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Sonntag, 21. Mai 2017, 17:00

Kondensator vom Graupner Brushless Controll + T 70 explodiert

Hallo, wie oben steht hab ich ein Problem mit dem Kondensator an der Eingangsspannung vom Regler.
Der C hat 200uF mit 35V. Da ich nur einen 4S drann habe hätte nichts passieren dürfen.
Bin schon damit geflogen, ohne Probleme.
Gestern nach dem Start mit 50% Gas und kurz 0% (die Bremse steht auf Hart) dann keine Leistung mehr.
Notlandung im Feld.
Warm war es auch nicht wirklich.
Verstehe A nicht warum der C geplatzt ist und warum die Leistung so apruppt weg war.
Ist zwar ein Hotliner wo es eng zugeht, bin aber schon an wärmeren Tagen geflogen.
Ich hatte allerdings auch das Gefühl, das die Bremse gar nicht richtig reingegangen ist.

Hat jemand eine Idee?????

Den C hab ich mal ausgelötet und ohne Luftschraube den Motor mal laufen lassen. Kann so nichts fesstellen.

Gruß Mario

EDIT:

Warum hat man Hott???
Hab gerade die Log ausgewertet.
Max Strom 81 A versteh ich nicht. BEC ist ausgefallen: Spannung geht von 5,6V auf 4,4. Temp bei 80 Grad. Das nach kurzem Flug.
BEC und kleiner Empfängerakku sind jeweils durch eine Diode getrennt. Da hatte ich Glück sonst wäre der Flieger nun Schrott.
Schau mir noch mal alte Daten an.
Kann man das Log grafisch darstellen?

Edit:
Bei alten Logs hab ich den Strom nur im Stand und nicht im Flug, die Temperaturen sind wesentlich geringer obwohl es wesentlich wärmer war.
Nun versteh ich nichts mehr ;(
Gruß Mario

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Skorpi555« (21. Mai 2017, 17:56) aus folgendem Grund: Nachtrag


Peter68

RCLine User

Wohnort: Betzdorf (RLP)

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2

Sonntag, 21. Mai 2017, 19:57


Kann man das Log grafisch darstellen?


DataExplorer
V.G. Peter

T-Rex 450 Pro V2 mit DFC-Upgrade und Graupner GR-18 +3xG +3A + Vario HoTT
LOGO 550 SX mit Graupner GR-18 +3xG +3A + Vario HoTT u. Graupner +T120HV
Funke: Graupner mx-16 HoTT

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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3

Sonntag, 21. Mai 2017, 20:41

Hallo.

Was hast Du denn überhaupt für ein Setup (Motor, Prop, Akku, Regler ist bekannt :D ) ?

Im ersten Moment liest es sich so als wenn der Regler überlastet war.
81A Motorstrom? Wie lange? Wurde vorher überhaupt einmal die Stromaufnahme gemessen?
Dann die harte Bremse, das belastet auch den Regler, da kommt Eins zum Anderen.
Ist der Motor i.O.? Lager festgelaufen oder Wicklung durch?

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

4

Sonntag, 21. Mai 2017, 20:46

81A bei einem Regler der nur für 70A Ausgelegt ist, ist halt schon etwas Grenzwertig.
Macht der wahrscheinlich nur 3 Sekunden am Stück mit.

Bau einen Kontronik Jive 80 ein, dann hast du Ruhe.
https://www.der-schweighofer.de/Drehzahl…71ZwaArub8P8HAQ
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

5

Sonntag, 21. Mai 2017, 21:57

Nun gut, so ein Kondensator darf schon mal kaputt gehen.
Meistens verliert er mit der Zeit Kapazität und wird dann irgendwann "taub".
Das ein Elko so drastisch stirbt erlebt man eher selten, kommt aber durchaus vor.
Du solltest diesen Regler auf keinen Fall wieder verwenden, ohne den Elko auszutauschen.

Dieser Elko puffert die Spannung vom Akku und trägt deshalb zur Stabilität der kompletten Reglerelektronik - auch des BEC - bei.
Ohne diesen könnte es sein, das der Controller die Endstufen und damit den Motor falsch ansteuert und die Transistoren der Endstufe durchbrennen - Das könnte eventuell schon passiert sein.

