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1

Freitag, 22. Juni 2018, 13:56

Innenläufer Yuki Rhodium -Wer kennt diesen Motor?

Moin!
Ich habe aus meinem geschroteten Yuki Rhodium (PNP) diesen Innenläufer (obiger auf 1. Foto -Direktantrieb) gerettet und würde ihn gern anderweitig verbauen. Kennt jemand den Motor bzw. kann mir Daten dazu nennen? Herr Yuki hat das leider bis heute nicht hinbekommen. Der Motor hat einen Außendurchmesser von 28mm bei einer Länge von 57mm. Auch zur verbauten Klappluftschraube fehlen mir leider Daten. Konnte nur messen, dass dieser ca. 245 mm Durchmesser hat (s. Fotos), Steigung unbekannt. Ich weiß noch nicht mal, ob der Prop zum Motor passt. Im Flug hat sich der Klapppropeller übrigens trotz eingelegter Motorbremse nicht angelegt (Regler: Wasabi Eco 30A). Darf man beim Einstellen des Gaswegs am Sender den Gasknüppel nicht bis auf Anschlag herunter ziehen? Ich hatte mal in einem Beitrag zu einem anderen Antrieb hier im Forum so etwas gelesen. Da war die Rede davon, dass man den Gasknüppel beim Einstellen/ Anlernen nur bis etwa 20% herunter ziehen darf. In der Anleitung zu meinem Wasabi steht davon jedoch nichts. Zur Not müsste ich auf die O-Ring-Variante von Reisenauer ausweichen.
Gruß, Sven
»Nordseegler« hat folgende Bilder angehängt:
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grmpf

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2

Freitag, 22. Juni 2018, 14:40

Im Flug hat sich der Klapppropeller übrigens trotz eingelegter Motorbremse nicht angelegt (Regler: Wasabi Eco 30A). Darf man beim Einstellen des Gaswegs am Sender den Gasknüppel nicht bis auf Anschlag herunter ziehen? .... Da war die Rede davon, dass man den Gasknüppel beim Einstellen/ Anlernen nur bis etwa 20% herunter ziehen darf.

Frei nach Radio Eriwan: Es kommt darauf an. :)
Es gibt Regler, bei denen die Bremse über nur einen Menüpunkt aktiviert wird und man den Gasweg komplett von 100% bis 0% mit dem Gasknüppel einlernt.
Ich habe aber auch andere Regler (z.B. von YEP), bei denen wird zwar über das Menü die Bremse generell aktiviert, wenn man aber den Gasweg einlernt, dann darf man den unteren Punkt, wie von Dir beschrieben, nur bei ca. 20% setzten. Wenn man dann beim Fliegen unter diese 20% kommt, dass weiß der Regler, dass jetzt eine Bremse gewünscht wird und aktiviert diese. So arbeitet dann die Bremse aktiv gegen den Luftstrom, der den Propeller weiter drehen will.
Was bei Dir gilt, sollte in der Anleitung des Regler stehen - so zumindest die Theorie. ;)
Ggf. hilft halt nur ausprobieren. Lästig, aber Du wirst dabei kaum was kaputt machen.
Grüße

Harald

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grmpf« (22. Juni 2018, 15:15)


3

Freitag, 22. Juni 2018, 15:12

Hallo Harald,
das Eigenartige ist, dass die Motorbremse "am Boden" sichtlich funktioniert. Es ist eine deutlich reduzierte Motornachlaufzeit erkennbar, wenn die Motorbremse aktiviert ist. In der Luft hat man dann den Eindruck, die Bremse sei nicht eingeschaltet. Ich kenne es auch so, dass bei Kurzschluss (zusammenhalten der 3 Phasen, natürlich bei abgezogenem Regler) des Motors der Kraftaufwand beim händischen Durchdrehen der Motorwelle erheblich größer wird. Das konnte ich bei diesem Motor überhaupt nicht feststellen. Kann das mit der geringen Polzahl von Innenläufern zusammen hängen?
Du hattest geschrieben, dass man bei Ausprobieren nichts kaputt machen kann. Naja, Propellerbruch kann es bei der Landung ja schon geben. Und da ich keine Daten zum Propeller habe...
Gruß, Sven

