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1

Sonntag, 22. April 2018, 12:21

Probleme mit Hacker Antrieb

Hallo, heute Probelauf mit meinem neuen Modell gemacht.
Leider kommen Symptome vor die ich noch nie hatte.
Motor: Hacker A30-10XL VU
Regler: Hacker X-55-SB-Pro
Schraube APC-E 12x6
Akku : Hacker 3800 4s 20C
Alle 4 Teile neu, bzw. unbenutzt
Fernsteuerung: Graupner Hott
sollte eigentlich alles passen.
Nach 25 sec Testlauf bei Vollgas wurde der Motor plötzlich langsamer und fing an zu pulsen, mal schneller und mal langsamer aber nie so wie bevor er damit anfing.
Nach kurzer Pause neuer Test, gleicher Effekt nach ca. 10 sec.
Akku hatte nach Testläufen immer noch 30% Kapaztität
Regler wird verhältnissmäßig heiß.
Was kann das sein?
Regler defekt oder überlastet weil das Modell festgehalten wurde?
Wer kann helfen?
Grüße Klaus

2

Sonntag, 22. April 2018, 13:02

Regler ist mit 55A auch recht knapp bemessen.
Deine Combi zieht laut Hacker 52A.
Bei den derzeitigen Temperaturen also nicht unbedingt Vollgasfest.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

3

Sonntag, 22. April 2018, 13:23

Also größeren Regler?
Gibt es da auch preislich was gutes? Muß nicht unbedingt Hacker sin aber wenn möglich zuverlässig.

4

Sonntag, 22. April 2018, 13:26

Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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5

Sonntag, 22. April 2018, 20:33

Hallo.

@Velocosa

Wie officejet es schon geschrieben hat, der Regler ist zu klein.
Die Angabe bei Hacker mit 52A beziehen sich suf einer ACC 12x6,5, mit deiner APC 12x6 zieht der Motor noch mehr Strom, auch ist bei der Hacker-Combi ein 70A Regler angegeben ;) .
Ich vermute das Pulsen kommt vom Regler und/oder Akku weil der Strom zu hoch ist, oder die Spannung vom Akku unter Last einbricht (was ich weniger glaube).

Ich vermute wegen dem Starrprop soll der Motor in ein Motormodell rein? Wenn ja, dann dann wäre an 3S der APC 12x6 genau richtig, da läuft der Motor auch auf Dauer im grünen Bereich.
An 4S sollte der Prop max 11x6 groß sein, zumindest für ein Motormodell wo der Motor auf Dauer läuft. Der Motor sollte lau Hacker max für 15 Sek mit 650W belastet werden. Die Setups von Hacker sind für Segler gedacht, da läuft der Motor max 20Sek am Stück ;) .

An 4S und einer APC 12x6 wäre der A30-12XL die bessere Wahl gewesen.

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

6

Sonntag, 22. April 2018, 20:49

Hallo,

nimm doch mal nen kleineren Propeller und teste dann. Dann kannst zumindest eher unterscheiden, ob Überlast oder defekt.

Gruß,

Matthias
Früher war meine Meinung so bedeutsam, dass ich sie regelmäßig ungefragt mitgeteilt habe - heute ist sie so wertvoll, dass ich sie nicht mehr jedem anvertrauen kann.

7

Sonntag, 22. April 2018, 22:12

Hi Matthias,

Dein Spruch ganz unten ist cool !
Gruß, Jockel

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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8

Dienstag, 24. April 2018, 12:34

Hi,

zusätzlich sollte überprüft werden ob am Regler das richtige timing eingestellt ist.
Gruß Jürgen
jbsseiten

9

Dienstag, 24. April 2018, 12:55

gelöscht, weil falsch platziert. Sorry.
Gruß, Jockel

10

Mittwoch, 25. April 2018, 08:04

Wenn Du was mit einem starken BEC suchst, wär eventuell auch der Castle Creations Talon 90 was für Dich.
Für meine etwas kleineren Flieger nehm ich auch gern mal den D-Power Comet Steller ( Derkum Modellbau ).
In Deinem Fall würde ich den Comet 80 nehmen.
Lass Dir dann aber auch gleich die Programmier Card mitschicken.

Normalerweise sollte der Steller 10...20% mehr abkönnen als der Motor maximal verträgt!

Ich hatte auch nen 40A Hacker Steller in meiner Sebart Katana 30 drin ( Motor Hacker A30-14L ).
Seit der Umstellung auf eine Futaba FASSTest Funke funktioniert der Steller allerdings nicht mehr richtig.
Mit nem Talon 60 ging dann wieder alles.

11

Donnerstag, 26. April 2018, 08:22

Tschuldigung, war natürlich nicht der Talon 60, sondern der Derkum Comet 60!
Editieren war leider nicht mehr möglich.