6

Montag, 22. Mai 2017, 18:22

Hallo Mario,
ist ja nicht sicher ob der Regler 81A schieben musste - oder das die nur die Anzeige war als er gerade am Sterben war.
Ist so als würde man jemanden in der Intensiv nach seinem eigenen Puls fragen....
Ist aber natürlich nicht ausgeschlossen, miss mal den Motor durch, ggf. hat sich da etwas verabschiedet.
Und: Wie hoch war die Belastung des BEC im Flug?Der einzige Elko den ich mal gehimmelt hatte lag am zu hohen Servostrom. Peng- und Stichflamme. Seitdem wieder getrennter Empfänger-Akku bei allem oberhalb von Schaumwaffeln. Ausnahme Funjet, der hat ein SBEC drin.

Bis dann,

Ralf

7

Dienstag, 23. Mai 2017, 15:19

Leitungen vom Akku zum Steller sind immer induktiv wirksam. Jeder Einschaltvorgang im Steller führt zu einem Spannungseinbruch an den Eingangspins. Deshalb muss da ein Kondensator hin.
Auf der anderen Seite ist natürlich bei einer Rückspeisung vom Motor (bei Bremse!) in den Akku genauso die Induktivität im Weg, das führt eventuell zu lokaler Überspannungen am Kondensator.

Wenn der Ripplestrom am Kondensator zu groß wird (Akkukabel zu lang / Stecker "hochohmig" oder Strompulse zu heftig) führt das auch zu thermischer Überlastung -> Platzen.
War ein beliebtes Spielchen in meiner Jugend, durch Verpolen oder Überspannung Elkos zu knallen. Wenn bei den ganz dicken alles nix half, richtig Wechselspannung (ja, die aus der Steckdose ;) ) drauf.

Andererseits: Temperatur von 80°C im Steller ist auch alles andere als ideal. Ein BEC kann da schon mal abschalten wollen, um sich selbst zu schützen.
Und weil über Diode entkoppelt vom Empfänger, bekommt die interne Reglerelektronik einen Reset wegen Unterspannung.
Und ganz ohne Kondensator (weil geplatzt) passiert die Unterspannung regelmäßig.

Kann aber auch sein, dass der Microcontroller nicht nur über Telemetrie zurückschickt, sondern bei Übertemperatur selbst begrenzt.

8

Dienstag, 23. Mai 2017, 21:49

Zitat

Wenn der Ripplestrom am Kondensator zu groß wird (Akkukabel zu lang / Stecker "hochohmig" oder Strompulse zu heftig) führt das auch zu thermischer Überlastung -> Platzen.

Seh ich im Prinzip auch so.
In der Essenz muss der Elko aber trotzdem getauscht werden, wenn man den Steller weiter verwenden will.
Eventuell wäre ein kleiner Keramikkondensator 100nF parallel zum Elko hilfreich, der fängt die HF Spitzen schon mal etwas ab.

Die 80A aus der Log könnten auch vom Kurzschluss des Elkos herrühren, als er gerade starb ( Was für ein Sensor wurde verwendet ? Unisens oder, oder, oder... ) .

Leider hält sich der Themenstarter mit Details zu seinem Setup sehr bedeckt.

Willst Du es genau wissen müsste man die Zuleitung zum Elko über einen ziemlich niederohmigen Widerstand schalten und die auftretenden Ströme mit einem Oszilloskop visualisieren.
Ob man da aber nun die auftretenden Ströme oder den HF - Mist auf der Umgebung einfängt wäre auszuprobieren.

9

Donnerstag, 25. Mai 2017, 12:49

Kondensator vom Graupner Brushless Controll + T 70 explodiert

Hallo,
sehe gerade jetzt erst, das Ihr mir so zahlreich geantwortet habt. DANKE !!!
Eigentlich hatte ich auf eine Info-Mail gewartet. Nix

Zum Setup:
Das Modell ist ein F5D Excite.
Motor Peggy Pepper HK 2221-8 KV3600
Getriebe 5:1
Latte: 12x17 RF
Akku 4S 3000 25-50C

Regler: Hott
Die Beschleunigung ist auf langsamm eingestellt.
Vollgas nur kurzzeitig, sonst macht das der Motor nicht mit und meine Augen auch nicht ;o)

