzung in deutsches Recht gibt gilt die EU Verordnung erstmal 1:1.

Wo findest du jetzt noch verbindlich das Einwisungsbescheinigung nach §21e LuftVO bestehen bleibt mit Übergangsregelung? Sorry, das hat sogar das LBA korrigiert.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


12

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 09:36

Hallo liebe Vorredner,
ich möcht Euch nicht zu nahe treten, sorry,
Verordnungstexte sind nicht immer einfach zu lesen.
§21e (wie auch §21c) bezieht sich darauf wo und wie mit welcher Gültigkeitsdauer man einen Kenntnisnachweis nach §21a erlangen kann
Auf der Bescheinigung selbst steht dann Originaltext:
Kenntnisnachweis
zum Betrieb von Flugmodellen gemäß §21a
Abs.4 Satz 3 Hr 3 der Luftverkehrsordnung
So stehts zumindest auf unseren Karten, die wir vom DMFV bekommen haben mit Gültigkeit 5 Jahre ab Tag der Ablegung.
(Wie die Bescheinigungen vom DAEC aussehen, kann ich nicht sagen)
Das versteh ich so, dass weiterhin bis 5 Kg wie bisher geflogen werden darf und den angesprochenen Kenntnisnachweis braucht der "Wildflieger" seit 1.Oktober 2017!
Das kann jeder nachlesen in der:
Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten vom 30.März 2017
(bin mir nicht sicher ob ich die hier einstellen dürfte)
Wünsch Euch guten Rutsch und bleibt gesund
Steinpfälzer

13

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 14:18

Hallo liebe Vorredner,
ich möcht Euch nicht zu nahe treten, sorry,
Verordnungstexte sind nicht immer einfach zu lesen.
§21e (wie auch §21c) bezieht sich darauf wo und wie mit welcher Gültigkeitsdauer man einen Kenntnisnachweis nach §21a erlangen kann
Auf der Bescheinigung selbst steht dann Originaltext:
Kenntnisnachweis
zum Betrieb von Flugmodellen gemäß §21a
Abs.4 Satz 3 Hr 3 der Luftverkehrsordnung
So stehts zumindest auf unseren Karten, die wir vom DMFV bekommen haben mit Gültigkeit 5 Jahre ab Tag der Ablegung.
(Wie die Bescheinigungen vom DAEC aussehen, kann ich nicht sagen)
Das versteh ich so, dass weiterhin bis 5 Kg wie bisher geflogen werden darf und den angesprochenen Kenntnisnachweis braucht der "Wildflieger" seit 1.Oktober 2017!
Das kann jeder nachlesen in der:
Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten vom 30.März 2017
(bin mir nicht sicher ob ich die hier einstellen dürfte)
Wünsch Euch guten Rutsch und bleibt gesund
Steinpfälzer

Was auf deiner Karte steht (Gültigkeitsdauer) ist egal.
Beim LBA steht eindeutig "Kenntnisnachweis nach § 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)". Und das ist der nach §21d LuftVO.

Les selber hier die aktuelle Fassung beim LBA (Punkt 3)
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannte…0/FAQ_node.html
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


14

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 15:35

wacht das LBA langsam auf...

Für DMO-Versicherte gibt es einen Lichtblick:
Beitritt zum MFSD / DAEC

15

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 17:04

Hallo Thomas,
sorry, aber genau das steht doch auf dem Kenntinsnachweis! Entschuldige, wenn ich meinen Tippfehler nicht bemerkt hab und anstelle Nr 3 ein HR geschrieben hab.
Dein Link funktioniert leder nicht, drum hab ich das mal von der Web Seite reinkopiert
in der Spalte ganz rechts steht für uns wichtiges:
bis 1.1.2022 gilt der bisherige Kenntnisnachweis ( und vorher kann keine 5 Jahresfrist ablaufen, da niemand vor August 2017 einen Kenntnisnachweis erlangen konnte!)
und nochmal: §21e bezieht sich nicht auf den Nachweis selbst sondern auf die Möglichkeit einen zu erlangen

Ich hoff es ist nun verständlich
Schöne Grüße


Nachtrag:
Da das reinkopieren nicht funktioniert, anbei ein Screen shot
»Steinpfälzer« hat folgendes Bild angehängt:
  • LBA_Web.JPG

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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16

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 19:24

wacht das LBA langsam auf...