12

Freitag, 27. April 2018, 19:04

Hallo, danke für die Antworten, habe mich jetzt auch mal versucht in der ecalc von Hacker zu versuchen.
Aber so richtig komme ich nicht klar.
Motor: Hacker A30-10XL VU
Regler: Hacker X-55-SB-Pro (War die Empfehlung die auf der Motorverpackung steht)
Schraube APC-E 11x7 (hatte mich verlesen)
Akku : Hacker 3800 4s 20C
Modell: Comic von Flywood
1350mm Spannweite
33,7dm Flügelfläche
Gewicht ohne Akku 1400gr
Akku 3800mamp 45 380gr
Schraube sollte nicht größer als 11" sein, sonst bekomme ich Probleme mit Platz.
Will einigermaßen flott unterwegs sein, Bodenstarts sollten auch möglich sein.
Liege ich komplett falsch mit dem Antrieb?
Was ist zu empfehlen.
Regler wird ja heute ein 70Amp empfohlen.
Würde ja gerne so 15min in der Luft bleiben.
Eventuell neuer Regler und 10x6er Schraube?
Oder gibt es da was passenderes?
Bin leider in Antriebsauslegung und Erfahrung nicht so bewandert, muß da wohl auch Lehrgeld bezahlen.
Würde mich über Anregungen freuen.

Klaus

13

Samstag, 28. April 2018, 00:56

Was hast Du denn mit dem Modell vor?

Im Drive Calculator ist nur der Hacker A30-10XL drin ohne VU - Mit dem habe ich gerechnet.
Ein Steller mit 55...60A sollte dabei eigentlich reichen.
Eventuell rühren deine Probleme auch von einer nicht funktionierenden Empfänger / Steller kombi her.
Hast Du einen Servo Tester?

Als Anfänger Trainer werden dir ca. 200...250W / kg reichen.
Das bedeutet bei rund 2kg einen Antrieb mit einer Leistung von 400W.
Du würdest dann bei 4 Zellen bei einem Strom von ca. 26A ... 30A landen.
Das bedeutet bei 3800er Akkus kommst Du auf etwa 8min Vollgas, was in der Praxis dann max um die 15min Flugzeit bedeutet.
Du willst flott unterwegs sein - Das bedeutet eine Luftschraube mit etwas höherer Steigung z.B. 10/8 Durchmesser zu Steigung.
Laut Drive Calc wäre das eine 10x7 - 10x8" APC Elektro Latte. Der Standschub wäre dann 2kg - 1,8kg, die Strahlgeschwindigkeit max. 129km/h

Für 3 d nimmt man üblicherweise eine Luftschraube im Verhältnis 2/1.
Dadurch wird die Endgeschwindigkeit etwas langsamer, man gewinnt aber Standschub um die langsamen Manöver mit Kraft fliegen zu können.
Das Modell darf aber dabei bei langsamer Fluggeschwindigkeit nicht zum Strömungsabriss neigen!!!
Dann reden wir aber von Leistungen um die 300...400W/kg.
Das wären dann >600W Eingangsleistung.
Der Vollgasstrom wird dann > 40A betragen.
Wodurch die Vollgas Flugzeit auf unter 6 min sinkt.
Dadurch wird die Endgeschwindigkeit etwas langsamer, man gewinnt aber Standschub.
Für dein Modell wäre das eine 11x6 bis 11x7" Latte, wobei bei Dauervollgas die 11x7 schon ausßerhalb der Spezifikation liegt.
Der Standschub wäre um die 2,5kg, die Strahlgeschwindigkeit 110km/h.
Für richtig schnelle Modelle nimmt man üblicherweise Luftschrauben im Verhältnis um 1/1.
So etwas halte Ich bei deinem Modell für nicht passend, weil es ein recht dickes Profil hat, das bei höheren Geschwindigkeiten stark bremsen dürfte.

Das bedeutet am Ende, es kommt stark darauf an was Du mit dem Modell vor hast.
Die Gesamtflugzeiten sind halt mal so geschätzt, es kommt eben sehr darauf an wie der Pilot mit dem Gasknüppel umgeht.
Bei einfachen Modellen flieg ich immer mal 4 bis 5 min und guck dann wieviel aus dem Akku raus ist.
Dann kann man in etwa abschätzen wie lange man fliegen kann.
Dann wird ein Timer auf den Gasknüppel programmiert der bei 0 Alarm schlägt.
Als Landereserve würde ich dann immer mindestens 2 min im Akku lassen.
Bei größeren Modellen kann man eine Spannungs und Kapazitätsüberwachung per Telemetrie machen,
der ab einer bestimmten Spannung, bzw. mAh Entnahme aus dem Akku Alarm schlägt.

Da Du den Motor ja schon hast, müsstest Du eigentlich nur noch eine passende Elektro Latte für den Motor und deinen Flugstil suchen.
Drive Calculator ist da mal ein guter Anfang.
Am Ende sollte man aber am realen Modell noch mal Messungen durchführen um die berechneten Werte zu verifizieren.

Bei Steller nimmt man üblicherweise einen der 10..20% mehr leisten kann, als der Motor maximal! verträgt.
Das macht man deshalb, weil im Einschaltmoment ein sehr hoher Strom fließt, auch wenn der Antrieb im Normalbetrieb weit unter dieser Grenze bleibt.

Hier im Forum werden Dir das einige sicher noch besser vorrechnen können im Prinzip sollte es aber schon mal der richtige Weg sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (28. April 2018, 08:14)