Die Kombinationen von der Reisenauer Webseite:

4s - 14,8V - 12x17 RF M28, 8779 rpm, 77 Amp. 1145 Watt, Pitchspeed 227 km/h, Eta 78,8% - 5 Sek. (Aktuelles Setup)

4s - 14,8V - 11x22 GM M35, 8875 rpm, 73 Amp. 1083 Watt, Pitchspeed 298 km/h, Eta 79,4% - 7 Sek.
3s - 11V - 12x17 CFK M28, 6802 rpm, 50 Amp. 552 Watt, Pitchspeed 176 km/h, Eta 78,7%
3s - 11V - 11x22 GM CFK schmal M35, 6979 rpm, 46 Amp. 511 Watt, Pitchspeed 234 km/h, Eta 81,8%

Wenn ich mir das so ansehe, hab ich die falsche Kombi. Der Motor macht nur 45A mit !!!???

Dann wäre ich mit der Leistung bei 3S und der 11x22 er Latte doch wesentlich besser drann. !!!??? Alternativen ohne alles neu zu kaufen ???

Nun weis ich nicht was noch defekt ist.
Wie gesagt, bin schon an wärmeren Tagen ohne Probleme geflogen.
Das BEC nutze ich, da die Empfängerbatterien nur eine kleine Kapazität haben und ich zum nachladen schlecht drann komme. Die sind also nur zum Notfall, wie diesen ebend. Hat ja funktioniert!

Beide Kondensatoren werde ich tauschen, das ist Klar. Warte noch auf das Paket. Man hat alles da, aber nie was man braucht :angry:

Ohne Last läuft alles noch gut.
Meine Vermutung ist aber, das der Motor eine Macke hat und ich Windungsschluß habe.
Oder einer der Leistungstransitoren geplatzt ist und ich deshalb eine Überspannung am Kondensator hatte.
Der Kühlkörper scheint leider aufgeklebt zu sein.
Die Leitungen vom Akku zum Regler sind sehr kurz.
Die Kabel vom Motor sind direkt angelötet und auch nur 4cm.

Ich werde mal ein paar Messungen mit dem Oszi machen, ahb sonst keine Idee mehr und bin gefrustet.

Gruß Mario

PS: hab das abbonieren vergessen :wall:
Gruß Mario

10

Donnerstag, 25. Mai 2017, 17:48

Wenn ich mir das so ansehe, hab ich die falsche Kombi. Der Motor macht nur 45A mit !!!


wenn du dich an die Angegebenen Einschaltzeiten hältst....
bei 227km/h legt das Modell in 5s über 300m zurück......
dann wirds langsam eng mit der Sicht...
bis bald Maik

11

Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:05

Kondensator vom Graupner Brushless Controll + T 70 explodiert

wenn du dich an die Angegebenen Einschaltzeiten hältst....
bei 227km/h legt das Modell in 5s über 300m zurück......
dann wirds langsam eng mit der Sicht...
Das ist richtig. Aber man kann ja auch Kurven fliegen :)
Wenn
die Berechnung halbwegs hinkommt, dann wäre ich aber mit der 11x22er
Latte und 3S besser bedient. Besserer Wirkungsgrad, weniger Strom, Speed
fast gleich, und nur ein 3S...was den Flieger leichter macht.
Ist das nur Theorie oder kommt das hin ???
Gruß Mario

12

Freitag, 26. Mai 2017, 02:04

Die Kombo mit 3S und der 11x22 Latte hat aber auch nur die halbe Leistung.
Dafür scheint sie aber dauerhaft Vollgasfest zu sein.
Da die Leistung 50% geringer ist, wird das Modell letztlich auch langsamer werden.

Wie sich die höhere Steigung auf das Startverhalten ( Handstart ) auswirkt, müsste man ausprobieren.

Zum Motor:
Eventuell hast Du dir auch die Anschlüsse durch die Motorglocke aufgescheuert, hab ich heute erst wieder gesehen.
Wenn Du einen Motorschluss vermutest, kannst Du erstmal mit einem Messgerät messen und dann die Akkuschrauber - Generatormethode anwenden. Gutes Voltmeter / Oszilloskop wären notwendig.

