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thmarx

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1

Montag, 24. Januar 2005, 20:55

24n22p 700/5

'n Abend zusammen.

Das "Rohmaterial" - zwei TEAC FD55-GFR. In diesen Laufwerken sind mindestens drei verschiedene Motortypen verbaut: Der bereits gesehene 30n mit 64mm Durchmesser, ein 12n mit 80mm Durchmesser und Stegen (ähnlich Ditto 800, halt nur 12n) und ein 24n mit 70mm Durchmesser:
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Thomas Marx

thmarx

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2

Montag, 24. Januar 2005, 20:57

RE: 24n22p 700/5

Ein ausgebauter Motor. Die Schraube sitzt dank Schraubensicherung ziemlich fest, daher vorher kurz warm machen.
Achtung, die Schraube hat Linksgewinde!
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Thomas Marx

thmarx

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3

Montag, 24. Januar 2005, 20:58

RE: 24n22p 700/5

Der Motor komplett zerlegt.
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Thomas Marx

thmarx

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4

Montag, 24. Januar 2005, 21:05

RE: 24n22p 700/5

Magnete einkleben:
Verbaut sind 44 Stück 10x4x2 und 44 Stück 10x4x1.2, das ganze so kaskadiert dass 22 Magnete 10x8x3.2 entstehen (ist echt witzig, da sich die einzelnen Magnete eines Pols ja abstossen). Der Draht als Abstandshalter zwischen den Magneten hat 0.8mm Durchmesser, 1mm Lötzinn dien als Abstandshalter zum Deckel der Glocke. Die Magnete sind bewusst so breit gewählt, falls ich später den Stator noch verlängern muss.

Der Stator ist erstmal doppelt und hat damit 5mm Höhe
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Thomas Marx

thmarx

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5

Montag, 24. Januar 2005, 21:06

Sperrholz mit 0.5mm passt straff zwischen Magnete und Stator und hält die Magnete in Position, bis alles ausgehärtet ist.
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Thomas Marx

pem

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6

Montag, 24. Januar 2005, 21:09

sehr schön !! weiter berichten !!!

:ok: :ok:
Ey ömma, wir sinne Borg. Uns kannze nich widderstehn. Jetzt tunwer dich bei uns beipackn

thmarx

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7

Montag, 24. Januar 2005, 21:10

Aus der zweiten Glocke habe ich den Deckel ausgesägt (lustige Laubsägearbeit) um den Rückschlussring zu verlängern. (Hier vor der Montage) Dort würde noch eine Runde mit 4mm breiten Magneten reinpassen.
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Thomas Marx

8

Montag, 24. Januar 2005, 21:12

hi thomas

welche lösung hast du für die amputierten hammerköpfen im auge?

thmarx

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9

Montag, 24. Januar 2005, 21:19

Die erste Testwicklung hatte 9Wdg./Nut mit 0.4mm Draht. Damit drehte der Motor ohne Last bei 10.2V und 1.15A mit ca. 2850UpM.

Zweite Testwicklung 8Wdg 0.75 Draht ... dreht nicht ???
Falscher Wickelsinn in der zweiten Hälfte jeder Phase, also nochmal.
Zweiter Versuch:
9.6V, 5.20A, 4050 UpM ???
Schon wieder falsch gewickelt, Phase B muss umgedreht werden...
Jetzt aber:
10.1V, 2.10A, 3580 UpM (Leerlauf ohne Verlängerung des Rückschlussrings)

10.0V, 2.34A, 3520 UpM (Leerlauf mit längerem Rückschlussring)
8.1V, 14.20A, 1800 UpM (Last)
9.9V, 17.15A, 2000 UpM (Last)

Jetzt seid Ihr dran, wer gibts mal in den Motorrechner und zeigt mir eine schöne Kurve?

Gruss
Thomas
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Thomas Marx

thmarx

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10

Montag, 24. Januar 2005, 21:22

@R

Noch keine, ich habs erstmal so gelassen. Die Statoren sind so verklebt, dass sich die Lücken gegenüber stehen. Man könnte relativ einfach kleine Blechstückchen einkleben und das ganze dann zurechtfeilen.

Gruss
Thomas
Thomas Marx

11

Montag, 24. Januar 2005, 21:33

Da kommt aber schon noch mehr Draht drauf, oder?
Verkaufe leere 1.8m Extremeflight YAK 54

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=238417&sid=

Suche: KORA TOP 30-xx und KORA 15-xx

12

Montag, 24. Januar 2005, 21:35

ich habs getan,
aber deine datensätze fallen durch die plausibilitätsprüfung.
also es sind auf jeden fall meßfehler drin. ;(

mach mal noch ein paar mehr, da kann ich dann die unpassenden aussortieren.

eta max bestensfalls um 0,55 nach rumspielen mit den graphen.

ist aber kein wunder bei dem bischen draht auf dem stator- das muß noch deutlich mehr werden! :nuts:

thmarx

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13

Montag, 24. Januar 2005, 21:47

hm, Messfehler ... hab ich mir fast gedacht. War auch nur so "auf die Schnelle" gemessen. Ich mach jetzt erstmal den Motor am "Prüfstand" richtig fest und messe dann nochmal. Wo liegt denn das max. eta jetzt etwa?
Mehr Draht ist gut, aber welcher und wieviel? Ich habe keine Lust so dicken Draht (>0.9mm) mehrmals zu wickeln. Alternativ könnte ich ja Litze nehmen, aber die hat dann doch wieder einen kleineren Gesamtquerschnitt und damit grösseren Widerstand.