grmpf

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4

Freitag, 22. Juni 2018, 15:20

Da bleibt die Frage, wie stark die Bremse eingestellt ist. Bei manchen Reglern kann man das in 2-3 Stufen einstellen. Bei den schwachen Stufen ist dan u.U. nicht stark genug, um gegen den Fahrtwind anzukommen. Bei starken Stufen kann man dagegen bei Klapppropellern ein richtiges "Klack" hören, wenn die Bremse den Propeller stoppt und die Latten-Hälften beim Zurückklappen an den Rumpf stoßen.
Schau auch nochmal bei Deinem Propeller, ob da nicht nahe der Befestigungsstelle die typischen Zahlen stehen wie 9,5x6. Das wären dann die entscheidenden Daten.
Grüße

Harald

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grmpf« (22. Juni 2018, 20:25)


5

Freitag, 22. Juni 2018, 17:31

Bei dem Regler kann man leider nur wählen zwischen Motorbremse an oder aus. Stufen sind nicht vorhanden. Die Propellerdimension steht leider nicht drauf, das ist ja das dumme. Kann man die Steigung irgendwie messen oder abschätzen? Auch habe ich inzwischen den Verdacht, dass die (mündliche) Angabe des Herstellers, dass ein 3s-Akku in den Flieger gehört, nicht zutreffend ist. Habe nämlich auf einer Händlerseite https://www.rc-terminal.de/YUKI-MODEL-RH…r-Regler-Servos einen Hinweis darauf gefunden (ziemlich weit unten wird ein 2s (!)-Akku empfohlen). Würde auch erklären, warum der Motor nach dem Absturz heiß war und der Segler beim Start wie von der Tarantel gestochen Schub hatte. Das wäre nun wirklich nicht mehr lustig, wenn der Hersteller nicht wissen sollte, welcher Akku in sein Modell gehört. Es kann natürlich auch ein Irrtum des Händlers vorliegen, glaube ich aber fast nicht mehr. Ich habe jetzt mal ein paar Händler angemailt und um Auskunft gebeten. Mal sehen, ob sich einer bekennt.
Hat jemand den Yuki Rhodium, oder hatte jemand den Vogel mal und kann mir mit den Daten weiter helfen?
Gruß, Sven

6

Sonntag, 24. Juni 2018, 10:10

Also bei http://www.pp-rc.de steht, das es sich um einen AL2857 handelt.
Wieviel Umin/V der hat, steht da leider nicht.
Von den Propeller Abmessungen her dürfte das eine 9,5x6" Latte sein, 5" Steigung wären auch möglich.
Das wär so was, was man für so ein Modell einsetzen dürfte.
Da der Strom ja nicht über 30A haben darf könnte man mit diesen Werten mit dem Drive Calculator ein wenig rum spielen.
Ich würde auch meinen, das da ein 2S Akku reinpassen dürfte - Wird ja auch beim Zubehör empfohlen.
Der Antrieb wird wohl in einen Leichtwindsegler mit max. 1kg Gewicht passen.

Man könnte ja auch mal einen Propeller mit bekanntem Durchmesser und Steigung z.B. 9x5" drauf bauen und dann mal die Werte ( Strom, Drehzahl und Standschub ) messen!

Bei der Steigung könnte man auch mal einen bekannten Propeller anhalten, die Steigung vergleichen und dann mal grob abschätzen.
Auf 1" Genauigkeit kommt man da eigentlich immer hin.

Viele meiner Aussagen beruhen auf Annahmen und Überschlagwerten, sind also kein Evangelium.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (24. Juni 2018, 10:43)


7

Sonntag, 24. Juni 2018, 11:35

man könnte vieles :)
das hier
Standschub ) messen!

aber sicher mal ganz zum Schluß, wenn überhaupt......

