Palawan-Taucher

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1

Sonntag, 31. Oktober 2004, 08:33

Was gibt es neues über den SBL-Mega von Jo ?

Also nach dem ich gesucht und nix gefunden habe

und meinen SBL-Micro ...
:ok: ...nochmals Dank an Thomas Radetzki und natürlich Joachim Aichinger... :ok: fertig habe



möchte ich nun den Mega angehen

Wie ist denn da der Stand der Dinge ?
... aus dem schönen Freiburg im Breisgau, auf der Suche nach Anschluss ...

http://www.joergs-modellbau-seiten.de

M.Franz

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2

Sonntag, 31. Oktober 2004, 17:27

Also meiner (aus der Beta-Testreihe) läuft immernoch ganz ausgezeichnet und hat schätzungsweise ca. 3-4 störungsfreie Betriebsstunden an einem LRK350/15 auf dem Buckel. Kann den Mega also bedenkenlos empfehlen. Wegen Bausätze wende dich doch mal an Thomas Radetzki.

Flying Fred

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3

Sonntag, 31. Oktober 2004, 20:02

Meinen Mega habe ich diese Woche fertiggestellt, die ersten Test stehen noch aus :ok:
Doc Brushless

4

Montag, 1. November 2004, 09:31

Hallo Joerg,

aufgrund Deiner Frage ein kurzer Bericht zum Projektstand.

Mittlerweile sind doch einige SBL-Megas nachgebaut worden,
und es gibt bereits einiges an Rückmeldungen.
Hardwaremässig scheint alles soweit ok zu sein.
Die aktuelle Software ist noch immer die Erstversion V6003,
wobei an einem Update für Drehzahlregelung und Anlaufverhalten gearbeitet wird.
Wie auch beim SBL-Micro kann es dann per Internet installiert werden.

Beim Setup gibt es 3 Möglichkeiten.
1. RC-Setup, modusorientiert
2. PC-Setup
3. Setup mit ProgBox

Die Projektdateien für die ProgBox können von meiner HP downgeloadet werden.
Thomas Radetzki ist immer bestens informiert, wo es die günstigsten Bauteile gibt.
Milan Lulic hat ein hervorragendes Platinenlayout gestaltet.
Ein nettes Projekt für kalte Tage.

Noch ein Wort zur Software.
Lt. der neuesten Statistik ist im Schnitt jede 300. Zeile eines Programmes fehlerhaft.
Nachdem die SBL-Mega-Software derzeit 8496 Zeilen hat, sind ca. 28 Zeilen davon betroffen.
Ich habe mich daher entschlossen zu den sieben bereits existenten Modi einen Modus8 hinzuzufügen,
und die fehlerhaften Zeilen dorthin zu verlagern.
Wenn es mal einen Modus8 geben sollte bitte nicht damit fliegen ;-)

Happy controlling,
Jo

M.Franz

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5

Montag, 1. November 2004, 10:28

Zitat

Ich habe mich daher entschlossen zu den sieben bereits existenten Modi einen Modus8 hinzuzufügen


ja, das wäre mal was. :ok: zB einen oberscharfen Sound ausgeben, welchen man der ahnungslosen Verbrennergemeinde als Aufwärmmodus unterjubeln könnte. :D

hopfen

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6

Montag, 1. November 2004, 12:57

Hallo Jo,
hm, ist ja schon ein ordentliches Büchlein.

Hab gar nicht gewußt das Du nebenbei auch noch Schriftsteller bist ;)
Horst wünscht viel Spaß beim Fliegen und experimentieren. - Einige Infos auf flying . . CDR Motore & Micromodelle: flying(alt)

Flying Fred

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7

Montag, 1. November 2004, 16:50

Kurze Info zum Platinenlayout des Mega:

Ich hatte den Bauteile für die BEC Stromversorgung aufgelötet und anschließend getestet -> alles OK.

