21

Dienstag, 30. Mai 2017, 23:09

Hallo Thomas,
ich frag mal beim Albert nach ob er die STLs noch hat , is ja schon eine weile her , wenn er sie noch hat ,frage ich nach ob er zwei Scheiben in Eisen Sintern könnte. Dann wirds langsam Interesant, dann kann man noch für die Spulen Pulvereisenkerne anfertigen und so eine Yasa Maschine draus machen. Spulen waren einfache ,flache Trapezspulen die ohne überlappung nebeneinander liegen. So hat man keine Wickelköpfe die nicht so leicht zu händeln sind und sie sind für die Yasa Maschine geeignet.

Happy Amps Christian

22

Mittwoch, 31. Mai 2017, 22:23

Das geht? Und laeuft? Wuerde mich sehr interessieren.
Die Bilder waren ja nur mit Kunststoff.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

23

Freitag, 2. Juni 2017, 20:31

Hallo Thomas,
hab dir einen packen Dateien per e-mail gesendet. Sag mal bescheid ob die mitgekommen sind.

Happy Amps Christian

24

Samstag, 3. Juni 2017, 00:43

Hab leider nichts bekommen. ;(
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

25

Samstag, 3. Juni 2017, 16:29

Hallo Christian,
Mail angekommen. Danke dir. Lese mich da gerade mal ein. Mit Scheibenlaeufern hatte ich noch nie was gemacht.
Ist ein sehr interessantes Thema. Insb. der absolute Sanftanlauf in dem von dir verlinkten Video ist top.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

26

Sonntag, 4. Juni 2017, 18:00

Auch wenn ich kein Elektriker bin: sieht interessant aus.

Ich sehe das im Moment eher als Experimental- und Machbarkeitsstudie. Hab ich mich verguckt? Eine Leistung von 100W bei 7000rpm und 260g Gewicht. Das Gewicht muss da mE noch deutlich runter oder die Wattzahl deutlich rauf (bzw beides). Irre ich mich? Falls ich mich nicht verguckt hab, wäre das doch sonst deutlich über dem Leistungsgewicht derzeitiger BL-Außenläufer.

Aber Thomas hat mit dem Sanftanlauf auf jeden Fall Recht.
Gruß, Jockel

27

Sonntag, 4. Juni 2017, 18:22

Hi,
klar ist die Leistungsdichte so nicht der Hit. Mit ein paar kleinen Änderungen die aus der Maschine eine Yasamaschine machen steht man aber ganz anders da, dann bewegt man sich im selben Boot. Andererseits kann natürlich ein Motor der ganz ohne Reluktanzmomente läuft für andere Aufgaben wie geschaffen sein. Für Glasfaserziehanlagen habe ich erst alte Scheibenläufer die noch mit Bürsten bestückt waren auf Brushless Scheibenläufer umgestellt . Hier sind allerhöchste Drehzahlkonstanz und quasi Rippelfreies Laufen besonders wichtig um die Fasern bei hohen Ziehgeschwindigkeiten auch mit der geforderten Präzision zu ziehen .
PS: Helmut,
habe Dir die pfd zum Siemensmotor zugesendet ,gab aber die Tage ein paar Probleme mit dem Netz bzw. mit unseren Wlan Kisten und so weis ich nicht ob es bei dir angekommen ist.

Happy Amps Christian

haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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28

Sonntag, 4. Juni 2017, 18:48

Hallo,

vielleicht auch mal daran denken:
In der (professionellen) Technik wird bei E-Motoren stets die Ausgangsleistung angegeben, weil man diese -zusammen mt der Drehzahl- für die Dimensionierung eines Antriebs braucht.
Im Modellbau wird prakt. immer die Eingangsleistung angegeben. Vermutlich, weil diese leichter zu messen ist, und -da höher- mehr "hermacht". Oder ?
Die meisten Modellbauer messen ja auch Ruderausschläge in Millimeter statt in Grad...

@Christian
Danke für die mail.

Gruß,
Helmut

29

Sonntag, 4. Juni 2017, 19:02

Möchte nicht missverstanden werden: ich möchte CHx Leistung hiermit keinesfalls schmälern, finde sie so oder so recht interessant. Und von Entwicklungsarbeit würde ich nie das letzte Quäntchen Leistung erwarten, es sei denn, das war ihr Ziel.

Aber die Frage ist doch berechtigt: ist zu erwarten, damit nach entsprechender Bearbeitungszeit noch mehr Leistung zu erwarten oder sind die hiermit verbundenen Zeile ganz andere? Etwa 100W bei sagen wir 50g wären, glaube ich, derzeit mit konventionellen BL-Aussenläufern machbar. Darf man also erwarten, dass wir hiermit (bei der 3D-Kunststoff-Konstruktion) in Regionen kommen, die dem zumindest so nahe kommen, dass die Vorteile der Konstruktion sichtlich überwiegen? Wenn das so zu erwarten wäre, bin ich sicher, wäre fast jeder happy und gern bereit, diese Zeit, die dafür nötig ist, noch zu warten. Ich jedenfalls würde mich darüber freuen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (4. Juni 2017, 19:13)


haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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30

Sonntag, 4. Juni 2017, 21:03

Hallo Jockel,

mal ein paar Zahlen:

Für Modell-E-Motoren wird oft eine ungefähre Leistungdichte (früher "Leistungsgewicht") von etwa 3 - 3,5 W/gr genannt. Also z.B. bei einem 30 gr-Motor eine Leistung von ca. 90 - 105 W; wobei meistens nicht klar gesagt wird, welche Leistung in welchem Betriebspunkt zugrunde liegt.

Für den Siemens-E-Flug-Motor
(https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&…Fp6oUf0GtgqUiJw)
werden 5kW/kg = 5 W/gr angegeben (im factsheet sogar noch ein wenig mehr). Das dürfte nicht "geschönt" sein, aber ob im Gewicht auch das erforderliche Kühlsystem enthalten ist, wird nicht gesagt. Auch bei Verbrenner-Flugmotoren (manntragend) muß man immer aufpassen, was zum reinen Motor noch an Gewicht für Zusatzaggregate dazu kommt.

Auch ich sage das, ohne jemand auf die Füße treten zu wollen....

Gruß,
Helmut

PS. Je kleiner ein Motor, desto schwieriger ist es, auf hohe Wirkungsgrade zu kommen

31

Sonntag, 4. Juni 2017, 21:13

Hallo Helmut,

danke Dir für diese interessanten Infos und Erklärungen. Der Link ist ebenfalls sehr interessant und die Leistung der Siemens Ingenieure ein Highlight der Luftfahrt, denke ich. Im Link gibt es einen weiteren, der sehr schöne Bilder der Extra, mit der diese Flüge gemacht wurden, zeigt und vieles mehr.
Gruß, Jockel