Auf Yuki vertrauen und auf Daten warten, mit denen man auch noch was anfangen kann, gehört n.m.E. in die gleiche Kategorie.
Wer weis schon, wer den Motor wirklich herstellt ? Auf wirklich verlässliche Daten, kann man bei vielen Herstellern lange Warten.
Da kommt oft nur viel schwammiges rüber. :(


Schau mal durch das Lagerschild, ob du auf dem Rotor die Magnete (Pole) erkennst. Ich vermute 4
Dann nimmst ein paar Messwerte auf. Unilog ist hier bewährt, aber auch die Datenaufzeichnungen einiger Fernsteuerhersteller eignen sich.

2 Leerlaufmessungen mit 2 verschiedenen Spannungen
3 Lastmessungen mit einer Spannung und unterschiedlichen Lasten
für jede Messung Spannung Strom und Drehzahl zeitgleich! erfassen.
Alles in den Drive Calc eingeben und dann hat man ein verlässliches Bild ;)
bis bald Maik

8

Sonntag, 24. Juni 2018, 14:08

@wkrug:
Ich hatte den Klapp-Propeller mal neben eine starre 9x5 gehalten. 9,5x6 könnte tatsächlich hinkommen. Strom und Spannung bei montierter Starrluftschraube messen, das kriege ich hin. Aber: ist der Standschub nicht eher zweitrangig? Ist ja kein 3D-Flieger, mit dem man torquen will. Ich kenne mich mit dem Drive Calc nicht wirklich aus. Kann man mit den bekannten (mageren) Daten im Drive Calc weiter kommen? Bzw. kannst du mir da weiter helfen?

@flymaik:
Ich habe mal durch das Lagerschild gesehen: Auf dem Rotor sind keine Nuten o. Ä. zu erkennen, aus denen man die Polzahl ableiten könnte. Scheint ein durchgehendes Teil zu sein. Das würde doch eigentlich heißen: 2 Pole? Oder kann man auf einem durchgehenden Rotor mehr als 2 Pole realisieren? Mein Sender ist alt (Futaba T7C), hat daher leider von Datenaufzeichnungen noch nichts gehört. Den Unilog kenne ich noch nicht. Habe gerade mal danach gegoogelt. So wie es aussieht, müssten wohl Empfänger und Regler telemetriefähig sein? Dann müsste ich alternativ die Daten manuell aufnehmen, d. h. Zangenstrommesser, Multimeter für die Spannung und dabei die Drehzahl messen. O.K., könnte mit Helfer klappen.
2 Leerlaufmessungen mit 2 verschiedenen Spannungen

3 Lastmessungen mit einer Spannung und unterschiedlichen Lasten
Wie müssen die Leerlaufmessungen durchgeführt werden? Ohne Prop und mit "Halbgas"? Bei Vollgas würde der Motor ja wahrscheinlich überdrehen, oder? Mit verschiedenen Spannungen meinst du jeweils 2s bzw. 3s?
Und mit den Lastmessungen meinst du jeweils "Vollgas" mit drei verschieden großen Propellern? Und das jeweils mit 2s und 3s?

Wenn ich die Werte ermittelt habe, könntest du mir dann mit der Eingabe in Drive Calc weiter helfen. Ich stamme noch aus der Methanoler-Zeit (also Vorsteinzeit ;( ) und bin im Umgang mit diesem "neumodischen Kram" leider nicht so vertraut. Könnte man nicht auch nur mit der vorhandenen Klappluftschraube je an 2s bzw. 3s Strom, Spannung und Drehzahl im Leerlauf und Lastbetrieb messen und die Werte in Drive calc eingeben? Motor und Prop sollen ja zumindest zusammen gehören. Oder wäre die Datenbasis dann zu wackelig?