Beim Auflöten der Teile vom zweiten Abschnitt der Bauanleitung habe ich einen Kurzschluss (muss eine winzigkleine Lötperle oder Faden gewesen sein) zwischen der Masse am Spannungsregler Ux (oben rechts) und der Leiterbahn an C22 gelötet. An der Stelle liegen die Leiterbahnen recht eng zusammen.

Das Löten ging schneller und zügiger als die SBL- Micros und den Speedy die ich bis jetzt gebaut habe. :ok: :shy: :ok:
Doc Brushless

Palawan-Taucher

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8

Montag, 1. November 2004, 19:26

na dann happy achten Modus alle miteinander

Hallo Jo

vielen Dnak für die Infos

ich hab bei Thomas bestellt und werde zwei auf die Bein [PLatine] stellen.

Die Dingelchen begeistern mich total. :D

Meinen tiefen Respekt für diese Deine Entwicklung :ok:
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thmarx

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9

Montag, 1. November 2004, 19:30

Hallo zusammen.
Meine beiden Megas sind inzwischen auch fertig. Beide nach Anleitung gebaut , funktionieren auf Anhieb. Danke Jo für den Regler und and Thomas für den Klasse Bausatz.

Was mir am Layout aufgefallen ist:
Die Bedeutung von C11 erschliesst sich mir nicht so ganz (soll sicher ein Abblock-Kondensator sein, aber im Layout direkt neben C3?)

Die Durchkontaktierungen für die zweite bzw. dritte FET-Stufe sind nicht ganz glücklich platziert, man kommt sich hier leicht mit den Motorkabeln ins Gehege.

Alles in allem jedoch eine gelungene Sache. Jetzt fehlt nur noch die passende Software für die ProgBox.

Gruss
Thomas
Thomas Marx

10

Montag, 1. November 2004, 19:31

RE: na dann happy achten Modus alle miteinander

Moin,

Zitat

Original von Palawan-Taucher
Die Dingelchen begeistern mich total. :D

kann ich mich nur anschliessen :ok:

Hab mich jetzt endlich mal durchgerungen und auch einen Bausatz bestellt.

Musste deswegen glatt heute mal alles durchsuchen, um mein altes Oszi zu finden... :evil:
Gruß aus
Wolfram

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfram Holzbrink« (1. November 2004, 19:32)


11

Dienstag, 2. November 2004, 00:15

Hallo Jo,
komme gerade von Stuttgart Messe zurück (4 Tage)...Natürlich war auch Mega an Neckar-Verlag-Stand zu bewundern. Natürlich wurde er auch von Ludwig
(Retzbach) und heute von Andreas Wehrle (Flyware) begutachtet!
Natürlich wurde auch ProgBox vorgeführt.
Kurze Bericht über Mega-Bausatz kommte bald in eMo.

Grüße
Milan

Palawan-Taucher

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12

Dienstag, 2. November 2004, 19:33

... geht auch ohne Oszi ...

@ Wolfram

ich hab schon viel von Dir gelesen und denke mal, dass Du das auch so hinbekommst. :evil:

ich hab mir zum Löten einige Stunden Zeit genommen, Stück für Stück , Tag für Tag...

ich hab noch nicht mal gemessen, o.k. ging auch nicht auf Anhieb, weil ich zu dusselig bin :dumm:

aber beim zweiten Versuch ohne Fehl und Tadel, RC-Setup und gut. :ok:

Gerade das begeistert mich so, einfach sauber bauen und gut :ok: :ok: :ok:

:evil: und bald kommen die Mega's :evil:
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13

Sonntag, 4. Dezember 2005, 13:40

RE: ... geht auch ohne Oszi ...

Hallo, ich habe einen E-Maxx, der z Zt. mit den beiden Stock MOtoren fährt, habe aber einen Wanderer 2010S hier liegen, für den ich keinen Regler habe.
habe über den SBL-Mega nachgedacht, habe auch schon eine Lötnadel und alles, was ich brauche, nur den Satz nicht.
Nun hat aber mein Vater mir mal ein SMD Bauteil gezeigt.
Ich habe gedacht, der spinnt, die Beinchen sind ja so dich aneinander, dass die Lötnadel eig. sogar zu groß sein müsste.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
WAs habt ihr für eine technische Ausbildung um so etwas bauen zu können? WAs braucht man für eine Lupe?

