Kebmo

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1

Freitag, 18. Oktober 2002, 14:04

Re: Wirkungsgrad berechnen


Hallo Karsten!
Zunächst würde mich interessieren, wie Deine Meßmethode aussieht?! Ist das eine Zugwaage? Wie sitzt der Motor am Hebel? Drückt der Hebel auf die Waage (Küchenwaage?) ?

Zur Berechnung: Bis auf die Einheit hinter "0.05cm" kann ich nix entdecken. Sollten wohl Meter sein, gell ;)

Mich interessiert Deine Methode zur Bestimmung der Ausgangsleistung (Waage, Hebel,...).

Gruß
HeikoLetzte Änderung: Kebmo - 18.10.02 14:04:06
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2

Freitag, 18. Oktober 2002, 14:09

Re: Wirkungsgrad berechnen


Hi Karsten!

Ich wuerde sagen, dass Deine Rechnung stimmt[ok] Ob die Messung stimmt kann ich naturgemaess nicht sagen, da kann man ja offensichtlich auch mit grossem Aufwand einiges falsch machen...

Bis auf ganz kleine Abweichungen (wahrscheinlich rundungsbedingt) komm ich bei Plettenberg auch hin. Das Moment ist offenbar in 1/100 Nm angegeben.


Gruss
Roland
Erst studieren dann probieren!

KC

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3

Freitag, 18. Oktober 2002, 14:26

Wirkungsgrad berechnen


Hallo,
durch den Wirkungsgrad Fred bin ich auf die Seite von Fa Plettenberg gekommen und habe auch das Datenblatt
zum Freestyle
gefunden. Darin wird auch der Drehmoment angegeben. Mit den Angaben müsste man die Wellenleistung und den Wirkungsgrad nachvollziehen können. Aber ich rechne jetzt seid 2 Tagen rum,
und kommen auf kein vernünftiges Ergebnis.

Ich möchte vor allem wissen, ob ich den Wirkungsgrad für meine Messungen korrekt berechne. Beispiel: Meine Waage zeigt bei 5000 U/Min am 5cm langen Hebel 80g an

Elektrische Leistung (Pin) ist 7V x 4A = 28 Watt

Kraft = 0,08 kg x Erdbeschleunigung 9,81 = 0,78N

Drehmoment= 0,78N x0,05m (Hebel) = 0,039Nm

Wellenleistung (Pw) = 5000 u/min x 0,039Nm x 0,1047 (Winkelgeschw. 2PI/60)  = 20,4 Watt

Wirkungsgrad (%) = 20.4W (Pw) / 28W (Pin) x100 (%) = 72,9 %

Erste Frage ist, ist das so korrekt? Und zweitens, warum sind die Angaben vom Freestyle so nicht nachvollziehbar?

Viele Grüße
Karsten
Letzte Änderung: Karsten Camlott - 18.10.02 14:26:15

KC

RCLine User

Wohnort: D-30823 Garbsen (Hannover)

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4

Freitag, 18. Oktober 2002, 14:50

Re: Wirkungsgrad berechnen


Hallo,
könnte es dafür einen plausiblen Hintergrund geben? Wenn ich mir einen Motor kaufen möchte und solche Messwerte bekomme, könnte ich diese Werte vergleichen. Aber nicht, wenn der eine mit 1/100 andere
wieder in 1/1000 (Nmm)  angibt. Auf Faktor 100 bin ich gar nicht gekommen, damit stimmen die Werte tatsächlich. Ich hatte Faktor 1000 auch ausprobiert, falls jemand in g statt kg rechnet.

Das mit dem cm hab ich schnell mal geändert. Ich messe, wie es in der elektro-Modell 3/2002 beschieben ist. Also der Motor ist in seiner Achse drehbar gelagert und an der Achse ist ein Hebel, welcher
bei exakt 5cm auf eine Digitalwaage drückt. Spannung messe ich direkt am Controller, Strom über eine Shunt und Drehzahl an der Bremsscheibe. Eine gute Beschreibung
eines Motortester
gibt es bei Peter Roter. Sieht bei mir natürlich nicht so schön aus und ist auch nur für kleine Leistungen ausgelegt. An einigen mini-LRK (gewickelt für Slowfly Props) haben wir
maximalwerte zwischen 67 und 70% gemessen, dass hatten wir auch so in etwa erwartet.

Das die Berechnungen stimmen, beruhigt mich. Ob die aufgenommen Werte stimmen und langfristig nachvollziehbar sind, daran wird weiter geforscht und optimiert. Ich hoffe, dass ich mal einen vermessenen
(kleinen) Motor bekommen, um Rückschlüsse auf die Genauigkeit zu bekommen.

Danke schon mal und viele Grüße
Karsten

Letzte Änderung: Karsten Camlott - 18.10.02 14:50:39

Frank_Schwaab

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Wohnort: Schönste Stadt am Rhein

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5

Freitag, 18. Oktober 2002, 18:07

Re: Wirkungsgrad berechnen


Hallo Carsten
Eta Werte vom Mini LRk mit 67-70 % liegen verdammt nah an der Realität, hat auch so ein nahmhafter Hersteller so gemessen. Von daher dürfte der Freestyle Wert auch nicht so verkehrt sein.
Gruß Frank

haschenk

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6

Freitag, 18. Oktober 2002, 20:42

Re: Wirkungsgrad berechnen


Hi,

ich habe jetzt gerade an einem "Micro-LRK" (190er-Prototypen-Bleche v. torcman)Wirkungsgrade bis 79% gemessen. Auch wenn man einen gewissen Meßfehler annimmt, sind 75% wohl sicher drin. Ich
war selbst sehr überrascht, hatte auch mit um die 70% gerechnet. Die Ursache könnte in den Blechen liegen, nur 0,2 dick und wahrscheinlich hochwertige Legierung. Leider nicht weiter vervielfältigbar (auch
für mich nicht), da es sich um Versuchbleche handelt. Der Rotor diese Motors hat 10 Pole.

Gruß,
Helmut


Peter_Rother

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Beruf: Dipl.Ing.

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7

Freitag, 18. Oktober 2002, 20:57

Re: Wirkungsgrad berechnen


nur eine Anmerkung:

viele haben aehnliche Konstruktion mit den Blechen in Aspach gesehen:

http://www.torcman.de/eco/tm-Baby.html