13

Donnerstag, 1. Juni 2017, 21:30

Kondensator vom Graupner Brushless Controll + T 70 explodiert

Status:

Also der Motor ist durchgebrannt. ;(
Kann mir nur vorstellen das er beim vorletzten Flug schon eine Macke hatte, sonst wäre er nicht so schnell nach dem Start warm geworden.
Nun egal.
Jetzt heißt es neu wickeln. Neu kaufen ist gerade nicht. :(
Eventuell sollte ich einen neuen Beitrag dazu machen.
Das Wickelschema hab ich mir schon mal angesehen. Das trau ich mir zu.
6 Pole, 9 Statoren, 8 Windungen, 3600 KV

Nun bin ich am überlegen, die KV etwas zu reduzieren. Bedeutet mehr Windungen !? Sagen wir 9 ???
Dann habe ich weniger Platz für den Draht.
Nun erhöht sich aber der Widerstand......was passiert nun mit dem Strom ?????
Den Zusammenhang verstehe ich noch nicht so ganz. ???
Gruß Mario

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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14

Donnerstag, 1. Juni 2017, 21:54

Hallo.

Wenn du gut wickelst dann bekommst du sogar einen gleich dicken Draht rein trotz einer Windung mehr, das ist doch gerade der Gag wenn man selbst wickelt ;) .

Schau mal hier, da ist ein Könner am Werk gewesen. Der hat auch mit mehr Windungen die KV reduziert mit mehr Drahtquerschnitt: http://www.rc-network.de/forum/showthrea…-2221-5-1NL-mod

Ich selbst habe das auch schon gemacht, zwar nicht so krass wie bei dem Link, aber es geht und es hat auch was gebracht, weniger KV, besserer Wirkungsgrad, höhere Strombelastbarkeit :D .

Mit genügen Ruhe und Geduld klappt das auch. Bei einer Windung mehr, also 9 (pro Zahn?), müsste etwa KV3200 dabei herauskommen. Du kannst auch vor der finalen Wicklung mit dünneren Draht eine Testwicklung machen, und den Motor damit im Leerlauf laufen lassen. Die Drehzahl durch die Spannung teilen und schon weisst du wie viel KV der Motor mit der neuen Wicklung etwa machen wird. Am besten benutzt du zum messen die Telemetrie und machst ein Log. Es ist wichtig das die Messdaten Zeitgleich sind, denn wenn man zuerst die Spannung und kurz danach die Drehzahl misst, dann wird beim messen der Drehzahl die Spannung schon wieder eine Andere sein, das wird dann meistens zu ungenau.
Entspricht die Testwicklung dann deiner Vorstellung, dann wird richtig gewickelt, mit dickem Draht auf engsten Raum :evil: . Die Testwicklung ist auch gut zum Üben ;) .

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grossiman« (1. Juni 2017, 22:06)


15

Freitag, 2. Juni 2017, 18:18

Die Kombo mit 3S und der 11x22 Latte hat aber auch nur die halbe Leistung.
Dafür scheint sie aber dauerhaft Vollgasfest zu sein.
Da die Leistung 50% geringer ist, wird das Modell letztlich auch langsamer werden.


Jain....
Man kann Motoren und Regler leicht "Verlustoptimiert" auslegen so dass sich der Motor entweder mit zu kleinem Prop tot dreht oder sich an der zu großen Latte erwürgt.
In beiden Fällen hohe "Leistung" = Stromaufnahme aber wenig Leistung für den Vortrieb.
BTW: Wenn der Motor abraucht geht die Geschwindigkeit auch in den Keller....

Und - ein Denkfehler der oben drin ist: Der Regler muss nicht schwer arbeiten wenn er unter Vollast läuft, ganz im Gegenteil. Be- und ggf. überlastet wird er im Teillastbereich.

Ansonsten hat der Motor nicht nur das Limit bei 45A sondern auch bei 475 Watt. Mit den errechneten 1145W geht das schon in Richtung 3facher Leistung - und damit sicher in die Hose.
Mit dem 3s bist Du bei der aktuellen Latte gut unterwegs und sogar schon leicht über den Spezifikationen.