Ich danke euch jedenfalls bis hierhin schon mal für die Hilfe. So lernt man immer wieder etwas neues dazu!
Gruß, Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nordseegler« (24. Juni 2018, 14:20)


9

Sonntag, 24. Juni 2018, 14:47

ist der Standschub nicht eher zweitrangig?

sogar 5rangig und höher :D ;)
Auf dem Rotor sind keine Nuten o. Ä. zu erkennen, aus denen man die Polzahl ableiten könnte. Scheint ein durchgehendes Teil zu sein. Das würde doch eigentlich heißen: 2 Pole?

muß nicht zwingend. es kann auch ein dünnwandiges Metallrohr übergeschoben sein, um die Fliehkräfte der Magneten aufzunehmen.
Die Polzahl ist ausschlaggebernd, wenn man mit eine brushless Sensor die Drehzahlen ermitteln möchte.
Die Version ist halt etwas entspannter.
Bei optischer Messung brauchts halt Tageslicht oder Licht aus einer Gleichstromquelle. Ist halt nicht in jedem Bastelkeller Standart. aber z.Z. ist's ja lange hell :shine:
Wie müssen die Leerlaufmessungen durchgeführt werden? Ohne Prop und mit "Halbgas"? Bei Vollgas würde der Motor ja wahrscheinlich überdrehen, oder?

Generell sind alle Messwerte bei Vollgas abzunehmen. Da der Motor schon im Direktantrieb eine 9"Schraube dreht, kann man davon ausgehen das er die, für viele Motoren magische Grenze von 50000 u/min nicht überschreitet.
Mit verschiedenen Spannungen meinst du jeweils 2s bzw. 3s?

In deinem Fall ja. die Akkus bitte voll laden. Es geht darum eine möglichst stabile Spannung zu haben, sonst werden die Ergebnisse im DC zu ungenau.
Bei der Leerlaufmessung ist das aber noch nicht so tragisch.
Wenn ich die Werte ermittelt habe, könntest du mir dann mit der Eingabe in Drive Calc weiter helfen.

Ja, selbstverständlich. Es gibt aber auch eine verständliche Anleitung dazu
Den Unilog kenne ich noch nicht. Habe gerade mal danach gegoogelt. So wie es aussieht, müssten wohl Empfänger und Regler telemetriefähig sein?

Braucht es nicht. Der Unilog schreibt die Werte auf eine Speicherkarte
Dann müsste ich alternativ die Daten manuell aufnehmen, d. h. Zangenstrommesser, Multimeter für die Spannung und dabei die Drehzahl messen. O.K., könnte mit Helfer klappen.

Für ein gutet Team und den Hausgebrauch reicht das vorerst auch.
für die Leerlaufmessung machst dir halt eine Acrylglasscheibe mit einem dunklen Klebebandstreifen quer drüber. Optische Drehzahlmesser brauchen das hell/dunkel.
bis bald Maik

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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10

Sonntag, 24. Juni 2018, 19:17

Hallo,

mit dem Unilog muß man nicht unbedingt auf eine Speicherkarte schreiben. Es gibt auch den "live"-Modus, in dem man auf dem "UniDisplay" die Daten ablesen kann. Das UniDisply ist ohnehin fast zwingend (zur Konfiguration des Unilogs). Leider ist das UniDisplay etwas klein (wohl aus Kostengründen); wenigstens ich muß das mit der Lupe ablesen...

Bei SM-Modellbau gibt's alternativ zum optischen Drehzahlsensor auch einen magnetischen Sensor (incl. der nötigen Magnetchen), oder einen elektronischen Sensor (bei dem ich etwas Bedenken habe -hab's aber noch nicht probiert). Bei diesen beiden Sensoren gibt's kein "Umweltlicht-Problem".

Magnet-Sensoren ("Eigenkonstruktion") verwende ich seit vielen Jahren mit bestem Erfolg. Die Magnetchen sind so klein und billig, daß sie oft im Modell oder am Motor dranbleiben können. Kosten für (Sensor + Magnetchen) < 5 Euro.
Wer kein Unilog hat: Viele Multimeter haben auch einen Frequenz-Messbereich (da muß man dann noch umrechnen von Hz => Upm).

