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Montag, 29. Dezember 2003, 08:18

480 permax entgültig entstören, 2. Anlauf

so zum 2. mal denn so einfach ist es dann doch wieder nicht.
in einem vorherigem Thred habe ich nach der Entstörungsvariante für den Permax 480 gefragt. NAch langer Zeit war ich dann mal wieder im Bastelladen, doch für einen Regler brauche ich einen anderen Enstörkondensator als für einenBürstenmotor.

tja was brauche ich nun ???
wäre super wenn ihr mir die Frage noch beantworten könnt.
ich habe leider zwei linke Hände ;(

und das technische Verständnis eines Affen :(

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Montag, 29. Dezember 2003, 17:27

RE: 480 permax entgültig entstören, 2. Anlauf

Zitat

Original von mspepper
NAch langer Zeit war ich dann mal wieder im Bastelladen, doch für einen Regler brauche ich einen anderen Enstörkondensator als für einenBürstenmotor .

wäre super wenn ihr mir die Frage noch beantworten könnt.


Also du hast einen Permax 480 und willst diesen entstören?!
Was hast du für einen Regler?
Wie machen sich die Störungen bemerkbar?
Der Permax ist doch ein Bürstenmotor!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jullus« (29. Dezember 2003, 17:27)


3

Dienstag, 30. Dezember 2003, 08:39

sorry habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.

es ist ein Bürstenmotor und diesen muss man doch eigentlich entstören oder?
Regler ist von Kontronik mit max. 18A (Name fällt mir spontan nicht ein)

Also wie entstöre ich diese Kombination? einfach mittels ganz einfachem Kondensator?
ich habe leider zwei linke Hände ;(

und das technische Verständnis eines Affen :(

Flugrausch

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt

Beruf: Dipl.-Ing. (FH), Entwicklungsingenieur

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4

Dienstag, 30. Dezember 2003, 09:13

Hi Daniel,

du lötest einen Kondensator mit ca. 100 nF zwischen + und - Pol, und jeweils einen zwischen Gehäuse und + bzw. - Pol mit ca. 47 nF. Die Kapazitätswerte können ruhig abweichen. Zusätzlich solltest du alle Kabel durch welche viel Strom fließt verzwirnen.

Bebildert findest du das ganze hier


Gruß Johann

Tommi_Anders

RCLine User

Wohnort: D-73614 Schorndorf

Beruf: Dipl.-Ing. Elektronik

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5

Mittwoch, 31. Dezember 2003, 14:54

Noch'n Minitipp von HF-Tommi:
Die Kondensatoren sollten hochwertige HF-Typen sein (z.B. Keramik) und mit möglichst kurzen Beinen verdrahtet werden (Funktion geht vor Optik)... Für die Lötung am Motorgehäuse einen kräftigen Lötkolben nehmen (ungeregelt, ca. 60-100W).
Wichtig ist eine kurze Motor-Reglerleitung - logisch.
Sollte das immer noch nicht befriedigen, sind HF-Drosseln anzuwenden. Die einfachste Variante sind Ferritringe, durch die man die Motorzuleitung mehrmals fädelt. Eine andere Methode sind Luftspulen als Drosseln, die motornah in die Leitung gelötet werden (z.B. 10 Windungen, d=8mm, 1mm Cul-Draht je nach Strom). Bringt das immer noch nichts, mit Abschirmerei beginnen (lästig), z.B. Motorleitungen. Stelle des Anschlusses der Abschirmung an die Systemmasse probieren.

Nicht übersehen, dass die Lage der Empfangsantenne die beste Vorbeugung gegen Störungen sein kann! Schleppantenne probieren. Ich habe auch schon durch eine Stabantenne Probs lösen können... So ein Stahldrähtchen hinter dem Cockpit sieht gar nicht mal schlecht aus....

Und jetzt noch ein Tipp, der keine Schleichwerbung sein soll:
Mit einer klugen Empängerauswahl hat man schon die halbe Miete...
Ich bin total begeistert von den Schulze-Teilen. Die prüfen mehrmals die Plausibilität des Signals und tasten Störungen dadurch rel. zuverlässig aus. Das machen zwar auch andere Hersteller, aber bei Schulze funktioniert es!!!
Wir habe das mehrmals gestestet, rumgebaut und gemacht - Schulze rein - habe fertig!

EMV ist oft nur empirisch zu erreichen...

Tommi
Herzlichst,
Tommi

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tommi_Anders« (31. Dezember 2003, 15:17)