gerdi

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1

Dienstag, 10. Februar 2004, 14:16

Welche Ursache?????

Hallo Motorenfreunde!
Wieder einmal baute ich einen CDR-Motor mit 12 5x5x1 Goldmagneten.
Bewickelt habe ich ihn mit 27 W 0,45 Draht im Dreieck.
Er lief zwar auf Anhieb, aber bei Weitem nicht so wie andere, bereits gebaute.
Der Regler fing auch schon bei Halbgas zu quietschen an.
Was war los?
Also alle Magnete noch einmal geprüft, aber alles o,k.
Weil ich einen Wickelfehler vermutete, kam neuer Draht, diesmal aber 17 W im Stern drauf.
Aber der Motor benahm sich genauso wie beim ersten Versuch.
Nach einiger Zeit kam ich auf die Idee, eine bereits erprobte Glocke gleicher Abmessung zu verwenden. Und siehe da, der Motor lief super.
Gegenversuch. Erprobter Stator mit neuer Glocke - lief wieder sehr schlecht.

Schweren Herzens baute ich eine neue Glocke mit frischen Magneten.
Diese lief dann auch genauso gut wie erwartet.

Was war die Ursache????

Da ich die Magnete mit Sekundenkleber eingebaut hatte, konnte ich sie recht leicht wieder mit Aceton lösen.
Es schien mir, dass ein oder mehrere Magnete nicht mehr die gleiche Magnetkraft hatten.
Vermutlich war das die Ursache.
Hat jemand schon mal so etwas erlebt?.
Heiß konnten die Magnete nicht geworden sein, denn ich habe sie ja nur kurz im ersten Motor probiert.
Wodurch können die ihre Magnetisierung eingebüßt haben??
Schadet es, wenn man die im Stapel aufbewahrt? (Wie sonst?)
Gibt es eine einfache Möglichkeit die Stärke auf Gleichmäßigkeit zu prüfen?

Vielleicht weiß ja jemand Rat, oder hat eine Idee.

Danke

Dieter
http://www.gerblinger.homepage.t-online.de/

2

Dienstag, 10. Februar 2004, 15:14

Magnete verlieren ihren Magnetismus durch:
- Temperatur (die Goldmagnete sind da ein bisschen empfindlich, über 90 Grad würde ich nicht gehen)
- Schlag (oftmaliges Zusammenschlagen; bei Neodym aber eher auszuschliessen, da vorher der Magnet zerbröckelt)
- Ummagnetisierung (würde ich auch ausschliessen, die notwendige Feldstärke erreicht man mit normalen Mitteln kaum)

Vermute mal, daß die Magnete von Haus aus nicht richtig magnetisiert waren (ist mir noch nie passiert, kann aber schon mal vorkommen)

3

Dienstag, 10. Februar 2004, 16:45

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »faulhaufen« (5. Juni 2004, 17:53)


4

Mittwoch, 11. Februar 2004, 13:22

gibt noch ne andere Erklärung, hat gar nix mit Magneten zu tun (hatte ich auch schon mal):

Wenn die Glocke auf der Welle rutscht, dreht sich zwar die Glocke, nicht aber die Welle. Bzw. ab einer bestimmten Belastung (Haftreibung wird überwunden) wird die Latte nicht mehr angetrieben...

gerdi

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5

Freitag, 13. Februar 2004, 09:41

Danke für die Antworten.
Habe nochmal alles überprüft. Auch die Welle sitzt fest.
Scheinbar ist die Ursache in (wodurch auch immer) schlechten Magneten zu suchen.

Hier nochmal die Frage:

Wer hat vielleicht schon mal eine Vorrichtung gebaut, gesehen, mit der Magnete geprüft werden können?
Vielleicht mit einer Federwaage?

Dieter
http://www.gerblinger.homepage.t-online.de/

6

Freitag, 13. Februar 2004, 09:49

Exakte Vorrichtung wäre da wahrscheinlich sehr aufwendig. Einfachere Methode (nicht recht exakt): einfach Haltekraft messen, indem Magnet auf ein starres Eisenteil gelegt wird und an den Magnet ein anderes angehängt wird. Gewicht des 2. Teiles so lange erhöhen, bis es nicht mehr gehalten wird (eventuell sehr schweres Teil nehmen, auf Waage legen und anheben, bis Haltekraft nicht mehr reicht). Sollte bei allen Magneten auf +/- 10 % gleich sein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »planw« (13. Februar 2004, 09:50)