Kupferlackdraht 1,12mm Durchmesser (der Kupferseele),
Außendurchmesser 1,154bis 1,184mm
einfach Lackiert (V180 = 180°C Wärmebeständig und lötbar)
Querschnitt 0,9852qmm
Widerstand 0,01750Ohm/Meter

Hochfrequenzlitze 75x0,1 mm V155 (155°C max. Dauertemperatur der Einzeldrähte, lötbare Qualität) seidenumsponnen.
Nach DIN 46447.
Gesamtquerschnitt: 0,60083 qmm
Aussendurchmesser: 1,123mm
Gleichstromwiderstand in Ohm pro km: 26,9
Thomas Marx

Gewurtz

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14

Dienstag, 25. Januar 2005, 06:11

du schreibst kaskadiert? Auf dem Bild sehe ich aber keine kaskadierten Magnete. Du hast 2 übereinander geklebt. Hier stossen sie sich nicht ab, sondern dürfen sich schon anziehen. Hättest du 2 nebeneinander geklebt, dann hätten sie sich abstossen müssen. Irgendwie stimmt da was nicht. Entweder hast du dich etwas unglücklich ausgedrückt oder ich habe Tomaten auf den Augen.
Jedenfalls muß da wesentlich mehr Draht drauf. Zumindest der Zahn sollte eine volle Lage bekommen.
Gruß Gerhard

Hasta la victoria siempre (Che)

HP des MFV-Colibri-Fritzlar

thmarx

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15

Dienstag, 25. Januar 2005, 08:57

Doch Gerhard, die sind schon kaskadiert. Ein 10x4x2 und ein 10x4x1.2 sind übereinander geklebt (ziehen sich an), von diesen "10x4x3.2" sind dann zwei parallel nebeneinander (stossen sich ab), so dass ein "10x8x3.2" entsteht. Wenn man genau hinsieht kann man es erkennen. Am besten im sechsten Bild, wo die Glocke mit Magneten und der zusätzliche Ring abgebildet sind. Im vierten Bild ist "eine Runde" 10x4x3.2 eingeklebt und an zwei Polen (fünf und elf Uhr) habe ich mit der "zweiten Runde" angefangen.
Das mit dem Draht ist mir schon klar, ist ja wie gesagt erstmal eine Testwicklung die die Richtung vorgeben soll. Aber mit 0.75mm Durchmesser sollte der Draht ja schon bis 20A gehen.
Wenn ich bei 8 Wdg. bleibe würde in einer Lage Draht mit 1.25mm draufgehen. Würde sich die Drehzahl wesentlich ändern?
Thomas Marx

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thmarx« (25. Januar 2005, 09:04)


Gewurtz

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16

Dienstag, 25. Januar 2005, 09:06

jou, jetzt seh ich´s auch. Also doch Tomaten auf den Augen. :D
Gruß Gerhard

Hasta la victoria siempre (Che)

HP des MFV-Colibri-Fritzlar

17

Dienstag, 25. Januar 2005, 11:59

die drehzahl sollte sich durch nur dickeren draht nicht wesentlich ändern.

und bei 24N22P sind 6-8Wd eine gute wahl für deine zieldrehzahl.
der zehnwinder war zu zahm.

evtl bietet sich hier eine bifilarwicklung an. allerdings würde ich die beiden wickeldrähte bei jeder halbphase miteinander verlöten, um die balance besser zu halten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (25. Januar 2005, 16:40)


thmarx

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18

Dienstag, 25. Januar 2005, 20:27

So, ich habe nochmal versucht zu messen. Der Werte unter Last sind allerdings identisch, lediglich im Leerlauf habe ich jetzt (mit einem anderen Akku)
11.6V, 2.03A, 4050 UpM
Genauer kriege ich es vorerst nicht hin.

Jetzt wird der Stator neu gewickelt, mal sehen, was geht...
Thomas Marx

19

Dienstag, 25. Januar 2005, 22:04

wie wickelst du ihn denn jetzt?
und wie gesagt, ich hab noch 4 von den dingern und werde wohl damit nichts machen!

thmarx

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20

Mittwoch, 26. Januar 2005, 09:14

Zitat

wie wickelst du ihn denn jetzt?


AaAa bBbB CcCc aAaA BbBb cCcC

Draht 0.85, 15 Wdg / Nut.
Hellrot und Dunkelrot parallel, Blau und Grün dito.

Zitat

ich hab noch 4 von den dingern und werde wohl damit nichts machen!

:evil: Sind die Dir zu gross?
Ich schau mal, was ich noch im meiner Kiste habe und melde mich dann bei Dir...
Thomas Marx