Für DMO-Versicherte gibt es einen Lichtblick:
Beitritt zum MFSD / DAEC

Ich habe bisher keinen Kenntnisnachweis gebraucht, obwohl ich Wildflieger und bei der DMO versichert bin, weil ich nur Modelle unter 2Kg besitze und nicht höher wie 100 Meter fliege.

Ab 1.1.2021 brauche ich aber entweder den Kenntnisnachweis von 2017, für 25 Euro, oder den kleinen Drohnenführerschein, für aktuell 0 Euro.

Jetzt fage ich mich natürlich, was sinnvoller ist, jetzt noch den alten Kenntnisnachweis zu machen, oder lieber gleich den kleinen Drohnenführerschein.

Wozu würdet ihr mir raten?

Außerdem überlege ich mir die Hubsan Zino 2 zu kaufen. Die wiegt 929 Gramm, liegt also über 900 Gramm. Aber wenn ich das in dem ganzen Durcheinander richtig verstanden habe, sollte das doch aktuell keine Rolle spielen, solange der Copter unter 2kg wiegt. Oder habe ich hier noch was übersehen?
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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17

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 20:24

Was auf deiner Karte steht (Gültigkeitsdauer) ist egal.
Beim LBA steht eindeutig "Kenntnisnachweis nach § 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)". Und das ist der nach §21d LuftVO.

Les selber hier die aktuelle Fassung beim LBA (Punkt 3)
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannte…0/FAQ_node.html
Thomas,
ja, das steht da. Das ist aber bestenfalls eine Information. Weder ist das ein Gesetz, noch mindestens eine VO.
Damit für mich keine Rechtsverbindlichkeit. Einzuordnen knapp über Infos vom DAeC oder DMFV.

Oder anders gefragt: Ab wann ist diese Info in Kraft getreten? Welche §§ des LuftVG/der LuftVO werden hier ergänzt/ersetzt?
Ist das LBA auch Legeslative?

wacht das LBA langsam auf...

Für DMO-Versicherte gibt es einen Lichtblick:
Beitritt zum MFSD / DAEC
Ich habe davon bisher keine Kenntnis, dass ich dem DAeC beigetreten bin.
Ist wohl nur für Leute die nicht nur bei der DMO, sondern zugleich auch bei Facebook gemeldet sind.

Ach Leute, ich glaube mal, das ist hier ein "Streit" um des Kaisers Bart.
Ich habe grad mal bei mir nachgefragt: für mich ändert sich (erstmal) nichts.
Erst wenn Europol die Einhaltung von EU-VOen überwacht. Und das kann ja noch dauern...

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

18

Freitag, 1. Januar 2021, 10:54

Eddy,
Du bist als DMO-Versicherter auch Mitglied im

"Förderverein der Modellsportfreunde e.V. Wuppertal" .

Und wenn der sich dem Verband anschließt, bist Du darüber auch drin.

Grüße Stefan

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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19

Freitag, 1. Januar 2021, 11:47

Als DMO Mitglied ist man ab heute Mitglied Im DAeC.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

20

Freitag, 1. Januar 2021, 22:11

Habe heute mal den neuen Online-Kenntnisnachweis gemacht. Zur Anmeldung wird zwar auch ein Lichtbild und die Versicherung abgefragt, aber das lässt sich auch später noch nachreichen. Auf dem Nachweis wird das ohnehin nicht ausgedruckt. Warte nun ab, ob und wann die e-ID kommt - aber das soll ja bis Ende April spätestens erfolgt sein.