Gruß,
Helmut

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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11

Sonntag, 24. Juni 2018, 20:41

Ziemlicher Aufwand für einen Motor der wahrscheinlich keine 25€ wert ist, verrennt Ihr Euch nicht ein bisschen?
Grüße,
Heiko

12

Sonntag, 24. Juni 2018, 21:12

Hallo Heiko,
wo bekommt man denn einen entsprechenden Innenläufer für einen 1000Gramm-Thermiksegler für 25,-? Wäre ja wirklich eine denkbare Alternative...
Gruß, Sven

13

Sonntag, 24. Juni 2018, 21:14

Zitat

Ziemlicher Aufwand für einen Motor der wahrscheinlich keine 25€ wert ist, verrennt Ihr Euch nicht ein bisschen?

Wenn man die Messgeräte nur für diesen einen Motor anschafft hast Du sicher recht.
Wenn man sich allerdings länger mit Elektroflug beschäftigt ist die Anschaffung eines Drehzahlmessers und eines Amperemeters sicher kein Luxus.

Die Standschub Messung hab ich deshalb vorgeschlagen um in etwa das maximale Modellgewicht abschätzen zu können.

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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14

Sonntag, 24. Juni 2018, 22:12

Hallo Heiko,
wo bekommt man denn einen entsprechenden Innenläufer für einen 1000Gramm-Thermiksegler für 25,-? Wäre ja wirklich eine denkbare Alternative...
Gruß, Sven


Wofür muß es ein Inrunner sein? Laut Beschreibung der Händler ist Dein Motor ein gekapselter Außenläufer.
Da gibt es bei HK die GliderDrive Serie mit brauchbaren Motoren.
Grüße,
Heiko

15

Sonntag, 24. Juni 2018, 22:23

Hallo Heiko!
Inrunner deshalb, weil es im Rumpf extrem eng zugeht. In meinem zweiten war ein 28er-Außenläufer (sonst auch ohne Angaben) verbaut, bei dem bereits zwei Anschlussleitungen durch die Glocke durchgescheuert waren. Ich müsste mich schon sehr irren, aber der von mir als Innenläufer bezeichnete Innenläufer ist meines Erachtens nach auch ein Innenläufer. Der Rotor mit Permanentmagnet(en) sitzt auf der Achse, der Stator mit seinen Spulen ist fix. Aber vielleicht ist ein gekapselter Außenläufer ja tatsächlich eine Alternative. Kannst du da einen von HK empfehlen? Müsste wie gesagt max. 28mm Durchmesser haben und einen 1000Gramm-Thermiksegler bewegen können.
Gruß, Sven

16

Montag, 25. Juni 2018, 09:49

Ziemlicher Aufwand für einen Motor der wahrscheinlich keine 25€ wert ist, verrennt Ihr Euch nicht ein bisschen?

Wieso sollte man das vom Motorpreis abhängig machen?
Die Vermessung ist in einer halben Stunde durch. Wenn Sie halbwegs verlässlich ist kann man sie auch hochladen lassen.
Dann haben alle was davon. Dir Foren sind voll von ," hilfe mein Motor ist nicht gelistet" :(
Wenn man sich allerdings länger mit Elektroflug beschäftigt ist die Anschaffung eines Drehzahlmessers und eines Amperemeters sicher kein Luxus.

Luxus ist das sicher nicht, eher Pflicht wenn man nicht weiter im Nebel rumtappen will.
Ausser, man mag unliebsame Überraschungen. :(
Die Standschub Messung hab ich deshalb vorgeschlagen um in etwa das maximale Modellgewicht abschätzen zu können.

Ungenauer geht es kaum. Welches Verhältnis schwebt dir vor? Mit geringerer Steigung erhöht zwar sich der Standschub, aber die Strahlgeschwindigkeit nimmt ab. Für den tollen Schub, dümpelt dann der Vogel am Abriss umher. :(
Für sowas braucht's schon einen präziseren Prüfstand, der u.a den Luftschraubenstrahl im Abgang nicht groß beeinflusst
Tischkanten, oder die Wand hinter der Werkbank, sind da nicht sehr hilfreich.
Mit zunehmenden Durchmesser/ Steigungsverhältnis Arbeiten die Blätter mehr am Abriss. Damit wird es nicht besser.
Kurzum : viel Aufwand für wenig Brauchbares. Aber gut für den Stammtisch :)
Die Eignung kann man besser über die Leistung und die möglichen Luftschrauben bestimmen.
Laut Beschreibung der Händler ist Dein Motor ein gekapselter Außenläufer.