MfG
Arne
Fahre nen E-Maxx, der in nächster Zeit BL-Umgerüstet wird...

Palawan-Taucher

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14

Sonntag, 4. Dezember 2005, 14:25

RE: ... geht auch ohne Oszi ...

KEINE PANIC

es ginge zur Not auch mit einem kleinem Lötkolben

Ausbildung braucht man keine, nur ruhige Hände und Geduld, Lupe kann, muss aber nicht sein.

Du kannst auch eine Hand voll SMD Bauteile extar bestellen und auf

einer Testplatine löten üben, üben ist wichtig, mit der Zeit wird unmögliches

machbar ...

ich "klebe" die Teile mit einem Tropfen zähem Kolophonium an (wie Honig)

dann brauche ich fast kein Zinn und die Lötstellen sehen schöner aus.

Beim Löten halte ich die Teile mit einem langen Fingernagel, das wird HEIS .

Wichtig ist auch SMD Lot oder sehr dünnes Elektroik Lot mit Koluphoniumseele

zu verwenden, dickes Lot (Baumark) macht sich nicht gut.

Und nicht die Sitze vergessen, sollte wirklich eine Spitze sein ,

ich hatte extra eine zu meinem Lötkloben besorgt

so, und nun üben, üben ... üben
... aus dem schönen Freiburg im Breisgau, auf der Suche nach Anschluss ...

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Palawan-Taucher« (4. Dezember 2005, 14:27)


15

Sonntag, 4. Dezember 2005, 15:22

RE: ... geht auch ohne Oszi ...

ich löte meine regler immer mit einem Ersa multitip260 16Watt lötkolben. wichtig ist hier eine dünne bleistiftspitze lötspitze. hier nehme ich allerdings nicht die ganz dünne sondern die etwas dickere als dauerlötspitze welche eine wesendlich höhere standzeit (nee das hat jetzt nichts mit beziehungen zu tun) hat. Als lötzinn sollte 0,5er verwendet werden. 1mm ist für smd unbrauchbar.
Ich löte bei kondensatoren und widerständen an einer seite auf der platine einen lötzinnklecks und schiebe dann mit einer pinzette das bauteil in position und löte diese seite fest. Danach löte ich kurz die andere seite fest indem ich lötzinn und lötkolben gleichzeitig an die verbindungsstelle schiebe.
Beim Prozessor löte ich erst ein bein wie oben beschrieben fest und richte ihn aus bis er richtig sitz. Dann löte ich an der gegenüberliegenden Seite ein zweites beinchen fest. Jetzt Verlöter ich alle 4 seiten nacheinander indem ich einfach mit viel lötzinn über alle beinchen löte so das eventuell schon Lötbrücken über einzellne Beine sind. Jetzt entferne ich die lötbrücken indem ich mit entlötlitze überschüssiges material absauge. Hier immer darauf achten das es insgesamt nicht zu heiss wird. aber als anfänger braucht man eh längere pausen damit man frisch bleibt :)
Eine gute Lötanleitung gibt es hier: http://www.mikrocontroller.net/

16

Sonntag, 4. Dezember 2005, 15:47

@Frogger,
geht auch ohne Loetbruecken. ;)
Einfach (notfalls unter der Lupe) ein Beinchen nach dem anderen Loeten.
Wichtig bei solchen Loetungen ist, das ihr immer die Loetspitze auf das Loetpad haltet und nicht auch den Pin des Bauteils. Das Loetzinn muss schoen runterfliessen. Sonst ist eine kalte Loetstelle vorprogrammiert.