Bis dann,

Ralf

16

Freitag, 2. Juni 2017, 18:21


bei 227km/h legt das Modell in 5s über 300m zurück......
dann wirds langsam eng mit der Sicht...


Das ist Pitchspeed - den sieht und fliegt man nicht.
Selbst wenn die 227km/h Fluggeschwindigkeit wären ist das nicht wirklich schnell, eher mäßig.
Das geht noch leicht mit einem 70cm Geschoss aus der alten 400er Klasse.
Schnell ist ab 300km/h...

Bis dann,

Ralf

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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17

Freitag, 2. Juni 2017, 19:39

Hallo,

Zitat

Das ist Pitchspeed - den sieht und fliegt man nicht.

Jaein....
Die "seriöse", etwas sperrige Bezeichnung (in der Flugmechanik) für Pitchspeed ist "Grenzgeschwindigkeit für verschwindenden Schub", also die Grenze zwischen Schuberzeuger und Windmühle. Da gibt's dann auch noch ein kleines Definitionsproblem, betr. "aerodynamischem" und "geometrischem" Pitch; macht aber nicht viel aus.
Man kann schon mit Pitchspeed fliegen, nämlich wenn man zuvor durch einen Sturzflug Lageenergie (Höhe) in Fahrt umgesetzt hat. Aber nur kurz...

Ein bißchen muss man auch bedenken, daß die Motordrehzahl nicht konstant ist, sondern der "elastische" E-Motor beim Sturzflug (theoretisch) bis zur Leerlaufdrehzahl hochdrehen kann, wobei aber seine Leistungsabgabe sehr gering/bis Null wird; aber zumindest bremst er nicht.

Wenn man an einen längeren Horizontalflug denkt (z.B. über die ganze Länge des Platzes), dann trifft die Aussage von Ralf zu.

Gruß,
Helmut

18

Samstag, 3. Juni 2017, 10:33

Hallo Helmut - ja.
Der/die/das Excite ist ja eigentlich ein Pylonmodell das mit hochdrehendem Starrprop in der Horizontalen geflogen wird - da sind die Betrachtungen zu Maxspeed und Pitchspeed sinnvoll und in der offenen Klasse, in der das Modell normalerweise eingesetzt ist, mit ++300km/h unterwegs. Da wäre ein Pitchspeed von min. 330km/h angesagt (so aus dem Bauch raus).
Marios Excite ist aber von der Auslegung her ein kleiner F5Bler, da wird die maximale Geschwindigkeit im Sturz und im anschließenden Horizontalflug mit angelegtem Prop erreicht. Für einen "guten" Steigflug mit +50m/s ist die Auslegung des Pitchspeeds ganz gut gewählt - wenn's denn reell die Leistung und der Antiebssatz hergeben.

Bis dann,

Ralf

19

Sonntag, 4. Juni 2017, 11:53

Kondensator vom Graupner Brushless Controll + T 70 explodiert

Jetzt sind ja die Profis da. :D
Was kann ich denn nun am besten machen ?
Eine Klappluftschraube soll es bleiben. Hab mir die starre fast jedesmal beim landen zerstört und mir den neuen Antrieb gekauft.
Die Klappluftschraube tauschen wäre OK.
Auch den Akku kann ich schnell ändern. von dem 4S 3000 zum Bsp in einen 3S 3000, da ich den auch in anderen Modellen fliege.
300 Km/h muss er nicht fliegen, das ist nichts für mich. Wenn er es kann ist es aber auch ok. Man muss ja nicht lange vollgas fliegen, was ja vom Motor eh nicht geht.

Den Motor hab ich zerlegt und versuche ich neu zu wickeln. Danke für den Link Andreas , der ist gut !!!
Gruß Mario

20

Sonntag, 4. Juni 2017, 15:43

Hallo Mario,
die Antwort hast Du Dir doch oben schon selbst gepostet!?
Aus der Liste suchst Du Dir einfach die Kombo aus die dir am ehesten zusagt, also für Dein Setup den 3s rein und ab dafür!?
Wenn Du das Modell sowieso eher langsam fliegen willst (die Frage nach dem Sinn dann genau dieses Modell zu fliegen verkneife ich mir) ist das wurscht, Hauptsache Motor und Regler rauchen nicht wieder ab, oder?

Bis dann,

Ralf