Papier ist geduldig und die Fotos zeigen eindeutig, das es sich nicht um einen gekapselten AL handelt.
bis bald Maik

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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17

Montag, 25. Juni 2018, 11:53

Aber vielleicht ist ein gekapselter Außenläufer ja tatsächlich eine Alternative. Kannst du da einen von HK empfehlen? Müsste wie gesagt max. 28mm Durchmesser haben und einen 1000Gramm-Thermiksegler bewegen können.
Gruß, Sven

Hi,

leider nicht von HK sondern vom Schweighofer als Verkäufer von Staufenbiel/HH-Artikeln: -> Dymond X-MAX X28-L
Dierekte Erfahrung mit dem Motor kann ich leider keine bieten, habe aber einen größeren Bruder in einem meiner E-Segler im Einsatz und kann nichts negatives darüber sagen. ~250W Eingangleistung sollten für einen Segler mit 1kg Gewicht gut reichen. ;)
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
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Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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18

Montag, 25. Juni 2018, 15:23

Zitat von »heikop«
Ziemlicher Aufwand für einen Motor der wahrscheinlich keine 25€ wert ist, verrennt Ihr Euch nicht ein bisschen?


Wieso sollte man das vom Motorpreis abhängig machen?
Die Vermessung ist in einer halben Stunde durch. Wenn Sie halbwegs verlässlich ist kann man sie auch hochladen lassen.


Weil der TE das ganze Messequipment erst mal anschaffen muß, Wenn er es hätte würde er sicher nicht so einen Thread aufmachen.

Du solltest nicht von Deinem Gerätepark ausgehen, nicht jeder hat alles nötige rumliegen.
Grüße,
Heiko

19

Montag, 25. Juni 2018, 15:34

Hallo Harald,
vielen Dank für den Tipp mit dem gekapselten Außenläufer vom Schweighofer. Das wäre eine denkbare Alternative. Ich muss mal sehen, ob der noch in den Rumpf passen würde, hat ja vorn über 29 mm Durchmesser. Mein Innenläufer hat nur 28 mm, sollte aber gehen. Und vom Schwerpunkt her muss ich auch mal schauen.
Zunächst werde ich aber mal die von Maik vorgeschlagenen Teststandläufe durchführen. Ist auch die günstigere Lösung. Und den Innenläufer zu entsorgen wäre ja zu schade.
Gruß, Sven

20

Montag, 25. Juni 2018, 16:00

Hallo,

keine Sorge, schreib nur noch dieses eine Mal. Lese hier fleissig mit, interessant.

Wenn ich 1kg Modellgewicht lese und manches andere hier, bei Topmodel CZ (zB auch via Voltmaster zu haben) für einen bis 1.4kg Segler ein an 3s max 340Watt gekapselter AXI AL als geeignet genannt wird, der HK Renner dafür angeblich ca 850 Watt (übertrieben, wie dort so oft) haben soll, frage ich mich einiges. Der AXI Longnose reicht laut Angabe zum BL sogar für Segler bis 1.7kg. Selbst wenn ich die HK Leistungsangaben schlicht halbiere, ist das noch mehr, als offenbar nötig. Allerdings halte ich Daten zu AXI BL auch für deutlich valider. Die Kosten, beim benannten Typ, als "Longnose" das Dreifache des 25 Euronen Teils, aber passen ohne weitere Frage. Rechne ich die Zeit mit Stundenlohn, die für andere Lösungsoptionen vergeht, scheint mir Heikos Frage durchaus nachvollziehbar. Will aber keinen verprellen, hab selbst lange genug so gehandelt - jeder wie er mag.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. Juni 2018, 16:17)


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