Wer Probleme hat, die kleinen Loetstellen mit blossem Auge zu treffen, sollte eine Lupe verwenden. Loeten mit der Lupe aber vorher mal etwas ueben. Ist naemlich wirklich etwas ungewohnt wenn man es zum ersten Mal macht. Durch die Vergroesserung gehoert etwas Uebung zur Koordination der Haende und der Augen dazu.

Wichtig auch: Loetspitzen (insb Dauerloetspitzen) nie mit Salmiak Stein oder aehnlichem Reinigen. Ein feuchter Loetschwamm tut's am besten. Und wenn man keinen hat, einfach zwei Lagen Kuechenpapier ein paar Mal zusammenfalten und dieses Kissen dann feucht machen. Klappt auch prima.
Dauerloetspitzen immer erst vor der Benutzung reinigen. Ansonsten mit allem dran auskuehlen lassen.
Feile, Schleifpapier oder aehnliche Folterwerkzeuge haben an einer Dauerloetspitze nichts zu suchen.

Wer noch auf eine Mailantwort von mir wartet, bitte etwas Geduld. Ich hatte wirklich keine Zeit dafuer. Ist aber nichts verlorengegangen. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles


17

Sonntag, 4. Dezember 2005, 16:01

Hallo,
vielen DAnk erst einmal für die zahlreichen Antworten.
Ich denke, ich werde es machen.
Ich habe eine Lötnadel von Conrad:
12V
7,5W
425°C
Laut Messschieber ist die SPitze 0,5mm dick.



Und ich habe einen Lötkolben mit einstellbarer temparatur(150°C bis 450°C).
Oszi, Multimeter usw usw haben wir auch alles.


Jo, wie gesagt vielen DAnk...

Gruß
Arne
Fahre nen E-Maxx, der in nächster Zeit BL-Umgerüstet wird...

18

Sonntag, 4. Dezember 2005, 16:13

so eine lötnatel von conrad (die billigste) hatte ich auch mal und war nicht sehr begeistert. ich brauche einen griff wo ich mich dran festhalten kann :)

also mit der verklump methode verklumpt (wenn man den bogen mal richtig raus hat) auch nichts und der prozessor ist in 5sekunden festgelütet. Bei platinen ohne lötstoplack (so wie meine selbstgeätzten) verklumpt es halt manchmal ... aber das ist absolut nicht wild.
schlimm ist nur das dumpfe gefühl welches in einem hochkommt wenn man einschaltet und nichts passiert oder es gar raucht. ich hab mir aber mal die bauanleitung der slb-regler angeschaut und denke das man wenn man diese anleitung besonnen durchgeht auch auf anhieb guten erfolg haben wird denn die ist meiner meinung nach echt spitze.

19

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17:39

Die Loetnadel von Conrad geht. Allerdings taugen die Spitzen nicht sehr viel. Behandle sie vorsichtig. Feuchter Schwamm reicht. Keine scharfen Sachen wie Salmiak dran. Die loesen sich sonst schnell auf.
Auf Dauer wenn du mehr so feine Sachen machen willst lohnt sich aber ein besserer Loetkolben mit Micro Dauerloetspitze.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles


20

Dienstag, 6. Dezember 2005, 16:35

Hallo,

noch was zum Thema Lötnadel:

VORSICHT, es kann dumm laufen...

Beim Bau eines meiner SBL Classic hatte ich nach einem zwischengeschalteten Funktionstest nur die Plusleitung vom Netzgerät getrennt, an dem auch die Lötnadel hing. Und da gab es plötzlich einen klitzekleinen Funken und der Prozessor war hin... Beim "Durchklingeln" der Lötnadel stellte sich dann heraus, daß die Lötspitze leitend mit den Anschlüssen verbunden ist. Nach Nachprüfung bei verschiedenen anderen Exemplaren hier im Conrad-Laden scheint dies so "normal" zu sein.

Ich ziehe eine Lötstation mit "Bleistiftspitze" (s. Conrad) für SMD-Arbeiten vor.

Gruß
Herbert Eberbach